TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Thu, 02 Dec 2021 20:14:26 +0100 Thu, 02 Dec 2021 20:14:26 +0100 TH Lübeck news-2614 Wed, 01 Dec 2021 12:58:00 +0100 Kostenfreie Deutschkurse zur Studienvorbereitung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-12-01-kostenfreie-deutschkurse-zur-studienvorbereitung/ Online-Deutschkurse für Geflüchtete ab 1.12.2021 auf Lernplattform der Technischen Hochschule Lübeck Das Institut für Interaktive System (ISy) der Technischen Hochschule Lübeck bietet ab Mittwoch, 01. Dezember 2021, kostenfreie Online-Deutschkurse auf seiner Lernplattform „Future Learn Lab“ an. Das Angebot des Projektes „Integration“ richtet sich an Geflüchtete, die sich für ein Studium zum Beispiel an der TH Lübeck oder anderen Hochschulen interessieren und hierfür noch den notwendigen Sprachnachweis benötigen.

Die Projektleiterin Integration der TH Lübeck, Stefanie Bock, hebt die Bedeutung des Angebots hervor: „Sprachzertifikate sind für Geflüchtete die größte Herausforderung bei der Studienplatzbewerbung. Daher wollen wir sie mit unseren Deutschkursen genau hierbei unterstützen.“

In den Kursen werden die Teilnehmenden explizit auf die Prüfungen telc C1 Hochschule oder TestDaF vorbereitet. Sie sind als Selbstlernprogramm mit Videos und interaktiven Übungen durchführbar, um sich mit den Prüfungsanforderungen vertraut zu machen. Für eine vertiefte Vorbereitung wird es zusätzlich eine Gruppenbetreuung in Form von Online-Videokonferenzen und Forenmoderation geben.

Empfohlen werden sehr gute Kenntnisse des Deutschen auf B2-Niveau für den Kurs „Fit fürs Studium – Deutsch 1“ bzw. auf C1-Niveau für den Einstieg in den aufbauenden Kurs „Fit fürs Studium – Deutsch 2“.

Eine Anmeldung für die Kurse ist einfach und ohne Kosten unter www.futurelearnlab.de/integration möglich. Hier finden Teilnehmende auch weitere interessante Kurse zu den verschiedensten Wissensgebieten.

Die Angebote des Projekts Integration an der TH Lübeck werden vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein unterstützt.

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ISy-News
news-2613 Wed, 01 Dec 2021 10:15:00 +0100 Top Ergebnis für TH Lübeck bei CHE Ranking: Studienstart an der Hochschule mit Spitzenplatz ausgezeichnet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-12-01-top-ergebnis-fuer-th-luebeck-bei-che-ranking-studienstart-an-der-hochschule-mit-spitzenplatz-ausgezeichnet/ Die Studieneingangsphase ist für Erstsemester eine aufregende Zeit. Umso wichtiger ist es, dass sie an der Hochschule die Möglichkeit haben Vorkurse und Erstsemester-Tutorien zu besuchen oder auch Beratungsangebote der Fachschaft in Anspruch zu nehmen. Das CHE Ranking in der Fachrichtung Informatik bestätigt nun die ausgezeichnete Betreuung an der TH Lübeck. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der TH Lübeck bietet unter anderem einen Bachelorstudiengang Informatik/ Softwaretechnik und einen Masterstudiengang Informatik/ Softwaretechnik für verteilte Systeme an. Informatik und Innovation gehören zusammen - besonders im Bereich der verteilten Systeme ist die Entwicklung und Wartung von Software mit vielen Herausforderungen verbunden. In den anwendungsorientierten und wissenschaftlich fundierten Informatik-Studiengängen an der TH Lübeck werden die Studierenden auf die Anforderungen im Berufsleben vorbereitet.

Am Anfang des Studiums bekommen sie besondere Unterstützung: Studierende der Informatik an der TH Lübeck können Vor- und Brückenkurse sogar schon vor Studienbeginn besuchen und Peer-Learning Angebote in Anspruch nehmen. „Sehr hilfreich waren die Mathe- und Programmierkurse. In einem speziellen Arduino-Modul konnten wir frühzeitig lernen, wie wir einen Mikrocontroller programmieren können“, sagt Informatik Student Denzel Kuhlemann.

Wie wichtig eine intensive Begleitung gerade am Anfang des Studiums ist, weiß Studiengangsleiter Sören Werth. Der Professor für Angewandte Mathematik und IT-Sicherheit ist überzeugt: „An der TH Lübeck erhalten die Informatik-Studierenden durch Mathe-Vorkurse und Tutorien, Beratungsgespräche und konkrete Ansprechpersonen einen umfassenden Pool an Hilfestellungen. Wir geben uns viel Mühe dieses Angebot auszubauen und den aktuellen Bedürfnissen der Studierenden anpassen.“

Unter dem Dach des Studierenden Service Centers (SSC) betreut Olaf Voll, Laboringenieur im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Mathematik und Programmierkurse. „Wir bieten Studierenden bereits vor Beginn ihres Studiums Online- und Präsenzkurse an. In Mathematikkursen werden vorhandene Kenntnisse wiederholt und gefestigt, im Bereich Programmieren werden erste Grundlagen vermittelt. Während der ersten Semester nutzen Studierende die Tutorien zur Festigung des Vorlesungsstoffs und in der vorlesungsfreien Zeit die Intensivkurse zur Vorbereitung auf die Mathe-Prüfung.“

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2612 Tue, 30 Nov 2021 11:18:00 +0100 Studiengang des Monats: Physikalische Technik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-30-studiengang-des-monats-physikalische-technik/ Wie in der Serie „Young Sheldon“ das erste Newtonsche Gesetzt mit Hilfe eines Zuges beweisen? Oder die Flugbahn einer Rakete berechnen und ihre Geschwindigkeit bestimmen? Studierende der Physikalischen Technik an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck erhalten eine vielfältige und praxisorientierte Ausbildung, die ihnen sehr gute Berufschancen bietet. Warum ist es im Weltall eigentlich nicht überall kalt sondern teilweise auch sehr heiß? Wie kann es sein, dass ein Ball, der von einem Trichter von einem fahrenden Zugwagon senkrecht nach oben geworfen wird, wieder im selben Trichter landet? Die Antworten auf diese Fragen können Studierende der Physikalischen Technik bereits nach dem ersten Semester an der TH Lübeck geben. Sie lernen in einem grundlagenorienterten Studium die angewandte Physik kennen und sind als qualifizierte Ingenieur:innen am Ende ihrer Ausbildung dazu in der Lage, Erkenntnisse der physikalischen Forschung in nutzbringende Verfahren und Produkte in der Industrie umzusetzen. Die angehende Ingenieurin Lena im Studiengang Physikalische Technik (PT) sagt über das breitgefächerte Angebot an der TH Lübeck:

Das Studium ist unglaublich vielfältig. Von Ingenieurstechnik bis Laser ist einfach alles dabei und man lernt, wie alles zusammenhängt. Und vor allem hat man jede Woche einen Wow-Effekt, weil man sich wieder etwas ganz neues angeeignet hat.

Was Newtons erstes Gesetzt mit der Serie Young Sheldon zutun hat

Wie Studierende die grundlegendsten physikalischen Gesetze verstehen können, kann unter anderem anhand einer bekannten amerikanischen Serie erklärt werden. In der Vorlesung Mechanik, Schwingungen, Wellen nimmt sich Prof. Kai Seger das Zug-Experiment von Young Sheldon zum Beispiel, um Newtons erstes Gesetz (Trägheitsprinzip) zu vermitteln. Eine Eisenbahn fährt mit konstanter Geschwindigkeit während ein Ball aus einem Trichter hochgeschossen wird, der auf einem Zugabteil sitzt. Was wird passieren? Der Ball landet wieder dort, wo er hochgeschossen wurde. So lässt sich spielerisch beweisen, dass ein Körper in Ruhe bleibt oder sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, solange keine Kraft auf ihn einwirkt. Der PT-Student Nils sagt über eines seiner Lieblingsmodule „Mechanik, Schwingungen und Wellen“:

Besonders spannend fand ich Mechanik, Schwingungen und Wellen (MSW), dort hat man die physikalischen Gesetze anhand vieler toller Experimente sehen können.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2604 Mon, 22 Nov 2021 17:18:00 +0100 Junge Forscher:innen sind ausgezeichnet! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-22-junge-forscherinnen-sind-ausgezeichnet/ Vier Klassen wurden vom JuniorCampus der Technischen Hochschule (TH) Lübeck in der St. Petri Kirche für ihre Projekte rund um das Thema Hören ausgezeichnet. Ein Klasse reiste sogar aus Geesthacht an. „Könnt ihr mich hören?“, flüstert Pastor Bernd Schwarze vom Podium aus in Richtung der vier Schulklassen, die in der St. Petri Kirche sehnsüchtig auf die Preisverleihung warten. „Ja“, flüstert ein Kinderchor zurück, der durch die Akustik in der Kirche deutlich lauter zu hören ist, als der Pastor. Von über 300 teilnehmenden Schüler:innen haben es vier Schulklassen bis zur Preisverleihung nach Lübeck geschafft. Sie alle haben am Wettbewerb „Die Welt der Töne – oder warum haben wir zwei Ohren?“ des JuniorCampus der TH Lübeck teilgenommen. Sogar eine Klasse der Grundschule in der Oberstadt in Geesthacht hat den Weg auf sich genommen.

Live Experiment mit der Präsidentin

Die Präsidentin der TH Lübeck, Muriel Helbig, ist anwesend und hat ein kleines Experiment für die Forscher:innen vorbereitet. Sie zählt bis drei und dann dürfen die Kinder rufen und schreien was das Zeug hält. Auf ein Handzeichen hören alle auf und lauschen dem Echo, was durchs Kirchenschiff hallt. Prof. Jürgen Tchorz hat ebenfalls ein Experiment mitgebracht, das einen lauten Knall erzeugt. Die Kinder lauschten aufmerksam und zählten, wie lange der Knall noch nachhallte.

Vier stolze Gewinnerklassen

Nach den Live-Experimenten ist es endlich so weit: die Gewinnerklassen werden verkündet. Auf Platz vier hat es die Johannes-Prassek-Schule aus Lübeck geschafft. Auf den dritten Platz hat sich die Grundschule in der Oberstadt aus Geesthacht katapultiert. Beide Klassen erhielten einen Tag am JuniorCampus zum Thema Akustik, Forscherkoffer, Pipetten und Medaillen. Platz zwei und eins belegen die Grundschule Sterly und die Matthias-Claudius-Schule aus Reinfeld. Sie dürfen sich über eine MINI Phänomenta Woche in der Schule von der Forschungsakademie der Wirtschaft „Keine Panik vor Mechanik“ (FAW), Medaillen, Pipetten und Forscherkoffer freuen. Diedke Diers und Christoph Schwarz der FAW überreichten die Preise. Auch die Förder:innen der Rose-Stiftung, Karin Ploen-Rose und Axel Bülow durften bei der Preisverleihung nicht fehlen.

Das Echo nach der Preisverleihung

Die Stimmen der teilnehmenden Kinder von der Preisverleihung ergeben ein stimmiges Bild. Eine Schülerin der Grundschule in der Oberstadt sagt: „Dass wir die Sachen mitgekriegt haben, den blauen Koffer, die Experimente, die Medaillen, und die großen Türme, die so hoch waren, dass sie bis in den Nebel gingen.“ Eine andere Schülerin erzählt, dass sie die Experimente (in der Kirche) froh gemacht hätten.

