TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Wed, 27 Jan 2021 07:00:07 +0100 Wed, 27 Jan 2021 07:00:07 +0100 TH Lübeck news-2297 Wed, 20 Jan 2021 16:59:00 +0100 Diskussionsforum „Klima – Wandel – Denken“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-20-diskussionsforum-klima-wandel-denken/ Die menschengemachte Klimakrise erfordert mehr als erneuerbare Energie und Elektromobilität. Um die Erhitzung aufzuhalten und rückgängig zu machen, wird dies bei Weitem nicht reichen. Die Krise erfordert vielmehr eine tiefgreifende Transformation der Gesellschaft, des Wirtschaftens und des Lebenswandels. Wie das gelingen kann, muss umfassend und vielseitig diskutiert werden. Diskutieren Sie mit! Die Technische Hochschule Lübeck und die Universität zu Lübeck wollen sich an diesem Diskurs beteiligen. Unter dem Motto „Klima – Wandel – Denken“ eröffnet die Universität eine Webplattform als interdisziplinäres Diskussionsforum. Sie wird in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Lübeck und Vertreterinnen und Vertretern der Scientists 4 Future-HL am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität betrieben. Über die Hochschulkreise hinaus sollen auch Bürgerinnen und Bürger, Aktivistinnen und Aktivisten und alle Menschen angesprochen sein, die sich in Lübeck und Region für Klimaschutz einsetzen.

Diskutieren Sie ab jetzt mit! In dem Blog können Sie nicht nur Beiträge lesen und kommentieren, sondern sich auch mit eigenen Beiträgen beteiligen.

Die Initiative steht in Verbindung mit dem Studium Generale der UzL, das zum selben Thema als interdisziplinäre Ringvorlesung und gleichzeitig fächerübergreifendes Wahlfachseminar der Universität und der Technischen Hochschule Lübeck für das Wintersemester 2021/22 vorbereitet wird.

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news-2296 Wed, 20 Jan 2021 09:47:00 +0100 LINKplus-Programm der TH Lübeck erhält weitere Förderungen für das Jahr 2021 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-20-linkplus-programm-der-th-luebeck-erhaelt-weitere-foerderungen-fuer-das-jahr-2021/ Damit kann der sechste Jahrgang den Unterricht im April aufnehmen. Letzte Plätze sind noch zu vergeben! „Wir freuen uns sehr, dass wir dem sechsten LINKplus-Jahrgang dadurch eine Möglichkeit geben ein Studium an der Technischen Hochschule Lübeck aufzunehmen“, bekräftigt die Koordinatorin Nicole Grimm. Das Programm bereitet Geflüchtete bei ihrer Integration in einen Studiengang der Technischen Hochschule (TH) Lübeck vor.

Am 19. April 2021 soll der sechste Jahrgang das Lernen aufnehmen. Die finanziellen Voraussetzungen dafür sind nun vom Land Schleswig-Holstein und einigen Lübecker Stiftungen gesichert worden: Possehl-Stiftung, Jürgen-Wessel-Stiftung und Gemeinnützige Sparkassenstiftung sowie der Joachim-Herz-Stiftung. Nicole Grimm honoriert den Einsatz der Beteiligten:

Wir bedanken uns bei allen Förderinnen und Förderern des Programms und hoffen auf eine Fortführung in den nächsten Jahren, um dem Bedarf gerecht werden zu können und auch weiterhin einen guten Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften und zur guten Integration von Geflüchteten leisten zu können.

Gut ein Jahr zuvor sahen sich die engagierten Mitarbeiter:innen der „Lübecker Integrationskurse plus Technikunterricht“, kurz LINKplus, noch mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie konfrontiert. Doch die Umstellung auf digitale Lehre hat funktioniert. „Im letzten Semester haben wir die Vorteile der Onlinelehre genutzt. So ist eine optimale Kombination aus Home Learning und Präsenz-Unterricht in Kohorten entstanden“, resümiert die Programmkoordinatorin Nicole Grimm. In kleineren Gruppen hätten sich die Lernenden eher getraut Fragen zu stellen und konnten so besser betreut werden. Die 24 Schüler:innen des fünften LINKplus-Jahrgangs konnten im April dank rascher Bereitstellung digitaler Angebote durch das Institut für Lerndienstleistungen das Vorbereitungsprogramm aufnehmen.

Immer mehr Frauen

Erfreulich sei auch, dass sich die Anzahl der Teilnehmerinnen noch einmal gesteigert hat. Lag der Frauenanteil am Anfang noch bei fünf Prozent, ist er im derzeitigen fünften Jahrgang auf 36 Prozent angestiegen. Auch in anderen Bundesländern kommt LINKplus gut an. „Die Qualität unseres Programms scheint sich herumzusprechen, sodass bei uns mittlerweile auch Anfragen aus Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Bremen oder Hamburg eingehen“, zählt Nicole Grimm auf. Der Bedarf an dem Besuch eines Studienkollegs sei bei vielen Geflüchteten sehr groß, da ihr Abitur in Deutschland häufig nicht anerkannt wird. Über Vorbereitungsprogramme wie LINKplus wird diese Lücke geschlossen.

Weitere Informationen

Noch bis Februar 2021 können sich Interessierte für den sechsten LINKplus Jahrgang bewerben. Informationen zur Bewerbung und dem Programm gibt es hier.

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news-2295 Mon, 18 Jan 2021 11:00:00 +0100 Hochschulallianz für den Mittelstand startet mit neuem Vorstand ins Jahr 2021 – Transferstrukturen und Zusammenwirken stärken https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-18-hochschulallianz-fuer-den-mittelstand-startet-mit-neuem-vorstand-ins-jahr-2021-transferstrukturen-und-zusammenwirken-staerken/ Neuer Vorstand der Hochschulallianz für den Mittelstand gewählt. TH Lübeck Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig wurde in ihrem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt. Auf ihrer turnusmäßigen Versammlung im November 2020 wählten die Vertretungen der Mitgliedhochschulen der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM) den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Hochschule Bremerhaven, erneut zum Vorsitzenden der HAfM. Ihm zur Seite steht Dr. Muriel Kim Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck, die ebenfalls als Vorstandsmitglied bestätigt wurde. Für das scheidende Vorstandsmitglied Prof. Dr. Winfried Lieber (Hochschule Offenburg), wurde Prof. Dr. Susanne Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz, gewählt. Sie komplettiert als drittes Mitglied den Vorstand der HAfM, der seine Tätigkeit Anfang Januar 2021 für die nächsten zwei Jahre aufgenommen hat.

Ritzenhoff setzt sich als Professor für Gebäudeenergietechnik und in seiner Amtszeit als Rektor und Konrektor für Studium, Lehre und Forschung der Hochschule Bremerhaven seit über 20 Jahren für den Transfer in Forschungsprojekten ein.
Dr. Helbig ist seit 2014 Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck und steht, nicht zuletzt als amtierende Vizepräsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), für die internationale Öffnung der Allianz und ihrer Themen.
Aspekte wie Digitalisierung und Stärkung der regionalen und überregionalen Netzwerke liegen im Fokus des neuen Vorstandsmitglieds Professorin Weissman.

Vorstand und Mitglieder der HAfM werden sich in den kommenden Jahren mit Fragen zu einem zukunftsorientierten Transfer befassen. Gemeinsam wollen sie dazu das Zusammenwirken zwischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und dem Mittelstand intensivieren und Ideen für neue Förderstrukturen anregen. „Es bedarf weiterer zukunftsweisender Ansätze für einen gelungenen Transfer, daher müssen wir Raum schaffen, um allseits bekannte Strukturen zu verlassen und neue Ansätze zu generieren“, so der frisch bestätigte Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff.

Schon in 2021 wollen die Vertretungen der Mitgliedshochschulen durch kontinuierliche Zusammenarbeit unter anderem Qualitätsstandards für Transferprozesse formulieren sowie Strukturen für eine nachhaltige Innovationsentwicklung und -umsetzung insbesondere mit mittelständischen Unternehmen einfordern. „Mit dem Programm Innovative Hochschule sind bereits erste Akzente gesetzt worden, um die Transferstrukturen der Hochschulen nachhaltig zu stärken“, sagt Prof. Ritzenhoff. Mit der Agentur für Sprunginnovation habe das Bundesministerrium für Bildung und Forschung (BMBF) einen weiteren innovationspolitischen Meilenstein auf den Weg gebracht, um den Transfer von Hochschulforschungsergebnissen in die Wirtschaft zu stärken. „Wir sollten hier im Schulterschluss mit Politik und Wirtschaft aber den Blick über den Tellerrand wagen, um die Innovationslücke zwischen anwendungsorientierter Forschung in den HAW und der Prototyperstellung im mittelständischen Unternehmen bzw. dem Markteintritt zu schließen“, so Ritzenhoff weiter. Dabei sei eine interdisziplinäre Denkweise zukunftsweisend, da mit dem technologischen Transfer z.B. im Bereich der Digitalisierung oder dem Klimawandel auch übergeordnete gesellschaftliche und soziale Themen einhergehen. Für einen Austausch über zentrale Aspekte eines nachhaltigen innovativen Transfers plant die HAfM ihre 5. Transferkonferenz im Mai 2021.

Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist ein bundesweiter Verbund anwendungsorientierter Hochschulen. Die Mitgliedshochschulen fühlen sich den kleinen und mittelständischen Unternehmen ihrer Region als Rückgrat der deutschen Wirtschaft verpflichtet. Sie verfügen über langjährig gewachsene Forschungskooperationen mit regionalen Unternehmen und bilden durch ein arbeitsmarktbezogenes und anwendungsnahes wissenschaftliches Studium deren künftige Fach- und Führungskräfte aus. Die Hochschulen sind Impulsgeber für das Innovationsgeschehen im Mittelstand und tragen so zur Sicherung von Fortschritt und Wohlstand bei. An den aktuell 13 Mitgliedshochschulen der Allianz studieren über 100.000 Studierende in rund 500 Studiengängen.

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Forschung und Transfer
news-2293 Fri, 15 Jan 2021 11:50:00 +0100 Studiengang des Monats: Biomedizintechnik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/studiengang-des-monats-biomedizintechnik/ Neues Jahr – neues Format! In einer Videoreihe stellen Studierende der Technischen Hochschule (TH) Lübeck ihren Studiengang vor. Den Anfang machen Tabea Volpert und Alicianne Hocke. Sie beantworten Fragen zu ihrem Bachelorstudium Biomedizintechnik. Inkubatoren, Anästhesiegeräte und Mikrobiologie: der Studiengang Biomedizintechnik vereint das Ingenieurwesen mit naturwissenschaftlichem und medizinischem Wissen. Die Studierenden lernen den menschlichen Körper genau kennen und erarbeiten sich Fachkenntnis darüber, wie medizinische Geräte funktionieren.

Frühchen verlieren über die Haut sehr viel Feuchtigkeit…

Wie überlebenswichtig medizinische Geräte sein können, weiß auch die Studentin Tabea Volpert: „Vor meinem Studium war mir nicht bewusst, was für eine Technik in einem Inkubator stecken muss. Frühchen verlieren über die Haut sehr viel Feuchtigkeit und der Inkubator muss nicht nur die Wärme des Mutterleibs, sondern eben auch die Feuchtigkeit imitieren.“

 

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2294 Wed, 13 Jan 2021 11:29:00 +0100 „Virtuelle Projektzeit“ am Fachbereich M&W der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-13-virtuelle-projektzeit-am-fachbereich-mw-der-th-luebeck/ Rund 500 Teilnehmende folgten Anfang Dezember 2020 interessiert den angebotenen online-Formaten der „Virtuellen Projektzeit“ des Fachbereichs Maschinenbau & Wirtschaft (M&W) der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. In verschiedenen projektbezogenen Gruppen diskutierten die Studierenden je nach Interessenlage mit Vertretungen aus der Hochschule, der Wissenschaft und der teils internationalen Praxis. Sämtliche Veranstaltungen der „Virtuellen Projektzeit“ fanden online in der ersten Dezemberwoche 2020 über die BBB-Plattform der TH statt. Die „Virtuelle Projektzeit“ ist die Corona-bedingte Neukonzeption der ‚traditionellen‘ Projektwoche des FB M&W. Seit mehreren Jahren arbeiten dabei Studierende und Lehrende außerhalb der regulären Vorlesungen in Exkursionen, Projekten und Workshops praxisorientiert sehr erfolgreich zusammen.

Die Profs. Desirée Ladwig und André Drews gingen bei ihrem gemeinsamen Themenangebot „Digitales Mindset“ auf die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt für die Human Ressources eines Unternehmens und die eigene „Employability“ ein. An Beispielen erfolgreicher Unternehmen skizzierten sie, wie evolutionäre Organisationen (nach Frederik Laloux) versuchen, agil, KonsenT-orientiert möglichst schnell zu kollaborieren und zu skalieren.

