TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Mon, 10 Aug 2020 08:29:37 +0200 Mon, 10 Aug 2020 08:29:37 +0200 TH Lübeck news-2179 Fri, 07 Aug 2020 08:23:00 +0200 Ein Sprung in die Zukunft an der Technischen Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-08-07-ein-sprung-in-die-zukunft-an-der-technischen-hochschule-luebeck/ Drei, zwei, eins und springen! Die neuen Auszubildenden Lucy Kirschstein, Justus Maaß, Benedikt Nimke und Emilie Kruse der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zeigten vollen Körpereinsatz, als sie an ihrem ersten Arbeitstag vor dem Hörsaal-Gebäude für ein Foto in die Luft sprangen. Für die TH Lübeck ist der Start der Auszubildenden ein Erfolg. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 konnte die Hochschule ihr Angebot verdoppeln. Es wird einmal mehr deutlich, dass sie nicht nur wissenschaftliche Bildungsstätte, sondern auch ein Betrieb für berufliche Ausbildung ist. Neben den etablierten Ausbildungsberufen Industriemechaniker*in und Chemielaborant*in sind nach längerer Planung die Stellen Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement und Fachinformatikerin/Fachinformatiker für Systemintegration dazugekommen. „Wir sind froh dieses Jahr vier Nachwuchskräfte für uns zu gewinnen“, sagt Ausbildungsverantwortlicher Dennis Asse. Er plante den Empfang des Neuzugangs und hatte noch einiges mit ihnen vor. 

Neben vielen neuen Namen und Gesichtern, durften die Auszubildenden die sechs Abteilungen der Hochschulverwaltung kennenlernen. Weiter ging es für sie in einem großen Besprechungsraum. Auf dem Stundenplan: die erste Belehrung, eine Einweisung in das Zeiterfassungssystem, ein Campusrundgang und ein spannender Vortrag von Meister Stefan Bollmann aus der Metallwerkstatt. Werkstattleiter Jens Endruschat und Stefan Bollmann bekommen mit dem 16-jährigen Benedikt Nimke Zuwachs im Team. Ganz unbekannt sind sich die drei nicht. „Noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnte ich in diesem Jahr bei einem freiwilligen Praktikum die Metallwerkstatt kennenlernen“, sagt der 16-Jährige. Danach sei für ihn klar gewesen: Beruflich soll es in diese Richtung gehen. Die Affinität zum Handwerk liegt in der Familie. „Mein Bruder ist Zerspanungsmechaniker. Seine Arbeit fand ich schon lange spannend und deswegen hat mich der Ausbildungsplatz zum Industriemechaniker an der Technischen Hochschule auch so angesprochen.“ 

Auch Lucy Kirschstein hat sich nach Studienerfahrung im Bereich der Bioinformatik in Halle für den praxisbezogenen Weg entschieden. Die 20-Jährige entdeckt ab dem 15. August den Beruf der Chemielaborantin und blickt gespannt auf die kommende Zeit: „Ich freue mich sehr, hier anfangen zu dürfen.“ Neben dem Ausbildungsangebot, habe sie auch die Stadt Lübeck überzeugt. 

Für den angehenden Fachinformatiker für Systemintegration Justus Maaß war unter anderem auch der Standort ein Faktor für seine Bewerbung an der TH Lübeck. Ich wohne quasi neben den Campus“, sagt der 17-jährige Lübecker. 

Eine wichtige Frage für die Hochschule ist, auf welchem Weg die jungen Menschen die Ausbildungsstellen entdecken. Eine kaum überraschende Erkenntnis: alle vier haben die Angebote im Internet über dieselbe Online-Jobplattform entdeckt. 

Mit Emilie Kruse hat sich die TH Lübeck eine Insulanerin ins Boot geholt. Sie hat es von Föhr nach Lübeck gezogen. Über ihre Motivation an einer praxisorientierten Forschungsanstalt ihre Ausbildung zu machen sagt die 22-Jährige: „Mittendrin im Hochschulbetrieb zu arbeiten finde ich sehr spannend. Nach dem Vorstellungsgespräch war ich davon überzeugt, dass die Arbeit an der TH Lübeck sehr vielfältig ist.“

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news-2176 Thu, 30 Jul 2020 10:56:00 +0200 Heute schon etwas Gutes getan? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-30-heute-schon-etwas-gutes-getan/ Stäbchen rein – Spender sein! Die Fachschaft Angewandte Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Lübeck unterstützt die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). „Alle 35 Sekunden erkrankt weltweit eine Person an Blutkrebs – Das alleine sollte Grund genug sein dafür zu werben, dass sich Menschen registrieren lassen“, sagt Sven Kessler, Vize-Präsident des Studierendenparlaments der Technischen Hochschule Lübeck (TH Lübeck). 

Die Fachschaft Angewandte Naturwissenschaften der TH Lübeck ruft auf Initiative von Sven Kessler dazu auf, sich als Stammzellspender für die DKMS zu registrieren. Schon 2016 ließ sich der Vize des Studierendenparlaments bei einer Registrierungsaktion an der TH Lübeck in die Datenbank aufnehmen, „nachdem in meinem Bekanntenkreis ein Fall von Leukämie aufgetreten ist.“ 

Dass Leukämie keine seltene Krankheit ist, belegen die aktuellen Zahlen. Alle 15 Minuten, so heißt es auf der offiziellen Seite der DKMS, erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Wie unkompliziert und umso wirksamer eine Registrierung ist, weiß Angelika Buck, erste Vorsitzende der Fachschaft Angewandte Naturwissenschaften: „In weniger als 10 Minuten bist du typisiert und rettest im Idealfall ein Menschenleben! Jedes Leben ist wertvoll und verdient eine Chance zu bekommen. Eine Chance, die mit einem Stäbchen anfangen kann.“ 

Aktionsseite der Fachschaft Angewandte Naturwissenschaften der TH Lübeck in Kooperation mit der DKMS: www.dkms.de/th-luebeck-fs-an 
Weitere Informationen: www.dkms.de/de/spender-werden
 

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news-2175 Wed, 29 Jul 2020 09:29:00 +0200 Neu an der TH Lübeck: Prof. Dr. Max Christoph Urban https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-29-neu-an-der-th-luebeck-prof-dr-max-christoph-urban/ Angewandte Naturwissenschaften erhalten Verstärkung für die Physik in der Medizintechnik Nach langjähriger Tätigkeit in der Systementwicklung in der Gesundheitstechnologie bei einem international agierenden Unternehmen, wechselt Dr. Max Christoph Urban in die Wissenschaft. An der Technischen Hochschule Lübeck wird Dr. Urban die Lehre und Forschung im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften als neuer Professor für Physik in der Medizintechnik ab dem Wintersemester 2020/2021 unterstützen. 

Der gebürtige Würzburger hat seine Studienjahre an den Hochschulen in Heidelberg und Zürich verbracht. In Heidelberg studierte er Physik mit den Vertiefungen Informatik und Wirtschaftsinformatik. Schon während des Studiums ergaben sich für Urban erste Berührungspunkte mit der Medizin. Hier war er in Tutorien tätig und betreute Physikpraktika für Medizinstudierende.

In der Fächerkombination Physik/ Informatik konnte Urban sein Fachwissen vertiefen mit der anschließenden Promotion an der Universität Zürich und am Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg. Hier forschte er an einem System zur Sichtbarmachung der inneren Struktur von Atomkernen. Den Doktor der Physik erhielt er auf dem Gebiet der Hochenergiephysik, einem Teilbereich der Physik, der sich mit der Frage nach den kleinsten Bausteinen (Teilchen) der Materie und den grundlegenden Kräften zwischen diesen Teilchen beschäftigt. 

Nach der Forschungstätigkeit am DESY wechselte der promovierte Physiker in die Industrie. Auf dem Gebiet der Medical Systems erwarb Urban spezielles Wissen über die Entwicklung und Zulassung von Medizinprodukten und digitalen Bildketten in Röntgensystemen. Zudem beschäftigte sich Dr. Urban mit der Regelung von Röntgenstrahlen und der Dosisminimierung in Computertomographen, digitaler Patientendatenverarbeitung sowie mit den dafür notwendigen Anforderungen an Security und Software Safety. 

Für seine zukünftige Lehrtätigkeit an der TH Lübeck sieht Urban die Aufgabe darin, das Wissen und seine Erfahrung aus Physik, Medizintechnik und technischer Informatik in die Lehre einzubringen und es für die Studierenden greifbar zu machen. 

„Die Ausbildung von jungen Menschen und Mitarbeitern und die Übersetzung physikalischer Grundlagen in die Entwicklung technischer Lösungen haben mich über meine gesamte Karriere begleitet. … Diese langjährige Erfahrung im Verdichten, Strukturieren und Präsentieren von Wissen möchte ich gern in Lehre und Forschung an der Technischen Hochschule Lübeck einbringen und dazu beitragen, den Ausbau der angewandten Forschung mit exzellenter Qualität zu unterstützen“, sagt der neue ernannte Professor der TH Lübeck und schließt an: „Ich freue mich auf viele neue Experimente und angeregte Diskussionen mit jungen Menschen rund um die Physik in der Medizintechnik.“ 

Weitere Informationen

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news-2174 Mon, 27 Jul 2020 07:07:00 +0200 Online-Wettbewerbe am JuniorCampus der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-27-online-wettbewerbe-am-juniorcampus-der-th-luebeck/ Rund 160 Einsendungen zu den Themen „Müll“ und „Scratch“ „Müll als Schatzkiste“ und Programmieren mit Scratch? Dahinter stecken zwei Online-Wettbewerbe des JuniorCampus, für die zahlreiche Kinder bis Ende Juni 2020 ihre Ideen eingereicht haben. Beim Thema Müll befassten sich die Kleinen mit dem Bau einer Müllskulptur – in Form eines Fantasietiers oder eines Roboters aus Verpackungs- und Papiermüll. Der Wettbewerb „Coding mit Scratch“ handelte vom Programmieren eines eigenen Spiels oder einer Animation mit der kostenlosen Programmierplattform „Scratch“. 

Kreativität und Spaß standen bei beiden Wettbewerben im Vordergrund. Die Resonanz war großartig. Rund 160 Einsendungen zählte das Team des JuniorCampus. Die Beiträge erreichten den JuniorCampus in Form von Fotos von Müllskulpturen und Verlinkungen zu den eigenen Spieleprogrammierungen. 

Bei der Vielzahl an Einsendungen fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht. „Wir haben die Einsendungen sowohl nach Themen als auch in Privatpersonen und Institutionen unterteilt. Prämiert wurden jeweils die ersten drei Plätze“, so Janina Mahncke aus dem Leitungsteam des JuniorCampus. „Zusätzlich haben wir noch Sonderpreise an Gruppen und für besondere Projekte vergeben“, fügte sie hinzu. 

FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Die Dräger-Stiftung und der Verein „Digitale Bildung für Alle e.V.“ initiierten und unterstützen das Projekt „Scratch“ am JuniorCampus. Die Buchhandlung Belling stellt tolle Buchpreise für die Gewinner*innen zur Verfügung.

Hinweis: Für alle, die gerne in die Welt der Programmierung einsteigen möchten gibt es auf der Internetseite des JuniorCampus Anleitungen, die die Plattform „Scratch“ einfach erklären. Anhand vieler Beispiele werden die ersten Schritte bis hin zur Programmierung eigener Spiele praxisnah gezeigt.

Übrigens: Neue Wettbewerbsthemen für Privatpersonen und Institutionen folgen im Herbst. Diese werden Ende August auf der Internetseite des JuniorCampus veröffentlicht.

JuniorCampus

FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Am JuniorCampus der TH Lübeck geht es nicht ausschließlich um Wissensvermittlung, sondern um einen dynamischen und erkenntnisreichen Prozess. Wissenschaft ist kreativ, vielfältig und ein faszinierendes Erlebnis. Wissensdurst und Forschergeist sind hier wichtige Faktoren für das Lernen und die spätere berufliche Orientierung von jungen Menschen. Praktisches Experimentieren und Forschen – Forschendes Lernen – soll in erster Linie Spaß bringen und neugierig machen auf die Welt, in der wir leben. 

2019 besuchten knapp 10.900 Kinder und Jugendliche die Angebote im Rahmen des JuniorCampus und begaben sich auf ganz unterschiedliche Expeditionen in die Welt der Wissenschaft.
 

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news-2173 Fri, 24 Jul 2020 10:18:00 +0200 KI-Know-how für kleine und mittelständische Unternehmen durch Hochschulkompetenz https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-24-ki-know-how-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen-durch-hochschulkompetenz/ TH Lübeck ist Partnerin im ‚KI-Transfer-Hub S.-H.‘ Die TH Lübeck ist mit zwei Institutionen in dem erst kürzlich aus der Taufe gehobenen Netzwerks ‚KI-Transfer-Hub S.-H.‘ vertreten. Die Landesregierung unterstützt und fördert das Netzwerk. Mitte Juli 2020 gab Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes, Dirk Schrödter, den Startschuss für Projekte aus dem Netzwerk heraus. Schrödter überreichte drei Zuwendungsbescheide in einer Gesamthöhe von knapp drei Millionen Euro an das Forschungs-und Entwicklungszentrum (FuE) der Fachhochschule Kiel und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK) als koordinierende Einrichtungen des Netzwerks. 

Das KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein ist ein Verbund aus Hochschulen in Schleswig-Holstein, der Wirtschaftsförderung (WT.SH) und der UniTransferKlinik Lübeck GmbH. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und StartUps in Schleswig-Holstein an die Künstliche Intelligenz (KI) heranzuführen und durch Transfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen die wirtschaftlichen Potenziale und Chancen aufzuzeigen.