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Nachwuchsförderung
news-2603 Fri, 19 Nov 2021 17:08:00 +0100 Was haben Kaffee, Whiskey und Insekten gemeinsam? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-19-was-haben-kaffee-whiskey-und-insekten-gemeinsam/ Die Woche der KI Lübeck neigt sich dem Ende zu. Interessierte Besucher:innen bekamen Einblicke in die Forschungs- und Praxisprojekte auf dem Hanse Innovation Campus, schlenderten durch den wAIhnachtsmarkt im Foyer des Audimax und konnten in Workshops und Vorträgen erfahren, wie KI schon heute in der Praxis eingesetzt wird. Edge AI, Helferin bei der Erkennung von Insekten oder Sprachassistenten? Künstliche Intelligenz ist längst eine ständige Begleiterin im Alltag. KI kann dazu eingesetzt werden Smartphone Fotos brillanter in der Farbigkeit wirken zu lassen, Grammatikfehler zu erkennen oder auch verschiedene Gerüche zu unterscheiden.

Kann Künstliche Intelligenz Kaffee und Whiskey am Geruch unterscheiden?

Die Woche startete unter anderem mit einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Edge AI - Next Generation Artificial Intelligence - oder kann Künstliche Intelligenz Kaffee und Whiskey am Geruch unterscheiden?“ In lockerer Atmosphäre trafen sich Unternehmer:innen, Studierende und Interessierte, um sich über Edge AI auszutauschen. Was ist Edge AI? Wenn Unternehmen Künstliche Intelligenz nutzen wollen, können die Ausgaben für Cloudkapazitäten und Datenübertragung zum Kostenfaktor werden. Mit Hilfe von Edge AI können Sensoren und Endgeräte anfangen, die Auswertung der Daten direkt auf dem Gerät zu übernehmen. Prof. Dr. Horst Hellbrück stellte eine Anwendung vor, die mittels Gassensoren erkennen kann, ob es sich bei dem Getränk um Kaffee oder Whiskey handelt.

Der wAIhnachtsmarkt - KI erleben

Mitte der Woche stellten sich die Lübecker Hochschulen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie die Fraunhofer Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik (IMTE) vor. Interessierte konnten sich die verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse anschauen, ausprobieren und mehr über autonome Drohnen, den Einsatz von KI in der Patientendiagnostik oder auch der Lehre erfahren.

KI in der Praxis

Wo wird eigentlich heute schon KI eingesetzt? Einen Überblick zum Thema KI in der Praxis gab Prof. Dr. André Drews, Leiter der Arbeitsgruppe AIR (Artificial Intelligence Research). In seinem Vortrag ging es zum Beispiel um die Funktionsweise von Übersetzern oder auch um Sprachassistenten, die Musik klassifizieren können und auf Zuruf eine bestimmte Musikrichtung auswählen und abspielen. Die Anwendungsbeispiele für Deep Learning führten Studierende der Arbeitsgruppe AIR Jan Philipp Schreiter, Jan Felix Fischer und Keno Teppris weiter aus. Jan Philip Schreiter hat sich im Rahmen einer Arbeit mit der Erkennung von menschlichen Emotionen auseinandergesetzt. Jan Felix Fischer entwickelte eine Web-App für einen bekannten Umweltverband, die Insekten klassifizieren kann (www.NABU.de/insektensommer/app). Keno Teppris beschäftigt sich mit der sogenannten Text to Speech Generation. Anhand von öffentlich zugänglichen Audioschnipseln und Texten hat er eine neue Audiodatei einer bekannten Politikerin erstellt.

Vielfältige Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz bot die Woche der KI. Sie zeigte auch, dass Kaffee, Whiskey und Insekten durchaus Gemeinsamkeiten haben - sie können mit Hilfe von KI erkannt werden.

Weiterführende Informationen

Die Woche der KI

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2600 Mon, 15 Nov 2021 15:13:00 +0100 KI an der TH Lübeck - Lernen mit KI, Patientendiagnostik und Funknetze https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-15-ki-an-der-th-luebeck-lernen-mit-ki-patientendiagnostik-und-funknetze/ Vom 15. bis 19. November 2021 findet in Lübeck die „Woche der KI“ statt, am 25. November 2021 die nächste Ausgabe der „BioMedTec Ideas“. Westworld, I, Robot, Frankenstein – Eine von Menschenhand geschaffene künstliche Intelligenz fasziniert und inspiriert Autor:innen und Filmemacher:innen seit Jahrzenten, wenn nicht gar seit Jahrhunderten. Dabei werden Hoffnungen und Ängste geschürt, Utopien wie Dystopien geschildert und die Legende eines künstlichen, mehr oder weniger frei denkenden, fühlenden Wesens kreiert. Diese Fiktion schafft einen Zauber rund um künstliche Intelligenz, der mit den reellen Möglichkeiten und Chancen wenig zu tun hat. Wenn wir heute von künstlicher Intelligenz sprechen, dann ist damit beispielsweise die selbstständige Klassifizierung von Fotos durch den Algorithmus eines Suchmaschinenbetreibers gemeint, aber auch die Übersetzung von Texten und intelligentere Rechtschreibkorrekturen, die die Grammatik einer Sprache berücksichtigen und auch Schreibtipps geben können. Es geht darum, Muster in komplexen Datensätzen zu erkennen und Fleißaufgaben durch Algorithmen erledigen zu lassen. Dafür müssen große, unsortierte Datenmengen automatisiert verarbeitet, klassifiziert und ggf. transformiert werden.

Die Chancen der KI bestehen darin, dass der Mensch bei sich wiederholenden, unkreativen und ggf. fehleranfälligen Arbeiten durch künstlich intelligente "Assistenten" begleitet werden kann. Es geht dabei nicht darum den Menschen zu ersetzen, sondern vielmehr seine Fähigkeiten zu verstärken. Z. B. das Sprachniveau bei nur mittelmäßig vorhandenen Sprachkenntnissen durch KI-basierte Schreibassistenten zu verbessern,

erläutert Nane Kratzke, Co-Sprecher der Fachgruppe Künstliche Intelligenz in Anwendung (KIA) der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. An der TH Lübeck werden dabei Methoden der KI und des Maschinellen Lernens in vielfältigen Anwendungsfeldern wie bspw. Akustik, Cloud Computing, Data Science, e-Learning, Hydrologie, IT-Sicherheit, Kommunikationssysteme, Medizintechnik, Predictive Maintenance, Mensch-Computer-Interaktion oder Regelungstechnik angewendet.
Darüber hinaus engagiert sich die Hochschule darin, Wissen in Bezug auf KI über verschiedene Plattformen und Netzwerke zu teilen und verfügbar zu machen.

An der THL wird dabei aktuell u.a. an Anwendungen gearbeitet, wie sich

  • KI zur Reduktion von Studienabbrüchen,
  • zur Patientendiagnostik und
  • der Optimierung von Kommunikationsnetzen einsetzen lässt.

Lernen mit KI

„Wir könnten Studienabbrüche an Hochschulen inzwischen mit einer relativ guten Trefferquote vorhersagen“, so Monique Janneck, Leiterin des Instituts für Interaktive Systeme der TH Lübeck, „allerdings sind die dafür benötigten Informationen bislang häufig weder für Studiengangsleitungen, Lehrende noch für Studierende zugänglich.“ Im Projekt DiSEA wollen die Forschenden der TH Lübeck und der Berliner Hochschule für Technik daher Rückschlüsse über den Studienerfolg aus dem Nutzerverhalten der Studierenden in einem Lernmanagement-System ziehen. Dafür werden die Methoden des maschinellen Lernens verwendet. Die daraus entwickelten Modelle sollen in Frühwarnsystemen eingesetzt werden, um Studierenden eine Rückmeldung zu ihrem Lernverhalten geben und gefährdete Studierende gezielter beraten zu können. Die Einwilligung der Studierenden zur Auswertung der Nutzungsdaten ist dabei essentiell: „Wie in allen KI-Projekten steht und fällt die Qualität der Anwendung mit der Qualität der Daten, die ihr zugrunde liegen“, erläutert Projektleiterin Janneck.

Wir sind daher darauf angewiesen, dass die Studierenden ihr Einverständnis geben und beziehen sie eng in den Entwicklungsprozess ein, um die Akzeptanz zu fördern und ein Lösungen zu entwickeln, die für die Studierenden einen echten Mehrwert bieten.

Patientendiagnostik mit KI

In ländlichen Regionen ist es oft umständlich, den nächsten Facharzt zu erreichen. Insbesondere mobilitätseingeschränkte Patient:innen müssen einen hohen Aufwand betreiben, um die nächste Praxis zu erreichen. Gleichzeitig ist in der Medizin oft eine schnelle und patientennahe Diagnose notwendig. Daher beschäftigen sich Forschende der TH Lübeck und der Universität zu Lübeck damit, wie Hausärzt:innen das Smartphone für die Diagnose von Augenkrankheiten nutzen können.

Aktuelle Smartphones bieten sich auf Grund ihrer Verbreitung und der bereits eingebauten Sensorik und Rechenkapazität für diese Aufgabe an, werden aber zurzeit nur vereinzelt und rudimentär eingesetzt,

erläutert Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA der TH Lübeck die Idee des Projekts PASBADIA. Die qualitativ hochwertigen Kameras zusammen mit in Smartphones verbauten Lichtquellen (LED-Blitz), erlauben die Umsetzung optischer Diagnoseverfahren aus dem Bereich klassischer Geräte. Mit den entsprechenden Aufsätzen und Softwareanwendungen kann der Hausarzt das Smartphone nutzen, um grundlegende Augenuntersuchungen durchzuführen und den Patient:innen damit den Weg zu Augenärzt:innen ersparen. Die künstliche Intelligenz hilft dabei, die Messdaten korrekt zu interpretieren und Behandlungsoptionen aufzuzeigen.

KI für Funknetze 5G

Gut funktionierende Funknetze sind ein maßgeblicher Faktor einer Infrastruktur eines modernen Landes. Der Innovationsbericht der Smart Service Welt zeigt, dass mobile und dynamische Funknetze einen stetig wachsenden Einsatz in der Industrie und medizinischen Versorgung finden. Damit das optimal funktioniert, müssen die zur Verfügung stehenden Kommunikationsressourcen wie zum Beispiel die Frequenzbereiche und die Bandbreitevon 5G Netzen dynamisch auf Bedarf zugeteilt werden. Mit Hilfe von KI können die Forschenden unter Leitung von Prof. Hellbrück vorhersagen, wer welchen Ressourcenbedarf hat. Damit unterstützen sie eine optimale Verteilung der Ressourcen und gestalten das Netz zuverlässiger. Die Wirksamkeit dieser Unterstützung wird in einem Testfeld in Schleswig-Holstein gezeigt.

Wissen teilen

Als öffentliche Hochschule ist es der TH Lübeck besonders wichtig, Bürger:innen, Unternehmen und Einrichtungen an ihrem Wissen über KI teilhaben zu lassen. Deswegen gibt es an der Hochschule diverse Projekte, um diesen Wissenstransfer zu unterstützen. Im KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein soll gemeinsam mit der WTSH insbesondere der KI-Wissenstransfer für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgen. Die Anwendung von KI-Technologien gilt als bedeutsamer Faktor für künftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Daher sollen die regionalen Unternehmen vom Wissen der Hochschule profitieren. Der Aufbau eines innovativen Netzwerkes im Bereich KI-Transfer bündelt die KI-Kompetenz des Landes und macht sie als Leuchtturm über die Landesgrenzen hinaus sichtbar. Ergänzend dazu wurde auch ein niedrigschwelliges digitales Qualifizierungsangebot für KMU und deren Beschäftigte für den Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz und seine Anwendungsmöglichkeiten geschaffen.

