TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Thu, 02 Apr 2020 11:14:02 +0200 Thu, 02 Apr 2020 11:14:02 +0200 TH Lübeck news-2126 Wed, 01 Apr 2020 12:46:00 +0200 „Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften werden alles daransetzen, dass die Studierenden das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können." https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-01-die-hochschulen-fuer-angewandte-wissenschaften-werden-alles-daransetzen-dass-die-studierenden-das-sommersemester-2020-erfolgreich-absolvieren-koennen/ Mit einer gemeinsamen Stellungnahme des Sprecherkreises der Gruppe der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen (HAWs) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Corona-Krise, erteilen sie den Überlegungen, das Sommersemester 2020 als sogenanntes "Null-Semester" bzw. "Nicht-Semester" zu behandeln, eine klare Absage. Der Sprecherkreis wendet sich mit der zentralen Botschaft "Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften werden alles daransetzen, dass die Studierenden das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können." an die hochschulpolitischen Instanzen in den Landes- und Bundesministerien.

„An der Technischen Hochschule Lübeck haben wir - wie an vielen anderen Hochschulen auch - unglaublich schnell und pragmatisch auf das Verbot von Präsenzlehre und weitere tiefgreifende Einschnitte reagiert. Etwa 80% unserer Lehre konnten wir in weniger als zwei Wochen digital umstellen, mit Ausnahme der Laborübungen, Praktika und Praxisprojekte. Das ist wirklich eine herausragende Leistung, die Lehrende und Studierende hier erbringen.

Dass diese Leistungen auch anerkannt werden, dafür setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene ein. Damit aus dieser Krise auch eine Chance werden kann, brauchen wir hierfür flexible Gestaltungsspielräume. Das fordern die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).“, unterstreicht Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der TH Lübeck als Mitglied des Sprecherkreises und weist auf die zentralen Aussagen hin.

Die Kernaussagen in der Stellungnahme sind: Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften

  • übernehmen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Lehre;
  • sie reagieren schnell und erfinderisch auf die Krise;
  • sehen in der Krise auch Chancen; und
  • brauchen Gestaltungsspielräume.

Wortlaut der Stellungnahme des Sprecherkreises der HAWs in der HRK:

"Mit großer Anteilnahme und wachsender Besorgnis verfolgen die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die Auswirkungen der notwendigen Eindämmungsstrategie für das Corona Virus auf das öffentliche und private Leben. Dies betrifft auch ihren Studienbetrieb. Sie haben aktuell den Präsenzlehrbetrieb flächendeckend eingestellt. Damit leisten sie, wie andere Lehreinrichtungen auch, ihren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften übernehmen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Lehre.
Die HAWs werden alles daransetzen, dass die Studierenden trotz dieser schwierigen Situation ihr Studium nicht unterbrechen müssen und das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können. In Verantwortung für ihre Studierenden bringen die HAWs in kürzester Zeit mit großem Engagement und beispielloser Kreativität fast flächendeckend Alternativen in Form von online Lehrformaten auf den Weg. Großen Anteil daran haben die Lehrenden, aber insbesondere auch die Service- und Verwaltungseinrichtungen, die mit großer Flexibilität und oft aus dem Homeoffice die Durchführung der Lehre unterstützen. Allen gebührt großer Dank für diese Leistung. Sie nehmen damit auch ihre Verantwortung wahr, die Studierenden durch eine schwere Zeit der Verunsicherung und sozialer Isolation zu begleiten.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften reagieren schnell und erfinderisch auf die Krise.
Das besondere Profilmerkmal der HAWs ist der hohe Anwendungsbezug in der Lehre und die große Nähe zur Praxis. Das bedeutet, dass an diesem Hochschultyp praktische Übungen oder der direkte Austausch mit Partnern aus Unternehmen und Sozialeinrichtungen eine wichtige Rolle in der Lehre spielen. Diese Tätigkeiten können ebenso wie beispielsweise Unternehmenspraktika und Auslandsaufenthalte nur begrenzt digital umgesetzt werden.

Daher ist zu beachten, dass die HAWs je nach Format auf die unterschiedlichen Herausforderungen reagieren müssen: Lehre, die sich digitalisieren lässt, kann an vielen Hochschulen stattfinden, so dass Studierende die vorgesehenen Kompetenzen erwerben können. Die vorgenannten "praktischen" Lehreinheiten hingegen werden in vielen Fällen nachgeholt werden müssen. Deswegen brauchen die HAWs von den Ländern ausreichend Spielräume für großzügige Lösungen, um diese teilweise sehr studiengangbezogenen Unterschiede ohne Nachteile für die Studierenden aufzuarbeiten.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sehen in der Krise auch Chancen.
Die HAWs sind als praxisorientierte Hochschulen zutiefst überzeugt, dass die aktuelle Situation große Chancen für die Digitalisierung der Lehre und der damit verbundenen Serviceprozesse und Arbeitsmodelle birgt. Sie beinhaltet aber auch große Chancen für das Erfahren von Solidarität durch eine Hochschulgemeinschaft und der die Hochschulen tragenden Gesellschaft. Die in der Krise erworbenen Kompetenzen, insbesondere auch die Fähigkeit zu Solidarität und Mitgefühl, werden jetzt und in den Jahren nach der Pandemie von der Gesellschaft weltweit dringend gebraucht.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften brauchen Gestaltungsspielräume.
Auch im nachfolgenden Wintersemester wird das Studium vermutlich noch nicht im Regelbetrieb sein, weshalb ein flexibler Umgang mit der Regelstudienzeit zu begrüßen ist. Die HAWs brauchen nach der Bewältigung der Corona Krise vor allem Zeit und Freiräume, um die neu entstandenen Lern- und Arbeitsformate gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitenden zu analysieren und die richtigen Schlüsse für ihr zukünftiges Handeln in Lehre und angewandter Forschung zu ziehen. Dafür werden jetzt die Weichen gestellt.

Die HAWs bitten die Verantwortlichen in Bund und Ländern nachdrücklich um ihre Unterstützung:

  1. Ermöglichen Sie den Hochschulen die notwendigen Gestaltungsspielräume.
  2. Erteilen Sie den Überlegungen, das Sommersemester als sogenanntes "Null-Semester" bzw. "Nicht-Semester" zu behandeln, eine klare Absage."


Sprecherkreis der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften:

  • Prof. Dr. Karim Khakzar (Sprecher der Mitgliedergruppe der HAWs in der HRK), Präsident der Hochschule Fulda
  • Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz NRW
  • Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Monika Gross, Ehem. Präsidentin der Beuth Hochschule für Technik Berlin
  • Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck
  • Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Prof. Dr. Karin Luckey, Präsident der Hochschule Bremen
  • Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule München
  • Prof. Dr. Winfried Lieber, Präsident der Hochschule Offenburg
  • Prof. Dr. Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Vorsitzender HAW Baden-Württemberg e.V.


Pressekontakt:
Sprecher der Mitgliedergruppe der HAWs in der HRK:
Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda
E-Mail: praesident(at)hs-fulda.de
Tel.: 0661 9640 1011

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news-2114 Thu, 26 Mar 2020 16:51:00 +0100 Masterstudierende der TH Lübeck liefern Impulse zur Umgestaltung der mittleren Wallhalbinsel – Vielfalt in den Gesamtkonzeptionen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/masterstudierende-der-th-luebeck-liefern-impulse-zur-umgestaltung-der-mittleren-walhalbinsel-vielfalt-in-den-gesamtkonzeptionen-1/ Anfang März 2020 berichteten die Lübecker Nachrichten über frische Ideen für die Lübecker Wallhalbinsel von Masterstudierenden der Technischen Hochschule Lübeck. In dem Artikel ging es um ein Studienprojekt, das 21 Masterstudierende des 1. Semesters des Studiengangs Städtebau/ Ortsplanung von ihrem Professor Achim Laleik als Aufgabenstellung bekamen. Sie sollten sich Gedanken machen über ein Gesamtentwicklungskonzept für die Lübecker Wallhalbinsel. Am Ende des Wintersemesters sollten die Gedanken und Ideen in entsprechenden Entwürfen für die Überplanung der Mittleren Wallhalbinsel vorliegen.

Vor dem Hintergrund, dass Fachleute aus der Architektur das immense Entwicklungspotenzial der Wallhalbinsel in einer architektonisch, städtebaulichen Gesamtbetrachtung gewürdigt wissen wollten, kam es auf Anregung des Lübecker ArchitekturForums und der Vermittlung von Professor Laleik dazu, dass sich die Studierenden an die Entwurfsarbeiten zur Umgestaltung der mittleren Wallhalbinsel machen durften.
Das ArchitekturForumLübeck e.V. ist ein offener, unabhängiger Zusammenschluss von Fachleuten aus der Architektur, der Stadtplanung, der Soziologie, der Denkmalpflege und interessierten Bürger*innen. Das Forum engagiert sich mit diesem fachlich diversen Potential für die Baukultur in der Hansestadt Lübeck.
„Die Entwürfe sollen hier einen Ideenbeitrag liefern. Mit dem Forum als qualifiziertem Gremium arbeiten wir (TH Lübeck) gerne im Städtebau zusammen. Wir sehen das als einen Beitrag, den die Hochschule mit ihren Möglichkeiten für die Stadt und die Stadtentwicklung leisten kann“, sagte Architekturprofessor Laleik über das praxisnahe Projekt für die Studierenden.

Laleik hatte in seiner Aufgabenstellung den Studierenden keinerlei Beschränkungen vorgegeben und völlig freie Hand für die Entwürfe gelassen. „Es gab keine Einschränkungen“, so Laleik, „Sie sollten einfach Ideen entwickeln und diese in Plan und Modell darstellen.“ Für die angehenden Stadtplaner*innen und Architekt*innen hieß das, entwerfen, ohne Rücksicht auf finanzielle und politische Machbarkeit nehmen zu müssen.
Nach einem Semester intensiver Arbeit, war es dann soweit. Die Studierenden konnten ihre Entwürfe und Modelle einem fachkundigen Publikum präsentieren, die im Ergebnis sehr verschieden und vielfältig waren und somit für anregende Diskussionen sorgten.  
Die Ideen der Teams reichten von viel Grün bis hin zu baulicher Verdichtung, etwa mit einem Wissenschaftszentrum, einem Food Court oder einem Gebäude für Existenzgründungen, ergänzt mit Freiflächen für Entspannung, Aufenthaltsmöglichkeiten mit einem kulturellen Treffpunkt oder einem kleinen Theaterplatz. Auch die urbanen Ansätze fehlten nicht. So gab es Entwürfe für private Wohnmöglichkeiten mit Quartiersgaragen oder/ und Parkhäusern, einem Verwaltungszentrum, einer städtischen Wandelhalle oder einer Sporthalle.

Bei allen Arbeiten war klar zu erkennen, dass sich die Studierenden intensiv mit den Ansätzen der Stadt, den Fragen nach einer attraktiven Umgestaltung sowie mit zeitgemäßen architektonischen Ansprüchen auseinandergesetzt hatten. Das haben auch die Verantwortlichen des Architekturforums anerkannt und sich am Ende der Präsentationen mehr als zufrieden über die Ergebnisse gezeigt. In diesem Sinn äußerte sich der Vorsitzende des Architekturforums Norbert Hochgürtel: „Interessant sind für mich … die analytischen Gedanken der Studierenden. Die Fragen unserer Zeit waren in jeder Arbeit enthalten.“

Der Austausch zwischen dem ArchitekturForum und den Studierenden der TH Lübeck war in jedem Fall ein gelungener Auftakt und gab ausreichend Impulse für weitere Gespräche, wenn es in der Zukunft um die Umgestaltung der Wallhalbinsel geht.

 

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2112 Wed, 25 Mar 2020 14:03:00 +0100 Architektur für das Gesundheitswesen - Masterstudierende gewinnen 2. Preis im bundesweiten AKG-Wettbewerb https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-25-architektur-fuer-das-gesundheitswesen-masterstudierende-gewinnen-2-preis-im-bundesweiten-akg-wettbewerb/ Beim bundesweiten Wettbewerb der Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen e.V. (AKG) hat ein Team aus dem Masterstudium Architektur der Technischen Hochschule Lübeck den 2.Preis gewonnen! Die Masterstudierenden Constantin Riekehr, Charlotte Ueberberg und Maike Rubel hatten sich mit ihrem Projekt „LMS WOVEN" um den AKG Förderpreis beworben. Die bisher erworbenen Auszeichnungen von Architekturstudierenden der TH Lübeck zeigen, dass der Studienschwerpunkt Architektur für das Gesundheitswesen von Prof. Stephan Wehrig immer bedeutender im Studienportfolio der TH Lübeck wird und die Lehre von hoher Qualität ist.

Den ersten Preis zum diesjährigen AKG-Thema „Smart Emergency - Der neue Krankenhaustyp im Herzen der Stadt“ hat die Jury nach vier Rundgängen aus insgesamt 25 Wettbewerbseinreichungen der Einzelarbeit von Carole Serwart, von der Technische Universität Berlin mit dem Titel „Kiez Klinik“ zugeschrieben.

Der AKG Förderpreis wird all drei Jahre vergeben, ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und richtet sich an Studierende der Fachrichtung Architektur sowie an junge Architektinnen und Architekten, die sich vornehmlich mit der Architektur im Gesundheitswesen beschäftigen.