In den kooperativen Workshops „Online Marketing“ und „Suchmaschinenoptimierung“ mit dem Institut für Entrepreneurship und Business Development (IEBD) der Profs. Ladwig und Drews verdeutlichten Google-Insider, wer welche Informationen aus den sozialen Medien wie auswertet und wie ein Startup-Unternehmen z.B., eigenständig eine Suchmaschinenoptimierung durchführen kann, um bei einer Internetrecherche einen oberen Listenplatz zu belegen und somit besser gefunden werden zu können.

Ein weiteres Angebot war die digitale Podiumsdiskussion zum Thema "Covid-19 und kein Ende: Wer soll das bezahlen?" der Wirtschaftsprofessoren Leef Dierks und Ulf J. Timm. Dierks und Timm beantworteten nach einer kurzen Faktendarlegung viele Fragen aus dem großen Kreis der Teilnehmenden. Inhaltlich gingen die beiden Professoren dabei auf die enormen Herausforderungen ein, die aus den finanziellen Unterstützungsmaßnahmen der staatlichen Haushalte im Kontext der Corona-Pandemie auf die gesamte Gesellschaft zukommen. Sie arbeiteten einige Aspekte heraus, die bei dem Thema eine zentrale Rolle spielen, wie bspw. die Erholung des Sozialproduktes, die Möglichkeiten zur Erhöhung von Steuern oder das Aushebeln der Schuldenbremse.

„Coach Dich doch selber/Gehirntraining“ war Schwerpunkt einer weiteren Veranstaltung von Prof. Désirée Ladwig. Es ging darum, die archaischen Mechanismen unseres Gehirns (Kategorisierung, Negativ-Bias, Gedankenkarussel, Adrenalin-Black-Out etc.) zu erkennen und erfolgreiche, individuelle Strategien dagegen zu entwickeln. Mit einem ausgearbeiteten Trainingsprogramm, wie bspw. zum Muskelaufbau im Fitnessstudio, gelingt es sich „selbst zu coachen“, um überkommene Glaubenssätze und veraltete Denkmuster abzulegen und sich neu zu programmieren.

International wurde es bei der digitalen Exkursion mit drei Expert:innen der Unternehmensberatung „Consulting 360°- Design your Career”. Unter der Leitung der Professoren André Elsner und Ulf J. Timm und mit einer Live-Zuschaltung von international erfahrenen Seniorberater:innen aus Zürich, Hamburg und Köln hatten die Studierenden Gelegenheit, über Karriere, Tätigkeiten und Perspektiven für Absolvent:innen in der Unternehmensberatung zu sprechen. Die Fachleute beantworteten Fragen zu spannenden Projekten, internationalen Reisetätigkeiten, monetäre sowie nicht-monetäre Anreize und sparten nicht mit wertvollen Tipps und Tricks zu Studium und Berufseinstieg.

Der Schlusspfiff der „Virtuellen Projektzeit“ stand wieder ganz im regionalen Interesse. Beim Feier¬abendgetränk mit dem Finanzchef des Zweitligaclubs FC St. Pauli wurden Gedanken über Ökonomie im Sport ausgetauscht. Mit Blick auf Tribüne und Spielfeld des Stadions am Millerntor wurde es wieder fachlich. Dabei ging es nicht nur um Auswirkungen der Corona-Krise auf den Profisport, sondern auch um Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Deckungsbeiträge selbst produzierter Trikots. Nach 90 Minuten hatten sich die beiden ‚Spielberichterstatter‘, die Professoren André Elsner und Ulf J. Timm, ein alkoholfreies Feierabendbier verdient, nicht ohne dem Finanzchef des FC. St. Pauli das Versprechen abzuringen, die TH Lübeck für einen Workshop im kommenden Jahr zu besuchen.

Resümee: Auf alle Angebote gab es äußerst positive Rückmeldungen. Viele Studierende wünschten, dass ein derartiges Angebot kurzfristig wiederholt werden möge. Die Teammitglieder der „Virtuellen Projektzeit“ des FB M&W, die Profs Dr. Ladwig, Dr. Drews, Dr. Elsner und Dr. Timm überlegen, dieses Format im Sommersemester 2021 erneut anzubieten. Sie wollen hochschulintern Gespräche mit Lehrenden suchen, um das Angebot fachbereichsübergreifend auszuweiten.

Ulf J. Timm, Dez. 2020

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2292 Fri, 08 Jan 2021 14:32:00 +0100 Laudator der Technischen Hochschule (TH) Lübeck würdigt Architekturpreis der Kaufmannschaft zu Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-08-laudator-der-th-luebeck-wuerdigt-architekturpreis-der-kaufmannschaft-zu-luebeck/ Die Kaufmannschaft zu Lübeck vergibt seit 1990 alle zwei Jahre den „Architekturpreis für Gewerbebauten". Dieser Preis ist gedacht als Anerkennung für Bauherren, die sich mit der Errichtung, dem Umbau und der Sanierung vorbildlicher Industrie- und Gewerbebauten für das Stadtbild der Hansestadt und der Region Lübeck verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung soll die Öffentlichkeit und die Fachwelt auf die Bedeutung der gestalteten Umwelt und des Baugeschehens unserer Zeit aufmerksam gemacht werden.

Ganz im Sinn dieses Preises würdigte Architekturprofessor Heiner Lippe, Fachbereich Bauwesen der Technische Hochschule Lübeck, als Laudator den Sieger des Wettbewerbs des Jahres 2020. Die sechsköpfige Jury hatte unter seinem Vorsitz aus den eingesendeten Bewerbungen das HanseLab der Volksbank e.G. in der Marlistraße als Gewinner ausgewählt.

Mit den Worten: „Die Bauherren haben sich auf eine feine, zurückhaltende Gestaltung eingelassen, die die Geschichte des Gebäudes mitnimmt, dabei Zukünftiges schafft in Nutzung und Gestaltung, ohne das Vergangene verstecken zu wollen. Leicht, dezent, nachhaltig schaffen es Architektur und Nutzungsanforderungen, eine sinnvolle Verbindung in dem größeren Gebäudekomplex zu schaffen“, beschrieb Lippe das HanseLab als ein gutes Beispiel für den zeitgemäßen Umgang mit dem Bestand.

Ermittelt wurde der Preisträger von einer Jury, die sich aus Mitgliedern der Kaufmannschaft zu Lübeck und aus Personen des öffentlichen Lebens der Hansestadt Lübeck zusammensetzte. Der Architekturpreis ist nicht dotiert. Im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung erhielt der Bauherr eine Urkunde und eine bronzene Plakette, die im prämierten Gebäude angebracht wurde.

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Fachbereich Bauwesen
news-2289 Thu, 07 Jan 2021 09:14:00 +0100 Die Chinakoordination der TH Lübeck sucht Paten und Patinnen im Chinabuddies-Programm https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-07-die-chinakoordination-der-th-luebeck-sucht-paten-und-patinnen-im-chinabuddies-programm/ Anfang 2021 startet wieder das Chinabuddies-Programm der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Dafür sucht die Chinakoordination an der TH Lübeck wieder Studierende, die Interesse am internationalen Austausch haben und eigene Englischkenntnisse (und ggf. Chinesisch) trainieren möchten. Chinabuddies übernehmen im Sommersemester 2021 eine Patenschaft für Studierende aus der Shanghaier Partnerhochschule East China University of Science and Technology (ECUST). Für dieses ehrenamtliche Engagement erhalten Interessierte ein Zertifikat der TH Lübeck.

Aufgabe der Chinabuddies ist es, die chinesischen Kommiliton:innen ab März 2021 bei Fragen im Studienalltag zu unterstützen, ihnen den Campus sowie Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten zu zeigen und sie bei der Erkundung zu begleiten. Gemeinsame Freizeitaktivitäten tragen dazu bei, neue Freundschaften zu schließen und sich in der Fremde willkommen zu fühlen.

Erste Vorbereitungstreffen (online) sowie ein interkulturelles Training (ggf. online) finden bereits im Januar und Februar statt. Ab März organisiert die TH Lübeck, soweit möglich, programmbegleitende Aktivitäten (Stadtführungen, evtl. Ausflüge sowie Teammeetings).

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind unter www.th-luebeck.de/CHINABUDDIES zu finden.

Anmeldung bitte per E-Mail bis 15. Januar 2021 an chinakoordination(at)th-luebeck.de.

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news-2288 Wed, 06 Jan 2021 14:00:00 +0100 Online-Wettbewerbe „Mein Körper“ und „Unsere Ostsee“: über 50 Einreichungen trafen beim JuniorCampus ein https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-01-06-online-wettbewerbe-mein-koerper-und-unsere-ostsee-ueber-50-einreichungen-trafen-beim-juniorcampus-ein/ Nach dem erfolgreichen Durchlauf des ersten Online-Wettbewerbs im Frühjahr 2020 und der großen Nachfrage hatte der JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zu einer „zweiten Runde“ eingeladen. Vom 15. September bis 13. November 2020 standen erneut zwei Themen im Fokus der Online-Wettbewerbe: Beim Thema „Mein Körper: Knochen, Knorpel und Gelenke – was versteckt sich unter unserer Haut?“ sollte ein Körpermodell aus Alltagsmaterialien gebaut werden. Im zweiten Wettbewerb „Unsere Ostsee – Auf Entdeckungstour am Strand!“ war es Aufgabe, eine Skulptur oder ein Modell aus den Dingen zu kreieren, die im Spülsaum am Ostseestrand zu finden sind.

Einzeln, mit Freunden, mit der Kitagruppe oder im Verbund mit der gesamten Schulklasse gingen die Kleinen ans Werk. Über 50 Einreichungen konnte das Team des JuniorCampus nach Ablauf der Frist online in Empfang nehmen. Ausnahmslos waren es Fotos von dem, was sich die Kinder zu den Themen ausgedacht hatten. Die Bandbreite der Arbeiten reichte von Modellen einzelner Gliedmaßen über Stillleben bis hin zu ganzen lebensgroßen Körpermodellen und war Ausdruck von Kreativität und Spaß bei den Teilnehmenden.

Bei den vielen tollen Beiträgen fiel es der Jury nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Prämiert wurden die kreativsten Beiträge. Die Preise waren so unterschiedlich wie das große Feld der Ideen. Sie wurden von den Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt und reichten von einer Woche „JuniorCampus on Tour“ zu einer Kita oder Schule, über zahlreiche gesunde Überraschungspakete von der VIACTIV Krankenkasse bis hin zu einer Mini-Phänomenta-Ausstellung von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft.

Die Online-Wettbewerbe entstanden in Kooperation mit der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck im Projekt „Ostsee“, mit der VIACTIV Krankenkasse im Thema „Körper“ und mit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), die ihre Ausstellung als Preis zur Verfügung stellte.

Weitere Informationen

Auf der Internetseite des JuniorCampus finden Interessierte viele Experimente und Videos zum Mit- und Nachmachen.

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news-2284 Thu, 17 Dec 2020 15:35:00 +0100 Hansestadt Lübeck und die Lübecker staatlichen Hochschulen wollen Wohnheimplätze für Studierende vorantreiben https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-17-hansestadt-luebeck-und-die-luebecker-staatlichen-hochschulen-wollen-wohnheimplaetze-fuer-studierende-vorantreiben/ Unterzeichnung gemeinsamer Absichtserklärung: Studentisches Wohnen in Lübeck verbessern Die Hansestadt Lübeck plant neues studentisches Wohnen in der Größenordnung von 200 bis 300 Wohnheimplätzen im Quartier Bornkamp / Schärenweg. Die Präsidien der drei staatlichen Hochschulen Lübecks, die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck und die Musikhochschule Lübeck (MHL) begrüßen diese Initiative und unterstützen sie ausdrücklich.

Am 17. Dezember 2020 unterzeichnen die vier Parteien, namentlich der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Jan Lindenau, die Hochschulvertretungen Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin Universität zu Lübeck, Dr. Muriel Helbig, Präsidentin Technische Hochschule Lübeck und Prof. Rico Gubler, Präsident Musikhochschule Lübeck, eine Erklärung. Darin verpflichten sich die Hochschulen diese Initiative zu unterstützen, indem sie prüfen, welche weiteren Flächen auf dem Campusgelände, beispielsweise im Rahmen einer Nachverdichtung für studentisches Wohnen kurz- und mittelfristig zur Verfügung gestellt werden können.

„Mit dem Auslegungsbeschluss des Bebauungsplans Bornkamp / Schärenweg ist ein wichtiger Schritt für die Ausweisung neuer Flächen für studentisches Wohnen in Campusnähe vollbracht. Das Thema studentisches Wohnen bleibt ein wichtiges Anliegen aller Beteiligten“, betont Bürgermeister Jan Lindenau anlässlich der Unterzeichnung des Letter of Intent im Lübecker Rathaus.