Darüber hinaus entwickelt die Hochschule die Bildungsplattform Future Skills für Schleswig-Holstein. Im Fokus des digitalen Curriculums steht insbesondere eine Grundausbildung zur Künstlichen Intelligenz (KI), die sowohl Hochschulinhalte als auch externe Inhalte einbezieht.

Woche der KI in Lübeck

Vom 15. bis 19. November 2021 findet in Lübeck die „Woche der KI“ statt, am 25. November 2021 die nächste Ausgabe der „BioMedTec Ideas“. Hier geht es zum Programm.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft CoSA_Neuigkeiten ISy-News Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2597 Wed, 10 Nov 2021 15:26:00 +0100 Über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-10-ueber-aktuelle-methoden-der-softwareentwicklung-in-der-windenergiebranche/ Quo Vadis Softwareentwicklung? So lautet das Thema, unter dem die Vortragsreihe über Technologien zum Klimaschutz am Dienstag, 16. November 2021, ihre Fortsetzung findet. Der Vortrag über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche beginnt um 16:30 Uhr im Vorlesungsraum 2-0.15. Referent Arne Kusiek, Nordex/Acciona AG, berichtet aus der Praxis über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der und für die Windenergiebranche. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Um formlose Anmeldung wird per E-Mail an: peter.drews(at)th-luebeck.de gebeten.

Vortrag: Quo Vadis Softwareentwicklung?, am 16.11.21, um 16:30-18:00 Uhr im Hörsaal 2-0.15.

Das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik- EMLE der TH Lübeck von Prof. Dr. Roland Tiedemann nimmt damit die Vortragsreihe über neue Technologien zum Klimaschutz mit Gastdozierenden aus der Praxis wieder auf. Der bereits für das Sommersemester 2020 vorgesehene Vortrag musste wegen der Corona-Krise verschoben werden. 

Die Nordex/Acciona AG

Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist die Nordex Group als Global Player mit mehr als 6.000 Mitarbeiter:innen einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit. Die Nordex/Acciona ist seit 35 Jahren in der Entwicklung, der Herstellung sowie der Projektentwicklung und Wartung von Windenergieanlagen im Onshore-Bereich tätig. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Windenergieanlagen der 3 bis 5+ MW-Klasse. In Produktionsanlagen in Deutschland, Spanien, Brasilien, USA, Argentinien, Mexiko und Indien fertigt die Nordex Group Gondeln, Naben, Rotorblätter und Betontürme. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Niederlassungen und Büros in mehr als 25 Ländern aktiv.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2591 Mon, 08 Nov 2021 12:28:00 +0100 World Town Planning Day: TH Lübeck plant lebenswerte Städte https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-08-world-town-planning-day-th-luebeck-plant-lebenswerte-staedte/ 1949 wurde er von Carlos Maria della Paolera in Buenos Aires ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich am 8. November gefeiert – der World Planning Day richtet die Aufmerksamkeit auf Entwicklungen und Ziele in der Stadtplanung. Auch an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck wird geplant und an die Anforderungen der Zukunft gedacht. Seit dem Wintersemester 2021/2022 gibt es den Bachelorstudiengang Stadtplanung an der TH Lübeck. In diesem Fach liegt der Fokus besonders auf der planerischen Entwicklung von Klein- und Mittelstädten. Die Studierenden beschäftigen sich beispielsweise mit diesen Fragen: Wie können lebenswerte Städte geplant und gestaltet werden? Wie lassen sich die Anforderungen der Zukunft in Planungen mitdenken und umsetzen?

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Fachbereich Bauwesen
news-2588 Fri, 05 Nov 2021 14:16:00 +0100 Auszeichnung für Lübecker Wirtschaftswissenschaftler https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-05-auszeichnung-fuer-luebecker-wirtschaftswissenschaftler/ Feierliche Preisverleihung in Madrid Sonja Tiggelbeck, M.A. und Prof. Dr. Leef H. Dierks erhielten für ihr gemeinsam verfasstes Paper „Post-Rational Decision-Making: The Circularity Puzzle Revisited“ den Macrotrends Preis 2021.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, so die Jury, ist „die Bedeutung der Forschungsergebnisse der beiden Lübecker Ökonomen zur Verbesserung des Verständnisses der Investmententscheidungen von Kleinanlegern und institutionellen Investoren unter Unsicherheit. Tiggelbeck und Dierks sei es eindrücklich gelungen, die ‚vermeintliche Dichotomie zwischen Rationalität und Emotionen bei der Geldanlage aufzuheben‘ und in ihrem Beitrag zu zeigen, ‚dass die Entscheidungen von Anlegern in der Realität einem komplexen, post-rationalem Verhaltensmuster entsprechen‘“, so Brecht Arnaert, Vorsitzender der Jury des Macrotrends Preis 2021.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Sonja Tiggelbeck, die im Rahmen des Forschungsprojekts Behavioural Economics bei Prof. Dr. Leef H. Dierks, Professor für Finanzierung und Internationale Kapitalmärkte, Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft, promoviert, hocherfreut. „Diese Auszeichnung“, so Tiggelbeck, „hebt die Relevanz unserer Forschung und die Bedeutung der gemeinsam erzielten Ergebnisse hervor.“ Zugleich sei die Anerkennung des Fachpublikums auch „Ansporn, den eingeschlagenen Weg beizubehalten.“

Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der am vergangenen Freitag, 29. Oktober, auf dem Campus der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid zu Ende gegangenen 5th Conference on Austrian Economics statt.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2582 Thu, 04 Nov 2021 10:43:00 +0100 MOOChub.org wächst mit neuen Partnern https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-11-04-moochuborg-waechst-mit-neuen-partnern/ MOOChub.org ist eine deutschsprachige Verbundplattform für kostenfreie Online-Lernangebote, die von der TH Lübeck Tochter oncampus mitgegründet wurde. Seit der Gründung entwickelt sich die Plattform: mit neuen Partnern, neuem Design und neuen Funktionalitäten. MOOChub, eine Initiative verschiedener Online-Lernplattformen, MOOC-Portale, Hochschulen sowie hochschulnaher Verbände im deutschsprachigen Raum, befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Über 550 kostenfreie Onlinekurse werden heute bereits auf moochub.org gebündelt. Der 2015 von der TU Graz mit iMooX, der TH Lübeck mit ihrer Tochter oncampus und dem Hasso-Plattner-Institut (Potsdam) mit seinem Portal openHPI.de gegründete Verbund MOOChub erfuhr mit dem KI-Campus (BMBF) und OPEN vhb (Virtuelle Hochschule Bayern) schon 2019 eine wesentliche Erweiterung. Zwischenzeitlich wurden weitere Partner gewonnen: Auf der Plattform finden sich jetzt auch Kurse von openSAP, LERNEN.cloud sowie des eGov-Campus.

Einladendes Design, verbesserte Benutzerfreundlichkeit

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Synergien im Bereich der Online-Lehre zu nutzen und über Hochschul- und Landesgrenzen hinweg allen Bildungsinteressierten einen zentralen Zugang zu offenen Online-Kursen zu bieten, sei es für den Beruf, das Studium oder um sich persönlich weiterzuentwickeln. Hochschulwissen zu einem breiten Spektrum an Wissensfragen steht auf dem MOOChub frei zur Verfügung und bietet lebenslanges Lernen für alle. Zu den Themenbereichen gehören IT und Innovation, e-Government, Digitalisierung und Schule und auch die von Universitäten und Hochschulen vertretene Breite ihres Fächerkanons, wie z.B. Medizin, Rechtwissenschaft, Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieur- oder Naturwissenschaften.

Das Angebot von MOOChub lässt sich jetzt noch komfortabler nutzen über den neu gelaunchten Webauftritt in einem modernen responsiven Design. Die neue Seite bietet darüber hinaus erweiterte Filter- und Suchfunktionen und eine optimierte Menüführung. Die verbesserte Darstellung auf mobilen Endgeräten erleichtert zudem das mobile Suchen und Finden.

Kostenfreie Lehr- und Lernmaterialien

Die Partner arbeiten darüber hinaus an gemeinsamen Austausch- und Qualitätsstandards, stehen in kollaborativem Kontakt mit europäischen Partnern und unterstützen grundsätzlich die Idee von Open Educational Resources (kurz OER, dt. freie Bildungsressourcen). „Nicht erst die Corona-Krise hat unter Beweis gestellt, wie wichtig frei zugängliche und offen lizenzierte, digitale Lern- und Lehrangebote sind. Im MOOChub-Verbund sind wir schon lange davon überzeugt, dass die Zukunft der Wissensgesellschaft wesentlich von einem transparenten Austausch und einem niedrigschwelligen Zugang abhängt“, so der Leiter der Lehr- und Lerntechnologien an der TU Graz Martin Ebner in seiner Rolle als Sprecher des MOOChubs.

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news-2581 Wed, 03 Nov 2021 16:53:00 +0100 Gründen mit Recht - was Startups zum Thema Gesellschaftsrecht wissen müssen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/gruenden-mit-recht-was-startups-zum-thema-gesellschaftsrecht-wissen-muessen/ Digitale Seminarreihe startet am 10. November Gründen mit Recht geht in die nächste Runde! Wollt Ihr lernen, welche Rechtsformen für Euer StartUp möglich sind, welche Vor- und Nachteile das steuerrechtlich hat, was in Eurem Gesellschaftsvertrag stehen muss, wie Ihr eine Stellenanzeige rechtssicher macht, wie Ihr beim Bewerbungsgespräch nicht die „falschen" Fragen stellt und was Euch für Pflichten als Geschäftsführer treffen?! Für die Klärung dieser und weiterer Rechtsfragen werden wir die Gründungs- und Wachstumsphase eines StartUps durchleuchten, aber auch schauen, was StartUps in der Phase der Krise und des Exits zu beachten haben.

Die WTSH GmbH, die BioMedTec Management GmbH, die IHK Schleswig-Holstein sowie StartUp SH laden alle Gründungsinteressierte und bereits gegründete StartUps ein! In einer mehrteiligen Seminarreihe beantworten Anwältinnen und Anwälte aus Schleswig-Holstein und weitere Expertinnen und Experten aus der Praxis Eure Fragen.
 
WANN?
Start der Reihe ist am 10. November 2021 von 09.30 bis 11.30 Uhr

WO?
Digital - Link nach Anmeldung

THEMA?
Gesellschaftsrecht

FÜR WEN?
für StartUps aus allen Entwicklungsphasen

>>zur Anmeldung

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news-2580 Tue, 02 Nov 2021 16:06:00 +0100 "Abend der Vielfalt" mit Schirmherr Joachim Gauck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/abend-der-vielfalt-mit-schirmherr-joachim-gauck-bundespraesident-ad/ Am 9. November findet in der Kultur- und Universitätskirche St. Petri eine prominent besetzte Diskussionsveranstaltung statt Neben dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der die Schirmherrschaft über den "Abend für Vielfalt" übernommen hat, werden folgende Gäste zu der Podiumsdiskussion erwartet:

  • Deidre Berger / Vorstandsvorsitzende der Jewish Digital Cultural Recovery Project Stiftung
  • Giovanni di Lorenzo / Chefredakteur, DIE ZEIT
  • Aminata Touré / Vize-Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages
  • Moderation der Podiumsdiskussion: Max Schön / Vorsitzender, Possehl-Stiftung Lübeck

Initiatoren der Veranstaltung sind die drei Lübecker Hochschulen, die Musikhochschule, die Technische Hochschule und die Universität zu Lübeck. Sie alle setzen sich aktiv für eine plurale und weltoffene Gesellschaft ein, denn sie sind überzeugt: Vielfalt ist die Voraussetzung für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben und zugleich Merkmal einer leistungsstarken und international vernetzten Gemeinschaft.