In diesem Jahr wurde der AKG-Förderpreis zum Thema „Smart Emergency - Der neue Krankenhaustyp im Herzen der Stadt“ ausgeschrieben. Die Ausschreibung umfasste drei Aufgabenstellungen. In den architektonischen Konzepten sollten die unterschiedlichen Kategorien von Krankenhäusern, entsprechende „Raum- und Funktionsprogramme“ sowie mit Ort und Lage berücksichtigen. Darüber hinaus sollten sich die Konzepte mit allgemeine Gegebenheiten wie Zentraler Anlauf-/Infopunkte, einfache Orientierbarkeit/Wegeführung, attraktive Warte- und Verweilzonen, Außenbezüge zu Freianlagen bzw. Lichthöfen, Barrierefreiheit bzw. kindgerechte Anlagen sowie mit interkulturellen Fragestellungen befassen.

Die Masterstudierenden Constantin Riekehr, Charlotte Ueberberg und Maike Rubel von der TH Lübeck haben sich in ihrem Projekt „LMS Woven" von dem Kerngedanken Schnelligkeit und Effektive Hilfe – ambulante Hilfe braucht funktionierende Vernetzung leiten lassen. Bereits der Titel ihres Konzepts verrät, dass sie sich über einen ganzheitlichen Ansatz Gedanken gemacht haben. „LMS Woven“ (Verwoben) steht mit seinen Kürzeln für das Ganzheitliche sowohl im städtebaulichen (L=Large), wie auch im architektonischen (M= Medium) als auch im innenräumlichen (S=Small) Sinn.

In ihrem Konzept haben sie sich für einen Ort in Hamburg entschieden, der eine zentrale Rolle im Verkehrsgefüge Hamburgs spielt. Das „Berliner Tor“ hat sich zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt entwickelt und ist geprägt von Schnelligkeit, Dynamik und einer starken Vernetzung sowohl im infrastrukturellen als auch im sozialen Bereich, heißt es im Konzept. Mit dem angrenzenden und zu gestaltenden Lohmühlenpark, der gleichzeitig als Erholungsort, vorgelagerter Campus sowie Stadtteiltreffpunkt fungiert, hat sich das Team im Konzept das Ziel gesetzt, für die HAW Hamburg eine bessere Verbindung im Zusammenspiel mit dem Stadtteil zu schaffen. Ein Sport- und Aktivweg spannt eine Brücke zwischen den beiden Grünflächen zu beiden Seiten des Berlinertordamms und setzt ein Zeichen für eine starke Einbindung des Projekts in seinen städtebaulichen Kontext. Jedoch stellt der Berlinertordamm in diesem Ensemble eine Barriere dar. Für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen musste dieser sicher überquert werden und war deshalb eine zentrale Aufgabe des Projekts.

Die Gebäudeform leitet sich aus den Abmessungen des vorgegebenen Grundstücks ab. Der Komplex fügt sich in Form und Ausmaß nahtlos in die vorhandene Infrastruktur ein und ist als traditioneller Verkehrsknotenpunkt gut zu erreichen.

Das Gebäude selber weist acht Etagen auf und verwebt verschiedener Funktionsbereiche miteinander, integriert den Alltag durch die Verbindung von Stadt, Natur und sozialer Infrastruktur und schafft ein Umfeld mit Rückzugsorten sowie der Versorgung in den Bereichen Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden, Ernährung und natürlich umfassenden medizinischen Dienstleistungen. Insgesamt beinhaltet der Entwurf des Teams ein komplexes Gebäude, das vielfältige Funktionen mit einer hohen Aufenthaltsqualität aufweist.
Über das Ergebnis sagt das Team: „Der Fokus auf Ruhe, Natur und Entschleunigung im Inneren bildet den Gegenpol zur Dynamik der Formsprache, welche sich aus dem städtebaulichen Umfeld des Projekts entwickelt. Besonders wichtig für das Projekt ist daher das Zusammen wirken und die gelungene Integration mit der Umgebung.“

Ein dritter Preis beim AKG-Wettbewerb ging an das Team Lorenz Sedlmayer und  Nicolas Koenig von der Universität der Künste Berlin für die Arbeit „care! Räume für ein neues Gesundheitskonzept". Zwei weitere Anerkennungen gingen an das Team Susanne Albert und Phil-Gordan Zameit von der Technische Universität Dresden für die Arbeit „NILS – Notfallinfrastruktur im ländlichen Raum und kleinen Städten“ sowie für das Team Caroline Lischke und Sabrina Witzlau von der Bauhaus-Universität Weimar für die Arbeit „BETA".

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2106 Fri, 20 Mar 2020 08:50:00 +0100 VICTOR hilft helfen! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-19-victor-hilft-helfen/ VICTOR Lübeck ist ein eingetragener Verein, der Hilfe und Projekte anbietet, initiiert und Helfende koordiniert. Victor bietet Zugang zu Veranstaltungen, Aktionen und Projekten auf dem Campus und in Lübeck. Unter den Stichworten Vereinen und Initiieren sagt Victor, wäre es nie einfacher in Lübeck an  Projekten und Initiativen teilzunehmen. Auf seiner Internetseite hat Victor ein Portal zur aktuellen Coronavirus-Pandemie (Hilfsportal COVID-19) eingerichtet, in dem dazu aufgerufen wird, zusammen zu stehen und geschlossen gegen das Virus anzugehen!

„Das Coronavirus versetzt die Welt in einen Ausnahmezustand. Es wird unseren Alltag ändern und uns vor große Herausforderungen stellen. Viel wichtiger ist aber: Es wird Leben kosten und unser aller Aufgabe ist es, dem gemeinsam entgegenzustehen. Jeder kann etwas tun und wir wollen dein Engagement vermitteln“, schreiben die Verantwortlichen von Victor auf ihrer website und bitten alle Hilfsbereiten um Unterstützung.

Unter https://www.victor-luebeck.de/hilfsportal bietet Victor seine Möglichkeiten und Unterstützung an, um Hilfe dorthin zu vermitteln, wo sie gebraucht wird. Dazu wurden bereits Kontakte aufgenommen und Absprachen getroffen mit dem UKSH und ePunkt, das das freiwillige Engagement seitens der Stadt Lübeck koordiniert.

Helfer*innen können sich in dem Portal einfach und unkompliziert für Unterstützung in verschiedenen Bereichen (sei es Medizinisch, Telefonisch oder bei Einkäufen) eintragen. Victor übermittelt die Daten an die betreffenden Stellen. Diese werden sich bei den Hilfeanbietenden melden und den möglichen Hilfseinsatz besprechen. Besonders gesucht werden medizinisch Ausgebildete, die in den Krankenhäusern oder Gesundheitsämtern helfen können.

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news-2105 Wed, 18 Mar 2020 17:14:00 +0100 Coronavirus: Technische Hochschule Lübeck stellt um auf Online-Betrieb https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-18-coronavirus-technische-hochschule-luebeck-im-notbetrieb/ In Zeiten der Coronavirus-Pandemie läuft der Betrieb an der Technischen Hochschule Lübeck weiter, allerdings im Digitalbetrieb. Was heißt das für die Lehre? Alle Präsenzveranstaltungen der Technischen Hochschule sind, von zwingend notwendigen Prüfungen abgesehen, bis zum 19.04.2020 komplett abgesagt. Die Lehre findet soweit wie möglich im Online-Betrieb statt.

In diesem Bereich ist die TH Lübeck mit dem Institut für Lerndienstleistungen und ihrer Tochter oncampus bestens aufgestellt. Viele Online-Studienangebote wie die Selbstlernkurse, die vollständig online zu studierenden Bachelor- und Masterstudiengänge sowie zahlreiche „blended learning“-Module der TH Lübeck stehen digital zur Verfügung. Damit bietet die Hochschule ihren Studierenden ein breites Lehrspektrum in dieser Ausnahmesituation. An weiteren digitalen Angeboten wird gearbeitet.

Die Lehre aus der Informatik/Softwaretechnik wurde laut Studiengangleiter Prof. Dr. Andreas Schäfer schnell auf den Online-Betrieb umgestellt. Der digitale Lehrbetrieb hat hier regulär zum Vorlesungsstart begonnen, erfordere aber mehr Selbststudium von den Studierenden, so Schäfer. 

Die digitalen Materialien mit den zahlreichen, verschiedenen fachlichen Inhalten reichen von Foliensätzen und Skripten, über Videos und Online-Vorlesungen bis hin zu automatisch korrigierten Programmieraufgaben. Betreut werden die Studierenden durch die TH-Lehrenden über das Lernraumsystem Moodle.
 

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news-2101 Mon, 16 Mar 2020 09:45:00 +0100 Kostenlose Selbstlernkurse von oncampus! / Free self-study courses from oncampus! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-16-kostenlose-selbstlernkurse-von-oncampus/ Oncampus, die 100 prozentige Tochter der Technischen Hochschule Lübeck, bietet ausgewählte Selbstlernkurse als Alternative zur Präsenzlehre an. Das Angebot von oncampus ist kostenlos und ist für alle Lernwilligen, die wegen des Coronavirus SARS-CoV-2 dem Campus der TH Lübeck fernbleiben müssen, aber trotzdem lernen möchten oder schon länger mal Online-Lehre ausprobieren wollten.

Die Selbstlernkurse werden nicht betreut, sind aber nicht minder attraktiv. In dem Angebot sind unter anderem Kurse über BWL, Marketing, Mathematik, Logistik sowie verschiedene Softskills-Kurse wie Zeitmanagement oder Internet-Fitness zu finden.

Die kostenlosen Kurse sind erreichbar über den ‚Header‘ auf der website von oncampus oder direkt über https://www.oncampus.de/weiterbildung/selbstlernkurse. Um die Kurse kostenlos belegen zu können, muss der Rabattcode elearning eingegeben werden. Das Angebot ist zunächst auf zwei Monate befristet.

Für Fragen steht Sven Poka unter: sven.poka(at)oncampus.de zur Verfügung.

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Free self-study courses from oncampus!

Oncampus, a subsidiary of TH Lübeck, offers a select range of self-study courses as an alternative to the regular attendance courses. The offer by oncampus is free of charge and is intended for all those who are willing to learn, but have to stay clear of the campus of TH Lübeck because of the corona virus SARS-CoV-2. If you are still interested in learning or wanted to try out online teaching for some time, you are welcome to contact oncampus.

The self-study courses are not supervised, but still no less attractive. The courses offered include courses on business administration, marketing, mathematics, logistics and various soft skills courses such as time management or internet-fitness.
The free courses can be accessed via the 'header' on the oncampus website or directly via https://www.oncampus.de/weiterbildung/selbstlernkurse. To access the free courses, enter the discount code "elearning". The offer is currently limited to the next two months.

If you have any questions, please contact Sven Poka at: sven.poka(at)oncampus.de

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news-2099 Wed, 11 Mar 2020 18:01:00 +0100 Kunsttankstelle – TH-Architekturstudierende planen Garagen zu Ateliers um [UPDATE 13.03.2020] https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-kunsttankstelle-th-architekturstudierende-planen-garagen-zu-ateliers-um/ Am Freitag, 13.03.20 präsentieren Architekturstudierende um 11:00 Uhr den Entwurf ihrer Studierendengruppe zum Projekt "Atelier Kunsttankstelle“. Unter der Leitung von Prof. Sebastian Fiedler und Realbaulabor-Koordinator M.A. Anton Brodmann hatten die Studierenden bei dieser Semesterarbeit im Fach Entwerfen/ Stegreife die Aufgabe, historische Garagenparzellen auf dem Areal der Kunsttankstelle zu einem Atelier umzuplanen. Die Garagen stehen noch als Originale auf dem Gelände der Kunsttankstelle in der Wallstraße am Holstentor.

Erst im vergangenen Dezember hatten andere TH-Architekturstudierende ebenfalls unter Leitung von Professor Fiedler ihre Konzepte für den Umbau der Garagen mit dem Fokus auf „Energieeffizientes Bauen“ vorgestellt. In der damaligen Aufgabe hatten die Studierenden möglichst nachhaltige Aspekte wie graue Emissionen, geringer Jahresenergiebedarf und solche natürlichen Materialien wie Hanf, Kork oder Steinwolle zu berücksichtigen, die auch später im realen Bauvorhaben verarbeitet werden.

Grundlage für beide studentische Aufgabenstellungen lieferte die 1936 errichtete Tankstelle in der Wallstraße 3-5 am Holstentor. 2019 wurde das Tankstellenareal vom Verein Defacto Art erworben, der die alte Waschhalle seit ca. fünf Jahren für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen nutzt. In naher Zukunft ist vorgesehen, die Garagen nun Schritt für Schritt zu Ateliers umzubauen. Dabei sollen die Studierendenentwürfe in Kooperation mit dem Defacto Art e.V. als ein Realbauprojekt durch die Studierenden selbst realisiert werden.

Weitere Informationen


[UPDATE 13.03.2020]

Aufgrund der aktuellen Situation muss die heutige Präsentation des Realbauprojekts Kunsttankstelle leider entfallen. 