Die TH Lübeck bringt mit ihrem Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) einen sehr erfahrenen Partner auf dem Forschungsgebiet Künstliche Intelligenz mit in das Netzwerk ein. Unter der Leitung von Prof. Horst Hellbrück forscht CoSA im Bereich „Internet der Dinge“ / „Internet of Things“ (IoT) und der verteilten Systeme. Die Anwendungsgebiete aktueller Forschung liegen beispielsweise in der Medizintechnik, autonomen Systemen und in digitaler Lehre. 

Auch das Institut für Lerndienstleistungen (ILD) ist unter der Leitung von Prof. Monique Janneck Teil des Netzwerks. Das ILD ist ein bundesweit anerkannter Akteur in der onlinegestützten Lehre und Weiterbildung und forscht im Bereich der Digitalisierung durch KI-Algorithmik. Durch neue KI-Anwendungen entstehen Aus-, Fort-, und Weiterbildungsbedarfe in KMU. Das ILD bringt entsprechende Angebote ein, erweitert diese und geht dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen ein.

In Schleswig-Holstein wird an vielen Orten KI entwickelt und nutzbar gemacht. Die Anwendungen, sagen die Initiatoren, reichen von automatisierten Prozessen in öffentlichen Verwaltungen über selbstlernende Abfüllanlagen in der Lebensmittelindustrie bis hin zu intelligenter Kommunikation in der Automobilindustrie, in Sprachassistentensystemen oder zur Analyse von Wissensdatenbanken. Doch es soll mehr KI im echten Norden geben. Dazu ist es erforderlich, dass aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus dem Bereich der KI dorthin gelangen, wo später dann Lösungen, Produkte und Anwendungen entstehen: in die mittelständischen Unternehmen. 

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Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2172 Thu, 23 Jul 2020 14:19:00 +0200 TH Lübeck für Chancengleichheit mit TEQ-Prädikat ausgezeichnet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-23-th-luebeck-fuer-chancengleichheit-mit-teq-praedikat-ausgezeichnet/ Die Technische Hochschule (TH) Lübeck wurde auch im Jahr 2019/ 2020 mit dem Total E-Quality- Prädikat ausgezeichnet. Nach 2010, 2013 und 2016 ist es die vierte erfolgreiche Auszeichnung durch TEQ, der bundesweiten Initiative für beispielhaftes Handeln und erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für Chancengleichheit und Vielfalt im Beruf. Die erneute Auszeichnung wurde der TH Lübeck verliehen, weil sie in ihrem Antrag überzeugend dargelegt hat, dass sie die Maßnahmen zur Stärkung und Integration von Gleichstellungs- und Genderaspekten konsequent weiterverfolgt und besondere Akzente gesetzt hat. 

Die TH Lübeck konnte in ihrer Bewerbung für das erneute TEQ-Prädikat mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten. Sie ist Arbeitgeberin für 481 Beschäftigte mit einem Frauenanteil von 25 Prozent beim wissenschaftlichen Personal. In Technik und Verwaltung liegt der Anteil bei 54 Prozent. Bei den Professuren sind 18 Prozent weiblich besetzt. Laut einer Umfrage in den TH-Fachbereichen Anfang 2019 waren 28 Studierende in Promotionen, darunter acht Frauen. An der TH Lübeck sind aktuell 5.042 Studierende immatrikuliert, davon sind 32 Prozent Studentinnen. Bei den Absolvent*innen beträgt der Frauenanteil 37 Prozent.

In der Jurybegründung zur erfolgreichen Bewerbung heißt es: „Die bisherigen Leistungen in der Gleichstellungsarbeit werden bereits durch die erfolgreiche Teilnahme am Professorinnenprogramm III anerkannt und gefördert. An der Technischen Hochschule Lübeck ist das Thema Gleichstellung institutionalisiert und nachhaltig verankert. Der Gleichstellungsplan ist Teil des Struktur- und Entwicklungsplans der Hochschule, erst kürzlich entstand eine zusätzliche Stelle in der Stabsstelle für Hochschulentwicklung, die mit ihrem Mehr an Ressourcen auch dem Thema Gleichstellung mehr Aufmerksamkeit widmen kann. Innerhalb des vergangenen Bewerbungszeitraumes wurden in allen Aktionsfeldern Maßnahmen fortgesetzt oder es sind neue hinzugekommen. So entstanden zum Beispiel die „Maximen guter Lehre" und der „Kodex für gute Beschäftigungsbedingungen", die als Handlungsanleitungen mit konkretem Bezug auf die Hochschulsituation vor Ort dienen. Insbesondere im Feld Berufung gab es ein erhöhtes Engagement. 2018 wurde die fachbereichsübergreifendes Arbeitsgemeinschaft Berufungsmanagement eingesetzt, die fortan Berufungsausschüsse auch in Hinblick auf Diversität professionalisieren soll.“

Besonders hervorgehoben hat die Jury den institutionalisierten JuniorCampus mit seinen weitreichenden Angeboten und das spezielle Projekt für Existenzgründerinnen. In ihrem Schreiben zur erfolgreichen Wiederbeantragung des TEQ-Prädikats stellt die Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., Eva Maria Roer, beide Initiativen besonders heraus: „Weiterhin möchten wir den JuniorCampus und das Projekt „Female Entrepreneurship" als Förderinitiativen für Mädchen und Frauen in MINT lobend hervorheben. Wir begrüßen die geplante Richtlinie und das Vorhaben zur Institutionalisierung des Beschwerdemanagements zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.“

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. 

Seit 1997 zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich nachhaltig für Chancengleichheit engagieren. Die Initiative vergibt das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. TOTAL E-QUALITY wird von renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Kuratorium) und seit 2001 von der Bundesregierung empfohlen. Bis zum Jahr 2019 wurden insgesamt 845 Prädikate an 329 Organisationen verliehen.

Weitere Informationen unter:

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news-2171 Wed, 22 Jul 2020 13:15:00 +0200 Ein Leben zwischen Start-Up Nation und dem täglichen Konflikt im Nahen Osten https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-22-ein-leben-zwischen-start-up-nation-und-dem-taeglichen-konflikt-im-nahen-osten/ Auslandssemester in Tel Aviv, Israel (September 2019 – Februar 2020) Wohnort: Tel Aviv, Israel
College: College of Management in Rishon Lezion, Israel (ca. 30 Minuten mit dem Bus von Tel Aviv)
Lehrsprache: Englisch
Langer Bericht, kurz erzählt: Ja, war geil!

Fangen wir erstmal mit mir an. Mein Name ist Torge Adam, ich bin 30 Jahre alt und studiere BWL mit der Vertiefungsrichtung Internationales Management an der Technischen Hochschule Lübeck. Ein Auslandssemester stand für mich seit Beginn des Studiums fest. Ich wollte etwas erleben, Abenteuer, etwas Außergewöhnliches machen und dorthin, wo die meisten Menschen wahrscheinlich nicht hinfahren – nach Israel. 

Das International Office der TH Lübeck hat mich dabei bestens unterstützt und mich schnell von Israel überzeugt. Sonne, Strand, Meer, was will man mehr. Die Kurse am College waren passend zur Start-Up Nation auf Entrepreneurship ausgelegt. Klang alles perfekt, aber es kam doch anders. An dieser Stelle nochmal einen großen Dank an Frau Reincke und an Frau Professor Cabos für ihre tolle Unterstützung und ihr Engagement.

Vorab-Organisation – Bewerbung, Visum, Unterkunft, Flug, Kurswahl

Bewerbung: Die Bewerbung lief recht einfach ab. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass ich der erste Student überhaupt war, der sich über ein Auslandssemester in Israel informiert hat, obwohl die Partnerschaft mit dem College of Management in Rishon Lezion seit gut zwei Jahren besteht. Im Nachhinein vielleicht auch gut für mich, da ich den Platz somit sicher hatte. 
Visum: Für Studierende gibt es ein Studierendenvisum, womit man aber nicht arbeiten darf. Dieses wurde mir problemlos ausgestellt. Dazu müssen die erforderlichen Unterlagen nach Berlin oder München geschickt werden.

Unterkunft: Das College bietet kein Studierendenwohnheim an. Für die ersten vier Wochen hatte ich mir eine Airbnb-Wohnung vorab gemietet. Da ich von den Bedingungen in Tel Aviv noch gar keine Ahnung hatte, habe ich nach der günstigsten Unterkunft geguckt und bin in Bat Yam fündig geworden. 

Flug: Von Hamburg aus gibt es keine Direktflüge nach Tel Aviv. Ein Ticket kostet ca. 200 – 300 Euro. Ich bin mit der israelischen Fluggesellschaft El Al von Berlin (Direktflug) geflogen. Die Fluggesellschaft kann ich nur bedingt empfehlen. Man sagt ja, das ist die sicherste Fluggesellschaft der Welt. Das kann ich bestätigen. Der Check-In in Berlin wird von bewaffneten Polizisten abgesichert, das Flugzeug mit einem Polizeipanzer. Außerdem befindet sich das Terminal von El Al in der hintersten Ecke im Flughafen. Vor dem Check-In wurde ich von einem israelischen Sicherheitsdienst sehr intensiv befragt. Sogar mein Vater, der mich zum Flughafen gebracht hat, wurde ausgiebig befragt. Vor dem Boarding wurde mein Handgepäck nochmal extra in einem Sicherheitsraum kontrolliert. Während des Fluges habe ich von einer Stewardess erfahren, dass mein Gepäck in Berlin geblieben ist. Das fand ich sehr merkwürdig. In Tel Aviv angekommen, wussten die Mitarbeiter am Lost and Found-Schalter bereits Bescheid und haben mir einen Kulturbeutel in die Hand gedrückt. Da war für mich klar, dass das extra gemacht worden ist. Das Gepäck kam am nächsten Tag pünktlich um 12 Uhr zu meiner Unterkunft, und war total zerwühlt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich meine Kite- Ausrüstung und einen großen Backpack dabeihatte. Das kam dem Sicherheitspersonal wohl merkwürdig vor. Deswegen der ganze Aufwand. Bei anderen Airlines passiert das nicht. Da kommt die Sicherheitsbefragung erst wenn man einreist und sie ist wesentlich einfacher und kürzer.

Kurswahl: Relativ zeitnah konnte ich meine Wunschkurse am College wählen. Wie bereits erwähnt, habe ich fast ausschließlich Kurse im Bereich Entrepreneurship gewählt. Das Semester am College sollte von Oktober bis Februar gehen. Leider wurden zwei Wochen vor meinem Abflug sämtliche Kurse gestrichen. Dazu kam ein Brief, der aber keine klare Absage beinhaltete. Aber dank des International Office in Lübeck und Frau Reincke wurden für uns Austauschstudierende alternative Kurse aus dem Boden gestampft. Somit fand mein Abenteuer doch statt.

Leben in Tel Aviv

Die meisten Menschen kennen Israel als ein sehr Konflikt behaftetes Land im Nahen Osten. Ist es auch, aber trotzdem sicher. Davon mal abgesehen ist Israel auch die Heimat der weltweit größten technologischen Innovationskultur. Keine andere Stadt auf der Welt hat so viele Start-Ups wie Tel Aviv. Tel Aviv ist teuer, Wohnraum schwer zu finden und auch teuer. In einer Bar kann man schon mal 20 € für zwei 0,5 Liter Bier ausgeben. Wie oben beschrieben, hatte ich mir für die ersten vier Wochen eine Airbnb-Wohnung gemietet. Zum Glück konnte mir meine Mitbewohnerin eine WG mit zwei israelischen Mitbewohnern vermitteln. Ansonsten gibt es auf Facebook diverse Seiten, die bei einer Wohnungssuche helfen. Aber wie gesagt, es ist schwer. Alternativ geht das Abraham Hostel, welches eine sehr schöne Dachterrasse hat und viele kulturelle Angebote anbietet. Ansonsten empfehle ich Airbnb.

Super günstig sind Obst und Gemüse, Nüsse und Gewürze. Dafür bietet sich die Levinsky Street und die Aliya Street im Stadtteil Florentin bestens an. Supermärkte sind meist teurer.

In Tel Aviv kann man fast an jedem Abend feiern gehen, das kann aber auch gut ins Geld gehen. Einige Clubs nehmen Eintritt, einige sind sehr touristisch. Am besten mit den Locals sprechen, die haben die bestens Tipps. 

Die Strände sind wunderschön. Von Beachvolleyball über Wellenreiten, Kite surfen, Windsurfen bis hin zu open gyms ist alles vertreten. Die lange Promenade lockt auch viele Jogger.

Das beste Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad. Das kann man am besten auf Facebook oder in der Levinsky Street kaufen. Um die 120 € für ein gebrauchtes Fahrrad muss man schon rechnen. Alternativ gibt es drei E-Scooter Verleiher, die aber schnell ins Geld gehen. Mit dem Bus kommt man überall gut hin und eine Fahrt, egal wo hin innerhalb Tel Avivs, kostet umgerechnet 1,50 €. Die Straßen sind vom Verkehr sehr verstopft, da viele Hauptverkehrsstraßen gesperrt sind, weil eine Light Rail gebaut wird. Fertigstellung soll 2024 sein. Danach werden die Straßen hoffentlich gut entlastet.

