TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Fri, 30 Oct 2020 15:36:00 +0100 Fri, 30 Oct 2020 15:36:00 +0100 TH Lübeck news-2239 Fri, 30 Oct 2020 14:59:00 +0100 ACHTUNG! Vortrag: Quo Vadis Softwareentwicklung? – Fällt aus! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-30-achtung-vortrag-quo-vadis-softwareentwicklung-faellt-aus/ Der Vortrag Quo Vadis Softwareentwicklung entfällt Der Vortrag „Quo Vadis Softwareentwicklung?“ entfällt. Referent Arne Kusiek von der Nordex/Acciona AG wird diese Frage zu einem anderen Termin noch einmal stellen dürfen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen muss das Vortragsthema erneut verschoben werden. Über den neuen Termin wird an dieser Stelle rechtzeitig informiert.

Ansprechpartner

Dipl.-Phys. Peter Drews-Walkling
Systemkoordinator Brennstoffzellen
Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik
Tel: +49 175 1999 300
E-Mail: peter.drews(at)th-luebeck.de

 

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news-2238 Thu, 22 Oct 2020 09:33:00 +0200 Quo Vadis Softwareentwicklung? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-22-quo-vadis-softwareentwicklung/ Über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche Quo Vadis Softwareentwicklung? So lautet das Thema, unter dem die Vortragsreihe über Technologien zum Klimaschutz am 04.11.2020 ihre Fortsetzung findet. Der Vortrag über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche beginnt um 16.15 Uhr im Hörsaal 2-1.02. 

Referent Arne Kusiek, Nordex/Acciona AG, berichtet aus der Praxis über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der … und für die Windenergiebranche. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Um formlose Anmeldung wird per e-Mail an: peter.drews(at)th-luebeck.de gebeten.

Das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik- EMLE der TH Lübeck von Prof. Dr. Roland Tiedemann nimmt damit die Vortragsreihe über neue Technologien zum Klimaschutz mit Gastdozierenden aus der Praxis wieder auf. Der bereits für das Sommersemester 2020 vorgesehene Vortrag musste wegen der Corona-Krise verschoben werden.  

Der jetzt für den 04.11. angesetzte Vortrag von Dipl.-Ing. Arne Kusiek ist der erste von zwei geplanten Vorträgen, die das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik pro Semester mit Gastdozierenden zu Themen rund um das Fachgebiet anbieten will.

Ansprechpartner
Dipl.-Phys. Peter Drews-Walkling
Systemkoordinator Brennstoffzellen
Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik
Tel: +49 175 1999 300
E-Mail: peter.drews(at)th-luebeck.de 

Nordex/Acciona AG: Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist die Nordex Group als Global Player mit mehr als 6.000 Mitarbeiter*innen einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit. Die Nordex/Acciona ist seit 35 Jahren in der Entwicklung, der Herstellung sowie der Projektentwicklung und Wartung von Windenergieanlagen im Onshore-Bereich tätig. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Windenergieanlagen der 3 bis 5+ MW-Klasse. In Produktionsanlagen in Deutschland, Spanien, Brasilien, USA, Argentinien, Mexiko und Indien fertigt die Nordex Group Gondeln, Naben, Rotorblätter und Betontürme. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Niederlassungen und Büros in mehr als 25 Ländern aktiv.
 

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Forschung und Transfer Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2237 Wed, 21 Oct 2020 15:50:00 +0200 Geldpolitische Expertise aus Lübeck international gefragt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-21-geldpolitische-expertise-aus-luebeck-international-gefragt/ BWL-Professor der TH Lübeck lädt zu internationaler hochkarätiger Konferenz im Online-Modus Infolge der anhaltenden Corona-Pandemie wird die vierte Conference on Austrian Economics am 19. und 20. November 2020 nicht wie vorgesehen in Madrid stattfinden, sondern virtuell. Es ist ein Novum in der noch jungen Geschichte der Madrider Konferenz. Mit der digitalen Durchführung wird es aber vielen Interessierten auf der ganzen Welt ermöglicht, kostenfrei an der zweitägigen Online-Veranstaltung teilzunehmen - selbstverständlich auch den Studierenden der Technischen Hochschule Lübeck.

Seit der ersten Konferenz im Jahr 2017 ist Dr. Leef H. Dierks, Professor für Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule (TH) Lübeck, Initiator und Co-Organisator dieser immer hochkarätig besetzten Konferenz. Dierks und sein Konferenzteam laden herzlich zur vierten Madrider ‚Conference on Austrian Economics‘ ein. 

Unter: www.th-luebeck.de/austrianeconomics2020
können alle Interessierten, auch Nicht-Hochschulangehörige, die Konferenz besuchen.

Wie schon in den Jahren zuvor werfen internationale Fachleute der Geld- und Finanzwelt ihre Blicke auf geldtheoretische und geldpolitische Sachverhalte. Sie debattieren ihre Sichtweisen, nur eben nicht in Präsenz, sondern virtuell in einer online Diskussion. Die Teilnehmenden vertreten Notenbanken sowie namhafte internationale Wissenschafts- und Wirtschaftseinrichtungen.

 „Die hohe Qualität der bisher eingereichten Beiträge zeugt davon, dass es großen weltweiten Gesprächsbedarf unter den Fachleuten gibt. Besonders in Anbetracht des schwachen Wirtschaftswachstums infolge der Covid-19 Pandemie und trotz fortdauernder Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die Menschen Lösungsvorschläge“, sagt Dierks. Er stellt die inhaltliche Weiche für den fachlichen Austausch mit der rhetorischen Frage: „Wenn die geldpolitischen Instrumente, die der EZB zur Verfügung stehen, nicht mehr ausreichen, und wenn fiskalpolitische Stimuli die Staatsverschuldung massiv erhöhen werden – was folgt denn dann?“ Dierks freut sich auf die engagierten Debatten der renommierten Finanzfachleute und verspricht sich interessante Anregungen für Lösungsansätze. 

So sind bereits am Eröffnungstag u.a. um 14.10 Uhr ein spannender Vortrag mit dem Titel “Inflation and Deflation - Some Observations" von Brecht Aernert, M.Sc., von der renommierten Universidad Rey Juan Carlos und um 16:40 Uhr ein Beitrag von Sonja Tiggelbeck, M.A., Technische Hochschule Lübeck, über ihr Promotionsthema “Rationality, Irrationality and Human Behaviour" zu hören. Nicht weniger spannend wird es, wenn Prof. Dr. Phillip Bagus, Universidad Rey Juan Carlos, um 14:30 Uhr über “Covid-19 - A Libertarian Perspective” spricht und gegen Ende der zweitägigen Konferenz, der mit 1.000 Euro dotierte "MACROTRENDS Prize for the Development of Austrian Economics" verliehen wird. 

Die gemeinsam von TH Lübeck und der Madrider Universidad Rey Juan Carlos ausgerichtete Konferenz erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit bei einem weltweiten Fachpublikum. Sonja Tiggelbeck, M.A., Mitarbeiterin von Professor Dierks und Konferenzreferentin, freut sich über die zahlreichen Anmeldungen aus dem In- und Ausland, besonders aber darüber, dass vielen weiteren Interessierten eine kostenlose Teilnahme durch die Online Austragung ermöglicht werden kann. 

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2236 Wed, 21 Oct 2020 11:40:00 +0200 Wie ein Summer School Aufenthalt in Dänemark auch in Präsenz funktioniert https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-21-wie-ein-summer-school-aufenthalt-in-daenemark-auch-in-praesenz-funktioniert/ Ein TH-Student konnte an der Southern Denmark University (SDU) seinen Sommer verbringen. Erstellt von International Office

Du hast keine Möglichkeit für ein ganzes Semester ins Ausland zu gehen und möchtest trotzdem andere Kulturen kennen lernen, dein Fachwissen vertiefen und dabei ein anderes Land entdecken? Dann bewirb dich für eine Summer School! So wie es Francisco Tahhan, Student im Masterstudiengang Mechanical Engineering, im Sommer 2020 gemacht hat. Obwohl durch die Covid-19-Pandemie die meisten Summer Schools in diesem Jahr digital stattfanden, wurde sein Kurs „Biologically Inspired Robotics“ an der Southern Denmark University (SDU) als einer der wenigen Kurse in Präsenz durchgeführt. Hier berichtet Francisco Tahhan:

Biologically inspired robotics at the SDU – Summer School

I found the summer school to be an incredible and fulfilling opportunity as an extracurricular activity. It is an experience that allows meeting different people and places while offering the opportunity to enrich our scientific knowledge.

In terms of organisation, I must say that the support offered by the Technische Hochschule Lübeck is fascinating. As a student, opportunities like this can often be missed due to lack of money, but the TH facilitates access not only academically for students, but also monetarily – this is certainly something to be mentioned! The organisation and support for external students by the Southern University of Denmark (SDU) is also worth mentioning. Everyone is incredibly friendly and helpful, and they care about providing quality study in an attractive format as well as a pleasant time for students outside of study hours.

The course lasts for two intensive weeks of 6-8 hrs/day (or perhaps longer depending on the course). Thus, with the extra hours of sunshine that the summer offers, one can enjoy the city and its attractions in the remaining hours of the day – since basically all the work is done in class and there is no homework.

In the course, we first got a brief introduction to the basic concepts of robotics and its relationship to biology (the physics of the body parts of different animals applied to engineering problems). Then we learned about the functioning of neurons in the brain and how information is transmitted from one to the other. At the same time, we started to recreate an artificial "neuron" in Matlab to have an understanding not only theoretically but also visually – all of this during the first week.

The second week we worked in groups every day in the implementation of what we learned in the robot provided by the University. This is done with code written in C++ language.

In this course, I have learned a lot. Not only about the concepts of robotics, but also about the science of our brain (which is also very interesting). Besides, we talked about the immense solutions that nature offers us to "copy" its physics and solve problems in a more efficient way and the step-by-step process to solve a problem in robotics using neural networks.

At the end of the course, we took a quick test and received a certificate of having participated and the grade.

The course is definitely a great opportunity to have a wide insight into whatever science one chooses!

Text und Bilder der Roboter von Francisco Tahhan.

Weitere Informationen

Partnerhochschulen

Summer School SDU

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news-2235 Tue, 20 Oct 2020 13:44:00 +0200 Wie Istanbul und Lübeck nachhaltig für die Zukunft bauen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-20-wie-istanbul-und-luebeck-nachhaltig-fuer-die-zukunft-bauen/ TH Lübeck nach erfolgreichem Abschneiden beim „Solar Decathlon Africa-Wettbewerb“ jetzt beim Heimspiel für den „Solar Decathlon Europe“ mit türkisch-deutschem Studierendenteam nominiert. Bereits 2019 baute die Technische Hochschule (TH) Lübeck als Team „afrikataterre“ mit ihren Partneruniversitäten ein Gebäude in Marokko. Das Team erhielt dafür den ersten Preis in der Kategorie Architektur und landete im Bereich Nachhaltigkeit auf dem zweiten Platz.

Jetzt haben sich die Istanbul Technical University und die TH Lübeck für den Hochschulwettbewerb „Solar Decathlon Europe“ qualifiziert. Nach Spanien, Frankreich und Ungarn wird dieser erstmals auf deutschem Boden ausgetragen. Als eines von 18 weltweiten Gruppen trifft das türkisch-deutsche Team in den kommenden zwei Jahren die Vorbereitungen für den Bau eines 70 bis 110 Quadratmeter großen, voll funktionsfähigen Gebäudes. Beim finalen Wettbewerb im Juni 2022 werden die Hochschulen dieses Bauwerk innerhalb von nur 14 Tagen in Wuppertal aufbauen.

Viel Engagement aus den Fachbereichen

Unterstützung gibt es dabei aus mehreren Fachbereichen der TH Lübeck. So treffen Informatik, Ingenieurwesen, Architektur, Stadtplanung, Umweltingenieurwesen und –management und weitere aufeinander und bereichern das Team um ein Vielfaches. Über das umfangreiche Engagement freut sich einer der Koordinatoren in Lübeck, Prof. Heiner Lippe: „Wir gehen mit einer verstärkten Mannschaft in den Wettbewerb und freuen uns, den Brückenschlag nach Istanbul zu organisieren.“

Das Thema des Wettbewerbs lautet: „Solar Decathlon goes urban“ und fördert damit Ideen zur Nachverdichtung des städtischen Raumes. Die Städte der Zukunft müssen schon längst auf den Klimawandel reagieren und Gebäude umbauen und erweitern, anstatt sie abzureißen. Heiner Lippe betont: „Es ist also eine typische „THL-Aufgabe“. Dabei gilt es, nachhaltige Mehrfachnutzungen und die Aufwertung bestehender Strukturen, in technischer, sozialer und ökologischer Hinsicht zu durchdenken und Zukunftsweisendes vorzuschlagen. … Die Studierenden und Betreuenden können ihre bereits erworbenen Fähigkeiten zum interdisziplinären und internationalen Denken und Handeln fachbereichsübergreifend trainieren und erweitern.“ Professor Lippe unterstreicht: „Eine absolut zeitgemäße, der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele verpflichtete Aufgabe!“

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2234 Tue, 20 Oct 2020 09:55:00 +0200 Präsenz-Start in das Online-Studium https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-20-praesenz-start-in-das-online-studium/ Am 16. und 17. Oktober 2020 kamen die Studierenden des online-Master-Studiengangs „Regulatory Affairs“ (MRA) zum Studienstart nach Lübeck. Neben dem Kennenlernen und dem Austausch auf einem Stadtrundgang und einem kleinen Imbiss (unter Corona-Bedingungen auf der Außenterrasse eines Restaurants) wurden am Sonnabend wesentliche Grundzüge des Studiums erläutert und wichtige organisatorische Fragen besprochen. Die Lehrenden Dr. Folker Spitzenberger (Centre for Regulatory Affairs in Biomedical Sciences -CRABS der TH Lübeck), Dr. Stefan Müller (Medizinisches Sensor- und Gerätetechnik – MSGT der TH L) und Dr. Heike Wachenhausen (Wachenhausen Law, Lübeck) erläuterten Inhalte und Struktur des Studienprogramms. Die Lernraumfunktionalität und das System Adobe Connect erläuterte Kristina Junghans von der oncampus GmbH. Die seit diesem Wintersemester auch für Studierende des online-Studiengangs mögliche DGQ-Zusatzqualifikation Quality Systems Manager Junior wurde von Prof. Dr. Wen-Huan Wang online vorgestellt.

Der Studiengang MRA adressiert eine aktuelle und große Nachfrage aus dem Bereich der Medizintechnik, die gegenwärtig auch durch die Neufassung der EU-Richtlinien für viele Unternehmen sehr wichtig ist. In vier Semestern erlangen die Studierenden bei erfolgreichem Abschluss den Grad „Master of Science in Regulatory Affairs“. Um das berufsbegleitende Studium zu ermöglichen, wird der Studiengang überwiegend online angeboten und die Studiendauer ist auf vier Semester angelegt, in denen 90 ECTS-Kreditpunkte erworben werden.

Weitere Informationen zum Studiengang sind hier zu finden. Interessierte können sich gerne an Frau Silke Venker wenden, die den Studiengang koordiniert.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2233 Mon, 19 Oct 2020 08:55:00 +0200 DGQ – Quality Systems Manager Junior auch für Studierende des Studiengangs Master Regulatory Affairs https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-19-dgq-quality-systems-manager-junior-auch-fuer-studierende-des-studiengangs-master-regulatory-affairs/ Jetzt ist es amtlich. Die Studierenden des online Masterstudiengangs Regulatory Affairs (MRA) können zukünftig auch das Zertifikat „Quality Systems Manager Junior“ (QSMJ) der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) im Rahmen des Studiums erwerben. Der ‚QSMJ‘ der DGQ, auch ‚DGQ-Schein‘ genannt, ist eine sehr begehrte Zusatzqualifikation. Sie erleichtert den Einstieg in das Berufsleben und bietet dabei einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bewerber*innen. In allen Wirtschaftszweigen steigt die Bedeutung des Qualitätsmanagements zunehmend. In zahlreichen Unternehmen wird QM-Wissen zum Berufseinstieg sogar vorausgesetzt. Ermöglicht wurde die Erweiterung des DGQ-Scheins für die MRA-Studierenden durch die Anpassungen von Lehrinhalten und der Integration eines neuen Auditmoduls in den Leistungskatalog der Ausbildung.

„War diese Zusatzqualifikation bislang ausschließlich an Präsenzlehrveranstaltungen der TH Lübeck gekoppelt, so ist es, angetrieben von der steten Nachfrage von Studierenden, uns nun gelungen, die Kooperation mit der DGQ zu erweitern und auf die Online-Studierenden des Masterstudiengangs Regulatory Affairs auszuweiten. Mit Beginn des Wintersemesters 20/21 sind die Studierenden des MRA auch DGQ-Schein fähig“, sagt Prof. Dr.-Ing. Wen-Huan Wang und freut sich über diese Ausweitung. Wang ist BLH-Beauftragte (Beirat Lehre an Hochschulen) der DGQ und bietet aus dem Zusammenwirken der zwei Laboratorien für Qualitätsmanagement sowie für Qualitäts- und Sicherheitstechnik der TH Lübeck die Zusatzqualifikation „Quality Systems Manager –Junior (DGQ)“ an. 

Auch MRA-Studiengangleiter Prof. Dr. Folker Spitzenberger freut sich über die Erweiterung. Er sieht in dem DGQ-Schein eine ideale Ergänzung für die qualitäts- und sicherheitsrelevanten Lehrinhalte im Studiengang. „Vor dem Hintergrund der an Bedeutung gewinnenden, regulatorischen Anforderungen im Qualitäts- und Sicherheitskonzept für Medizinprodukte eröffnen sich unseren Absolvent*innen beste Berufschancen“ betont Spitzenberger und bezieht sich dabei nicht nur auf die nationale Ebene. Denn das Quality Systems Manager Junior (QSMJ)-Zertifikat ist weltweit anerkannt. Es dient auch als Grundlage für weitere zusätzliche Lehrgänge der DGQ. 

Weitere Informationen

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2231 Fri, 16 Oct 2020 08:27:00 +0200 Neuer Professor für Digitales Konstruieren / Digital Structural Design an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-16-neuer-professor-fuer-digitales-konstruieren-digital-structural-design-an-der-th-luebeck/ Anfang September 2020 wurde Dr.-Ing. Michael Herrmann zum Professur für Digitales Konstruieren am Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck ernannt. Michael Herrmann wird sich in der Lehre mit den vielfältigen Gebieten der Tragwerkslehre, von den Grundlagen bis hin zu geometrisch komplexen räumlichen Tragwerkstrukturen befassen. Weitere Lehrschwerpunkte sind nachhaltige Leicht-, Hoch- und Ingenieurbauwerke, deren Simulation in einer globalen Planungsumgebung sowie die Generierung von Produktionsdaten für die digitale Fertigung. Herrmann ist Verfechter von interdisziplinärer Zusammenarbeit der Architektur und dem Bauingenieurwesen. Er sieht in der fortschreitenden Digitalisierung des Bauwesens ein großes Potential für ein engeres Zusammenrücken der Planungsdisziplinen. „Insbesondere im Bauwesen kann der technologische und gesellschaftliche Wandel aufgrund der Digitalisierung dringend benötigte Produktivitätssteigerungen herbeiführen.“, sagt der neue Professor für Digitales Konstruieren.

Herrmann studierte Bauingenieurwesen an den Universitäten Stuttgart und Calgary mit den Vertiefungen Architektur, Konstruktiver Ingenieurbau, Baubetrieb und Baustatik. Mit seiner Promotion über das Thema „Gradientenbeton“ am Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart konnte er einen neuen Forschungszweig im Massivbau initiieren. 

Ausgestattet mit einem DFG Forschungsstipendium ging Herrmann für zwei Jahre als Postdoc an die University of California in Berkeley, USA. Hier forschte er über numerische Dichteoptimierung des Inneren von Betonstrukturen unter Erdbebeneinwirkung sowie an der robotischen Herstellung von hybriden Stahlbetongitterschalen. 
Durch nationale und internationale Lehraufträge an der Bartlett School of Architecture in London, der Hochschule für Technik Stuttgart oder der University of California in Berkeley konnte Herrmann sein Lehrprofil im Bereich Tragwerksentwurf und digitales Planen und Bauen schärfen und Erfahrungen in der Betreuung von Studierenden sammeln. 
Berufliches Wissen und Praxiserfahrung erarbeitete sich Herrmann schon während des Studiums als Werkstudent sowie nach dem Studium als Tragwerksplaner bei Werner Sobek Design sowie international bei Ingenieure ohne Grenzen. 

Aufbauend auf den Erfahrungen in Praxis und Forschung gründete Herrmann mit Partnern schon früh das Ingenieurbüro str.ucture für Leicht- und Hochbau sowie Sonderkonstruktionen in Stuttgart. In diesem Umfeld und in enger Zusammenarbeit mit renommierten Architekturbüros entwickelte sich der Arbeitsschwerpunkt Digitale Entwurfs-, Konstruktions- und Fertigungsverfahren an der Schnittstelle zwischen Architektur und dem Ingenieurwesen, also dem interdisziplinären Zusammenwirken von Gestaltung, Engineering und Umweltverträglichkeit. 

Bei allen Planungsprojekten seines Büros, wie bspw. Freiform Gitterschalen, Hochbauten in der BIM-Systematik (Building Information Modeling), Messestände für die Baumesse München oder wandelbare Membrankonstruktionen im In‐ und Ausland, drehte es sich immer um die Optimierung der Konstruktion, der Planung und Fertigung von Bauteilen mithilfe digitaler Verfahren. 

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Interdisziplinarität sagt Prof. Dr.-Ing. Michael Herrmann über sein zukünftiges Aufgabengebiet an der TH Lübeck: „Im Rahmen von Vorlesungen, Workshops und Seminaren werden die Studierenden die Grundlagen und Sonderbereiche der Tragwerksplanung erlernen. Gelehrt wird ein interdisziplinärer Ansatz, ein ressourceneffizienter Einsatz der Materialien, konstruktiv durchdachte Tragsysteme und Details, eine offene, innovative Herangehensweise, sowie der Einsatz digitaler Planungs‐ und Berechnungsverfahren bis zur Erstellung von Fertigungsdaten.“

Seinen Forschungsansatz beschreibt er mit den Worten: „Mein Ziel ist es, an der TH Lübeck unmittelbar an meine laufenden Forschungsprojekte im Bereich der digitalen Konstruktions- und Fertigungsverfahren anzuschließen. Insbesondere das Erforschen nachhaltiger digitaler Betonbauten in Leichtbauweise soll eine zentrale Rolle spielen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind die hybriden Überdeckelungen von innerstädtischen Verkehrswegen mit leichten Grün- und Gebäudebrücken.“ 

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Fachbereich Bauwesen
news-2230 Thu, 15 Oct 2020 12:56:00 +0200 Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck wählte neue Fachbereichsleitung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-15-fachbereich-bauwesen-der-th-luebeck-waehlte-neue-fachbereichsleitung/ Seit wenige Tagen sind Prof. Stephan Wehrig als Dekan, Prof. Holger Lorenzl und Prof. Heiner Lippe als Prodekane in der Fachbereichsleitung des Bauwesens tätig und bereiten das kommende Wintersemester vor. Das neu gewählte Dekanat hat sich für die kommenden zwei Jahre auf die Fahnen geschrieben, alle Studiengänge des Fachbereichs noch enger zusammenzuführen und das seit langem gelebte Zusammenspiel der Architekturstudienbereiche, die Stadtplanung und die Bereiche des Bauingenieurwesens mit den Wasser-, Energie- und Gebäudeingenieurstudiengebieten im Sinne von interdisziplinären Projektarbeiten zu intensivieren und weiter voranzubringen. 

Im September 2020 fand die allgemeine Hochschulwahl an der TH Lübeck statt. Die diesjährige Hochschulwahl, die sonst in den Monaten Mai/ Juni durchgeführt wird, wurden wegen der Corona-Pandemie in den September 2020 verschoben. Turnusmäßig werden alle zwei Jahre die Vertretungen der Mitgliedergruppen in die Gremien gewählt, wie bspw. der Senat oder auch die Fachbereichskonvente. Die zweijährigen Amtszeiten der Gewählten beginnen regulär zum ersten September. In diesem Jahr der Pandemie verschob sich der Amtsantritt auf den ersten Oktober 2010.

Nach der Wahl werden die Fachbereichsvorsitzenden (Dekane) und ihre Stellvertretungen (Prodekane) durch die neu zusammen gesetzten Fachbereichskonvente gewählt. Für die nächsten zwei Jahre leitet das Dekanat mit Beginn des kommenden Wintersemesters die Entwicklung des Fachbereichs in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Technologietransfer. 

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Fachbereich Bauwesen
news-2229 Fri, 09 Oct 2020 08:20:00 +0200 Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck verstärkt den Städtebau mit neuer Professur https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-09-fachbereich-bauwesen-der-th-luebeck-verstaerkt-den-staedtebau-mit-neuer-professur/ Dipl.-Ing. Architektin Lydia Rintz ist seit dem 1. September 2020 an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck tätig. Im Fachbereich Bauwesen hat sie die Professur für die Fachrichtung Städtebau übernommen. „Das breit angelegte Profil der Technischen Hochschule Lübeck und die Orientierung zu Interdisziplinarität und Forschung sind Qualitäten der Hochschule, die mich besonders ansprechen und im Einklang mit meinem städtebaulichen Fokus stehen“, sagt Professorin Lydia Rintz über ihre neue akademische Heimat.

Die gebürtige Hamburgerin absolvierte ihr Architekturstudium an der Technischen Universität in Berlin (TUB) und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Das Studium schloss Rintz im Jahr 2010 mit Auszeichnung in Berlin ab. In ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit einem Erweiterungsbau für das Bode-Museum in Berlin. 

Nach dem Architekturstudium arbeitete sie zunächst freischaffend als Architektin und gründete 2013 mit einem Partner ein Architekturbüro am Standort Berlin. 

In ihrer beruflichen Praxis liegt ein besonderer Schwerpunkt auf großflächigen städtebaulichen Quartiersplanungen und Neuordnungen. Ein weiterer Interessenschwerpunkt von Lydia Rintz liegt auf dem gesellschaftlich und stadträumlich hochaktuellen Thema der urbanen Mobilität, der damit verbundenen notwendigen (Um-) Gestaltung des Straßenraumes wegen eines sich verändernden Nutzungsverhaltens und der Entwicklung angemessener Schnittstellen vom öffentlichen Straßen- hin zum privaten Lebens- und Arbeitsraum in nachhaltigen Stadtentwicklungsmodellen. 
Professorin Rintz bringt viel Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Vorlesungen und Seminaren mit. An der FH Münster konnte sie begleitend zu ihrer praktischen Tätigkeit als selbständige Architektin zahlreiche Lehraufträge für Bachelor- und Masterstudierende am Department Städtebau der „Münster School of Architecture“ wahrnehmen.

Im Rahmen einer Vertretungsprofessur hat sie dort besonders den thematischen Schwerpunkt der urbanen Mobilität im politischen, gesellschaftlichen und stadträumlichen Spannungsfeld verfolgt. Welche räumlichen und gestalterischen Leitlinien in der modernen Stadt eine Rolle spielen, ist eine weitere wichtige Fragestellung für Lydia Rintz. 

Über ihre Zukunft an der Technischen Hochschule Lübeck sagt die neu ernannte Professorin: „Ich habe großes Interesse daran, neben der Weiterentwicklung der Städtebaulehre und der Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit auch an der Lehrausrichtung der Hochschule und im Bereich der angewandten Forschung mitzuwirken.“

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Fachbereich Bauwesen
news-2228 Thu, 08 Oct 2020 11:57:00 +0200 Von China über Großbritannien an die Technische Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-08-von-china-ueber-grossbritannien-an-die-technische-hochschule-luebeck/ Nach Lehraufträgen in China und Großbritannien verstärkt Dr.-Ing. Benjamin Spaeth, ausgestattet mit einem Zertifikat „Hochschullehre“ der englischsprachigen Xi’an Jiaotong Liverpool Universität und als Senior Fellow der Higher Education Academy, die Lehre am Fachbereich Bauwesen als Professor für Digitales Entwerfen. Vom digitalen Entwurf bis hin zur Umsetzung auf der Baustelle: Professor Dr. Benjamin Spaeths Bildungsweg ist so facettenreich wie seine architektonischen Modelle. Der gelernte Zimmermann kennt sich ebenso gut mit der Baupraxis aus, wie auch mit virtueller Realität und computerbasierter Formfindung. Seit dem Sommer 2020 bringt Benjamin Spaeth seine Expertise in die Lehre im FB Bauwesen ein. 

Nach der Ausbildung studierte der gebürtige Ravensburger Architektur und Stadtplanung bis zum Diplom an der Universität Stuttgart. In der anschließenden Promotion am Institut für Computerbasiertes Design der Universität Stuttgart befasste sich Spaeth thematisch mit computergestützter Formfindung und dissertierte über „Architektonische Formfindung akustischer Räume mit Hilfe evolutionärer Algorithmen“. 

Genau an der Schnittstelle von Architektur, Informatik und Ingenieurswesen bedient Spaeth inhaltlich die Themen von der Entwicklung computerbasierter Formfindungsprozessen und numerischer Simulationen, über digitale Optimierung von Holzkonstruktionen, der Erstellung und Anwendung von virtueller Realität sowie dessen Zusammenwirken mit BIM (Building Information Modeling) bis hin zur Analyse und Entwicklung von Gebäudetypologien im urbanen Kontext mit Hilfe von computerbasierten Designsystemen. Als registrierter Architekt in Deutschland und Großbritannien hat Spaeth zahlreiche nationale und internationale Projekte umgesetzt, in denen seine vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse Anwendung fanden.
Bereits während der Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter erwarb Spaeth einschlägige Kenntnisse in der Lehre, nicht zuletzt durch zahlreiche internationale Lehraufträge an der Universität Cardiff / Großbritannien und an der Xi’an Jiaotong Liverpool University (XJTLU) in Suzhou/China. An beiden Universitäten war er neben der Lehre, der Betreuung von Master- und Promotionsarbeiten auch organisatorisch an der Initiierung, dem Aufbau sowie der Implementierung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der Architektur maßgeblich beteiligt.

 „Ich bin an interdisziplinärer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre interessiert, … meine Arbeit strebt danach, Forschung, Praxis und Lehre miteinander zu verknüpfen, und zwar an der Schnittstelle von Architektur, Informatik und Ingenieurwesen“, beschreibt Benjamin Spaeth seine Vorstellung von der zukünftigen Arbeit an der TH Lübeck. Und fügt an: „Gerne möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung in Praxis, Lehre und Erforschung der digitalen Methoden im Fachbereich Bauwesen einbringen. In Kooperation mit Industriepartnern strebe ich an, einen Forschungsschwerpunkt „Computerbasiertes Entwerfen“ aufzubauen. Die Professur möchte ich international sichtbar vertreten und im professionellen Umfeld nachhaltig verankern.“ 

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Fachbereich Bauwesen
news-2226 Tue, 06 Oct 2020 08:01:00 +0200 Hochschulrat der TH Lübeck mit neuem Vorsitz https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-06-hochschulrat-der-th-luebeck-mit-neuem-vorsitz/ Am 09.06.2020 fand die konstituierende Sitzung des neuen Hochschulrates der Technischen Hochschule Lübeck statt. In dieser Sitzung wurde Dr. Jens Meier, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, zum neuen Hochschulratsvorsitzenden gewählt. Der Vorsitz begann am 01.08.2020. Meier löst Dr. Erik Larsson ab, der nach 13 Jahren am 31.07.2020 aus dem Hochschulrat der TH Lübeck ausgeschieden ist. Neben dem neuen Vorsitzenden wurde Ludger Hegge, Schulleiter der Emil-Possehl-Schule Lübeck für den Hochschulrat nominiert und bestellt. Hegge trat die Nachfolge von Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda an, der ebenfalls Ende Juli 2020 aus dem Hochschulrat ausschied. 
Der Hochschulrat der Technischen Hochschule Lübeck setzt sich in der kommenden neuen Wahlperiode aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Dr. Jens Meier (Vorsitz), GF Stadtwerke Lübeck
  • Stephanie Dittmer, Mitglied des Vorstands am ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
  • Ludger Hegge, Schulleiter Emil Possehl Schule Lübeck
  • Meike Krabbenhöft, Geschäftsführerin Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin e.V.
  • Prof. Dr. Richard Korff, ehem. Vizepräsident der Fachhochschule Münster

Hochschulrat

Die Technische Hochschule bildet zur Verbindung mit der Arbeits- und Berufswelt und den regionalen Verwaltungsträgern einen Hochschulrat. Dieser berät die Hochschule bei der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft und der Einbeziehung von Gegenwartsfragen in Lehre, Forschung, Wissens- und Technologietransfer. Der Rat erörtert regionale Aspekte der Hochschulentwicklung und unterstützt die Interessen der Hochschule in der Öffentlichkeit. Des Weiteren gibt er Empfehlungen zur Profilbildung der Hochschule, zu Schwerpunkten in Forschung und Lehre sowie zur Struktur der Lehrangebote.
 

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news-2225 Mon, 05 Oct 2020 10:14:00 +0200 Eine Woche lang kein Mathe, Deutsch und Sport https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-05-eine-woche-lang-kein-mathe-deutsch-und-sport/ Die Freude ist riesig: Die jungen Forscherinnen und Forscher der Gotthard-Kühl-Grundschule gewinnen eine Woche mit den Experten des JuniorCampus „Eine Woche lang kein Mathe, Deutsch und Sport – dafür viele Experimente mit den Kolleginnen und Kollegen vom JuniorCampus“, verkündet Janina Mahncke. Die Jubelschreie der Schülerinnen und Schüler der Gottard-Kühl-Schule hallen über das Schulgelände. Der Grund: die jungen Forscher:innen haben beim „Flugei-Wettbewerb“ ihr Können bewiesen. Alle vier Teams ergatterten den ersten Platz. Zwei Wochen lang entwickelten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Schutzhüllen für Hühnereier. Bei den Flug-Experimenten sind so einige Eier zu Bruch gegangen, nicht jedoch am Tag des Wettbewerbs.

Fliegende Tomate, Umzugskarton, Pyramide und Luftpolsterfolie

Jeweils ein Schüler oder eine Schülerin ließ stellvertretend für das Team ihr Flugei von einer Brüstung hinunterfallen. Die Modelle der jungen Forscher:innen haben den Härtetest überstanden. Die fliegende Tomate konnte das Ei unbeschadet auf dem Boden des Schulhofs landen lassen. Auch die Eier im Umzugskarton, der Pyramide und der Luftpolsterfolie sind heil am Boden angekommen. Als Belohnung steht jeder Klasse nun eine Forscher-Woche mit dem JuniorCampus der TH Lübeck bevor.

Gotthard-Kühl-Schule wird Netzwerkpartner

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Auszeichnung. Auch die Lehrerinnen und Lehrer werden für ihr Engagement geehrt. Die Grundschule hat sich als treuer Partner für den JuniorCampus erwiesen und fördert aktiv das Interesse der jungen Menschen an den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dafür überreichte JuniorCampus Leiter Dr. Jürgen Tchorz der Schulleiterin Svenja Kuhlmey und der Fachleitung Jennifer Diewald stellvertretend für die Schule die Auszeichnung zum Netzwerkpartner.

Das Flugei-Experiment war somit nicht das letzte an der Gotthard-Kühl-Schule. Forschen und Fragen stellen steht weiterhin im Fokus: „Es geht darum, die Neugier der Kinder aufzugreifen, die Neugier zu wecken und Fragen zu stellen. Warum funktioniert das Experiment? Warum funktioniert es nicht?“, erklärt die Fachleiterin Jennifer Diewald abschließend.

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news-2224 Fri, 02 Oct 2020 15:40:00 +0200 Digital & persönlich! Zweite digitale Graduierungsfeier der TH Lübeck live im Netz https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-02-digital-persoenlich-zweite-digitale-graduierungsfeier-der-th-luebeck-live-im-netz/ Am vergangenen Wochenende wurden rund 380 Absolventinnen und Absolventen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck verabschiedet. Es ist bereits die zweite digitale Graduierungsfeier, die in diesem Jahr live im Netz erfolgte. Und sie unterschied sich vom Programmablauf nur gering von der traditionellen Graduierungsfeier in der Hochschulkirche St. Petri. So waren im Programm sowohl Grußworte von städtischen Vertretungen als auch musikalische Begleitung live durch PaBaMeTo (Pay Bandik Nonn & Melf Torge Nonn).

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Präsidentin der TH Lübeck, Dr. Muriel Kim Helbig, erfolgte sicherlich das Wichtigste für die erfolgreichen Hochschulabgängerinnen und –abgänger. Fachbereichsvertretungen verlasen die Namen aller Absolvent*innen. Dazu wurden die vorab zugesandten Fotografien der Kandidat*innen eingespielt.

Bevor dieses erfolgte, durfte auch bei der digitalen Graduierungsfeier natürlich die Ehrung der besten  Abschlussarbeiten durch den Förderverein der TH Lübeck nicht fehlen. Dipl.-Ing. Axel Weidner, Vorsitzender des Fördervereins, zeichnete die jeweils zwei besten Arbeiten pro Fachbereich aus und prämierte sie mit Buchpreisen des Fördervereins.

Die Vertretung des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften verlas die Namen von 66 Studierenden, die den Fachbereich verlassen haben. Weit über die Hälfte der Absolvent:innen, genau 39 Studierende kommen aus den Biomedizintechnischen Studiengängen (Biomedical Engineering und Biomedizintechnik).

Im Bauwesen waren es insgesamt 111 Studierende, die den Fachbereich Bau verlassen haben. Die zwei größten Abgangszahlen stellten die Studiengänge Bauingenieurwesen (Bachelor und Master) mit 54, und die Architektur mit 48 Absolvent:innen.

Im Fachbereich Elektrotechnik/ Informatik waren es insgesamt 60 Studierende, die mit Bachelor- und Masterabschlüssen in die (Arbeits-)Welt ziehen durften. Auf den Studiengang Informationstechnologie und Design entfiel rund ein Drittel mit 22 Absolvent:innen.

Der Fachbereich Maschinenbau/ Wirtschaft war der Fachbereich mit den meisten Absolvierenden. Insgesamt 143 Studierende verließen den Campus. 95 Namen von Absolvent:innen aus den wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen (BWL, Wirtschaftsingenieurwesen, national/ international) wurden verlesen und stellten die größte Gruppe.

Last but not least hatte die Absolventin Lisa Fuchs, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie, stellvertretend für die Studierenden das letzte Wort. Sie berichtete den digitalen Gästen etwas über die Höhen und Tiefen des Lebens und hatte eine wichtige Botschaft: Niemals aufhören zu träumen und seine Ziele zu verfolgen. Wie etwa ein Studium an der Technischen Hochschule Lübeck.

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news-2223 Thu, 01 Oct 2020 09:02:00 +0200 Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen! Warum die Umverteilungsdebatte erst noch bevorsteht https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-01-die-schulden-von-heute-sind-die-steuern-von-morgen-warum-die-umverteilungsdebatte-erst-noch-bevorsteht/ Zur Abmilderung der verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie ergriffen die Mitgliedstaaten der EU eine Vielzahl unterschiedlicher fiskalpolitischer Maßnahmen. Doch ist nicht ganz klar, wie diese langfristig finanziert werden können. Klar ist hingegen, dass es sehr teuer werden wird. Das ist die nüchterne Einschätzung von Prof. Dr. Leef H. Dierks, Technische Hochschule Lübeck, über die Kreditaufnahme der EU-Mitgliedstaaten zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie.

Dr. Leef H. Dierks ist Professor für Betriebswirtschaftslehre im Schwerpunkt Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule Lübeck. In regelmäßig erscheinenden Veröffentlichungen analysiert Dierks den Bereich der Covered Bonds mit den Auswirkungen auf internationale Kapitalmärkte. Er geht dabei besonders der Fragestellung nach, inwiefern die gegenwärtige Niedrigzinspolitik der Zentralbanken Einfluss nehmen kann auf die Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und ob diese davon profitieren.

Mit dem vorliegenden Beitrag schließt Dierks unmittelbar an seine Analyse über den Beschluss der Euroländer für gemeinsame Anleihen an. Danach untergraben Eurobonds u.a. nicht nur die politische Stabilität der Europäischen Union, sondern schwächen vor allem die Wirtschafts- und Währungsunion nachhaltig. 
In der Aufnahme von gemeinsamen Anleihen sieht Dierks die wichtigste der finanzpolitischen Maßnahmen zur Begegnung der fatalen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie in der EU.

In seinem Beitrag stellt Dierks die Kernfrage, wie die kurzfristig beschlossenen fiskalpolitischen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in den EU Mitgliedstaaten langfristig zu finanzieren sind.

Selbst wenn dieser Tage alle Augen auf die Verwendung der im Rahmen der Corona-Hilfe beschlossenen fiskalpolitischen Stimuli gerichtet sind, so folgert er weiter, wären wir allesamt gut beraten, den Blick auf das zu richten, was noch vor uns liegt. Es gilt eine Antwort darauf zu finden, wie all diese Maßnahmen, deren aggregierter Umfang mittlerweile auf €750Mrd. angewachsen ist (davon alleine €390Mrd. als nicht zurückzahlbare Zuschüsse und €360Mrd. als Kredite), zu finanzieren sein werden.

Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der beachtlichen Summe, die für die Unterstützungsmaßnahmen zusammengekommen ist, kommt Dierks zu dem schmerzlichen Fazit: „Sicher ist hingegen“ sagt er, „dass es sehr teuer werden wird.“

EU-Anleihen „keine krisenbedingte Eintagsfliege“
Als vermeintliches Allheilmittel gelten unter einigen Beobachter*innen die vieldiskutierten Gemeinschaftsanleihen der EU, welche voraussichtlich schon bald nach der Sommerpause emittiert werden. Doch wer dachte, dass dieses Instrument mit Abklingen der Krise (und dem damit einhergehenden abnehmenden Finanzierungsbedarf) sukzessive zurückgefahren werden könnte, sieht sich dieser Tage getäuscht. Denn in dem Maße, wie auch der Bundesfinanzminister jüngst erklärte, dass „die im Zuge der Corona-Krise vereinbarte gemeinsame Schuldenaufnahme in Europa keine krisenbedingte Eintagsfliege“ sei, sondern „(...) ein echter Fortschritt für Deutschland und Europa, der sich nicht mehr zurückdrehen lässt“ ist, dürfte auch den letzten Skeptiker*innen klarwerden, dass dieses Instrument nunmehr fester Bestandteil der so oft bemühten „neuen Normalität“ sein wird.

Finanzierung der Maßnahmen endet nicht mit EU-Bonds
Doch selbst EU-Anleihen sind vor Zins- und Rückzahlungen nicht gefeit. Natürlich sind diese im jetzigen Niedrigzinsumfeld und auch in Anbetracht der sehr guten Ratings (Aaa/AAA/AA von Moody’s, Fitch und S&P) ausgesprochen gering. Und dennoch stellt sich die Frage, wie diese Mittel zukünftig aufgebracht werden sollen; d.h. wie diese €750Mrd. an verabschiedeten Hilfsmaßnahmen zu finanzieren sind.

Mit anderen Worten: Anleihen sind nicht anderes als verbriefte Kredite, d.h. sie erhöhen die Schuldenlast derer, die sie nehmen. Mit Fälligkeit der Anleihe steht die Tilgung und damit ein neuerlicher Kapitalbedarf an. Dieser kann entweder über die Emission neuer Anleihen (also einem Rollieren der Verbindlichkeiten) – oder aber durch höhere (Steuer-) Einnahmen gedeckt werden (ein Staat verfügt in der Regel über keine anderen Finanzierungsquellen).

Unausweichliche Umverteilungsdebatte
Über kurz oder lang wird es infolge der in jüngster Vergangenheit stark gestiegenen Verschuldung der EU-Mitgliedstaaten also zu einem spürbaren Anstieg der Steuerlast kommen (müssen); anders sind die ergriffenen Maßnahmen kaum zu finanzieren. Höhere Schulden und die damit einhergehenden Zins- und Tilgungszahlungen stellen de facto jedoch nichts Anderes dar: Während Steuern seitens der heutigen Generation der Steuerzahler*innen aufgebracht werden müssen, stellen Schulden eine Bürde für zukünftige Generationen dar, also jene, die u.U. gar nicht von den dieser Tage ergriffenen Maßnahmen profitieren. Dies unter dem Deckmantel einer intergenerationalen Gerechtigkeit verkaufen zu wollen, lässt sich kaum anders als dreist bezeichnen. Was spätestens jetzt deutlich werden dürfte, ist, dass uns die Frage, wer das €750Mrd. schwere Hilfspaket eigentlich bezahlen wird, noch nicht einmal ansatzweise beantwortet worden ist.

„Vorab nur so viel: Es wird für uns alle (sehr) teuer werden - und die mit der Beantwortung der Frage einhergehende, unausweichliche Umverteilungsdebatte steht erst noch bevor“ sagt der internationale Finanzexperte, Professor Dierks. „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen“, lautet das Fazit seiner Analyse über die Umverteilungsfrage.

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news-2222 Wed, 30 Sep 2020 09:55:00 +0200 Formula Student Team der TH Lübeck nimmt wieder Fahrt auf https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-30-formula-student-team-der-th-luebeck-nimmt-wieder-fahrt-auf/ Die Seagulls Lübeck tüfteln, bauen und testen: nach der abgesagten Saison 2020 treten die Rennwagenbauer:innen im Ausbildungspark Blankensee wieder auf das Gaspedal 279 Kilogramm und insgesamt 40.000 Euro Materialwert rollen auf einer abgesteckten Rennstrecke über den Asphalt. Die Seagulls der Technischen Hochschule (TH) Lübeck verfolgen die Slalomfahrt ihres Kommilitonen Johannes Soberger, der gekonnt die weiß-orangefarbenen Pylonen umfährt. Die Studierendengruppe mit der gemeinsamen Leidenschaft für Rennautos trifft sich für Testfahrten auf einem Übungsplatz im Ausbildungspark Blankensee. Mit gebührendem Abstand voneinander – das versteht sich.

Eigentlich wären sie dieses Jahr für den Start auf einem der wohl bekanntesten Rennstrecken Deutschlands qualifiziert gewesen – dem Hockenheimring. Würden neue Teile an ihrem Auto einbauen und für das letzte Feintuning sorgen. Zudem auf den erneuten Antritt in Österreich auf dem Red Bull Ring beim Formular Student Austria (FSA) freuen. Doch die Corona-Pandemie hat die Formular Student Konstruktionswettbewerbe ausgebremst. Rund um den Globus bereiteten sich Studierende auf den Wettbewerb vor – bis es aufgrund der starken Verbreitung des Virus zu Absagen der Veranstaltungen kam.

„Dieses Jahr können wir alles etwas entspannter angehen“, sagt Betreuer Stefan Bollmann, während er aufmerksam die kurvige Fahrt von Johannes Soberger beobachtet. Es gebe nun mehr Zeit für das Testen des Rennwagens Sturmmöwe auf dem Gelände des Ausbildungsparks. „Dadurch können wir neue Erkenntnisse über die Fahrdynamik gewinnen und Verbesserungen in das neue Fahrzeug einfließen lassen“, so Bollmann. Die Studierendengruppe hat sich 2018 gefunden und sich dem weltweit agierenden Verbund der Formular Students angeschlossen. Innerhalb eines Jahres werden Prototypen entworfen, gebaut und getestet, mit dem Ziel den eigenen Einsitzer, auch Monoposto genannt, bei einem Formula Student Wettbewerb zu präsentieren.

Neuheit getestet

Eine Neuheit an der Sturmmöwe stammt von Jonas Bratke. Der Maschinenbau-Student entwickelte einen Ultraschallsensor, der auf der Schnauze des Rennwagens angebracht ist. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Fahrdynamik des Wagens zu erfahren. Die gewonnenen Messdaten werden einer GPS-Koordinate zugeordnet und sollen beispielsweise zeigen, in welcher Kurve sich wie viele Belastungen auf das Fahrzeug auswirken.
Immer und immer wieder setzen sich die beiden Fahrer Johannes Soberger und Daniel Menzel abwechselnd in voller Schutzmontur in den Rennwagen. Jonas Bratke verfolgt die Fahrt mittels eines speziellen Programms auf seinem Laptop.

„Wir sind bis fast 21 Uhr auf der Strecke gewesen und haben danach an der TH Lübeck noch die Videos von der Onboard-Kamera angeschaut. Es war wirklich ein intensiver, guter Trainingstag und wir konnten nach langer Zeit endlich wieder einen renntauglichen Parcours ausprobieren“, sagt Stefan Bollmann resümierend zu der Testfahrt.

 

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2221 Tue, 29 Sep 2020 16:28:00 +0200 TH Lübeck errichtet Zentrum für digitale Lehre https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-29-th-luebeck-errichtet-zentrum-fuer-digitale-lehre/ Am Donnerstag, 24. September, wurde digitale Geschichte geschrieben: Die Technische Hochschule Lübeck gründete das Zentrum für digitale Lehre (ZDL). Das neue Zentrum wird Lehrende bei der Umsetzung digital gestützter Lehr-/Lernformen sowohl in technischer als auch didaktischer Hinsicht beraten und unterstützen. „Wie durch ein Brennglas hat die Corona-Pandemie Wert und Nutzen, aber eben auch die Herausforderungen an die digitale Lehre deutlich gemacht“, beschreibt TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig die Notwendigkeit, das neue Servicezentrum früher als geplant zu gründen.

Das ZDL wird als dauerhafte, zentrale Serviceeinrichtung etabliert werden, deren Angebote den Lehrenden und Angehörigen aller Fachbereiche zur Verfügung stehen. Das zu errichtende Zentrum geht aus dem Institut für Lerndienstleitungen (ILD) hervor und wird mit diesem (bzw. seiner Nachfolgeeinrichtung) im Rahmen von drittmittelfinanzierten Forschungs- und Transferprojekten auf dem Themengebiet „Bildungstechnologien“ zusammenarbeiten. Durch diese enge Verbundenheit sollen Innovationen und Erkenntnisse aus Forschungsprojekten unmittelbar in die Unterstützung der Lehre einfließen und zu deren Weiterentwicklung beitragen.

Helbig weiter: „An der TH Lübeck haben wir sehr davon profitiert, dass wir bereits seit Jahrzehnten umfangreiche Erfahrungen mit digitaler Lehre haben, dass wir herausragende Expertise und eine gute Infrastruktur vorweisen können. Wir haben in allen Fachrichtungen und über alle Studiengänge hinweg digitale Angebote geschaffen und wollen davon auch in Zukunft profitieren. So ist es nur folgerichtig, dass wir die ursprünglich erst für das Jahr 2022 geplante Gründung des Zentrums für digitale Lehre jetzt vorgezogen haben“, erläutert TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig die Notwendigkeit einer zentralen Einrichtung, die insbesondere für digital Unerfahrene bei der Umsetzung digitaler Lehre Hilfestellung bietet.

Prof. Dr. Monique Janneck, Leiterin und des ILD und Präsidiumsbeauftragte für Digitale Lehre an der TH Lübeck beschreibt die Funktion des neuen Servicezentrums: „Als zentrale Serviceeinheit wird das ZDL die Lehrenden bei der Umsetzung digitaler Lehrformen als Ergänzung zur Präsenzlehre und im Onlinestudium sowohl in technischer als auch didaktischer Hinsicht beraten und unterstützen. Wir bauen ein umfassendes Angebot auf mit Infoveranstaltungen, Workshops, mediendidaktischer Beratung ebenso wie Unterstützung bei der Medien- und Videoproduktion. Dabei orientieren wir uns eng an den Wünschen und Bedürfnissen der Lehrenden.“

Die Eröffnung des Zentrums für digitale Lehre an der TH Lübeck erfolgte im Anschluss an den von Universität und Technischer Hochschule initiierten „Tag der Lehre 2020: Didaktik in Zeiten von Corona“. Dazu hatten das Dozierenden-Service-Center und das Institut für Lerndienstleistungen alle Angehörigen der Technischen Hochschule und der Universität zu Lübeck eingeladen. Am Tag der Lehre wurde ein erstes Fazit gezogen, was sich in der digitalen Lehre bewährt hat, wo Stolpersteine lagen, was kontrovers diskutiert wurde und mit welchen Ideen und Konzepten es im Wintersemester weitergehen kann. Da gab es schon wichtige Hinweise zu den kommenden Aufgaben für das Team des Zentrums für digitale Lehre.

 

 

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news-2218 Wed, 23 Sep 2020 19:42:00 +0200 Digital Trainer - Ein neues Selbstlernangebot der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-23-digital-trainer-ein-neues-selbstlernangebot-der-th-luebeck/ Die Technische Hochschule bietet ab sofort auf der neuen digitalen Plattform FutureLearnLab.de mit dem Kurs „Digital Trainer“ ein neues kostenloses Selbstlernangebot für Trainer:innen und Lernbegleiter:innen an, die sich auf die digitale Welt vorbereiten wollen. In dem kostenlosen Online-Selbstlernangebot „Digital Trainer“ können sich Lernbegleiter:innen und Trainer:innen mit den Themenfeldern digitale Arbeitswelt und Heraus-forderungen beim Lernen und Arbeiten in der digitalen Welt vertraut machen. Dazu gehört es, sich mit neuen Lernszenarien, dem Umgang mit digitalen Tools und Datenschutz sowie Hintergründen zum digitalen Marketing, Social Media und Kommunikation zu beschäftigen. Die Teilnehmenden werden in insgesamt 30 Stunden, Schritt für Schritt an die neuen Möglichkeiten herangeführt, können in die digitale Welt eintauchen und so neue Ideen für sich entdecken.

Die THL hat gemeinsam mit den Partnern ver.di-Forum Nord und WBS Training Lübeck den Online-Unterricht entwickelt. Ziel ist es, den Kurs bei allen Projektpartnern aktiv anzubieten, um so viele unterschiedliche Lernbegleiter:innen wie möglich ansprechen zu können. Prof. Dr. Monique Janneck, Präsidiumsbeauftragte für Digitale Lehre an der TH Lübeck, äußert sich zur Intention des Digital Trainers: „Mit diesem Angebot können wir das Wissen über neue innovative Lernkonzepte für die Weiterbildungslandschaft in Schleswig-Holstein verfügbar machen. Das digitale Know-How weiter zu geben, ist für die TH Lübeck mit einem starken Anteil in der Online-Lehre ein wichtiges Anliegen.“

Die aktuellen Herausforderungen von Digitalisierung, Globalisierung und Individualisierung führen zu einem immer schneller werdenden Wandel in der Berufswelt und damit zu neuen Herausforderungen in der Weiterbildung. Wie hoch der Bedarf an digitalen Bildungsangeboten tatsächlich ist, zeigen die Auswirkungen der Corona-Krise bei Schule, Ausbildung und im Bereich Weiterbildung.

Moderne, digital unterstützte Weiterbildung ist ein wesentliches Mittel gegen den drohenden Fachkräftemangel und der Schlüssel zur Bewältigung des digitalen Wandels in der Arbeitswelt und soll die Menschen auf künftige berufliche Herausforderungen vorbereiten.

Im heterogenen Weiterbildungsmarkt fehlen jedoch oftmals nicht nur bei den Teil-nehmenden digitale Kompetenzen, sondern auch bei den Trainer:innen oder Lernbegleiter:innen. Das neue Bildungsangebot soll daher für diese Zielgruppe die erforderlichen digitalen Kompetenzen vermitteln, um selbst Lernangebote für die digitale Vermittlung aufzubereiten. So entstehen passgenaue und innovative Weiterbildungsangebote. Damit soll die vielfältige Struktur von kleinen und mittelständischen Weiterbildungseinrichtungen oder auch Ausbildungsbetrieben in Schleswig-Holstein gestärkt werden.

Das Projekt Digital Basics for Digital Trainer wird vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holsteins im Rahmen der Fachkräfteinitiative Schleswig-Holstein (FI.SH) gefördert.  

Projektkontakt

Dipl.-Ing. Arne Welsch; Geschäftsführer des Instituts für Lerndienstleistungen
Technische Hochschule Lübeck
Mail: arne.welsch(at)th-luebeck.de
Telefon: 0451 / 160818-19

Links zur Kursanmeldung

https://futurelearnlab.de/hub/
https://www.verdi-forum.de/digital-basics-for-digital-trainer.html

Video

Trailer Digital Trainer: https://youtu.be/80jre59r6Bg

 

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news-2216 Wed, 23 Sep 2020 16:25:00 +0200 Ein Forschungssemester zur Lehre an der Technischen Hochschule Lübeck – und dann kam alles digital https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-23-ein-forschungssemester-zur-lehre-an-der-technischen-hochschule-luebeck-und-dann-kam-alles-digital/ Prof. Dr. Michael Bischoff ist seit mehr als 25 Jahren Lehrender im Bereich Umwelttechnik des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften der TH Lübeck. Er ist Mitbegründer der Virtuellen Fachhochschule. Seitdem befasst er sich mit Fragen der Didaktik und dem Einsatz von digitalen Elementen in der Lehre. In seinem Forschungssemester hat er sich intensiv mit diesen Themen beschäftigt. Als Professor Michael Bischoff Ende 2019 ein Forschungssemester zum Thema „Stand der Hochschullehre“ begann, ahnte er nicht, dass eine Pandemie die Hochschullehre umfassend vor neue Herausforderungen stellen würde. Mit dem Forschungssemester verfolgte Bischoff das Ziel, die Lehre speziell an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) unter die Lupe zu nehmen und Ansätze für die Weiterentwicklung von Lehre und Studienangeboten auszuarbeiten. Von November 2019 bis Februar 2020 stellte er sich u.a. die Fragen: Welche didaktischen Hilfestellungen stehen Lehrenden an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zur Verfügung und wie werden Sie genutzt? Wie kann Lehre in Anbetracht steigender Anforderungen von Lehrenden effizient gestaltet werden? Welchen zukünftigen Aufgaben muss sich Lehre heute stellen und nicht zuletzt: Welche Methoden und Konzepte sind innovativ und wie können digitale Medien dabei helfen, die hochschul- und mediendidaktische Qualifikation für Lehrende zu steigern?

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Lerndienstleistungen (ILD) untersuchte Bischoff, wie die Qualität der Lehre durch digitale Medien optimiert werden kann und wie die Lehrenden langfristig mediendidaktische Qualifikationen aufbauen können. Durch die Corona-Pandemie hat Bischoffs Forschungssemester einen unerwarteten Aktualitätsbezug erfahren. Plötzlich stand die Notwendigkeit im Raum, digitale Lehre nicht nur als Bestandteil von Präsenzlehre, sondern als adäquaten Ersatz für die herkömmliche Lehre in die Praxis zu bringen. Studierende waren davor zu bewahren, ein Semester durch einen Lockdown zu verlieren.

Im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen verfügte die TH Lübeck zu diesem Zeitpunkt durch die Virtuelle Fachhochschule bereits über umfassende Erfahrungen mit dem Online-Studium in der Weiterbildung. Die vorhandene IT- Infrastruktur konnte innerhalb weniger Tage durch das Rechenzentrum, das ILD und die oncampus GmbH unter Beteiligung der Lehrenden so ausgebaut werden, dass die Lehre zu nahezu 80 % in den digitalen Raum verlagert werden konnte. Die Professor:innen konnten unterschiedliche digitale Methoden und Werkzeuge ausprobieren. Zu den wichtigsten Plattformen gehört das Moodle-System, das bereits vor der Umstellung auf digitale Lehre von der TH Lübeck genutzt wurde.
Durch den Lernraum Moodle konnten die Lehrenden mit ihren Studierenden in Kontakt bleiben und ihre Kursdokumente verwalten. Um den visuellen Aspekt einer Vorlesung zu ermöglichen, haben die Professor:innen über die Videokonferenzsystem BigBlueButton und Jitsi mit ihren Studierenden kommuniziert und Lerninhalte vermittelt. Sogar Lernsequenzen aus Video, Audio und Präsentation konnten mit Screencast-Software aufgenommen werden. So sind beispielsweise Lehrvideos für Studierende aus China entstanden, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht an die TH kommen konnten.

Die Lehrenden der TH Lübeck zeigten eine beispiellose Bereitschaft und Flexibilität bei der Wahl ihrer persönlichen Lehrszenarien. Intensiv genutzt wurden die Elemente des digitalen Lernraums, Videokonferenzsysteme und Screencasts. Interaktives Lernen in Break-out-Räumen standen neben Selbstlerneinheiten oder Einsendeaufgaben im Repertoire der Lehrenden.

Da der Beginn der Pandemie noch in den Zeitraum seines Forschungssemester fiel, konnte Professor Bischoff einen Teil seiner eigenen Ansätze für die digitale Lehre in die Forschungsergebnisse einbeziehen. Er gestaltete sein Homeoffice mit Kamera- und Audiosystemen, Greenscreen und Lightboard, gleichzeitig zu Aufnahme-, Übertragungsstudio und Vorlesungsraum um. Bei der didaktischen Gestaltung seiner Veranstaltungen konnte er auf vorangegangene Erfahrungen im Rahmen des Forschungssemesters zurückgreifen. In vielen Belangen nutze er die technischen Voraussetzungen jedoch für ein Erproben der Möglichkeiten.
In seinem Modul Immissionsschutz fanden Echtzeit-Vorlesungen im BigBlueButton statt. Die Studierenden erhielten hierzu Begleittexte im pdf-Format. Rechnungen fanden in Lightboard-Sitzungen statt, die durch Fragen und Antworten über Mikrofon oder das Chat begleitet wurden. Ob sie die aktuellen Lerninhalte schon richtig verstanden haben, prüften die Studierenden in einem wöchentlichen Online-Test. Um offene Fragen zu klären gab es einmal wöchentlich ein Tutorium über Videokonferenzsysteme und eine Sprechstunde mit den Lehrenden.

Im Modul Betrieblicher Umweltschutz konnten die Studierenden durch Fragenkataloge vor und nach den jeweiligen Themenvorlesungen ihren Lernfortschritt selbst messen. Parallel dazu wurden reale Praxis-Projekte mit verschiedenen Unternehmen durchgeführt, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Lerninhalten führten. Für die Kooperation mit den Unternehmen stand das Videokonferenzsystem Jitsi zur Verfügung.  Die Ergebnisse wurden sowohl in Kleingruppen (Break-out-Räume) als auch im online-Plenum ausgetauscht.

Die gewonnenen Erfahrungen zeigen nach Auffassung von Professor Bischoff, dass der Unterricht mit Hilfe des Lightboards sehr gut bei den Studierenden ankommt. Im Modul Betrieblicher Umweltschutz verzeichnet Bischoff eine Begeisterung für seine Greenscreen Hintergründe, die immer passend zum jeweiligen Thema gewählt werden.

Die Beteiligung bei seinen Echtzeit-Veranstaltungen beurteilt Bischoff als nahezu besser als in Präsenzveranstaltungen. Er führt dies u. a. darauf zurück, dass die Studierenden sich durch die Wahrnehmung im digitalen Raum fast wie im Eins-zu-eins-Unterricht fühlten. Die Studierenden selbst hatten das Gefühl, dass mehr Zeit und Raum für Fragen und Diskussionen bestand und genutzt wurde als in Präsenz.

Das Sommersemester 2020 war eine prägende Herausforderung für alle Beteiligten. Der For-schungsbericht von Professor Bischoff zeigt jedoch, dass die TH Lübeck schnell auf die Ausnahmesituation reagieren konnte und die Lehrenden sowie Studierenden neues Wissen im Umgang mit der digitalen Lehre erworben haben.

Weitere Informationen

Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
 

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news-2215 Fri, 18 Sep 2020 14:53:00 +0200 Willkommen im JuniorCampus MINT-Club – erstes Angebot für Einzelpersonen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/willkommen-im-juniorcampus-mint-club/ Vormittags ist der JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck fest in der Hand von Schulklassen und Kitagruppen. Jedoch gab es in der Vergangenheit zahlreiche Anfragen, ob der JuniorCampus (JC) sein Angebot auch außerschulisch für junge Einzelpersonen öffnen kann. Gefragt – getan, kurz entschlossen hat das Team des JC auf die vielen Nachfragen reagiert und den JuniorCampus MINT-Club gegründet. Damit können nun auch Interessierte einzeln und ohne Klassenverbund an den spannenden Angeboten des JC teilnehmen. Seit Februar 2020 läuft der erste Kurs im Rahmen des JuniorCampus MINT-Clubs mit Unterstützung durch die Rose-Stiftung. Der Kurs endet jetzt im September und befasste sich thematisch mit Robotern, von der Konstruktion bis hin zur Programmierung.

Willkommen im JuniorCampus MINT-Club. Bis zu 24 junge Menschen in den Altersgruppen zwischen neun (ab Klassenstufe 4) und 14 Jahren können das Angebot nach Anmeldung wahrnehmen. Sie haben dann Gelegenheit, für drei Stunden an einem Nachmittag in der Woche, individuell und abseits von Schule und Klassenverbund zu experimentieren und zu forschen. Begleitet durch das Team des JC, können sich die jungen Forscherinnen und Forscher eigenständig mit MINT-Themen auseinandersetzen, Fragen stellen, Ideen dazu entwickeln, diese umsetzen und Lösungen realisieren.

Auch der zweite Kurs widmet sich dem Roboterthema. Denn sie sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber wie funktioniert ein Roboter eigentlich? Was bringt ihn zum Gehen, Sprechen oder dazu, auf seine Umwelt zu reagieren? Und wie und wo kann man ihn sinnvoll einsetzen? Dies alles sind Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler im zweiten Kurs des JuniorCampus MINT-Clubs beschäftigen. Der Kurs beginnt nach den Herbstferien.
Anmeldungen erfolgen per Mail über nena.zabinski(at)th-luebeck.de.
Die Lübecker Rose-Stiftung unterstützt das Angebot seit Beginn des Jahres. Zusätzlich zum MINT-Club hat die Stiftung auch Mittel für die Themen Biologie und Chemie bereitgestellt. Damit kann das Angebot des JuniorCampus in diesen Bereichen ausgebaut werden.

Mit seinem Motto „FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN!“ ist der JuniorCampus MINT-Club eine Anlaufstelle der MINT-Akademie, einer Initiative der Landesregierung Schleswig-Holstein. An zehn Standorten landesweit sind Kinder und Jugendliche eingeladen, um an außerschulischen Lernorten zu experimentieren und zu forschen.
Die unterschiedlichen Wissensstände und Vorkenntnisse der Teilnehmenden an den Kursen werden in einem ersten Schritt auf ein einheitliches Niveau gebracht. „In den ersten Terminen erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Programmierumgebung NEPO – eine graphische, blockbasierte Programmiersprache – und in das Open Roberta Lab“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Tchorz, Leiter des JuniorCampus und einer der vier Coaches des MINT-Clubs. „Anschließend haben sie die Möglichkeit, einige Bots nach Vorlagen zu bauen und diese zu programmieren. Nach diesen Übungen können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Roboter bauen und programmieren“, fügt er hinzu.

JuniorCampus:
FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Am JuniorCampus der TH Lübeck geht es nicht ausschließlich um Wissensvermittlung, sondern um einen dynamischen und erkenntnisreichen Prozess. Wissenschaft ist kreativ, vielfältig und ein faszinierendes Erlebnis. Wissensdurst und Forschergeist sind hier wichtige Faktoren für das Lernen und die spätere berufliche Orientierung von jungen Menschen. Praktisches Experimentieren und Forschen – Forschendes Lernen – soll in erster Linie Spaß bringen und neugierig machen auf die Welt, in der wir leben.
2019 besuchten knapp 10900 Kinder und Jugendliche die Angebote im Rahmen des JuniorCampus und begaben sich auf ganz unterschiedliche Expeditionen in die Welt der Wissenschaft.

Rose-Stiftung:
Der Stiftungszweck der Rose-Stiftung beinhaltet die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege, der Heimatpflege und der Heimatkunde, kultureller Zwecke, der Jugend- und Altenhilfe und des gesundheitsbezogenen Sports. Diese Zwecke sind natürlich alle etwas abstrakt gehalten, weil sie ja über viele Jahre und Jahrzehnte Gültigkeit behalten sollen.
Konkreter sieht man die Ausrichtung der Rose-Stiftung, wenn man die geförderten Projekte betrachtet. So wurde im Rahmen der kulturellen Zwecke z. B. das Musikprojekt „Symphonic Gospel“ der Kirchengemeinde Luther-Melanchthon, sechs Konzerte mit zum Teil internationalen Künstlern durch die Kirchengemeinde St. Georg (Genin) und ganz aktuell der Verein Musikkultur in Lübeck unterstützt. Das Stiftungsziel Heimat wurde durch die Förderung des Skulpturenpfades an der Stecknitz begleitet. Ebenso wurden im Rahmen der Jugendhilfe zwei Schulen im südlichen Lübeck gefördert. Die Grundschule in Niederbüssau erhielt ein „grünes Klassenzimmer“ und die Niendorfer Grundschule konnte mit Hilfe der Rose-Stiftung Werkunterricht für die Viertklässler anbieten. Das Ziel des gesundheitsbezogenen Sports haben wir durch die Förderung des Vereins MTV Lübeck mit Sportgeräten belegt. Die Dorfgemeinschaft Niendorf (Stiftungsziel Heimatkunde) wird aktuell bei der Revitalisierung des Dorfplatzes unterstützt. Und natürlich sind wir aktiv engagiert bei einigen Aktivitäten des JuniorCampus.

 

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news-2214 Tue, 15 Sep 2020 10:09:00 +0200 Lübecker Bau-Studierende präsentierten Sonnenschutzsysteme aus Recyclingmaterialien https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-15-luebecker-bau-studierende-praesentierten-sonnenschutzsysteme-aus-recyclingmaterialien/ „Das Thema Recycling erlangt auch im Bauwesen immer mehr Bedeutung“, sagt Professor Sebastian Fiedler. Fiedler ist neben Prof. Dr. Dirk Jacob einer der Bau-Professoren, die mit Anton Brodmann (M.Sc.) vom Realbaulabor der TH Lübeck die Aufgabe formuliert und die studentischen Teams betreut haben. Im Sommersemester 2020 hatten rund 80 Studierende der Bachelorstudiengänge Architektur sowie Energie- und Gebäudeingenieurwesen der Technischen Hochschule Lübeck in interdisziplinären Teams die Aufgabe bekommen, Sonnenschutzsysteme ausschließlich aus Recyclingmaterialien zu entwickeln. Die Recyclingmaterialien sollten sortenrein trennbar gefügt werden. Außerdem mussten die Studierenden die Leistungsfähigkeit der Sonnenschutzsysteme anhand von Abschätzungen, Berechnungen und Simulationen nachweisen.

Bei der Entwicklung hatten die Teams die Funktion und Gestaltung der Systeme zu berücksichtigen, zu bewerten und fortlaufend zu optimieren. So sollten die Systeme einen wirksamen Schutz vor Überhitzung bieten, um den thermischen Komfort im Sommer sicherzustellen und den Einsatz von Energie für Raumkühlung möglichst zu vermeiden, gleichwohl vor Blendung schützen bei gleichzeitig ausreichender Tageslichtversorgung, um den visuellen Komfort sicherzustellen und um einen zusätzlichen Energieaufwand für Kunstlicht zu vermeiden. Des Weiteren sollten bei der Bearbeitung auf die Lüftungsmöglichkeiten sowie die veränderlichen klimatischen Rahmenbedingungen (Winter/Sommer, direkte/diffuse Strahlung, Durchblick/Sichtschutz), auf die räumliche Beziehung zwischen Innen- und außenraum durch Veränderung möglicher Ein- und Ausblicke und natürlich auf die Beeinflussung des Erscheinungsbildes der Gebäudehülle, nicht zuletzt durch Veränderung bei Aktivierung und Deaktivierung des Sonnenschutzsystems, eingegangen werden.

Alle Teams hatten in der Zeit zwischen dem 09.-12.09.20 Gelegenheit, ihre Arbeiten auf der Fachausstellung Bau (powered by NordBau) in Neumünster vorzustellen. Neben einem interessierten Fachpublikum hatte sich auch der Schleswig-Holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei den TH-Studierenden angekündigt, kam und besuchte den TH-Messestand auf der Fachausstellung. Bei einem Rundgang ließ sich Buchholz einige studentische Arbeiten näher erläutern. 

Auch das Team „Golden Hour System“, in der Zusammensetzung von Laura Binder, Patricia Buttgereit, Luca Groth, Elissia Pazdziernik, Ferdinand Storjohann, Manuel Brand, Michael Deters und Mohammad al Mahamid, hatte Gelegenheit, seine Idee von einem Sonnenschutzsystem aus alten Kaffeeverpackungen und Regenschirmspeichen, vom Aufbau über Funktion bis hin zu den Überlegungen der Serienfertigung dem Wirtschaftsminister zu erklären.

Nach dem Besuch und den Gesprächen sowohl mit den Studierenden als auch mit den Betreuern zeigte sich der Minister beeindruckt von der Ideenvielfalt und Kreativität der Teams, vor allem mit Blick auf die Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen

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Realbaulabor Fachbereich Bauwesen
news-2210 Fri, 11 Sep 2020 07:25:00 +0200 Virtuelles Campustreffen – Ins Netz gegangen Spezial https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-11-virtuelles-campustreffen-ins-netz-gegangen-spezial/ Zu einer digitalen Spezialausgabe der Veranstaltungsreihe „Ins Netz gegangen 2.0 – Mitglieder stellen sich vor“ von Life Science Nord haben am 3. September die BioMedTec Management GmbH, die Life Science Nord Management GmbH und das Kompetenzzentrum CoSA der Technischen Hochschule eingeladen. Ziel des virtuellen Life Science Campustreffens auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck war es, das Kompetenzzentrum CoSA der Technischen Hochschule Lübeck vorzustellen und den Teilnehmern zu zeigen, wie sie Künstliche Intelligenz (KI) in die Praxis eines Life Science Unternehmens einbringen können und welche Unterstützung ihnen das Zentrum dabei gewähren kann. 

Im Besonderen verdeutlichte das Treffen wichtige Themenfelder der KI und deren Anwendung in Verteilten Systemen für die Medizintechnik, KI aus der Cloud oder KI in Hörgeräten. Prof. Jürgen Tchorz vom Institut für Akustik zeigte die Wichtigkeit des Einsatzes von KI für Hörbehinderte auf. Das Hören in Störschall ist für Hörbehinderte die größte Herausforderung und der Einsatz von KI fördert sinnvoll die Störgeräuschunterdrückung. Im Zuge des KI-SIGS Forschungsprojekts (KI-Spaces für intelligente Gesundheitssysteme) der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule unterstützt KI bei der Erstanpassung von Hörgeräten. Diese verbessert sich durch die Nutzung von „Schwarmintelligenz“ – durch Datensammlung im Hörgerät passt sich das Hörgerät individuell auf die Situation und Lautstärke an, was die Hörqualität enorm steigert. 

Jessica Brandenburger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum CoSA, verdeutlichte indessen die Mensch-Maschine-Interaktion im Gesundheitswesen. Eine menschenzentrierte Produkt- und Serviceentwicklung ist beispielsweise wichtig für die Ergonomie im Operationssaal oder für die Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten, um reibungslose und schnelle Abläufe zu gewährleisten, die vor allem im Gesundheitssektor von essentieller Bedeutung sind. 

Professor Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA an der Technischen Hochschule Lübeck, unterstreicht: „Im Verbundprojekt PASBADIA mit der Technischen Hochschule und der Universität zu Lübeck werden Smartphone gestützte patientennahe Diagnoseverfahren mit KI für die Patientenversorgung im ländlichen Raum entwickelt und erforscht. In Zusammenarbeit von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und praktizierenden Medizinern entstehen neue Diagnosemöglichkeiten. Diese Art von Projekten stellen wir uns ebenso mit der Wirtschaft vor und freuen uns, wenn wir anwendungsorientiert Probleme lösen oder Innovationen vorantreiben können.“.

„Das Vernetzen von Akteuren ist überaus wichtig, um praxisnah zu forschen. Häufig wissen die Unternehmen nicht, dass sie mit vielfältigen Fragestellungen oder auch komplexen Herausforderungen an die Hochschulen herantreten können. Diese Hemmnis, die es hier offensichtlich bei Unternehmern gibt, möchten wir auflösen. Unser Ziel ist es, gemeinsam zu forschen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Life Science Nord für die Möglichkeit der Kooperation und die sehr gute Organisation sowie bei allen Teilnehmern bedanken. Es war eine gelungene Auftaktveranstaltung.“, ergänzt Janin Rieckert, Kooperationsmanagerin für Gesundheitstechnologie bei der BioMedTec Management GmbH. 

In Kürze wird es eine Fortsetzung dieses Formats für die Universität zu Lübeck geben, die im Bereich Life Science breit aufgestellt ist und das Querschnittsthema Künstliche Intelligenz äußerst vielfältig bedient.  

Die Campustreffen auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck vernetzen die Wissenschaft mit der Wirtschaft und unterstützen beim Transfer von Forschung in die Praxis. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen stellen aktuelle Forschungsaktivitäten vor und gleichen parallel Synergien mit der Wirtschaft ab, um dadurch vermehrt anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit Hochschulen und Unternehmen zu ermöglichen.

Die Veranstalter stellen sich vor:
Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) forscht und arbeitet an Kommunikationssystemen, Verteilten Systemen und deren Anwendungen. Seit Dezember 2013 ist CoSA eines der acht Kompetenzzentren der Technischen Hochschule Lübeck im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik.

Die Technische Hochschule Lübeck ist eine innovations- und transferorientierte Hochschule, die sich durch einen hohen Praxisbezug in der Lehre und hohen Anwendungsbezug in der Forschung auszeichnet. Als Expertin für Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Architektur und Design prägt sie die Region in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. Entsprechend ihres Hochschultyps ist sie regional verwurzelt und durch ihre internationalen Kooperationen und Unternehmenspartner gleichzeitig weltweit vernetzt. Das Studienangebot ist dementsprechend vielfältig, praxisorientiert und international ausgerichtet. 

Die BioMedTec Management GmbH ist die gemeinsame Campusgeschäftsstelle der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule. Ihre Aufgabe ist es, die Wissenschaft mit der Wirtschaft zu vernetzen und Synergien auf dem Campus zu schaffen – immer im Fokus, für alle die richtigen Ansprechpartner auf dem Campus zu finden.

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news-2212 Thu, 10 Sep 2020 15:14:00 +0200 UPDATE zum Bewerbungszeitraum des Wintersemesters 2020/21 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-10-th-vergibt-restplaetze-letzte-chance-auf-ein-studium-zum-wintersemester-20-21/ Die Technische Hochschule Lübeck ist eine persönliche Hochschule mit hohem Praxisbezug und engagierten Studierenden. Als starke Partnerin vor Ort, ist die TH Lübeck eng vernetzt mit der regionalen Wirtschaft, wovon Studierende ebenso profitieren wie Unternehmen. Internationale Programme runden das Studienangebot ab. Für folgende Bachelorstudiengänge wurde die Bewerbungsfrist verlängert*:

Für folgende Masterstudiengänge wurde die Bewerbungsfrist verlängert*:

Die noch verfügbaren Plätze werden nach Eingang der Bewerbungen berücksichtigt.

Jetzt bewerben unter www.th-luebeck.de/BEWERBUNG

 

*) Abhängig von der Verfügbarkeit freier Plätze

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news-2211 Thu, 10 Sep 2020 11:15:00 +0200 Rescreen - Recycling Sonnenschutzsysteme https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-10-rescreen-recycling-sonnenschutzsysteme/ Lübecker Baustudierende mit Sonnenschutzsystemen aus Recyclingmaterialien auf Fachmesse in Neumünster Das Thema Recycling findet auch im Bauwesen immer mehr Beachtung. Im Sommersemester 2020 haben rund 80 Studierende der Bachelorstudiengänge Architektur sowie Energie- und Gebäudeingenieurwesen der Technischen Hochschule Lübeck in interdisziplinären Teams Sonnenschutzsysteme aus Recyclingmaterialien entwickelt. Betreut wurden sie dabei von den TH-Professoren Sebastian Fiedler, Dr. Dirk Jacob und Anton Brodmann, M.Sc., aus dem Realbaulabor

Die Prototypen der Sonnenschutzsysteme werden vom 09.-12.09.20 auf der Fachausstellung Bau (powered by NordBau) in Neumünster ausgestellt. Neben einem interessierten Fachpublikum hat sich der Schleswig-Holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei den TH-Studierenden angekündigt. 

Vor dem Hintergrund, dass rund 50 Prozent der aus der Erde entnommenen Rohstoffe im Bausektor verwendet werden und dieser etwa 60 Prozent beim Abfallaufkommen verursacht, lohnt die Sicht auf Umweltwirkungen aus dem Verbrauch fossiler Energien während der Nutzungsphase von Gebäuden. Der besondere Fokus liegt dabei auf den sogenannten grauen Energien, da diese bei der Herstellung von Baumaterialien und -produkten verwendet werden.

Weitere Informationen

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Realbaulabor Fachbereich Bauwesen
news-2208 Wed, 09 Sep 2020 15:06:00 +0200 Wie Eurobonds die Stabilität der EU untergraben werden! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-09-wie-eurobonds-die-stabilitaet-der-eu-untergraben-werden/ „Die infolge der Corona-Krise von der Europäischen Union (EU) gemeinschaftlich emittierten Anleihen setzen Fehlanreize. Einige Mitgliedstaaten könnten die Konsolidierung ihrer Haushalte weiter aufschieben und überfällige Strukturreformen verzögern. Dies ginge unweigerlich zu Lasten der Stabilität der EU und könnte neben der politischen Union auch die Wirtschafts- und Währungsunion nachhaltig schwächen“, sagt der internationale Finanzmarktexperte Prof. Dr. Leef H. Dierks. Dierks ist Professor für Betriebswirtschaftslehre im Schwerpunkt Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule Lübeck. In regelmäßig erscheinenden Veröffentlichungen analysiert Dierks den Bereich der Covered Bonds mit den Auswirkungen auf internationale Kapitalmärkte. Er geht dabei besonders der Fragestellung nach, inwiefern die gegenwärtige Niedrigzinspolitik der Zentralbanken Einfluss nehmen kann auf die Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und ob diese davon profitieren.  

Sollte nicht noch etwas wirklich Überraschendes geschehen, wird es schon in wenigen Wochen, also bereits Mitte September 2020, zur Emission einer gemeinschaftlichen Anleihe der Europäischen Union (EU) kommen, einem unverändert in allerhöchstem Maße umstrittenen Instrument, so Dierks weiter. Während insbesondere die sog. Sparsamen Vier um Österreich, Dänemark, Schweden und die Niederlande dieser Form der Finanzierung eher ablehnend gegenüberstehen, war ihre Einführung für einige Mittelmeeranrainer erklärtes Ziel des Brüsselers Sondergipfels der 27 EU-Mitgliedstaaten Ende Juli 2020.

Während zehnjährige Bundesanleihen (sog. Bunds) dieser Tage eine Rendite von etwa -0,50% aufweisen, liegen italienische Staatsanleihen (BTPS), beispielsweise bei etwa 1,00%; d.h., die Refinanzierungskosten Italiens, welche gemäß der Ratingagentur S&P ohnehin nur noch mit BBB (negativer Ausblick) bewertet sind, liegen knapp 1,50% über jenen Deutschlands (AAA, stabiler Ausblick). Diese nicht unerheblichen Mehrkosten in Anbetracht eines jährlichen Bruttorefinanzierungsvolumens in Höhe von mehr als €400Mrd. sind vor allem auf makroökonomische, auf politische Gründe (s.o.) sowie auf das fehlende Vertrauen der Investoren in die fiskalpolitische Stabilität der kommenden Jahre und Jahrzehnte zurückzuführen. So könnte Italiens Haushaltsdefizit, Schätzungen zufolge, alleine 2020 auf bis zu 10% des BIP ansteigen. Vorgesehen sind laut Vertrag von Maastricht gerade einmal 3%. Das BIP könnte 2020 um bis zu 9% gegenüber dem Vorjahr einbrechen. 

Schlagartige Verbesserung des Kapitalmarktzugangs
Neu emittierte Eurobonds (von S&P übrigens mit AAA (stabiler Ausblick) bewertet) mit zehnjähriger Laufzeit werden rein rechnerisch bei etwa -25Bp emittiert werden, da sie von einer gemeinschaftlichen Haftung aller EU-Mitgliedstaaten profitieren. Deutschland hat so unverändert einen Anreiz, den Bundeshaushalt 2020, welcher in Folge der COVID-19 Pandemie auf mehr als €500Mrd. angewachsen ist, durch die Emission von relativ günstigeren Bundesanleihen zu (re-) finanzieren. Doch für Italien beispielsweise, ist es plötzlich deutlich günstiger (und damit attraktiver) sich auf eine Refinanzierung durch Eurobonds zu verlassen.

Italien (wie übrigens andere Mittelmeeranrainer auch!) profitiert also von schlagartig deutlich verbesserten Konditionen beim Kapitalmarktzugang. Es wäre – in Anbetracht seines immensen Finanzierungsbedarfs in den kommenden Jahren – schlecht beraten, diese nicht zu nutzen. So wird alleine Italien mit Zuschüssen in Höhe von €82Mrd. und Darlehen von sage und schreibe €127Mrd., nach dem jetzigen Stand der Dinge, der größte Profiteur dieser Maßnahmen sein.

Schaffen von Fehlanreizen
Anders ausgedrückt: Insbesondere jene Volkswirtschaften, die in der Vergangenheit bereits (weit) über ihre Verhältnisse lebten und seit geraumer Zeit große Haushaltsdefizite generierten, werden die eigentlich überfällige Konsolidierung ihrer Haushalte vermutlich weiter aufschieben. Sie sind auf das Vertrauen der Investoren nicht mehr in dem Maße angewiesen, wie es ohne die Anleihen der EU der Fall gewesen wäre. Sprich: Die Länder, die bereits ausgeglichene Haushalte präsentierten, werden auch weiter daran festhalten. Doch jene, die jetzt die Möglichkeit haben, günstigeres Funding als zuvor in Anspruch zu nehmen, haben naturgemäß keinerlei Anreiz mehr, Sparanstrengungen zu unternehmen. So setzen die Anleihen der EU infolge der unausweichlichen Adversen Selektion gänzlich verkehrte Anreize.

Weitere Verzögerungen der Strukturreformen
Denn in dem Maße, wie die Volkswirtschaften nun dank der EU-Anleihen von einem günstigeren Kapitalmarktzugang profitieren, gibt es kaum mehr die Notwendigkeit, (politisch nur schwer durchzusetzende) Veränderungen wie z.B. eine Rentenreform o.ä. in Angriff zu nehmen. Kurz: Infolge der EU-Anleihen besteht die Gefahr, dass (längst überfällige!) Strukturreformen einmal mehr auf die lange Bank geschoben werden. Anstatt die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften sukzessive aneinander anzugleichen, könnten EU-Anleihen das genaue Gegenteil bewirken. Strukturreformen bleiben zunächst einmal aus und die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen EU-Mitgliedstaaten läuft Gefahr, in Zukunft noch weiter auseinanderzudriften. Doch gerade diese, seit Einführung des Euro immer weiter auseinanderklaffende Wettbewerbsfähigkeit, stellt doch (von dem Coronavirus einmal abgesehen) die Ursache der gegenwärtigen wirtschaftlichen Misere dar.

Aushöhlen der ‘No-Bail-Out-Clause’
Darüber hinaus führt die Emission von EU-Anleihen mit anschließender Verteilung der Mittel zu einer Aushöhlung der im Vertrag von Maastricht verankerten Nichtbeistandsklausel (No-Bail-Out Clause). Dies mutet ein wenig merkwürdig an, denn gerade Italien, das sich im Hinblick auf seine Haushaltsdisziplin in den vergangenen Jahren mit einer Staatsverschuldung von 135% des BIP (zum Vergleich Deutschland: 62%) nicht gerade als Musterknabe präsentierte, ist nun der große Nutznießer. Auf diese Art und Weise wird nicht zuletzt die Stabilität der EU unterminiert, denn die unterschiedlichen fiskalpolitischen Denkschulen treten offen wir nie zutage. Neu ist jedoch die Chuzpe mit der einige Volkswirtschaften die Reputation der gesamten EU nutzen, um ihre bisweilen populistisch anmutenden wirtschafts- und fiskalpolitischen Ideen zu Lasten derer, die in der Vergangenheit angemessen und umsichtig agierten, durchzusetzen. 

Übergang in die Transfer- und Schuldenunion
Stärker als je zuvor erleben wir dieser Tage den Übergang in eine Transferunion. Beflügelt wird dies nicht zuletzt auch durch die Bundesrepublik selber. Denn in dem Maße, wie ein Bundesfinanzminister erklärt, dass „die im Zuge der Corona-Krise vereinbarte gemeinsame Schulden-aufnahme in Europa keine krisenbedingte Eintagsfliege“, sondern „(...) ein echter Fortschritt für Deutschland und Europa, der sich nicht mehr zurückdrehen lässt“ sei, dürfte feststehen, dass dieses Instrument ein fester Bestandteil der so oft bemühten „neuen Normalität“ ist.

Finanzierung der Maßnahmen endet nicht mit EU-Bonds
Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass eher früher als später die Frage danach aufzuwerfen ist, wer all diese Maßnahmen eigentlich bezahlen wird. Selbst wenn dieser Tage alle Augen auf die Verwendung der im Rahmen der Corona-Hilfe beschlossenen fiskalpolitischen Stimuli gerichtet sind wären wir allesamt gut beraten, den Blick auf das zu richten, was noch vor uns liegt. Es gilt eine Antwort darauf zu finden, wie all diese Maßnahmen, deren aggregierter Umfang mittlerweile auf €750Mrd. angewachsen ist (davon €390Mrd.  als Zuschüsse und €360Mrd.  als Kredite), zu finanzieren sind. Denn selbst auf die vielgepriesenen EU-Bonds fallen Zins- und Rückzahlungen an. Will sagen, Steuern oder einer (noch) höheren Schuldenlast.

Fast scheint es so, als stünde uns die unausweichliche Umverteilungsdebatte erst noch bevor.

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news-2207 Wed, 09 Sep 2020 13:15:00 +0200 Konferenz der norddeutschen Personalräte am 01. / 02.09. an der Technischen Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-09-konferenz-der-norddeutschen-personalraete-am-01-0209-an-der-technischen-hochschule-luebeck/ Seit über 30 Jahren treffen sich die Personalräte der norddeutschen Fachhochschulen Anfang September zu einer zweitägigen Konferenz. Dieses Jahr fand das Treffen an der Technischen Hochschule Lübeck statt. Die Organisation wurde durch die Corona bedingten Einschränkungen und die Berücksichtigung des Hygiene- und Schutzmaßnahmenplans erschwert. Daher waren wir besonders froh, dass es uns gelungen ist, auch in diesem Jahr die Personalrätekonferenz in Präsenz durchzuführen. An der Konferenz nahmen Personalratsmitglieder von 17 Hochschulen aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Niedersachsen, Bremen und Hamburg teil, sowie eine Vertreterin des Hauptpersonalrates Niedersachsen und ein Vertreter des Hauptpersonalrates Mecklenburg-Vorpommern.

TH-Personalleiterin Katrin Hartkopf begrüßte die Konferenzteilnehmenden auch im Namen der TH-Präsidentin, Dr. Muriel Helbig, und TH-Kanzlerin, Yvonne Plaul. In ihrer Begrüßung machte Hartkopf darauf aufmerksam, dass wir in diesem Jahr auf 100 Jahre Betriebsverfassungsgesetzt zurückblicken können. Sie hält Mitbestimmung für einen wichtigen Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft und würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Dienststelle und Personalräten an unserer Hochschule, die unter dem Motto „Kooperation statt Konfrontation“ steht.

Zum Auftakt der Veranstaltung hielt die externe Referentin, Christine Marquardt, einen Impulsvortrag zu dem Thema „New Work – was bedeutet das für Personalräte der Hochschulen?“. In den Mittelpunkt stellte sie den Wandel der Arbeit und beleuchtete, welche Auswirkungen sich für den Menschen in Bezug auf Arbeitsort sowie Arbeit und Leben ergeben. Dabei betrachtete sie auch den Faktor digitale Arbeit und Künstliche Intelligenz (KI) als weitere Einflussgrößen. 

Viele der New Work-Ansätze sind durch die Corona-Pandemie innerhalb kurzer Zeit Bestandteil unserer täglichen Arbeit geworden. So war es nicht verwunderlich, dass sich in der anschließenden Diskussion Homeoffice, Arbeitsbelastung, Kommunikation und Führungskompetenzen als Schwerpunktthemen herauskristallisierten. Hinzu kam der besondere Blick auf das System Hochschule.

So gab es einen fließenden Übergang zum zweiten großen Themenkomplex der Personalrätekonferenz. Er stand unter der Überschrift „Austausch zum Umgang mit der Corona Pandemie an den Hochschulen“. Die einzelnen Personalräte berichteten zur Situation in ihren Hochschulen. Welche Maßnahmen wurden zum Lock down getroffen? Wie erfolgte die Kommunikation? Welche Maßnahmen wurden zum Schutz der Beschäftigten und der Studierenden getroffen? Wie erfolgt die Lehre? Wie ist die aktuelle Situation an den Hochschulen?

Auch die Diskussion zur gesetzlich vorgeschriebenen Aufgabe der Personalräte, jährlich eine Personalversammlung durchzuführen, wurde durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Hier gab es wertvolle Umsetzungshinweise, die sowohl die gesetzlichen Vorgaben aus den unterschiedlichen Personalvertretungsgesetzen berücksichtigen, wie auch die Auflagen aus den Hygienekonzepten der Hochschulen. In der Diskussion wurde noch einmal deutlich, wie wichtig der breite Austausch gerade in solchen Krisenzeiten ist. 
 

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news-2206 Wed, 09 Sep 2020 10:21:00 +0200 Experte für Windkrafträder und Condition Monitoring stärkt den Maschinenbau an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-09-experte-fuer-windkraftraeder-und-condition-monitoring-staerkt-den-maschinenbau-an-der-th-luebeck/ ‚Predictive Maintenance‘ und ‚Condition Monitoring‘ gelten als Zukunftsdisziplinen im Maschinenbau. Auf diesen Gebieten lehrt Dr.-Ing. Martin Huhn als neuer Professor im Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft (MW) an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Condition Monitoring befasst sich mit der Zustandsüberwachung von Maschinen, Predictive Maintenance geht darüber hinaus und verwendet eine Vorhersage des Maschinenzustands zur Empfehlung notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen.

 „Nach über 16 Jahren beruflicher Tätigkeit in der Industrie möchte ich nun gerne mein Wissen und meine Erfahrungen an junge Menschen weitergeben“, sagt Dr. Martin Huhn. Der gelernte Maschinenbauingenieur war im Bereich Windturbinen bei einem international tätigen Unternehmen beschäftigt und wechselte im Sommer 2020 an die TH Lübeck. 

Martin Huhn begann das Maschinenbaustudium an der Universität Rostock und setzte es mit der Spezialisierung auf Strömungsmaschinen bis zum Diplom an der Technischen Universität Berlin fort. Er promovierte an der TU Berlin und war während dieser Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Hydraulische Strömungsmaschinen und Strömungstechnik beschäftigt, u.a. mit der Betreuung von Diplom- und Studienarbeiten. In der Dissertation arbeitete er über das Thema „Diagnose hydraulischer Fehlerzustände bei axialen Tauchmotorpumpen anhand des Körperschalls“. Diese Arbeit markierte für ihn den Einstieg in sein Kernthema: der Störungsfrüherkennung auch Zustandsüberwachung oder ‚Condition Monitoring‘ genannt.

Nach der Promotion ging Dr. Huhn in die Industrie und arbeitete zunächst als Entwicklungsingenieur im Bereich der Störungsfrüherkennung an Kreiselpumpen. Später wechselte er zu einem indischen Windkraftanlagenhersteller, blieb aber in seinem originären Interessengebiet. Hier leitete Dr. Huhn die Bereiche ‚Condition Monitoring‘ sowie Lastenberechnung und entwickelte mit seinem Team eine neue Methode zur Zustandsüberwachung von Windturbinen bis zum Patent. Seine Tätigkeit in der Windkraftanlagenbranche umfasste sowohl den Einbau und Test von ‚Condition Monitoring‘ Systemen von diversen Herstellern als auch die Anwendung der patentierten Eigenentwicklung eines Überwachungsgeräts für Rotorblätter.

Bis zum Eintritt in die TH Lübeck intensivierte Martin Huhn seine Kenntnisse über das Thema ‚Condition Monitoring‘ und vermittelte sein Wissen bei der Ausbildung von Kolleg*innen oder bei einer Vorlesung an der TU Berlin. „Die Schwerpunkte Fernüberwachung, Statistische Datenauswertung und Störungsfrüherkennung sehe ich alle als wesentlich an und würde diese gern in die Lehre an der TH Lübeck integrieren“, sagt der neue TH-Professor Martin Huhn über seinen Lehransatz. 

Weitere Informationen

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2202 Fri, 04 Sep 2020 13:04:00 +0200 Lübeck hoch 3 (LH³) ging an den Start https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-04-luebeck-hoch-3-lh3-ging-an-den-start/ Jetzt ist es offiziell! „Lübeck hoch 3“ ging am 03.09.2020 an den Start. „Lübeck hoch 3“ (LH³) ist das Gemeinschaftsprojekt der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und der Musikhochschule Lübeck. Es steht für den Wissenstransfer in die Stadtgesellschaft und die Zusammenarbeit der Hochschulen. Die drei Hochschulen mit ihren über 10.000 Studierenden prägen das wissenschaftliche und kulturelle Profil der Hansestadt Lübeck. Wissen und Können zu vermehren und zu vermitteln, sind Kernaufgaben von Hochschulen. Dazu gehört es auch, dass die Hochschulen über transparente Kommunikation über Wissenschaft und Kultur, deren Inhalte, Arbeitsweisen und Haltungen den Dialog mit der Gesellschaft suchen. Alle drei Hochschulen vereint das Bestreben, die Vernetzung der Hochschulen mit der Gesellschaft in Lübeck zu vertiefen und bürgernah die Ergebnisse und den Wert von Wissenschaft und Kultur zu vermitteln. Mittels konkreter Projekte und Veranstaltungen stärkt „Lübeck hoch 3“ den Wissenstransfer zu den Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt Lübeck.

Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck, äußert sich über die Bedeutung von „Lübeck hoch 3“: „Die Lübecker Hochschulen verstehen sich mit ihren Wissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeitern als gestaltender Teil der Stadtgesellschaft. Dieses Miteinander ist eine Verpflichtung, die gelebt sein will. Ich bin daher sehr glücklich, dass wir mit der Technischen Hochschule und der Musikhochschule die Initiative zu „Lübeck hoch 3“ gestartet haben. Mit diesem gemeinsamen Projekt können wir unsere Forschungsprojekte und -ergebnisse sowie die kulturellen Formate der Stadtgesellschaft vorstellen. Gerne laden wir Sie zum Austausch mit uns und zum Miteinander ein.“

Hinter „Lübeck hoch 3“ steht die Idee von einer eigenen Wissensplattform. Für eine Gesellschaft ist es von großer Bedeutung, sich auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten über zentrale Zukunftsthemen zu verständigen. „Lübeck hoch 3“ steht deshalb für Wissenstransfer, wechselseitigen Dialog und neue Ideen.

„Über 10.000 Studierende und weit über 1.000 hervorragende Wissenschaftler*innen an den drei staatlichen Hochschulen Lübecks sind das Potenzial von ‚Lübeck hoch 3‘.  ‚Lübeck hoch 3‘ bietet ihnen die Plattform, gemeinsam Projekte durchzuführen, um unsere Wissenschaften den Bürgerinnen und Bürgern nahezubringen. Das Besondere an „Lübeck hoch 3“ wird in der Projektarchitektur deutlich. Jedes Projekt wird von mindestens zwei Hochschulen durchgeführt, es handelt sich somit immer um Kooperationen zwischen unterschiedlichen Disziplinen. Und auf noch eine Neuerung freuen wir uns ganz besonders: Auch tolle Projektideen von Bürgerinnen und Bürgern können gemeinsam mit den Hochschulen bei „Lübeck hoch 3“ umgesetzt werden“, betont Dr. Muriel Kim Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck, den großen wissenschaftlichen Fundus Lübecks.

Bedeutend ist aber auch die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Hochschulen ihre Projekte und stellen die Ergebnisse auf „Lübeck hoch 3“ vor und zur Diskussion.

Der Präsident der Musikhochschule Lübeck (MHL), Prof. Rico Gubler, sieht in dem Gemeinschaftsprojekt ein deutliches Zeichen für enge Zusammenarbeit und verweist auf die Strahlkraft mit den Worten: „‘Lübeck hoch drei‘ ist künftig das Symbol der drei Lübschen Hochschulen, deren Wirkungspotential in die Gesellschaft hinein weitaus mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile. Auf den bereits bestehenden und bewährten Kooperationen aufbauend, legen wir damit eine Basis für ein noch engeres Zusammenspiel, das nicht nur ein Gewinn für die Hochschulen selber, sondern für Lübeck und die ganze Region sein wird.“

In drei Projektlinien wirkt „Lübeck hoch 3“ über Projekte und Veranstaltungen.

Die Projektlinie „DEIN LH³ - Lübeck bilden“ bietet Bildungs- und Kulturangebote. Diese Angebote geben Einblicke, vermitteln Wissen und bilden im Sinne des Lebenslangen Lernens weiter. Sie richten sich an unterschiedlichste Personengruppen und wecken Neugier bei Jung und Alt. So zeigen und verstärken die Projekte den gesellschaftlichen Wert von Wissenschaft und Kultur, unter anderem durch konkrete Bezüge zum Alltag.

Die Projektlinie „MEIN LH³ - Lübeck beteiligen“ ermöglicht die Umsetzung eigener Projektideen von Bürgerinnen und Bürgern mit Bezug zu Wissenschaft und Kultur. Eine Idee wird zum Projekt. Dabei arbeiten Gesellschaft und Hochschulen direkt zusammen: Wissenschaft unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Ideen aus der Forschung finden Eingang in städtische Planungen, verschiedene Gremien und Einrichtungen beteiligen sich an Initiativen und Projekten zu Themen der Zeit.

Die Projektlinie „UNSER LH³ - Lübeck bewegen“ stärkt den Diskurs in der Gesellschaft mit dialogorientierten Formaten. Wissenstransfer und kulturelles Erleben brauchen Austausch und Diskussion. Gemeinsam werden zentrale Themen von verschiedenen Seiten beleuchtet. Digitale, hybride und Live-Angebote bieten den Interessierten Einblicke in die Hochschulen und in ihre Projekte. Der offene Dialog stärkt dabei alle Beteiligten.

Durch konkrete Projekte in diesen drei Projektlinien tragen die Hochschulen den Wert von Wissenschaft und Kultur noch stärker in die Gesellschaft. Aktuelle Themen der Zeit werden aufgenommen, diskutiert und sind die Inhalte, um Wissen zu vermehren.

Neben der Unterstützung der Infrastruktur fördert die Possehl-Stiftung auch die Umsetzung der Projekte im Rahmen der drei Projektlinien.

Ein erstes Beispiel dieser Zusammenarbeit im Rahmen von „Lübeck hoch 3“ ist das Projekt »a BRIEF history«. In diesem Projekt kooperieren die Universität zu Lübeck mit dem ZKFL, das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck und erstmalig 13 Museen, Archive und Sammlungen der Hansestadt Lübeck. Die Ausstellung »a BRIEF history« lädt vom 13. September bis zum 17. Oktober 2020 im Brahms-Institut an der Musikhochschule ein zu einer Entdeckungsreise durch rund 800 Jahre Kulturgeschichte des Briefes. »a BRIEF history« vereint Exponate aus 13 Lübecker Institutionen. Beteiligt sind die im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) zusammengeführten Einrichtungen, die Musikhochschule sowie das TheaterFigurenMuseum Lübeck.

„Die Ausstellung und der Katalog zeigen auf beindruckende Art und Weise die Breite und Qualität der Lübecker Sammlungen. Das gilt für die Museen, das Archiv und die Bibliothek. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich hier die Stärke einer aus einem reichen historischen Fundus schöpfenden städtischen kulturellen Tradition“, beschreibt der Leitende Direktor der LÜBECKER MUSEEN, Kulturstiftung Hansestadt Lübeck und Sprecher des Zentrums für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Prof. Dr. Hans Wißkirchen, die Bedeutung des Projekts.

Die website zu „Lübeck hoch 3“ ist ab heute, 03.09.2020, online und unter www.luebeckhoch3.de zu finden.

Die Projektverantwortlichen bedanken sich bei der Possehl-Stiftung für die außerordentlich großzügige Unterstützung von „Lübeck hoch 3“.

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news-2201 Thu, 03 Sep 2020 14:47:00 +0200 „Umweltingenieurwesen und –management“ der TH Lübeck ist Studiengang des Monats September 2020 im think ING.-Netzwerk https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-03-umweltingenieurwesen-und-management-der-th-luebeck-ist-studiengang-des-monats-september-2020-im-think-ing-netzwerk/ Das Attribut ‚Umweltschutz ganzheitlich gedacht‘ liefert die Begründung für die Entscheidung, den Bachelorstudiengang „Umweltingenieurwesen und –management (UIM)“ des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften der TH Lübeck zum Studiengang des Monats September 2020 im Netzwerk think ING. zu küren. In der Begründung heißt es: „… Nur wenn die Akteure der technischen, ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Ebenen zusammenarbeiten, kann Umweltschutz erfolgreich funktionieren. Der breit angelegte Bachelorstudiengang „Umweltingenieurwesen und -management“ legt daher einen großen Wert auf interdisziplinäres Lernen und Arbeiten.“ Und weiter wird angeführt, dass im UIM neben technisch-naturwissenschaftlichen Fächern und Veranstaltungen zu relevanter Rahmensetzung und Management auch Aspekte der Internationalität eine wichtige Rolle spielen.
Deshalb biete UIM, in dem Umweltschutz ganzheitlich gedacht wird, ein Studium mit viel Freiraum mit vielfältigen beruflichen Perspektiven.

think ING. ist eine Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall für Ingenieurnachwuchs und MINT-Bildung. Seit Beginn der Initiative 1998 ist ein engagiertes Netzwerk entstanden, das sich den Themen des Ingenieurwesens und den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) widmet.
Ziel der Initiative ist es, junge Menschen frühzeitig für das Ingenieurwesen, für die Naturwissenschaften sowie für Technik zu begeistern. Das Netzwerk, das sich aus Unternehmen, Institutionen, Verbände und Stiftungen, Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzt, bietet neben zahlreichen Informationen über Themen rund um das Ingenieurstudium und den Ingenieurberuf auch spannende Veranstaltungen für Interessierte, um darüber Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu vermitteln, den Ingenieurnachwuchs zu sichern und eine erste Orientierung zu bieten.
Erst zu Beginn des Jahres 2020 wurde die Technische Hochschule Lübeck im Netzwerk think ING. im Januar zur Hochschule des Monats gewählt.
Mehr Infos unter: www.think-ing.de.

 

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news-2200 Wed, 02 Sep 2020 09:30:00 +0200 „Ins Netz gegangen“ – das Kompetenzzentrum CoSA stellt sich vor https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-09-02-ins-netz-gegangen-das-kompetenzzentrum-cosa-stellt-sich-vor/ Selten zuvor war es für die Life Science Branche so wichtig, Verbindungen zu knüpfen, und gleichzeitig so schwer, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Um den Austausch untereinander dennoch zu fördern hat Life Science Nord, das Branchennetzwerk für Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma im Norden das etablierte Format „Ins Netz gegangen - Mitglieder stellen sich vor “ nun als Online-Präsentation gestaltet.
In Zusammenarbeit mit Life Science Nord und der BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck stellt sich das TH Kompetenzzentrum CoSA in einem Spezial auf dem Life Science Campustreffen vor. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wann: 3. September 2020 um 11:00 – 12:30
Wo: digital
Kontakt: https://lifesciencenord.de/de/events/detail/ins-netz-gegangen-2-0-mitglieder-stellen-sich-vor-spezial.html

Themen werden sein:
KI aus der Cloud – Denkanstöße für Life-Sciences?
Prof. Dr. Nane Kratzke

Künstliche Intelligenz in Verteilten Systemen für die Medizintechnik
Prof. Dr. Horst Hellbrück

KI in Hörgeräten
Prof. Dr. Jürgen Tchorz

Mensch-Maschine-Interaktion im Gesundheitswesen
Jessica Brandenburger

Virtueller Rundgang Forschungsprojekte Kompetenzzentrum CoSA
Roman Kusche

 

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