Aktuell sind es über 11.000 junge Menschen, die an den staatlichen und privaten Hochschulen in Lübeck studieren. Und es werden zukünftig mehr.
„Als Präsidentin der Universität freue ich mich außerordentlich, dass die Hansestadt Lübeck nun gemeinsam mit den drei Hochschulen diese Absichtserklärung unterzeichnet“, bekräftigt Professorin Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin Universität zu Lübeck. „Bezahlbarer, studentischer Wohnraum ist für unsere Studierenden nach wie vor wichtig und bei wachsenden Studierendenzahlen stets knapp. Die Schaffung der neuen Wohnheimplätze wird Lübeck als Hochschulstandort noch attraktiver machen.“

„Die Hansestadt Lübeck profitiert von ihren Studierenden. Sie beleben das Stadtbild und tragen die Wissenschaft über vielfältige Projekte in die Gesellschaft hinein. Sie sind die Fachkräfte von morgen und stehen für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, führt Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck, aus. „Die Wahl eines Studienortes hängt ganz maßgeblich nicht nur vom Studienangebot, sondern auch mehr und mehr von der Verfügbarkeit studentischen Wohnraumes ab. Wenn Lübeck hier zulegt, haben wir einen echten Vorteil – deswegen ist die Unterzeichnung dieser gemeinsamen Absichtserklärung so wichtig.“

„Die Studierenden der MHL kommen aus allen Himmelsrichtungen, aus Deutschland, aus Europa, aus der ganzen Welt. Sie finden hier in Lübeck für einige Jahre ein Zuhause und das wollen wir Ihnen weiterhin geben durch die Initiative für mehr studentischen Wohnraum. Die Studierenden beleben die Hansestadt Lübeck und tragen zur Weiterentwicklung dieser wunderschönen Stadt bei“, ergänzt Professor Rico Gubler, Präsident der MHL.

Vor dem Hintergrund jetzt schon überfüllter Hörsäle und Busse, langer Wartezeiten in den Mensen, häufig besetzter Laborarbeitsplätze und vor allem der Wohnungsnot bei Studierenden, stehen nicht nur die Hochschulen vor großen Herausforderungen am Studienstandort Lübeck.

Lange schon fordern das Studentenwerk und die Allgemeinen Studierendenausschüsse mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Besonders im Bereich von preisgünstigem studentischem Wohnraum ist die Hansestadt Lübeck unterversorgt. Das Thema ist nicht nur in den Hochschulen angekommen, es beschäftigt auch die Stadtvorderen. Deshalb wollen die Hochschulen und die Hansestadt Lübeck in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mehr Flächen entwickeln.

Die rund 11.000 Studierenden sollen gerne und gut in Lübeck studieren. Die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck, die Musikhochschule Lübeck und die Hansestadt Lübeck sehen gemeinsam Handlungsbedarf, die Situation für studentisches Wohnen in der Hansestadt Lübeck zu verbessern und damit die Attraktivität des Hochschulstandortes Lübeck zu steigern.

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news-2283 Tue, 15 Dec 2020 10:03:00 +0100 Immanuel-Kant-Schule Reinfeld offizielle MINT-Kooperationspartnerin des JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-15-immanuel-kant-schule-reinfeld-offizielle-mint-kooperationspartnerin-des-juniorcampus-der-technischen-hochschule-luebeck/ JuniorCampus Leiter Dr. Jürgen Tchorz und Schulleiterin Jennifer Behnke besiegelten am Montag, 14. Dezember, die langjährige Kooperation. Zukünftig wollen beide Institutionen zusammen Schülerinnen und Schüler für Themen in MINT-Fächern begeistern. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Vor dem Gebäude des JuniorCampus überreichte Jürgen Tchorz die offizielle Kooperations-Plakette an Jennifer Behnke und Clemens Schlaak. Die Immanuel-Kant-Schule (KGS) profitiert nun von den Vorzügen der offiziellen Partnerschaft wie zum Beispiel der Vorabbuchung von Schülerlaboren zu unterschiedlichen Themen am JuniorCampus, der Unterstützung bei Vorhabenwochen und Praktika, der Nutzung von speziellen Lehrerfortbildungen und vielem mehr.

„Es ist wichtig, den Stellenwert der Naturwissenschaften in den Fokus zu rücken. Mit der Kooperation machen wir an der Immanuel-Kant-Schule einen weiteren Schritt in diese Richtung“, betont die Schulleiterin der KGS. Bisher unterstützten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JuniorCampus die Schule unter anderem im Rahmen von Schülerlaboren am JuniorCampus oder dem Berufetag an der KGS.

„Der enge Kontakt mit den Schulen ist uns besonders wichtig. Vor allem, wenn wir neue Formate entwickeln steht der Bezug zur Praxis an der Schule im Vordergrund“, stellt Tchorz klar. Der Koordinator der Jahrgänge acht bis zehn, Clemens Schlaak, freut sich über die Kooperation: „Wir besiegeln damit eine verlässliche und engere Zusammenarbeit. Wir wollen in Zukunft in möglichst vielen Jahrgängen die Angebote des JuniorCampus eröffnen.“

Wie gut die Institutionen bisher interagiert haben, zeigt sich besonders in den Veranstaltungsformaten „Ernährung“ und „Wie Werbung wirkt“. Gemeinsam wurden diese beiden Unterrichtskonzepte für die Jahrgänge fünf bis sieben im Fach Verbraucherbildung konzipiert.

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news-2282 Thu, 10 Dec 2020 14:45:00 +0100 Europäische Union fördert Exzellenz - 4,4 Mio Euro für die Einrichtung des internationalen Joint Masterprogramms an der TH Lübeck und an ihren Partnerhochschulen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-10-europaeische-union-foerdert-exzellenz-44-mio-euro-fuer-die-einrichtung-des-internationalen-joint-masterprogramms-an-der-th-luebeck-und-an-ihren-partnerhochschulen/ Die Europäische Union (EU) unterstützt die Einrichtung eines neuen internationalen Masterstudiengangs an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck und an Partnerhochschulen in Belgien, Polen und Portugal. Der Studiengang namens „Master in Applied Ecohydrology“ (MAEH) zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er die Naturwissenschaft, das Ingenieurwesen und das Management von Gewässern zusammenführt und integriert. Ab sofort können sich Studierende, die über nachweislich sehr gute Leistungen in ihrem bisherigen Bachelorstudium mit besonderem fachlichen Bezug zum Wasser, in der Gewässerökologie, der Hydrologie, dem Bau- oder Umweltingenieurwesen und über gute Englischkenntnisse verfügen, für den neuen internationalen Masterstudiengang bewerben.
Das internationale Projektkonsortium läutet die Bewerbungsphase mit dem Start ihrer Webseite www.maeh-mundus.eu Anfang Dezember 2020 ein.
Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2021. Bis spätestens Mitte April 2021 erfahren die ausgewählten Kandidat:innen über ihre Annahme in das europäische Masterprogramm, das im Herbst 2021 in Portugal startet.

Die Förderung erfolgt aus dem EU-Programm ‚Erasmus Mundus‘ mit insgesamt 4,4 Millionen Euro und ist für vier Jahre vorgesehen. In der Förderung sind eine einjährige Vorbereitung und die dreijährige Anlaufphase des Studienganges mit 15 Stipendien enthalten. Das Programm Erasmus Mundus zielt darauf, dass Verbünde europäischer Hochschulen gemeinsame Masterprogramme entwickeln, durch die exzellente internationale Studierende in Europa Masterabschlüsse zu zukunftsweisenden Themen absolvieren können.
„Mit diesem neuen Studienprogramm kann die TH Lübeck sich in den kommenden Jahren international vernetzen und ihr eigenständiges Profil im Bereich Umwelt- und Wasseringenieurwesen weiterentwickeln“, sagt der Mitinitiator dieses Projekts, Dr. Christoph Külls. Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) der Europäischen Kommission, die den gemeinsamen Projektantrag des Konsortiums äußerst positiv bewertete und nunmehr mit 4,4 Mio Euro fördert, sieht den ‚European Joint Master‘ „als eine Art Exzellenzinitiative gemeinsamer Masterprogramme europäischer Hochschulverbünde.“
Külls ist Professor für Hydrologie und Internationale Wasserwirtschaft an der TH Lübeck und hat federführend mit der Fachgruppe ‚Wasser‘ im Fachbereich Bauwesen und den europäischen Partnern den Antrag bei der EU gestellt.

Die Studierenden erwartet ein vielfältiges, internationales vier-semestriges Studium. Der Studiengang beruht auf vier bestehenden Programmen, die allesamt an den beteiligten Partnerhochschulen/ Universitäten Algarve (Portugal), Antwerpen (Belgien), Lodz (Polen) und Lübeck verstetigt sind.
Im neuen internationalen Masterprogramm werden nach der Anlaufphase bis zu 25 Studierende zugelassen. An dem Programm können Studierende auch eigenfinanziert teilnehmen.
Durch enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und dem internationalen Programm für Hydrologie (IHP) der UNESCO, die das Programm mit Referenten von UNESCO Zentren aus der ganzen Welt unterstützt, entstehen bereits während des Studiums Kontakte zum späteren internationalen Arbeitsmarkt in der Wasserwirtschaft und Wasserforschung.
Die Studierenden des MAEH beginnen ihr Studium in der Küstenstadt Faro im südlichen Portugal an der Universität Algarve. Dort erhalten sie die naturwissenschaftlichen Grundlagen am UNESCO-Lehrstuhl für Gewässerökologie. Im zweiten Semester vertiefen sie die ingenieurhydrologische Anwendung der erlernten gewässerökologischen Grundlagen an der TH Lübeck und erlernen den Transfer in die Praxis. Nach einem intensiven einmonatigen Geländepraktikum am Europäischen Zentrum für Gewässerökologie der polnischen Universität Lodz, werden im dritten Semester die Prinzipien eines nachhaltigen und integrierten Wassermanagements an der Universität Antwerpen in Belgien vermittelt. Die abschließende Masterarbeit kann an einer der vier beteiligten Hochschulen geschrieben werden. Der Masterabschluss wird von allen beteiligten Hochschulen gemeinsam verliehen.

Der neue europäische Studiengang MAEH ist eng mit dem bestehenden englischsprachigen Masterstudiengang „Water Engineering“ (WEM) des Fachbereichs verbunden. Die Veranstaltungen des zweiten Semesters werden von Studierenden des WEM und des MAEH gemeinsam besucht. Darüber hinaus haben die WEM-Studierenden die Möglichkeit, ein ERASMUS-Austauschsemester an einer der MAEH-Partnerhochschule zu verbringen.   

Weitere Informationen

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Fachbereich Bauwesen
news-2281 Wed, 09 Dec 2020 15:46:00 +0100 Mit mint-wetter.de vom Wetter zum Klima – MINT-Schulen in Schleswig-Holstein starten an der Lübecker Baltic-Schule das Pilotprojekt zur Umweltbildung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-09-mit-mint-wetterde-vom-wetter-zum-klima-mint-schulen-in-schleswig-holstein-starten-an-der-luebecker-baltic-schule-das-pilotprojekt-zur-umweltbildung/ Am 08.12.2020 ging das Umweltbildungsprojekt „Vom Wetter zum Klima“ an der Baltic-Schule in Lübeck offiziell an den Start. Dreh- und Angelpunkt in diesem Bildungspilotprojekt ist die Webseite mint-wetter.de. Diese Wetter-App sammelt die Wetterdaten von insgesamt zehn MINT-Schulen an unterschiedlichen Standorten in Schleswig-Holstein und führt diese zusammen. Die zehn beteiligten MINT-Schulen haben damit Zugriff auf diese Daten und nutzen sie für die Umweltbildung im Unterricht. Das Pilotprojekt „Vom Wetter zum Klima“ ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von der Baltic-Schule Lübeck, des JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck und der Dräger-Stiftung. Die Partner haben im Rahmen dieser Kooperation eine Wetter-Webseite für die Umweltbildung an Schulen in Schleswig-Holstein initiiert und mit finanzieller Unterstützung durch die Dräger-Stiftung auf den Weg gebracht.

Mit Unterstützung durch Andre Adam, Fachlehrkraft an der Baltic Schule und durch Vermittlung seines Informatikprofessor Dr. Stefan Krause hat der Masterstudent Max Sternitzke, Studiengang Informatik Softwaretechnik der TH Lübeck, ein entsprechendes Web-Modul programmiert. Dieses Modul beinhaltet Schnittstellen zu allen bestehenden Wetterstationen an den schleswig-holsteinischen MINT-Schulen.

„War es bisher nur möglich, die umfangreichen Datenmengen aus den Messungen zur Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Sonnenscheindauer, Windgeschwindigkeit und Regenmenge in tabellarischer Form einzusehen und umständlich zu vergleichen, bereitet das neue Modul die gesammelten Messwerte digital so auf, dass die Ergebnisse auch jahrgangsübergreifend von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften für den Unterricht in den Schulen genutzt werden können“, erklärt Adam die Vorteile der App.
„Diese Art der übersichtlichen Datenspeicherung“, so der Fachlehrer weiter, „ermöglicht die Beobachtung der langfristigen Wettersituation und leitet so vom Wetter zum Klima über. Besonders die langfristig feststellbare Zu- oder Abnahme von extremen Wetterereignissen lasse Rückschlüsse auf mögliche Klimaveränderungen zu.“

„Vom Wetter zum Klima“ – Umweltbildung ist heute ein immens wichtiger Bestandteil im Rahmen der kulturellen Schulbildung in unserer Gesellschaft. So sehen es auch die Verantwortlichen der Dräger-Stiftung und haben die Programmierarbeiten finanziell unterstützt, allen voran Konzernchef Stefan Dräger und Stiftungsvorstand Claudia Rohn. Beide haben sich persönlich zum Start der Wetter-App an der Baltic-Schule eingefunden, um sich von der Arbeit zu überzeugen. Dank dieser Unterstützung verfügen die schleswig-holsteinischen MINT-Schulstandorte nun über ein Instrument, das erstmals permanent lokale Wetterdaten überregional sammelt, auswertet, vergleicht und dem schulischen Unterricht aufbereitet zur Verfügung stellt.