Für Rückfragen wende dich bitte an realbaulabor@th-luebeck.de 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Realbaulabor Fachbereich Bauwesen Realbaulabor
news-2098 Wed, 11 Mar 2020 16:20:00 +0100 Symposium beleuchtet Wachstumschancen für nachhaltige biobasierte Wirtschaft https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-symposium-beleuchtet-wachstumschancen-fuer-nachhaltige-biobasierte-wirtschaft/ Erstes Symposium „Blaue Bioökonomie in Norddeutschland“ an der Kieler Universität mit rund 80 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden Am 3. und 4. März trafen sich auf Einladung des im Herbst 2019 gegründeten Vereins „Bioökonomie auf Marinen Standorten (BaMS)“ und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) rund 80 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden, um sich über neue Projekte für das Wachstumsfeld der biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft auszutauschen. Als Gründungsmitglied des Vereins unterstützt die TH Lübeck in Kooperation mit anderen Wissenschaftseinrichtungen eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft, die aquatische Ressourcen wie Fische, Muscheln oder Algen einbezieht und so unter dem Schlagwort „Blaue Bioökonomie“ einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise leistet. Dazu werden ebenso Nährstoffe aus Oberflächen- und Küstengewässern genutzt wie aus Industrie und Landwirtschaft. Biologische Rohstoffe aus dem Meer können in Medizin, Kosmetik, Ernährungs- und Futterindustrie eingesetzt werden, finden sich aber auch zunehmend in Gebrauchsgegenständen und Produkten des Alltags. Prof. Reintjes vertritt die TH Lübeck im erweiterten Vorstand des Vereins und beteiligt sich an einem der acht Verbundprojekte, dem sogenannten AQUATOR. Das Projekt hat zum Ziel, die ökonomischen und ökologischen Potenziale der aquatischen Bioökonomie im Sinne einer Industriellen Symbiose nachhaltig zu erschließen. Es beinhaltet die Entwicklung und Bereitstellung umfangreicher Dienstleistungen und Infrastruktur aus der betrieblichen, sozioökonomischen und administrativen Perspektive und agiert entlang der bioökonomischen Wertschöpfungsketten.

Ziel des ersten Kieler Symposiums zur blauen Bioökonomie ist es, geeignete Modellstandorte für größere Verbünde zu identifizieren, Industriepartner mit ins Boot zu holen und über neue Forschungsprojekte zu diskutieren. „Die norddeutschen Bundesländer, allen voran Schleswig-Holstein, haben ein großes Potenzial, eine Schlüsselrolle im Bereich der blauen Bioökonomie zu spielen. Sowohl in der Forschung als auch auf Unternehmensseite gibt es bundesweit einmaliges Know-how, zum Beispiel für die Produktion von Algen oder die Herstellung von alternativen Futtermitteln in der Aquakultur, das weiter ausgeschöpft werden kann. Wir wollen interessierte Personen, Forschende und Wirtschaftsfachleute aus unterschiedlichen Bereichen, zusammenzubringen und neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte anstoßen“, sagte Carsten Schulz, einer der verantwortlichen Organisatoren des Symposiums, Professor für marine Aquakultur an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät (AEF) und Mitglied der Steuerungsgruppe im universitären Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS).

Vor rund einem Jahr hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das mit bis zu 20 Millionen Euro geförderte und von der Kieler Universität koordinierte Projekt „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ (BaMS) bewilligt. Inzwischen haben bereits acht Verbundprojekte in BaMS ihre Arbeit aufgenommen und beschäftigen sich etwa mit der Optimierung von Haltungsbedingungen für Fische in Aquakulturanlagen oder mit der nachhaltigen Nutzung regional produzierter Algen für die kosmetische und pharmazeutische Industrie. Hier geht es insbesondere um Hautaufheller für den asiatischen Markt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen werden die Forschungsergebnisse in einzelnen Projekten auch in Produkte für den Kosmetikmarkt überführt. Dazu zählt zum Beispiel Muschelpaste als Brotaufstrich oder Pesto aus Algen. Weiter ist geplant, den Kot der Fische zu Biokohle zu karbonisieren. Weitere Partner erproben, wie sich Fischfutter aus Algenmaische herstellen oder neuartige Wasserreinigungsanlagen mithilfe von Mikroalgen entwickeln lassen.

Im Herbst 2020 sollen neue Konsortien folgen, die im Rahmen des BMBF-Projektes „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ gefördert werden. Noch bis Ende Mai 2020 können Skizzen eingereicht werden. Im Frühjahr 2021 sollen die neuen Vorhaben dann starten. „Es geht uns vor allem darum, Synergien von Unternehmen und Experten so zu fördern, dass ganzheitliche und gleichzeitig nachhaltige Systeme entstehen, die auch in einer Region verwurzelt sind. Das Symposium ist daher auch der Startschuss für ein neues Netzwerk von Interessenten aus allen Bereichen der Blauen Bioökonomie“, fasste Dr. Stefan Meyer, Koordinator des Projektes „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ an der Uni Kiel das Ziel des norddeutschen Branchentreffens zusammen.

Das zweitägige Symposium begann mit einer Mitgliederversammlung des im September 2019 neu gegründeten gemeinnützigen Vereins „Bioökonomie auf Marinen Standorten e.V.“, der für die Abwicklung der Projekte und die Unterstützung von Kooperationen verantwortlich ist. Anschließend stellten Projektpartner die acht Verbundprojekte in BaMS vor. Am zweiten Tag folgten Impulsreferate und Workshops zur besseren Vernetzung der Akteure. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Dr. Dietmar Walter vom Referat für Nachhaltiges Wirtschaften und Bioökonomie im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) in Berlin. Erst kürzlich hatte Bildungsministerin Anja Karliczek die Bioökonomie-Strategie des Bundes vorgestellt und dabei auf die besondere Bedeutung der blauen Bioökonomie, von biobasierten Prozessen aus Meeresprodukten wie Algen oder Muscheln hingewiesen. Deutschland hat das Ziel, führender Standort in der nachhaltigen Bioökonomie zu werden und einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu leisten.

Links 


Das Projekt Bioökonomie auf Marinen Standorten (BaMS) wird von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre mit bis zu 20 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, einen Innovationsraum Norddeutschland für die Blaue Bioökonomie zu entwickeln, in dem neue Verfahren umgesetzt und nachhaltige Konzepte für eine umfassende Kreislaufwirtschaft gefördert werden, die marine biologische Ressourcen wie Fische, Muscheln oder Algen einschließen. Das Projekt „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ stärkt darüber hinaus den universitären Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) an der Kieler Universität. Kiel Marine Science (KMS) bildet das Dach für natur- und gesellschaftswissenschaftliche Ozean- und Klimaforschung an sieben Fakultäten und fördert die fachübergreifende Auseinandersetzung mit meereswissenschaftlichen Themen. www.kms.uni-kiel.de

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news-2097 Wed, 11 Mar 2020 13:52:00 +0100 Neuauflage des MOOCs Netzwerksicherheit https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-neuauflage-des-moocs-netzwerksicherheit/ Kostenloser online Kurs beginnt am 31.03.2020 mit zahlreichen IT-Sicherheitstools zum Kennenlernen Das Thema IT-Sicherheit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Zahlreiche Organisationen wurden von Hackern erfolgreich angegriffen und hatten oftmals wochenlang damit zu tun, wieder zum üblichen Tagesgeschäft zurückkehren zu können. Es ist daher sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen wichtig, sich mit dem Thema IT-Sicherheit zu beschäftigen.

Im Jahr 2016 wurde der MOOC Netzwerksicherheit zum ersten Mal angeboten. Die Abkürzung MOOC steht dabei für Massive Open Online Course, d. h. ein Internetlernangebot, bei dem jeder teilnehmen kann. Im Falle des MOOCs "Netzwerksicherheit" ist die Teilnahme kostenlos möglich. Nachdem der MOOC beim ersten Durchlauf bei den Teilnehmenden sehr gut ankam, wurden die Inhalte in den letzten Monaten überarbeitet. Der MOOC dauert 12 Wochen und wird vom Start an aktiv betreut.

Der grundsätzliche Aufbau des MOOCs wurde bei der Überarbeitung nicht verändert. Zunächst wird die Perspektive einer Organisation angenommen, deren Netz mit dem Internet verbunden ist. Es wird dargestellt, welche Angriffe auf ein solches Netzwerk möglich sind und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Anschließend geht es um die sichere Kommunikation über das unsichere Internet, beispielsweise mit IPsec oder SSL/TLS. Zum Abschluss werden die Standards IT-Grundschutz und ISO 27000 betrachtet.

In der Überarbeitung wurden neue Themen wie Blockchain, WPA3 und das IT-Grundschutzkompendium hinzugefügt. Vor allen wurden jedoch die in vielen Rückmeldungen als sehr nützlich eingestuften praktischen Aufgaben ausgeweitet. Mit diesen lernen die Teilnehmer*innen viele IT-Sicherheitstools kennen. Neu sind dieses Mal beispielsweise Aufgaben zum Brechen von Passwörtern, zur Sicherheit von Web-Applikationen und zum Social Engineering.

Neben Prof. Dr. Andreas Hanemann von der TH Lübeck ist dieses Mal Nicole Adloff als Betreuerin mit dabei, die im IT-Sicherheitsteam der IBS Schreiber GmbH in Hamburg arbeitet und sich dort insbesondere um Penetrationstests kümmert. In einem Trailer-Video zum MOOC stellen Adloff und Hanemann den Kurs vor.

Weitere Infos zum Kurs und Anmeldung unter: https://www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/netzwerksicherheit

Verantwortlich:
Prof. Dr. Andreas Hanemann
TH Lübeck, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
Tel.: ++49 451 300 5321
andreas.hanemann(at)th-luebeck.de

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news-2096 Tue, 10 Mar 2020 17:09:00 +0100 Quo Vadis Softwareentwicklung? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-10-quo-vadis-softwareentwicklung/ Über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche Das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik der TH Lübeck startet mit einem zweiten Beitrag über Technologien zum Klimaschutz in das Sommersemester 2020.

Mit diesem zweiten Vortrag zum Thema Quo Vadis Entwicklung in der Windenergiebranche von Dipl.-Ing. Arne Kusiek von der Nordex/Acciona AG am 02.04.2020 setzt das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik - EMLE der TH Lübeck von Prof. Dr. Roland Tiedemann die Vortragsreihe mit Gastdozierenden zu Themen rund um das Fachgebiet fort.

Der Vortrag beginnt um 16.15 Uhr im Hörsaal 25-0.03 und ist der erste von zwei vorgesehenen Vorträgen im Semester. Dozent Arne Kusiek berichtet in seinem Vortrag über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Ansprechpartner
Dipl.-Phys. Peter Drews-Walkling
Systemkoordinator Brennstoffzellen
Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik
Tel: +49 175 1999 300
E-Mail: peter.drews@th-luebeck.de

Nordex/Acciona AG
Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist die Nordex Group als Global Player mit mehr als 6.000 Mitarbeiter*innen einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit. Die Nordex/Acciona ist seit 35 Jahren in der Entwicklung, der Herstellung sowie der Projektentwicklung und Wartung von Windenergieanlagen im Onshore-Bereich tätig. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Windenergieanlagen der 3 bis 5+ MW-Klasse. In Produktionsanlagen in Deutschland, Spanien, Brasilien, USA, Argentinien, Mexiko und Indien fertigt die Nordex Group Gondeln, Naben, Rotorblätter und Betontürme. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Niederlassungen und Büros in mehr als 25 Ländern aktiv.

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news-2094 Fri, 06 Mar 2020 14:01:00 +0100 BioMedTec Studierendentagung 2020 in Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-06-biomedtec-studierendentagung-2020-in-luebeck/ Masterstudierende der Medizinischen Ingenieurwissenschaft, der Medizinischen Informatik, der Hörakustik und Audiologischen Technik sowie des Biomedical Engineering präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten. Vom 3. bis 5. März 2020 fand auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck zum neunten Mal die Studierendentagung für Medizintechnik, Medizinische Informatik, Biomedical Engineering sowie Hörakustik und Audiologische Technik statt, die mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck ausgerichtet wurde. 83 Studierende der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck präsentierten vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie einer Experten-Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Praxisprojekte. Auf der Industrieausstellung, der begleitenden Recruiticon, die von der Infinite Science GmbH organisiert wurde und am ersten Tag stattfand, nutzten die Studierenden die Gelegenheit, unkompliziert mit zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.

„Die Studierendentagung hat sich über die letzten Jahre zu einer wissenschaftlichen Konferenz entwickelt, die von den Inhalten mit den Jahrestagungen der Fachgesellschaften auf Augenhöhe mithalten kann. Die Studierenden müssen sich mit einem sogenannten Abstract bewerben, eine Art Kurzfassung ihrer Laborarbeit“, erklärt Prof. Thorsten M. Buzug, Leiter des Studiengangs Medizinische Ingenieurwissenschaft, das Vorgehen. „Anschließend bewerteten sie gegenseitig ihre vierseitigen Fachartikel auf Englisch und machten Verbesserungsvorschläge, die von den Autorinnen und Autoren berücksichtigt wurden. Dieses sogenannte ‚Peer-Reviewing‘ ist wesentlicher Bestandteil bei Publikationen in Fachverlagen, wo man sich auch der Kritik und Bewertung durch Fachkollegen stellen muss“, führt Buzug weiter aus.