Die Menschen sind teilweise sehr unfreundlich aber dennoch alle sehr hilfsbereit. An die Eigenart der Israelis muss man sich erstmal gewöhnen. Es ist einfach ein anderer Schlag Mensch. Alles ist sehr direkt, in einem Moment geraten die Menschen aneinander, im anderen Moment umarmen sie sich wieder. Viele Menschen sind gestresst, vor allem merkt man das im Straßenverkehr, die Hupe ist sehr beliebt. Allgemein werden schon gerne die Ellenbogen ausgefahren und keine Rücksicht auf andere genommen. Es gibt natürlich auch viele Menschen, die etwas anders auftreten. Das Militär prägt die Menschen sehr. Frauen müssen 2 Jahre, Männer 3 Jahre ihren Wehrdienst nach der Schule absolvieren. Einige arbeiten im Büro, andere sind bei der Panzereinheit, andere wiederum bei der Luftwaffe oder der Infanterie. Ich habe paar Israelis kennengelernt, die während ihres Wehrdienstes in den Krieg mussten. So etwas prägt. Auch das Straßenbild, wenn die Wehrdienstleistenden mit ihren Waffen über der Schulter durch die Straßen laufen, wird irgendwann zu einem ganz normalen Anblick. Sicher fühlt man sich auf jeden Fall. 

Wichtig zu wissen ist auch noch der Schabbat. Er ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Seine Einhaltung ist eines der zehn Gebote. Der Samstag ist quasi unser Sonntag. Jeden Freitag nach Sonnenuntergang bis Samstag nach Sonnenuntergang ist Schabbat. Das heißt, dass die meisten Geschäfte geschlossen haben und Israel zur Ruhe kommt, auch das Öffentliche Verkehrsnetz ruht. Das Reisen an diesen Tagen ist schlecht, es sei denn, man ist mit einem Mietauto unterwegs. Am Schabbat nach Israel zu fliegen ist keine gute Idee und kann teuer werden. Die Männer müssen Freitagabend und Samstagmorgen in die Synagoge gehen, die Frauen können. Es darf keine Elektrizität verwendet werden, es wird gebetet, gesungen und gut gegessen. Es ist ein schönes Zusammentreffen von Familie und Freunden.

Reisen in Israel

Israel ist flächenmäßig ungefähr so groß wie Hessen. Demnach kann man das Land schnell bereisen. Richtung Süden sind es vier Stunden mit dem Auto, Richtung Norden 3 Stunden und Richtung Osten 2,5 Stunden. Mietautos sind nicht teuer und lohnen sich – aber an Schabbat denken! Reisen sollte man auf jeden Fall und das ist zu jeder Jahreszeit möglich. Im Süden ist es auch im Winter angenehm warm, im Sommer sehr heiß. Der Norden wird wunderschön grün im Winter – sogar Ski fahren auf dem Mount Hermon ist möglich, im Sommer wird es dort warm/heiß. Die vielen verschiedenen Klimazonen innerhalb dieses kleinen Landes sind schon interessant. Zu sehen gibt es Wüste, alte historische Städte, Berge zum Wandern, es wird also nicht langweilig.

Studieren am College of Management

Von Tel Aviv bin ich jeden Tag mit dem Bus nach Rishon Lezion zum College gefahren. Das war relativ schnell in 30 Minuten geschehen. Ich persönlich fand das College sehr gut mit einer sehr angenehmen Atmosphäre. Unsere Ansprechperson, Or Vardi (Or ist hebräisch und bedeutet Licht), war super und immer für uns da. Der Campus ist sehr schön, mit einer großen Grünfläche, kleinen Cafés, Restaurants und sogar einem Friseur. Das ganze Jahr über wird draußen Musik gespielt und Open Airs finden auf dem Campus statt.

Die Professoren waren durchweg gut und haben strukturierte Lehrveranstaltungen durchgeführt. Mir hat gut gefallen, dass es keine Klausuren am Ende des Semesters gab, sondern während des Semesters mussten Hausarbeiten abgegeben und Präsentationen gehalten werden. Ich war lediglich an drei Tagen am College mit jeweils nur einer oder zwei Vorlesungen. Leider konnte ich mir nur vier von sieben Kursen anrechnen lassen, was bedeutet, dass ich das Semester wiederholen muss. Da finde ich die Unflexibilität der TH Lübeck schade. Unterm Strich kann ich das College aber sehr empfehlen.

Sicherheit und Religion in Israel

Eines vorweg, Israel ist ein sehr sicheres Land! Zugegebenermaßen ist der Anblick der jungen Wehrdienstleistenden, ob Mädchen oder Junge, mit ihren um die Schultern hängenden Waffen anfangs gewöhnungsbedürftig. Aber zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich unsicher. Vor dem Betreten von öffentlichen Gebäuden werden die Taschen kontrolliert und am Bahnhof sind Taschen- und Körperscanner wie am Flughafen montiert. Die Kriminalitätsrate ist auf einem sehr niedrigen Stand. In Jerusalem, immer ein heißer Konfliktknoten, wo Juden, Moslems und Christen aufeinandertreffen, ist erhöhte Polizei- und Militärpräsenz. Lange Zeit war es in Jerusalem ruhig. Aber auf Grund der Friedenspläne von Donald Trump, gab es wieder einige Terrorattacken auf israelische Polizisten oder das Militär. Touristen sind normalerweise keine Ziele. Teilweise darf man als Israeli nicht in bestimmte Bereiche der Westbank, wie z.B. nach Bethlehem. Für Touristen herrschen die Einschränkungen aber nicht. Nach wie vor werden regelmäßig Raketen von der Hamas aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen. Die Israel Defence Force (IDF) besitzt ein gutes Raketenabwehrsystem, das 90% der Raketen abschießt. Tel Aviv ist wie eine Blase und spiegelt nicht unbedingt das wahre Israel wider. In Tel Aviv wohnt man, wenn man Geld hat oder sein Leben genießen möchte, oder beides. Demensprechend leben dort auch viele nicht religiöse Menschen, vor allem Juden, die nicht nach ihrer Religion leben. Religion erlebt man viel intensiver in Jerusalem oder auch in vielen Bereichen in der Westbank. Dort trifft man häufiger auf die orthodoxen und ultra- orthodoxen Juden.

Der Konflikt

Seit Jahren besteht ein immer wiederkehrender Konflikt zwischen den Juden und den Palästinensern. Selbst in der Bibel steht geschrieben, dass der Konflikt niemals enden wird. Spricht man mit den Menschen beider Seiten, wollen 90% - wenn nicht sogar noch mehr - Frieden und ein normales Leben führen. Leider trägt die Politik, wie so häufig, ihr eigenes Spiel auf dem Rücken der Bevölkerung aus. Zugleich ist der Konflikt sehr kontrovers. Die Terrorgruppierungen wie Hamas und Jihad haben viele Terrorattacken in Israel, vor allem in Tel Aviv, verübt. Daraufhin hat Israel die Westbank eingemauert, um sich zu schützen. Mit dem Gazastreifen hat Israel früher Handel betrieben, bevor die Hamas an die Macht kam. Gleich am ersten Tag der Machtübernahme wurde in Israel eine Terrorattacke ausgeübt und der Gazastreifen wurde abgeriegelt und mindestens 42.000 Bewohner in Gaza verloren ihre Arbeit. Der Gazastreifen hat nur 4 Stunden am Tag Elektrizität. Die bekommt er von Israel. Weder Gaza noch die Westbank dürfen selber Kraftwerke betreiben. Israel wollte die tägliche Elektrizitätsmenge erhöhen, was wiederum die Palästinensische Autonomiebehörde in der Westbank nicht zuließ, weil sie im Konflikt mit der Hamas steht. Israel wollte dem Gaza finanzielle Hilfe zukommen lassen, damit sie ihr Abwassersystem verbessern kann, als in 2018 die Kanalisation auf Grund von Überlastung komplett ins Meer gelassen wurde und durch die Strömung nach Israel schwamm. Allerdings kann Israel nicht direkt Geld in den Gazastreifen schicken, da sie sonst offiziell die Hamas unterstützen würden. Deswegen fließt das Geld über Qatar zum Gaza. Israel und die Hamas führen seit längerem Friedensverhandlungen. Wenn die Hamas etwas durchsetzen will, wird symbolisch eine Rakete nach Israel geschickt, die aber meistens im Feld landet und nichts zerstört. In der Westbank werden von Israel weiterhin jüdische Siedlungen gebaut, was auch nicht dem Konflikt zugutekommt. Auch die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Donald Trump, feuerte den Konflikt wieder neu an. Mittlerweile ist der Konflikt ziemlich festgefahren und die junge Generation kennt nichts anderes mehr. In den arabischen Schulen wird das Judentum auch ganz klar als Feindbild unterrichtet. Es gibt einfach zu viele Konfliktpunkte, die nur noch schwer zu lösen sind.

Fazit

Fünf Monate gingen verdammt schnell rum. Ich habe ein neues Land, eine neue Kultur und neue Freunde kennengelernt. Außerdem habe ich mich durch diese Herausforderung stark weiterentwickelt. Vor allem aber einen Konflikt, der schon seit Jahren anhält, live mitzuerleben, und beide Seiten nicht nur durch Medienberichte in Deutschland kennenzulernen, empfand ich sehr bereichernd. Allgemein kann ich ein Auslandssemester für alle wärmstens empfehlen. Es kommt nicht nur darauf an, was man an der jeweiligen Universität bzw. College lernt, es kommt auch auf die Erfahrung an, in einem anderen Land zu leben und sich dort durchzuboxen und wertvolle Erfahrungen für sein Leben zu sammeln. Bei wem ich das Interesse für Israel geweckt habe – auf geht’s! Eines steht für mich fest – Israel, ich komme wieder! 

Weitere Informationen

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news-2170 Tue, 21 Jul 2020 14:49:00 +0200 Digital & persönlich! Graduierungsfeier der Absolvent*innen des WiSe 19/20 ist reibungslos über die Bühne gegangen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-21-digital-persoenlich-graduierungsfeier-der-absolventinnen-des-wise-19-20-ist-reibungslos-ueber-die-buehne-gegangen/ Eine Reportage von Johanna Helbing, Volontärin Vor Beginn der Liveschalte für die digitale Graduierungsfeier des Wintersemesters 19/20 (WiSe) der TH Lübeck auf YouTube, herrschte absolute Stille im Aufnahmestudio in Lübeck. Die Lichter waren gedämmt und die Atmosphäre angespannt. Die Produktionsleitung zählte flüsternd die Sekunden bis zum Start und gab dem Duo Cantolegno ein Handzeichen. Um Punkt 14 Uhr erfüllten Gitarren- und Violinenklänge den Raum des Studios – und nicht zu vergessen die Orte, an denen sich die  Absolvent*innen des WiSe 19/20 befanden. 

Nach einer lockeren Anmoderation durch den TH-Vizepräsidenten Prof. Frank Schwartze, richtete sich die Präsidentin Muriel Helbig mit einem Grußwort an die 344 Absolvent*innen: „Ich gratuliere Ihnen allen sehr herzlich zu Ihrem Abschluss an der Technischen Hochschule Lübeck. Für heute wünsche ich Ihnen, dass Sie Ihren Erfolg und diesen Tag so richtig genießen können. Auch, wenn wir es Ihnen jetzt nur im digitalen Format sagen können: Sie haben großes geleistet und Ihnen stehen alle Türen offen.“

Anschließend schaltete die Regie auf den stellvertretenden Stadtpräsidenten Klaus Puschaddel. Dieser überbrachte die Glückwünsche der Hansestadt Lübeck. Puschaddel übergab das Wort an Axel Weidner, Vorsitzender der TH-Fördergesellschaft, der acht Studierende aus den vier Fachbereichen für ihre herausragenden Leistungen mit Buchpreisen auszeichnete. Die Ausgezeichneten sind Remo Jahnke, Natascha Clement (Angewandte Naturwissenschaften, AN), Hrushikesh Gopal Sahadevan, Ina Mareike Jacobi (Bauwesen), Marko Reinhard, Steffen Pundt (Elektrotechnik und Informatik, EI), Lina Eskildsen und Patricia Wessels (Maschinenbau und Wirtschaft, MW).  

Der wohl wichtigste Teil für alle Absolvent*innen war jedoch die feierliche Verlesung ihrer Namen. In diesem Jahr hatte Dekan Prof. Mario Oertel besonders viel zu tun. Der Fachbereich Bauwesen hatte mit 129 Studierenden die meisten Absolvent*innen im Wintersemester 19/20. Die Professoren und Fachbereichsvertreter Manfred Rößle (AN), Martin Ryschka (EI) und Nils Kohlhase (MW) ließen es sich nicht nehmen, ihre Absolvent*innen mit Anekdoten zu verabschieden und beschrieben jeden einzelnen Studiengang ihres Fachbereichs.

Moderator Schwartze freute sich besonders über einen „Absolventen, der leibhaftig im Studio sein kann und uns seine Abschlussrede präsentiert“. Manuel Campana aus dem Fachbereich EI beglückwünschte alle Kommiliton*innen und resümierte: „Wir hätten uns heute alle im Audimax gesehen. Jedoch müssen wir erneut flexibel sein. Diese Eigenschaft – so werden die meisten Absolventinnen und Absolventen festgestellt haben- ist unerlässlich während des Studiums gewesen.“ Eine Eigenschaft, die von allen in Zukunft ein wichtiger Bestandteil ihrer beruflichen Laufbahn sein wird. 