Das Motto der Veranstaltung am 9. November lautet "Vielstimmig gegen Hass". Umrahmt wird der Abend mit Klezmer-Musik der Gruppe Vagabund und mit einem Slam-Beitrag von Lars Ruppel.

Aktuell sind leider keine Anmeldungen mehr möglich, da die Veranstaltung bereits ausgebucht ist.

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news-2578 Mon, 01 Nov 2021 13:45:00 +0100 Campus Pitch „Ernährung und Lebensmitteltechnologie“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/campus-pitch-ernaehrung-und-lebensmitteltechnologie/ Sind Algen die Lebensmittel der Zukunft oder welche Gase werden in der Lebensmittelproduktion eingesetzt - Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es am 11. November. Wissenschaftler:innen der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und der Fraunhofer IMTE stellen in aller Kürze ihre Forschung sowie Entwicklungsprojekte auf diesem Gebiet vor. Auch Startups aus dem Bereich „food“ pitchen mit und präsentieren ihre Produkte und Geschäftsmodelle.

Der Campus Pitch findet am Donnerstag, 11. November 2021 in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr im Technikzentrum Lübeck, Maria-Goeppert-Straße 1, 23562 Lübeck.

Im Anschluss an die Kurzvorträge besteht Gelegenheit, in Einzelgesprächen mit den Impulsgebern Fragen oder Projektideen zu besprechen und im lockeren Rahmen zu netzwerken. Auch foodRegio, das Cluster der Ernährungswirtschaft in Norddeutschland und der Startup-Accelerator Gateway 49 sind vor Ort und bieten Unterstützung.

Unternehmen und Hochschulen der Region zu vernetzen und Impulse für Forschung und Entwicklung zu geben - das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe Campus Pitch, die in Kooperation von Universität zu Lübeck, Technischer Hochschule Lübeck, Hanse Innovation Campus Lübeck, Technikzentrum Lübeck und IHK zu Lübeck organisiert wird.

Details zum Programm und Anmeldung unter  https://www.ihk-schleswig-holstein.de/system/veranstaltungssuche/vst/1393042?id=371088

Die Veranstaltung findet unter den zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Bedingungen statt. Es gilt die 3G-Regel.

Seien Sie dabei, kommen Sie ins Gespräch – wir freuen uns auf Sie!

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news-2576 Fri, 29 Oct 2021 17:52:00 +0200 Studiengang des Monats: Bauingenieurwesen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-29-studiengang-des-monats-bauingenieurwesen/ Sie entwerfen, konstruieren, berechnen und planen: Bauingenieur:innen üben eine der ältesten Ingenieurwissenschaften aus. An der Technischen Hochschule (TH) Lübeck erhalten die angehenden Bauingenieur:innen sowohl eine klassische Ausbildung als auch spezielles Fachwissen, um auf vielfältige Aufgabenstellungen im Berufsleben vorbereitet zu sein. Welche mechanischen und chemischen Eigenschaften müssen Baustoffe haben? Wie berechnet sich eine CO2-Bilanz von Bauteilen und Baustoffen? Und was hat es mit Bauakustik und Immissionsschutz auf sich? Studierende im Bauingenieurwesen starten an der TH Lübeck mit einer praktischen Teamarbeit ins Studium. Während der Kompaktwochen arbeiten sie in Kleingruppen an einem Projekt, das sie zeichnerisch und konstruktiv 1:1 umsetzen. Dabei erwerben sie wichtige Kompetenzen wie räumliches Denken und Zeichnen, die die Grundlage für das konstruktive Verständnis als Bauingenieur:in bilden. Die angehende Bauingenieurin Lena hat sich für ein Studium an der TH Lübeck entschieden und sagt über ihre Begeisterung für das Studienfach:

Für mich persönlich ist die Betrachtung der Tragfähigkeit von Gebäuden, die Verantwortung, die diese Aufgabe mit sich bringt und auch die Zusammenarbeit mit Planer:innen und den Bauunternehmen so interessant.

Von der Gründung bis hin zum Dach

Ab dem ersten Semester lernen die Studierenden im Bauingenieurwesen umfassend Bauwerke in Zusammenspiel von Konstruktion, architektonischer Idee und gestalterischen Aspekten zu denken. In den Grundlagenfächern wie Ingenieurmathematik, Technische Mechanik oder Baukonstruktion bauen sie Wissen rund um bauphysikalische Zusammenhänge auf und eignen sich Fähigkeiten in beispielsweise der Detailplanung von Arbeitsschritten, Kosten- und Zeitaufwand oder Nachhaltigkeit an. Sie werden ausgebildet von der Gründung über die Wand, Öffnung, Decke bis hin zum Dach Konstruktionsprinzipien zu verstehen und umzusetzen. TH Lübeck Studentin Lena konnte sich besonders für die Baukonstruktion begeistern:  

Baukonstruktion hat mich direkt abgeholt, ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so fasziniert von Wandaufbauten und auch Gebäuden im Allgemeinen sein werde.

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Fachbereich Bauwesen
news-2574 Fri, 29 Oct 2021 12:21:00 +0200 Karrieretag 2021 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/karrieretag-2021/ Ab sofort können Interesierte Swipen, Matchen, Chatten, Daten - ähnlich wie Tinder, nur für Jobs Studierende können mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (IT, Industrie, Medizintechnik, Bauwesen, Maschinenbau, etc.) in Kontakt treten. Die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck, Hanse Innovation Campus Lübeck und die IHK zu Lübeck organisieren in diesem Jahr zum elften Mal den Karrieretag.

Er wird am 10. November 2021 von 9 bis 17 Uhr virtuell über die Plattform talentefinder.de veranstaltet. Die Unternehmen, die sich daran beteiligen, sind bereits mit ihren Unternehmensprofilen online und warten auf interessierte Studierende.

Wer mit ihnen in Kontakt treten möchte, muss sich vorher registrieren. Über Likes kann dann Interesse gezeigt werden. Bei einem gegenseitigem Like (dann ist es ein Match) kann miteinander gechattet werden. Außerdem kann einen Termin für ein Gespräch über Videocall für den 10. November vereinbart werden. Über den 10. November 2021 hinaus kann noch 14 Tage lang mit den Firmen über talentefinder.de kommuniziert werden.

Ausführliche Informationen und Links gibt es auf der Seite der IHK: https://www.ihk-sh.de/karrieretag.

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news-2570 Thu, 28 Oct 2021 10:55:00 +0200 Geldpolitisches Fachwissen aus Lübeck international gefragt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/geldpolitisches-fachwissen-aus-luebeck-international-gefragt/ TH Lübeck als Co-Ausrichter der "5th Conference on Austrian Economics" in Madrid Nachdem im vergangenen Jahr noch auf ein virtuelles Format ausgewichen werden musste, findet am 28. und 29. Oktober 2021 die nunmehr fünfte „Conference on Austrian Economics“ in Madrid statt.

Seit ihrer ersten Auflage im Jahr 2017 ist Dr. Leef H. Dierks, Professor für Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft, Initiator und Co-Organisator dieser hochkarätig besetzten internationalen Konferenz. Wie bereits in den Jahren zuvor werden Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft über geldtheoretische und -politische Sachverhalte debattieren.

„Der abrupte Anstieg der Inflationsrate in den vergangenen Monaten und das trotz diverser wirtschaftspolitischer Stimuli verhaltene Wirtschaftswachstum in der Eurozone werfen natürlich die Frage nach einer Reaktion der EZB auf“, so Dierks. „Doch wird es dazu kurzfristig nicht kommen können; der EZB sind schlicht die Hände gebunden“ führt der Lübecker Experte für internationale Kapitalmärkte weiter aus.

„Was, wenn die geldpolitischen Instrumente, die der Zentralbank zur Verfügung stehen, nicht mehr ausreichen? Und was, wenn die fiskalpolitischen Maßnahmen die Staatsverschuldung zwar weiter massiv erhöhen, ansonsten aber wirkungslos verpuffen?“ so seine Fragen, die sich vor dem Hinblick auf den Fortbestand der Eurozone in ihrer jetzigen Form immer dringender stellen. Dierks freut sich auf eine engagierte Debatte und verspricht sich interessante Anregungen für etwaige Lösungsansätze.  

Unterstützt wird Dierks von seiner Doktorandin Sonja Tiggelbeck (M.A.), die in Madrid Forschungsergebnisse zu der Post-Rationalen Entscheidungsfindung auf den Geld- und Kapitalmärkten präsentieren wird. Ihre Forschung beinhaltet unter anderem die Frage, welche Rolle mentale und soziale Komponenten beim Wertpapierhandel spielen und was sich daraus für Kleinanleger ergibt. Antonia Lüdtke (B.Sc.), Studierende im Master Betriebswirtschaftslehre an der TH Lübeck, wird vor Ort die Frage danach beantworten, in welchem Maß die seitens der EZB seit 2009 verfolgte Geldpolitik die Finanzmarktstabilität nachhaltig zu beeinflussen vermochte bzw. zu weiteren Ungleichgewichten führte.

 

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news-2567 Tue, 26 Oct 2021 13:16:00 +0200 Kostenlose Infomesse „Bikes4Business“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/kostenlose-infomesse-bikes4business/ Lastenräder stehen bei der Messe an der TH am Donnerstag (28. Oktober) im Mittelpunkt Die Entwicklung bei den Cargobikes ist rasant. Vor allem durch die elektrische Motorisierung werden diese als Kfz-Alternative für kürzere Strecken immer interessanter. Unterschiedliche Aufbauten und große Zuladungsmöglichkeiten sind für viele Gewerke attraktiv. Die Motorunterstützung und raffinierte Konstruktionen machen das Steuern auch mit großen Lasten einfach und schnell erlernbar.

So transportieren schon erste Heizungsbauer Ersatzteile und Werkzeuge zu Kunden im näheren Umkreis, oder Bäckereien beliefern ihre Filialen klimafreundlich. In der Ausstellung sind die vielen Modelle zu sehen, einige stehen für Probefahrten bereit. Außerdem gibt es einen Überblick über Leasingunternehmen, die E-Bikes und E-Lastenräder anbieten.

Die Messe beginnt um 14 Uhr in Gebäude 1 der Technischen Hochschule, Mönkhofer Weg 239, 23562 Lübeck. Veranstalter ist die IHK zu Lübeck in Kooperation mit der Handwerkskammer Lübeck, der Hansestadt Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck.

Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der Pandemie-Beschränkungen ist eine Online-Anmeldung erforderlich unter: www.ihk-sh.de/bikes

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news-2562 Mon, 25 Oct 2021 12:33:00 +0200 THL-Teams beim 14. Lübecker Stadtwerke Marathon https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/thl-teams-beim-11-luebecker-stadtwerke-marathon-1/ Gleich zwei Teams der TH Lübeck waren am Sonntag am Start des 14. Lübecker Stadtwerke Marathons. Erschöpft, aber glücklich – so kamen die Läufer:innen des Teams „Bildungsraketen“ am Sonntag ins Ziel des 14. Lübecker Stadtwerke Marathons. Neben den „Bildungsraketen“ war ein zweites Team der TH Lübeck am Start, die „Cooperation of Scientific Amateur Runners“, kurz „CoSA Runs“.

Wir gratulieren allen Teilnehmer:innen! Ein besonderes Chapeau an Daniel Gerjets von den Bildungsraketen, der wegen eines krankheitsbedingten Ausfalls gleich zweimal an den Start ging und an Prof. Horst Hellbrück vom Team CoSA Runs, der eigens für den Staffelmarathon einen intelligenten Staffelstab entworfen hat, der ein Live-Tracking des aktuellen Läufers/der aktuellen Läuferin ermöglichte.

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news-2557 Thu, 21 Oct 2021 19:30:00 +0200 Wenn jede Minute zählt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-21-wenn-jede-minute-zaehlt/ Mit „mobOx“, einem mobilen Blutanalyselabor für den Rettungsdienst, gewinnt ein Entwickler-Team der Technischen Hochschule Lübeck den Gründerpreis 2021 Benjamin Kern, Till Böhme, Reza Behroozian und Stefan Müller sind die Preisträger des Gründerpreises 2021 der Sparkasse zu Lübeck. Sie konnten die siebenköpfige Jury mit ihrem medizinischen Gerät für den Rettungsdienst „mobOx“ überzeugen. Der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz und Oke Heuer, Vorstand der Sparkasse zu Lübeck AG überreichten den mit 10.000 Euro dotierten Preis während der feierlichen Veranstaltung am Donnerstag, 21. Oktober.

Die Preisträger beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit der Entwicklung eines mobilen Blutanalyselabors für den Rettungsdienst. Ihr Projekt stellen die Gründer so vor: „Wenn der Rettungsdienst an einem Einsatzort eintrifft, dann ist er meist mit einer sehr unübersichtlichen Situation konfrontiert. Die Symptome der Patienten sind oft nicht eindeutig. Das geht von Kurzatmigkeit, über Schwindel, Kopfschmerzen bis zu Herzkreislauf-Beschwerden – hier müssen schnell lebensrettende Entscheidungen getroffen werden“, sagt Benjamin Kern, Co-Founder des Start-ups. Wenn der Patient beispielsweise Atembeschwerden habe, müsse eine Blutgasanalyse gemacht werden. „Am Einsatzort steht dem behandelnden Arzt dafür aber kein Mittel zur Verfügung, denn diese Art von Analyse kann erst mit großen Geräten im Krankenhaus gemacht werden“, ergänzt der Medizintechniker weiter. Hier setzt die Idee der Gründer an: Das klinische Labor wird auf ein kompaktes und handliches Gerät geschrumpft und liefert erste Ergebnisse nach nur zehn Sekunden.

Für den Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck waren zum siebten Mal Gründerteams aus der Wissenschaft aufgefordert, ihre innovativen Konzepte für potentielle oder bereits realisierte Gründungsprojekte einzureichen. Zwölf Teams haben ihre Ideen eingereicht, zu einer Nominierung geschafft haben es die folgenden Projekte (in alphabetischer Reihenfolge):

  • „Findtech Jobs“, ein neues Format für Stellenanzeigen
  • „iRollator“, ein Rollator, der Treppen steigt
  • „JoinMe“, eine Vernetzungsapp für (Freizeit-)Aktivitäten
  • „Konsultan“, eine persönliche, digitale Produktberatung
  • „mobOx“, ein mobiles Blutanalyselabor für den Rettungsdienst
  • „StickTo“, ein soziales Netzwerk zur Berufsorientierung

Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben waren zu der Festveranstaltung im Audimax der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck geladen. Durch die Veranstaltung führte die Pressesprecherin der Universität, Vivian Upmann.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz dankte den Initiatoren des Wettbewerbs: „Solche Initiativen nach der coronabedingten Zwangspause sind ein überaus wichtiges Signal an die Gründerinnen und Gründer. Und gerade die Hansebelt-Region bietet als innovative Wirtschaftsregion und internationale Zukunftsregion hervorragende Voraussetzungen und zeichnet sich durch besondere Stärken im Life Science-Bereich aus.“ Er erinnerte daran, dass der Wirtschaftsraum Lübeck von dem vom Land massiv unterstützten Hanse Innovation Campus profitiere, der die gesamten Forschungs- und Hochschulaktivitäten bündele und das Lübecker Life Science-Netzwerk stärke.

„Die Sparkasse zu Lübeck ist seit 1817 fest in Lübeck verankert und übernimmt seit mehr als 200 Jahren sehr erfolgreich Verantwortung für ihr Handeln, die Zukunft Lübecks und die Menschen, die in dieser Region leben. Dies geschieht in diesem Jahr auch durch den ‚Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck‘. Dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis wird bereits zum siebten Mal vergeben. Wir unterstützen mit unserem Gründerpreis gezielt innovative Ideen aus dem Umfeld von Forschung und Wissenschaft sowie die Verbindung und Verknüpfung dieser Ideen mit Gründungsinitiativen und Entrepreneurship am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Lübeck. Denn nur Erkenntnisgewinne aus der Forschung heraus reichen nicht aus. Mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit ist es mindestens genauso wichtig, diese auch erfolgreich umzusetzen und nutzbar zu machen“, sagt Oke Heuer, Vorstand der Sparkasse zu Lübeck AG anlässlich der Preisverleihung am 21. Oktober 2021.

Die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, ergänzt: „Mich erfüllt es jedes Mal auf`s Neue mit großer Freude, zu sehen, welche Ideenvielfalt in unserem wissenschaftlichen Nachwuchs steckt. Der Gedanke der Stiftungsuniversität wird in ganz besonderem Maße befördert, wenn Gründerinnen und Gründer ihre Ideen auch umsetzen. Dass dies in Lübeck mit solch einer großzügigen Unterstützung geschehen kann, ist ein Vorteil, den wir zu schätzen wissen.“

Der Vizepräsident für Forschung und Internationales, Prof. Dipl.-Ing. Frank Schwartze der TH Lübeck schließt mit folgenden Worten zum Gründerteam mobOx ab: „Das Projekt steht beispielhaft für die Mission der Technischen Hochschule Lübeck. Wissenschaftliche Qualifikation mit technologischer Innovation und Gründergeist so zu verknüpfen, dass Lösungen entwickelt werden, die zu konkreten Verbesserungen und praktischen Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft führen.“

Nicht nur das Team mobOx durfte sich über eine Auszeichnung freuen. Das Gründertrio Headaid um Ellen Tanumihardja, Emre Almaoglu und Reshad Aziri konnte den Publikumspreis für sich entscheiden. Mit rund 1.000 Rückmeldungen auf die Idee eines „Anti-Kater-Drinks“, haben die drei Gründer:innen am Abend ihre Preise entgegengenommen.

Begleitend zur Verleihung des Gründerpreises rundete ein Beitrag des Poetry Slammers und Comedians Felix Treder das Programm ab. Ein Empfang im Foyer des Audimax lud die Gäste zu einem gemütlichen Ausklang des Abends ein.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Forschung und Transfer
news-2555 Wed, 20 Oct 2021 13:14:00 +0200 Hier gibt's Essen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/hier-gibts-essen/ Die Mensa ist wieder geöffnet, allerdings mit weniger Sitzplätzen und eingeschränktem Angebot. Daher gibt es hier eine Liste mit Alternativen. Die Mensa des Studentenwerkes auf dem Campus  hat wieder geöffnet. Dort stehen  allerdings auf absehbare Zeit weniger Sitzplätze und nur ein eingeschränktes Angebot zur Verfügung.

Wir haben daher  alternative und ergänzende Möglichkeiten in Campusnähe ausgelotet, um die Versorgung von Studierenden und Mitarbeitenden zu unterstützen. Diese haben wir in der nachfolgenden Liste zusammengestellt. Darunter sind auch Angebote mit Sitzplätzen, so dass man sich auch außerhalb der Mensa zum gemeinsamen Mittagessen verabreden kann. Die jeweiligen Speisepläne finden sich auf den Internetseiten der Restaurants und sind in der Liste verlinkt. Ausnahme ist das AWO-Stadtteilcafe: wer im AWO-Cafe Essen bestellen möchte, muss bis Donnerstag der laufenden Woche die Wünsche für die Folgewoche anmelden. Der aktuelle Speiseplan ist ebenfalls in der Tabelle verlinkt.

Wir wünschen guten Appetit! 

 

Restaurant
/Öffnungszeiten
Kontakt Anzahl Sitzplätze bzw. "to go" Vorbestellung nötig GGG-Nachweis
Marli Betriebsrestaurant
Mo. - Fr. 13-15 Uhr
Carl-Gauß-Straße 13-15
23562 Lübeck
t. 0451 62 03 170
Link
30 Plätze + "to go" ja,
über Kitafino.de (Registrierung erforderlich)
ja

AWO Servicehaus Lübeck (Stadtteilcafé)
Mo. - Fr. 11.30 - 13 Uhr

Paul-Ehrlich-Straße 5-7
23562 Lübeck
t. 0451 38445-0
Link

20 Plätze + "to go" ja
bis jeweils Donnerstag der Vorwoche muss per Mail oder telefonisch Menü vorbestellt werden // Link zum Speiseplan
ja
Campus Suite
Mo. - Fr. 8-17 Uhr
Maria-Goeppert-Str.  1 (MFC 1)  Lübeck
t. 040 238583825
Link
40 Plätze + "to go" nein ja

Campuscenter |
Ari Grill

Mo. - Sa. 11 - 20 Uhr

Alexander-Fleming-Straße 1
23562 Lübeck
t. 0176 58724842
Link
80 Plätze + "to go" nein nein
Campuscenter |
Hong Van

Mo. - Sa. 10.30 Uhr - 20 Uhr
Alexander-Fleming-Straße 1
23562 Lübeck
t. 01520 9249685
Link
25 Plätze + "to go" nein (aber mit Vorbestellung geht es schneller) ja
Campus Kebap
tägl. 11 - 22 Uhr
Kastanienallee 38
23562 Lübeck
t. 0152/31844743
Link (facebook)
30 Plätze + "to go" nein nein
Restaurant "Olive"
tägl. 12 - 21 Uhr
Ratzeburger Allee 83
23562 Lübeck
t. Bestellungen unter 0451 - 30470860
Link
25 Plätze + "to go" nein (aber mit Vorbestellung geht es schneller) nein

Zeus (griech. Restaurant)
tägl. 13 - 15 Uhr

Paul-Ehrlich-Straße 1-3
23562 Lübeck
t: 0451 - 31793330
Link: (facebook)

300 Plätze + "to go" nein, nur bei größeren Gruppen nein
*Link zur Creative Commons Lizenz
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news-2553 Wed, 20 Oct 2021 10:00:00 +0200 Neue Professur für industrielle Automatisierungssysteme besetzt https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-20-neue-professur-fuer-industrielle-automatisierungssysteme-besetzt/ Die Faszination für das Zusammenwirken und Verschmelzen einzelner Technologien zu einem Gesamtsystem - das sind die wahren Beweggründe für Prof. Dr.-Ing. Thomas Wich, sich für das Fachgebiet industrielle Automatisierungssysteme an der Technischen Hochschule Lübeck zu begeistern. Seit zehn Jahren lehrt und forscht Dr. Wich auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik im Studienbereich „Elektrotechnik und Mechatronik“ an der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik gGmbH (PHWT) in Diepholz. Dort war Wich als Professor neben der Lehre auch mit dem Aus- und Aufbau von Laboratorien und neuen Studiengängen befasst. Sein Wissen über Automatisierungstechnik und –systeme hat er kontinuierlich aus den benachbarten Technologiebereichen der Sensorik, Robotik und der Bildverarbeitung wie auch der Embedded Systems sowie dem Internet-of-Things- bzw. den Industrie 4.0-Anwendungen erweitert.