Prof. Heinz Handels, Leiter des Studiengangs Medizinische Informatik, Prof. Stephan Klein, Leiter des Studiengangs Biomedical Engineering und Prof. Alfred Mertins, Leiter des Studiengangs Hörakustik und Audiologische Technik waren zusammen mit Prof. Thorsten M. Buzug die wissenschaftlichen Leiter der Studierendentagung 2020. Sie zeigten sich sehr beeindruckt von dem hohen Niveau dieser durchweg englischsprachigen Tagung. Gemeinsam zeichneten sie die besten Poster und Vorträge mit Preisen aus, die u.a. von der oncampus GmbH gestiftet wurden:

1. Vortragspreis im Track A: Jonas Franke (Medizinische Ingenieurwissenschaft)
2. Vortragspreis im Track A: Luisa Bartram (Medizinische Informatik)

1. Vortragspreis im Track B: Justin Ackers (Medizinische Ingenieurwissenschaft)
2. Vortragspreis im Track B: Saidurga Karthikeyan (Biomedical Engineering)

1. Posterpreis: Markus Kemper (Hörakustik und Audiologische Technik)
2. Posterpreis: David Alejandro Briceño Peniche (Biomedical Engineering)

Organisiert wurde die Studierendentagung 2020 von dem Institut für Medizintechnik, dem Institut für Medizinische Informatik und dem Institut für Signalverarbeitung der Universität zu Lübeck, sowie dem Zentrum für Medizinische Sensor- und Gerätetechnik der Technischen Hochschule Lübeck.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.studierendentagung.de

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news-2092 Thu, 05 Mar 2020 16:18:00 +0100 Hören in der Hansestadt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-05-hoeren-in-der-hansestadt/ „Das Format ist sehr interessant gemacht, und ich kann in jedem Fall eine Menge mitnehmen für mein Studium“, sagt Jim Meissner, Bachelorstudent der Hörakustik an der TH Lübeck. Er sieht den Vorteil einer solchen Veranstaltung mit Kurzbeiträgen von Institutionsvertretungen, die in ihrem Tun direkt oder indirekt mit dem Bereich des Hörens in Berührung stehen darin, „dass man … viele Gesichter sieht, die man kennt, jetzt aber erst zuzuordnen weiß. Die Welt der Akustik ist sehr klein, aber auch miteinander sehr verstrickt. Es werden Vorlesungen interdisziplinär gemacht, z.B., wenn Lehrende von anderen Institutionen Vorlesungen an der TH Lübeck halten. So bekommt man einen Einblick, was anderswo geschieht“, begeistert sich Meissner.

Unterstützt wird er in seiner Bewertung durch die Meisterschülerinnen Janine Kreyenhagen und Kommilitoninnen von der Akademie für Hörakustik. „Es ist schon interessant in dieser Kürze einen Überblick über alle Themengebiete und alle Zusammenhänge zu bekommen. Natürlich sind es nur punktuell Themen, die einen etwas mehr interessieren, nicht alles ist gleichermaßen für einen interessant, aber davon lebt so eine Veranstaltung. Man kann sich Einiges nochmal aus einer anderen Sicht anschauen und so neuen Input für die eigene Sache bekommen. Das Format finden wir super, weil es geballte Information in kurzer Zeit bietet. Und die Themen, die von besonderem Interesse sind, kann man bestens anhand der Poster und Projekteausstellung nachfragen und vertiefen“, äußerten die Akademieschülerinnen unisono.

Die Befragten gaben ihre Eindrücke von der Veranstaltung, die den Titel trug „Hören in der Hansestadt“. Bei dieser Veranstaltung vom 27. Februar 2020 war die Technische Hochschule Lübeck Gastgeberin und mit den Hörakustik-Professoren Jürgens, Kallinger und Tchorz von der Partie.

Insgesamt waren es weit über 30 Einrichtungen aus Lübeck und Umgebung, die sich in kurzen, fünf minütigen Redebeiträgen zum Thema „Hören in der Hansestadt“ einer großen Fachöffentlichkeit vorgestellt haben. Inhaltlich drehte es sich bei diesem ersten Zusammentreffen der Institutionen, Forschungsgruppen und Organisationen aus dem direktem oder indirektem Umfeld des Hörens in erster Linie um ein besseres Kennenlernen und den persönlichen Austausch. Dazu boten die Initiatoren, dieses waren die Lübecker Hochschulen mit Universität, Technischer Hochschule und Musikhochschule Lübeck, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Campus Hörakustik und das Deutsche Hörgeräte Institut, ausreichend Raum für Gespräche, um zukünftig interdisziplinäre Kooperationen im Bereich des Hörens am Standort Lübeck vertiefen und ausbauen zu können.

„Das Thema „Hören“ besitzt einen besonderen Stellenwert in der Hansestadt Lübeck. Viele unterschiedliche Einrichtungen beschäftigen sich im Rahmen der Forschung und Lehre mit diesem Thema“, sagte Dr. Hendrik Husstedt, Geschäftsführer Deutsches Hörgeräte Institut GmbH und einer der Initiatoren der Veranstaltung. Er verwies auf das besondere Format und betonte das vorrangige Ziel dieser Veranstaltung: „Für diese erste Veranstaltung kam das Format wirklich gut an. Es war wichtig, dass wir in diesem frühen Stadium die Breite zeigen, anstatt schon in die Tiefe zu gehen. Die rund 115 Teilnehmenden haben in den 23 Kurzpräsentationen zu maximal fünf Minuten gut einschätzen können, ist das Jemand für eine Kooperation oder mit welchen Fragen kann ich auf Wen zugehen. Für die tieferen Gespräche und zur Diskussionsanregung hatten wir die 30 Projektdarstellungen und Poster in den Kaffeepausen“, sagte Husstedt.

Für die weitere Zukunft des Hörens in der Hansestadt führte er am Schluss an: „Ich wünsche mir, dass Nachfolgeveranstaltungen zu dem einen oder anderen Thema nachkommen. Wir wollen mit dieser ersten Veranstaltung eine Dynamik entstehen lassen im Bereich des Hörens, mit der wir zukünftig gemeinsam gebündelt auftreten können und daraus dann auch mal eine wissenschaftliche Tagung machen, in dem Sinne, dass man die neuesten Forschungsprojekte vorstellt. Dazu könnte man Menschen, Unternehmen, Forschungs- oder Partnereinrichtungen aus anderen Städten und Regionen hinzuladen, um Interesse zu wecken und Investitionen sowie Forschung nach Lübeck zu holen.“

Hintergrund
(von Hendrik Husstedt)
Die Hansestadt Lübeck ist ein besonderer Standort für das Thema „Hören“ und hat auf diesem Gebiet sowohl national als auch international hohe Bedeutung und Ansehen erlangt. Für über 3.000 Berufsschülerinnen und -schüler aus ganz Deutschland findet die Gesellen- und Meisterausbildung zum Hörakustiker in Lübeck statt. Darauf aufbauend gibt es für die Hörakustik einen eigenen Bachelor- und seit 2017 auch einen eigenen Masterstudiengang. Hören ist ein alle Disziplingrenzen überschreitendes Thema. Entsprechend sind auch an den interdisziplinären Studiengängen ganz unterschiedliche Institutionen beteiligt, welche neben der Lehre auch Forschung in diesem und verwandten Bereichen betreiben. Darüber hinaus gibt es auch viele andere Institutionen, die in ihrer Arbeit direkt oder indirekt mit dem Bereich des Hörens, der Hörtechnik oder der Kommunikation in Berührung stehen. Um einen Überblick über diese Institutionen zu geben und den persönlichen Austausch von Interessierten aus dem Bereich des Hörens zu ermöglichen, fand die Veranstaltung „Hören in der Hansestadt“ statt, in der die Bedeutung des Hörens für Lübeck durch Kurzpräsentationen und Poster dargestellt wurde. Über 30 Institute, Forschungsgruppen und anderen Organisatoren zeigten, welchen Beitrag sie im Bereich des Hörens in Lübeck leisten.

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news-2090 Tue, 03 Mar 2020 08:55:00 +0100 Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktionen im Beton Schulungswoche zur DAfStb-Richtlinie https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-03-vorbeugende-massnahmen-gegen-schaedigende-alkalireaktionen-im-beton-schulungswoche-zur-dafstb-richtlinie/ Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Iris Marquardt, Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck, und ihrem Team fand auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltungswoche zur Alkali-Richtlinie an der Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein (MPA S-H) in Lübeck statt. Mehr als 160 Teilnehmende von anerkannten Stellen, die die Verwendung von Gesteinskörnungen mit Alkaliempfindlichkeitsklassen überwachen, waren vom 26.02. – 28.02.2020, in Lübeck dabei. Wieder drehte sich alles um schädigende Alkalireaktionen im Beton und natürlich um vorbeugende Maßnahmen.

Für Prüfer und Prüferinnen, Überwacher/ Überwacherinnen sowie für die Zertifizierenden von Gesteinskörnungen mit Alkaliempfindlichkeitsklassen ist die jährliche Veranstaltung mit den entsprechenden Schulungsmaßnahmen und den damit verbundenen Ringversuchen verpflichtend.

In einer neuen Stellungnahme vom Oktober 2019 über die „Regelungen zur Vermeidung von Schäden durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion in Beton“ hatte der Deutsche Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb) die Verpflichtung zur Teilnahme für Qualifizierte Prüfstellen mit Prüfkompetenz explizit herausgestellt, um „die Bauwerksicherheit und das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Bauprodukten bei allen am Bau Beteiligten weiterhin sicherzustellen“. Auf der Grundlage der Alkali-Richtlinie empfiehlt der DAfStb, „… dass sich die Qualifizierten Stellen verpflichten, an der jährlichen Weiterbildung der MPA Schleswig-Holstein (Alkali-Woche) und am Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Somit gilt eine Prüfstelle erst dann als Qualifizierte Prüfstelle mit Prüfkompetenz nach Alkali-Richtlinie, wenn u.a. die Bescheinigung der MPA Schleswig-Holstein über die Einhaltung der Kriterien und die Teilnahme an den Prüfungen an Gesteinskörnungen mit Opalsandstein einschließlich Kieselkreide und Flint vorliegen.“

Das Team um TH-Professorin Iris Marquardt hatte diese Schulungswoche eigenverantwortlich und wie gewohnt bestens organisiert.

Der erste Teil des Schulungsprogramms folgte der DAfStb-Richtlinie über „Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktion im Beton nach der Alkali-Richtlinie (AlkR) und der Prüfung der Alkaliempfindlichkeit von Gesteinskörnungen nach Alkali-Richtlinie in den Abschnitten 4.2, 4.3 und 4.4. Es war der verpflichtende Teil für alle Fremdüberwacher. Die zusätzlichen Vorträge über geänderte bauordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, Schnellprüfverfahren sowie die Petrographie-Übungen und Kochversuche von Opalsandstein nach AlkR galten dem Informations- und Erfahrungsaustausch. In den Nachmittagsveranstaltungen erfolgten die Auswertungen der Petrographie-Übungen.

Im zweiten und dritten Block erfolgte die Schulung für Prüfstellenmitarbeitende, die für werkseigene Produktionskontrollen verantwortlich zeichnen. Dazu gehören die Baustoffüberwachungsverbände BAU-ZERT e.V. mit Sitz in Berlin sowie der BÜV Nord e.V. mit Sitz in Hamburg.

Informationen zur Alkaliwoche
Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein
TH Lübeck, Labor für Baustoffe
Prof. Dr. Iris Marquardt
Tel.: (0451) 300-5731, Fax: (0451) 300-5602
E-Mail: iris.marquardt(at)th-luebeck.de

Weitere Informationen

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Fachbereich Bauwesen
news-2089 Mon, 02 Mar 2020 15:14:00 +0100 TH Präsidentin als Vorstandsmitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand wiedergewählt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-02-th-praesidentin-als-vorstandsmitglied-der-hochschulallianz-fuer-den-mittelstand-wiedergewaehlt/ Neuer Vorstand ist Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff als Vorsitzender (Hochschule Bremerhaven) zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Dr. Muriel Helbig (Technische Hochschule Lübeck) und Prof. Dr. Winfried Lieber (Hochschule Offenburg) Berlin, 02.03.2020. Mit dem fünfjährigen Bestehen der Hochschulallianz für den Mittelstand führt ein neuer Vorstand die Arbeit ab sofort weiter. Durch das Ausscheiden von Prof. Dr. Hans-Henning von Grünberg als Präsident der Hochschule Niederrhein war eine Neuwahl des Vorstands durch die Mitgliederversammlung notwendig. Den Vorstandsvorsitz übernimmt zum 1. März 2020 der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff. Die Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck, Dr. Muriel Helbig, sowie der Rektor der Hochschule Offenburg, Prof. Dr. Winfried Lieber, wurden in ihrem Amt als Vorstandsmitglieder bestätigt.

Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff ist seit 2015 Rektor der Hochschule Bremerhaven. Zuvor setzte er sich als Konrektor für Studium, Lehre und Forschung 14 Jahre lang insbesondere für den Transfer in Forschungsprojekten ein. An die Hochschule Bremerhaven erhielt er im Jahr 1999 seinen Ruf als Professor für Gebäudetechnik mit den Lehrgebieten Energie- und Gebäudetechnik.

Dr. Muriel Helbig ist seit 2014 Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck. Als Vizepräsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) setzt sie sich insbesondere für eine weitere Internationalisierung der Hochschulen ein. Sie ist darüber hinaus Mitglied im Sprecherkreis der Fachhochschulen der Hochschulrektorenkonferenz.

Seit 1997 ist Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber Rektor der Hochschule Offenburg. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Universität Kaiserslautern und anschließender Promotion arbeitete er bei der Siemens AG in München bevor er 1992 als Professor für die Lehrgebiete Kommunikationsnetze und Optische Nachrichtentechnik nach Offenburg kam. Prof. Lieber ist und war in zahlreichen Gremien und Einrichtungen auf Landes- und Bundesebene tätig u. a. im Senat der Hochschulrektorenkonferenz, in Expertenkommissionen mehrerer Bundesländer, beim DAAD oder als Initiator und Sprecher der trinationalen Hochschulallianz TriRhenaTech.

„Ich freue mich, die von meinem Vorgänger erfolgreich geleistete Aufbauarbeit der Hochschulallianz für den Mittelstand fortzuschreiben“, so Prof. Ritzenhoff. Im Fokus seiner Amtszeit stehe insbesondere, die Bedeutung des Transfers zwischen den Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen sowie dem Mittelstand hervorzuheben. Bereits die verabschiedete Mittelstandsagenda der Hochschulallianz für den Mittelstand betont die Partnerschaft zwischen Mittelstand und Hochschulen. Weitere Informationen zur Mittelstandsagenda finden sich unter http://www.hochschulallianz.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Mittelstandsagenda_web_16_01.pdf

Pressekontakt:
Hochschulallianz für den Mittelstand
Cornelia Driesen, Pressesprecherin der Hochschule Bremerhaven
E-Mail: presse(at)hochschulallianz.de
Telefon 0471 4823 – 135

Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist ein bundesweiter Verbund anwendungsorientierter Hochschulen. Die Mitgliedshochschulen fühlen sich den kleinen und mittelständischen Unternehmen ihrer Region als Rückgrat der deutschen Wirtschaft verpflichtet. Sie verfügen über langjährige gewachsene Forschungskooperationen mit regionalen Unternehmen und bilden durch ein arbeitsmarktbezogenes und anwendungsnahes wissenschaftliches Studium deren künftige Fach- und Führungskräfte aus. Die Hochschulen sind Impulsgeer für das Innovationsgeschehen im Mittelstand und tragen so zur Sicherung von Fortschritt und Wohlstand bei. An den aktuell zwölf Mitgliedshochschulen der Allianz studieren rund 100.000 Studierende in ca. 480 Studiengängen.

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news-2088 Wed, 26 Feb 2020 17:56:00 +0100 JuniorCampus startet mit „Coding mit Scratch – spielerisch programmieren lernen für Grundschüler*innen“ erfolgreich ein neues Thema https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-26-juniorcampus-startet-mit-coding-mit-scratch-spielerisch-programmieren-lernen-fuer-grundschuelerinnen-erfolgreich-ein-neues-thema/ Unter dem JuniorCampus-Motto Fragen, Forschen und Begreifen und in Kooperation mit der Dräger-Stiftung und dem Verein „Digitale Bildung für Alle e. V.“ hat der JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck erfolgreich ein neues Thema aufgegriffen. Es war genau 09.30 Uhr am Dienstagmorgen als die Schüler*innen der Grundschule Niendorf ihre Plätze einnahmen. Die Dritt- und Viertklässler waren gespannt auf das was da kommt, denn sie alle kennen den JuniorCampus und seine Themen. Jedoch programmiert haben sie bislang noch nicht. Am 25. Februar 2020 durften sie sich nach Herzenslust an den Rechenmaschinen der Großen ausprobieren – der außerschulische Lernort macht’s möglich.

„Game on“ lautete das Tagesmotto bei diesem Veranstaltungsangebot. Nach einer kurzen Einführung in das Thema konnten alle Schüler*innen wie echte Informatiker loslegen und in die Tastaturen greifen, um das Programmieren auszuprobieren. Fast wie die Profis und in Zweierteams agierend, waren die Schüler*innen relativ schnell in der Lage, ein erstes, eigenes Minispiel zu programmieren. Als weitere Ergebnisse gab es witzige Animationen und lustige Computerspiele, die bspw. das Lied „Happy Birthday“ singen konnten, Krokodile und Löwen, die zum Leben erweckt oder virtuelle Gespenster, die durch eine Stadt gejagt wurden.

Möglich wurde dieses dank der kostenlosen Grafikdatenbank namens „Scratch“. Mit einer Vielzahl an leicht verständlichen Befehlen waren die lustigen Animationen ein Kinderspiel, im wahrsten Sinn des Wortes. Fachbegriffe oder das Grundkonzept moderner Programmiersprachen können damit spielerisch und ganz nebenbei erlernt werden.

Scratch wurde entwickelt, um die Kreativität von Kindern und Jugendlichen anzuregen und Teamfähigkeit zu befördern. „Wir bringen den Kindern das Programmieren auf einem spielerischen Weg und altersgerecht näher“, so Jochem Bohnet vom JuniorCampus über das Programmierwerkzeug Scratch.

Zukünftig finden „Coding mit Scratch“–Veranstaltungen für Schüler*innen der Jahrgänge 3+4 im Rahmen von Forschervormittagen regelmäßig statt. Zusätzlich werden dazu ab März 2020 Schulungen für Lehrkräfte an Grundschulen angeboten.

Kontakte
TH Lübeck | JuniorCampus | Janina Mahncke | Mönkhofer Weg 239 | 23562 Lübeck
Tel. 0451 300-5503 | janina.mahncke(at)th-luebeck.de

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news-2087 Wed, 26 Feb 2020 16:02:00 +0100 Regulatory Affairs - Welche Anforderungen beinhaltet die neue EU-Verordnung „IVDR“? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-26-regulatory-affairs-welche-anforderungen-beinhaltet-die-neue-eu-verordnung-ivdr/ Am Freitag, den 28. Februar 2020 moderieren Folker Spitzenberger, TH Lübeck und Michael Vogeser das IVDR-Symposium: Neue Verordnung (EU) 2017/746 – Überblick und Perspektiven der betroffenen Kreise. Die Veranstaltung beginnt um 08.30 Uhr mit der Registrierung und einem Frühstückskaffee im Atrium (Gebäude 1) an der Technische Hochschule Lübeck am Mönkhofer Weg 136-140 in 23562 Lübeck. Um 09.45 Uhr begrüßen TH-Präsidentin Helbig, der stv. Präsident der AWMF Wagner und Sektionssprecher Vogeser die Gäste im großen Hörsaal (Raum 2-1.01), Gebäude 2, ebenfalls Mönkhofer Weg 136-140.

Seit dem In-Kraft-Treten der Verordnung (EU) 2017/746 „IVDR“ (In-vitro-Diagnostic Device Regulation) sorgen zahlreiche Themen über die neuen Anforderungen an In-vitro-Diagnostika für Diskussionen bei den betroffenen Interessenvertretungen aus Industrie, Behörden und Labor-Fachwelt. Mit der neuen Verordnung führt die EU wesentliche Elemente zur Verbesserung der Gesundheit und der Sicherheit ein, in dem das derzeitige Regulierungskonzept erheblich gestärkt wird, so bspw. bei der Beaufsichtigung der Benannten Stellen, bei der Risikoklassifizierung, bei den Konformitätsbewertungsverfahren sowie bei der Leistungsbewertung und Leistungsstudien. Darüber hinaus werden auch Marktbeobachtung und -überwachung und Bestimmungen zur Gewährleistung von Transparenz und Rückverfolgbarkeit von In-vitro-Diagnostika in der Verordnung stärker berücksichtigt.

Die EU verfolgt mit der vorliegenden Verordnung zweierlei Ziele: Einen reibungslos funktionierenden Binnenmarkt für In-vitro-Diagnostika sicherstellen unter Berücksichtigung der in diesem Sektor tätigen kleinen und mittleren Unternehmen und will die allgemeinen Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Produkte ausräumen. Es sind dazu hohe Standards für die Qualität und Sicherheit von In-vitro-Diagnostika in der Verordnung festgelegt.

Von dem hohen Niveau im Gesundheitsschutz für Patient*innen und Anwender*innen ausgehend, interessieren aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht besonders die neuen bzw. erweiterten Anforderungen an den klinischen Nachweis für In-vitro-Diagnostika sowie an die zukünftigen Regelungen zu In-Haus-Verfahren (IVD aus Eigenherstellung, LDT).

An der Technischen Hochschule wird auf Initiative der Sektion In vitro-Diagnostik in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) ad hoc-Kommission "Nutzenbewertung von Medizinprodukten" dieses besondere Symposium zur IVDR organisiert, das sich diesen Themen widmet.

Insgesamt soll die Sektion dazu beitragen, die Chancen der Implementierung der IVDR bestens zu nutzen und ggf. damit verbundene Risiken zu minimieren, insbesondere durch das Einbringen medizinisch-wissenschaftlicher Expertise in die Leistungsbewertung von Diagnostika.

Das Symposium richtet sich an Ärztinnen/ Ärzte, Wissenschaftler*innen und Technolog*innen in der Medizin, die in medizinischen Laboratorien tätig sind bzw. mit diesen zusammenarbeiten. Die Anmeldung erfolgt bei der AWMF.

Programm (PDF)

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Forschung und Transfer
news-2086 Wed, 26 Feb 2020 15:54:00 +0100 TH Lübeck begrüßt ihre Studierenden zum Sommersemester 2020 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/th-luebeck-begruesst-ihre-studierenden-zum-sommersemester-2020/ In wenigen Tagen ist es soweit. Das Sommersemester 2020 steht vor der Tür. Am 2. März 2020 werden die neuen Studierenden der Technischen Hochschule Lübeck begrüßt. Rund 250 Neueinschreibungen, in der Mehrzahl für die Studiengänge des Bauwesens, erwartet die TH Lübeck zum Semesterstart. Dies entspricht so ca. den Zahlen des vorangegangenen Jahres.

TH-Vizepräsident Professor Frank Schwartze wird die Studienanfänger*innen um 10.00 Uhr im großen TH-Hörsaal im Gebäude 2, Raum 2-1.02 am Mönkhofer Weg 136 – 140 begrüßen.

Anschließend stellen sich die Vertretungen der Studierenden vor, namentlich der Vorstand des Allgemeinen Studierenden Ausschusses, AStA und das Präsidium des Studierendenparlaments, StuPa. Bevor die Neuen zu den Einführungs- und Informationsveranstaltungen in die Fachbereiche entlassen werden, stellen sich die Fachbereichsleitungen (Dekane) ihren neuen Studierenden vor und informieren über den jeweiligen Fachbereich (FB). Für den FB Angewandte Naturwissenschaften informiert Prof. Dr. Stefan Müller, Prof. Dr. Mario Oertel für das Bauwesen, Prof. Dr. Martin Ryschka für die Elektrotechnik + Informatik und Prof. Dr. Nils Jürgen Balke für den FB Maschinenbau & Wirtschaft.

Nach der offiziellen Begrüßung werden studienrelevante Informationen für die Campus-Neulinge im unteren Gebäudeteil angeboten. Dort befinden sich die Infostände von zentralen Hochschuleinrichtungen wie Rechenzentrum, Studierenden-Service-Center mit dem Sprachenzentrum, dem International Office und der Studierendenvertretung AStA.

Am darauffolgenden Dienstag beginnen die Vorbereitungswochen für die Erstsemester mit Orientierungsübungen, Einführungsvorlesungen, spannenden Vorkursen sowie notwendigen Mathe-Brückenkursen. Für die Studierenden des Bauwesens münden diese allgemeinen Vorbereitungskurse in die Kompaktwochen mit kleinen Konstruktions- und Modellbauprojekten oder Baustellenexkursionen. Dabei gilt Anwesenheitspflicht, da es bereits anrechenbare Leistungspunkte gibt.

Für die Online-Studiengänge Medieninformatik Bachelor und Master findet keine Einführungsveranstaltung vor Ort statt. Nach Einschreibung erhalten die Online-Studierenden von der Studiengangbetreuung eine online Einführung/ Beratung über einen Einführungskurs im VFH-Lernraum „moodle“.

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news-2085 Fri, 21 Feb 2020 08:35:11 +0100 Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktionen im Beton Veranstaltungswoche zur DAfStb-Richtlinie https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-21-vorbeugende-massnahmen-gegen-schaedigende-alkalireaktionen-im-beton-veranstaltungswoche-zur-dafstb-richtlinie/ Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Iris Marquardt, Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck, findet auch in diesem Jahr eine Veranstaltungswoche zur Alkali-Richtlinie an der Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein (MPA S-H) in Lübeck statt. In der Veranstaltungswoche, vom 26.02. – 28.02.2020, dreht sich wieder alles um schädigende Alkalireaktionen im Beton und natürlich um vorbeugende Maßnahmen. Die für Prüfer und Prüferinnen, Überwacher/ Überwacherinnen sowie Zertifizierer von Gesteinskörnungen mit Alkaliempfindlichkeitsklassen verpflichtende und jährlich wiederkehrende Veranstaltung zeigt einmal mehr, wie fachlich breit gefächert das Bauingenieurwesen an der TH Lübeck aufgestellt ist und wie weitreichend die Kompetenzen thematisch gegliedert sind.

Das Team von TH-Professorin Iris Marquardt hat diese Schulungswoche eigenverantwortlich organisiert. Da alle anerkannten Stellen in der Bundesrepublik Deutschland, die eine Verwendung von Gesteinskörnungen mit Alkaliempfindlichkeitsklassen überwachen, zu einer Teilnahme an diesen Schulungsmaßnahmen in Lübeck und den damit verbundenen Ringversuchen verpflichtet sind, werden wiederweit mehr als 100 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet zu der Schulungswoche in der MPA S-H an der Bessemer Straße auf dem Campus der TH Lübeck erwartet.

Dazu hat der Deutsche Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb) in einer neuen Stellungnahme vom Oktober 2019 über die „Regelungen zur Vermeidung von Schäden durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion in Beton“ die Verpflichtung für Qualifizierte Prüfstellen mit Prüfkompetenz explizit herausgestellt, um „die Bauwerksicherheit und das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Bauprodukten bei allen am Bau Beteiligten weiterhin sicherzustellen“. Auf der Grundlage der Alkali-Richtlinie empfiehlt der DAfStb, … dass sich die Qualifizierten Stellen verpflichten, an der jährlichen Weiterbildung der MPA Schleswig-Holstein (Alkali-Woche) und am Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Eine Prüfstelle gilt erst als Qualifizierte Prüfstelle mit Prüfkompetenz nach Alkali-Richtlinie, wenn u.a. die Bescheinigung der MPA Schleswig-Holstein über die Einhaltung der Kriterien und die Teilnahme an den Prüfungen an Gesteinskörnungen mit Opalsandstein einschließlich Kieselkreide und Flint vorliegen.

Der erste Teil des Schulungsprogramms am Mittwoch folgt der DAfStb-Richtlinie über „Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktion im Beton nach der Alkali-Richtlinie (AlkR) und der Prüfung der Alkaliempfindlichkeit von Gesteinskörnungen nach Alkali-Richtlinie in den Abschnitten 4.2, 4.3 und 4.4. Das ist der verpflichtende Teil für alle Fremdüberwacher und dient mit Vorträgen über geänderte bauordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, Schnellprüfverfahren und Petrographie-Übungen und Kochversuchen von Opalsandstein nach AlkR dem Informations- und Erfahrungsaustausch.

Im zweiten und dritten Block erfolgt die Schulung der Prüfstellen, die für werkseigene Produktionskontrollen verantwortlich sind. Dazu gehören die Baustoffüberwachungsverbände BAU-ZERT e.V. mit Sitz in Berlin sowie der BÜV Nord e.V. mit Sitz in Hamburg. In beiden Blöcken wird u.a. über die Entwicklung der Alkali-Richtlinie des DAfStb informiert. Des Weiteren werden Prüfungen zur Alkaliempfindlichkeit von Gesteinskörnungen nach Alkali-Richtlinie mit entsprechenden Übungen durchgeführt sowie Petrographie-Übungen und Kochversuche „Opalsandstein nach AlkR“. In den Nachmittagsveranstaltungen erfolgen die Auswertungen der Petrographie-Übungen.

Weitere Informationen zur Alkali-Woche
Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein
TH Lübeck, Labor für Baustoffe
Bessemer Straße 7, Raum 3-0.14
Tel.: (0451) 300-5731, Fax: (0451) 300-5602
E-Mail: iris.marquardt(at)th-luebeck.de 

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Fachbereich Bauwesen
news-2084 Thu, 20 Feb 2020 12:16:41 +0100 JuniorCampus – neues Thema aus der Informatik: Programmieren lernen für Schüler*innen und Lehrkräfte https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-20-juniorcampus-neues-thema-aus-der-informatik-programmieren-lernen-fuer-schuelerinnen-und-lehrkraefte/ In diesem Jahr startet der JuniorCampus der Technischen Hochschule mit einem neuen Thema speziell für Grundschulen.  Presseeinladung

Coding mit Scratch ist der Titel dieses neuen Angebots. Der erste Experimentiervormittag für Schüler*innen der dritten und vierten Klassen findet am 25.02.2020 statt und beginnt um 9:00 Uhr im Gebäude des JuniorCampus an der Bessemer Straße.

Coding mit Scratch ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Dräger-Stiftung, dem Verein „Digitale Bildung für Alle e.V.“ und dem JuniorCampus der TH Lübeck. Zusätzlich zu den Experimentiervormittagen für Schüler*innen bietet der JuniorCampus auch eine Schulung für Lehrkräfte an Grundschulen an.

Game on lautet das Motto bei Coding mit Scratch! Witzige Animationen und lustige Computerspiele, in denen Krokodile und Löwen zum Leben erweckt oder Gespenster durch die Stadt gejagt werden, werden programmiert. Mit Scratch wird ein Programm aus kleinen Blöcken kinderleicht zusammengestellt und am Ende entsteht ein eigenes Videospiel.

FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN – wie bei allen anderen Angeboten des JuniorCampus der TH Lübeck steht auch hier das praktische Experimentieren und Forschen im Vordergrund. Scratch ermöglicht Schüler*innen sowie Lehrkräften einen leichten Einstieg in die Welt der Programmierung mit dem Ziel, die Kreativität der Kinder mit neuen Instrumenten zu fördern.

Pate für diese Art des Lernens ist der ehemalige US-Präsident Barack Obama, der sagte: „Kauft euch kein neues Videospiel: Macht euch selbst eins. Ladet nicht die letzte App herunter: Entwickelt sie selbst. Benutzt nicht einfach euer Smartphone: Programmiert es!“

Kontakt für Presse und Anmeldungen
Dipl.-Kffr. Janina Mahncke
Telefon: +49 451 300 5503
Fax: +49 451 300 5534
E-Mail: janina.mahncke(at)th-luebeck.de 

Programm, 25.02.2020

  • 9:00 Uhr: Begrüßung & Austausch
    • JuniorCampus Team | Frau Mahncke, Frau Zabinski
    • Dräger-Stiftung | Frau Rohn
    • Digitale Bildung für Alle e. V.  | Frau Theis
    • Schulrat | Herr Dreier
  • 9:20 Uhr: Coding mit Scratch – Einblicke in eine Veranstaltung mit Schüler*Innen (Foto- und Interview aller Grundschüler*Innen Freigaben liegen vor)
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news-2083 Tue, 18 Feb 2020 10:14:46 +0100 Eutin entwickelt die „Smart City“ weiter – in Kooperation mit Uni und TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-18-eutin-entwickelt-die-smart-city-weiter-in-kooperation-mit-uni-und-th-luebeck/ Nachdem die Bewerbung beim Bundesprogramm „Smart Cities“ im letzten Jahr nicht erfolgreich war, haben die Stadt Eutin und die Stadtwerke Eutin GmbH mit neuem Schwung das Projekt „Modell Smart City“ weiterentwickelt. Dafür haben sie sich kompetente Partner ins Boot geholt. Die zwei Lübecker Hochschulen und das bundesgeförderte Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel unterstützen dieses zukunftsorientierte Projekt namens Smart Region Lab Eutin. Anfang Februar ging das Projekt an den Start. Mit von der Partie sind die Universität Lübeck und Technische Hochschule Lübeck, die die Digitalisierung der Stadtentwicklung mit ihrem technischen Know-How wissenschaftlich begleiten und dabei unterstützen, die Stadt Eutin zur Datendrehscheibe für die Region auszubauen.

Die TH Lübeck ist mit dem Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation, Systeme, Anwendung) beteiligt, das als Transferpartner des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums fungiert und u.a. das Know-How im Funknetz LoRaWAN (Low Power Wide Area Network) beisteuert.

Swen Leugner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Lübeck, Transfermanager im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel und Doktorand am Institut für Telematik der Uni Lübeck sagt dazu: „Es ist sehr lehrreich und spannend, neue Funktechnologien in neuen Anwendungsfeldern zu erproben, die wesentlicher Bestandteil in der Digitalisierung des Landes sind. Besonders erfreulich ist es, wenn die Erprobung von einer Region mitgetragen wird, in der man selbst aufgewachsen ist. Neben dem ‚Smart-Lab Eutin‘ sind wir aktuell dabei, eine Lab-Installation auch am Campus Lübeck durchzuführen. Diese Installation baut auf dem bereits bestehenden TH Lübeck LoRaWAN auf.“

LoRaWAN wurde speziell für das Internet of Things (IoT) und Industrial Internet of Things (IIoT) entwickelt und ist zentraler Baustein des Projektes. Über mehrere hundert Sensoren innerhalb eines Netzwerkes ermöglicht es, Daten zu sammeln, zu verwalten, energieeffizient zu verarbeiten und zu nutzerorientierten Erkenntnissen zusammenzuführen. Der Clou dabei ist, dass alle Daten den Nutzer*innen wieder zur Verfügung gestellt werden. Die dazu entwickelte Plattform, das „Smart Region Lab Eutin“, liefert die Antworten auf Fragen von Bürger*innen und Gästen der Region. Die Sensoren sammeln die Daten und liefern die Informationen in kürzester Zeit.

Wie hoch ist der Lärmpegel? Wie viel Feinstaub- oder Kohlendioxidbelastung gibt es aktuell? Oder auch wo ist noch ein Parkplatz frei? Wie sehen die Verkehrsflüsse innerhalb der Stadt aus? Gibt es Stau und wenn ja, wo? So könnten die Fragen lauten. „Wir wissen noch nicht, welche treibende Daten es sind, aber hier können wir es ausprobieren. Selbst Privatpersonen oder Unternehmen können sich in das Netzwerk mit aufnehmen lassen, sich über verschlüsselte Bereiche der Internetseite ihre Daten darstellen lassen. LoRaWAN gilt als zentrales Element des ‚digitalen Nervensystems‘ der smarten Stadt“, sagt Professor Dr.-Ing. Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA an der TH Lübeck und verweist auf die zentrale Frage: Welche neuen Nutzungsformen und Verbesserungen der Lebensbereiche können in einer Smart-Region entstehen?

Diese Fragestellung ist keinesfalls nur etwas für Technikliebhaber, so ist es in der Eutiner Projektinformation zu lesen. Das zu erwartende Ergebnis betrifft auch Dinge, die das ganz alltägliche Leben einfacher machen. Denn die Digitalisierung sämtlicher Bereiche nimmt stetig zu und verändert alle Lebens- und Arbeitsweisen. Sie gibt Hinweise und Antworten auf effizientere betriebliche Abläufe, über smarte intelligentere Steuerung von Energieflüsse oder auch Zeitersparnisse bei Behördengängen durch Online-Anwendungen.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung und Transfer
news-2082 Mon, 17 Feb 2020 12:33:44 +0100 Mit den Lions nach Tallinn - LIONS CLUB Lübeck-Holstentor sponsort Schulwettbewerb „Estland“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-17-mit-den-lions-nach-tallinn-lions-club-luebeck-holstentor-sponsort-schulwettbewerb-estland/ Der LIONS CLUB Lübeck-Holstentor veranstaltet einen Schulwettbewerb für fünf Europaschulen aus Lübeck und Umgebung. Der Schulwettbewerb mit dem Titel „Estland“ wird an der Technischen Hochschule Lübeck im neuen Seminargebäude ausgetragen und richtet sich an die 11. bzw. 12. Jahrgangsklassen. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Weltoffenheit“ und dem übergeordneten Jahresthema „Austausch“. Gemeinsam mit dem Partnerclub Lions Tallinn City wollen die Clubs für Völkerverständigung werben, indem die Schüler*innen der Partnerschulen mehr über das Land Estland lernen.

An drei Abenden, 18.02., 20.02. und am 25.02. 2020 jeweils in der Zeit zwischen 18.00 und 21.00 Uhr, treten insgesamt neun Teams von den fünf Europaschulen Baltic Schule, Ernestinen-Schule, Friedrich-List-Schule, Hanse Schule und Trave Gymnasium gegeneinander an. Den Anfang am 18.02. machen die ersten vier Teams mit max. fünf Schüler*innen von Hanse-, Baltic- und 2 x Ernestinen-Schule.

Jedes Team soll im Wettbewerb eine 20 bis 25-minütige multimediale Präsentation über Estland erstellen und einer Jury vortragen. Die Präsentationen sollen die Punkte Kurze Historie des Landes, Kulturelle Betrachtung des Landes sowie Wirtschaft Estlands beinhalten, können aber zusätzliche Aspekte berücksichtigen. Alle Präsentationen müssen in englischer Sprache erfolgen.

Dem Team mit der besten Präsentation winkt eine Spende in Höhe von 3.000 Euro. Die Spende ist für eine Reise der fünf Teammitglieder nach Tallinn vorgesehen. Das Preisgeld setzt sich aus den Teilbeträgen 350 Euro Reisegeld/ pro Mitglied = 1.750 Euro und 250 Euro Taschengeld/ pro Mitglied = 1.250 Euro zusammen. Die Tickets für die Flugreise werden vom Club organisiert und das Taschengeld für die Schüler individuell ausgehändigt. Die Reise nach Tallinn soll spätestens in Mai 2020 stattfinden.

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news-2081 Fri, 14 Feb 2020 12:19:34 +0100 Neue Vortragsreihe des Fachgebiets Elektromobilität und Leistungselektronik gestartet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-14-neue-vortragsreihe-des-fachgebiets-elektromobilitaet-und-leistungselektronik-gestartet/ Professor Dr. Ehrenfried Zschech referierte über Ressourceneffiziente Nanomaterialien Mit dem Vortrag Ressourceneffiziente Nanomaterialien für die Energiespeicherung - 3D-Architektur und Charakterisierung von Professor Dr. Ehrenfried Zschech, Fraunhofer Institute for Ceramic Technologies and Systems Dresden, IKTS und dem Dresden Center for Nanoanalysis der Technischen Universität Dresden startete das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik der TH Lübeck (vormals Forschungsgruppe Erneuerbare Energien und Elektromobilität) von Prof. Dr. Roland Tiedemann am 13.1.2020 die neue Vortragsreihe mit Gastdozierenden zu Themen rund um das Fachgebiet.

Pro Semester sind zwei bis drei Vorträge geplant. Der nächste Vortrag mit dem Thema Quo Vadis Entwicklung in der Windenergiebranche wird gehalten von Dipl.-Ing. Arne Kusiek von der Nordex AG, voraussichtlich am 31.3, oder 1./2.4., um 16:15. Detaillierte Informationen folgen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Peter Drews-Walkling
Systemkoordinator Brennstoffzellen
Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik
Tel: +49 175 1999 300
E-Mail: peter.drews(at)th-luebeck.de 

Ressourceneffiziente Nanomaterialien für die Energiespeicherung - 3D-Architektur und Charakterisierung
Da erneuerbare Energien nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen, erfordert ihr weiterer Ausbau verbesserte Energiespeicher.

Nanomaterialien können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. In seinem Vortrag ging Professor Zschech besonders auf drei wesentliche Bereiche ein:

  • Analyse und Design von Nanomaterialien
  • Nanopasten, -pulver und -festkörper zur Speicherung von Wasserstoff für Brennstoffzellen
  • Nanotechnologie für den deutlich verringerten Bedarf an Lithium in Lithium-Luft-Batterien oder Ersatz durch Natrium in Natrium-Luft-Batterien.

Zschech hob hervor, wie wichtig die Erforschung und Entwicklung neuer Materialien für die Energiespeicherung ist, für den stark wachsenden Bedarf in der Elektromobilität und für die Nutzung der nicht kontinuierlich anfallenden Wind- und Sonnenenergie, um die kritischen Rohstoffe wie Lithium und Kobalt ersetzen zu können. Er zeigte die von ihm entwickelte 3D Nano X-Ray Computed Tomography zur Analyse im Bereich von einigen Nanometern, zum Design von Nanomaterialien und zur Untersuchung elektrochemischer Prozesse. Interessierte können den Vortrag (PDF) hier nachlesen.

Professor Dr.rer.nat.habil. Ehrenfried Zschech ist Abteilungsleiter: Mikroelektronik und Nanoanalytik am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden und hält Vorlesungen über Nanoanalysis an der TU Dresden.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2080 Thu, 13 Feb 2020 11:14:40 +0100 Maßgeschneiderte Vorlesungen in Frankfurt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-13-massgeschneiderte-vorlesungen-in-frankfurt/ Exkursion zur Europäischen Zentralbank Unter Leitung von Prof. Dr. Leef H. Dierks (Professur für Internationale Kapitalmärkte) und seiner Mitarbeiterin Sonja Tiggelbeck begaben sich am Donnerstag, den 6. Februar 2020, 13 Studierende aus den Bachelor- und Masterprogrammen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen auf eine Exkursion nach Frankfurt am Main. Auf dem Programm standen zunächst ein Besuch bei der britischen Investmentbank Barclays und anschließend ein Vortrag bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Die im Rahmen der Projektwoche 2019 des Fachbereichs Maschinenbau und Wirtschaft angebotene Exkursion in die Bankenmetropole konnte aus terminlichen Gründen erst im Februar 2020 stattfinden.

Bei Barclays stand der Alltag im Investmentbanking im Fokus. Die Mitarbeiter stellten anhand zahlreicher Beispiele die Bereiche Rates, Foreign Exchange, Debt Capital Markets und Trading vor. Anschließend standen sie den Studierenden Rede und Antwort zu Fragen über Praktika, Vergütung und Berufseinstieg. Erst nach mehr als zwei Stunden gelang es Dierks die in höchstem Maße interessierten Studierenden loszureißen. Nach kurzer Tramfahrt quer durch die Mainmetropole schafften sie es noch pünktlich, bei der EZB zu erscheinen.

Schon vor Antritt der Exkursion sagte Professor Dierks: "Wir freuen uns darauf, … mit einer kleinen Gruppe interessierter Studierender einer nur für uns maßgeschneiderten Vorlesung der EZB beiwohnen zu können.“ Dierks betonte diese einmalige Gelegenheit für die Studierenden, denn sie haben die Möglichkeit, den Notenbankern, die hinter der aktuellen Geldpolitik stehen, über die Schulter zu schauen und kritische Fragen zu stellen. Daneben werden sie Gelegenheit bekommen, sich auch über den Berufseinstieg zu informieren.

Der BWL-Masterstudent Georg König bestätigte die Ankündigung seines Professors mit den Worten: „Es ist spannend zu sehen, wie die erlernten Vorlesungsinhalte aus den Bereichen „Internationale Kapitalmärkte“ und „Finanzwirtschaft“ in der Praxis Anwendung finden.“

Bei der EZB angekommen, mussten erst die Sicherheitskontrollen passiert werden, die jeden Flughafen in den Schatten stellen, so Tiggelbeck. Danach hielt Dr. Maximilian Fandl einen anderthalbstündigen Vortrag zur Finanzstabilität. Dabei ging er dezidiert auf den Fall Italien sowie die verschiedenen Brexit-Szenarien und deren Auswirkungen auf Finanz- und Realwirtschaft ein. Sehr konkret ging der EZB-Fachmann auf die anspruchsvollen Fragen der Studierenden ein und skizzierte in relativ kurzer Zeit, wie Schocks entstehen, welche Ansteckungseffekte drohen und was der Eurozone im Falle eines Handelskrieges mit den Vereinigten Staaten drohe.

Nach einem langen Exkursionstag stand dann die Heimreise an. Rückblickend äußerte sich die TH-Mitarbeiterin Sonja Tiggelbeck über den Mehrwert: „Die Exkursion fand zwar im Rahmen der Projektwoche statt, doch brachten die Themen gleichzeitig wertvollen Input für unser aktuelles Forschungsprojekt im Bereich der Verhaltensökonomik. Insbesondere im Hinblick auf das Investorenverhalten und die Stabilitätsrisiken in unsicheren Marktszenarien, wie beispielsweise durch den Coronavirus oder den Brexit, lieferten die Präsentationen bei Barclays und der EZB weitere Inspirationen.“

Weitere Informationen

 

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2079 Wed, 12 Feb 2020 17:58:35 +0100 Hören in der Hansestadt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-12-hoeren-in-der-hansestadt/ „Hören in der Hansestadt“ ist der Titel einer Veranstaltung am 27.02.2020, zu der verschiedene Institutionen aus Lübeck aus dem Bereich des Hörens einladen. Bei der Organisation sind die Lübecker Hochschulen mit Universität, Technischer Hochschule und Musikhochschule Lübeck, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Campus Hörakustik und das Deutsche Hörgeräte Institut beteiligt.

„Das Thema Hören besitzt einen besonderen Stellenwert in der Hansestadt Lübeck. Viele unterschiedliche Einrichtungen beschäftigen sich im Rahmen der Forschung und Lehre mit diesem Thema“, sagt Dr. Hendrik Husstedt, Geschäftsführer Deutsches Hörgeräte Institut GmbH und einer der Initiatoren der Veranstaltung. Über 30 Vertretungen von Instituten, Forschungsgruppen und Organisationen aus direktem oder indirektem Umfeld des Hörens haben ihre Teilnahme zugesagt und stellen sich und ihre Arbeit vor.

Husstedt hebt die Bedeutung dieser Einrichtungen für den Standort hervor und verweist auf das vorrangige Ziel der Veranstaltung. Dabei geht es um ein besseres Kennenlernen und den persönlichen Austausch, um zukünftig interdisziplinäre Kooperationen im Bereich des Hörens am Standort Lübeck vertiefen und ausbauen zu können.

Die Veranstaltung Hören in der Hansestadt findet statt am 27.02.2020, an der Technischen Hochschule Lübeck, Neues Seminargebäude (Gebäude 25, Raum 0.01), an der Bessemer Straße/ Ecke Stephensonstraße.

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news-2078 Wed, 12 Feb 2020 17:30:07 +0100 Nachhaltig. Digital. Regional – „Lübeck Future Award“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-02-12-nachhaltig-digital-regional-luebeck-future-award/ Unter diesen Stichworten stiftet die Stadtwerke Lübeck GmbH den Innovationspreis „Lübeck Future Award“. Der Preis in Höhe von 5.000- Euro für die beste Idee, die beste Innovation wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet während der LN Media-Nacht im Mai 2020 in der Golan Kulturwerft statt.

Es sind exklusiv alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende der Technischen Hochschule Lübeck (TH) und der Universität Lübeck eingeladen an dem Wettbewerb teilzunehmen. Stellt ein Team den Antrag, müssen alle Teammitglieder Angehörige von der TH Lübeck oder von der Universität Lübeck sein. Energie, Mobilität, Datenstrukturen – Deutschland befindet sich im Wandel. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die beherrschenden Themen. Vorhandene Infrastrukturen werden ergänzt, erweitert, vernetzen sich. Nahezu alle Lebensbereiche werden hierdurch grundlegend und tiefgreifend verändert. Auch in der Hansestadt Lübeck ist diese Entwicklung in vollem Gange. Sie betrifft uns alle. Und sie eröffnet große Chancen für mehr Lebensqualität, innovative Geschäftsmodelle und nachhaltiges Wirtschaften.

Mit dem Lübeck Award Future laden die Stadtwerke Lübeck ein, die nachhaltige Zukunft der Hansestadt Lübeck aktiv mitzugestalten und Impulse zu setzen. Unter dem Leitthema Nachhaltigkeit wird der Future Award herausragende Konzepte für (Dienstleistungs-) Produkte, Geschäftsmodelle oder Forschungsergebnisse in drei Themenbereichen prämieren. Die Konzepte sollten sich dadurch auszeichnen, dass sie durch die Nutzung neuer Technologien ein ökologisch nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Zusammenleben für die Bürgerinnen und Bürger in Lübeck ermöglichen.

Der Wettbewerb umfasst drei mögliche Innovationsthemenfelder (Challenges). Challenge 1: Wie kann E-Mobilität für die Menschen in Lübeck attraktiver werden? Challenge 2: Wie kann das Internet of Things (IoT) die Umwelt und / oder das Leben der Menschen in Lübeck verbessern? und Challenge 3: Wie kann mit Blockchain ein Mehrwert für die Umwelt und die Menschen in Lübeck erzielt werden?

Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Registrierung (Ablauf 29.02.’20) für eine Challenge unter future(at)swhl.de mit Namen, Anschriften, Immatrikulationsnachweise, ggfs. von allen Teammitgliedern. Anträge und Konzepte (nicht mehr als fünf DIN A4-Seiten) sind ebenfalls unter future(at)swhl.de einzureichen. Antragsende ist der 15.03.2020.

Informationen zur Antragstellung und weitere Details sind hier zu finden. Fragen zur Ausschreibung bitte ebenfalls an future(at)swhl.de 

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news-2077 Wed, 29 Jan 2020 14:10:39 +0100 Internationalisierung zuhause und Vier Fachbereiche – eine Hochschule https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-01-29-internationalisierung-zuhause-und-vier-fachbereiche-eine-hochschule/ In seiner letzten Sitzung des Wintersemesters 2019/ 2020 hat der Senat der Technischen Hochschule Lübeck den Vizepräsidenten (VP) Prof. Dipl.-Ing. Frank Schwartze, wiedergewählt. Präsidentin Muriel Helbig hatte zu der Wahlversammlung eingeladen und den amtierenden VP als einzigen Kandidaten vorgeschlagen. Schwartze wurde mit elf Ja-Stimmen und einer Ungültigen wiedergewählt. Die zweite Amtsperiode mit der Dauer von drei Jahren beginnt im 15. April 2020. Im Präsidium der TH Lübeck verantwortet Schwartze die Bereiche Forschung und Internationales.

Für seine neue Amtszeit hat er die Schwerpunkte Umsetzung der Forschungs- und Transferstrategie, das Zusammenführen von Forschung und Lehre sowie die Verdichtung der Internationalität gesetzt. „Ich möchte die neue Forschungs- und Transferstrategie, die wir an der TH begonnen haben, jetzt umsetzen und implementieren. Wir haben dafür eine gute Grundlage in der letzten Periode geschaffen. Darüber hinaus möchte ich, dass wir Lehre und Forschung miteinander verzahnen und, im Sinne der neuen Hochschulstrategie, eine Hochschule werden, bei der alle die Aufgaben gemeinsam mittragen und umsetzen: Vier Fachbereiche, eine Hochschule - Lehre und Forschung gemeinsam denken. Zweites Stichwort ist natürlich Internationales, d.h. für uns ‚Internationalisierung zuhause‘. Wir wollen Internationalisierung zu einem Kernbestandteil unserer Curricula hier für alle Studierenden machen“, skizziert Schwartze seine Aufgabenpakete für die kommenden Jahre.

Dipl.-Ing. Frank Schwartze ist seit dem Wintersemester 2013/14 Professor im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck und lehrt in den Masterstudiengängen Architektur und Städtebau/ Ortsplanung. Seit 2017 lenkt Schwartze als Vizepräsident die Geschicke der TH Lübeck in Forschung und Internationalem. Der studierte Stadt- und Regionalplaner ist in Lübeck kein unbekanntes Gesicht. Durch seinen projektorientierten Lehransatz, der die Ausbildungsinhalte mit konkreten Aufgabenstellungen der Kommune verbindet, ist Schwartze bereits bei städtebaulichen Initiativen und Maßnahmen der Hansestadt als Experte für Stadt- und Regionalplanung in Erscheinung getreten.

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news-2076 Tue, 28 Jan 2020 13:41:26 +0100 BAUFORUM.Profile - 400 Gäste zum Semesterabschluss im Bauwesen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-01-28-bauforumprofile-400-gaeste-zum-semesterabschluss-im-bauwesen/ Ausstellungseröffnung mit mehr als 120 Abschlussarbeiten „Es ist ja mittlerweile eine stark verwurzelte und fest verankerte Tradition, dass wir das Semester gemeinsam mit der Ausstellungseröffnung der Abschlussarbeiten beenden. Hierzu laden wir Vertreter:innen der Wirtschaft, Behörden, Ingenieurbüros, aber eben ganz besonders auch die Familien unserer Absolvierenden ein“, begann Prof. Dr.-Ing. habil. Mario Oertel, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, seine Begrüßung. Halbjährlich markiert PROFILE das offizielle Ende der Vorlesungszeit am Fachbereich Bauwesen. Zu dem offiziellen Ende des Wintersemesters 2019/ 2020 waren rund 400 Gäste der Einladung gefolgt. Begonnen wurde der Abend mit einem Grußwort der TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig, die sich hocherfreut zeigte von der großen Anzahl der Gäste. Helbig deutete dieses als sichtbares Zeichen, dass die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Bauwirtschaft funktioniert.

Dekan Oertel hob in seiner Begrüßung die Besonderheiten dieses Jahresabschlusses hervor. Er wies darauf hin, dass es „neben den drei Säulen Architektur, Bauingenieurwesen und Städtebau/ Ortsplanung im Lehrangebot des Fachbereichs noch eine weitere Säule im Bereich ‚Wasser & Umwelt‘ gibt mit einem zukünftigen internationalen Wasser-Masterstudiengang, und daneben, seit nunmehr 3,5 Jahren, den Bereich der Gebäudetechnik, der sich in unserem Studiengang Energie- und Gebäudeingenieurwesen (EGI) widerspiegelt.“

Unter den 126 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs waren die ersten neun des EGI-Bachelorstudiengangs mit ihren Abschlussarbeiten dabei. So galt die besondere Aufmerksamkeit allen Involvierten dieses jüngsten Studienangebots. „An dieser Stelle gilt mein Dank besonders den Beteiligten im EGI, die trotz der gewohnten Anfangsschwierigkeiten eines Studiengangs die Fahne hochgehalten haben und somit zum erfolgreichen Abschluss der Studierenden verholfen haben. Ganz vorne weg natürlich Dirk Jacob, der stets vollen Einsatz für den EGI gebracht hat.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Dekan bei allen Gründungsmitwirkenden und heutigen Studiengangverantwortlichen.

Als Gastredner konnte der Fachbereich Mark Schröder, Geschäftsführer der Neuwerk Architekten, Kiel gewinnen, der, laut Dekan Oertel „… bereits bei den anfänglichen Überlegungen zur Ausgestaltung eines Bachelorstudiengangs im Bereich der Gebäudetechnik beteiligt war.“

„Viele von Ihnen werden sich nun fragen, Energie- und Gebäudeingenieurwesen? Was ist das? Brauchen wir das? Ist das wichtig?“ begann Schröder seine Rede und führte einige Fakten zur aktuellen Klima- und Energiesituation an: 2019 in Europa das wärmste Jahr, Anstieg der CO2-Emissionen in Deutschland, Deutschland nur an 17. Stelle auf dem Energiewende Index. Er wies ergänzend auf das rasante Wachstum der Weltbevölkerung hin, besonders in den Metropolen und Städten, bei dem eine Verdopplung noch in diesem Jahrhundert zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf eine sich rapide ändernde (Bau)Welt und deren Herausforderungen betonte Schröder die Relevanz der EGI-Ausbildung und sieht „einige dicke Bretter, die die EGI-Absolvent:innen… zu bohren haben.“

Dennoch blicke er zuversichtlich nach vorne und wertete „die Energie- und Gebäudeingenieur:innen als Hüter:innen über den heiligen CO2-Gral. Sie sorgen sich um CO2, können CO2-Emissionen ausrechnen und sogar vorhersagen“, so Schröder und sagte weiter: „Sie können die CO2-Emissionen gemeinsam mit Verantwortlichen aus der Architektur und der TGA-Planung auf Gebäudeebene beeinflussen oder durch einen ganzheitlichen Ansatz sie sogar zusammen mit Stadtplaner:innen, Bauingenieur:innen und Architekt:innen auf Quartiersebene abhandeln.

Im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck ist die EGI-Ausbildung der fehlende Stein im Mosaik der Studiengänge“, beendete Schröder seinen Beitrag über den Stellenwert des neuen Studiengangs an der TH Lübeck.

Wie immer am Semesterende hatten die Studierenden das letzte Wort, so auch im Fachbereich Bauwesen. Die letzten Worte durften die beiden EGI-Absolventinnen Mareike Heidmann und Sarah Röse an die Gäste richten. Dabei wiesen sie auf die Vielfalt in der EGI-Ausbildung hin sowie auf die Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung.

Unter der musikalischen Begleitung des Ensembles Passion du Saxophone begaben sich die Gäste anschließend zu intensiven Gesprächen in die Ausstellung der Abschlussarbeiten, die inhaltlich von statischen Berechnungen, über numerische Simulationen bis hin zu architektonischen und städtebaulichen Entwürfen reichen. Zusammen mit den regionalen wie auch internationalen Themenstellungen vermitteln sie einen Eindruck von der Ausbildungsvielfalt und -qualität im Fachbereich Bauwesen. Die Ausstellung war noch bis zum 24.01.2020 zu sehen.

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Fachbereich Bauwesen
news-2075 Fri, 24 Jan 2020 14:24:03 +0100 Experte für analoge Schaltungstechnik, moderne Schaltungen und Hochfrequenztechnik verstärkt die Elektrotechnik an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-01-24-experte-fuer-analoge-schaltungstechnik-moderne-schaltungen-und-hochfrequenztechnik-verstaerkt-die-elektrotechnik-an-der-th-luebeck/ Seit Anfang des Jahres 2020 ist Dr.-Ing. Saeed Milady neuer Professor für Analoge Elektronik und Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) an der Technischen Hochschule Lübeck. Saeed Milady hat Elektrotechnik an der Iran University of Science and Technology (IUST) und der Sharif University of Technology im Iran studiert. Nach diesem Ingenieurstudium wechselte Milady an die Universität Bremen. Dort war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente bis 2008 tätig war. Seine Dissertation befasste sich mit der Untersuchung des sicheren Arbeitsbereichs (SOA) und der physikalischen Modellierung der Funktion und Fehlerquellen von bipolaren Leistungsdioden und IGBTs. Im Anschluss befasste sich Milady mit der Entwicklung und Simulation von Hochfrequenzschaltungen am Institut für Elektronische Bauelemente und Schaltungstechnik an der Technischen Universität Braunschweig. Oktober 2012 wechselte Dr. Milady in die Industrie und war seitdem als Entwicklungsingenieur im Bereich der analogen Schaltungstechnik und Hochfrequenztechnik bei einem weltweit führenden Chiphersteller in Hamburg tätig.

Durch seine mehrjährige industrielle und langjährige akademische Tätigkeit auf den Gebieten der Schaltungstechnik, der Hochfrequenztechnik und in den Grundlagen der Elektrotechnik verfügt Milady nicht nur über solide fachliche Kenntnisse, sondern auch in der wissenschaftlichen Lehre.

An seiner neuen Wirkungsstätte an der TH Lübeck will Dr. Milady seine Praxiserfahrungen und pädagogischen Fähigkeiten einbringen. „Meine Ziele sind es,“ so sagt der neue Professor der Elektrotechnik, „eine moderne Gestaltung der Vorlesungen umzusetzen durch den Einsatz von rechnergestützten Simulationsmethoden, wie PSpice, Spectre, ADS. Ich möchte die Studierenden motivieren und ihnen komplizierte Inhalte mit Hilfe von Beispielen aus der Praxis anschaulich vermitteln.“

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung sieht er großes Potenzial, die Themen der Schaltungstechnik und -systeme für vielfältige Anwendungen bspw. in der Automobilindustrie oder in der Medizintechnik in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Forschungsinstituten im In- und Ausland in praxisrelevante Projekte zu überführen.

Weitere Informationen

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Forschung und Transfer
news-2074 Thu, 23 Jan 2020 12:16:08 +0100 Strukturschwache Regionen brauchen starke Hochschulen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-01-23-strukturschwache-regionen-brauchen-starke-hochschulen/ 4. Berliner Transferkonferenz der Hochschulallianz für den Mittelstand am 29. Januar 2020 Strukturschwache Regionen brauchen starke Hochschulen! Das ist das Thema der 4. Berliner Transferkonferenz, initiiert von der Hochschulallianz für den Mittelstand, die am 29. Januar 2020 von 13 bis 18 Uhr in der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin stattfindet. Die Technische Hochschule Lübeck ist Mitglied in der Hochschulallianz für den Mittelstand.

Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland erhebliche regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Innovationskraft bestehen, wird sich die Transferkonferenz besonders mit der Frage beschäftigen, wie regional verbundene Hochschulen in strukturschwache Regionen wirken und diese stärken können.

In Schleswig-Holstein haben Unternehmen verschiedenster Branchen und Städte unterschiedlichster Größe die Chancen erkannt und sich mit lokal ansässigen Hochschulen zu Verbünden, Netzwerken oder regionalen Entwicklungskonsortien zusammengefunden, um die Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit am Standort oder in angrenzenden und industriell weniger stark ausgeprägte Regionen zu befördern. Beispielgebend sind hierfür die Hochschulstandorte Flensburg, Kiel, Lübeck und Westküste mit den Branchen Gesundheitswirtschaft, Lebensmittelindustrie, Maschinenbau, Tourismuswirtschaft, Informationstechnologie, Schiffbau, Energiewirtschaft oder Bauwirtschaft.

Um gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu schaffen, hat die Bundesregierung im Sommer 2019 dazu die Einrichtung eines gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen beschlossen, in dem die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften eine zentrale Rolle spielen.

Veranstalter der 4. Transferkonferenz ist die Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM), ein Verbund von bundesweit zwölf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Referent:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren.

Prof. Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird u.a. vorstellen, welche Lösungen das BMBF für strukturschwache Regionen bietet. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg berichtet über die besonderen Strukturprobleme in der Region Lausitz und wird gemeinsam mit Prof. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, das Thema in einer Gesprächsrunde weiter vertiefen. Über die Zukunft der Regionen in Deutschland zwischen Vielfalt und Gleichwertigkeit referiert Dr. Klaus-Heiner Röhl, Senior Economist für Unternehmen am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Die Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationsökosystemen beleuchtet Dr. Sybille Reichert, Director, Reichert Consulting for Higher Education. Aus der Praxis werden Guido Baranowski, Geschäftsführer TechnologieZentrumDortmund sowie Dr. Jan Fritz Rettberg, Chief Information/Innovation Office (CIO) der Stadt Dortmund, sowie weitere Referent:innen berichten. Das komplette Programm ist unter www.hochschulallianz.de zu finden.

Pressekontakt
Hochschulallianz für den Mittelstand
Andreas Moegelin, Pressesprecher in Berlin
E-Mail: andreas.moegelin(at)hochschulallianz.de 
Tel.: 0176 47 32 40 40

Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist ein bundesweiter Verbund anwendungsorientierter Hochschulen. Die Mitgliedshochschulen fühlen sich den kleinen und mittelständischen Unternehmen ihrer Region als Rückgrat der deutschen Wirtschaft verpflichtet. Sie verfügen über langjährig gewachsene Forschungskooperationen mit regionalen Unternehmen und bilden durch ein arbeitsmarktbezogenes und anwendungsnahes wissenschaftliches Studium deren künftige Fach- und Führungskräfte aus. Die Hochschulen sind Impulsgeber für das Innovationsgeschehen im Mittelstand und tragen so zur Sicherung von Fortschritt und Wohlstand bei. An den aktuell zwölf Mitgliedshochschulen der Allianz studieren rund 100.000 Studierende in ca. 480 Studiengängen.

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news-2073 Mon, 20 Jan 2020 09:31:39 +0100 Land fördert Technische Hochschule Lübeck für Leuchtturm-Projekt der Fachkräfteinitiative mit 66.000 Euro https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-01-20-land-foerdert-technische-hochschule-luebeck-fuer-leuchtturm-projekt-der-fachkraefteinitiative-mit-66000-euro/ Für die Entwicklung des Weiterbildungs-Angebots „Digital Basics for digital Trainer“ hat das Land heute der Technischen Hochschule Lübeck einen Förderbescheid über 66.600 Euro übergeben. „Wir sind froh, dass wir zusammen mit der Hochschule dieses Projekt als wesentlichen Baustein der Fachkräfteinitiative des Landes haben“, sagte die zuständige Abteilungsleiterin Kerstin Ehlers. In den Schwerpunkten Weiterbildung und Digitalisierung handele es sich hierbei um eine Innovation, die der gesamten Weiterbildungsbranche in Schleswig-Holstein zu Gute komme.

Wie Ehlers zusammen mit dem Geschäftsführer des Instituts für Lerndienstleistungen der Technischen Hochschule Lübeck, Arne Welsch, erläuterten, handelt es sich bei dem Projekt im ersten Schritt um die Konzipierung eines kostenlosen Selbstlernmoduls „Digital Basics“ für Lehrende in der Weiterbildung. Damit sollen zunächst die vorhandenen digitalen Kompetenzen der Lehrkräfte ermittelt und dann ein Selbstlernmodul im Umfang von 20 bis 30 Stunden als kostenloser MOOC (massive open online course) bereitgestellt werden. „Am Ende des Kurses wird den Lehrenden diese digitale Basisqualifizierung mit einem automatisch generierten Zertifikat bescheinigt“, so Ehlers. Das Programm soll ab Sommer einsatzbereit sein und auch drei verschiedenen Weiterbildungsplattformen des Landes angeboten werden.

Der Trendmonitor Weiterbildung 2018 hat laut Ehlers gezeigt, dass trotz einer hohen Digitalisierungsaffinität der Unternehmen nach wie vor Präsenzseminare und Workshops in der beruflichen Weiterbildung dominieren. Auch gäbe es bislang kein Werkzeug zur Erfassung der vorhandenen digitalen Kompetenzen von Dozentinnen und Dozenten.

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Forschung und Transfer