Der Absolvent Jan-Philip Kniesel, ebenfalls Fachbereich EI meinte dazu: „Mir hat die Rede von Manuel gut gefallen, weil sie ehrlich und locker war und man sich gut hat vorstellen können, wie er sie bei der Präsenzfeier vorgetragen hätte.“ 

Um 15:24 Uhr, eine Minute vor dem geplanten Ende der digitalen Graduierungsfeier, ließ das Duo Cantolegno den Bogen sinken und die Hände von der Gitarre fallen. Sie ernteten reichlich Beifall und Prodekan Nils Kohlhase bemerkte: „Wenn wir nicht zusammen mit den Absolvent*innen klatschen können, dann mache ich hier umso lauter mit“. 

Der Student Jan-Philip Kniesel bemerkte nach der Veranstaltung: „Ich muss sagen, ich war sehr skeptisch, ob so etwas in irgendeiner Weise ein Gefühl einer Abschlussfeier generieren kann. Schlussendlich konnte es das, wenn auch im geringeren Maße. Dieser kurze Glücksmoment, wenn der eigene Name unter den Absolvent*innen aufgerufen wird, war im Übrigen trotzdem da und ist wohl das Wichtigste der ganzen Veranstaltung gewesen.“ 

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news-2169 Thu, 16 Jul 2020 15:52:00 +0200 Digital & persönlich! TH Lübeck verabschiedet ihre Absolvent*innen des Wintersemester 2019/20 digital https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-16-digital-persoenlich-th-luebeck-verabschiedet-ihre-absolventinnen-des-wintersemester-2019-20-digital/ Graduierungsfeier live im Netz „Wie so vieles ist auch unsere Graduierungsfeier in diesem Semester anders gekommen, als wir es uns vorgestellt hatten“, sagt TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig in ihrem digitalen Grußwort zu den Absolventinnen und Absolventen des WiSe 2019/2020

Es sind 344 Studierende, die im WiSe 19/20 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben und bereits im März 2020 mit der Graduierung in der Petri Kirche verabschiedet werden sollten. Bei solchen ‚präsenten‘ Graduierungsfeiern waren immer über 600 Menschen anwesend. Aber in Zeiten der Corona-Pandemie sind derartige Großveranstaltungen nicht vertretbar. 

Damit die Absolvent*innen des WiSe 19/20 auch entsprechend verabschiedet werden können, hat sich das Präsidium der TH Lübeck dazu entschieden, eine digitale Graduierungsfeier am 17. Juli 2020 auf die Beine zu stellen. Alle Interessierten, Familienmitglieder, Verwandte und Freunde sind herzlich dazu eingeladen, sich die Live-Veranstaltung unter dem Link www.th-luebeck.de/graduierung anzuschauen. Auch im digitalen Format der Abschlussfeier wird nicht auf Grußworte, Ehrungen für hervorragende Studienleistungen und Musik verzichtet. 

Mit der Musik vom Duo Cantolegno mit Matthias Greenslade an der Gitarre und Violinistin Julia von Allwörden-Eberling, geht es um 14.00 Uhr im Live-Stream los, gefolgt von Grußworten der TH-Präsidentin und des stellvertretenden Stadtpräsidenten der Hansestadt Lübeck. Anschließend wird der Vorsitzende der Fördergesellschaft der TH Lübeck die Jahrgangsbesten namentlich für die Buchpreise verlesen. Unmittelbar daran werden die Fachbereichsdekane die Namen ihrer Absolvent*innen verlesen. Dazu werden Bilder der Graduierten eingeblendet. 

Wie üblich bei präsenten Graduierungsfeiern haben die Absolvent*innen auch bei der digitalen Version das letzte Wort. In diesem Jahr hält Manuel Campana, FB Elektrotechnik und Informatik, die Abschlussrede.

Den Ausklang der digitalen Feierlichkeit gestaltet das Duo Cantolegno musikalisch mit dem Stück „Libertango“ von Astor Piazzolla. 

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news-2168 Thu, 16 Jul 2020 07:22:00 +0200 Wie erkenne ich meine Stärken? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-16-wie-erkenne-ich-meine-staerken/ Marketingexperte der TH Lübeck referiert über Persönlichkeitsentwicklung vor Millionenpublikum Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik ist schon lange kein unbekanntes Gesicht mehr in der internationalen Marketingwelt. Der studierte Betriebswissenschaftler wird als einer der meist zitierten Marketingexperten von Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Fach- und Technischen Hochschulen mit mehreren tausend Erwähnungen im Netz geführt. 

Aktuell wurde der THL-Professor von der Aston University in Birmingham als einer von wenigen internationalen Experten ausgewählt, um im Rahmen der Vortragsreihe TEDx über Persönlichkeitsentwicklung zu sprechen. TEDx-Vorträge (Technology, Entertainment, Design) gehören zu den am meisten besuchten und geklickten Konferenzvideos. Diese werden in 62 verschiedenen Sprachen übersetzt und erreichen so ein Millionenpublikum. „Jeder der Wissen und Erfahrung vermittelt, träumt davon, einmal in seinem Leben bei TEDx auf der Bühne zu stehen“, freut sich Professor Opresnik über seine Nominierung.

Das diesjährige Oberthema der TEDx-Vortragsreihe lautet Journeys. In seinem Beitrag spricht Opresnik darüber, wie persönliche Stärken erkannt und gewinnbringend eingesetzt werden können. Opresnik präsentiert keine komplexen Forschungsergebnisse, sondern schildert eigene Erfahrungen und gibt praktische Alltagstipps. 

Zu sehen und zu hören ist Professor Opresnik am Samstag, 1. August 2020 in der Zeit zwischen 14.20 und 16.20 Uhr MEZ live auf den YouTube-, Facebook-, Twitch- und Persiscopekanälen der Aston University. Der Vortrag ist komplett kostenlos und wird rund 16 Minuten dauern. Interessierte müssen sich vorab für den Vortrag unter https://bit.ly/32kmy6g registrieren. 
 

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news-2167 Tue, 14 Jul 2020 08:35:00 +0200 Bauabsolvent*innen der TH Lübeck zeigen digital was sie können! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-14-bauabsolventinnen-der-th-luebeck-zeigen-digital-was-sie-koennen/ Ausstellung über Bauabschlussarbeiten im Zeichen von Corona Am Donnerstag, dem 16. Juli 2020 ist es wieder soweit. Die Absolvent*innen des Fachbereichs Bauwesen präsentieren ihre Abschlussarbeiten. Die diesjährige Ausstellung erfolgt nicht wie gewohnt im Rahmen eines informativen geselligen Austausches mit Studierenden und zahlreichen externen Gästen, sondern im Zeichen von Corona und Hygienevorschriften in einem digitalen Format. Aber sonst ist alles wie gehabt, nur eben digital bis hin zu einem digitalen Sektempfang ab 18.30 Uhr. Unter www.th-luebeck.de/bauforum-profile kann die digitale Ausstellung betreten und eingesehen werden.

Zu der Online-Ausstellung der Abschlussarbeiten, die folglich den Titel BAUFORUM.Profile.digital trägt, und zum digitalen Sektempfang lädt Prof. Dr. habil. Mario Oertel, Dekan des Fachbereichs Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck, alle Interessierten herzlich ein und wünscht viel Spaß beim Durchstöbern der Ausstellung. 

Die angefertigten Abschlussarbeiten aus den Master- und Bachelorstudiengängen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Energie- und Gebäudeingenieurwesen (zukünftig Nachhaltige Gebäudetechnik) sind als informative Posterpräsentationen unter www.th-luebeck.de/bauforum-profile auch nach dem 16. Juli 2020 weiterhin digital zu besichtigen und können bei Interesse heruntergeladen werden. 

In diesem Jahr sind es wieder rund 100 Baustudierende, die erfolgreich ihre Abschlüsse machen konnten trotz der Einschränkungen, die die Pandemie forderte. Die Arbeiten spiegeln einmal mehr aktuelle Trends aus der Baupraxis, widmen sich vielen internationalen und regionalen Themen und vermitteln damit einen Eindruck von der Ausbildungsvielfalt sowie den Arbeitsgebieten des Fachbereichs. 

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news-2166 Mon, 13 Jul 2020 15:13:00 +0200 Landesregierung fördert Energieeffizienz-Forschung der Technischen Hochschule Lübeck mit mehr als einer Million Euro https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-13-landesregierung-foerdert-energieeffizienz-forschung-der-technischen-hochschule-luebeck-mit-mehr-als-einer-million-euro/ Staatssekretär Tobias Goldschmidt: „Dieses Projekt zeigt, dass der Klimaschutz und die Energiewende einen enormen Schub durch die Digitalisierung erhalten können.“ LÜBECK. In Deutschland gibt es 2,7 Millionen Gebäude, die nicht bewohnt werden: Schulen, Kindergärten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Sporthallen und Shopping-Center, Kinos oder Theater. Das sind zwar lediglich 13 Prozent des gesamten Gebäudebestands. Allerdings verbrauchen sie 37 Prozent der gebäudebezogenen Energie – durch einen optimierten Gebäudebetrieb könnten bis zu 30 Prozent ihres Energieverbrauchs eingespart werden. Während beim Bau neuer Gebäude Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wichtige Faktoren sind, werden viele der bestehenden Gebäude nicht ausreichend energetisch saniert und analysiert. Um dies zu ändern, hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Hochschule Lübeck (THL) ein Projekt initiiert: „Digitale Infrastruktur für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb“ (DING) heißt es. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Projekt mit 1.026.382,60 Euro. Einen Förderbescheid überreichte Tobias Goldschmidt, Staatssekretär für Klimaschutz und Digitalisierung, heute (13. Juli) an den Projektleiter Prof. Sebastian Fiedler in Lübeck.

Während des Projektes werden sechs typische Bestandsgebäude für Lehre, Forschung und Verwaltung am Campus der TH Lübeck unter die Lupe genommen. Das Ziel: Die Forscher wollen die Nutzung der Gebäude im Zusammenhang mit Energieverbrauch und Energieversorgung erforschen und darauf basierend weitere Strategien entwickeln, wie der Energieverbrauch gesenkt und vermehrt erneuerbare Energie genutzt werden können. Dazu arbeiten vier Fachgebiete aus den Fachbereichen Bauwesen, Elektrotechnik und Informatik sowie Angewandte Naturwissenschaften der TH Lübeck zusammen. Investieren werden die Forscher unter anderem in moderne stationäre und mobile Messtechnik – zum Beispiel Raumluft-, Fensterfunk-, Heizungs- und Lichtsensoren, Wärmemengen- und smarte Wasserzähler sowie Sensoren zur Erfassung der Gebäudenutzung. Darüber hinaus werden digitale Modelle der Gebäude erstellt, in die diese Messdaten eingepflegt und für Simulationen zur Entwicklung innovativer Betriebsstrategien bereitstehen werden.

„Das Projekt DING zeigt, dass der Klimaschutz und die Energiewende einen enormen Schub durch die Digitalisierung erhalten können. Digitale Gebäudemodelle können ein Schlüssel zur Energie- und Ressourceneinsparung im Baubereich sein. Wer genau Bescheid weiß, was technisch in seinem Gebäude los ist, wird in der Lage sein, es effizienter, besser und länger zu nutzen“, sagte Staatssekretär Tobias Goldschmidt aus dem Kieler Umwelt- und Digitalisierungsministerium. „Die Ergebnisse des Projektes werden wir uns als Land sehr genau anschauen und auf Übertragbarkeit für unsere eigenen Liegenschaften prüfen, denn die Landesregierung hat sich einen CO2-neutralen Gebäudebestand bis 2050 zum Ziel gesetzt. Das ist noch ein langer Weg, auf dem wir alle Potenziale nutzen wollen“, so Goldschmidt.

„DING ermöglicht es uns, umfassende Forschungsprojekte mit dem Fokus Gebäudebetriebsoptimierung und Nutzereinbindung umzusetzen und dabei innovative Ansätze und Methoden in einem Reallabor zu erproben. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur in die Praxis, sondern auch in die Lehre an der TH Lübeck einfließen, insbesondere in den Studiengang Energie- und Gebäudeingenieurwesen“, beschrieb Professor Fiedler den Mehrwert und Nachhaltigkeit dieses Projekts. 

„Auch für unsere Mittelständler in Schleswig-Holstein ist das Thema Energieeffizienz sehr wichtig und bietet enorme Chancen. Wenn wir im nächsten Schritt die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis transferieren, schützen wir das Klima und schaffen nachhaltige Wertschöpfung“, sagte WTSH-Geschäftsführer Dr. Bernd Bösche.

Entsprechend des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung hat die schleswig-holsteinische Landesregierung im Energiewende- und Klimaschutzgesetz die langfristige Zielvorgabe klar definiert: Die Strom- und Wärmeversorgung für Landesliegenschaften soll bis zum Jahr 2050 CO2‐frei erfolgen. Eine Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien allein reicht dazu nicht aus. Vielmehr müssen Neubauten konsequent energiesparend geplant, Bestandsgebäude energetisch saniert und hinsichtlich ihres energetischen Gebäudemanagements optimiert werden. 

Für den Call „anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungs-Energieinfrastrukturen im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Klimaschutz“ hat die Landesregierung Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von fünf Millionen Euro (EFRE) und 2,5 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung gestellt. Ziel dieses Förderprogramms ist es, den Aufbau entsprechender Infrastruktur in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu unterstützen. Die WTSH ist für die Abwicklung der Förderanträge sowie für die Vorbereitung der Förderbescheide verantwortlich. Das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EEK.SH) hat die TH Lübeck bei ihrem Projektantrag unterstützt. 