Begonnen hat seine Begeisterung für das Fachgebiet mit dem Studium im Maschinenbau / Feinwerktechnik an der Technischen Universität Ilmenau und eben dort mit einem zusätzlichen Studium in Mechatronik und Management sowie einem integrierten Auslandsstudium in der Fachrichtung Maschinenbau an der University of Nottingham, England. Zurück an der TU Ilmenau widmete er sich wieder dem Maschinenbaustudium mit der Vertiefungsrichtung Mikrosystemtechnik und schloss das Maschinenbau- / Feinwerktechnikstudium mit dem Diplom ab.

Erste berufliche Praxis erwarb Wich als Ingenieur bei einem namhaften süddeutschen Automobilhersteller, wo er im Forschungsgebiet Brennstoffzellentechnik beschäftigt war. Anschließend, ab 2004, arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg in der Mikrorobotik und Regelungstechnik im Department für Informatik. 2006 übernahm er als Projektleiter in einem An-Institut der Uni Oldenburg, das sich mit Wissenstransfer befasst, die Aufgabe der Akquise von Drittmitteln sowie die personelle und inhaltliche Koordination von F&E-Projekten. 2008 promovierte Wich zum Dr.-Ing. auf dem Gebiet der Montage von Mikro- und Nanobauteilen über das Thema „Werkzeuge und Methoden zur Automatisierung der Nanomontage im Rasterelektronenmikroskop“.

Bereits zwei Jahre später wurde Dr. Wich an der privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in Diepholz zum Professor ernannt und ist seitdem in Lehre und Forschung auf seinem Lieblingsgebiet engagiert. Um sein Gespür für zukunftsrelevante Technologiefelder und entsprechende Innovationen nicht zu verlieren und inhaltlich am Puls der Zeit zu bleiben, betreibt er ein freiberufliches Ingenieurbüro, das Beratung und Entwicklung in den Bereichen Automatisierungstechnik, Digitalisierung industrieller Prozesse, Industrie 4.0; Sensorik und Messtechnik anbietet.

Im Zuge einer beruflichen Umorientierung ist Dr.-Ing. Thomas Wich seit Beginn des Wintersemesters 21/22 neuer Professor im Fachbereich Elektrotechnik/ Informatik an der TH Lübeck. Zu seinen Aufgaben an der TH Lübeck sagt der Professor für industrielle Automatisierungssysteme: „Ich arbeite an der anwendungsgetriebenen Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen im Handwerk, in der Produktion aber auch im täglichen Umfeld. Dies geschieht an der Schnittstelle zwischen Robotik, Automatisierungstechnik und Informatik. Die Verknüpfung dieser Fachgebiete eröffnet unzählige neue Applikationsmöglichkeiten - aber auch neue Fragestellungen im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich.“ Thomas Wich führt weiter aus: „Unsere Studierenden möchte ich in die Lage versetzen, diese vielschichtigen Herausforderungen anzugehen, neue Konzepte zu entwickeln und Lösungen umzusetzen. Hierfür vermittle ich Ihnen ein solides fachliches Grund- und Methodenwissen, um auch zukünftig fit für die sich schnell ändernde Umgebung zu sein.“

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2549 Mon, 18 Oct 2021 16:24:00 +0200 Studium generale startet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-18-studium-generale-startet/ Ringvorlesung zum Thema „Klima – Wandel – Denken“ in Präsenz beginnt am 20. Oktober UPDATE VOM 17.11.2021: Aufgrund der aktuellen Lage finden die Veranstaltungen unter Einhaltung der 2G-Regelungen statt. Bitte halten Sie Ihren Geimpft- oder Genesenen-Nachweis am Eingang bereit Nach einer einjährigen pandemiebedingten Unterbrechung ist das Studium generale im Wintersemester 2021/2022 zurück in Lübeck. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 20. Oktober und behandelt eines der dringendsten Themen der Gegenwart: Unter dem Titel „Klima – Wandel – Denken“ beleuchten renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Herausforderungen und Möglichkeiten der klimabedingt erforderlichen Transformation.
„Der Klimawandel ist ein komplexes ethisches Problem. Wir mussten deshalb nicht lange überlegen, um welches Thema es gehen soll – das Thema lag auf der Hand und wir haben es ergriffen. Der Klimawandel ist eine Gewalttat gegenüber der Erde. Wir möchten untersuchen, wie die Gesellschaft auf diese Problematik reagieren kann“, sagt Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter. Er ist einer der Initiatoren des aktuellen Studium generale und stellvertretender Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck.

Die Vorlesungsreihe entstand in Kooperation der Universität zu Lübeck mit der Technischen Hochschule Lübeck (THL), den Fridays for Future und den Scientists for Future Lübeck. „Als Dozent in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen behandele ich die Herausforderungen des Klimawandels zunächst aus der naturwissenschaftlichen Perspektive. Die Berichte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen sehr klar auf, dass es um nichts weniger als um den Erhalt der elementaren Lebensgrundlage des Menschen geht.  Die Tatsache, dass die Gesellschaft erst nach Jahrzehnten der Klimawissenschaft auf die Warnrufe zu reagieren beginnt, zeigt, dass neben der naturwissenschaftlichen Ebene unbedingt die gesellschaftliche einbezogen werden muss“, sagt Prof. Dr. Norbert Reintjes. Er ist Mitglied der Scientists for Future Lübeck und Professor für Industrielle Ökologie an der Technischen Hochschule Lübeck.

Alle 14 Tage haben Interessierte ab dieser Woche die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Aspekten und Gedanken des Klimawandels auseinanderzusetzen. Mitgeplant wurde die Ringvorlesung auch von der Medizinstudentin und Vertreterin von Fridays for Future Selina Vogt. Sie hat sich aus Überzeugung eingebracht: „Es ist total wichtig, dass es diese Veranstaltungsreihe gibt. Man sollte die Klimakrise überall mitdenken, wo es möglich ist. Das Studium generale füllt eine Lücke, die es vorher gab.“ Mittwochs um 19:15 Uhr finden die Ringvorlesungen im Audimax auf dem Campus der Universität / TH Lübeck statt. Update: ab dem 17.11. finden die Veranstaltungen als 2G-Veranstaltungen statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Worum geht es in der Vorlesungsreihe?

Die Klimakrise ist präsent, bedrohlich, zerstörerisch. Die Klimakrise bedroht die Lebensgrundlage aller Menschen und erzwingt dadurch eine Neuordnung der Art und Weise, wie wir uns als Menschen in unserer natürlichen Umgebung positionieren. Wie stark und in welcher Weise Gesellschaften und ihre Mitglieder konkret betroffen sind, hängt nicht nur von der Temperatur, sondern auch von regionalen Gegebenheiten, von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und persönlichen Verhältnissen und politischen Bedingungen ab. Eine technische Herangehensweise allein wird die Klimakrise nicht meistern, ist sich auch Prof. Dr. Christina Schües von der Universität zu Lübeck sicher, die eine sozial-philosophische Perspektive in das Gemeinschaftsprojekt eingebracht hat: „Wir müssen hindenken zu einer Umwelt für Menschen, für Tiere, für die Natur und das für alle kommenden Generationen. Denn wir haben es mit einer globalen Krise zu tun: Menschen sterben an Dürren, an Krankheiten, an menschengemachtem Wandel. Man muss jetzt das durchdenken, was handelbar wird.“

Wir sind zu einem Denken und Handeln herausgefordert, sind sich die Initiatorinnen und Initiatoren der Ringvorlesung sicher. „Es geht um viel mehr als nur um eine Vorlesungsreihe. Wir alle wissen schon sehr viel vom Klimawandel – wir haben kein Erkenntnisproblem. Es gibt aber auch nicht nur den einen Lösungsansatz. Das Studium generale gibt uns die Möglichkeit, neue Aspekte zu denken um dann ins Handeln zu kommen, aber auch den Klimawandel besser zu verstehen“, ist sich Dr. Birgit Stammberger sicher, die am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKFL) der Universität zu Lübeck forscht und den Blickwinkel der Kulturwissenschaften in die Planung eingebracht hat.

Um die notwendige, intensive Debatte auf allen Ebenen der Gesellschaft zu führen, um die Mechanismen zu durchschauen, die in die Krise geführt haben, und um Lösungsstrategien zu entwickeln, ist ein vielfältiges Programm entstanden:

Das Studium generale im Überblick

  • 20. Oktober 2021 (AM1): By design or by disaster? Zum Wandel von Klima und Gesellschaft im 21. Jahrhundert, Bernd Sommer, Europa-Universität Flensburg
  • 3. November 2021 (AM1): Herausforderung Klimawandel, Mojib Latif, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel / Universität Kiel
  • 17. November 2021 (AM4): Welche Bilder für welche Welt? Zukunftsvorstellungen zwischen Kollaps, Techno Fix und Transformation, Birgit Schneider, Universität Potsdam; Achtung: ab 17.11. gilt für alle Veranstaltungen dieser Vorlesungsreihe 2G
  • 1. Dezember 2021 (AM1): Klima – Gender – Gerechtigkeit, Gotelind Alber, GenderCC – Women for Climate Justice e.V. (2G-Veranstaltung)
  • 15. Dezember 2021 (AM1): Das andere Ende der Geschichte, Frank Uekötter, University of Birmingham (2G-Veranstaltung)
  • 12. Januar 2022 (AM1): Klimakrise findet Stadt. Lokale Potentiale und Probleme, Sybille Bauriedl, Europa-Universität Flensburg (2G-Veranstaltung)
  • 26. Januar 2022 (AM1): Braucht der Klimaschutz eine postkoloniale Perspektive? Aram Ziai, Universität Kassel / Imeh Ituen, Universität Hamburg / Black Earth Kollektiv (2G-Veranstaltung)
  • 9. Februar 2022 (AM1): Podiumsdiskussion mit Christian Berg, Club of Rome; Jan Philipp Albrecht, Umweltminister des Landes S-H; Tina Andres, Vorsitzende Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) (2G-Veranstaltung)

Zusätzliche Informationen

Zusätzlich zu den Vorlesungen im Audimax auf dem Hanse Innovation Campus Lübeck können Sie auch online mitdiskutieren: Die Webplattform „Klima-Wandel-Denken“ bietet ein Forum für den Austausch innerhalb der Hochschulen in Lübeck und mit der Lübecker Öffentlichkeit. So soll die Möglichkeit für eine lebendige Debatte über die gesellschaftliche Transformation im Hinblick auf die Klima- und Nachhaltigkeitsproblematik initiiert werden. Die Plattform möchte mögliche Lösungsansätze vorantreiben und zugleich (ausgewählte) aktuelle Hintergrundinformationen anbieten. Sie sind eingeladen, die Beiträge zu kommentieren oder eigene Gastbeiträge einzureichen und mit Beispielen aus der Praxis und dem Lübecker Umfeld die Diskussion anzureichern.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2546 Mon, 18 Oct 2021 11:22:00 +0200 TH Lübeck engagiert sich für Klimaschutz und Energieeffizienz https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/th-luebeck-engagiert-sich-fuer-klimaschutz-und-energieeffizienz/ Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bewältigen gerade enorme Transformationsprozesse. Zusätzlich stellen sie sich den Herausforderungen des Klimaschutzes und wollen Beiträge zur Reduktion der Treibhausgase leisten. Diese Beobachtung hat das HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) aufgegriffen. Im Verbund mit der TH Lübeck und acht weiteren Hochschulen für Anwandte Wissenschaften wird ein Forschungsvorhaben im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) realisiert. Gesucht werden praxistaugliche Interventionsstrategien und Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung, die auf ihre Übertragbarkeit auf andere HAW geprüft werden. Der Auftaktworkshop zu diesem Klimaschutzprojekt fand am 01.10.2021 statt. Zu den beteiligten HAW gehören

  • die Technische Hochschule Deggendorf
  • die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
  • die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
  • die Jade Hochschule
  • die Hochschule Hannover
  • die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
  • die Hochschule Düsseldorf
  • die Technische Hochschule Lübeck und 
  • die Hochschule Magdeburg-Stendal.

