TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de_DE TH Lübeck Tue, 17 May 2022 15:00:15 +0200 Tue, 17 May 2022 15:00:15 +0200 TH Lübeck news-2718 Thu, 05 May 2022 13:55:00 +0200 Ein starker Impuls für Lübecker Hochschulen und die Region https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-05-05-ein-starker-impuls-fuer-luebecker-hochschulen-und-die-region/ BMBF Förderprogramm „Innovative Hochschule“ geht an TH Lübeck und Universität zu Lübeck Inmitten der Achse zwischen den smarten Metropolen Hamburg und Kopenhagen, soll in der Hansestadt Lübeck ein noch stärkerer Innovationsmotor entstehen. Auf dem Weg dorthin ist dem Hanse Innovation Campus Lübeck (HIC), der Universität und der Technischen Hochschule Lübeck nun gelungen einen Zuschlag im Förderprogramm der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ nach Lübeck zu holen. Der Hanse Innovation Campus Lübeck (HIC) ist ein Zusammenschluss von Einrichtungen der Wissenschaft, Forschung und des Technologietransfers auf dem Lübecker Campus – getragen von der Universität zu Lübeck (UzL) und der Technischen Hochschule (TH) Lübeck.

„Das ist eine Chance für uns, eine Chance für den Standort und eine Chance für die Region“, freut sich Frank Schwartze, Vizepräsident für Forschung und Internationales an der TH Lübeck. Der Hanse Innovation Campus solle mithilfe des Förderprogramms zu einem Innovationsmotor für die gesamte Hansebelt-Region werden. „Ziel ist es, das Wissen des Campus für konkrete Nutzeranwendungen der regionalen Wirtschaft zur Verfügung zu stellen und den Dialog weiterauszubauen“, erklärt Schwartze die Intention des Projekts.

Stefan Fischer, Vizepräsident der Universität zu Lübeck, ist begeistert: „Wir freuen uns riesig, dass die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit von TH Lübeck und Universität zu Lübeck diese großartige bundesweite Anerkennung erfahren und sich die konsequente Vorbereitung dieses Antrags nun ausgezahlt hat. Damit sind nun auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, den Hanse Innovation Campus zu einer der zentralen Transferplattformen des Hansebelts zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter anzufeuern.“

Anna Lena Paape, Geschäftsführerin des Hanse Innovation Campus Lübeck, fügt hinzu: „Ich freue mich riesig über den erfolgreichen Antrag der Lübecker Hochschulen im Förderprogramm "Innovative Hochschule". Gemeinsam mit den Hochschulen und weiteren Partnern am Hanse Innovation Campus Lübeck kann ich es kaum erwarten, mit den neuen Fördermitteln, den Transfer auszubauen und den Hanse Innovation Campus Lübeck zum Innovationsmotor der Region zu machen."

Die Hochschulen konzentrieren sich in ihrem Konzept „Hansebelt Innovationsmatrix Lübeck“ – kurz HI Lübeck – thematisch auf die Herausforderungen in der Wirtschaft: sei es in der digitalen Transformation oder in der Umgestaltung hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft in der Hansebelt-Region. Die verschiedenen Akteure des Campus tragen die Expertise in den Themenfeldern digitale Technologien, Künstliche Intelligenz, Gesundheitstechnologien sowie Wirtschaft und Umwelt heraus aus den Hochschulen und hinein in die Hansebelt-Region. Inhaltlich konzentriert sich der HIC in seinem Projekt dabei auf vier Fokusfelder: Ernährung/Bioökonomie, Intelligente Gesundheit, Energie/Smart City und das Produzieren von Morgen.

Über die Förderinitiative Innovative Hochschule

Die „Innovative Hochschule“ ist eine Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Sie nimmt die Mission „Transfer und Innovation“ in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen. In dieser zweiten Förderrunde hat die Bund-Länder-Initiative insgesamt 55 Hochschulen in 16 Einzel- und 13 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt. Darunter sind 39 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaft, 3 Kunst- und Musikhochschulen sowie 13 Universitäten und Pädagogische Hochschulen.
Die „Innovative Hochschule“ trägt dazu bei, dass aus Erkenntnissen der Forschung in allen Wissenschaftsdisziplinen noch effizienter kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit werden. Ein regionaler Bezug ist hier besonders wichtig: Hochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zu Innovationen in ihrer Region. Sie machen einerseits durch Lehre und Forschung Wissen regional verfügbar, nehmen andererseits Ideen und konkrete Fragestellungen aus ihrer Umgebung auf und erarbeiten mit ihren Partnern innovative Produkte und Dienstleistungen. Die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland getragen. Mindestens die Hälfte der Fördermittel und mindestens die Hälfte der Förderfälle sollen auf Fachhochschulen oder Verbünde unter Koordination einer Fachhochschule entfallen. Siehe: https://www.innovative-hochschule.de/foerderinitiative/ueber-die-foerderinitiative

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Forschung und Transfer
news-2716 Wed, 04 May 2022 17:20:00 +0200 Drei nachhaltige Studierendenprojekte der Technischen Hochschule (TH) Lübeck ausgezeichnet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-05-04-drei-nachhaltige-studierendenprojekte-der-technischen-hochschule-th-luebeck-ausgezeichnet/ Architekturstudierende im Master an der TH Lübeck arbeiten am Puls der Zeit: im vergangenen Semester beschäftigten sie sich mit den Themen der Digitalisierung im Bauwesen sowie der Kreislaufwirtschaft und fertigten Entwürfe für einen Forschungspavillon auf der NordBau 2022 an. Drei der Konzepte wurden nun ausgezeichnet. Ein Modell vom digitalen Entwurf bis in einen Eins zu Eins Prototypen umsetzen? Die Studierenden im Master Architektur und stellten sich dieser Herausforderung. Im Wintersemester 2021/2022 begannen sie unter der Leitung der TH Lübeck Professoren Michael Hermann und Benjamin Spaeth Entwürfe für einen Forschungspavillon anzufertigen. Fokusthemen sind die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen und digitale Prozessketten – also eine digitale Kette, die sämtliche Schritte im Bauprozess verknüpft. Die Studierenden haben sich bei der Entwicklung ihrer Konzepte auf innovative computerbasierte Entwurfs- und Simulationsmethoden konzentriert, um effiziente und dadurch nachhaltige Konstruktionen zu gestalten.

Insgesamt sieben Projekte sind in diesem Zusammenhang entstanden. Der zweite Vizepräsident der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein, Reinhold Wuttke, die Leitung der NordBau Messe, die Professoren und Studierenden, zeichneten anschließend drei Entwürfe aus. Diese drei Projekte werden im Sommersemester 2022 in Zusammenarbeit mit Studierenden des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen unter Anleitung der Professoren Günther Schall und Frank Kemper weiterentwickelt.

Bauen mit recycletem Beton, Biopolymer, Flachs und Altholz

Eine besondere Art und Weise Beton wiederzuverwerten zeigen Nele Görtzen und Tomke Bock auf. Ihr Projekt „Schichtbeton“ stellt eine neue Möglichkeit dar, den Lebenszyklus von Stahlbetondeckenplatten zu verlängern. „Die Betondeckenelemente aus dem Plattenbau werden als Ganzes demontiert und durch spezielle Schnitttechniken mit einem Wasserstrahlschneider in eine neue Form gebracht. Ein computererstelltes Schnittmuster hilft uns dabei, den Verschnitt zu minimieren und die Materialausbeute zu maximieren“, sagt Nele Görtzen.

Die Studierenden Dalila Torres und Anna Prell konzentriert sich auf die Entwicklung eines nachhaltigen Materialsystems für den 3D-Druck mit einem Roboter. „Wir haben uns in unserem Entwurf auf drei Aspekte konzentriert. Nachhaltigkeit, Modularität und Flexibilität. Aus nachhaltigen Biopolymeren und natürlichen Flachsfasern entwickeln wir ein gedrucktes Bauelement. Das ist robust und kann in Kombination einzelner Segmente fast jede beliebige Form annehmen“, sagt Dalila Torres.

Beim Pavillon XCube von Jan Bassen und Falk Kluck besteht die Primärkonstruktion aus Altholz von abgerissenen Gebäuden. „Das sind zum Beispiel rückgebaute Balken und Konstruktionshölzer. Wir schneiden sie in dünne Kanthölzer, die zu Modulen zusammengesetzt werden. Damit beziehen wir Rohstoffe aus einem Kreislauf und gestalten die Konstruktion so, dass die Elemente auch in einem anderen Zusammenhang je nach Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer verändert werden kann“, erklärt Falk Kluck.

Vom digitalen Modell zum Eins zu Eins Prototyp

Im interdisziplinären Team beantworten die Studierenden Fragen der Gestaltung, Konstruktion und Kosten bis hin zur robotischen Fertigung. „Ergebnis unseres zwei semestrigen Kurses ist ein Eins zu Eins Prototyp, der die Aspekte des Digitalen Bauens anschaulich visualisiert und als Forschungspavillons auf der Nordbau ausgestellt wird“, sagt Prof. Benjamin Spaeth zum Schwerpunkt Digitales Bauen im neuen Curriculum Architektur an der TH Lübeck.

Der Forschungspavillon auf der NordBau 2022 soll die Potentiale der Digitalisierung der Planung und der Fertigung im Bauwesen aufzeigen. „Eine geschlossene Digitale Prozesskette wird in Zukunft helfen freie Geometrien zu bauen, Fehler zu vermeiden und kostengünstiger zu produzieren. Aspekte der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft werden von Beginn an im digitalen Modell mitgedacht!“, schließt Michael Herrmann ab.

Weitere Informationen: www.th-luebeck.de/ROBOLAB

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Fachbereich Bauwesen
news-2714 Tue, 03 May 2022 10:04:00 +0200 TH Lübeck erreicht Spitzenbewertung bei CHE Ranking: Studienstart und Kontakt zur Berufspraxis schneiden besonders gut ab https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-05-03-th-luebeck-erreicht-spitzenbewertung-bei-che-ranking-studienstart-und-kontakt-zur-berufspraxis-schneiden-besonders-gut-ab/ Sei es am Studienanfang oder im Kontakt zur Berufspraxis – die Studierenden an der TH Lübeck erfahren viel Unterstützung von engagierten Lehrenden in den verschiedenen Phasen ihres Studiums Im diesjährigen Ranking des CHE Hochschulrankings haben Studierende unter anderem in den Ingenieurwissenschaften Bewertungen abgegeben. Mit rund 120.000 befragten Menschen und mehr als 300 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie dualen Hochschulen und Berufsakademien ist das CHE Ranking der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigem Raum. An der TH Lübeck haben zwei Bereiche besonders gut abgeschnitten. Der Maschinenbau und das Bauingenieurwesen.

Maschinenbau in drei Kategorien auf einem Spitzenplatz

Mit einem Spitzenplatz in gleich drei Kategorien, glänzt der Studiengang Maschinenbau. Sowohl im Bachelor als auch im Master erreichte das Fach sehr gute Noten. Im Bachelor wählten die Studierenden die Betreuung zu Beginn des Studiums auf einen Spitzenplatz. Roland Kral, Studiengangsleiter Maschinenbau an der Technischen Hochschule sagt über das Abschneiden seines Fachs: „Wir bieten unseren Studierenden von Anfang an eine persönliche Betreuung an. Bei uns können sie in einem Umfeld von engagierten Lehrenden ihre Leidenschaft für den Maschinenbau entwickeln. Durch diverse Kontakte der Lehrenden in die Wirtschaft, haben die Studierenden bereits im Studium die Möglichkeit Verbindung zu ihren potenziellen Arbeitgebern aufzunehmen.“
Diese Erfahrung hat auch die ehemalige Studentin Vivien Vergin machen können: „Beim Studiengang Maschinenbau wurde ich durch die Vorkurse und die Tutorien während der ersten Semester gut auf die Prüfungen vorbereitet. Auf diesem Weg und durch die angebotenen Projekte – wie die Seagulls Lübeck oder der Fachschaft – habe ich semesterübergreifend Kontakte geknüpft, was das Lernen angenehmer, interessanter und familiärer für mich gemacht hat.“

Kontakt zur Berufspraxis von Studienbeginn an

Aber auch im Fachbereich Bauwesen wählten die Studierenden zwei Kategorien in die Spitzengruppe: der Kontakt zur Berufspraxis im Bachelor und den Abschluss des Studiums in angemessener Zeit. Prof. Birger Gigla, Studiengangsleiter Bauingenieurwesen Bachelor, ist begeistert über die Platzierung: „Der Kontakt zur Berufspraxis wird bei uns ab dem ersten Semester gefördert. Sei es durch Exkursionen auf Baustellen oder Vorträge von Praktikern bei uns auf dem Campus - die Studierenden erfahren sehr früh Unterstützung in diesem Bereich. Der Erfolg zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass die Studierenden häufig schon im Bachelorstudium einen Arbeitgeber finden, der sie in ihrem Werdegang begleitet.“

Prof. Holger Lorenzl, Studiengangsleiter Bauingenieurwesen Master, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Dass die Masterstudierenden in so großer Zahl schnell abschließen, zeigt uns, wie gut der Ablauf des Studiums an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst ist. Eine persönliche Betreuung ermöglicht es, sie bestmöglich zu unterstützen.“

Über das aktuelle CHE Hochschulranking 2022

Studierende bewerten im aktuellen CHE Hochschulranking, das heute im ZEIT Studienführer 2022/23 sowie in den digitalen Studienorientierungsangeboten von ZEIT ONLINE erscheint, ihre Studienbedingungen. In diesem Jahr wurden Fächer der Ingenieurwissenschaften, der Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Psychologie untersucht.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen
news-2711 Mon, 02 May 2022 10:06:00 +0200 Forscherteam der TH Lübeck erhält EXIST-Förderung in Höhe von 922.000 Euro https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-05-02-forscherteam-der-th-luebeck-erhaelt-exist-foerderung-in-hoehe-von-922000-euro/ Ihre Entwicklung „mobOx“ soll die Blutgasanalyse im Rettungseinsatz revolutionieren Das Forscherteam um Benjamin Kern, Reza Behroozian, Till Böhme, Nils Roedel und Prof. Dr. Stefan Müller hat mit ihrem Konzept für ein mobiles Blutanalyselabor für den Rettungsdienst „mobOx“ den nächsten Meilenstein in der Existenzgründung geschafft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert das Team im Rahmen von EXIST Forschungstransfer. Das BMWK unterstützt damit herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwendigen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Ab Mai 2022 erhält das Team über zwei Jahre eine Gründungsförderung in Höhe von rund 922.000 Euro.

„Wir freuen uns riesig, dass unsere Idee vom BMWK gefördert wird. Jahrelange Forschungsarbeit können wir nun mit Hilfe der Förderung in die Tat umsetzen und unseren Prototypen weiterentwickeln“, sagt Medizintechniker Benjamin Kern. „Mit den finanziellen Mitteln können wir außerdem vier Personen in Vollzeit anstellen, die mit Leidenschaft an unserer Lösung arbeiten“, äußert sich Wirtschaftsingenieur Till Böhme. Oberstes Ziel bei der Entwicklung des Prototypen sei es, das medizinische Gerät den Bedürfnissen der Notärzte anzupassen: Klein, handlich und einfach in der Handhabung sowie sehr robust auch bei schwankenden Umgebungsbedingungen wie Temperaturänderungen und Erschütterungen soll es sein. „Wir arbeiten daher eng mit Notärzten und Intensivmedizinern zusammen und holen Feedback ein“, betont Benjamin Kern.

Mit ihrem mobilen Analyselabor wollen die Gründer die Blutgasanalyse im Rettungseinsatz revolutionieren. „Treffen die Rettungskräfte am Einsatzort ein, sind die Symptome der Patientinnen und Patienten oft nicht eindeutig. Das kann von Kopfschmerzen, Herzkreislauf-Beschwerden und Kurzatmigkeit bis zu Bewusstlosigkeit oder Kreislaufstillstand reichen“, sagt Benjamin Kern. Eine Blutgasanalyse liefert den Einsatzkräften wertvolle Informationen, um die Situation besser einschätzen und früher mit der optimalen Therapie beginnen zu können. „Bisher kann diese Art von Analyse erst im Krankenhaus durchgeführt werden. Die dafür verwendeten Geräte sind nicht für den Einsatz im Rettungsdienst geeignet. Hier setzt unsere Idee an: Das klinische Labor wird auf ein kompaktes und handliches Gerät geschrumpft und liefert erste Ergebnisse nach ungefähr zehn Sekunden. Dies wird durch einen neuartigen, KI-basierten optischen Sensor möglich“, erklärt Reza Behroozian, der für die Elektronik und Messtechnik verantwortlich ist.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2708 Thu, 28 Apr 2022 12:54:00 +0200 Baltic Olympiad in Informatics startet in Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-28-baltic-olympiad-in-informatics-starten-in-luebeck/ Einer der bekanntesten internationalen Informatikwettbewerbe kommt nach Lübeck: „Baltic Olympiad in Informatics“ (BOI) heißt der multinationale Wettbewerb, der vom 28. April bis zum 3. Mai 2022 im Rahmen der Hochschulkooperation „Lübeck hoch 3“ und der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) stattfindet. Talentierte Schülerinnen und Schüler aus den Ostsee-Anrainerstaaten reisen nach Lübeck, um an Informatik-Problemstellungen zu tüfteln. Die „Baltic Olympiad in Informatics“ (BOI) ist ein Schülerwettbewerb für Informatik-Spitzentalente des Ostseeraums, an dem sich regelmäßig Ostsee-Anrainerstaaten wie Dänemark, Estland, Finnland oder auch Litauen beteiligen. In diesem Jahr kommen insgesamt 130 Personen aus 12 verschiedenen Ländern nach Lübeck. Die Veranstalter freuen sich besonders darüber, dass sie eine Gastdelegation aus der Ukraine in Lübeck und eine aus Israel online begrüßen dürfen.  
Kern der BOI sind die sogenannten Contests – zwei fünfstündige Klausuren, in denen die Schülerinnen und Schüler jeweils drei schwierige informatische Probleme bewältigen und die Lösungen in korrekt und effizient lauffähige Programme umsetzen müssen. Das Niveau ist hoch: Die fachliche Leistung der Teilnehmenden ist auf dem Niveau universitärer Master-Studiengänge angesetzt.

Musik trifft auf Informatik

Aber auch Kultur und Wissenschaft finden ihren Raum während der Baltic Olympiad in Informatics: Unter dem Motto „Talents meet Talents“ kommen Musik- und Informatiktalente zusammen. Der Spitzennachwuchs des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der Musikhochschule Lübeck (MHL) präsentiert sich beim Konzert im Kolosseum am Samstag, 30. April um 20 Uhr. Fünf junge Musikerinnen und Musiker präsentieren ihre künstlerischen Fähigkeiten mit Solo- und Duowerken aus verschiedenen Epochen, die mit festlichen und frühlingshaften Beiträgen einen würdigen Rahmen für die BOI bilden. Unter anderem sind Werke für Trompete, Horn, Violine und Klavier von Johannes Brahms, Claude Debussy, Sigfrid Karg-Elert und Bernhard Krol zu hören. Die jungen Interpreten sind Emil Ribbentrop, Dorian Saad, Jonte Schröder, Nane Schulz und Marcus Zhai, die am ISMA der MHL in verschiedenen Instrumentalklassen bereits während ihrer Schulausbildung unterrichtet werden. Der Eintritt zum Konzert „Talents meet Talents“ ist frei.

Informatik trifft auf Kunst

Am Sonntag, 1. Mai werden Professoren der drei Lübecker Hochschulen um 16:30 Uhr im Hörsaal V1 der Universität Einblicke in das Thema Computer Science and Art geben. Nicola Hein, Klangkünstler, Gitarrist, Komponist und Forscher im Bereich der Musikästhetik und Kybernetik an der Musikhochschule Lübeck wird aus New York zugeschaltet sein. In seinem Kurzvortrag wird er Gitarrenmusik vorstellen, die er mithilfe von KI erstellt hat. Der Uni-Professor und selbst ehemaliger Bundessieger Informatik beim BWINF, Till Tantau, wird über die Monetarisierung der Kunst mittels Non-Fungible Token, kurz NFT sprechen. Prof. Andreas Hanemann der TH Lübeck gibt einen Einblick in ein aktuelles Softwaretechnik-Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hansemuseum erarbeitet wird. Die kostenlose Veranstaltung findet im Hörsaal V1 der Universität statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Baltic Olympiad in Informatics

Die Baltic Olympiad in Informatics (BOI) ist einer der internationalen Informatik-Schülerwettbewerbe. Die BOI wird seit 1995 jährlich ausgerichtet. Für die deutsche Beteiligung an der Internationalen Informatikolympiade (IOI) und damit auch für die Beteiligung an regionalen internationalen Informatikolympiaden sind in Deutschland die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) zuständig. BWINF ist ein gemeinsames Projekt von Gesellschaft für Informatik e.V, Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und Max-Planck-Institut für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die BOI 2022 richten die Bundesweiten Informatikwettbewerbe im Rahmen der Hochschulkooperation Lübeck hoch 3 mit dem Institut für Theoretische Informatik (TCS) der Universität zu Lübeck aus. Weitere Informationen unter: www.boi2022.de 

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Nachwuchsförderung
news-2705 Tue, 26 Apr 2022 00:12:00 +0200 10 Jahre Deutschlandstipendium an der Technischen Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-26-10-jahre-deutschlandstipendium-an-der-technischen-hochschule-luebeck/ 10 Jahre, 1,8 Millionen Euro Förderung, mehr als 250 unterstützte Studierende, darunter auch Internationals aus Syrien, Polen, oder auch Sri Lanka. Zahlreiche Netzwerktreffen und Cross-Table-Dinner, gemeinsame Ausflüge und Aktionen: Das Deutschlandstipendium wurde vor 10 Jahren an der Technischen Hochschule Lübeck eingeführt. Am Freitag, 22. April, feierte die Hochschule dieses Jubiläum mit einem Festakt im Bauforum. „Seit das Deutschlandstipendium vor zehn Jahren an unserer Hochschule eingeführt wurde, hat sich viel getan: Unsere Hochschule heißt nun Technische Hochschule Lübeck. Im Jahr 2019 waren wir unter großer nationaler und internationaler Beachtung Gastgeberin für die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“, sagt TH Lübeck Präsidentin Muriel Helbig. Mehrere tausend Studierende haben in dieser Zeit ihr Studium an der Hochschule erfolgreich abgeschlossen. „Mehr als 250 von ihnen konnten während ihres Studiums auf die Unterstützung durch das Deutschlandstipendium zählen. Ermöglicht hat das eine Vielzahl von engagierten Fördernden“, ergänzt Muriel Helbig.

Ein Stipendium, das Zukunft stiftet

Einer der geförderten Studierenden ist Ibrahim Al Halabi, der 2015 aus Syrien nach Deutschland flüchtete. Dank seines Engagements hat er es zum Erfolg geschafft: So hat er neben seinem Bachelorstudium an der TH Lübeck auch noch ein Start-Up gegründet und sich jetzt für ein Masterstudium an der Technischen Hochschule eingeschrieben. „Als ich Damaskus verlassen musste und nach Deutschland gekommen bin, fühlte ich mich erstmal ziemlich verloren“, schildert Al Halabi. Von Bekannten erfuhr er vom LINKplus-Programm der TH Lübeck. LINKplus steht für „Lübecker Integrationskurse plus Technikunterricht“. Es ist ein Vorbereitungsprogramm zur Integration von Geflüchteten in einen Studiengang der Technischen Hochschule Lübeck, nicht unbedingt nur mit formaler Hochschul-Zugangsberechtigung.

Vormittags Deutschkurse, nachmittags Berufsschule

Ibrahim Al Halabi absolviert das Programm erfolgreich: „Vormittags habe ich Deutsch gelernt und nachmittags ging es in die Berufsschule. Das war wirklich stressig, aber es hat sich gelohnt.“ Als er mit seinem Studium beginnt, ist er dreißig Jahre alt. Anfangs fällt es ihm aufgrund der Sprachbarrieren schwer: „Es gab immer wieder neue Begriffe, die ich verstehen musste.“ Neben dem Studium belegt er weiter Deutschkurse und arbeitet, das Budget ist dennoch knapp. Deshalb sucht er aktiv nach Fördermöglichkeiten – als er vom Deutschlandstipendium erfährt, beschließt Ibrahim Al Halabi, sich zu bewerben. Tatsächlich wird er ausgewählt. „Als ich die Zusage für das Deutschlandstipendium bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut.“

Viele Firmen als Förderer dabei, aber auch Privatpersonen

Auch seine Privatförderin Friedel Mark war begeistert: Die Idee, junge Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen, verfolgte Friedel Mark schon seit längerem. „Ich habe einen engen Bezug zum Ausland, da schon mein Vater häufig unterwegs war. Als Regionalplanerin in der Koordinierung von Entwicklungshilfe habe ich selbst viele Jahre in Afrika gearbeitet“, sagt Mark. Umso mehr freute sie sich, als sie von einem befreundeten Ehepaar vom Deutschlandstipendium erfuhr: „Ich bin kinderlos und habe keinen Anhang. Ich finde, es ist sinnvoll, etwas abzugeben.“

Von der Laborführung bis zur Landung auf dem Mars

Das reich gefüllte Programm des 10-jährigen Jubiläums spiegelte die Vielfalt der Hochschule wider. Nachmittags konnten Interessierte verschiedene Labore der TH Lübeck besichtigen und so beispielsweise einen Blick in die Produktion von 360 Grad Videoproduktionen werfen. Im Labor für Immersive Medien zeigt Prof. Isabella Beyer Filmproduktionen, die sie in ihrer langjährigen Tätigkeit als Einzelunternehmerin erstellt hat, aber auch aktuelle Studierendenprojekte sind dabei. Die Gäste werden vom Strand in Travemünde mit Blick aufs Casino in den Himmel geflogen und folgen gespannt der Kamerabewegung. Sie landen auf dem Mars und sinken in die tiefsten Tiefen des Meeres hinab, um die „Superhelden der Ozeane“ kennenzulernen.

Ausgezeichnete Menschen und ein Highlight

Zum Festakt fanden sich rund 100 Personen im Bauforum der TH Lübeck ein. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Lina Gronemeyer und Hannes Pries. Die Präsidentin Dr. Muriel Helbig zog ein Resümee von 10 Jahren Deutschlandstipendium und stellte stolz fest: „Einer der ersten Stipendiaten ist nun selber Unternehmer und fördert seit diesem Jahr zwei Studierende an der TH Lübeck.“ In seiner Festrede erklärte Bernd Buchholz welches Ausmaß an Fachkräften jetzt schon und auch in naher Zukunft in Schleswig-Holstein benötigt würden und was die TH Lübeck mit ihrer Ausbildung dagegen in der Hand hätte: qualifizierte Studierende, gründungsfreudige junge Menschen. In ihrer Rede stellten die Stipendiat:innen Denise Bernau und Finn Dreyer fest, was für eine Bereicherung und Unterstützung sie durch das Netzwerk des Deutschlandstipendiums erfahren würden. Ihr Dank galt all den Förderern, aber auch der Programmkoordinatorin Nicola Grabow. Einen unternehmerischen Einblick gab Michael Schröter, seinerzeit selbst Student an der damaligen FH Lübeck und nun Förderer seitens des Unternehmens Mankenberg.

Im Anschluss an die Reden der Gäste, enthüllte der Vizepräsident für Studium und Digitalisierung Jochen Abke einen Tisch mit 10 elektronischen Kerzen – ein Highlight – wie es sich für eine digitalaffine Hochschule gehört. Karena Landes und Prof. Abke übergaben im weiteren Verlauf der Veranstaltung die Stipendienmappen an die Studierenden und Fördernden. Bei Sekt und Fingerfood kamen die Gäste ins Gespräch und ließen die Veranstaltung ausklingen.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Studierende Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2695 Tue, 19 Apr 2022 13:26:00 +0200 Girls’ Day 2022: Die TH Lübeck ist dabei! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-19-girls-day-2022-die-th-luebeck-ist-dabei/ Was ist eigentlich eine Hochschule? Was machen Professor:innen und Mitarbeiter:innen den ganzen Tag? Studieren, wie geht das und wozu überhaupt? Und was kann man mit einer Ausbildung oder einem Studium im Anschluss machen? Diese und weitere Fragen beantwortet das Team des JuniorCampus der Technischen Hochschule am Girls’ Day. Am Donnerstag, 28. April 2022 – dem Girls‘ Day und Mädchen Zukunftstag – bietet der JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck ein spannendes Programm auf dem Campus für Schülerinnen ab der 5. Klassenstufe an. High-Tech in der Küche? Na klar! Was ist Lebensmitteltechnologie? Wie funktioniert eigentlich Künstliche Intelligenz und wie kann man sie für sich nutzen? Was hat Nachhaltigkeit mit Instagram zu tun? Schon einmal etwas von Storytelling gehört? Was haben ein Wasserglas und ein Windturbinengetriebe gemeinsam? Kunststoffanalytik – was ist denn das? Und wie erstellt man einen 3D-Druck?

Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Mädchen beschäftigen. Beim Girls‘ Day gibt es außerdem Informationen über die TH Lübeck, über ihr Studienangebot und mögliche Berufsaussichten. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema geht es auch gleich los: Ohne komplizierte Formeln forschen und experimentieren die Mädchen, um einen Eindruck zu bekommen, was so alles in einer Technischen Hochschule steckt und passiert.
Neugierig geworden? Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten sowie die Anmeldung finden Interessierte unter www.girls-day.de. Wichtig: Nicht zu lange zögern, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt!

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Nachwuchsförderung
news-2694 Wed, 13 Apr 2022 16:53:00 +0200 Alle reden über das Bauen – wir feiern das Bauen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-13-alle-reden-ueber-das-bauen-wir-feiern-das-bauen/ Save the date! Vom 30. Mai bis 4. Juni 2022 feiert der Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck sein über 125-jähriges Bestehen. Ob offenes Labor, Vorlesung oder Symposium – das Programm der Festwoche zeigt, was in der Lehre und Forschung im Fachbereich passiert und welche Themen die vielen Lehrenden, Mitarbeitenden und circa 1.300 Studierenden heute vorantreiben. Die Ursprünge der Ausbildung für Bauleute reichen in Lübeck allerdings weit in die Vergangenheit. 1795 wurde die Freye Zeichenschule durch die Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Tätigkeiten in Lübeck gegründet. Damals widmeten sich die ersten Schüler der unter anderem der ästhetischen Bildung. Als Gewerbeschule weitergeführt, kamen neben dem Zeichenunterricht auch Mathematik und Naturwissenschaften zum Lehrplan dazu. In der Gründerzeit gab es eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, sodass aus der Gewerbeschule 1896 die Baugewerkschule Lübeck hervorging. Ab 1933 konnte die Einrichtung als städtische Höhere Technische Lehranstalt für Hochbau fünf Klassen anbieten. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Ansprüche erhöht, die Schüler wurden zu Studenten und die Halbjahre zu Semestern. 1937 wurde die Einrichtung zur Staatsbauschule gemacht.

Über 30 Jahre später kam der nächste große Schritt: 1969 kam die Ingenieurschule für Bauwesen als Fachbereich Hoch- und Ingenieurbau zur neu gegründeten Fachhochschule in Lübeck. Die Studiendauer betrug nun 8 Semester. Bis dahin beinhaltete die Lehre im Hochbau viele Themen des Bauingenieurwesens. Das änderte sich mit der Neugliederung der FH im Jahr 1977: Es entstand ein Fachbereich Bauwesen mit zwei Studiengängen: Architektur und Bauingenieurwesen. In den 1980er- und 1990er Jahren wurden die Studiengänge weiter differenziert und neue Vertiefungsrichtungen entstanden, wie zum Beispiel Verkehrswesen oder Umwelttechnik und Stadtplanung. Die Umsetzung der Beschlüsse von Bologna mit dem zweistufigen System von Bachelor und Master sowie die Konzentration aller Bauwesen-Studiengänge des Landes Schleswig-Holstein in Lübeck im Jahr 2007 waren die zentralen Aufgaben der 2000er-Jahre. Eine der jüngsten Entwicklungen ist die Neueinführung des Bachelorstudiengangs Energie- und Gebäudeingenieurwesens im Jahr 2017, der 2021 umbenannt, als Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik angeboten wird.

Diese langjährige Geschichte und aktuelle Themen aus dem Fachbereich Bauwesen werden nun gefeiert. Interessierte erwartet ein vielfältiges Programm, das sie hier nachlesen können: www.th-luebeck.de/125-jahre-bauwesen-in-luebeck
Folgend einige der öffentlichen Veranstaltungen:

Eröffnung Werkschau: 01. Juni, 09:30-10:00 Uhr, Kulturwerft Gollan

Im Rahmen einer großen Werkschau präsentieren die Studierenden der Studiengänge Architektur und Stadtplanung aus allen Semestern Ihre Arbeiten in der Kulturwerft Gollan.

Symposium StadtBildung: 01. Juni, 10:00-18:00 Uhr, Kulturwerft Gollan

Dieses Symposium widmet sich einem ganz besonderen Bautyp: dem Schulbau. Die Organisator:innen rund um Prof. Dipl.-Ing. Guido Neubeck, Nele Kraeher und Daniel Korwan möchten eine Debatte anregen, inwiefern Schulen ihre „Lerninseln“ verlassen und neue, öffentliche Räume nutzen können. Ein aktuelles Beispiel ist das leerstehende Karstadt Gebäude in der Lübecker Altstadt. Anmeldung erwünscht.

Werkschau: 02. Juni, 08:00-17:30 Uhr, Kulturwerft Gollan

Ateliergespräche, Werkschaue: Im Rahmen einer großen Werkschau präsentieren die Studierenden der Studiengänge Architektur und Stadtplanung aus allen Semestern Ihre Arbeiten in der Kulturwerft Gollan.

Ist die Natur der bessere Baumeister? 03. Juni, 19:00 Uhr, BAUFORUM

In seiner Abschiedsvorlesung ab 19:00 Uhr beschäftigt sich Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Linden mit dem Thema „Bionik -  Ist die Natur der bessere Baumeister?“ Linden ist Naturwissenschaftler, Ökologe, Autor des ökologischen Baustofflexikons und lehrt seit 2006 an der TH Lübeck Baustoffkunde und Nachhaltiges Bauen. Anmeldung erforderlich.

Offene Labore: 04. Juni, ab 10:00- ca. 14:00 Uhr, BAUFORUM

Wie misst man die Festigkeit von Beton? Wie können Gebäude digitalisiert und in einem virtuellen Rundgang besichtigt werden? Wie alt ist eigentlich Wasser? Und: Bauteile aus dem 3D-Drucker – geht das? In den Laboren des Bauwesens der TH Lübeck wird getüftelt, geforscht und experimentiert. Interessierte sind herzlich eingeladen sich die Labore live und in Farbe anzuschauen. Am Infopoint erfahren Interessierte, wo sie die Labore finden und erhalten Informationen zu den jeweiligen Laborführungen. Es ist zu beachten, dass sich nur eine begrenzte Anzahl an Personen in den einzelnen Laboren aufhalten kann. Eventuell ergeben sich daher kurze Wartezeiten vor dem Einlass in die Labire. Nach der Besichtigung wartet eine Stärkung an einer Verpflegungsstation auf die Besucher:innen. Eine Übersicht zu den offenen Laboren gibt es hier: https://www.th-luebeck.de/125-jahre-bauwesen-in-luebeck/

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Fachbereich Bauwesen
news-2690 Mon, 04 Apr 2022 09:46:00 +0200 Forschungsprojekt: 5G- und Internet der Dinge -Technologie unterstützt Kriseneinsätze https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-04-forschungsprojekt-5g-und-internet-der-dinge-technologie-unterstuetzt-kriseneinsaetze/ Technische Hochschule (TH) Lübeck nimmt an einem vom BMWK geförderten Projekt teil und baut 5G-Campusnetz für Krisenszenarien auf Der Mobilfunkstandard 5G bietet schnelleres, mobiles Internet und damit auch neue Möglichkeiten für das sogenannte Internet der Dinge (IoT). Eine Anwendung für ein 5G-Netz für Krisen- und Notfallszenarien soll nun entwickelt und getestet werden. An dem Forschungsprojekt namens „O5G-N-IoT“ sind die Technische Hochschule Lübeck, Dräger Safety, die Universität zu Lübeck, und AKQUINET beteiligt.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit 2,2 Mio. Euro geförderte Projekt „O5G-N-IoT“ läuft von April 2022 bis zum März 2025. Ziel ist es, ein privates 5G-Netz mit angebundender IoT-Technologie für mögliche Krisenregionen - in denen Mobilfunknetze und WLAN ausgefallen sind - aufzubauen und testweise zu betrieben. „Das Kompetenzzentrum CoSA ist hier für die Entwicklung, den systematischen Aufbau und Evaluation des 5G-Campusnetzes für Notfall- und Rettungseinsätze zuständig. Damit können Einsatzkräfte entweder auf die eigene portable 5G-Infrastruktur aufsetzen, in eine bestehende Infrastruktur eintreten und diese verwenden oder einen Mischbetrieb aus beiden Optionen nutzen“, sagt der Leiter des Kompetenzzentrums CoSA der TH Lübeck. „Die Ahrtalkatastrophe hat uns alle vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass Einsatz- und Rettungskräfte in solchen Situationen sicher und stabil miteinander kommunizieren und so schnell und gezielt handeln können“, sagt Andreas Färber, Leiter des Projektpartners AKQUINET.

Bisher sind Rettungskräfte auf Kommunikationstechnologien des öffentlichen Bereichs wie TETRA (Terrestrial Trunked Radio), LTE und andere proprietäre Lösungen angewiesen. Diese Lösungen sind geschlossen und erfüllen zum Teil nicht alle Anforderungen, die an heutige Notfalleinsätze gestellt werden. Die 5G-Technologie gewährleistet dagegen eine sichere und verzögerungsfreie Übertragung von Daten. Im Projekt „O5G-N-IoT“ wollen die Projektpartner diverse Geräte und Hilfsmittel für den Rettungseinsatz wie Gas- und Temperaturmessgeräte, Helmkameras oder Fahrzeuge mit 5G-fährigen Sensoren ausstatten, die ihre Daten automatisch an das geschlossene 5G-Netz übertragen sollen. So soll anhand der Live-Daten und Standortdaten in der Leitzentrale des Rettungseinsatzes ein aktuelles und detailliertes Lagebild entstehen. Dieser IoT-Ansatz soll sogar soweit ausgebaut werden, dass ein sogenannter „digitaler Zwilling“ - also ein digitales Abbild des Lagebilds und der dort im Einsatz befindlichen Rettungskräfte -  aufgebaut wird.

Die Infrastruktur muss sehr robust und fernwartbar sein

AKQUINET übernimmt in dem Projekt den Aufbau der nötigen, mobilen Infrastruktur, wie unter anderem ein Notstromaggregat, ein Dieselmotor, die Server, Verkabelungen und Antennen. Die gesamte Technologie soll dabei in einem größeren Anhänger untergebracht sein. Andreas Färber erklärt die Herausforderung: „Die Technologie läuft hier nicht im sicheren Rechenzentrum. Sie muss also sehr robust und störungsfrei laufen, auch bei schlechten Umweltbedingungen. Zudem planen wir, dass sie von Rettungskräften bedient wird, die sich nicht mit der IT auskennen. Die Infrastruktur muss sich also sehr einfach bedienen lassen und für uns fernwartbar sein.“ Aufbauend auf dieser Basis-Infrastruktur wird die Technische Hochschule Lübeck das open-source basierte 5G-Netz errichten. Als weiterer Projektpartner wird Dräger diejenigen Geräte und Fahrzeuge, die in einem solchen Krisenszenario zum Einsatz kommen können, mit Sensoren ausstatten und diese zuvor 5G-fähig machen. Die Universität Lübeck ist für die Qualitätssicherung des Projektes zuständig. „Das Projekt ist so wertvoll, weil hier die 5G-Technologie mal keine Unternehmensprozesse verbessern, sondern für eine mögliche Krisenregion genutzt werden soll, damit wir Menschen vor Ort besser helfen können“, sagt Andreas Färber.

Zum Projektsteckbrief des BMWK: Digitale Technologien - O5G-N-IoT (digitale-technologien.de)

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Forschung und Transfer Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung/Entwicklung
news-2689 Fri, 01 Apr 2022 15:18:00 +0200 Blitze in Mini? Am JuniorCampus geht (fast) alles! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-04-01-blitze-in-mini-am-juniorcampus-geht-fast-alles/ Besuch am JuniorCampus: Die Sponsor:innen der MINT Stiftung Lübeck schauen sich neues Material an Im Raum des JuniorCampus herrscht ein buntes Durcheinander, nicht unordentlich, aber man kann auf den ersten Blick erkennen, wie viel Kreativität und Fröhlichkeit hier normalerweise sprudelt. Die Tische sind bedeckt mit Materialien und Gerätschaften, die sogar die Erwachsenen zum Ausprobieren anregen.
An diesem Ort, wo normalerweise Kinder und Jugendliche im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich forschen und experimentieren können, stehen nun Erwachsene um die Tische herum. Mit spürbarer Neugier warten auch sie auf die Erklärungen der Versuche.

Nicht zum ersten Mal kommen Jutta und Frank Rochlitzer sowie Bianka Prüße von Wentzky am Donnerstag, den 25.März zum Gelände des JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck. Die von ihnen gegründete „MINT-STIFTUNG-LÜBECK Jutta und Frank Rochlitzer“ hat erneut in die MINT-Module, dieses Mal Magnetismus und Elektrizität, des JuniorCampus investiert, um den Kindern und Jugendlichen dort Raum zum Forschen und Entdecken zu ermöglichen.

Und da das Ehepaar Rochlitzer selbst an MINT, also Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik interessiert ist, wollten sie gerne vor Ort sehen, was mit ihren Mitteln finanziert und ermöglicht wurde. Aus diesem Grunde stellt das Team des JuniorCampus um Professor Jürgen Tchorz die beiden gesponserten Module vor und erzählt von den zahlreichen Besuchen von Schulklassen.

Jochem Bohnet und Volker Geist aus dem Team des Junior Campus gehen von einem Tisch zum anderen, führen Maschinen vor und erklären Versuche, die sonst den Kindern die naturwissenschaftlichen und technischen Themen näher bringen sollen. Allerdings ohne Rechnen und komplizierte Formeln, sondern nur durch selbstständiges Probieren und Experimentieren.

Und auch die Sponsorinnen Jutta Rochlitzer und Bianka Prüße von Wentzky sind mit Freude dabei, selbst das ein oder andere auszuprobieren. Zu sehen, wie Ketten aus Magnetkügelchen reagieren, wenn man sie aus unterschiedlichen Richtungen an starke Magneten hält oder wie Eisenpulver durch die Anziehung eines Magneten zu einem Igel-artigen Gebilde wird, löst auch bei ihnen große Faszination aus.

Auch Frank Rochlitzer, der sein Leben lang als Ingenieur gearbeitet hat, merkt man direkt die Freude an Technik und Naturwissenschaften an. „Mein Wunsch ist es, dass auch schon bei Kindern der Funke der Begeisterung für MINT überspringt“, erzählt der Sponsor. Er selbst habe so ein Erlebnis in seiner Kindheit gehabt, an das er sich noch immer erinnern könne, das wünsche er auch anderen jungen Menschen.
Aus diesem Grund freuten sie sich, dass mit dem Geld ihrer Stiftung ein Beitrag zu diesem Ziel geleistet werden kann und sie nun auch persönlich sehen konnten, wozu genau ihre Spende genutzt wurde, erklären die Sponsor:innen.
„Wir sind froh, dass Jugendliche der Sekundarstufe 1 durch unsere Unterstützung spielerisch an Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden können“, schließt Jutta Rochlitzer ab.

Wer gerne noch mehr über die Ziele und Projekte der Rochlitzer-Stiftung erfahren möchte, kann Vieles auf der Internetseite www.mint-stiftung-luebeck.de nachlesen.

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Nachwuchsförderung
news-2686 Wed, 30 Mar 2022 14:53:00 +0200 Wer bestimmt den Sound von Babygläschen? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-30-wer-bestimmt-den-sound-von-babyglaeschen/ Wer bestimmt, wie sich ein Babygläschen anhören soll? Wer macht es möglich, dass Menschen auf der einen Seite vor zu viel Lärm geschützt werden, auf der anderen Seite ihnen das „Hören“ erst möglich wird? Hörakustikerinnen und Hörakustiker! An der Technischen Hochschule Lübeck können ausgebildete Hörgeräteakustiker:innen ihre Leidenschaft für das Hören weiter ausbauen und den Geräten, die sie in ihrer Ausbildung tagtäglich nutzen, technisch auf den Grund gehen. Nach sechs Semestern sind die Studierenden ausgebildete Fachkräfte, die sich in den unterschiedlichsten Branchen verwirklichen können. Sei es in der Hörgeräteindustrie, im Sounddesign oder auch der Bau- und Raumakustik.

Auf dieses breite Spektrum bereiten sich die Studierenden in den praxisorientierten Kursen vor. Neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen bekommen sie einen bunten Baukasten an technischen Fähigkeiten an die Hand. Sie lernen eigenhändig zu programmieren, erfahren wie Signale verarbeitet werden und führen eigene audiologische Messungen durch.

Vielfalt hören

Wie muss ein Hörgerät technisch ausgestattet sein, damit es den Menschen bestmöglich helfen kann? Nur eine von vielen Fragen, mit denen sich die Studierenden der Hörakustik an der TH Lübeck beschäftigen. Im ersten Semester lernen sie die Grundlagen kennen: von Mathematik, über Physik, Elektrotechnik bis hin zu Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre und technischem Englisch. In den weiterführenden Semestern erfahren die Hörgeräteakustiker:innen wie sie eigenhändig programmieren, Schwingungen und Wellen messen oder auch wie sie digitale Signale verarbeiten können. Die Hörakustik Studentin Alina findet:

…dass von der technischen Ausstattung von Hörsystemen bis hin zum Sounddesign von Babygläsern alles in unserem Studiengang dabei ist.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2683 Tue, 22 Mar 2022 08:49:00 +0100 Über 100 internationale Studierende an der TH Lübeck begrüßt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-22-ueber-100-internationale-studierende-an-der-th-luebeck-begruesst/ Wie funktioniert das Studierendenleben an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck? Wo befindet sich die Mensa und wer sind wichtige Ansprechpersonen? Die internationalen Studierenden bekamen in der letzten Woche bereits einen breiten Einblick in das Campusleben an der TH Lübeck. Neben einigen Info-Veranstaltungen, Behördengängen und praktischen Tipps, konnten sich die internationalen Studierenden bei einer Campus Rallye noch besser kennenlernen. Die Sieger-Gruppe der Rallye wurde bei der offiziellen Begrüßungsveranstaltung am Freitagnachmittag gekürt.

Frank Schwartze, Vizepräsidenten für Forschung und Internationales, begrüßte zusammen mit Vertreter:innen aus den Fachbereichen und dem AStA die Studierenden an der Hochschule. Das Duett Pabameto begleitete die Veranstaltung musikalisch. Am Samstag, 19. März, hatten die Internationals die Chance, Lübeck bei einer Stadtführung noch besser kennenzulernen.

Die Studierenden kommen aus China, Jordanien, Indien, Frankreich und den Niederlanden. Außerdem beginnt der erste Jahrgang des Erasmus Mundus Joint Master Programms in Applied Ecohydrology seinen Aufenthalt an der TH Lübeck.

Weitere Informationen

International Office

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Studierende
news-2673 Fri, 18 Mar 2022 17:10:00 +0100 Corona-Regelungen ab Vorlesungsbeginn https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-18-corona-regelungen-ab-vorlesungsbeginn/ Ab dem 20. März 2022, entfällt die 3G-Pflicht, die Maskenpflicht (FFP2) bleibt bestehen. Weiterhin bittet die Hochschule um gegenseitige Rücksichtnahme für den kommenden Vorlesungszeitraum. Folgendes gilt für:

Lehrveranstaltungen und Prüfungen

  • Bis einschließlich Freitag, den 1.4.2022 besteht eine Maskenpflicht (FFP2). Danach wird die Maskenpflicht in Lehrveranstaltungen und Prüfungen aufgehoben.
  • 3G entfällt zum 20.03.2022. Daher werden auch keine Tages- und Dauerpässe mehr vergeben.
  • Lehrveranstaltungen finden so statt, wie in den jeweiligen Modulhandbüchern beschrieben und akkreditiert. Möglichkeiten zur digitalen Lehre sind in den jeweiligen SPOs geregelt.
  • Prüfungen können auf Wunsch der Lehrenden nach Absprache mit dem Dekanat in Präsenz oder auch digital stattfinden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch die Prüfungsverfahrensordnung geregelt.

Arbeit und nicht-lehrbezogene Veranstaltungen (beispielsweise Gremiensitzungen)

  • Die Dienstvereinbarung mobiles Arbeiten wird zum 20.3.2022 wieder in Kraft gesetzt. Sie regelt die Möglichkeit von Homeoffice.
  • 3G und die 10m²-Regel für Büroarbeitsplätze entfallen zum 20.03.2022.
  • Die Maskenpflicht (FFP2) wird in der bisherigen Form mindestens bis zum 1.4.2022 beibehalten, ggf. auch darüber hinaus.
  • Die regelmäßige Selbsttestung ist für alle ein guter Weg, um sich selbst und andere zu schützen, vor allem beim Arbeiten in Präsenz. Die TH Lübeck stellt weiterhin Selbsttest für Beschäftigte zur Verfügung.

Die Technische Hochschule Lübeck empfiehlt weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Innenräumen, wenn mehrere Menschen zusammenkommen, ebenso das Einhalten von Abständen und die Hand- und Nieshygiene. Außerdem bittet die Hochschule darum, mit Symptomen unklarer Herkunft nicht an die Hochschule zu kommen. Besonders diejenigen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sollen Solidarität erfahren und geschützt werden.

Es ist ausdrücklich nicht möglich, eigene Regeln aufzustellen, also beispielsweise in der eigenen Lehrveranstaltung oder im eigenen Büro darauf zu bestehen, dass eine Maske getragen wird. Dies kann nur freiwillig geschehen.
Der Koordinierungsstab und die AG Hygiene wird bis auf weiteres ruhen gelassen. Auch die Internetseite www.th-luebeck.de/coronainfo wird von der Startseite entfernt. Die Mail gesundheit@th-luebeck.de bleibt jedoch erstmal aktiv, so dass alle Fragen und Anmerkungen weiterhin adressiert werden können.

Bitte melden Sie sich bei uns falls Sie sich mit Corona infizieren

Dies geschieht aus rein statistischen Zwecken, damit wir über die Lage an der Hochschule informiert sind.


As of March 20, 2022, 3G is no longer required. The indoor mask mandate (FFP2) remains in effect. In regard to the upcoming lecture period, we would like to ask for your mutual consideration.

The following applies to:

Courses and exams

  • The indoor mask mandate (FFP-2) remains in effect until 02.04.2022. After that date, the mask mandate in courses and examinations will be lifted.
  • 3G ceases to apply from March 20, 2022. As a result, day- and permanent passes will no longer be issued.
  • Courses will take place as described in their respective module manuals. Digital teaching options are covered by their respective SPOs.
  • Examinations can be held either in person or digitally at the request of the lecturer and after consultation with the Dean's Office. The legal framework is laid out in the Prüfungsverfahrensordnung (examination procedure regulations).

Work and other activities not related to teaching (e.g. committee meetings)

  • The service agreement on mobile work will be reinstated on March 20, 2022.  It regulates home office arrangements.
  • 3G and the 10m² rule for offices will cease to apply on March 20, 2022.
  • The indoor mask mandate (FFP2) will remain in effect until 01.04.2022, and possibly longer.
  • Regular self-tests are a good way to protect youself and others, especially when you work on-site. TH Lübeck continues to provide self-tests for employees.

Technische Hochschule Lübeck still recommends wearing a mask (FFP2) indoors when multiple people gather, keeping your distance, and practicing good hand and sneezing hygiene. In addition, we ask you not to come to campus sick or while exhibiting symptoms. Especially those who are unable to get vaccinated due to health reasons should know solidarity and be protected.

It is explicitly forbidden to set up your own rules, i.e. to insist on masks as a lecturer. This can only be done voluntarily.

The coordination staff and AG Hygiene will be suspended until further notice. The www.th-luebeck.de/coronainfo website will be removed from our homepage. The gesundheit@th-luebeck.de address will remain active for now, so that you can continue to contact us with any questions or concerns you might have.

Please inform us if you are diagnosed with Corona

Employees: Please contact Human Resources at personal(at)th-luebeck.de
Students: Please contact us at corona-meldung(at)th-luebeck.de

This is solely for statistical purposes, so that we stay informed about what is happening on campus.

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news-2672 Fri, 18 Mar 2022 08:49:00 +0100 Kostenfreie digitale Willkommens- und Orientierungskurse für Geflüchtete https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-18-kostenfreie-digitale-willkommens-und-orientierungskurse-fuer-gefluechtete/ Ab Samstag, 19. März 2022, können ukrainische und russische Geflüchtete kostenfreie digitale Willkommens- und Orientierungskurse in den Sprachen Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch unter futurelearnlab.de/welcome belegen. Das Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Technischen Hochschule (TH) Lübeck hat die Kurse zur Unterstützung der nach Deutschland fliehenden Menschen produziert. Ab Samstag, 19. März 2022, können ukrainische und russische Geflüchtete kostenfreie digitale Willkommens- und Orientierungskurse in den Sprachen Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch unter futurelearnlab.de/welcome belegen. Das Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Technischen Hochschule (TH) Lübeck hat die Kurse zur Unterstützung der nach Deutschland fliehenden Menschen produziert.

Arne Welsch, Geschäftsführer des ISy, berichtet: „Bereits bei der humanitären Krise 2015 haben wir umgehend digitale Willkommens- und Orientierungskurse für die vielen geflüchteten Menschen aus dem arabischsprechenden Raum entwickelt. Es ist für uns als Hochschule eine Selbstverständlichkeit, in Anbetracht der akuten Not der aus der Ukraine und Russland fliehenden Menschen Hilfe bei der Ankunft zu bieten.“

Projektentwicklerin Juleka Schulte-Ostermann vom ISy ergänzt: „Der von uns entwickelte Kurs ‚Ankommen in Deutschland‘ enthält auf einen Blick alle relevanten Informationen für die Geflüchteten. Die Themen gehen von einer allgemeinen Orientierung in Deutschland, zum Beispiel der Wohnungssuche und Verkehrsmittel über Aufenthaltsrecht, Gesundheitssystem, Kinderbetreuung, Schule, Ausbildung, Studium, Arbeit, Deutsch lernen bis hin zu den bei uns geltenden Corona-Regelung und Medien.“ Der Kurs „Willkommen in Schleswig-Holstein“ gibt zusätzlich bundeslandspezifische Informationen zu den Themen kultureller Austausch, Sprachpartnerschaften, Flüchtlingsprojekte oder auch beispielsweise Hilfe- und Beratungsstellen in Schleswig-Holstein. „Von besonderer Bedeutung in den beiden Kursen ist die Möglichkeit, zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch zu wählen“, erklärt Stefanie Bock, Leiterin des Projektes Integration am ISy.

Die Kurse „Ankommen in Deutschland“ und „Willkommen in Schleswig-Holstein“ werden im Rahmen des vom Land Schleswig-Holstein geförderten Integrationsprojektes am ISy entwickelt und sind auf der Lernplattform Future Learn Lab des ISy unter futurelearnlab.de/welcome ab dem 19. März 2022 eingestellt.

Anna Lena Möller und Till Bornemann, Mediendidaktiker:innen des ISy führen abschließend aus: „Die Menschen fliehen vor Krieg und Diktatur zu uns in ein für sie fremdes Land mit ihnen unbekannten Regeln. Sie wurden von jetzt auf sofort aus ihrem Alltag gerissen und haben Angst um ihre Angehörigen. In dieser Situation ist es hilfreich, wenn unsere Gäste in ihrer Sprache erfahren können, wie die nun kommenden Schritte in Deutschland für sie sein werden. Auf diese Weise erhalten sie ein Stück weit Handlungshoheit und Kontrolle über ihr Leben zurück und können bei uns in Ruhe ankommen.“

Hier können ein Plakat und ein Flyer als PDF heruntergeladen und für die Bewerbung der Kurse genutzt werden!

Über das ISy

Das ISy ist eines der Kompetenzzentren der TH Lübeck. Mit rund 30 Mitarbeiter:innen führt es unter der Leitung von Professorin Dr. Monique Janneck zahlreiche drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte rund um die Entwicklung interaktiver Systeme und Technologien durch. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen digitale Bildung, computergestützte Kommunikation sowie Kooperation und Human-Centered Design.

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ISy-News
news-2671 Thu, 17 Mar 2022 19:30:00 +0100 Erstes 5G-Campusnetz Schleswig-Holsteins an der TH Lübeck in Betrieb https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-17-erstes-5g-campusnetz-schleswig-holsteins-an-der-th-luebeck-in-betrieb/ In der industriellen Produktion, beim autonomen Fahren oder auch bei Rettungseinsätzen – eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung wird immer wichtiger. Mithilfe von 5G-Netzen können die Daten sicher übertragen werden. An der Technischen Hochschule (TH) Lübeck ist nun das erste 5G-Campusnetz Schleswig-Holsteins im Kompetenzzentrum Communications - Systems – Applications (CoSA) in den Betrieb gegangen. In Kooperation mit Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein erarbeiten die Ingenieurinnen und Ingenieure der TH Lübeck Lösungen im Bereich der Sicherheitstechnik. Die 5G-Technologie kann zum Beispiel bei Einsätzen von Feuerwehren als Kommunikationsplattform genutzt werden. „5G kann zukünftig der Feuerwehr und dem Rettungsdienst die schnelle Übertragung wichtiger Daten in Echtzeit ermöglichen. Das Ganze passiert noch vor Ankunft am Einsatzort, um beispielsweise die Rauchgasausbreitung einschätzen zu können - autark und portabel“, erklärt Projektleiter Prof. Horst Hellbrück eines der Vorhaben, das mit 5G-Technologie unterstützt wird.

Weitere Beispiele für die Anwendung erarbeitet das Kompetenzzentrum gemeinsam mit lokalen Unternehmen. „In unserem 5G-Labor werden bereits spannende Fragestellungen untersucht und anschließend in der Praxis als Laborprototyp umgesetzt. Bisher arbeiten wir nur in diesem Labor mit dem 5G-Campusnetz“, ergänzt Horst Hellbrück. Zu den 5G-Projekten des CoSA zählen „5G-TELK-NF“ und „Baltic Future Port“, in denen 4K-Videoanwendungen und Fernsteuerungen zum Beispiel für Drohnenflüge und Fahrzeuge vorgesehen sind.

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CoSA_News Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2670 Thu, 17 Mar 2022 12:00:00 +0100 BioMedTec Studierendentagung 2022 in Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-17-biomedtec-studierendentagung-2022-in-luebeck/ Masterstudierende der Medizinischen Ingenieurwissenschaft, der Medizinischen Informatik, des Biomedical Engineering, der Hörakustik und Audiologischen Technik, der Biophysik und der Robotik und Autonomen Systeme präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten. Vom 09. bis 11. März 2022 fand zum elften Mal die Studierendentagung statt. Dieses Jahr waren die Studierenden der Masterstudiengänge Medizinische Ingenieurwissenschaft, Medizinische Informatik, Biomedical Engineering, Hörakustik und Audiologischen Technik, Biophysik sowie Robotik und Autonome Systeme dabei. Bereits zum zweiten Mal fand die Studierendentagung online statt – eine Herausforderung, die alle Teilnehmenden hervorragend gemeistert haben. 124 Studierende der Technischen Hochschule Lübeck und der Universität zu Lübeck präsentierten vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie einer Experten-Jury aus der Wissenschaft die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Praxisprojekte – ein neuer Teilnehmerrekord. Auf der Industrieausstellung, der begleitenden Recruiticon, die von der Infinite Science GmbH organisiert wurde, nutzten die Studierenden die Gelegenheit, unkompliziert mit zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
 
„Die Studierendentagung hat sich über die letzten Jahre zu einer wissenschaftlichen Konferenz entwickelt, die von den Inhalten mit den Jahrestagungen der Fachgesellschaften auf Augenhöhe mithalten kann. Die Studierenden müssen sich mit einem sogenannten Abstract bewerben, einer Art Kurzfassung ihrer Laborarbeit“, erklärt Prof. Thorsten M. Buzug, Leiter des Studiengangs Medizinische Ingenieurwissenschaft, das Vorgehen. „Anschließend bewerteten sie gegenseitig ihre vierseitigen englischsprachigen Fachartikel und machten Verbesserungsvorschläge, die von den Autorinnen und Autoren berücksichtigt wurden. Dieses sogenannte ‚Peer-Reviewing‘ ist wesentlicher Bestandteil bei Publikationen in Fachverlagen, wo man sich auch der Kritik und Bewertung durch Fachkollegen stellen muss“, führt Buzug weiter aus.

Prof. Heinz Handels, Leiter des Studiengangs Medizinische Informatik, Prof. Stephan Klein, Leiter des Studiengangs Biomedical Engineering, Prof. Alfred Mertins, Leiter des Studiengangs Hörakustik und Audiologische Technik, Prof. Philipp Rostalski, Leiter des Studiengangs Robotik und Autonome Systeme, sowie Prof. Christian Hübner, Leiter des Studiengangs Biophysik, waren zusammen mit Prof. Thorsten M. Buzug die wissenschaftlichen Leiter der Studierendentagung 2022. Sie zeigten sich beeindruckt von dem hohen Niveau dieser durchweg englischsprachigen Tagung. Gemeinsam zeichneten sie die besten Poster und Vorträge mit Preisen aus, die von der oncampus GmbH gestiftet wurden:

Themenbereiche Track A: Biomedical Optics, Sensor Data Analysis, Auditory Technology, Biochemical Physics, Medical Electronics, Biomechanics
1. Vortragspreis: Annika Dell (Medizinische Ingenieurwissenschaft)
2. Vortragspreis: Karan Grewal (Biomedical Engineering)

Themenbereiche Track B: Biomedical Engineering, Image Processing, E-Health, Regulatory Affairs, Medical Imaging
1. Vortragspreis: Anne Tjorven Büßen (Medizinische Ingenieurwissenschaft)
2. Vortragspreis: Gesche Held (Robotik und Autonome Systeme)

Themenbereiche Track C: Safety and Quality, Machine Learning/AI
1. Vortragspreis: Rabia Demirci (Robotik und Autonome Systeme)
2. Vortragspreis: Fabian Domberg (Robotik und Autonome Systeme)

1. Posterpreis: Celine Hügel (Biomedical Engineering)
2. Posterpreis: Tim-Henrik Traving (Robotik und Autonome Systeme)
 
Organisiert wurde die Studierendentagung 2022 von dem Institut für Medizintechnik, dem Institut für Medizinische Informatik, dem Institut für Signalverarbeitung, dem Institut für Biophysik und dem Institut für Medizinische Elektrotechnik der Universität zu Lübeck, sowie dem Zentrum für Medizinische Sensor- und Gerätetechnik der Technischen Hochschule Lübeck.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.studierendentagung.de

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2664 Wed, 16 Mar 2022 11:00:00 +0100 Staffelfinale des LH3-Podcasts Gedankenspünge https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-16-staffelfinale-des-lh3-podcasts-gedankenspuenge/ Die letzte Folge der Staffel „Echt wahr!“ – monumental (auch) im übertragenen Sinne: „Wahrzeichen“, darüber lassen dieses Mal ein Erbgutforscher, eine Expertin für Baugeschichte, ein Kontrabassist und ein Luftwerker ihre Gedanken springen. Wie wirken Wahrzeichen? Wie sollen sie wirken? Wie entstehen sie und wie lange halten sie? All das und noch vieles mehr in der 11. Folge der „Gedankensprünge“, die am 16. März um 12 Uhr online geht. Robert Meyknecht verwirklichte als Head von „geo – Die Luftwerker“ bereits zahlreiche künstlerische Stoff-Projekte, die im wahrsten Sinne des Wortes denkmalwürdig waren: 2021 ermöglichte sein Unternehmen dem Christo-Team die Verhüllung des Arc de Triomphe in Paris und war damit direkt daran beteiligt, ein zumindest temporäres Wahrzeichen zu erschaffen. Die Frage, was die Verhüllung mit einem Wahrzeichen macht, stellt sich auch Sonja Hnilica. Die Professorin für Baugeschichte und Stadtbaukultur – erweiterte ihre Forschungsschwerpunkte jüngst um die Thematik Denkmalpflege. Das Pflegen des Gedenkens haben dabei nicht nur Bauwerke zum Gegenstand – Bild und Ton halten die Geschichte ebenso fest: Jörg Linowitzki, Professor für Kontrabass an der Musikhochschule Lübeck, plante anlässlich des 50. Jubiläums Willy Brands Kniefall in Warschau ein deutsch-polnisches Projekt, das Studierende beider Nationalitäten zusammenbringen sollte, um Musik von Johannes Brahms und Krzysztof Penderecki aufzuführen. Der Begriff „Wahrzeichen“ kann aber noch viel weiter gefasst werden. Prof. Dr. Malte Spielmann forscht als Direktor des Instituts für Humangenetik an der Universität zu Lübeck am menschlichen Genom – quasi dem menschlichen Wahrzeichen. Der Forschungsschwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist es, nicht codierende Varianten als Ursache für menschliche Erbkrankheiten zu identifizieren.

Der Podcast Gedankensprünge

Unter der Moderation von Theresia Lichtlein, Kommunikationsleiterin der Technischen Hochschule Lübeck, beleuchtet der Podcast von Lübeck hoch 3 einmal monatlich Themen der Forschung, Kultur und Gesellschaft. Geladen sind jeweils Vertreter*innen der Musikhochschule Lübeck, Technische Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck und je nach Thema ein*e Expert*in als Gast.

Der Podcast steht über die Website www.gedankenspruenge-podcast.de und alle gängigen Plattformen zum Abruf bereit. Die Folgen gehen jeweils mittwochs zur Monatsmitte um 12 Uhr online. Die elfte Folge schließt die Staffel „Echt wahr!“ mit dem Thema „Wahrzeichen“ am 16. März ab.

Wissenstransfer, wechselseitiger Dialog und neue Ideen – dafür steht Lübeck hoch 3. Den eigenen Podcast sehen die Initiatorinnen und Vertreter der drei Hochschulen als wichtigen Baustein, um den Diskurs mit der Gesellschaft über Wissenschaft und Kultur anzuregen.

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2663 Tue, 15 Mar 2022 08:45:00 +0100 International angesehener Experte für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen wird Professor an der Technischen Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-15-international-angesehener-experte-fuer-energieeffizientes-und-nachhaltiges-bauen-wird-professor-an-der-technischen-hochschule-luebeck/ Dr. Dirk Schwede ging für seine Promotion nach Australien, reiste durch Asien und gründete ein Ingenieurbüro mit Niederlassung in Shanghai. Nun gibt er seine internationalen Erfahrungen und Expertise als neuer Professor für Energie- und Gebäudetechnik an der Technischen Hochschule Lübeck an die Studierenden weiter. Für Dirk Schwede war bereits zu Beginn seines Studiums im Jahr 1993 klar: „Mein Studium des Bauingenieurwesens habe ich mit dem Ziel begonnen, einen Beitrag zum energieeffizienten und ressourcenschonenden Bauen zu leisten.“ Nach einem Vordiplom an der TU Braunschweig wechselte Schwede an die Universität Stuttgart, um seine Kenntnisse im Bauingenieurwesen noch systematischer auf sein Ziel auszurichten. Neben den Fächern Konstruktion und Entwurf sowie Werkstoffe und Bauphysik besuchte der angehende Ingenieur zusätzliche Vorlesungen im Bereich der Gebäudeenergietechnik. Dirk Schwedes Zielsetzung setzte sich in seiner Diplomarbeit fort. Er beschäftigte sich mit der integralen Planung der Gebäudetechnik eines Bürogebäudes. Diese Art von Gebäuden sollten ihn auch noch in seiner weiteren wissenschaftlichen Karriere begleiten.

Schwede in Australien

Nach dem Diplom-Abschluss und ersten beruflichen Erfahrungen als Projektingenieur im Bereich der Gebäudeenergieplanung und des Gebäudebetriebs zog es Dirk Schwede nach Australien. Unterstützt durch ein internationales Programm der australischen Regierung verfasste er seine Promotionsarbeit an der University of Sydney. „Ich habe mich vor allem mit Fragen in Bezug auf die Nutzung von Gebäuden beschäftigt: Wie kann ein komfortables Gebäude gestaltet werden? Wie ist das Nutzerverhalten und wie die Energieeffizienz des Gebäudes?“, führt der 49-Jährige aus. In einem Forschungsprojekt hat er den Betrieb und das Instandhaltungsmanagement des Sydney Opera Houses analysiert und später als Post-Doc umfangreiche Raumklimamessungen und Nutzerbefragungen in Bürogebäuden ausgewertet.

Die globalen Herausforderungen des Bauens

Wie sich energieeffizientes und klimagerechtes Bauen in tropischen und subtropischen Regionen gestalten muss, wurde Prof. Dirk Schwede während seiner zahlreichen Reisen durch Asien bewusst. „Ich habe damals die globale Herausforderung des Bauens vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, des Wandels des sozialen und ökonomischen Gefüges sowie des Klimawandels kennengelernt“, führt Schwede aus. „Diese Themen der Bauphysik, der Gebäudetechnik und des nachhaltigen Bauens sind heute noch Schwerpunkte meiner Arbeit und Inhalt meiner Forschungsprojekte.“ 

Nachhaltiger Gründer

Ende 2007 gründete Dirk Schwede gemeinsam mit zwei Kollegen das Ingenieurbüro energydesign asia für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Asien. Anfang 2008 richtete Schwede dafür eine Niederlassung in einer der größten Städte der Welt ein – Shanghai. Bis 2012 akquirierte und leitete der Ingenieur dort Projekte. Hauptsächlich beschäftigte er sich mit Konzeption, Entwurf, Planung und Qualitätssicherung für Projekte mit hohen Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitszielen in China und Asien. In dieser Zeit betreute Dirk Schwede regelmäßig Diplom- und Masterarbeiten an deutschen Universitäten und Hochschulen und ermöglichte Praktika von Studierenden in seiner Firma. Von 2012-2017 war Dirk Schwede Robert-Bosch Juniorprofessor für Nachhaltiges Bauen an der Universität Stuttgart und im Anschluss Forschungsgruppenleiter für „Systemintegration und Nachhaltiges Bauen“ am Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung.

International und national gefragter Experte

Seit 2008 ist Dirk Schwede an mehreren Forschungsprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als Experte für energieeffiziente, klimagerechte und nachhaltige Gebäude in Vietnam und Kambodscha beteiligt. „Die Projekte haben das Ziel, technisch umsetzbare Lösungen in dem sozio-ökonomischen Kontext, dem lokalen Klima und dem Einfluss des globalen Klimawandels zu entwickeln“, so Schwede zu seiner Beteiligung.   

In Deutschland arbeitet Dirk Schwede als Energieberater für Bestandsgebäude und größere Gebäudebestände zur Erreichung der nationalen und globalen Klimaschutzziele in Gebäudesektor.
2013, 2016 und 2022 wurde Dirk Schwede jeweils für drei Jahre in die Kommission für Nachhaltiges Bauen des deutschen Umweltbundesamtes (UBA KNBau) berufen. Dort wirkte er in den Untergruppen „Energieeffizienz und Haustechnik“ und „Recycling gerechtes Bauen“ an mehreren Positionspapieren mit.

Über seine Tätigkeit als Professor an der TH Lübeck sagt Dirk Schwede: „Ein Teil des Problems und auch der Lösung der Nachhaltigkeit liegt in der Gebäudetechnik, bei uns und weltweit. Ich möchte den Studierenden die Zusammenhänge zwischen den Klima- und Ressourcenschutzzielen und den detaillierten technischen Lösungen nahebringen und sie in die Lage versetzen, in ihrem zukünftigen Wirken einen effektiven Beitrag zu leisten!“

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Fachbereich Bauwesen Personalia
news-2662 Fri, 11 Mar 2022 14:08:00 +0100 Hervorragende Forschungsqualität an der TH Lübeck durch HRK bestätigt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-11-hervorragende-forschungsqualitaet-an-der-th-luebeck-durch-hrk-bestaetigt/ Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fasst herausragende Schwerpunkte für Forschung an deutschen Hochschulen in einer Forschungslandkarte zusammen. Das Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Technischen Hochschule Lübeck wurde aufgrund hervorragender Forschungsqualität in die Karte aufgenommen. Damit etabliert die Hochschule einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Zwei frohe Botschaften zu Beginn des Semesters: Das Kompetenzzentrum Communications - Systems - Applications (CoSA) wurde von der Hochschulrektorenkonferenz erneut positiv evaluiert. Neu für die Forschungslandkarte qualifizieren konnte sich das Institut für Interaktive Systeme. Zu den interaktiven Systemen gehören zum Beispiel digitale Weiterbildungsinhalte, mit denen tagtäglich viele Menschen interagieren. 

Vorreiter im Bereich digitale Bildung

Das ISy hat sich besonders in den Bereichen der digitalen Bildung und computergestützter Kommunikation einen Namen gemacht. Die Leiterin des Kompetenzzentrums Prof. Monique Janneck drückt ihre Freude über die Anerkennung jahrelanger Arbeit aus:

Im Bereich der Forschung zu digitaler Bildung sind wir seit langer Zeit prominent vertreten und beforschen aktuell in rund 15 Projekten innovative Bildungstechnologien, Lösungen für digitale Zertifikate und entwickeln interaktive Inhalte für Hochschullehre, Aus- und Weiterbildung. Die Aufnahme in die Forschungslandkarte trägt zu der Sichtbarkeit unserer Leistungen bei.

Über das ISy

Das Institut für Interaktive Systeme (ISy) ist eines der Kompetenzzentren der TH Lübeck. Mit rund 30 Mitarbeitenden führt das Institut zahlreiche drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte rund um die Entwicklung interaktiver Systeme und Technologien durch. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen digitale Bildung, computergestützte Kommunikation und Kooperation sowie Human-Centered Design. Auf der Plattform Future Learn Lab bietet das ISy kostenlose digitale Weiterbildungskurse an.

Über die Forschungslandkarte

Die Forschungslandkarte hilft dabei, die jeweiligen Forschungsschwerpunkte der Fachhochschulen und Universitäten gebündelt auf einer Plattform zu entdecken. Nutzer:innen können nach Forschungsthemen suchen. Insgesamt kann aus 14 Fachgebieten gewählt werden, die gemäß der Fachsystematik der Deutschen Forschungsgesellschaft aufgelistet sind. Ob ein neuer Schwerpunkt mit in die Karte aufgenommen wird, entscheidet sich nach Evaluierung durch eine Arbeitsgruppe der HRK-Mitgliedergruppe Fachhochschulen.
Die Forschungslandkarte: https://www.forschungslandkarte.de/profilbildende-forschung-an-fachhochschulen/kartensuche.html

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ISy-News Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung/Entwicklung
news-2659 Tue, 08 Mar 2022 09:33:00 +0100 Break the Bias https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-08-break-the-bias/ Zum ersten Mal 1911 in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und dem damaligen Österreich-Ungarn gefeiert, jährt sich der Internationale Frauentag 2022 zum 111. Mal. Dieses Jahr widmet sich der Tag dem Motto „Break the Bias“. Was es mit dem Motto auf sich hat und was sie aus ihrer bisherigen Arbeit mitnehmen, erläutern die neue stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Albrecht und der frisch ins Amt gehobene Diversitätsbeauftragte Carsten Mildner in einem Interview mit der Technischen Hochschule Lübeck Der weltweite Frauenanteil in der Wissenschaft lag 2016 bei 29,3 Prozent.  Deutschland landet im Vergleich zu anderen EU-Ländern mit 28 Prozent auf dem vorletzten Platz. Jennifer Albrecht ist eine dieser Frauen, die im wissenschaftlichen Umfeld als Laboringenieurin im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften an der TH Lübeck arbeitet. Die studierte Biomedizintechnikerin ist vor kurzer Zeit zur stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten gewählt worden und führt damit ihren jahrelangen Einsatz für mehr Gleichstellung an der Hochschule fort.

Carsten Mildner ist seit dem 1. März 2022 der neue Beauftragte für Diversität an der TH Lübeck. Der Sozialanthropologe hat bereits vor und während des Studiums mit Menschen mit Behinderung gearbeitet und an der Universität Bayreuth über vier Jahre im Büro für behinderte und chronisch kranke Studierende die Hochschule und die Lehre inklusiver gestaltet. In seiner Dissertation im Bereich der Sozialanthropologie beschäftigte sich Carsten Mildner mit der Vielfalt von Gehörlosigkeit und von gehörlosen Lebenswelten in Benin, Westafrika.

Was verbinden Sie mit dem diesjährigen Motto „Break the Bias“?

Jennifer Albrecht: „Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, welche Privilegien man hat, aus welcher ‚Schublade‘ man selber kommt und was daraus für Vorurteile und Klischees entstehen. Ich glaube, dass bestimmte Klischees über Generationen gewachsen sind. Die Identifikation mit einer Generation und mit den damit verbundenen Klischees kann manchmal präsenter sein als das Vorurteil ‚das können Frauen/das können Männer‘. Aber das Schöne ist: Ich kann proaktiv dagegen angehen und Veränderung schaffen. Ich muss rückblickend sagen, dass mir mein Studium hier sehr viel geholfen hat. Dadurch, dass ich meine eigene Forschung kritisch hinterfrage, bin ich dazu aufgefordert einen Schritt zurückzugehen. Wenn man bei sich und seinen Vorurteilen anfängt, endet es bestenfalls in einer Art Kettenreaktion.“

Carsten Mildner: „Alle Menschen haben Vorurteile. Das Brechen mit den Vorurteilen bedeutet nicht unbedingt, Vorurteile abzuschaffen, sondern bewusster damit umzugehen, sich die Vorurteile klarzumachen. Es ist kein Ziel, das man erreicht, es ist eine Art, wie man Interaktion – im professionellen wie im privaten Kontext – gestaltet und lebt.  Ich sehe es als die Aufgabe von Gleichstellungsbeauftragten und Diversitätsbeauftragten an, für Fragen der Diskriminierung zu sensibilisieren. Ich glaube auch, dass man hier mit Schuldzuweisungen nicht weiterkommt, sondern mit Aufklärung, Vorschlägen und Anregungen, wie man damit umgehen kann.“

Was nehmen Sie aus bisherigen Erfahrungen in die neue Aufgabe als stellv. Gleichstellungsbeauftragte und Diversitätsbeauftragter mit?

Jennifer Albrecht: Das Schöne am Bereich Medizintechnik ist, dass nicht nur die Patient*innen vielfältig sind, für die wir die Geräte bauen, sondern auch die Studierendenschaft. Sei es durch die Zuwanderung aus Syrien in Folge des Krieges über Menschen, die in der zweiten und dritten Generation durch italienische oder türkische Gastarbeiterfamilien sich hier etabliert haben. In Gesprächen merke ich, wie bereichernd diese neuen Blickwinkel sein können, die im Endeffekt auch für neue Innovationen sorgen können. Dinge, die technisch vorher nicht berücksichtigt wurden. Gleichzeitig habe ich die Studierenden immer in ihrem Sein bestärkt, sich früh ein Netzwerk auszubauen und mit ihrer Individualität zu punkten. Ich bin froh, dass verschiedene Unternehmen mittlerweile Zahlen geliefert haben, die zeigen, dass Betriebe mit einer vielfältigen Unternehmenskultur bessere Profite erzielen und erfolgreicher sind. Was natürlich nicht zum Selbstzweck werden sollte, sondern den Menschen dienen muss.

Carsten Mildner: Ich stoße auch immer wieder auf die Strategie, Diversität über Gewinn, Nutzen und Effizienz zu vermitteln. Ich finde das sehr schwierig. Sollte demnächst eine Studie herauskommen, die sagt ‚homogenere Teams arbeiten stringenter und erfolgreicher‘ – sollten wir dann nicht mehr nach mehr Diversität streben? Wir brauchen chancengerechten Zugang zu Bildung, Forschung und Arbeitswelt. Nicht weil es effizienter ist, sondern weil es richtig ist.

In Bezug auf die Frage: Aus meiner wissenschaftlichen Arbeit nehme ich die Grundsätze ethnographischer Forschung und Lehren aus der Entwicklungszusammenarbeit mit. Forschungsteilnehmende sind Expert*innen in eigener Sache. Ihr Wissen und ihre vielfältigen Erfahrungen müssen den Forschungsprozess und die Ergebnisse mitgestalten. Von außen übergestülpte Projekte sind nicht nachhaltig. Auch an der Hochschule können wir Strukturen und Gemeinschaft nur verändern, indem wir von den Erfahrungen der Einzelnen ausgehen. Und bei Inklusion geht es nicht um bestimmte Zielgruppen, Inklusion meint alle Menschen.

Jennifer Albrecht: Da stimme ich zu, aber in der Medizintechnik ist das Argument der Wirtschaftlichkeit wichtig. Noch ist Medizin nicht so divers wie man annehmen könnte. Gerade in der Entwicklung von Medikamenten und Therapieformen wird die Diversität vergessen. Dass für eine Studie der Durchschnittsmann gewählt wird und damit Seiteneffekte ausgeschlossen werden. Die Durchschnittsfrau profitiert im Endeffekt nicht mehr davon, weil die Normwerte zu hoch oder zu tief angesetzt sind. Diversität und Globalisierung sollten in diesem Punkt positiv betrachtet werden.

Carsten Mildner: Das stimmt natürlich – ist für mich aber nicht unbedingt eine Frage von Diversity Management, sondern von sauberer wissenschaftlicher Arbeit. Wenn ich wissenschaftlich arbeite, dann muss ich die Themen und Menschen, mit denen ich arbeite, richtig verstehen. Dazu gehört, dass ein Mensch nicht gleich Mann ist.

Jennifer Albrecht: Wir können durch unsere Arbeit in der Gleichstellung und Diversität zusätzliche Impulse in die Hochschule hineintragen, welche Gruppen vielleicht noch nicht so stark ihr Gehör gefunden haben.  Sei es durch den Inklusionsgedanken, der oftmals nur mit Personen mit körperlichen Handicaps verbunden wird, stärker in den Fokus zu rücken oder auch Menschen, die sich weder männlich noch weiblich definieren. Mit der Gleichstellung und Diversität können und müssen wir gute Pionierarbeit leisten.

Carsten Mildner: Wenn Inklusion richtig begriffen wird, denkt sie alle Menschen mit. Diversität ist eine gesellschaftliche Realität, Inklusion ist wie wir damit umgehen sollten. Inklusion ist kein Zustand, den wir erreichen wollen, sondern sie ist vielmehr der Prozess dorthin, Vielfalt und Unterschiedlichkeit anzuerkennen und zu respektieren.  Eine inklusive Hochschule grenzt nicht aus und bringt Vorteile für alle. Manche Themen sind statistisch gesehen Nischenthemen, die durch uns – und durch mich als Diversitätsbeauftragten – eine größere Öffentlichkeit und Anerkennung bekommen müssen, um nicht ausgeschlossen zu werden.

Was sind wirksame Maßnahmen für mehr Gleichstellung und für mehr Diversität?

Carsten Mildner: Was Diversität von Gleichstellung unterscheidet, ist natürlich, dass es für Gleichstellung bereits eine größere Sichtbarkeit gibt. Sowohl gesellschaftlich als auch auf der Homepage der TH und in den Hochschulmaterialien. Menschen sollen sich angesprochen fühlen, ihre Herausforderungen anerkannt findend und wissen, dass es Möglichkeiten gibt zu interagieren und sich beraten zu lassen. Wir müssen Menschen, die oft ausgegrenzt werden, proaktiv kommunizieren, dass sie willkommen sind. Hier ist viel zu tun. Ein anderer Unterschied ist, dass es Zahlen zur Gleichstellung von Geschlechtern gibt, was in vielen Fällen von Diversität nicht der Fall und auch nicht unbedingt wünschenswert ist. Ich möchte einen qualitativen Überblick darüber bekommen, was die Leute an der Hochschule für Erfahrungen machen, um den Ist-Stand zu ermitteln und um genau zu schauen, wie sich Dinge verändern können und sollten.

Jennifer Albrecht: Es gibt konkrete Projekte, die durch unsere Gleichstellungsbeauftragte Daphne Reim angeschoben wurden. Zum Beispiel ist gerade das Professorinnenprogramm gestartet, indem ein Mentoring für Frauen geboten wird, die in der wissenschaftlichen Karriere vorankommen wollen und können. Außerdem wurde eine Kooperation zur Notfallkinderbetreuung ins Leben gerufen. Hier geht es darum Vereinbarkeit von Familie und Job zu schaffen, um zum Beispiel eine Notfallbetreuung anbieten zu können. Aus dem Gleichstellungsplan, an dem wir im Moment erarbeiten, wird sicherlich auch noch einiges hervorgehen.

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Personalia
news-2658 Fri, 04 Mar 2022 21:07:00 +0100 Finanzministerin Monika Heinold besucht Baustelle der Zentralen Hochschulbibliothek Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-04-finanzministerin-monika-heinold-besucht-baustelle-der-zentralen-hochschulbibliothek-luebeck/ Das Land Schleswig-Holstein fördert die Modernisierung mit rund 8,5 Millionen Euro Die zentrale Hochschulbibliothek der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck wird mit rund 8,5 Mio. Euro aus dem Infrastrukturprogramm IMPULS modernisiert. Neben der Aufstockung der studentischen Arbeitsplätze auf insgesamt 580 werden die Fassaden des Gebäudes energetisch saniert. Finanzministerin Heinold informierte sich heute. 4. März, gemeinsam mit der Präsidentin der Universität, Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, und der Präsidentin der Technischen Hochschule, Dr. Muriel Kim Helbig, vor Ort über die Baumaßnahme.

Finanzministerin Monika Heinold: „Energetische Sanierung ist ein Schlüssel zum Erfolg auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Als Land gehen wir mit gutem Beispiel voran: Über 50 Mio. Euro haben wir bislang in energetische Sanierungsmaßnahmen investiert. Weitere rund 230 Mio. Euro stehen in den kommenden Jahren bereit. Neue Gebäude werden vom Land nach aktuellsten Nachhaltigkeitsstandards gebaut. Dafür müssen auch in der künftigen Finanzplanung bedarfsgerecht Mittel zur Verfügung gestellt werden.“

Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck Dr. Muriel Kim Helbig: „Die Bibliothek ist und bleibt das Herz unseres Campus. Gerade bei fortschreitender Digitalisierung benötigen wir zeitgemäße Arbeitsplätze und Orte des Austauschs. Wir sind dem Land und den privaten Spenderinnen und Spendern sehr dankbar für die Unterstützung. Sie verschafft unseren Studierenden den dringend benötigten Freiraum zum Denken.“

Präsidentin der Universität zu Lübeck Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach: „Für die mehr als 10.000 Studierenden der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck ist die Zentrale Hochschulbibliothek ein wichtiger und beliebter Lernort. Die energetische Erneuerung durch das Land ist ein entscheidender Schritt bei der Modernisierung. Derzeitig läuft die Kampagne #bibaufmöbeln für die Renovierung des Innenraums. Mit der Unterstützung von Stiftungen und der Bürgergesellschaft soll veränderten Arbeits- und Nutzungsgewohnheiten Rechnung getragen werden und ein hochmoderner Platz zum Lernen und Arbeiten geschaffen werden, der den Bedürfnissen der Studierenden gerecht wird.“

Das Land Schleswig-Holstein übernimmt die Modernisierungskosten in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro. Im Zuge der Modernisierung wird auch die Inneneinrichtung der Bibliothek erneuert. Mit der von Universität und Technischer Hochschule gemeinsam getragenen Kampagne "bibaufmoebeln" sollen zusätzliche Mittel für die Modernisierung des Innenraums der Zentralen Hochschulbibliothek eingeworben werden. Die Crowdfundig-Maßnahme konnte bisher rund 390.000 Euro einsammeln. Zu Erreichung der Gesamtkosten für die Innenausstattung fehlen der Bibliothek noch knapp 300.000 Euro. Über die Website www.bib-aufmoebeln.de können Spender*innen einen Beitrag leisten. Durch die Spendengelder werden unter anderem Arbeitsplätze, Gruppenräume und der Computerpool als Ort des digitalen Lernens modernisiert und Arbeitsräume für Menschen mit Einschränkungen geschaffen.

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news-2655 Wed, 02 Mar 2022 13:33:00 +0100 Jetzt noch auf Master-Studienplätze bewerben! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-02-jetzt-noch-auf-master-studienplaetze-bewerben/ Für den Master Mechanical Engineering an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck gibt es noch letzte Plätze zu vergeben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März. An der TH Lübeck können sich interessierte Bacheloranden noch bis zum 31.03. für das Sommersemester 2022 auf den Studiengang Mechanical Engineering bewerben. Das Besondere: das Programm ist international ausgerichtet und die Unterrichtssprache durchgängig Englisch.

Besonders interessant ist, dass die Bachelorandinnen und Bacheloranden sich bereits mit einem Leistungsnachweis von 180 ECTS Punkten auf das Programm bewerben können. Dies erleichtert vor allem Absolvierenden von Universitäten die Aufnahme in das dreisemestrige Studienangebot.

Die Studierenden können eigene Schwerpunkte setzen und zwischen verschiedenen Vertiefungsrichtungen wählen. Im Design and Systems Engineering gehen sie die Lösung von Problemen mit modernen Methoden des Maschinenbaus an. Dazu zählt beispielsweise der modellgetriebene Entwurf, der digitale Zwilling oder auch intelligente Systeme. In der Vertiefungsrichtung Materials Science and Engineering spielen insbesondere innovative Werkstoffe und Werkstoffkombinationen eine Rolle. Zusätzlich haben die Studierenden in einem internationalen Austauschprogramm die Möglichkeit, semesterweise Erfahrungen an ausländischen Partnerhochschulen zu sammeln.

Weitere Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier: www.th-luebeck.de/MM

Persönliche Beratung

E-Mail: mscmecheng(at)th-luebeck.de

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2650 Wed, 02 Mar 2022 10:01:00 +0100 Unterstützung für die Ukraine / Support for Ukraine https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-25-stellungnahme-der-th-luebeck-zum-angriff-auf-die-ukraine/ Viele unserer Hochschulangehörigen haben das Bedürfnis, Ihre Solidarität zu zeigen und zu helfen. Daher verlinken wir hier Angebote und Veranstaltungen, die dies ermöglichen.

Studieninteressierte aus der Ukraine

Informationen zum Fächerangebot, zu den Bewerbungsvoraussetzungen, zum Bewerbungsprozess, aber auch zu ausländerrechtlichen Fragestellungen und anderen FAQs erhalten Sie über die e-mail Adresse incomings(at)th-luebeck.de
 

Informationen zu Ukraine-Hilfen

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Many of us feel compelled to show solidarity and to help. Here we will provide links to offers and events to make that possible.

Ukrainian applicants

Please, refer to incomings(at)th-luebeck.de for questions on our courses, admission requirements and related fields.

Information about aid to Ukraine:

Stellungnahmen/statements

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news-2653 Mon, 28 Feb 2022 18:27:00 +0100 Studiengang des Monats: Angewandte Chemie https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-28-studiengang-des-monats-angewandte-chemie/ Eine Welt ohne Chemie? Nicht möglich. Das Handy, der Kaffee am Morgen, sogar Emotionen können mit Hilfe der Chemie erklärt werden. Studierende der Angewandten Chemie (ANC) an der Technischen Hochschule Lübeck befassen sich nicht nur mit theoretischen Grundlagen, die unsere Welt erklären können. Sie lernen die Chemie ganz praktisch im Labor anzuwenden. Als Ingenieurinnen und Ingenieure sind sie bestens ausgebildet, um eine Karriere im Produktmanagement, in der Qualitätssicherung oder auch in der Forschung und Entwicklung zu starten. Vielfalt siegt

Von B wie Biochemie bis zu V wie Verfahrenstechnik – der Lehrplan in der Angewandten Chemie ist vielfältig. Die Kernfächer der Chemie, wie zum Beispiel Allgemeine, Organische, Physikalische oder Analytische Chemie sind in der Lehre eng mit Fächern wie Biotechnologie, Reaktionstechnik oder auch Verfahrenstechnik verzahnt. Besonders für diesen Studiengang ist, dass die Lehrenden auch die Vielfalt der Rohstoffe vorstellen, die an der TH Lübeck erforscht werden. Dazu beschäftigen sich die Studierenden zum Beispiel mit nachwachsenden Rohstoffen und der Extraktion sowie Analytik und dem Einsatz von Naturstoffen. Über diese Bandbreite sagt ANC Student Alexander Buck:

Wir haben hier zum Beispiel an der TH von der Biochemie bis zur Verfahrenstechnik alles mit dabei und was noch sehr faszinierend hier ist, dass wir gerade die Theorie, die wir in der Vorlesung gelernt haben, gleich in der Praxis im Labor umsetzen können.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2654 Fri, 25 Feb 2022 14:08:00 +0100 Stellungnahme der TH Lübeck zum Krieg in der Ukraine https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-03-25-stellungnahme-der-th-luebeck-zum-krieg-in-der-ukraine/ Wir sind zutiefst erschüttert über den russischen Angriff auf die Ukraine. Unsere Gedanken sind bei der ukrainischen Bevölkerung, den Studierenden und unseren Kolleginnen und Kollegen an unseren Partnerhochschulen. Wir sind in großer Sorge um ihr Leben und Wohlergehen. Wir stehen solidarisch an der Seite unserer ukrainischen Partner. Dieser Angriff ist auch ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte in Europa, Demokratie und Freiheit.

We are deeply shocked by the Russian attack on Ukraine. Our thoughts are with the Ukrainian people, students and our colleagues at our partner universities. We are in great concern for their lives and well-being. We stand in solidarity with our Ukrainian partners. This attack is also an attack on our common values in Europe, democracy and freedom.

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news-2648 Mon, 21 Feb 2022 16:07:00 +0100 Eine Million Euro für noch mehr Internationalisierung an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-21-eine-million-euro-fuer-noch-mehr-internationalisierung-an-der-th-luebeck/ Die Technische Hochschule (TH) Lübeck erhält einen Zuschlag vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für die nachhaltige Verankerung von international ausgerichteten Studienangeboten im Bachelorbereich. TH Lübeck Vizepräsident Frank Schwartze: „Das ist eine großartige Nachricht für uns…“ „…Die Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil, um unsere Angebote in allen Fachbereichen weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verankern. Sowohl für Studierende der TH Lübeck als auch für internationale Studieninteressierte“ zeigt sich der Vizepräsident für Forschung und Internationales Prof. Frank Schwartze begeistert über die Förderung des DAAD.

Insgesamt eine Million Euro fließen in das Projekt „International Tracks TH Lübeck“, das im Rahmen der Förderlinie HAW International eingereicht wurde und eine Laufzeit von vier Jahren hat (2022-2025). Das Kernziel: strukturiert und konsistent über alle Fachbereiche verteilt internationale und englischsprachige Studienangebote fest verankern. Diese sollen in jeweils einem Studiengang der vier Fachbereiche neue Schwerpunkte entstehen lassen. Insgesamt erweitert die TH Lübeck um 31 neue Module – so umfangreich wie ein neuer Bachelorstudiengang.

„Damit geben wir unseren Studierenden schon an ihrer Heimathochschule die Möglichkeit sich breiter aufzustellen – ohne, dass sie direkt den großen Schritt ins Ausland gehen müssen“ so Vizepräsident Schwartze. Zudem gehe man damit auf die Bedürfnisse internationaler Studierender ein, englischsprachige Module zu belegen. „Daraus kann auch ein persönlicher Austausch an der Hochschule entstehen, von dem letztendlich sowohl die Studierenden der TH Lübeck als auch die Internationalen profitieren“, erklärt Frank Schwartze. Langfristig trage das Angebot dazu bei, Fachkräfte für die Region zu gewinnen. „Deshalb wird das Projekt auch in Kooperation mit dem Hansebelt e.V. durchgeführt“, so Schwartze.

Hintergrund

Bereits 2021 konnte die TH Lübeck mit einem ersten Förderprogramm vom DAAD das International Study and Support Centrum (ISSC) aufbauen. Ziel war und ist es, Studierende, Lehrende und Verwaltungspersonal hinsichtlich internationaler Angebote zu beraten und weiterzubilden. Mit dem neuen Zuschlag des DAAD kann auch das Centrum weiter ausgebaut und die Internationalisierung an der TH Lübeck weiter voranschreiten.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)

Der DAAD ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Seit seiner Gründung im Jahr 1925 hat der DAAD rund 2.6 Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Er wird als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen.

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Studierende
news-2647 Fri, 18 Feb 2022 15:48:00 +0100 Umweltkids und wissbegierige Lehrkräfte gesucht! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-18-umweltkids-und-wissbegierige-lehrkraefte-gesucht/ Der JuniorCampus der TH Lübeck bietet wieder Wettbewerbe und Lehrer-Fortbildungen an. Ab März geht es los – jetzt noch schnell anmelden Neugierige Umweltkids gesucht

Fragen, Forschen und Begreifen! – das ist das Motto des JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. In diesem Jahr neu dabei: die Umweltkids. Bei diesem Wettbewerb, der sich vom 01. März bis 1. Juni erstreckt, geht es darum Umwelt- und Klimaschutz in die Kindertagesstätten und Grundschulen zu bringen. Für die Themen „Mobilität & Umwelt- /Klimaschutz“ können sich Grundschulen mit Expeditionen beteiligen. Kindertagesstätten dürfen sich im Bereich „Gesundes Essen und die Umwelt/ das Klima schützen“ kreativ ausleben. Am Ende des Wettbewerbs geben die Kitas und Grundschulen Poster zu ihren Aktionen ab und nehmen damit an einer Preisverleihung teil.

Der JuniorCampus hat sich für diese Themen prominente Unterstützung geholt. Unter anderem am Projekt beteiligt ist das EU-Klimabündnis. Regionale Unterstützung kommt von der Rose-Stiftung und der Buchhandlung Belling.

Anmeldungen und Rückfragen unter: janina.mahncke(at)th-luebeck.de

Kostenfreie Präsenz-Fortbildungen für Grundschullehrkäfte in Kleingruppen

Ebenfalls im März starten die Fortbildungsangebote für Grundschullehrkräfte. Selbst zu experimentieren und zu forschen steht bei diesem Angebot im Fokus. Das Team vom JuniorCampus macht wissenschaftliche Zusammenhänge zielgruppengerecht greif- und erlebbar. Ergänzend hierzu vertiefen Vorführexperimente das erworbene Wissen, damit Lehrkräfte besser auf Fragen der Schülerinnen und Schülern eingehen können. Die Anzahl der Plätze ist auf 12 Teilnehmende begrenzt und an eine 3G Nachweispflicht gekoppelt.

Die Themen im ersten Halbjahr sind:

  • 03.03.2022 | Mein Körper: In welcher hHaut stecken wir?
  • 17.03.2022 | Der gebackene Stein!
  • 27.04.2022 | Wasser und Klima – ein Zusammenspiel der Kräfte
  • 02.06.2022 | Die Tücken der Wahrnehmung – optische Täuschungen!

Zum Einsatz kommen primär Alltagsmaterialien, damit alles, was die Lehrkräfte im Rahmen der Fortbildungen umsetzen auch 1:1 in den Unterricht implementiert werden kann. Der JuniorCampus unterstützt ebenfalls bei der ersten Umsetzung im Unterricht zum Beispiel via Online-Begleitung.

Anmeldung unter: janina.mahncke(at)th-luebeck.de
Weitere Informationen unter: https://www.th-luebeck.de/junior-campus/juniorcampus/schulungen-und-workshops/grundschulen/uebersicht/

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Nachwuchsförderung
news-2646 Thu, 17 Feb 2022 12:29:00 +0100 Klimaschutz an der TH Lübeck bekommt Verstärkung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-17-klimaschutz-an-der-th-luebeck-bekommt-verstaerkung/ Das Projekt „Mehr Klimaschutz an der TH Lübeck“ geht in die nächste Runde: mit dem neu eingestellten Klimaschutzmanager Stefan Engelhart sollen 13 Maßnahmen zur Stärkung des Klimaschutzes an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck umgesetzt werden Um den Klimaschutz an der TH Lübeck voranzubringen, startet das Projekt „Mehr Klimaschutz an der TH Lübeck – Umsetzung des Teilkonzeptes Liegenschaften der Technischen Hochschule Lübeck“. Im vorangegangenen Projekt „Eigene Liegenschaften der Technischen Hochschule Lübeck“ wurde bereits ein Klimaschutz-Teilkonzept erstellt. Inhalt des neuen Projektes ist es nun, dieses Konzept umzusetzen. Stefan Engelhart stärkt das Vorhaben nun durch seine neue Aufgabe als Klimaschutzmanager der TH Lübeck. Dazu Engelhart:

Durch das Klimaschutz-Teilkonzept ist der Grundstein gelegt worden die Technische Hochschule Lübeck nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Als Klimaschutzmanager möchte ich diesen Prozess begleiten und unterstützen. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind für mich bereits seit dem Studium zentrale Themen und ich freue mich daher sehr, in den nächsten zwei Jahren an der TH Lübeck in diesem Bereich tätig zu sein, sowie auf viele spannende Projekte.

13 Maßnahmen für mehr Klimaschutz

Das Klimaschutz-Teilkonzept beinhaltet 13 Maßnahmen zur Stärkung des Klimaschutzes an der Technischen Hochschule. Neben den klassischen Aufgaben, wie der Verbesserung der Energieeffizienz durch Energiecontrolling und Sanierungsmaßnahmen, liegt ein Schwerpunkt der Maßnahmen auf der zielgruppengerechten Ansprache aller an der Hochschule vertretenen Gruppen. Das sind zum Beispiel die Studierenden oder die wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Beschäftigten. Eine weitere Aufgabe ist die Vernetzung mit anderen Hochschulen und Klimaschutzinitiativen, um einen Erfahrungsaustausch zu etablieren und Kooperationen zu fördern. Letztendliches Ziel des Projektes ist die dauerhafte Reduzierung der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauches der TH Lübeck.

Unterstützung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative (NKI) gefördert (Förderkennzeichen: 67K13771). „Mehr Klimaschutz an der TH Lübeck“ unterstützt damit die Bemühungen der TH Lübeck zur Stärkung und Etablierung der Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Projektlaufzeit beträgt 2 Jahre und begann im Februar 2022.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen

https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

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Personalia
news-2644 Wed, 16 Feb 2022 08:43:00 +0100 Wahre Ware!? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-16-wahre-ware/ Neue Folge des Lübeck Hoch 3 Podcasts GEDANKENSPRÜNGE widmet sich dem Thema Wahre Ware Produktpiraterie, Plagiate, falsche Lippen, Fake Mails… Wer soll da noch den Durchblick bewahren zwischen Original und Fälschung? Was ist der Reiz des Nachgemachten? Und ist das eigentlich ein modernes Phänomen? Nicht immer geht es dabei um Betrug und Gewinnsteigerung. Mit unseren Gesprächspartner*innen der Folge „Wahre Ware?!“ lassen wir die Gedanken zwischen Musik, Chirurgie, digitalen Zertifikaten und der Hansezeit hin und herspringen.

Nach einem Unfall kann ein neues Gesicht dem Patienten die Rückkehr in das Gesellschaftliche Leben ermöglichen. Prof. Dr. Peter Sieg, der Direktor der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie am UKSH in Lübeck hilft Menschen mit Tumoren, angeborenen Fehlbildungen oder schwerwiegenden Verletzungen. Selbstverständlich werden Schönheitskorrekturen aber auch ohne medizinische oder psychosoziale Notwendigkeit durchgeführt. Sind sie deswegen verwerflich? Einen Song zu covern gehört zur künstlerischen Freiheit. Die Grenze zum Plagiat ist manchmal schwammig. Und sollte das Playback nicht spätestens seit Milli Vanilli der Vergangenheit angehören? Hierüber sprechen wir mit Bernd Ruf. Der Professor für Popularmusik an der MHL ist u.a. Gründer und künstlerischer Leiter des GermanPops Orchestra. Fälschungen in der digitalen Welt zu erkennen, fällt Laien besonders schwer. In Punkto Datensicherheit können sie aber weitreichende Folgen haben. Hier braucht es also professionelle Hilfe und strenge Regularien. Andreas Wittke von der Technischen Hochschule forscht an digitalen Zertifikaten in der Blockchain und rief das DigiCerts Netzwerk ins Leben. Aber Hand aufs Herz: War früher wirklich alles besser? Waren die Kaufleute und Seemänner zu Hansezeiten ehrlicher? Wer hat ihnen auf die Finger geschaut? Mit Antworten auf diese und weitere Fragen bereichert die Direktorin des Europäischen Hansemuseums, Dr. Felicia Sternfeld, als Gast die aktuelle Podcast-Runde.

Moderatorin Theresia Lichtlein, Kommunikationsleiterin der Technischen Hochschule Lübeck, ergänzt ab der 10. Folge das Moderationsteam der GEDANKENSPRÜNGE. Einmal monatlich beleuchtet der Podcast von Lübeck hoch 3 Themen der Forschung, Kultur und Gesellschaft. Jeweils sind Vertreter*innen der drei am Projekt beteiligten Hochschulen (Musikhochschule Lübeck, Technische Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck) und je nach Thema ein*e Expert*in als Gast zur interdisziplinären Diskussionsrunde eingeladen.

Der Podcast steht über die Website www.gedankenspruenge-podcast.de und alle gängigen Plattformen zum Abruf bereit. Die 45-minütigen Folgen gehen jeweils mittwochs zur Monatsmitte um 12 Uhr online. Mit dem Thema „Wahre Ware?!“ geht am 16. Februar der Themenkomplex „Echt wahr!“ in die fünfte Runde.
Wissenstransfer, wechselseitiger Dialog und neue Ideen – dafür steht Lübeck hoch 3. Den eigenen Podcast sehen die Initiatorinnen und Vertreter der drei Hochschulen als wichtigen Baustein, um den Diskurs mit der Gesellschaft über Wissenschaft und Kultur anzuregen.

Die Diskussionsrunde in Folge 10

Prof. Bernd Ruf: Der Professor für Popularmusik an der MHL gilt als einer der profiliertesten Grenzgänger in der deutschen Musikszene. Die Zusammenführung und die Gegenüberstellung von Klassik, Neuer Musik, Jazz und sogenannter Weltmusik bilden seinen Arbeitsschwerpunkt. Als freier Dirigent arbeitet er im In- und Ausland und dirigiert seit einigen Jahren regelmäßig als Gast das Stuttgarter Kammerorchester und die Stuttgarter Philharmoniker. Für die Händelfestspiele Halle konzipiert und leitet er die jährliche Konzertveranstaltung „Bridges to the Classics“. Bernd Ruf ist zudem Gründer und künstlerischer Leiter des GermanPops Orchestra. Das Orchester hat sich auf Studioproduktionen und Live-Konzerte im Bereich von Classical Crossover spezialisiert.

Prof. Dr. Peter Sieg ist Direktor der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck. Zu ihm und seinem Team kommen zumeist Menschen, die Verletzungen im Bereich der Kopf-Halsregion erlitten haben oder denen ein Tumor entfernt werden muss. Aber auch Kinder mit angeborenen Fehlbildungen, die nicht nur das Aussehen beeinträchtigen, sondern vor allem das Atmen, das Sprechen und die Nahrungsaufnahme erschweren, kann Professor Sieg helfen. Ebenso gehören ästhetische Korrekturen von Gesicht und Hals zu seinem chirurgischen Alltag. Zudem engagiert er sich seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich: Er reist in Krisengebiete und hilft dort Patient*innen.

Dr. Felicia Sternfeld studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Politik in u.a. in Münster, Regensburg und Paris. Nach der Promotion bei Prof. Hans Ost (Köln) war Felicia Sternfeld bis 2009 Deutschland-Repräsentantin für die im Kinsky Kunst Auktionen. Von 2009 bis 2011 leitete sie als Gesamtkoordinatorin die Karlsruher Museumsnacht KAMUNA und war im Anschluss in leitender Position für die Karlsruher Messegesellschaft und hier insbesondere die art KARLSRUHE tätig. Im Herbst 2014 übernahm sie die Leitung des Lübecker Theaterfigurenmuseums. Seit 15. Oktober 2015 leitet sie als Geschäftsführende Direktorin das Europäische Hansemuseum Lübeck. Daneben ist sie seit 1. Januar 2020 ehrenamtlich im Vorstand des Internationalen Museumsrates ICOM Deutschland tätig.

Der studierte Informatiker Dipl.-Ing. Andreas Wittke leitet den Bereich Digitale Zertifikate an der TH Lübeck. Hier geht es im Kern darum, Authentizität in der digitalen Welt durch kryptografische Verfahren zu prüfen. Als Chief Digital Officer konzipierte Andreas Wittke für die Tochterfirma der Fachhochschule oncampus GmbH verschiedene E-Learning Formate. Er hat die Massive Open Online Course (MOOC) Plattform mooin gegründet und unterstützt die Digitalisierung am Institut für interaktive Systeme (ISy) der TH Lübeck als auch bei der oncampus GmbH. Andreas Wittke forscht an digitalen Zertifikaten in der Blockchain und rief das DigiCerts Netzwerk ins Leben.

Die Moderatorin Theresia Lichtlein ist seit 2016 Kommunikationsleiterin der Technischen Hochschule Lübeck. Neben dem Podcast „Gedankensprünge“ moderiert sie on- und offline Veranstaltungen, Workshops und Panels rund um Wissenschaft, Wirtschaft und akademisches Leben. „Der Podcast GEDANKENSPRÜNGE zeigt wie kaum ein anderes Format, welche unterschiedlichen Assoziationen ein Schlagwort bei verschiedenen Menschen auslösen kann“, erläutert sie. „Ich finde es unheimlich faszinierend, wenn diese Blickwinkel aufeinandertreffen und sich unser aller Weltbild erweitert. Unsere Gäste ebenso wie unsere Zuhörer*innen können durch die Sichtweisen der anderen profitieren und Inspiration schöpfen.“

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news-2640 Fri, 11 Feb 2022 14:49:00 +0100 Prominenter Abschluss der Reihe Klima-Wandel-Denken https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2022-02-11-prominenter-abschluss-der-reihe-klima-wandel-denken/ Umweltminister trifft auf Club of Rome, trifft auf den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Mit einem hochkarätig besetzten Podium endete am Mittwoch die Vorlesungsreihe „Klima-Wandel-Denken“ im diesjährigen Studium generale. Zu Gast waren der Umweltminister Schleswig-Holsteins, Jan Philipp Albrecht, die Vorsitzende des Bundes für ökologische Lebensmittelwirtschaft Tina Andres und der Autor, Nachhaltigkeitsexperte und Mitglied des Club of Rome Christian Berg. Ausgehend von den Herausforderungen für gesellschaftliche Transformationen spannte die Diskussion den Bogen von ganz konkreten Zielsetzungen der CO2-Bepreisung bis hin zur Frage, wie eine Politik der Nachhaltigkeit möglich ist. Die Klimakrise, betonte Christian Berg, sei auch eine soziale Krise und Jan Philipp Albrecht forderte alle Akteure auf, ihr Handeln auf ökologische Belange hin auszurichten. Tina Andres betonte die notwendige Transformation der Landwirtschaft, die auch mit einer umfassenden Ernährungsbildung einhergehen müsse. Die von Christoph Rehmann-Sutter moderierte Online-Veranstaltung wurde von über 100 Teilnehmer:innen besucht.

In der von der Universität zu Lübeck zusammen mit den Scientists For Future HL, den Fridays For Future HL und der Technischen Hochschule Lübeck organisierten Vorlesungsreihe beleuchteten renommierte Wissenschaftler:innen aus den verschiedensten Disziplinen die Klimakrise und ihre Auswirkungen. Sie hat vor allem eins gezeigt: Die Klimakrise ist ohne einen tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Wandel nicht zu bewerkstelligen.

Norbert Reintjes, Professor und Vertreter der TH Lübeck im Rahmen des Projekts: „Die Reihe hat unterstrichen, dass die Klima- und Nachhaltigkeitskrise nicht alleine ein Thema für Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen ist. Vielmehr müssen die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen eine holistische gesellschaftliche Diskussion anregen und begleiten.“

Birgit Stammberger aus dem Projektteam: „Wenn wir über Klimakrise sprechen – das hat die Veranstaltung deutlich gezeigt - dann sind Fragen sozialer und Geschlechter-Ungleichheiten, genauso mit einzubeziehen wie postkoloniale Perspektiven. Das Potenzial dieser Ansätze braucht die Schaffung zahlreicher gesellschaftlichen Diskussions- und Handlungsräume.“

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