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news-2164 Tue, 07 Jul 2020 16:15:00 +0200 Neuer deutsch/ dänischer Master-Studiengang „Medical Microtechnology“ in Lübeck und Sonderburg https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-07-neuer-deutsch-daenischer-master-studiengang-medical-microtechnology-in-luebeck-und-sonderburg/ In Kooperation mit der Syddansk Universitet in Sonderburg /DK und der Universität zu Lübeck entwickelt die Technische Hochschule (TH) Lübeck einen Master-Studiengang „Medical Microtechnology“. Dieser Studiengang wird die Stärken beider Standorte – Medizintechnik in Lübeck sowie Mikrotechnologie in Sonderburg – zusammenführen. Mit Unterstützung von einem Netzwerk aus Kliniken und Medizingeräte-Herstellern der Interreg-Programmregion (Norddeutschland und Süd-Dänemark) wird der Studiengang qualifizierte Nachwuchskräfte ausbilden und Synergien für die Medizintechnik erschließen.

Nach zahlreichen Vorbereitungstreffen, Corona bedingt in Webkonferenzen, wurden jetzt im laufenden Sommersemester 2020 die wesentlichen Randbedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Ausbildungsbereich bei einem ersten „analogen“ Treffen in Lübeck abgesteckt. 

Die internationalen Studierenden werden an der Technischen Hochschule in Lübeck eingeschrieben und nehmen für jeweils ein Semester an Vorlesungen und Studienprojekten in Lübeck und in Sonderburg teil. Die Forschungsprojekte der Studierenden im dritten Semester können in Norddeutschland und Süd-Dänemark durchgeführt werden. Das Studium endet mit einer Abschlussarbeit in Deutschland oder Dänemark und einer entsprechenden Prüfung.

Die Einbindung von medizintechnischen Partnereinrichtungen in die Entwicklung des Curriculums ist der nächste Schritt, bevor der Studiengang auf deutscher Seite akkreditiert werden kann. 

In Lübeck ist das Kompetenzzentrum der Medizintechnik „TANDEM – Technology and Engineering in Medicine“ unter der Leitung der Professoren Thorsten Buzug (Uni) und Stephan Klein (THL) Träger des neuen gemeinsamen Studiengangs. In Sonderburg bietet das Mads-Clausen Institut der technischen Fakultät der Syddansk Universitet (Prof. Rubahn) entsprechende Seminare und Kurse an.

Einschreibungen in den neuen Studiengang können im Herbst 2021 zum Wintersemester 2021/22 erfolgen. Das Projekt wird durch das Interreg Deutschland-Danmark Programm der Europäischen Union gefördert.

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news-2159 Fri, 03 Jul 2020 14:58:00 +0200 TH Expertin für Cyber Security informiert über die Corona-Warn-App https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-03-th-expertin-fuer-cyber-security-informiert-ueber-die-corona-warn-app/ Prof. Dr. Dorina Gumm von der TH Lübeck, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik hat es angekündigt: Jetzt, nach dem Ende des digitalen Sommersemesters und für alle, die bisher im Semesterstress stecken und insofern noch keine Zeit hatten, sich umfassend über die vom Robert-Koch Institut, der zentralen Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit herausgegeben Corona-Warn-App zu informieren, haben am Montag, d. 06.07.2020 um 14.30 Uhr Gelegenheit dazu. Professorin Gumm ist Studiengangleiterin vom Bachelorstudiengang IT-Sicherheit und informiert TH-intern im Lernraum der TH Lübeck über das „dezentrale Konzept“ der Corona-Warn-App, über die Frage, wie viele Datenspuren bei einer Nutzung hinterlassen werden oder was die „Für und Wider“ bei der App-Nutzung sind.

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news-2158 Wed, 01 Jul 2020 10:54:00 +0200 4. Jahrgang LINKplus erfolgreich verabschiedet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-01-4-jahrgang-linkplus-erfolgreich-verabschiedet/ Geflüchtete freuen sich auf ein Studium an der TH Lübeck Als das Projekt LINKplus im Jahr 2016 an den Start ging, hatte noch niemand eine Vorstellung davon, wie erfolgreich dieses Programm einmal sein wird. Jetzt, vier Jahre später und mit der Verabschiedung des vierten Jahrgangs, zeigt sich das Ergebnis dieses Projekts. 

Vor wenigen Tagen haben 18 Geflüchteten ihr Ziel erreicht und die Zeugnisse für den erfolgreichen Abschluss des LINKplus-Programms in Empfang nehmen dürfen. Zwei Teilnehmer, bei denen die Hochschulzugangsberechtigung vorhanden war, wechselten bereits nach dem 2. Semester ins Studium. Damit konnten alle 20 Teilnehmenden des 4. Jahrgangs erfolgreich auf ein Studium vorbereitet werden. „Ein wirklich gutes Ergebnis“, sagt Nicole Grimm, LINKplus-Koordinatorin und ergänzt, „besonders im Hinblick auf die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte und die damit verbundene Umstellung auf digitale Lehre.“ Die Freude bei den Programmteilnehmenden über die digitale Fortsetzung ihrer Integrationskurse war entsprechend riesig und natürlich verbunden mit großem Dank an das Institut für Lerndienstleistungen (ILD) für die Zurverfügungstellung des virtuellen Lernraums.

So haben seit Bestehen von LINKplus und trotz der Corona-Krise bisher 84 Geflüchtete das Programm durchlaufen. Mit dem sehr erfolgreichen 4. Jahrgang sind es bereits 64 Absolvent*innen, die den Weg ins Studium geschafft haben. Elf Teilnehmende haben die sprachliche Vorbereitung genutzt und den Weg in eine berufliche Ausbildung vorgezogen. 

Informationen zum LINKplus-Programm
LINKplus steht für „Lübecker Integrationskurse plus Technikunterricht“. Es ist ein Vorbereitungsprogramm zur Integration von Geflüchteten in einen Studiengang der Technischen Hochschule Lübeck, nicht unbedingt nur mit formaler Hochschul-Zugangsberechtigung (HZB). Es ist ein dreisemestriges Programm mit Deutsch und technischem Fachunterricht. LINKplus ergänzt Deutschsprachkurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Lübeck mit Lehrinhalten von berufsbildenden Schulen, um aus der Technischen Hochschule Lübeck heraus einen Beitrag für die berufliche und damit auch für die soziale Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft zu leisten. 
http://th-luebeck.de/linkplus

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news-2157 Wed, 01 Jul 2020 09:10:00 +0200 Engagement zahlt sich aus - Neue Runde im Deutschlandstipendium https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-07-01-engagement-zahlt-sich-aus-neue-runde-im-deutschlandstipendium/ Die Technische Hochschule Lübeck sucht interessierte Studierende, die sich in der neuen Antragsrunde im Deutschlandstipendienprogramm (DST) bewerben möchten. Der Bewerbungszeitraum beginnt am 27.07.2020 und endet am 31.10.2020. Er gilt für die neue Förderperiode, die vom 01.09.2020 bis zum 31.08.2021 läuft.

Wer sich bewirbt, hat besonders jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, gute Chancen sein Studium mit nicht rückzahlbaren 300 Euro monatlich für mindestens zwei Semester in der Regelstudienzeit teil zu finanzieren. Neben den finanziellen Aspekten bietet das DST jede Menge Kontaktmöglichkeiten im Netzwerk des THL-Deutschlandstipendienprogramms.

„Mit einem Deutschlandstipendium im Studium voll durchstarten“, damit macht die DST-Koordination auf die Chance eines Stipendiums aufmerksam und sucht leistungsstarke und engagierte Studierende, die im Wintersemester 20/21 an der TH Lübeck immatrikuliert sind.

Bewerbungshinweise und Informationen zum DST sind im Netz unter www.th-luebeck.de/DS zu finden.

 

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Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2156 Tue, 30 Jun 2020 14:59:00 +0200 Nicht auf dem Podest - aber dennoch gewonnen! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-30-nicht-auf-dem-podest-aber-dennoch-gewonnen/ Nicht auf dem Treppchen und trotzdem gewonnen! Die Sieger des Lübecker Wettbewerbs ‚Stadtradeln 2020‘ stehen fest: es sind das Klima und die Umwelt. Die Hansestadt Lübeck beteiligte sich an dieser bundesweiten Klima-Bündnis-Kampagne zum wiederholten Mal. Mit von der Partie waren auch Teams der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Sie wetteiferten mit anderen kommunalen Teams darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen. Mit 7.684 Fahrrad-Kilometern haben die 35 Mitglieder des TH-Teams aus Lehre und Verwaltung (220 km p.P.) bei dem drei wöchigen Wettbewerb „Stadtradeln 2020“ runde 1.130 kg CO2 gegenüber der PKW-Nutzung eingespart. Bezogen auf die Gesamtstrecke hat sich das TH-Team damit auf den 13. Platz geradelt. Die Studierenden der Lübecker Hochschulen erreichten mit insgesamt 15.117 km (77 Radelnde) sogar den 6. Platz von insgesamt 88 Teams. Zusammen haben die Lübecker Teams 354.467 klimafreundliche Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Im Vergleich zu Fahrten mit dem Auto konnten dadurch 52,1 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden, wusste Prof. Dr. Norbert Reintjes als Mitinitiator des TH-Teams zu berichten. 

„Soweit die Zahlen“, sagte Reintjes. „Darum ging es aber natürlich nicht wirklich. Die Aktion soll dazu motivieren, die Fortbewegung per Fahrrad nicht nur als gelegentliche Freizeitaktion zu erleben, sondern das Rad als regelmäßiges Verkehrsmittel zu nutzen. … Die Aktion will aber auch die Wahrnehmung stärken, dass das Radfahren nicht nur klimafreundlich, sondern auch wohltuend sein kann. Vielleicht motiviert dies den einen oder die andere an der TH, (vermehrt) aufs Rad umzusteigen. Vielleicht können wir aber auch – privat oder aus unseren jeweiligen Funktionen heraus - den Radverkehr in Lübeck insgesamt oder für uns und unsere Studierenden fördern“, wirbt Reintjes für den Umstieg aufs Rad, bedankte sich bei seinem Team und freut sich auf das ‚Stadtradeln 2021‘.

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news-2155 Wed, 24 Jun 2020 13:19:00 +0200 TH Lübeck informiert und berät über Studium und Lehre für Bewerbungen zum Wintersemester 2020/ 2021 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-24-th-luebeck-informiert-und-beraet-ueber-studium-und-lehre-fuer-bewerbungen-zum-wintersemester-2020-2021/ Zum 01.07. 2020 lädt die Technische Hochschule Lübeck zu einem weiteren traditionellen „TH-Tag“ ein und weist damit auf die aktuelle Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester 2020/2021 hin. Das Bewerbungsportal der TH Lübeck ist seit dem ersten Juni 2020 geöffnet und unter www.th-luebeck.de zu erreichen. Da in Zeiten von Corona keine Präsenzveranstaltungen stattfinden, sollen Studieninteressierte dennoch Gelegenheit erhalten, sich ausgiebig und natürlich digital in Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden über Studium und Lehre, über Studienfristen und –organisation, über internationale Studienaufenthalte und Karrieremöglichkeiten zu informieren.

„Die TH Lübeck ist digital und persönlich für Sie da - kommen Sie gerne vorbei!“ Unter diesem Motto lädt TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig alle Studieninteressierten zu einem Besuch zum zweiten digitalen TH-Tag ein. Was es dort zu sehen gibt, ist unter www.th-luebeck.de/TH-TAG zu finden.

Damit sich Interessierte auf den TH-Tag vorbereiten können, haben die Studiengangleitungen und Studierenden viele Informationen über die TH Lübeck in Form von Videoclips, Bildern und Texten zusammengestellt.
In der Zeit zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gibt es am Mittwoch, d. 01. Juli 2020 nochmals Gelegenheit, die Technische Hochschule Lübeck unkompliziert und bequem und ganz virtuell von zu Hause aus zu besuchen. In Videokonferenzen, Chats und individuell zu vereinbarenden Telefongesprächen stehen die TH-Mitarbeiter*innen und Studierenden für Fragen und klärende Gespräche zur Verfügung.

Zum Wintersemester 2020/21 gibt es vier neue Studienangebote, die natürlich auch vorgestellt werden. Damit bietet die TH Lübeck insgesamt 35 Studiengänge an, die zum großen Teil in den sogenannten MINT-Disziplinen beheimatet sind. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Aber auch in den wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen wie Architektur, Betriebswirtschaftslehre (BWL) oder Design gibt es interessante Angebote. 

Eine Liste mit allen Studiengängen wie auch die Informationen zum digitalen TH-Tag findet sich unter www.th-luebeck.de/TH-TAG. Hier ist auch zu erfahren, wann es Gespräche, Beratungen und Informationen zu den einzelnen Studienangeboten gibt. Die entsprechenden Konferenz- und Chaträume stehen zweimal zeitlich versetzt zur Verfügung.

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news-2154 Mon, 22 Jun 2020 14:39:00 +0200 Architekturstudierende der TH Lübeck entwickeln Nutzungskonzepte für ehemaligen Lübecker Viehhof – „Starke Ideen für ein Gebäude“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-22-architekturstudierende-der-th-luebeck-entwickeln-nutzungskonzepte-fuer-ehemaligen-luebecker-viehhof-starke-ideen-fuer-ein-gebaeude/ Masterstudierende der Architektur von Professor MSc. Arch. Michael Locher, der in der Lehre den besonderen Fokus auf Denkmalpflege und Entwurf im historischen Bestand hat, haben das Lübecker Gebäude des ehemaligen Viehhofs im Rahmen einer Semesteraufgabe im Wintersemester 2019/2020 untersucht und überplant. Der Viehhof im Bahnweg 2 im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord gehört der Hansestadt Lübeck und bot sich nach Rücksprache mit städtischen Bauvertretungen als Praxisprojekt im Fach ‚Entwerfen und Baukonstruktion im Bestand‘ an. Der gesamte Komplex des Viehhofs steht unter Denkmalschutz und wird seit einiger Zeit nicht mehr genutzt.