Der Auftaktworkshop demonstrierte die hohe Motivation und auch die Sinnhaftigkeit des Projektvorhabens. Der Wunsch, aktive Beiträge zur Klimaneutralität zu leisten, ist nicht nur vorhanden, sondern soll durch den Ausbau existierender Aktivitäten gestützt und durch den Aufbau neuer, kreativer Maßnahmen forciert werden. Dieses soll in eine Strategie eingebunden werden.

Wichtige Komponente des Projektdesigns ist das Lernen voneinander. Gerade diesbezüglich blicken die Teilnehmenden sehr gespannt auf den weiteren Projektverlauf. „Bei einem Zeitraum von fast drei Jahren existiert genug Zeit, hochschulindividuell Maßnahmen zu entwickeln und den Transfer von Erfahrung zu koordinieren“, stellt die Projektleiterin Karin Binnewies (HIS-HE) fest. „Auf der anderen Seite haben wir auch einen sehr stringenten Projektfahrplan. Wir wollen ins Handeln und auch Messen von Effekten kommen.“

Der Anspruch aller Teilnehmenden lautet, Veränderungen einzuleiten und diesen Prozess an ihrer Hochschule zu verstetigen. Die Ergebnisse dieses Projektes werden in der Abschlussphase bundesweit Verbreitung finden.
 

 

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Forschung und Transfer
news-2543 Fri, 15 Oct 2021 13:39:00 +0200 MiniMaster Lübeck: Neue Vorlesungen für Kinder zum Abenteuer Wissenschaft https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-15-minimaster-luebeck-neue-vorlesungen-fuer-kinder-zum-abenteuer-wissenschaft/ Die Vorlesungsreihe der drei Lübecker Hochschulen geht in die nächste Runde – Anmeldungen für die erste Veranstaltung am 30. Oktober sind ab jetzt möglich Was ist eigentlich Licht? Wie entsteht ein Regenbogen? Wie entsteht ein Bild im Auge? Und wie baut man eigentlich einen Laser? Diese und andere Fragen werden am 30. Oktober mit anschaulichen Experimenten beantwortet und dabei viele interessante Dinge aus Alltag und Technik erklärt. Dann startet die erste der kindgerechten Vorlesungen der Reihe MiniMaster. Lübeck hoch 3 bietet wissbegierigen Kindern spannende Einblicke in das Abenteuer Wissenschaft.

Zusammen mit externen Partnern bringen die drei Lübecker Hochschulen Kindern in der Vorlesungsreihe MiniMaster die Welt der Wissenschaft näher. Von den Bausteinen des Lebens über Musik hin zu Dr. Roboter – in den kostenlosen Vorlesungen erleben Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren Experimente aus der Forschung und lernen echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen. Für die erste Vorlesung am Samstag, 30. Oktober, an der Technischen Hochschule Lübeck, können Eltern ihre Kinder jetzt schon unter www.minimaster-luebeck.de anmelden. 

Durch die Unterstützung der Margot und Jürgen Wessel-Stiftung können die Veranstalter Lübeck hoch 3 und die Schülerakademie der Universität zu Lübeck von Oktober bis April insgesamt sechs Vorlesungen anbieten. Hans-Jochen Arndt, Vorsitzender des Vorstands der Jürgen Wessel-Stiftung erklärt die Bedeutung der Unterstützung: „Die Förderung von Bildung und Erziehung gehört zu den vorrangigen Zwecken, die in der Satzung der Jürgen Wessel Stiftung genannt werden. Dabei war es dem Stifter immer ein besonders Anliegen, Kinder und Jugendliche zu fördern.“

Der MiniMaster im Überblick

  • 30. Oktober 2021 (TH Lübeck, Gebäude 2, Raum 2-1.02): Licht und Laser – vom Regenbogen bis Science Fiction, Prof. Dr. Mathias Beyerlein, Prof. Dr. Kai Seger.
  • 20. November 2021 (Universität zu Lübeck, Audimax, Raum AM1): Zellen: Bausteine des Lebens, Dr. Stefanie Boie, Dipl.-Biol. Janna Klein, PD Dr. Bärbel Kunze, Lübecker offenes Labor (LoLa).
  • 29. Januar 2022 (Musikhochschule Lübeck, Großer Saal): Musik ist überall – was ist Musik?, Studierende der Musikhochschule Lübeck, Prof. Dr. Michael Pabst-Krueger.
  • 26. Februar 2022 (Fraunhofer IMTE): Dr. Roboter – Mit Autopilot im Krankenhaus, Dr. Svenja Ipsen, Georg Männel.
  • 26. März 2022 (Sternwarte Lübeck, Schule Grönauer Baum): Unser Raumschiff Erde, Dr. Ulrich Bayer, Oliver Paulien, AK Sternfreunde Lübeck e.V.
  • 30. April 2022 (Petrikirche zu Lübeck, Petrikirchhof): Semesterabschluss MiniMaster, Abschlussveranstaltung und Ernennung der Kinder zu MiniMastern.

Anmeldung und weitere Informationen zu den Vorlesungen auf www.minimaster-luebeck.de

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Nachwuchsförderung
news-2541 Tue, 12 Oct 2021 17:38:00 +0200 Podcast Gedankensprünge - Abschluss der ersten Staffel https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-12-podcast-gedankenspruenge-abschluss-der-ersten-staffel/ In den ersten fünf Folgen des Podcasts Gedankensprünge rückten die drei Lübecker Hochschulen je einen menschlichen Sinn in den Fokus. Die sechste Folge erscheint am Mittwoch, 13. Oktober um 12 Uhr und widmet sich nun der Wahrnehmung und Besonderheiten wie zum Beispiel der Sinnesvermischung oder der Kommunikation des Waldes. Gleichzeitig bildet Folge 6 auch den Abschluss der ersten Staffel und einen Übergang zum nächsten Themenblock „Echt wahr!“. „Normal“ gibt es in ihrem Wortschatz nicht: Die Psychiaterin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Rebekka Lencer von der Universität zu Lübeck kann erklären, warum Sinneseindrücke sich vermischen und welche Erkrankungen zu Wahrnehmungsveränderungen führen können. Auch die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten im Kontext des „Gesundheitsbaus“ sind individuell sehr verschieden. Wie Farbkonzepte dennoch stimmig angepasst werden können, weiß der Architekt Prof. Stefan Wehrig aus dem Bereich Bauwesen der TH Lübeck. Knut Sturm fühlt sich im Wald besonders wohl. Als Bereichsleiter des Stadtwaldes Lübeck kennt er jeden Baum und kann auch die Sprache der Pflanzen verstehen. Datensätze erlebbar zu machen – darauf hat sich Prof. Franz Danksagmüller spezialisiert. Der Komponist und Organist von der Musikhochschule Lübeck muss sich auf das Zusammenspiel vieler seiner Sinne verlassen können und fordert sein Publikum auch gern einmal mit ungewöhnlichen Klangerlebnissen heraus.

Unter der Moderation von Vivian Upmann, Pressesprecherin der Universität zu Lübeck, beleuchtet der Podcast von Lübeck hoch 3 einmal monatlich Themen der Forschung, Kultur und Gesellschaft. Geladen sind jeweils Vertreterinnen und Vertreter der drei am Projekt beteiligten Hochschulen (Musikhochschule Lübeck, Technische Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck) und je nach Thema eine Expertin oder einen Experten als Gast.

Der Podcast steht über die Website www.gedankenspruenge-podcast.de und alle gängigen Plattformen zum Abruf bereit. Die 45-minütigen Folgen gehen jeweils mittwochs zur Monatsmitte um 12 Uhr online. Die sechste Folge bildet mit dem Thema „Wahrnehmung“ am 13. Oktober den Übergang von den menschlichen Sinnen zum neuen Themenblock „Echt wahr!“: In den kommenden Monaten geht es dann um „Wahrheit“, „Wahrscheinlichkeit“, „Wahrzeichen“ und vieles mehr.

Wissenstransfer, wechselseitiger Dialog und neue Ideen – dafür steht Lübeck hoch 3. Den eigenen Podcast sehen die Initiatorinnen und Vertreter der drei Hochschulen als wichtigen Baustein, um den Diskurs mit der Gesellschaft über Wissenschaft und Kultur anzuregen.

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news-2532 Tue, 05 Oct 2021 19:11:00 +0200 Jetzt für den Publikumspreis der Sparkasse zu Lübeck abstimmen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-05-jetzt-fuer-den-publikumspreis-der-sparkasse-zu-luebeck-abstimmen/ Neben dem Gründerpreis vergibt die Sparkasse zu Lübeck AG einen Publikumspreis. Der mit 10.000 € dotierte Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck wird im Oktober zum siebten Mal vergeben. Auch in diesem Jahr gibt es zusätzlich einen Publikumspreis. Die teilnehmenden Teams haben Videos eingereicht, in denen sie ihre Gründungsidee vorstellen.

Die Abstimmung für das Gewinner-Team erfolgt über zwei Wege. Alle Bewerbungsvideos sind jetzt schon auf einer Übersichtsseite des GründerCubes zu sehen. Nach einem Vergleich, kann im Abstimmungsformular eine Stimme abgegeben werden. Hier geht es zur Übersichtsseite und zum Abstimmungsformular: https://www.gruendercube.de/gruenderpreis/publikumspreis/

Die Videos der Teams werden ab heute in alphabetischer Reihenfolge auf den Social Media Kanälen der Unterstützer:innen veröffentlicht und geteilt. Hier zählt jeder Like und jeder Kommentar als eine Stimme für das jeweilige Team. Welches Team den Publikumspreis erhält, wird am 21. Oktober bekanntgegeben.