Das Wetter-Tool steht allen Bildungsinstitutionen und allen Wetter-Interessierten kostenlos zur Verfügung: https://mint-wetter.de/

 

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2280 Tue, 08 Dec 2020 15:42:00 +0100 TH Lübeck im CHE-Ranking – in der BWL und im Wirtschaftsingenieurwesen stimmt die Betreuung der Studierenden von Anfang bis Ende! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-08-th-luebeck-im-che-ranking-in-der-bwl-und-im-wirtschaftsingenieurwesen-stimmt-die-betreuung-der-studierenden-von-anfang-bis-ende/ Der neue ZEIT-Studienführer 2020/21 mit dem aktuellen CHE Hochschulranking ist erschienen. In diesem bewerten Studierende verschiedene Faktoren ihres Studiums und die Studienbedingungen. Das Hochschulranking hilft zu entscheiden, welches das richtige Studium für Studieninteressierte ist.

Die Technische Hochschule Lübeck hatte sich im aktuellen CHE/ ZEIT-Ranking mit den beiden Masterstudiengängen Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftsingenieurwesen beteiligt. Beide Studienangebote wurden in den Kriterien ‚Unterstützung am Studienanfang‘ und ‚Abschlüsse in angemessener Zeit‘ in die Spitzengruppe gerankt.
„Schon zu Beginn meines Studiums konnte ich mit meinem Betreuer besprechen, in welche Richtung meine Forschungsarbeit- und meine Masterarbeit gehen würden. Dies, wie nicht zuletzt eine kontinuierliche Unterstützung, ermöglichte es mir, meinen Abschluss innerhalb der angestrebten vier Semester zu machen", sagt die BWL-Masterabsolventin Sonja Tiggelbeck.

Ebenso gut abgeschnitten haben beide Disziplinen mit hohen prozentualen Ergebnissen (BWL= 82,1 Prozent, WiIng. = 89,4 Prozent) in der Kategorie ‚Abschlussarbeiten in Kooperation mit der Praxis‘ mit Platzierungen in der Spitzengruppe.
Daneben wurden die Studierenden u.a. zur allgemeinen Studiensituation (Bibliothek- und Raumsituation) und zu Kontakten zur Berufspraxis befragt. Auch hierbei erreichten beide Studiengänge zufriedenstellende Platzierungen in den Mittelgruppen.

„Besonders gefreut haben uns natürlich die Ergebnisse der beiden Studiengänge in der Spitzgengruppe, spiegeln diese doch besonders gut die Betreuungssituation im Fachbereich und dokumentieren das gute Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden, sowie die Praxisrelevanz unserer Ausbildung. Genauer und kritischer anschauen müssen wir uns allerdings das Kriterium Internationale Ausrichtung. Hier gibt es sicherlich noch Entwicklungspotential und den Wunsch besser zu werden, zumal wir uns hier in einem wichtigen Handlungsfeld unserer Hochschulstrategie befinden. In jedem Fall begrüßen wir das alljährliche Ranking von CHE und ZEIT, um zu erfahren, wo wir im bundeweiten Vergleich stehen“, sagt Prof. Dr. Tim Voigt, Dekan des Fachbereich Maschinenbau Wirtschaft der TH Lübeck nach einer ersten Analyse des Rankings.

Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen werden in das Ranking einbezogen. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Internationalität stützt sich das Ranking insbesondere auf Urteile von Studierenden.

Das Ranking der Masterstudiengänge ist abrufbar unter: www.zeit.de/masterranking

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2279 Mon, 07 Dec 2020 16:29:00 +0100 Das neue Dekanat im Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-07-das-neue-dekanat-im-fachbereich-maschinenbau-und-wirtschaft/ Im Fokus: Erhöhung der Attraktivität des Lehrangebots, Intensivierung der Forschungsaktivitäten und Ausbau von Austausch- und Auslandsformaten in Lehre und Forschung. Das Dekanat des Fachbereichs Maschinenbau und Wirtschaft (MW) hat sich im Herbst 2020 neu aufgestellt. Als Pro-Dekane wurden Prof. Dr. Karen Cabos und Prof. Dr. Nils Kohlhase für zwei weitere Jahre bestätigt. Neu ins Amt als Dekan wurde Prof. Dr. Tim Voigt gewählt. Die Fachbereichsleitung wird den eingeschlagenen Weg zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrangebots weiterverfolgen. Ganz aktuell steht die Unterstützung digitaler Lehrformate im Fokus, mit dem Ziel auch in der Pandemie didaktisch hochwertige Lehre anzubieten. Im Anschluss wird es spannend werden, welche digitalen Formate es in die Präsenzlehre schaffen werden. Darüber hinaus wird intensiv an der Erweiterung des Studienangebots und an der Internetpräsenz gearbeitet.

Ein zentrales und herausforderndes Anliegen sieht das Dekanat in der Intensivierung der Forschungsaktivitäten am Fachbereich. Hier gilt es, eine stärkere Vernetzung der forschenden und forschungsinteressierten Kollegen, sowie eine höhere Transparenz und Sichtbarkeit der Forschungsaktivitäten zu erreichen.

Der weitere Ausbau von Austausch- und Auslandsformate im Rahmen von Lehre und Forschung bildet den dritten Schwerpunkt der Dekanatsarbeit. Ziel ist es einerseits mehr Studierende von den Vorzügen akademischer Auslandserfahrungen zu überzeugen und andererseits die Attraktivität der Studiengänge für ausländische Studierende zu erhöhen.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2278 Fri, 04 Dec 2020 15:59:00 +0100 „Vom Wetter zum Klima“ – MINT-Schulen in Schleswig-Holstein starten mit Pilotprojekt zur Umweltbildung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-04-vom-wetter-zum-klima-mint-schulen-in-schleswig-holstein-starten-mit-pilotprojekt-zur-umweltbildung/ Am 08.12.2020 geht das Umweltbildungsprojekt „Vom Wetter zum Klima“ an der Baltic-Schule in Lübeck offiziell an den Start. Dreh- und Angelpunkt in diesem Bildungspilotprojekt ist die Webseite mint-wetter.de. Diese Wetter-App sammelt die Wetterdaten von insgesamt zehn MINT-Schulen an unterschiedlichen Standorten in Schleswig-Holstein und führt diese zusammen. Die zehn beteiligten MINT-Schulen haben damit Zugriff auf diese Daten und nutzen sie für die Umweltbildung im Unterricht. Das Pilotprojekt „Vom Wetter zum Klima“ ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von der Baltic-Schule Lübeck, des JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck und der Dräger-Stiftung. Die Partner haben im Rahmen dieser Kooperation eine Wetter-Webseite für die Umweltbildung an Schulen in Schleswig-Holstein initiiert.
Der Masterstudent Max Sternitzke, Studiengang Informatik Softwaretechnik der TH Lübeck, hat ein entsprechendes Web-Modul mit Unterstützung durch Andre Adam, Fachlehrkraft an der Baltic Schule programmiert. Das Modul beinhaltet Schnittstellen zu allen bestehenden Wetterstationen an den Schleswig-Holsteinischen MINT-Schulen. Es führt sämtliche Rohdaten zusammen und bereitet die gesammelten Daten und Messwerte digital so auf, dass die Ergebnisse jahrgangsübergreifend von Schüler:nnen und Lehrkräften für den Unterricht in den Schulen genutzt werden können.

„Vom Wetter zum Klima“ – Umweltbildung ist in heutiger Zeit ein immens wichtiger Bestandteil im Rahmen der kulturellen Schulbildung in unserer Gesellschaft. So ist es der finanziellen Unterstützung durch die Dräger-Stiftung zu verdanken, dass die Schleswig-Holsteinischen MINT-Schulstandorte nun jeweils über eine Wetterstation verfügen, die erstmals permanent lokale Wetterdaten überregional sammelt, auswertet, vergleicht und dem schulischen Bedarf für den Unterricht zur Verfügung stellt.
Die implementierte Datenspeicherung ermöglicht die Beobachtung der langfristigen Wettersituation und leitet so vom Wetter zum Klima über. Insbesondere die langfristig feststellbare Zu- oder Abnahme von extremen Wetterereignissen lassen Rückschlüsse auf mögliche Klimaveränderungen zu.
Das Wetter-Tool steht allen Bildungsinstitutionen und allen Wetter-Interessierten kostenlos zur Verfügung: https://mint-wetter.de/

 

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news-2275 Wed, 02 Dec 2020 09:16:00 +0100 Possehl-Ingenieurpreis - so international wie seit Langem nicht mehr https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-12-02-possehl-ingenieurpreis-so-international-wie-seit-langem-nicht-mehr/ Der Possehl-Ingenieur-Preis 2020 für Absolvent:innen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck in Höhe von 5.000 Euro geht an den Kolumbianer Pablo Andres Amador Rodriguez. Der Nigerianer Jamiu Damilola Mustapha und der Deutsche Patrick Scheunemann freuen sich bei der Preisverleihung am Dienstag, 1. Dezember, jeweils über eine Förderprämie von 2.500 Euro. „In meiner Arbeit spreche ich das Problem der Unterernährung an. In diesem Moment müssen mehr als 820 Millionen Menschen hungern“, gibt Pablo Amador in seinem Science Slam zu bedenken, der am Freitag auf den Social-Media-Kanälen der TH Lübeck seine Arbeit vorstellt. Der Kolumbianer wurde in den Räumen der Possehl-Stiftung für seine herausragende Masterarbeit mit dem Possehl-Ingenieurpreis 2020 gewürdigt. Begeistert über die Ehrung sagt er: „Dieser Preis ist für mich eine große Überraschung und auch eine große Freude.“

In seiner Masterarbeit stellt sich der Biomedical Engineering Absolvent die Frage: Wie können die Landwirtschaft und die Pflanzenwissenschaft mehr Nahrung und höheren Ertrag auf limitierter Fläche produzieren, gleichzeitig aber die Biodiversität und Ökosysteme erhalten? Die gute Nachricht: Pablo Amador entwickelt einen Lösungsansatz, um Pflanzen besser studieren zu können.

Eine Laudatio des Jülich Instituts

Mit der Masterarbeit „Evaluation of Image-Based 3D Plant Reconstruction Methods” bewies Pablo Amador, dass 3D Modelle von Pflanzen auch mit handelsüblichen Digitalkameras erstellt werden können. In Untersuchungen fand der junge Forscher heraus, dass besonders 4K Videos geeignet sind, um das Aussehen und die Merkmale der Pflanzen zu erfassen. Dazu gehört zum Beispiel die Anzahl der Blätter und die Architektur der Wurzeln.
Überzeugt von der Qualität der Arbeit ist auch Amadors Betreuer Dr. Hanno Scharr, Wissenschaftler am renommierten Forschungszentrum Jülich. In seiner Laudatio bekräftigt er den Detailreichtum von Rodriguez 3D-Pflanzenmodellen: „The quality of the acquired dataset with ground truth given by the scanner is exceptionally high.“

Von Flugzeugen und maschinellem Lernen

Von hoher Qualität waren auch die Arbeiten von Jamiu Damilola Mustapha und Patrick Scheunemann. Mustapha befasste sich in seiner Masterarbeit „Predicting Reserve Factors Of Aircraft Crossbeams Using A Machine Learning Approach“ hauptsächlich mit Vorhersagen für die Flugtauglichkeit von Flugzeugteilen. Dazu fokussierte sich der Maschinenbaustudent auf die Querträger des Kabinenbogens, die sogenannten „Crossbeams“. Erfahrene Ingenieure entwickeln mit der Zeit ein Gefühl dafür, ob Bauteile einer bestimmten Belastung Stand halten. Dieses „intuitive Gefühl“ hat Jamiu Mustapha mithilfe von maschinellem Lernen in Vorhersagenszenarien übersetzt und so ein sehr zeit- und kostensparendes Verfahren entwickelt.

Wirtschaftliche und ökologische Vorteile durch Brennstoffzellen

Laut Umweltbundesamt verursachen Gebäude allein in Deutschland etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen.  Der Klimawandel fordert ein deutliches Umdenken in der Gebäudetechnik. Einen Lösungsansatz beschreibt Patrick Scheunemann in seiner Bachelorarbeit „Konzept für die Energieversorgung mit einer Brennstoffzelle im Wohnungsbau.“ Als Student im Energie- und Gebäude-Ingenieurwesen im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck fertigte er eine Übersicht deutscher und europäischer Brennstoffzellenlieferanten an. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit untersuchte Scheunemann den Einsatz eines Brennstoffzellensystems in einem Mehrfamilienhaus in Eutin. Das Ergebnis: schon heute zeigt sich, dass ein Brennstoffzellensystem unter Berücksichtigung der möglichen Förderungen oder unter der Beachtung einer CO2-Steuer wirtschaftlich und ökologisch interessant sein kann.

Die Preise wurden in der Possehl-Stiftung aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit vergeben.
Seit 1983 ehrt die Possehl-Stiftung hervorragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen der ehemaligen FH und heutigen Technischen Hochschule Lübeck mit dem Possehl-Ingenieur-Preis.

 

 

 

 

 

 

 

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news-2271 Mon, 30 Nov 2020 11:04:00 +0100 Auch in Corona-Zeiten – Possehl-Stiftung ehrt die beste Abschlussarbeit der TH Lübeck mit dem Possehl-Ingenieur-Preis https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-30-auch-in-corona-zeiten-possehl-stiftung-ehrt-die-beste-abschlussarbeit-der-th-luebeck-mit-dem-possehl-ingenieur-preis/ Am Dienstag, 01. Dezember 2020, vergibt der Possehl-Stiftungsvorstand den Possehl-Ingenieur-Preis für die beste Abschlussarbeit der Technischen Hochschule (TH) Lübeck des Jahres.
Wegen der Corona-Pandemie wird die diesjährige 38. Verleihung nicht wie gewohnt im Audienzsaal des Lübecker Rathauses stattfinden.
Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln werden der Possehl-Ingenieur-Preis und die Prämien als Urkunden ohne Gäste, Reden und Musik in den Räumen der Possehl-Stiftung an die Absolvent:innen überreicht.    

Possehl-Stiftung und Ingenieur-Preis

Die von dem ehemaligen Senator Possehl errichtete Stiftung, die er zu seiner Universalerbin eingesetzt hatte, fördert seit 1919 Vielfältiges in Lübeck, u.a. auch die Hochschulen und damit die Studierenden.
Der Possehl-Ingenieur-Preis wird seit 1983 für hervorragende Abschlussarbeiten an Absolventinnen und Absolventen der ehemaligen FH und heutigen TH Lübeck vergeben. Der Preis veranschaulicht die große Vielfalt der Ausbildung an der TH Lübeck. Alle ausgezeichneten Arbeiten wiesen sehr hohe Praxisnähe auf, waren anwendungsorientiert und wurden in Kooperation mit hochschulexternen Einrichtungen angefertigt.

 

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news-2264 Wed, 25 Nov 2020 12:36:00 +0100 Inside out – WIR SEHEN UNS! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-25-inside-out-wir-sehen-uns/ Das Kunstprojekt „Inside Out – WIR SEHEN UNS! – by Anja Doehring“ wurde am 24. November 2020 auf dem BioMedTec-Wissenschaftscampus am Audimax, Mönkhofer Weg eröffnet. Weit mehr als 100 Portraits von Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Mitarbeitenden hängen an der zentralen Fassade auf dem Campus und signalisieren Sichtbarkeit trotz Pandemie. Initiiert von der Fotografin Anja Doehring und organisiert von der BioMedTec Management GmbH , senden die Lübecker Hochschulen im Rahmen ihres Kooperationsprojektes „Lübeck hoch drei“ (LH³) damit das Signal: Wir zeigen Präsenz und bleiben den Menschen der Stadt verbunden.  

Während der Corona-Pandemie sind die sonst so mit Leben erfüllten Hochschulen und der Campus Lübeck weitgehend menschenleer. Forschung und Lehre gehen jedoch weiter, auch wenn nach außen hin davon nicht viel zu sehen ist. Die BioMedTec Management GmbH, die Musikhochschule Lübeck (MHL), die Technische Hochschule (TH) Lübeck und die Universität zu Lübeck (UzL) zeigen, dass sie auch in Krisenzeiten zusammenstehen und in der Gesellschaft präsent sind.
In diesem Sinn sagte UzL-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach anlässlich der Eröffnung: „Trotz der Corona-Pandemie wird weiter geforscht, studiert, gelehrt und gearbeitet. Das Fotoprojekt „Inside Out – WIR SEHEN UNS!“ zeigt Portraits von Menschen der drei Lübecker Hochschulen, die in diesen Zeiten auf dem Campus und in der Stadt nur wenig sichtbar sind. Auf mehr als 100 Fotos sind einzelne Personen zu sehen - dennoch stehen sie zusammen für eine starke und vielfältige Gemeinschaft, die nach vorne blickt. Dieser Gedanke passt wunderbar zu unserer Initiative LH³. Ich freue mich, dass wir diese besondere Ausstellung auf dem Campus haben und so den Menschen unserer Hochschulen auch in diesen Zeiten ein Gesicht geben können.“

Auch TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig verwies darauf, dass die Lübecker Hochschulen, Institute und assoziierte Institutionen besonders in Krisenzeiten weiterhin Orte der Vielfalt, des Lernens, des Forschens und des Austausches sind. Sie sagte: „‘Inside Out – WIR SEHEN UNS!‘ zeigt, dass die Lübecker Hochschulen auch in Zeiten des ‚Social Distancing‘ in der Gesellschaft präsent sind und nahbar bleiben. Wir zeigen uns hier als Individuen: fröhlich, zupackend, optimistisch. Wir halten zusammen, wir suchen nach Lösungen, wir machen einander Mut. Diese Haltung möchten wir mit den Lübeckerinnen und Lübeckern teilen und damit ein positives Signal senden. Wir sehen uns.“

Prof. Rico Gubler, Präsident der MHL zeigte sich sehr erfreut über die gemeinsame Präsenz der Lübecker Hochschulen an einem Ort: „Dass auch Portraits der Musikhochschulmitglieder auf dem Campus am Audimax präsent sind, ist einerseits ein Signal der Verbundenheit in für unsere Hochschulen sehr schwierigen Zeiten – andererseits ein sichtbares Dokument unserer zukunftsweisenden Hochschulkooperation im Projekt LH³.“
In der Lübecker Innenstadt werden die Portraits der Hochschulangehörigen zu einem späteren Zeitpunkt zu sehen sein: an der Fassade der zur MHL gehörenden Holstentorhalle.

Insgesamt hat die Fotografin und Künstlerin Anja Doehring mehr als 180 Angehörige der Lübecker Hochschulen portraitiert, die verteilt auf Audimax und Holstentorhalle gezeigt werden. Als ästhetische Intervention und Teil eines weltweiten Kunstprojekts ist „Inside out – WIR SEHEN UNS! – by Anja Doehring“ eingebunden in das internationale, partizipatorische Kunstprojekt „INSIDE OUT“ des in New York lebenden französischen Künstlers JR. Seit 2011 haben über 360.000 Menschen aus 142 Ländern daran mitgewirkt.

Die Lübecker Foto-Installationen werden für mehrere Monate im öffentlichen Raum gezeigt. Über den Aktionszeitraum hinaus sind die Portraits auf einer Website zu sehen, ergänzt mit Texten und Geschichten der abgebildeten Personen. Auch auf der Seite des globalen Projekts „INSIDE OUT“ wird das Lübecker Projekt gezeigt.

 

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news-2263 Wed, 25 Nov 2020 08:44:00 +0100 TH Lübeck Studierende erfolgreich beim Wettbewerb des Wissensnetzwerks Stadt und Handel https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-25-th-luebeck-studierende-erfolgreich-beim-wettbewerb-des-wissensnetzwerks-stadt-und-handel/ Die Studierenden erringen einen ersten Preis und eine Anerkennung mit städtebaulichen Konzepten für die Kieler Innenstadt Zwei studentische Gruppen des Masterstudiengangs Städtebau und Ortsplanung der Technischen Hochschule (TH) Lübeck haben im Sommersemester 2020 erfolgreich am universitären Wettbewerb des Wissensnetzwerks Stadt und Handel teilgenommen. Mit ihren Projekten zum Thema „Kiel - Fusion City. Strategie und städtebauliches Entwicklungskonzept für die Kieler Innenstadt“ konnten sie die Jury überzeugen. Die ersten drei Preise wurden jeweils mit 750€ belohnt.

Der bundesweite Wettbewerb hatte das Thema „Plattform Innenstadt – Zurück zu multifunktionalen Zentren | universal, flexibel, wandlungsfähig“. Im Vordergrund der Bearbeitung stand die Frage: Wie gelingt eine Transformation von Innenstädten zu multifunktionalen Zentren? In diesem Zusammenhang wurden demographische Veränderung, digitaler Fortschritt, sich wandelnde Mobilitätsstrukturen, Konzentrationsprozesse und Wettbewerbsdruck im Handel sowie die vielfältigen Anforderungen an den öffentlichen Raum berücksichtigt.

Einen von drei ersten Preisen erhielt das THL-Projekt „KielPlus – Altstadt kann mehr“ von Verena Christin Beythien, Linn Grönheim und Julia Rönneburg. Im Fokus der Arbeit steht der nachhaltige Umgang mit dem Bestand sowie dessen zukunftsgerichtete Entwicklung unter Einbezug derzeitiger Trends wie der Digitalisierung, Individualisierung sowie Veränderung im Handel. Für die Kieler Innenstadt wurden vier Kernziele formuliert: Vernetzung, Diversität, Attraktivität und Sichtbarkeit, denn: Altstadt kann mehr. Diesen Zielen folgend, haben die Studentinnen Konzepte für die Verbindung des Online- und Offline-Handels (EinkaufPlus), für die Nutzbarmachung sowie Zugänglichkeit von Flächen am Wasser (FördePlus) und für die Sichtbarmachung des Schlosses sowie die Belebung des dazugehörigen Schlossplatzes (SchlossPlus) entwickelt.

Eine Anerkennung erhielt das Projekt „Vielfaltstadt Kiel“ von den TH-Studenten Paul Dewan, Lukas Lübke und Helge Schaubs. Die Arbeit zeigt, dass die Kieler Altstadt in funktionale Bereiche aufgeteilt werden kann und stellt die unterschiedlichen Identitäten der einzelnen Altstadtviertel heraus. Um dem Strukturwandel in der Innenstadt entgegenzuwirken, sieht das Konzept vor, monofunktionale Nutzungen zu ergänzen, die Abhängigkeit von der dominanten Einzelhandelsstruktur zu verringern und insgesamt zu einer neuen funktionalen Körnung zu kommen. So wird zum Beispiel der Business-District mit seinen Büros durch die Integration von studentischer Nutzung zum Kleinen-Kiel-Campus, im Wohnviertel wird das gemeinschaftliche Wohnen gestärkt und die Schlossanlage wird zum Kultur- und Medienzentrum.

Betreut wurden die Gruppen bei der Erarbeitung ihrer Konzepte von Frank Schwartze, Professor für Städtebau und Planung und Anika Slawski, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Städtebau und Stadtentwicklung am Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck.

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Wissensnetzwerk Stadt und Handel

 

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news-2258 Fri, 20 Nov 2020 12:13:00 +0100 Covid-19 und kein Ende: Wer soll das bezahlen? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-20-covid-19-und-kein-ende-wer-soll-das-bezahlen/ Ökonomen der TH Lübeck diskutieren digital bei einer Podiumsdiskussion über die finanziellen Auswirkungen der Pandemie! Am Donnerstag, 3. Dezember 2020, veranstaltet der Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule (TH) Lübeck in der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion. Die Professoren Dr. Ulf J. Timm und Dr. Leef H. Dierks, beide in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) zuhause, laden Interessierte herzlich zu der Online-Diskussion ein.

Die Podiumsdiskussion erfolgt digital und kann am Donnerstag, 03. Dezember 2020 ab ca. 16:45 Uhr unter https://bbb.th-luebeck.de/b/tim-zhr-xgt-qjc besucht werden.

Die BWL-Professoren gehen in der etwa einstündigen virtuellen Diskussion der Frage nach, welche finanziellen Auswirkungen die anhaltende Corona-Pandemie haben wird. Besonderes Augenmerk gilt dabei nicht nur der Entwicklung der Öffentlichen Finanzen, sondern auch, und untrennbar damit verbunden, den Auswirkungen auf die Privatvermögen und den sich aus der Verschuldung ergebenden Konsequenzen für jeden einzelnen.

So lautet die zentrale Frage des Abends: Wer soll das bezahlen? COVID-19 und kein Ende!

Vor dem Hintergrund, dass die Kosten der COVID-19-Pandemie sich allein in Deutschland im Jahre 2020 auf rund €300Mrd. summieren dürften, der Bundestag für das laufende Jahr eine Neuverschuldung von mehr als €200Mrd. beschlossen hat (2021: €96Mrd.) und dazu noch die Programme der Bundesländer, der Kommunen und der Bundesarbeitsagentur kommen, stellen die zwei Diskutanten die wohl berechtigte Frage: Wer soll das alles bezahlen? Zumal, so die Experten, überhaupt noch nicht abzusehen ist, was noch alles im kommenden Jahr auf uns zukommt.

Professor Dierks wird zum Auftakt der Diskussion einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge geben und die Fakten in einen ökonomischen Kontext einordnen. Dabei wird er Zusammenhänge mit weiteren Themenfeldern herstellen: Verkommt die Schuldenbremse zur Makulatur? Wird die Abschaffung des Soli verschoben? Stehen nach der Bundestagswahl höhere Steuern an? Was bedeutet das alles für unsere persönlichen Finanzen?

Anschließend werden Timm und Dierks die Ergebnisse und Aussagen analysieren und diskutieren, bevor die zugeschalteten Gäste ausreichend Gelegenheit bekommen, ihre Fragen an die beiden zu richten. Professor Timm wird die Plenumsdiskussion moderieren.

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Der Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2257 Thu, 19 Nov 2020 12:28:00 +0100 Blaue Bioökonomie – TH Wissenschaftler unterstützen Wandel hin zu einem umweltfreundlicheren Wirtschaftssystem https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-19-blaue-biooekonomie-th-wissenschaftler-unterstuetzen-wandel-hin-zu-einem-umweltfreundlicheren-wirtschaftssystem/ Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt AQUATOR, kurz für „Business Akzelerator für die aquatische Bioökonomie" verfolgt das Ziel, den bioökonomischen Sektor im Allgemeinen, und die regionale nachhaltige Aquakultur im Speziellen voranzutreiben. Auf vielfältige Weise und mit unterschiedlichem Hintergrund befassen sich die Mitglieder des AQUATORs mit der aquatischen (blauen) Bioökonomie. Rohstoffe aus dem Wasser sind extrem vielfältig und breit verfügbar. Treibsel wird an den Stränden angespült und im Sommer färben Mikroalgen den See grün. In Aquakultur lassen sich gezielt Fische, Muscheln oder Algen züchten. Die gewonnenen Organismen und Materialien sind nicht nur Grundlage für Lebensmittel, sondern liefern auch interessante Substrate und Moleküle für die Medizin, die Ernährungsbranche oder Industrie. Trotz dieses hohen Potenzials erweist sich die Umsetzung in die (betriebliche) Praxis als komplex und findet daher in Deutschland nur sehr schleppend statt. Der AQUATOR möchte dabei unterstützen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Die Gründungsmitglieder des zunächst für zwei Jahre finanzierten Projektes vereinen ein breites Kompetenzportfolio, das von der toxikologischen Bewertung von Produkten über die Erfassung von Stoff- und Energieströmen bis hin zum direkten Draht zu Behörden reicht. Mit solidem Wissen und Erfahrung im Bereich der Aquakultur, Toxikologie, Umweltschutz, Stoffstrommanagement, Nachhaltigkeit, Ernährungswissenschaften, sowie Genehmigungsverfahren und Finanzierungshilfen, und mit einem breit abgestützten Netzwerk sollen Unternehmen und zukünftige Gründer:innen dabei unterstützt werden, administrative, finanzielle und perspektivische Hürden zu überwinden.

Die Technische Hochschule (TH) Lübeck fokussiert sich im AQUATOR auf eine solide Beurteilung der Umweltwirkungen von Produkten, Prozessen und Systemen innerhalb der Blauen Bioökonomie. Dazu gilt es, im iterativen Abgleich mit dem aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs die jeweils spezifischen Umweltfragen herauszuarbeiten und mit angemessenen Methoden bestmöglich zu beantworten. „Umweltbewertung ist auch in der Bioökonomie angesichts der Vielfalt der zu betrachtenden Systeme, der zahlreichen möglichen konkreten Fragestellungen und Rahmenbedingungen und der in den Untersuchungen jeweils vorausgesetzten Annahmen äußerst komplex“, erläutert Prof. Norbert Reintjes. „Eine möglichst transparente Darlegung der Umweltwirkung einer konkreten Anlage oder eines betrachteten Systems sollte die Grundlage der Diskussionen sein. Sie ermöglicht seriöse Vergleiche und schafft Akzeptanz, zeigt aber auch Wissenslücken und Handlungsbedarf auf“, ergänzt der für das Projekt eingestellte Mitarbeiter Dr.-Ing. Johan Vélez.

Der AQUATOR ist Teil des mit bis zu 20 Mio. Euro geförderten Innovationsraums „Bioökonomie auf Marinen Standorten“, kurz BaMS. Der Antrag wurde seitens der TH Lübeck durch das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EEK.SH) unterstützt.

Weitere Informationen

Innovationsraum Bioökonomie auf Marinen Standorten
Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2256 Wed, 18 Nov 2020 11:55:00 +0100 TH Lübeck in das Deutsche Konsortium für Internationale Kooperationen aufgenommen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-18-th-luebeck-in-das-deutsche-konsortium-fuer-internationale-kooperationen-aufgenommen/ Bei seiner diesjährigen Konsortialversammlung am 30. Oktober 2020 begrüßte das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) vier neue Mitglieder, darunter die Technische Hochschule (TH) Lübeck. Unter der Leitung des Vorsitzenden des DHIK, Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard kamen über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), den Mitgliedshochschulen und Anwärtern sowie Freunden des DHIK e.V. und der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) zusammen und votierten für die Aufnahme in die Mitgliedschaft.

Die TH Lübeck ist eine von den vier neuen Hochschulen im Konsortium. THL-Vizepräsident für Forschung und Internationales, Prof. Dr. Frank Schwartze freut sich über die erfolgreiche Aufnahme als Vollmitglied: „Die Erhöhung der Auslandsmobilität und Festigung der Internationalen Studienprogramme sind zwei wesentliche Ziele der Internationalisierungsstrategie der TH Lübeck. Die Aufnahme in das DHIK ermöglicht es uns, hierfür neue Optionen zu eröffnen, um unsere Ziele zu erreichen.“

Weitere Themen der Versammlung waren neben der Aufnahme unter anderem die finanzielle Weiterentwicklung des Projekts CDHAW sowie die Gründung der Fachgruppe Digitale Lehre und Kooperationen. In diesem Zuge wurden die beiden Gesamtkoordinatoren, der einstige Rektor der ehemaligen FH Lübeck, Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Orth für das Projekt CDHAW und Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz für das Projekt Mexikanisch-Deutsche Hochschulkooperation (mdhk) sowie die Fachkoordinatoren in ihren Ämtern bestätigt.
Dem neuen Projekt Digitale Lehre und Kooperationen sicherte THL-Vize Prof. Frank Schwartze Unterstützung zu: „Wir bringen gern unsere Erfahrungen in der digitalen Lehre und die Vernetzung mit dem Chinesisch-Deutschen Institut für angewandte Ingenieurwissenschaften (CDAI) in Hangzhou in den Verbund ein.“

Das DHIK ist ein Hochschulkonsortium von nunmehr über 30 Hochschulen, das Praxissemester, Austausch- und Doppelabschluss-Programme mit ausländischen Universitäten in den angewandten Ingenieurwissenschaften durchführt. Die Programme verknüpfen das deutsche Fachhochschulmodell mit dem Hochschulsystem des Partnerlandes. Derzeit bestehen Kooperationen mit der Tongji-Universität in Shanghai, China und dem Tecnológico de Monterrey in Monterrey, Mexiko.

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DHIK Konsortialversammlung 2020

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news-2237 Tue, 17 Nov 2020 15:50:00 +0100 UPDATE zur Vierten Madrider Konferenz https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-10-21-geldpolitische-expertise-aus-luebeck-international-gefragt/ Conference on Austrian Economics mit geldpolitischer Expertise aus Lübeck für alle kostenlos! BWL-Professor der TH Lübeck lädt zu internationaler hochkarätiger Konferenz im Online-Modus. In wenigen Tagen ist es soweit. Die 4. Madrider Conference on Austrian Economics findet in diesem Jahr im Online Modus statt. Infolge der anhaltenden Corona-Pandemie wird die internationale Konferenz am 19. und 20. November 2020 nicht wie vorgesehen in Madrid stattfinden, sondern virtuell und ist für alle Interessierten kostenlos.

Es ist ein Novum in der noch jungen Geschichte der Madrider Konferenz. Mit der digitalen Durchführung wird es aber vielen Interessierten auf der ganzen Welt ermöglicht, kostenfrei an der zweitägigen Online-Veranstaltung teilzunehmen - selbstverständlich auch den Studierenden der Technischen Hochschule Lübeck und der Universidad Rey Juan Carlos.
Seit der ersten Konferenz im Jahr 2017 ist Dr. Leef H. Dierks, Professor für Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der Technischen Hochschule (TH) Lübeck, Initiator und Co-Organisator dieser immer hochkarätig besetzten Konferenz. Dierks und sein Konferenzteam laden herzlich zur vierten Madrider ‚Conference on Austrian Economics‘ ein.

Unter: https://th-luebeck.de/austrianeconomics2020
können alle Interessierten, auch Nicht-Hochschulangehörige, die Konferenz besuchen. Auch das vollständige Programm der Madrider-Konferenz ist unter diesem Link einzusehen.

Wie schon in den Jahren zuvor werfen internationale Fachleute der Geld- und Finanzwelt ihre Blicke auf geldtheoretische und geldpolitische Sachverhalte. Sie debattieren ihre Sichtweisen, nur eben nicht in Präsenz, sondern virtuell in einer online Diskussion. Die Teilnehmenden vertreten Notenbanken sowie namhafte internationale Wissenschafts- und Wirtschaftseinrichtungen.

„Die hohe Qualität der bisher eingereichten Beiträge zeugt davon, dass es großen weltweiten Gesprächsbedarf unter den Fachleuten gibt. Besonders in Anbetracht des schwachen Wirtschaftswachstums infolge der Covid-19 Pandemie und trotz fortdauernder Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die Menschen Lösungsvorschläge“, sagt Dierks. Er stellt die inhaltliche Weiche für den fachlichen Austausch mit der rhetorischen Frage: „Wenn die geldpolitischen Instrumente, die der EZB zur Verfügung stehen, nicht mehr ausreichen, und wenn fiskalpolitische Stimuli die Staatsverschuldung massiv erhöhen werden – was folgt denn dann?“ Dierks freut sich auf die engagierten Debatten der renommierten Finanzfachleute und verspricht sich interessante Anregungen für Lösungsansätze.

So sind bereits am Eröffnungstag u.a. um 14.10 Uhr ein spannender Vortrag mit dem Titel “Inflation and Deflation - Some Observations" von Brecht Aernert, M.Sc., von der renommierten Universidad Rey Juan Carlos und um 16:40 Uhr ein Beitrag von Sonja Tiggelbeck, M.A., Technische Hochschule Lübeck, über ihr Promotionsthema “Rationality, Irrationality and Human Behaviour" zu hören. Nicht weniger spannend wird es, wenn Prof. Dr. Phillip Bagus, Universidad Rey Juan Carlos, um 14:30 Uhr über “Covid-19 - A Libertarian Perspective” spricht und gegen Ende der zweitägigen Konferenz, der mit 1.000 Euro dotierte "MACROTRENDS Prize for the Development of Austrian Economics" verliehen wird.

Die gemeinsam von TH Lübeck und der Madrider Universidad Rey Juan Carlos ausgerichtete Konferenz erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit bei einem weltweiten Fachpublikum. Sonja Tiggelbeck, M.A., Mitarbeiterin von Professor Dierks und Konferenzreferentin, freut sich über die zahlreichen Anmeldungen aus dem In- und Ausland, besonders aber darüber, dass vielen weiteren Interessierten eine kostenlose Teilnahme durch die Online Austragung ermöglicht werden kann.

 

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2255 Mon, 16 Nov 2020 12:48:00 +0100 Digitale Lernangebote für alle - Relaunch des MOOChubs: Über 290 kostenlose Online-Kurse gebündelt auf einer Plattform https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-16-der-mooc-verbund-moochub-vereint-nun-alle-deutschsprachigen-moocs/ Auf der Plattform MOOChub stehen Lernenden ab sofort über 290 kostenlose Online-Kurse verschiedener Anbieter aus Deutschland und Österreich zur Verfügung. Der KI-Campus, die Virtuelle Hochschule Bayern und die Future Skills-Plattform sind als neue Partner dabei. Anlass für den Relaunch mit einem erweiterten Angebot ist die verstärkte Nachfrage nach digitalen Lernangeboten während der Corona-Pandemie. Auch im Winter 2020 bleiben viele Bildungseinrichtungen geschlossen und digitales Lernen gewinnt weiter an Bedeutung. Wer auf der Suche nach geeigneten Online-Lernangeboten ist, hat mit dem MOOChub eine ideale Anlaufstelle: Erklärtes Ziel der Plattform ist es, die kostenlosen Online-Kurse verschiedener Anbieter aus Deutschland und Österreich sichtbar und zugänglich zu machen.

Ab sofort  steht  die MOOChub-Plattform mit einem erweiterten Angebot unter https://moochub.org zur Verfügung. Interessierte können aus mehr als 290 Online-Kursen auswählen und diese kostenfrei nutzen. Egal, ob dies privat oder über eine Bildungseinrichtung erfolgt – das Angebot ist einzigartig im deutschsprachigen Europa.

Der MOOChub ist ein Zusammenschluss von mittlerweile sechs deutschsprachigen Anbietern von sogenannten Massive Open Online Courses (MOOCs). Erst kürzlich haben sich mit der Lernplattform für Künstliche Intelligenz KI-Campus (gefördert durch das BMBF), der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) und der Future-Skills-Plattform (Schleswig-Holstein) drei neue Partner angeschlossen.

Der Verbund steht für Erfahrungsaustausch und Transparenz zwischen den verschiedenen Plattform-Betreibenden, um gezielt digital gestütztes Lernen und Lehren im deutschsprachigen Hochschulraum weiterzuentwickeln. Zu seinen Zielen gehören u. a. die Sichtbarmachung aller MOOC-Angebote unter der gemeinsamen Adresse https://moochub.org, die Schaffung einheitlicher Austauschstandards sowie gemeinsamer Metadaten. In erster Linie will der Verbund mittelfristig eine einheitliche Authentifizierung erarbeiten und gemeinsame Qualitätsstandards definieren. Die Partner unterstützen darüber hinaus die Idee von Open Educational Resources (kurz OER, dt. freie Bildungsressourcen) und arbeiten daran, Bildungsinhalte offen zu lizenzieren, frei zugänglich zu machen und dadurch für viele Hochschulen nutzbar zu machen.

Der MOOChub wurde ursprünglich von der TH Lübeck mit ihrer Tochter oncampus, der TU Graz und dem Hasso-Plattner-Institut mit seiner Lernplattform openHPI gegründet. Das vorrangige Ziel ist es, Synergien zu nutzen und Bildungsinteressierten eine größere Vielfalt an digitalen Kursangeboten zentral anzubieten. Die Mitglieder des MOOChub sehen Bildung als eine tragende Säule der Gesellschaft. Insofern treibt sie der Gedanke an, Bildung bzw. Bildungsinhalte der Wissensgesellschaft zugänglich zu machen. Der Zusammenschluss MOOChub steht allen Interessierten für Partnerschaften offen. Nähere Informationen finden Sie unter https://moochub.org

 

 

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news-2252 Wed, 11 Nov 2020 10:35:00 +0100 Neues Dekanat im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-11-neues-dekanat-im-fachbereich-angewandte-naturwissenschaften/ Im Zuge der Gremienwahlen im Herbst 2020 wurde das Dekanat des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften (FB AN) durch den Konvent neu gewählt. Im Zuge der Gremienwahlen im Herbst 2020 wurde das Dekanat des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften (FB AN) durch den Konvent neu gewählt. Als Beauftragter für die Lehre und Pro-Dekan wurde Prof. Dr. Tillmann Schmelter aus der Lebensmittelchemie in seinem Amt, das er seit März 2016 ausübt, für zwei weitere Jahre bestätigt.

Neu im Amt sind der Dekan, Prof. Dr. Stephan Klein aus der Medizintechnik sowie der Beauftragte für den Haushalt und Pro-Dekan, Prof. Dr. Markus Riotte, der in der Physikalischen Technik engagiert ist.

Der FB AN hat in den letzten Jahrzehnten sein Studienangebot an der Nahtstelle von Ingenieur- und Naturwissenschaften konsequent weiterentwickelt. Neun Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachgebieten Akustik, Biomedizintechnik, Chemie, Physik und Umwelt bilden das attraktive Angebot.  Dank vieler Drittmittel- und Forschungsprojekte steht eine adäquate Laborausstattung zur Verfügung.

Daran will das neue Dekanat anknüpfen und neue Masterstudiengänge initiieren. Ein weiterer internationaler Studiengang „Medical Microtechnology“ steht am Start und wird bereits ab dem Wintersemester 2021/22 gemeinsam mit der Universität zu Lübeck und der Syddansk Universitet in Sonderburg, Dänemark, Studierende aufnehmen.

Das neue Dekanat will fachbereichsinterne Strukturen straffen, die Zusammenarbeit mit der Lübecker Universität festigen und auch helfen, den Medizintechnik-Standort Lübeck auszubauen. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung, die von den Kompetenzzentren CIB – Centrum Industrielle Biotechnologie und TANDEM – Technology and Engineering in Medicine (mit der Universität zu Lübeck) seit langem praktiziert wird, soll weiter entwickelt werden. Das noch junge CRABS – Center for Regulatory Affairs in Biomedical Sciences, in dem es um Fragen der Regulierung und Zulassung von Medizinprodukten geht, und die Audiologie werden in ihren Vernetzungsaktivitäten mit Partnern auf dem Lübecker Wissenschaftscampus vom neuen Dekanat unterstützt.


Weitere Informationen

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Forschung und Transfer
news-2251 Tue, 10 Nov 2020 13:09:00 +0100 Erster virtueller Karrieretag an Lübecker Hochschulen mit WarmUp-Week zur Vorbereitung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-10-erster-virtueller-karrieretag-an-luebecker-hochschulen-mit-warmup-week-zur-vorbereitung/ Im HanseBelt beschreiten die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck neue Wege, um den traditionellen jährlichen Karrieretag auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie stattfinden zu lassen. Am 19. November von 9 – 16 Uhr veranstalten die TH Lübeck, die Uni Lübeck und die IHK, gemeinsam den Lübecker Karrieretag 2020. Es ist die Messe für Jobs, Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten in Unternehmen sowie für den Berufseinstieg oder -umstieg nach Abschluss des Studiums. Anders als sonst, findet der Karrieretag in diesem Jahr als virtuelle Messe auf der Plattform „talentefinder.de“ statt. Alle wichtigen Informationen über Anmeldung, Registrierung und Angebote sind auf der IHK-Internetseite www.ihk-sh.de/karrieretag zu finden.

Bereits von Montag bis Freitag, 09.11. – 13.11.2020, findet vorbereitend die WarmUp-Week statt, zu der sich die Studierenden anmelden können. In der WarmUp-Week werden Bewerbungsthemen, richtiger Lebenslauf, Vorstellungsgespräch und vieles mehr angeboten, um sich konkret und gut auf den virtuellen Karrieretag und sich ergebende Gespräche vorbereiten zu können.

Um Bewerber:innen und passende Unternehmen zusammenzubringen haben die drei veranstaltenden Institutionen den Karrieretag einfach vom Lübecker Audimax ins Internet verlegt. Seit dem 29.10. 2020 können sich Studierende bei talentefinder für den Karrieretag anmelden. Und ab dann heißt es: Swipen, Matchen, Chatten, Daten.

Statt die persönlichen Bewerbungsunterlagen mit zum Stand des Unternehmens zu bringen, legen Studierenden ihr Bewerberprofil bei talentefinder an. Auch die anbietenden Unternehmen sind für den Austausch auf der Plattform von talentefinder registriert. Sie haben ihre Profile sowie ihre Angebote an Praktikumsplätzen, an Projekt- und Abschlussarbeiten oder für den Berufseinstieg bereits im zeitlichen Vorfeld auf der Jobwall abgelegt. Finden sich Suchende und Unternehmensvertretung interessant, gibt es ein Matching und noch am Messetag selbst die Einladung zu einer Live-Videokonferenz.

„Dieses virtuelle Treffen zwischen Studierenden und Personalverantwortlichen in Unternehmen passt gut in die Zeit. Auch nach Corona dürften Online-Bewerbungsgespräche die Personalauswahl in den Unternehmen erleichtern“, sagt Ulrike Rodemeier von der IHK zu Lübeck.

Ausführliche Informationen, Termine und Links für die Anmeldung gibt es auf der Seite der IHK: https://www.ihk-sh.de/karrieretag.

 

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news-2250 Mon, 09 Nov 2020 12:49:00 +0100 TH Lübeck im Bund-Länder-Programm FH-Personal erfolgreich – 3,4 Mio Euro Förderung für eine nachhaltige Personalentwicklung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-09-th-luebeck-im-bund-laender-programm-fh-personal-erfolgreich-34-mio-euro-foerderung-fuer-eine-nachhaltige-personalentwicklung/ Die Technische Hochschule Lübeck ist als eine von bundesweit 64 Fachhochschulen/ Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der ersten Antragsrunde zur Förderung im Bund-Länder-„Programm zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung professoralen Personals an Fachhochschulen“ positiv begutachtet worden. Sie wird aus diesem Programm in den kommenden sechs Jahren bis zu 3,4 Millionen Euro erhalten. Wissenschaftsministerin Karin Prien gratulierte der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zu diesem Erfolg und erklärte: „Die Fachhochschulen sind eine wichtige Säule unseres Hochschul- und Wissenschaftssystems. Ihre Professorinnen und Professoren zeichnen sich neben ihrer akademischen Qualifikation durch praktische Berufserfahrung aus, die Einstellungsvoraussetzung ist. Dass die TH Lübeck in diesem Bund-Länder-Programm erfolgreich war, würdigt die gute konzeptionelle Arbeit der TH und bestätigt den Stellenwert, den Schleswig-Holstein seinen Fachhochschulen beimisst.“

Die TH Lübeck konnte sich mit ihrem Antrag unter bundesweit 95 bewerbenden Hochschulen durchsetzen. Der Antrag sieht die Entwicklung und Umsetzung eines regional- und standortspezifischen Personalgewinnungskonzeptes vor, bei dem besonders die Entwicklung und Bindung des professoralen Nachwuchses im Fokus steht.

Ziel ist es, den Bewerbungspool für neu zu besetzende Professuren an der TH Lübeck langfristig zu vergrößern und dadurch passendes und gutes professorales Personal zu gewinnen sowie die hierfür nötigen internen Strukturen und Rahmenbedingungen nachhaltig aufzubauen und zu etablieren.

 

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news-2248 Fri, 06 Nov 2020 14:38:00 +0100 Wie es wieder sein kann https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-06-wie-es-wieder-sein-kann/ Nach einer kräftezehrenden Anreise aus China, vielen Corona -Tests und Quarantäne-Aufenthalten, durften die Studierenden der East China University of Science and Technology (ECUST) noch vor den neuen Einschränkungen die Stadt Lübeck entdecken. “Lübeck was founded in 1143 and for over 600 years nobody really tried to occupy the city”, informiert Carolin Teubert und blickt in die erwartungsvollen Gesichter chinesischer Studierender. Die kleine Gruppe steht im Halbkreis um die Stadtführerin herum und lauscht ihrem Vortrag. Zwei Studentinnen tuscheln. Die Stimmung ist so fröhlich wie das Wetter an diesem warmen Herbsttag, der durch eine ordentliche steife Brise, norddeutscher nicht sein könnte.

Dass sie an einer Stadtführung durch Lübeck teilnehmen könnten, sogar überhaupt nach Deutschland einreisen würden, hätten einige ECUST Studierende Anfang des Jahres noch für undenkbar gehalten. Viele der Chinesinnen und Chinesen zögerten, ihre Koffer zu packen und für das Austauschprogramm den Weg bis in den Hohen Norden Deutschlands an die Technische Hochschule Lübeck auf sich zu nehmen. So beschreibt es auch die information technology Studentin Xue Gongao: “I almost gave up my opportunity to come to Germany because of the corona-situation.” Kurzentschlossen kaufte die 20-Jährige dennoch ein Ticket und scheute keine Kosten, um nach Deutschland zu kommen. “We bought the tickets two days before arriving here. We were so incertain whether to come to Germany or not. I paid 20.000 Yuan, normally it is 2.000. So, it is ten times the price”, erläutert die Studentin weiter. Nun läuft sie, wie viele ihrer Mitstudierenden und einigen Chinabuddys, in einer kleinen Gruppe durch Lübeck. Dabei wendet sie ihren wachen Blick in Richtung der Spitze des wohl bekanntesten Wahrzeichens von Lübeck.

Die Gruppe wechselt die Straßenseite und blickt auf die beeindruckende Schieflage des Holstentors. Stadtführerin Carolin Teubert gibt zu bedenken: „The Holstentor remained. This was a lucky incident, because there was a decision in the main city parliament, if they should deconstruct it, or not.” Nach Jahren des Verfalls sei es dann 1863 zu einer historischen Entscheidung in der Bürgerschaft gekommen: „Just one vote more said ‚Yes, we have to keep it‘. Imagine, it was really a sharp decision. One vote an then they decide to restaurate it.“

Das Wort Schietwetter

Carolin Teubert führt die Gruppe weiter in Richtung Petersgrube. Hier treffen viele Baustile aufeinander, was viele der anwesenden Studierenden zu interessieren scheint. Auf einem Schaubild zeigt die Stadtführerin, wie früher ein typisches Haus eines Hansekaufmanns aufgeteilt war. Über den Wohnraum, bis zum ‚Plumpsklo‘ ist alles aufgeführt. Was nicht fehlen darf: die Erklärung, wie das Wort Schietwetter zustande kam. Stadtführerin Teubert weiß dazu mehr: “Sometimes you hear in German ‘Schietwetter’, which means that it is rainy. Because then, all the things from the toilet were put into the pits and were flushing down to the rivers.” Gelächter schallt unter den Masken der Studierenden hervor. „And now you can imagine why nobody was drinking the water out of the Trave or the Wakenitz. No, in the middle ages everyone was drinking beer, even the little kids”, ergänzt die Stadtführerin.  

Wie es wieder sein kann

Ob die chinesischen Studierenden die deutsche Bierkultur und viele andere kulturelle Gepflogenheiten richtig kennenlernen können, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Sehr engagierte Betreuung steht ihnen mit den Chinabuddys zur Seite. Gemeinsam werden sie hoffentlich in absehbarer Zukunft erleben dürfen, was ein Aufenthalt an der TH Lübeck alles zu bieten hat. Aber für den Moment, bleibt es beim Kopfkino und dem Träumen – wie es wieder sein kann.

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news-2246 Thu, 05 Nov 2020 12:57:00 +0100 Klettern auf dem Campus https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-05-klettern-auf-dem-campus/ aik Schleswig-Holstein vergab Axel-Bundsen-Preis 2019/2020 Die Axel-Bundsen-Stiftung an der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (aik SH) hatte den jährlichen studentischen Ideenwettbewerb im Studienjahr 2019/ 20 unter ein sportliches Motto gestellt. Studierende der Fachgebiete Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck entwarfen Konzepte und bauten Modelle für eine Kletterhalle auf dem Hochschulcampus in Lübeck. Jeweils drei Arbeiten aus den zwei Fachgebieten konnten sich im Wettbewerb durchsetzen und wurden im Juli 2020 virtuell geehrt. 

Neben der Durchführung von studentischen Ideenwettbewerben fördert die Axel-Bundsen-Stiftung Veranstaltungen für den Nachwuchs, Initiativen für den bewussten Umgang mit der gebauten Umwelt, vergibt Stipendien und fördert so gezielt den Nachwuchs in der Architektur und dem Bauingenieurwesen.
Beim Thema „Kletterhalle auf dem Campus“ haben sich 35 angehende Architekt:innen und Ingenieur:innen der TH Lübeck am studentischen Wettbewerb beteiligt. Sie reichten insgesamt 17 Entwürfe und Modelle als Gruppen- oder Einzelarbeiten ein. Die Betreuung der Studierenden an der TH Lübeck erfolgte im Rahmen der Module Konstruktiver Ingenieurbau (Bauingenieurwesen) und Entwerfen (Architektur) durch die TH-Professoren Michael Hoeft und Andreas Scheuring.

Bis zu 15 Meter hohe Wände und ein Kletterbereich im Freien

Die Aufgabe lautete: eine Kletterhalle entwerfen, die sich in die Grünfläche hinter dem Audimax harmonisch integriert. Diese sollte neben dem eigentlichen sportlichen Zweck auch andere Veranstaltungen von Universität und Technischer Hochschule, wie bspw. Konferenzen, Seminare und Feiern bedienen. Das zu berücksichtigende Raumprogramm des Komplexes umfasste eine 400 Quadratmeter große Kletterhalle mit bis zu 15 Meter hohen Wänden. Darüber hinaus sollten die Entwürfe eine Galerie, Umkleiden und Duschen berücksichtigen. Dazu kamen ein Trainerbereich mit Schulungsraum sowie ein großer Außenbereich mit Kletterwänden, eine Terrasse und eine überdachte Vorfahrt.

Origami-Faltkunst als Vorlage für Gebäudemodelle 

Im ersten Schritt hatten sich die Studierenden mit dem Thema „Faltungen“ zu befassen. Die Aufgabe für die jungen Architekt:innen und Ingenieur:innen bestand darin, Beispiele aus der japanischen Origami-Faltkunst zu recherchieren. In Anlehnung an diese Faltkunst sollte die Gebäudeform den dreieckigen Formen nachempfunden und adaptiert werden. In einem zweiten Schritt wurden die beispielhaften papierenen Kletterfelsen in maßstabsgetreue Modelle übertragen und gebaut.

Preisträger:innen überzeugen mit abgesenkten, schneckenförmigen und prismatischen Modellen und einfallsreichen Tragwerksideen

Ende Januar 2020 tagte das Preisgericht, das sich aus dem Vorstand der Axel-Bundsen-Stiftung, namentlich mit Wigand Grawe, Tragwerksplaner; Arne Kleinhans, Schleswig-Holsteinisches Innenministerium; Uwe Schüler, Architekt und aik-Präsident; Andreas Scheuring, TH-Professor; und Reinhold Wuttke, Architekt; sowie zusätzlich aus TH-Professoren, namentlich Michael Hoeft und Joachim Heisel, zusammensetzte.
In zwei Rundgängen bewertete die Jury die 17 Arbeiten. Der erste Preis in der Architektur ging an den Studenten Steffen Werner. Der erste Preis bei den Studierenden des Bauingenieurwesens für überzeugende Tragwerksideen ging an die Studentin Kexin Ma.

Die Jury begründete ihre Entscheidung für die Arbeit von Werner mit der überzeugenden Eigenständigkeit des Entwurfskonzeptes. „Der abgesenkte Weg erschließt eine eigene Welt des Kletterns. Die Besucher:innen und auch die Öffentlichkeit können sich so der Faszination des Kletterns nicht mehr entziehen. Durch den abgesenkten Baukörper wird der Landschaftsraum nicht gestört. Der Innenraum ist großzügig gestaltet und die Belichtungsöffnungen gehen geschickt mit der Enge des Erschließungsweges um“, heißt es im Protokoll des Preisgerichts.

Der zweite Preis in der Architektur ging an die Gemeinschaftsarbeit von Jan Malte Röthig und Kanina Leonarda Färber. Sie konnten mit einer schneckenförmig aufsteigenden Baukörperform und mit der zeichnerischen Darstellung wie auch mit der Modellausbildung überzeugen. „Die Idee der schneckenförmigen, aufsteigenden Baukörperform, die einen Eingangshof ausbildet, ist eine klare Geste. Sowohl in Hinblick auf den vorhandenen Landschaftsraum als auch auf die innere Organisation der Kletterhalle… Überzeugend ist die innere Wegeführung mit einem schwebenden Steg, der es ermöglicht das Klettergeschehen hautnah mitzuerleben“, urteilte die Jury zu ihrer Platzierung.

Den dritten Preis sicherte sich Anna Hehemann. „Die Idee des aufgefächerten, prismatischen Baukörpers passt zur Aufgabe der Kletterhalle“, befand die Jury und sah sie damit preiswürdig. Auch die Einbindung in die Topografie und das Angebot für das Outdoor-Klettern wurden sehr positiv bewertet. So stellte ihre Lösung einen spannenden und auch innenräumlich gut differenzierten Beitrag für die gestellte Aufgabe dar, argumentierte das Preisgericht weiter.

Bauingenieur:innen lieferten überzeugende Tragwerksideen

Der erste Preis bei den Studierenden des Bauingenieurwesens ging an Kexin Ma für die überzeugendste Tragwerksidee. Mit ihrer Idee eines gefalteten Daches konnte sie sowohl in konstruktiver als auch gestalterischer Hinsicht überzeugen. Besonders der Innenraum, so die Meinung der Jury, profitiert in seiner freien Ausformung von dieser Tragwerksidee. „Das Zusammenspiel von Tragwerk und Form ist vorbildlich zu einer Einheit verschmolzen. Der Entwurf ist von der Durcharbeitung bis hin zum rechnerischen Nachweis der Konstruktion ein eigenständiger und überzeugender Beitrag…“, urteilte das Preisgericht.

Da sich die Jury nicht auf einen zweiten Platz einigen konnte, vergab sie zwei gleichberechtigte dritte Preise. Diese gingen an die Gruppenarbeit von Jakob Abendroth, Jonas Nütz und Philipp Wiesenthal sowie an das Team Lucca Christiansen, Sandra Ehrenberg und Jana Riemke.

Die Gemeinschaftsarbeit von Abendroth, Nütz und Wiesenthal zeichnet sich durch die Idee einer frei geformten, selbsttragenden Gebäudehülle aus. Sie wird mittels einer einfachen Stabwerkskonstruktion umgesetzt. Das gestalterische Potenzial dieser Konstruktion ist ihr entscheidender Vorteil. „Insoweit stellt die Arbeit einen gelungenen Beitrag für die gestellte Aufgabe dar“, argumentierte die Jury für die erste Gruppe mit einem dritten Preis.

Der weitere dritte Preis vom Team Christiansen, Ehrenberg, Riemke hatte die Idee eines gefalteten Flächentragwerkes als raumbildendes Prinzip. Dieses war aber nicht in allen Bereichen konsequent umgesetzt. Positiv bewertet wurde das sowohl gestalterisch als auch konstruktiv kohärent entwickelte Faltprinzip, lautet der Protokolleintrag dazu.

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Fachbereich Bauwesen
news-2242 Wed, 04 Nov 2020 12:29:00 +0100 Brücken bauen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - neue Professur für Baustatik und Technische Mechanik an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-11-04-bruecken-bauen-zwischen-wissenschaft-und-wirtschaft-neue-professur-fuer-baustatik-und-technische-mechanik-an-der-th-luebeck/ Der Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck besetzt mit Dr.-Ing. Tim Rauert eine neue Professur für den konstruktiven Ingenieurbau im Bauingenieurwesen. Baustatik, Tragwerksplanung und Technische Mechanik sind u. a. die Fachgebiete, die Tim Rauert den Studierenden des Bauwesens ab dem Wintersemester 2020/21 anbietet. Nach 16 Jahren Praxis in der Wirtschaft wechselt der gebürtige Hamburger, aber aufgewachsen in Lübeck, in die Wissenschaft seiner „Heimatstadt“ und widmet sich zukünftig der Lehre und der Forschung an der TH Lübeck.

Studium an der RWTH Aachen

Rauert erlangte das Abitur am Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium in Lübeck. Er begann, nach einem kurzen Musikstudium in Köln, das Studium „Bauingenieurwesen“ an der renommierten Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Im Rahmen seiner Promotion am Lehrstuhl für Stahlbau befasste Rauert sich mit dem Einfluss baulicher Randbedingungen auf das dynamische Verhalten von Eisenbahnbrücken in WIB-Bauweise (Walzträger in Beton). Neben der Erarbeitung seiner Dissertation konnte Rauert erste Erfahrungen in der Lehre sammeln, indem er maßgeblich an der Durchführung der Lehrveranstaltung „Stahlverbundbau“ beteiligt war und zahlreiche Abschlussarbeiten aus diesem Bereich betreute.

Nach der Promotion begann für Rauert die Planungspraxis. In verschiedenen Ingenieurbüros und in freier Mitarbeit als Tragwerksplaner arbeitete er in zahlreichen Hoch- und Ingenieurbauprojekten. Im Fokus standen hierbei insbesondere Großbrücken, wobei er sich sowohl mit der Neubauplanung als auch mit der Nachberechnung und Verstärkung/Instandsetzung von Bestandsbrücken befasste. Gegenstand seiner Untersuchungen waren dabei beispielsweise die 1963 erbaute Schleswig-Holsteinische Fehmarnsundbrücke und die 1974 errichtete Hamburger Köhlbrandbrücke. In diesem Kontext verantwortet Rauert die Themenfelder Objekt- und Tragwerksplanung von Ingenieurbauwerken sowie die FEM-Simulation des statischen und dynamischen Tragverhaltens. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Lebensdauer- und Schädigungsanalyse von Bestandsbauwerken sowohl in Massiv- als auch in Stahl- und Stahlverbundbauweise, insbesondere unter Anwendung von Methoden des Bauwerksmonitorings.

Auch während seiner Zeit in der Wirtschaft hat Rauert die Forschung nie aus dem Blick verloren. So hat er beispielsweise ein alternatives Nachweisverfahren für den Spannungsrisskorrosionsnachweis von vorgespannten Massivbrücken entwickelt und in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen die Anprallvorgänge von Fahrzeugen an Fahrzeugrückhaltesysteme auf Brücken numerisch untersucht.

16 Jahre Planungspraxis

In den insgesamt 16 Jahren Planungspraxis konnte Rauert eine Menge Erfahrungen sammeln, die er seinen zukünftigen Studierenden näherbringen will. „Ich freue mich darauf, meine erworbenen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet der Tragwerksplanung an angehende Bauingenieur*innen weiterzugeben und sie für den konstruktiven Ingenieurbau zu begeistern“, sagt Tim Rauert über seine Ambitionen in der Lehre.

Weitere Herausforderungen sucht der neue Bau-Professor in der angewandten Forschung und Entwicklung. Neben den Erkenntnissen aus der Bauwirtschaft kann der Ingenieur sein Netzwerk aus der Planungs-und Ausführungspraxis einbringen. Über die zukünftige Arbeit an der Technischen Hochschule Lübeck ist Rauert sichtlich begeistert: „Ich sehe eine sehr reizvolle Aufgabe darin, die Lehr- und Forschungsaktivitäten an der TH Lübeck im Zusammenspiel mit den weiteren Fachbereichen in einem interdisziplinären Umfeld aktiv mitzugestalten und voranzubringen. Die Technische Hochschule meiner „Heimatstadt“ Lübeck ist für mich ein idealer Ort, um mich diesen Herausforderungen zu widmen.“

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Fachbereich Bauwesen