In einer ersten Phase der Aufgabenstellung haben die Studierenden in Kleingruppen Voruntersuchungen durchgeführt und Recherchen, Planaufmaß sowie entsprechende Dokumentationen erstellt. Sie hatten eine Archivrecherche zur damaligen Bauweisen dieses spezifischen Gebäudetypus durchzuführen und Planaufmaße vom Verwaltungstrakt und Viehstall sowie Details mit bauzeitlichen Zuständen darzustellen. In einem Raumbuch mit fotographischen und textlichen Beschreibungen über den Objektzustand sollten Hinweise auf Schäden sowie schützenswerte Ausstattungen erfasst werden.

In einer zweiten Phase wurde der technische Zustand des Objektes analysiert in Bezug auf Mängel und Abweichungen von heutigen Technikstandards, bezüglich Brandschutz, Schadstoffbelastung, Schallschutz, Wärmedämmung und Feuchtigkeit. Zur Behebung ermittelter und festgestellter Mängel wurden daraus und in Absprache mit der Denkmalpflege Sanierungskonzepte erarbeitet und Nutzungsvorschläge skizziert, die sich aus der konstruktiven Logik des Gebäudes ergeben. 

Mitte Juni 2020 präsentierten die Studierenden ihre Planungsideen den städtischen Vertretungen im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses. In allen Entwürfen ist eine sportive Nutzung des Komplexes vorgesehen. In einigen Entwürfen werden diese mit kulturellen Nutzungselementen kombiniert.

„Die Studierenden haben es geschafft, starke Ideen für ein Gebäude zu entwickeln, das in einer städtebaulichen Randlage am Verfallen ist. Mit den Arbeiten konnte aufgezeigt werden, dass sich die Raumstruktur des Viehhofs ideal für vielfältige Sport- und Freizeitnutzungen eignet. Unsere Dokumente haben wir der Hansestadt Lübeck – namentlich dem Bereich Schule und Sport und dem Denkmalschutz – zur weiteren Verwendung überlassen“, resümiert Professor Locher, fasst die Ergebnisse der Semesteraufgabe zusammen und freut sich über das gelungene Praxisprojekt.

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news-2153 Fri, 19 Jun 2020 15:57:00 +0200 Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck präsentierte Lärmschutz-Probewand https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-19-fachbereich-bauwesen-der-th-luebeck-praesentierte-laermschutz-probewand/ Lärmschutz aus Lehm - anstelle von Beton und Aluminium? Das soll möglich werden. Ute Reeh vom Verein „Zentrum der Peripherie“ hat ein internationales Forschungsteam zusammengestellt, in dem die Technische Hochschule (TH) Lübeck gemeinsam mit der TU Berlin, dem Stampflehmexperten Martin Rauch aus Österreich, der Lehmbaufirma Lovis aus Leipzig und weiteren Spezialisten aus der Region eine Machbarkeitsstudie entwickeln. Eine Probelärmschutzwand aus Lehm ist am Freitag, 5. Juni, in Nebelin (Brandenburg) eingeweiht worden, in Anwesenheit von Lokal- und Regionalvertretungen aus Politik, Wirtschaft und Umweltverbänden. Staatssekretärin Silvia Bender aus dem Brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Regionalentwicklung überbrachte Grußworte und stellte sich an-schließend den Fragen der Beteiligten.

Der Grund für das naturnahe Konzept ist ein geplanter Bauabschnitt an der Autobahn A14, der in direkter Nähe des Dorfes Nebelin entstehen soll. Herkömmlich ist dafür eine Lärmschutzwand aus Aluminium und Beton angedacht. Das ortsansässige Zentrum für Peripherie entgegnet dem in Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam, Unternehmen und den Menschen aus Nebelin eine wirksamere und zugleich nachhaltige Lösung: „Naturschutz hochklappen – eine Lärmschutzwand aus Lehm“. So könnte effektiv für das Befinden der Anwohner*innen gesorgt und gleichermaßen seltenen Insekten ein Zuhause geboten werden.

Professor Heiner Lippe, TH Lübeck, hat zusammen mit seinen Studierenden Urs Seel, Paul Tschense und Inken Borg vor Ort mit den betroffenen Menschen diskutiert. „Gemeinsam wurden in den letzten zwei Wochen mithilfe von Wellerlehmexperten Quader vorgefertigt und zu einer zwei Meter hohen Testmauer aufgesetzt“, sagt Heiner Lippe. Das insgesamt acht Meter lange Teststück wird mit gebrannten Tonelementen ergänzt, die von Kindern aus der Region hergestellt und eingesetzt wurden. Darin sollen Wildbienen und andere Insekten ihr zuhause finden.

Unterstützung erfährt das Team bei diesem Vorhaben von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem Umweltministerium Brandenburg und der brandenburgischen Initiative Baukultur. 570 Meter Lehm-Lärmschutz könnten realisiert werden, wenn die Machbarkeit auf allen Ebenen dargestellt werden kann. Angestrebt sind jedoch bis über vier Kilometer. Um das Projekt realisieren zu können, will das Forschungsteam seine Studie bis Ende September 2020 vorlegen. An der TH-Lübeck werden dazu verschiedene Materialproben u.a. auf Druckfestigkeit und akustische Eigenschaften getestet. „Im Anschluss daran werden wir an der TH entsprechende Szenarien zum Lebenszyklus erarbeiten, um eine Vergleichbarkeit mit herkömmlichen Systemen zu erreichen“, erklärt Lippe.

Das Teilvorhaben des Lübecker Teams ist interdisziplinär angelegt. Neben den Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur unterstützen auch Prof. Dr. Nils Kohlhase und Studierende des Maschinenbaus/ Verfahrenstechnik das Projekt.

Weitere Informationen

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news-2152 Thu, 18 Jun 2020 10:06:00 +0200 Erfolgreicher Start des Projektes „Female Entrepreneurship“ am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-18-erfolgreicher-start-des-projektes-female-entrepreneurship-am-fachbereich-maschinenbau-und-wirtschaft-der-th-luebeck/ Seit dem 01. Februar 2019 fördert der Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft (FB MW) mit dem Projekt Female Entrepreneurship‘ insbesondere Aktivitäten, die allen Studierenden chancengleich neue Beratungs-, Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten ermöglichen. Im Vordergrund stehen selbstverständlich die Gründungsidee und die Umsetzung, wobei das Potential divers zusammengesetzter Gründungsteams hervorgehoben wird. Wesentliche Schwerpunkte des Projektes liegen in den Bereichen Gründungsberatung, Forschung sowie Entwicklung von Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, um insbesondere Studentinnen, die bei dem Thema bisher eher unterrepräsentiert waren, zu ermutigen, sich vermehrt zu engagieren.

Erste Zahlen sind vielversprechend: Im ersten Projektjahr konnten mit insgesamt 50 betreuten Gründungsvorhaben von Studierenden und Beschäftigten der Technischen Hochschule ein Anstieg des Gründungsberatungsbedarfs um fast 100% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Aus den betreuten Gründungsberatungen wurden im ersten Jahr nach Start des Projektes insgesamt zehn erfolgreiche Gründungen hervorgebracht, acht Gründungen waren allein aus dem FB MW.

Damit hat sich die Gesamtzahl der Ausgründungen der Technischen Hochschule im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt! Darunter war eine erfolgreiche Gründung mit ausschließlich Frauen im Team. 
Insbesondere im Vergleich zur Gründungsaktivität an der TH zu den Vorjahren, ist quantitativ ein großer Erfolg verzeichnet worden. „Der hohe Erfolg resultiert dabei unter anderem aus einer Intensivierung der genderspezifischen Gründungsberatung. So wurden neben der Einzelberatung bedarfsspezifische Coachings angeboten, um gründungsinteressierte Studierende optimal auf eine Gründung vorzubereiten,“ resümiert Marleen Jennifer Wohlert, Mitinitiatorin und Projektleiterin ‚Female Entrepreneurship‘.

Der Dreiklang aus Forschung im Entrepreneurship Bereich, gründungsbezogener Lehre und Gründungsberatung stellt einen zentralen Erfolgsfaktor der effektiven Gründungsförderung dar. „Aus den Erkenntnissen der Gründungsberatung sowie den Forschungsergebnissen im ‚Female Entrepreneurship‘ Bereich konnten unter anderem die Schwerpunktbereiche „Netzwerk“ und „Digitalisierung“ zur zielgerichteten Unterstützung weiblicher Entrepreneurs identifiziert werden,“ ergänzt Mitinitiator Professor Jürgen Klein, langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums „Gründung und Management“, das erst kürzlich in ‚Institut für Entrepreneurship und Business Development‘ unter neuer Leitung umstrukturiert wurde.  

Der Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft hat 1998 mit der Gründung des Instituts für Entrepreneurship und Business Development den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte im Bereich Entrepreneurship gelegt. Seit dieser Zeit konnte eine Vielzahl von Drittmittelprojekten zu unterschiedlichen Forschungsthemen im Kontext mit Entrepreneurship an der Technischen Hochschule umgesetzt werden. Zahlreiche curriculare Lehrveranstaltungen wurden in den Lehrbetrieb überführt. Forschungsergebnisse im Kontext Entrepreneurship wurden und werden auf nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert.

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news-2151 Wed, 17 Jun 2020 12:56:00 +0200 Zur Ökonomie der Corona Pandemie: Weltweit gefragte Expertise https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-17-zur-oekonomie-der-corona-pandemie-weltweit-gefragte-expertise/ Vor wenigen Tagen nahm Prof. Dr. Leef H. Dierks auf Einladung der ‚Universiti Malaya‘ in Kuala Lumpur, Malaysia an einer internationalen Videokonferenz über die ökonomischen Auswirkungen in Folge der Corona Pandemie teil. Dierks ist Wirtschaftsprofessor am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule Lübeck und ausgewiesener Experte für Finanzierung und Internationale Kapitalmärkte.

In dem international hochkarätig besetzten Zusammentreffen am 10. Juni 2020 tauschten sich die Wirtschaftsfachleute digital zu den weltweiten ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie aus. Im Verlauf der rund zweistündigen Konferenz, an der weit mehr als 200 Interessierte vornehmlich aus Südostasien und der VR China zugeschaltet waren, legte Dierks die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Eurozone (EA-19) dar und analysierte die in ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, bisher ergriffenen fiskalpolitischen Stimuli auf ihre Wirksamkeit.

Darüber entzündete sich eine lebhafte Diskussion unter den Wirtschaftsfachleuten. Besonders die bisher verabschiedete expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Frage, ob derartige Maßnahmen auch für andere Volkswirtschaften ökonomisch plausibel erscheinen, standen im Mittelpunkt der Diskussion. 

„Es ist mehr als fraglich“, urteilt TH-Experte Dierks, „ob das gegenwärtig €1.350 Mrd. schwere Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) der EZB die Märkte überhaupt noch in gewünschtem Maße erreicht – oder ob auch diese Maßnahme eher einer weiteren Zunahme der Asset Price Inflation Vorschub leistet.“

Weitere internationale Konferenzen zu der Thematik der ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie werden in den kommenden Tagen und Wochen folgen.

Weitere Informationen 

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news-2150 Mon, 08 Jun 2020 11:01:00 +0200 Neue Unterstützung für das „Welcome“-Projekt der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-06-08-neue-unterstuetzung-fuer-das-welcome-projekt-der-th-luebeck/ DAAD fördert „Welcome - Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ Noch im Dezember 2019 traf die Information an der TH Lübeck ein, dass der Deutsche Akademische Austauschdienst - DAAD, Bonn, das „Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ – Projekt der TH Lübeck für förderfähig eingestuft hat. Insgesamt stellt der DAAD dem Projekt eine Förderung von knapp 24.000 Euro zur Verfügung, die für die nächsten zwei Jahre, beginnend ab dem 1. April 2020, für Maßnahmen zur Eingliederung und Integration von Geflüchteten vorgesehen ist.  

„Mit der Förderung soll eine deutlich stärkere Vernetzung mit den Fachbereichen erfolgen, indem fachspezifische Maßnahmen definiert und von Tutor*innen aus den Fachbereichen durchgeführt werden. Der DAAD fördert diese studentischen Tutor*innen bis Ende 2021, die sich als Pat*innen der Geflüchteten engagieren und als wichtige sozio-kulturelle Drehscheibe in den Maßnahmen agieren“, sagt Evans Gumbe. 

Gumbe koordiniert das Projekt an der TH Lübeck und organisiert die Maßnahmen und Kommunikation mit den benannten Internationalisierungsbeauftragten in den Fachbereichen wie auch nach außen mit städtischen und kommunalen Einrichtungen. 

„Mit der Förderung wollen wir unser Angebot ausbauen und die Geflüchteten noch besser betreuen. Im Fokus steht dabei die Vernetzung mit anderen internationalen Programmen, um eine höhere Durchlässigkeit zwischen den Angeboten zu erreichen“, führt Gumbe weiter aus. „So sehen die Maßnahmen den Abbau von Hindernissen bei der Integration in den Arbeitsmarkt vor. Mittels Begleitung durch Tutor*innen und durch projektorientiertes Studieren und Arbeiten sind notwendige Kontakte für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt leichter zu identifizieren.“

Die Technische Hochschule Lübeck hat 2016 ein integriertes Konzept für die Eingliederung von Geflüchteten entwickelt, das eine erste Orientierung, den Spracherwerb, die fachliche Eingliederung und berufliche Orientierung umfasst. Die Förderprogramme Integra (BMBF) und Welcome (DAAD) wurden mit dem Programm LINKplus so aufeinander abgestimmt, dass es nunmehr ein durchgehendes Betreuungssystem für Geflüchtete an der TH Lübeck gibt, vom ersten Kontakt über eine ins Studium führende Sprachschulung bis hin zur vollständigen beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Es ist ein umfassendes Konzept für die Aufnahme, Orientierung, Ausbildung und spätere Vermittlung in den Arbeitsmarkt.

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news-2149 Thu, 04 Jun 2020 16:32:00 +0200 Ab sofort startet der Bewerbungszeitraum der Technischen Hochschule Lübeck - Vier neue Studiengänge erweitern das Angebot https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/bewerbungszeitraum2020/ Ab sofort können sich Studieninteressierte an der TH Lübeck bewerben. Für Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung endet die Bewerbungsfrist am 20. August 2020, bei Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung ist die Bewerbung bis 30. September 2020 möglich.  Die TH Lübeck bietet 35 praxisorientierte Studiengänge aus den Bereichen Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Architektur und Design an. In diesem Semester wird das Angebot um die neuen Bachelorstudiengänge Allgemeine Elektrotechnik und IT-Sicherheit Online sowie die Masterstudiengänge Informatik/Softwaretechnik für verteilte Systeme und Water Engineering erweitert. Das Bewerbungsportal ist unter th-luebeck.de/bewerbung zu finden.

IT-Sicherheit Online
Durch die fortschreitende Digitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche ergeben sich zahlreiche Angriffsmöglichkeiten auf IT-Systeme. Dabei zeigen die Trends der letzten Jahre, dass digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl immer mehr zunehmen. So wird die Sicherheit von IT-Systemen immer relevanter. Das führt dazu, dass IT-Sicherheits-Expert*innen laut Branchenverband Bitkom zu den gefragtesten Spezialisten der Informatik-Branche gehören. „Unser neuer Online-Studiengang IT-Sicherheit bietet die Möglichkeit, mit fundierten theoretischen und praktischen Kenntnissen in dieses spannende Berufsfeld einzusteigen“, so Studiengangsleiterin Professorin Dorina Gumm.

Allgemeine Elektrotechnik
Elektrotechnik steckt unter anderem in Fahrzeugen, Smartphones und modernen Industrieanlagen, in alternativen Energien wie Photovoltaik und in den Antrieben von Elektroautos. Aus diesem Grund gehört sie zu den gefragtesten Disziplinen auf dem Arbeitsmarkt. Die TH Lübeck steht für umfangreiche und langjährige Erfahrung im Bereich der Elektrotechnik. Diese Kernkompetenz kommt einem neuen, breit gefächerten Elektrotechnik-Studiengang zu Gute:
 „Auch unter Elektrotechnik-Studierenden gibt es unterschiedliche Menschentypen“, erläutert Studiengangsleiter Professor Stefan Bartels-von Mensenkampff, „einige wissen schon ganz genau, in welchem Bereich sie später arbeiten möchten. Für diese Gruppe sind unsere spezialisierten Elektrotechnik-Studiengänge sehr gut geeignet. Andere Studierende legen Wert auf einen möglichst breit aufgestellten Studiengang mit generalistischer Perspektive oder möchten sich ihr Studium ihren persönlichen Interessen entsprechend weitgehend selbst zusammenstellen. Für diese beiden Gruppen ist der Studiengang Allgemeine Elektrotechnik gedacht.“ 

Ein Masterstudium lohnt sich
Und auch die Absolventinnen und Absolventen der beiden neuen Masterstudiengänge Informatik /Softwaretechnik für verteilte Systeme und Water Engineering brauchen sich keine Sorgen um ihre Jobaussichten zu machen: „Unternehmen versuchen oft, die Studierenden schon während ihres
Informatik-Studiums im Bachelor anzuwerben“, berichtet Studiengangsleiter Professor Andreas Schäfer „mit dem Masterabschluss erwerben die Studierenden aber eine in der Wirtschaft sehr gefragte über den Bachelor hinausgehende Qualifikation in einem Bereich, der in der Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird“.
Dies gilt auch für Water Engineering: Der englischsprachige Studiengang befasst sich beispielsweise mit der Planung von Wasserkraftanlagen zur Erzeugung regenerativer Energie, nachhaltiger Wasserversorgung und Hochwasserschutz. Stud

ierende haben die Möglichkeit, ein europäisches Austauschsemester mit englischsprachigen Kursen bei Partneruniversitäten in Belgien, Portugal oder Polen einzulegen. Damit eröffnet er den Studierenden ein breites regionales, nationales und internationales Arbeitsfeld. 

Online-Beratung
Unter dem Motto „digital & persönlich“ findet am 01. Juli ein digitaler TH-Tag mit Online-Sprechstunden für Studieninteressierte aller Bereiche statt. Weitere Informationen zum Studienangebot, zur Bewerbung und zum digitalen TH-Tag unter www.th-luebeck.de.

Zu den Studiengängen

Zum Bewerbungsportal
 

Hinweis: Die Bewerbungsfrist für die Bachelorstudiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen startet erst zum 01. Juli 2020, da die Bewerbung über ein bundesweites Portal erfolgen muss.

 

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Studierende
news-2148 Wed, 27 May 2020 17:02:00 +0200 Hochschulen fit machen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Förderbescheid über 1,6 Millionen Euro an TH Lübeck und CAU Kiel überreicht https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-27-hochschulen-fit-machen-im-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenz-foerderbescheid-ueber-16-millionen-euro-an-th-luebeck-und-cau-kiel-ueberreicht/ In Schleswig-Holstein sollen alle Lernenden und Lehrenden an den Universitäten über Grundkompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) fit gemacht werden. Dafür wird mit dem Projekt „Future Skills“ ein bundesweit einmaliges Online-Lernsystem entwickelt. Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, überreichte heute (27. Mai) in Kiel gemeinsam mit Wissenschafts-Staatssekretär Oliver Grundei einen Förderbescheid über knapp 1,6 Millionen Euro an Vertreter der Technischen Hochschule Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. „Künstliche Intelligenz ist ein Thema von überragender Bedeutung auch für Schleswig-Holstein. KI wird in den kommenden Jahren auch im Alltag mehr und mehr sichtbar werden. Ich freue mich daher, dass wir heute ein bedeutendes Projekt aus dem von der Landesregierung verabschiedeten KI-Handlungsrahmen auf den Weg bringen können“, sagte Schrödter. Dafür habe das Land starke Partner gefunden: Die TH Lübeck (Fördersumme 1,28 Millionen Euro bis Ende 2022) sei bundesweit gefragt beim Aufbau von Online-Lösungen in der Lehre. Die CAU Kiel (306.000 Euro) werde das Projekt wissenschaftlich begleiten.

„Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir eine solche stärkere Online-Struktur brauchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Future Skills ein großartiger Beitrag ist, um unser Bildungswesen widerstandsfähiger zu machen gegen Krisen und Katastrophen, die unseren Alltag durcheinanderwirbeln können“, so der Chef der Staatskanzlei. Das Projekt sei auch offen für Kooperation mit der Wirtschaft. „Future Skills soll dabei helfen, dass alle Lernenden und Lehrenden über Grundkompetenzen und ein Verständnis verfügen, was Künstliche Intelligenz eigentlich ist und was sie für Lehre und Forschung bedeutet. Daher freue ich mich, dass wir das Projekt derart umfangreich fördern können“, sagte Wissenschafts-Staatssekretär Oliver Grundei.

„Im Herbst werden die ersten KI-Kurse für die Studierenden zugänglich sein. Sie können auf der Plattform übergreifende, anrechenbare Kurse belegen, was den Studienstandort Schleswig-Holstein insgesamt stärkt“, sagte Prof. Dr. Monique Janneck, Beauftragte für Digitale Lehre an der TH Lübeck.
„Future Skills ist für uns nicht nur im Hinblick auf die Vermittlung von KI-Kompetenzen an die Studierenden ein spannendes Projekt. Als Forschende interessiert uns auch sehr, wie die Studierenden die Plattform nutzen und welche zusätzlichen Bedarfe sich daraus perspektivisch ergeben. Wir freuen uns, dass wir diese Fragen projektbegleitend mit untersuchen können“, ergänzte Professorin Ilka Parchmann, Vizepräsidentin der CAU und Leiterin der Abteilung Chemiedidaktik am IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel. 


Die Inhalte werden von den Hochschulen selbst kommen, aber auch von externen Partnerinnen und Partnern. Ab 2021 werde den Lehrenden ermöglicht, Lerninhalte unkompliziert zu suchen, zu finden und auszutauschen. Während der Corona-Krise habe sich erneut gezeigt, wie schlagkräftig die Hochschulen sind, wenn sie bei technischen Lösungen oder Angeboten zusammenarbeiten. „Future Skills“ verknüpft die bestehenden Lernraum-Managementsysteme der Hochschulen über Schnittstellen. So könnten im Projekt wertvolle Erkenntnisse bei der Konzeption intelligenter Lernplattformen gewonnen werden. „Schleswig-Holstein geht hier bei Bildungstechnologien in seinen Hochschulen erfolgreich voran und gestaltet die digitale Transformation aktiv“, so Projektleiterin Farina Steinert von der TH Lübeck. Die Future Skills-Plattform sei einfach skalierbar und lasse sich auf weitere Bildungsbereiche und Zielgruppen ausweiten. 

Schrödter und Grundei dankten allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit: „Dass wir so schnell sein konnten mit diesem Projekt, liegt auch am Engagement vieler Beteiligter und einem guten Zusammenspiel von Hochschulen, Verwaltung und Politik. Allen Beteiligten dafür herzlichen Dank!“
 

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Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2147 Wed, 27 May 2020 12:49:00 +0200 Online-Wettbewerbe am JuniorCampus der TH Lübeck: „Müll als Schatzkiste“ und „Coding mit Scratch“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-27-online-wettbewerbe-am-juniorcampus-der-th-luebeck-muell-als-schatzkiste-und-coding-mit-scratch/ Am JuniorCampus der TH Lübeck tummeln sich normalerweise zahlreiche Schulklassen, Kitagruppen und Privatpersonen, um gemeinsam zu experimentieren und zu forschen. Da das momentan nicht möglich ist, hat sich das Team des JuniorCampus spannende Aktionen überlegt, um zum Experimentieren und Forschen zu Hause aufzurufen. Vom 1. bis 30. Juni 2020 lädt der JuniorCampus zur Teilnahme an zwei Online-Wettbewerben ein: Bei dem Thema „Müll als Schatzkiste“ geht es um den Bau einer Müllskulptur – in Form eines Fantasietiers oder Roboters aus dem Verpackungs- und Papiermüll, den die Kinder zu Hause finden. Ein Foto der Skulptur wird dann unter Angabe des Vornamens, Alters sowie der Kleidergröße an den JuniorCampus (janina.mahncke@th-luebeck.de) geschickt. 


Der Wettbewerb „Coding mit Scratch“ handelt vom Programmieren eines eigenen Spiels oder einer Animation mit der kostenlosen Programmierplattform „Scratch“. Das Wettbewerbsprojekt kann direkt auf der Scratch-Webseite veröffentlicht werden und so von der Wettbewerbsjury angesehen werden. Anschließend reicht eine kurze E-Mail an den JuniorCampus (nena.zabinski(at)th-luebeck.demit dem Titel des Projektes, dem Vornamen, Alter sowie der Kleidergröße.
Ab dem 1. Juni 2020 gibt es zu beiden Wettbewerben auf der Internetseite des JuniorCampus unter der Rubrik „Specials“ kurze Einführungsvideos mit den wichtigsten Infos rund um Müll und Scratch sowie den Teilnahmebedingungen. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020.

FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Kreativität und Spaß steht natürlich bei beiden Wettbewerben im Vordergrund! „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass sie auch zu Hause forschen und sich für MINT begeistern können“, so Prof. Dr. Jürgen Tchorz, Leiter des JuniorCampus. „Und natürlich gibt es auch tolle Preise zu gewinnen“, fügt er hinzu. 

Die Online-Wettbewerbe sind eine Kooperation des JuniorCampus der TH Lübeck mit der Dräger-Stiftung, dem Verein „Digitale Bildung für Alle e.V.“ sowie der Buchhandlung Belling.

Übrigens: Auf der Internetseite des JuniorCampus gibt es unter der Rubrik „Specials“ bereits einige Videos und Anleitungskarten zu Experimenten, die mit Alltagsmaterialien zu Hause durchgeführt werden können – weitere folgen… 

JuniorCampus:
FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Am JuniorCampus der TH Lübeck geht es nicht ausschließlich um Wissensvermittlung, sondern um einen dynamischen und erkenntnisreichen Prozess. Wissenschaft ist kreativ, vielfältig und ein faszinierendes Erlebnis. Wissensdurst und Forschergeist sind hier wichtige Faktoren für das Lernen und die spätere berufliche Orientierung von jungen Menschen. Praktisches Experimentieren und Forschen – Forschendes Lernen – soll in erster Linie Spaß bringen und neugierig machen auf die Welt, in der wir leben. 
2019 besuchten knapp 10900 Kinder und Jugendliche die Angebote im Rahmen des JuniorCampus und begaben sich auf ganz unterschiedliche Expeditionen in die Welt der Wissenschaft.

Kontakte:
TH Lübeck | JuniorCampus | Janina Mahncke | Mönkhofer Weg 239 | 23562 Lübeck 
Tel. 0451 300-5503 | janina.mahncke@th-luebeck.de

TH Lübeck | JuniorCampus | Nena Zabinski | Mönkhofer Weg 239 | 23562 Lübeck 
Tel. 0451 300-5200 | nena.zabinski@th-luebeck.de

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Nachwuchsförderung
news-2146 Mon, 18 May 2020 13:30:00 +0200 KI – Künstliche Intelligenz im Fokus des ersten Campustreffens der Innovationsberater in Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-18-ki-kuenstliche-intelligenz-im-fokus-des-ersten-campustreffens-der-innovationsberater-in-luebeck/ „Ich bin sehr zufrieden mit unserer ersten Veranstaltung. Es fand ein reger Austausch zwischen Beratern und Professoren statt. Der ein oder andere hatte bereits konkrete Unternehmen für die weitere Zusammenarbeit im Kopf. Das freut mich und zeigt, wie wichtig diese Art des Zusammenkommens und Vernetzens ist.“ Mit diesen Worten hob Janin Rieckert von der BioMedTec Management GmbH die Bedeutung des ersten Campustreffens der Innovationsberater in Lübeck hervor, das am 14. Mai 2020 auf dem BioMedTec-Wissenschaftscampus Lübeck stattfand. Im Fokus der Veranstaltung stand der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu einem hochaktuellen Thema: KI – Künstliche Intelligenz. Denn KI ist in aller Munde. Doch was bedeutet das für die Unternehmen?
In Schleswig-Holstein gibt es viele kleine Unternehmen, die auf ihrem Fachgebiet beispielsweise in der Medizintechnik oder im Maschinenbau Großes leisten, die aber wenig bis nahezu keine Ressourcen haben, umfangreiche Digitalisierungsprojekte wie den Einsatz von KI umzusetzen.
So war es das Ziel dieses ersten Treffens, den Innovationsberatern, die in ihrer täglichen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterwegs sind, Einblicke in die Lübecker Campusaktivitäten zu geben und neue Ansprechpartner auf dem Gebiet der KI kennenzulernen.
Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) der Technischen Hochschule in den Arbeitsgebieten Kommunikationssysteme, Verteilte Systeme und deren Anwendungen bestens aufgestellt und die Geschäftsstelle des Wissenschaftscampus‘, die BioMedTec Management GmbH, hatten zu dem digitalen Treffen eingeladen.
„Wir wollen Künstliche Intelligenz in die Praxis bringen. Dazu helfen Beispiele von anwendungsnahen Umsetzungen und Fragestellungen, die zeigen, wie man mit KI neue Lösungen in den Unternehmen schafft. Unterstützung bieten wir von CoSA auf dem Campus auch durch das Netzwerk und die Förderung des Landes und dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0.“, unterstrich Professor Dr. Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA. Wie die Technische Hochschule Lübeck den Transfer in die Unternehmen zur Schaffung neuer Lösungen vollzieht, demonstrierte Hellbrück mit seinem Team anhand ausgesuchter, aktueller Projekte aus den Forschungsarbeiten.

„An dieser Stelle möchte ich auch ganz herzlich Danke sagen für die überaus angenehme und hilfsbereite Zusammenarbeit mit Professor Hellbrück und dem CoSA-Team.“, bekräftigte Janin Rieckert, Kooperationsmanagerin für Gesundheitstechnologie bei der BioMedTec Management GmbH und wies daraufhin, dass eine Fortsetzung mit dem zweiten Teil an der Universität zu Lübeck zeitnah folgt, ebenfalls zum Schwerpunktthema "Künstliche Intelligenz".

Die Veranstalter des ersten virtuellen Campustreffens stellen sich vor:

Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) forscht und arbeitet an Kommunikationssystemen, Verteilten Systemen und deren Anwendungen. Seit Dezember 2013 ist CoSA eines der Kompetenzzentren der Technischen Hochschule Lübeck im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik.

Die Technische Hochschule Lübeck ist eine innovations- und transferorientierte Hochschule, die sich durch einen hohen Praxisbezug in der Lehre und hohen Anwendungsbezug in der Forschung auszeichnet. Als Expertin für Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Architektur und Design prägt sie die Region in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. Entsprechend ihres Hochschultyps ist sie regional verwurzelt und durch ihre internationalen Kooperationen und Unternehmenspartner gleichzeitig weltweit vernetzt. Das Studienangebot ist dementsprechend vielfältig, praxisorientiert und international ausgerichtet.

Die BioMedTec Management GmbH ist die neutrale Campusgeschäftsstelle der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule. Ihre Aufgabe ist es, die Wissenschaft mit der Wirtschaft zu vernetzen und Synergien auf dem Campus untereinander zu schaffen – immer im Fokus, für alle den richtigen Ansprechpartner auf dem Campus zu finden.

Kontakte:

BioMedTec Management GmbH
Janin Rieckert
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck

Tel: 0451 3101 1171
Mail: rieckert@bio-med-tec.de


Kompetenzzentrum CoSA
Technische Hochschule Lübeck
Horst Hellbrück
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck

Tel: 0451 300 5042
Mail: horst.hellbrueck@th-luebeck.de

 

 

 

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Forschung und Transfer
news-2145 Fri, 15 May 2020 08:42:00 +0200 TH Teams radeln beim Lübecker Wettbewerb „STADTRADELN“ - Fahrrad statt Auto! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-15-th-teams-radeln-beim-luebecker-wettbewerb-stadtradeln-fahrrad-statt-auto/ Teams der Technischen Hochschule (TH) Lübeck sind beim Wettbewerb STADTRADELN dabei und wetteifern mit anderen kommunalen Teams darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die ‚students for sustainability‘ (S4S), eine Gruppe umwelt- und klimaengagierter TH-Studierenden wie auch eine Gruppe der Lehrenden sind als Teams gemeldet und radeln mit.
Los geht es mit der Aktion ‚Fahrrad statt Auto‘ am Sonnabend, 16.Mai 2020, um 11 Uhr, auf dem Lübecker Markt. Ziel dieser Aktion ist, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um für mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität in der Region, in der Kommune und für mehr Radförderung zu werben – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

Wer also - wenn auch nur gelegentlich - mit dem Rad zur Arbeit, zur Hochschule, zum Einkauf o.ä. unterwegs ist, sollte sich also unbedingt anmelden (www.stadtradeln.de). Vielleicht motiviert das ja auch dazu, das Auto mal stehen zu lassen und dabei zu merken, dass die Bewegung an der frischen Luft guttut. Mit diesen Worten bitten die TH-Teams um Unterstützung und weitere Beteiligung aus den Reihen der Hochschule.  
Die TH Lübeck ist Mitglied im Lübecker Bündnis „Klima pro Lübeck“, ist mit zahlreichen Studiengängen der Umwelt- und Klimathematik eng verpflichtet und engagiert sich aus ihren Mitgliedergruppen heraus offiziell wie auch privat in nationalen und internationalen Klima- und Umweltbündnissen. Mit ihrer Teilnahme wollen die Teams den Radverkehr befördern und sichtbarer machen, ganz im Sinn des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeitsdiskussion.

Die Hansestadt Lübeck beteiligt sich vom 16. Mai bis 5. Juni 2020 auch in diesem Jahr -und das bereits zum neunten Mal in Folge- an der bundesweiten Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln. Dazu sind alle an der Aktion Teilnehmenden aufgerufen, in diesem Zeitraum so oft wie möglich Autofahrten zu verzichten und gemeinsam als Team das Fahrrad zu benutzen und möglichst viele klimafreundliche (Rad)-Kilometer zu sammeln. Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann online ins km-Buch eingetragen werden.

Mitmachen können alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, eine Schule oder eine ansässige Hochschule besuchen.

Anmeldungen unter: www.stadtradeln.de

 

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news-2143 Tue, 12 May 2020 14:52:00 +0200 CoSA und die BioMedTec Management GmbH laden zum ersten digitalen Campustreffen der Innovationsberater der WTSH https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-12-cosa-und-die-biomedtec-management-gmbh-laden-zum-ersten-digitalen-campustreffen-der-innovationsberater-der-wtsh/ Am 14. Mai 2020 findet das erste „Campustreffen für die Innovationsberater der WTSH“ auf dem Wissenschaftscampus Lübeck statt. Thema dieses digitalen Austausches ist die Künstliche Intelligenz (KI). Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation - Systeme - Anwendungen) der Technischen Hochschule und die BioMedTec Management GmbH haben dazu eingeladen. 

Sie verfolgen damit das Ziel, den Innovationsberatern einen Einblick von den Aktivitäten auf dem Wissenschaftscampus zu vermitteln und weitere Ansprechpartner kennenzulernen, um langfristig gemeinsame Projekte mit Unternehmen zu initiieren. 

„Wir wollen Künstliche Intelligenz in die Praxis bringen und … zeigen, wie man mit KI neue Lösungen in den Unternehmen schafft. …“, unterstreicht Professor Dr. Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA das Ziel des ersten Campustreffens.

Janine Rieckert, Kooperationsmanagerin Gesundheitstechnologie der BioMedTec Management GmbH freut sich auf den Donnerstag und die erste gemeinsame digitale Veranstaltung und wünscht, „… dass die Innovationsberater viel Wissen mitnehmen, dieses in die Unternehmen tragen und dass daraus Digitalisierungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen und Hochschulen erwachsen."

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Forschung und Transfer Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung/Entwicklung
news-2142 Tue, 12 May 2020 14:24:00 +0200 Lübecks erster virtueller TH-Tag https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-12-luebecks-erster-virtueller-th-tag/ TH Lübeck informiert und berät über Studium und Lehre für Bewerbungen zum Wintersemester 2021 Zum 15.05.2020 lädt die TH Lübeck zum traditionellen TH-Tag ein, der in diesem Jahr ein virtueller Tag der offenen Tür ist. Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr stehen Vertretungen der vier Fachbereiche sowie der Abteilung Studium und Lehre am Freitagnachmittag in einem Videokonferenzraum für Fragen und Beratung zum Lehrangebot zur Verfügung. Was es an der TH Lübeck an neuen und interessanten Studienangeboten gibt, ist ab 10.00 Uhr unter www.th-luebeck.de/TH-Tag zu sehen und zu hören. Dann wird die eigens dafür vorbereitete website der TH Lübeck freigeschaltet.

„Herzlich willkommen zu unserem ersten virtuellen TH-Tag! Alle Studieninteressierten sind sehr herzlich eingeladen, unsere Hochschule von 10.00 bis 17.00 Uhr unkompliziert von zu Hause aus zu besuchen. Wir bieten Videoclips aus einzelnen Studiengängen, interessante Gespräche mit Fachleuten und vor allem: Unsere Lehrenden freuen sich darauf, Sie kennenzulernen und Ihre Fragen zum Studium zu beantworten. Die TH Lübeck ist digital und persönlich für Sie da - kommen Sie gerne vorbei!“ freut sich TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig auf den kommenden Freitag. 

Wie an vergangenen TH-Tagen ist an diesem virtuellen TH-Tag alles zu erfahren, was Studieninteressierte für den Studienstart im Wintersemester wissen müssen. Dieser Tag ist konzipiert, um Studieninteressierten vorab Informationen über das Studienangebot, über Bewerbungsverfahren und natürlich über den Zeitrahmen der Bewerbungsphase für das Wintersemester 2020/21 zu liefern: also erst schauen und informieren, dann fragen, dann bewerben!

Die Studiengangleitungen und –koordinator*innen haben innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Videos und Informationen zusammengestellt, um auch in Zeiten von Corona live mit Studieninteressierten über Studium und Lehre informieren und beraten zu können. In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Institut für Lerndienstleistungen und der THL-Tochter oncampus GmbH wird ein Videokonferenzraum zur Verfügung gestellt, der sich für ca. 60 Personen parallel eignet und für direkte Rückfragen von Studieninteressierten zur Verfügung steht. 

Die Online-Sprechstunden werden fachbereichsweise gebündelt. Fragen zu den Studiengängen der Fachbereiche finden am 15.05.2020 in folgenden Zeitfenstern statt: 


Alle Sprechstunden sind mit Studiengangleitungen, bzw. -koordinator*innen sowie Studierenden besetzt, also mit sehr beratungserfahrenen Personen, die das komplette Angebot der Hochschule kennen und Rede und Antwort stehen.

Der Ablauf einer Sprechstunde ist auf die Studieninteressierten und ihre Bedarfe zugeschnitten. In der Sprechstunde haben diese die Möglichkeit, ihre Fragen in den Chat zu schreiben, die von einer Moderation verlesen, der Studiengangvertretung zugeleitet und von dieser beantwortet wird. Bei weiterem Bedarf an einem individuellen Gespräch im Chat werden separate Terminvereinbarungen getroffen.  

Mit Rücksicht auf die Zeugnissituation in den Schulen und Gymnasien werden die Informationen über die Studienangebote der TH Lübeck selbstverständlich parallel und online verfügbar sein bis zum Ende der Bewerbungsphase für das Wintersemester 2020/21.

Weitere Informationen

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