Weitere Informationen

Der Gründerpreis

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news-2531 Tue, 05 Oct 2021 17:56:00 +0200 TH Lübeck – Verstärkung für die Elektrotechnik/ Informatik mit Professur für Digitale Bildverarbeitung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-10-05-th-luebeck-verstaerkung-fuer-die-elektrotechnik-informatik-mit-professur-fuer-digitale-bildverarbeitung/ Einen ersten Kontakt zu seiner neuen Wirkungsstätte an der Technischen Hochschule Lübeck hatte Dr.-Ing. Ralph Hänsel bereits im Sommer 2021 zum offiziellen Dienstantritt. Der ausgebildete Informationstechniker mit der Ausrichtung Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Signal- und Bildverarbeitung beginnt mit seinen Vorlesungen und Lehrveranstaltungen im Fachbereich Elektrotechnik/ Informatik der TH Lübeck zum Wintersemester 2021/22. Ralph Hänsel studierte Informationstechnik/ Technische Informatik an der Universität Rostock und absolvierte dort ein Bachelor- und ein Ingenieurstudium. 2007 schloss sich eine wissenschaftliche Assistenz am Institut für Nachrichtentechnik der Uni Rostock an, die er mit dem akademischen Grad Doktor-Ingenieur erfolgreich beendete. Das Thema seiner Promotionsarbeit befasste sich mit Videocodierung und trug den Titel: „Ein Beitrag zur Pixel-basierten verteilten Videocodierung - Seiteninformationsgenerierung, WZ-Codierung und flexible Decodierung.“

Während seiner Assistenzzeit war Hänsel in der Forschungsgruppe Signal- und Bildverarbeitung auf dem Gebiet Verteilter Videocodierung eingebunden und übernahm dazu Lehraufgaben. Diese umfassten unter anderem Übungen in Grundlagenfächern der Signal- und Systemtheorie. Zusätzliche Lehrerfahrungen erlangte er durch die Begleitung und Betreuung von Studierendenprojekten im Labor für Bildverarbeitung. Durch sein Engagement im Studierenden Parlament (StuPa) noch als Student sowie in der akademischen Selbstverwaltung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Gremien lernte Hänsel den Betrieb einer Hochschule kennen.

Nach der Promotion ging es für Dr. Hänsel in die industrielle Praxis. Als Entwicklungsingenieur für seriennahe Bildverarbeitungssoftware und später als Teamleiter im Bereich Bildverarbeitung für automotive Systeme konnte er seiner angestammten Disziplin treu bleiben und über Jahre industrielle Praxiserfahrungen sammeln.
Bis zu seinem Eintritt in die Technische Hochschule Lübeck arbeitete und entwickelte Dr. Hänsel mit einem Team bei einem namhaften Automobilhersteller an Projekten auf dem Gebiet kamerabasierter Wahrnehmung für hoch automatisiertes und vernetztes Fahren. Diese Projekte erfolgten in einem nationalen sowie internationalen Umfeld. Die über die Jahre gewonnenen Erfahrungen sowohl im hochschulischen wie auch im industriellen Bereich will der ernannte Professor in seine neuen Aufgaben in Lehre und Forschung an der TH Lübeck einbringen.

„Basierend auf den bisherigen Tätigkeiten, werde ich den Bereich der verteilten echtzeitfähigen Kamerasensorsysteme in der Forschung, der industriellen Kooperation und in der Lehre ausbauen“, skizziert Prof. Dr.-Ing. Ralph Hänsel seine Vorstellungen von den neuen Aufgaben.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Personalia
news-2511 Thu, 30 Sep 2021 21:02:00 +0200 Studiengang des Monats: Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/studiengang-des-monats-wirtschaftsingenieurwesen-lebensmittelindustrie/ Temperieren, rühren, schütten: im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie (WLM) lernen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure nicht nur wie sie technische Anlagen planen und betreuen können, sondern arbeiten auch selbst mit Lebensmitteln. Im Labor stellen sie beispielsweise Pralinen, Gummibärchen oder Brötchen her. Tim Rowedder studiert WLM im dritten Semester und erklärt im Video, warum er sich für dieses Studium entschieden hat. Was braucht es, damit ein Eis nicht vom Stiel fällt? Oder: wie werden Kartoffelchips besonders knusprig? Ab dem ersten Semester bekommen die Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens Lebensmittelindustrie sowohl technisches und wirtschaftliches Wissen als auch Informationen über Lebensmittel und Chemie an die Hand. Um die Kenntnisse zu vertiefen, durchlaufen sie zahlreiche Praktika, in denen sie auch kreativ werden können. Im Labor stellen die Studierenden verschiedene Produkte wie zum Beispiel Pralinen her. Tim Rowedder hat gerade das Praktikum Lebensmitteltechnologie durchlaufen und sagt dazu:

Das Praktikum Lebensmitteltechnologie hat mir am besten gefallen, weil wir sehr praxisnah Produkte hergestellt haben, wie zum Beispiel Pralinen. Das ist ein schöner Kontrast zur eher schnellen industriellen Herstellung.  

Alle Türen stehen offen

Durch das breit angelegte Modulhandbuch eignen sich die Studierenden Fähigkeiten in drei Kernrichtungen an: Technik und IT; Wirtschaft, Management und Sprachen sowie Lebensmittelfächer und Chemie. Am Ende ihres Studiums kennen sie sich mit Thermodynamik, Lebensmittelsicherheit- und Recht aber auch dem Marketing aus. Gerade diese Vielfalt hat Tim Rowedder in seiner Entscheidung bekräftigt ein Studium an der TH Lübeck aufzunehmen:

Mir gefällt besonders das Zusammenspiel aus der betriebswirtschaftlichen und der technischen Sicht. Und, dass man sich erst einmal gar nicht festlegen muss, sondern nach dem Studium noch alle Türen offen stehen.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2502 Thu, 23 Sep 2021 18:54:00 +0200 Scientists for Future und Students for Future rufen zum Klimastreik auf https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-23-scientists-for-future-und-students-for-future-rufen-zum-klimastreik-auf/ Am Freitag, 24. September, rufen ‚Fridays for Future‘ zum Globalen Klimastreik auf. Allein in Deutschland sind weit über 400 Aktionen geplant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bundesweiten Klimabewegung „Scientists for Future“, wie die Transformationsforscherin Maja Göpel oder der Klimaforscher Stefan Rahmstorf unterstützen die Forderungen der Klimabewegung „Fridays for Future“ und den Aufruf zum Klimastreik. Auch Wissenschaftler:innen der Scientists for Future Ortsgruppe Lübeck unterstützen den Aufruf. Einer von ihnen ist Norbert Reintjes, Professor für Industrielle Ökologie an der TH Lübeck. Er bekräftigt den Aufruf:
„Die Argumente der prominenten Kolleg:innen haben mich in der Auffassung bestärkt, dass wir uns als Wissenschaftler:innen in die gesellschaftlichen und politischen Prozesse nicht nur einmischen dürfen, sondern es auch müssen. Dies steht keineswegs im Widerspruch zu der guten wissenschaftlichen Praxis und Neutralität.“

Die TH-Hochschulgruppe Students for Future spricht sich ebenfalls für den Klimastreik mit weit über 400 Aktionen aus. TH-Student Florian Lotties aus dem Umweltingenieurwesen erläutert dazu:
„Corona hat uns gelehrt, wie wichtig eine transparente, verständliche und gute Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Bewältigung globaler Krisen ist. Die Klimakrise ist die größte Krise, der sich die Menschheit mit vereinten Kräften entgegenstellen muss. Ich glaube daran, dass wir alle gemeinsam - united behind the science - diesen Planeten lebenswert erhalten können. Dabei helfen Forschung und Bewusstseinsbildung genauso weiter, wie das vereinte auf die Straße gehen. Die Wissenschaft ist sich einig! Lasst uns auch einig werden und pragmatische Lösungen voranbringen."

In einer Stellungnahme aus dem Präsidium heißt es, das Präsidium der TH Lübeck begrüßt das generelle Anliegen der Klimabewegung. Es bekennt sich zu den Zielen der Fridays for future -Bewegung. Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Um dem menschengemachten Klimawandel zu begegnen, bedarf es einer riesigen gemeinschaftlichen Anstrengung, guter Ideen und der Wissenschaft. Als Wissenschaftseinrichtung will die TH Lübeck in Lehre und Forschung zu dieser Aufgabe beitragen und sieht es als ihre Verpflichtung. Sie stellt sich ihrer Verantwortung und unterstützt die Bewegungen „Fridays for Future“ und „Scientists for Future".

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news-2493 Fri, 17 Sep 2021 16:25:00 +0200 Zurück zu den Wurzeln - ehemaliger Student der FH wird neuer Professor an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-17-zurueck-zu-den-wurzeln-ehemaliger-student-der-fh-wird-neuer-professor-an-der-th-luebeck/ In Lübeck hat er begonnen, die Grundlagen des Umweltingenieurwesens zu erlernen. Danach befasste er sich mit dieser Thematik in seinem beruflichen Werdegang. Jetzt ist er wieder da, steht aber ab dem Wintersemester 2021/ 22 auf der anderen Seite des Hörsaals. Dr. Maximilian Schüler ist neuer Professor für Umweltwissenschaften im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. An der Fachhochschule Lübeck hat Schüler im Jahr 2012 den Studiengang Umweltingenieurwesen mit der Vertiefung Umweltmanagement erfolgreich zum Dipl.-Ing. (FH) abgeschlossen. Schon seine Diplomarbeit befasste sich mit Ökobilanzierung, dem Kern der Vertiefungsrichtung. 

Ökobilanzierung und die Verbesserung der Produktumweltbilanz bestimmten auch nach dem Diplomstudium den beruflichen Werdegang Schülers. In verschiedenen Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen arbeitete er zur Anwendung von Ökobilanzen im Bausektor, der verarbeitenden Industrie, der Landwirtschaft und im Verkehrssektor.

Beim Thünen-Institut für Ökologischen Landbau befasste sich Schüler mit Methoden der Ökobilanzierung im Agrarsektor. Er promovierte zum Doktor der Landbauwissenschaften (Dr. rer. agr.) an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Bewertung von Klimabilanzen in der Milchproduktion trotz Variabilität und Unsicherheit.

Nach der Promotion und bis zum Eintritt in die Technische Hochschule Lübeck war Dr. Schüler beim Volkswagen Konzern in Forschung und Entwicklung in der Abteilung „Umwelt Produkt“ tätig. „Wir benötigen in der Wirtschaft, Politik und Verwaltung genauso wie in anderen Gesellschaftsbereichen mehr Menschen, die mit Umweltschutzaspekten umgehen können und technische, strategische und regulatorische Lösungen zum Erreichen von Umweltzielen erarbeiten können“, bilanziert er die Notwendigkeit aus seiner Erfahrung im Umgang mit Umwelt- und Klimathemen in seiner beruflichen Praxis. Er folgert daraus, dass Umweltbewertung vor allem praktisch geübt werden muss und skizziert damit seine Vorstellungen von Lehre an der TH Lübeck.

„Eine wissensorientierte Grundlage wird durch Anwendung relevant. Die Bausteine und Werkzeuge dazu müssen nicht nur gewusst, sondern praktisch erfahren werden. Aus diesem Grund ist es für mich konsequent, mein erworbenes Wissen, aber vor allem die erlernten Fähigkeiten, an junge Nachwuchsingenieur:innen weiterzugeben. Die praxisorientierte Struktur der TH Lübeck ist dafür das ideale Umfeld. Darüber hinaus wende ich mich gerne wieder mehr neuen Fragestellungen in den Umweltwissenschaften zu. Dabei kann besonders die Einbeziehung von Studierenden in Lösungen praktischer, aktueller Probleme – neue  Einsichten, kreative Ideen und damit nachhaltigen Erfolg ermöglichen“, sagt der neue Professor für Umweltwissenschaften über seinen Lehransatz.

Weitere Informationen

Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften