TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Tue, 27 Jul 2021 14:29:49 +0200 Tue, 27 Jul 2021 14:29:49 +0200 TH Lübeck news-2462 Wed, 21 Jul 2021 09:39:00 +0200 Hinter die Kulissen geschaut…! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-21-hinter-die-kulissen-geschaut/ Am Donnerstag, 22.07.2021 lädt das Labor für Immersive Medien der Technischen Hochschule Lübeck zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Das Team um Prof. Dr. Isabella Beyer und Dr. Daniel Sacristan geben um 14.00 Uhr im Kursaal des Atlantik Grand Hotels einen Einblick in die Entstehung von „kosmischen, runden Bildern“ zu einer 360°-Filmproduktion. Ein „Premium Preview“ eines 360° Konzertfilms im All gibt es anschließend in der mobilen Kuppel des Kursaals und in den Virtual Reality (VR) Brillen zu sehen.

Im Rahmen des „CLASSICAL BEAT Festivals 2021“ präsentieren die Technische Hochschule Lübeck und die Stiftung Classical Beat in einem Gemeinschaftsprojekt ein kosmisches Erlebnis in der virtuellen Realität. Vom 24. Juli - 26. Juli 2021 wird die virtuelle Realität täglich von 15:00 bis 18:00 Uhr auf der Backstage Festivalbühne im Garten des ATLANTIC Grand Hotel Travemünde präsentiert. Anschließend kann das virtuell Erlebte mit einem realen Spaziergang durch die Drehorte Gartenanlage des Atlantik Hotels und Strand ergänzt werden. 

Bei dem Projekt handelt es sich um 360°-Filmaufnahmen, die zunächst ein klassisches Konzert der Stiftung Classical Beat im historischen Ballsaal des Atlantik Grand Hotel Travemünde zeigen und dann ins All entführen.
Der Konzertfilm wurde während der strengen Corona Phase ohne Publikum aufgenommen. Der finnische Künstler Kimmo Pohjonen spielte darin im Live-Stream mit dem deutschen Orchester im Ballsaal des Atlantik Hotels. Beide Musikgruppen waren räumlich voneinander getrennt. In der 360 Grad-Produktion werden die Länder Finnland und Deutschland musikalisch und bildlich vereint.
Der 360 Grad Film wurde von Prof. Dr. Isabella Beyer und Dr. Daniel Sacristan produziert am Labor für Immersive Medien der Technischen Hochschule Lübeck.

„Mein Platz im Universum“ ist ein zweites virtuelles Erlebnis, welches in runden Bildern das Zusammenspiel von Wissen, Kunst und Musik zeigt. „Mein Platz im Universum“ ist ein Kulturprojekt. Es ist ein ästhetisches Erlebnis über die Rolle der Wissenschaft, die Suche nach Transzendenz und Wege zu einem erfüllten Leben, arrangiert in außergewöhnlichen Bildern zum Staunen und Genießen.
Eduard Thomas, langjähriger Direktor des Kieler Planetariums, verfasste die Textgrundlage in einem autobiographischen Gewand. Die Harfenistin Christine Högl komponierte die Musik für die keltische Harfe. Prof. Dr. Isabella Beyer entwickelte als künstlerische Leitung ästhetische Bildwelten, die Wort, Musik und Bild in ein sinnliches Gesamtkunstwerk überführen.

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news-2461 Mon, 19 Jul 2021 10:57:00 +0200 Start frei für die neue Möwe https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-19-start-frei-fuer-die-neue-moewe/ Digitaler Roll-out des neuen Rennwagens der Seagulls der TH Lübeck Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit haben die Seagulls, das Formula Student Team der TH Lübeck, ihren neuen Rennwagen am 16. Juli der Öffentlichkeit präsentiert. Für TH-Professor Sung-Won Choi, dem Betreuer der Seagulls, steht damit schon vor dem ersten Rennen fest: „Die Seagulls sind schon jetzt Gewinner, egal wie das Ergebnis der kommenden Events sein werden.“

Auch Yvonne Plaul, Kanzlerin der TH Lübeck, fand während des digitalen Live-Events lobende Worte: „Die Seagulls hatten ein Ziel, sie hatten einen Plan und sie haben sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Idee des Projektes zusammenschweißen lassen. Das ist ein großartiger Erfolg und darauf können Sie zurecht stolz sein. Wir sind es auf jeden Fall“, freute sich die Kanzlerin.

Unter dem Motto „Learning to fly" sind die Studierenden hochmotiviert in ihre zweite Saison gestartet. Herausgekommen sind diverse technische Weiterentwicklungen: So wurde der Rahmen um 14 cm gekürzt und das Gewicht um rund 10 kg auf etwa 260 kg reduziert. Auch die Elektrik wurde grundlegend anders konzipiert als beim Vorgängermodell. Dadurch konnten kleinere und kompaktere Systeme verbaut werden. Besonders rücksichtsvoll: Das Bremslicht verändert sich je nach Bremsstärke, so dass nachfolgende Fahrer:innen optimal gewarnt werden.

Im Sommer werden sich die Seagulls in Wettbewerben in Österreich und Deutschland mit anderen Formula Student Teams messen. Die TH Lübeck drückt die Daumen!

Die Seagulls Lübeck
Die Seagulls sind eine Gruppe von rund 35 engagierten Studierenden der TH Lübeck, die jedes Jahr einen Rennwagen entwerfen und bauen. Der Rennwagen wird auf internationalen Wettbewerben präsentiert. Das Team besteht sowohl aus Studierenden der technischen, als auch der nicht-technischen Studiengänge.

Die Formula Student
Die „Formula Student“ ist ein internationaler Konstruktionswettberwerb. Studierende entwerfen in jeder Saison einen Rennwagen, um damit auf Events in verschiedenen Kategorien gegen andere studentische Teams aus der ganzen Welt anzutreten.

Link zur Aufzeichnung des Roll-outs
https://seagulls-luebeck.de/roll-out-2021/

 

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Studierende
news-2443 Tue, 06 Jul 2021 09:23:00 +0200 Fraunhofer IMTE und TH Lübeck unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-06-fraunhofer-imte-und-th-luebeck-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung/ Kooperationsvereinbarung zwischen der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck und der Technischen Hochschule (TH) Lübeck vertieft Zusammenarbeit Was lange im Rahmen von projektbezogener Zusammenarbeit zwischen der Fraunhofer Einrichtung Lübeck und der TH Lübeck gut funktioniert hat, wird jetzt zwischen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, und der Fraunhofer Einrichtung „Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE“ auf institutionelle Basis gestellt.

Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften (AN) der TH Lübeck und die Lübecker Fraunhofer Einrichtung IMTE unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um ihre Zusammenarbeit in der Medizintechnik zu vertiefen. TH Lübeck Präsidentin Dr. Muriel Helbig und der Dekan des Fachbereichs AN, Prof. Stephan Klein, sagen zu der Unterzeichnung: „Wir freuen uns über diese herausragende Kooperation.“

Forschungsgruppe und Grundlagenschorschung

In der Vereinbarung dreht es sich im Wesentlichen um den Aufbau des Themengebiets „Regulatory Affairs“ und um die dafür notwendige Schwerpunktprofessur in Person von Prof. Dr. sc. hum. Folker Spitzenberger. Der Professor soll das IMTE, neben seiner Lehrtätigkeit an der TH Lübeck, dabei begleiten und unterstützen, eine Forschungsgruppe für das Themengebiet Regulatory Affairs aufzubauen.

„Die neue IMTE-Forschungsgruppe Regulatory Affairs soll die Grundlagenforschung der Fraunhofer-Einrichtung begleiten. Beispielsweise um innovative Produkte zur Marktreife zu führen“, sagt Folker Spitzenberger zu den künftigen Aufgaben. Ein weiterer Punkt betreffe die regulatorisch wissenschaftliche Forschung.  „Wir arbeiten an den Stellen, wo bisher mit Blick auf die regulatorischen Vorgaben Verbesserungsbedarf besteht, um die Effizienz einer regulatorischen Strategie zu verbessern und so letztlich einerseits die Patientensicherheit zu erhöhen, aber andererseits auch den zügigen Marktzugang für innovative Produkte zu ermöglichen“, so Spitzenberger.

Qualitäts- und Sicherheitskonzepte unerlässlich

Das Gebiet Regulatory Affairs befasst sich mit den in der Medizintechnik außerordentlich wichtigen Fragen der Zulassung bzw. Konformitätsbewertung. Dabei spielen Qualitäts- und Sicherheitskonzepte für Medizinprodukte sowie Kenntnisse über die medizintechnischen, chemischen, biologischen, toxikologischen und klinischen Inhalte eine immer größere Rolle. Sie sind nach einer Entwicklung nicht nur bei der technischen Dokumentation unerlässlich, sondern auch bei einer optimalen Zulassungsstrategie für die Anwendung von Medizinprodukten.

Seit dem Jahr 2016 verfügt die TH Lübeck über einen eigenen Lehrstuhl für Regulatory Affairs für Medizinprodukte. Dieses relativ neue Fachgebiet gewann in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung, weil die Anforderungen an die Zulassungs- und Konformitätsbewertungsverfahren für Medizinprodukte einschließlich In-vitro-Diagnostika nicht nur in der Europäischen Union, sondern weltweit deutlich steigen.

Entwicklungsprojekte begleiten

Die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck konzentriert sich in Lübeck auf die ganzheitliche Bearbeitung von Fragestellungen der Individualisierten Medizintechnik, von der Grundlagenforschung über integrierte Entwicklung von Medizinprodukten für Diagnose- und Therapieanwendungen bis hin zum Gerätebau und der Anwendung personalisierter Instrumentierung in Klinik und Wirtschaft. Prof. Dr. Thorsten Buzug, Geschäftsführender Direktor des IMTE, unterstreicht die Relevanz der Kooperation: „Medizintechnische Grundlagenforschung bekommt ihren Wert erst dadurch, dass wir sie zum Wohle der Patienten anwenden können. Dazu gehört, dass wir die Zulassung im Blick behalten. Mit dieser Kooperation wird uns das auf ideale Weise gelingen. Die neue Gruppe Regulatory Affairs soll Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen sein, die marktnahe Entwicklungsprojekte mit dem IMTE planen.“

Beide Kooperationspartner sehen im Aufbau des Themengebiets Regulatory Affairs eine ideale Ergänzung zu den bisherigen Forschungs- und Entwicklungsinitiativen der beiden Wissenschaftseinrichtungen. In dem Kooperationsvertrag erklären beide Partnerinnen darüber hinaus die Absicht, die Zusammenarbeit im Bereich der in Lübeck sowohl in der Forschung als auch in der Industrie bedeutsamen Medizintechnik weiter auszubauen.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2442 Mon, 05 Jul 2021 08:10:00 +0200 Ostsee-Detektive – mit dem JuniorCampus unterwegs an der Ostsee https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-05-ostsee-detektive-mit-dem-juniorcampus-unterwegs-an-der-ostsee/ Bei bestem Wetter trafen 14 Vorschulkinder des St. Laurentius-Kindergarten der Kirchengemeinde Süsel mit Teammitgliedern des JuniorCampus der TH Lübeck am Ostseestrand von Sierksdorf zusammen und gingen gemeinsam auf Ostsee-Expedition. Auch das Thema „Unsere Ostsee“ fand unter dem Motto des JuniorCampus „Fragen, Forschen und Begreifen“ statt. Mit vielen Fragen, großem Forschungsdrang und natürlichem Interesse am Begreifen und Erfassen hatten die Kinder etwas ganz Besonderes im Sinn. Sie begaben sich als Ostsee-Detektive einen Tag lang mit Jochem Bohnet und Volker Geist vom JuniorCampus auf eine spannende Ostsee Expedition. Dabei gab es vieles zu erkunden, nicht nur am Strand. 

Mit Eimern und Schaufeln ausgestattet, machten sich die Kleinen unter Anleitung der beiden vom JuniorCampus auf den Weg, um den Lebensraum Ostsee zu erkunden. Gemeinsam kamen sie über Entdeckungen und Fundstücke vom Strand und aus dem Wasser zu Antworten auf ihre vielen Fragen: Wonach schmeckt die Ostsee? Welche Tiere leben an und in der Ostsee? Was ist ein Spülsaum und was findet sich so alles darin? Wie alt ist die Ostsee, wie groß ist sie u.v.m.?

Mit Erstaunen haben die Kinder festgestellt, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt, was im Wasser und am Strand herumliegt. Aber leider auch vieles entdeckt, was definitiv nicht dorthin gehört. Auch Umwelt und Umweltschutz sind Themen der Aktion „Unsere Ostsee“ des JuniorCampus, die im Rahmen einer Kooperation mit der Sparkassen-Stiftung zu Lübeck stattfand.

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Nachwuchsförderung
news-2441 Fri, 02 Jul 2021 11:13:00 +0200 Lübecker Salon https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-01-luebecker-salon/ Spezial-Ausgabe wurde live aus dem Casino gestreamt Das von der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und der IHK zu Lübeck gemeinsam initiierte Veranstaltungsformat „Lübecker Salon“ ist ein echter Klassiker. Seit rund 5 Jahren haben führende Unternehmerpersönlichkeiten aus der HanseBelt-Region und dem gesamten Schleswig-Holstein halbjährlich ein exklusives Forum, um sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Hochschulpräsidien auszutauschen und neue Ideen und Initiativen anzustoßen.

Lübecker Salon für alle

Die aktuelle Veranstaltung wurde erstmalig ins Digitale verlegt und damit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem der Salon aufgrund der Pandemie pausieren musste. Das Video in ganzer Länge ist ab sofort hier abrufbar: https://www.livestream.luebecker-salon.de/

Was erwartet Sie?

Gastgeberinnen waren auch dieses Mal wieder die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Frau Prof. Gillessen-Kaesbach und Dr. Muriel Helbig, die Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck gemeinsam mit Lars Schöning, dem Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck.

Die Talkgäste Stefanie Reis, Projektleitung Aktion Kulturfunke, Singer-Songwriter Florian Künstler sowie Poetry Slammer Lars Ruppel ließen das vergangene Jahr unter dem Thema „Gewinn und Verlust – Corona als Chance für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur“ Revue passieren. Moderiert wurde die Talkrunde von Theresia Lichtlein von der Technischen Hochschule Lübeck.

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news-2440 Wed, 30 Jun 2021 19:57:00 +0200 Studiengang des Monats: Informatik / Softwaretechnik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-30-studiengang-des-monats-informatik-softwaretechnik/ Mit scheinbar einfachen Zahlen und Buchstaben komplexe Programme schreiben? Der Student Denzel hat seine Leidenschaft für die Informatik in der sechsten Klasse entdeckt. Jetzt studiert er Informatik / Softwaretechnik an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Ob Programmieren, Datenbanken oder Webtechnologie-Projekte: an der TH Lübeck eignen sich die Studierenden sowohl Analysefähigkeiten als auch Design und die Realisierung von Softwaresystemen an. Aus simplen Begriffen und Ziffern entstehen so komplexe Programme, die in den verschiedensten Disziplinen benötigt werden. Informatik Student Denzel dazu:

Mich fasziniert an der Informatik die Möglichkeit, dass man mit wenigen Worten und auch Buchstaben, die man am Computer schreibt, scheinbar grenzenlose Möglichkeiten hat, viele Dinge zu erschaffen.

Erst einen Plan ausarbeiten, dann Programmieren   

Um ein komplexes Programm zu schreiben, reicht es nicht nur einzelne Probleme zu erkennen. Sie müssen im Gesamtzusammenhang gedacht werden. Die Studierenden müssen die Systeme aus Hard- und Software zusammendenken und sie so entwerfen, dass sie alle Anforderungen erfüllen. Denzel schildert seine Erfahrungen aus dem Studium:

Vor meinem Studium war mir noch gar nicht bewusst, wie viel Planung hinter einer Software steht. Seien es Ablaufdiagramme oder Klassendiagramme: man sollte nicht einfach drauf los programmieren. Man sollte sich tatsächlich Gedanken machen.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2439 Tue, 29 Jun 2021 10:23:00 +0200 Die Deutschen und das liebe Geld! Inflation – Quo Vadis? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-29-die-deutschen-und-das-liebe-geld-inflation-quo-vadis/ Eine Nachbetrachtung Rund 200 Teilnehmende folgten Mitte Juni 2021 trotz hochsommerlicher Temperaturen und Fußball-Europameisterschaft der Podiumsdiskussion der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zum Thema „Die Deutschen und das liebe Geld: Inflation – Quo Vadis?“

Bereits zum achten Mal und wie immer in bewährter Besetzung mit Moderator Prof. Dr. Ulf J. Timm und Prof. Dr. Leef H. Dierks, beide vom Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der TH Lübeck sowie einem geladenen Gast mit Expertise, war die Online-Veranstaltung auch dieses Mal, wie im Vorjahr, in die ‚Virtuelle Projektzeit‘ des Fachbereichs eingebettet.

Mit seinem Impulsreferat lieferte Dr. Dierks, Professor für Finanzierung und internationale Kapitalmärkte, den interessierten Gästen Zahlen und Fakten als Wissensgrundlage für die Diskussion. In seiner Einführung unterschied Dierks zwischen der „gefühlten“ und der „tatsächlichen“ Inflation. Er vertrat darin vehement die These, dass die jüngst stark gestiegene Inflationsrate lediglich ein temporäres Phänomen darstellt.

Daraus entwickelte sich eine teils hitzig geführte Diskussion mit Dr. Jörn Eckhoff (Deutsche Bundesbank). Unter der professionellen Moderation von Dr. Ulf J. Timm, Professor für Betriebswirtschaftslehre, beteiligten sich Teilnehmende zahlreich mit Diskussionsbeiträgen.
Im Fokus dieser Beiträge standen Fragen, wie sich Kleinanleger:innen und Sparer:innen gegen die Inflation positionieren sollten und welche Auswirkungen mittel- und langfristig zu erwarten sind. Besonders intensiv und heftig wurde von den internationalen Gästen, u.a. zugeschaltet aus Mexiko, Spanien und USA, die Fragen diskutiert, in welchem Maße die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Rückkehr der Inflation verantwortlich ist und welche transnationalen Auswirkungen damit verbunden sind.

Eine weitere Podiumsdiskussion ist für Ende des Jahres 2021 geplant, voraussichtlich zu dem Thema „Die Rente ist sicher - und die Erde eine Scheibe“.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2437 Thu, 24 Jun 2021 17:45:00 +0200 Forschung in die Gesellschaft tragen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-24-forschung-in-die-gesellschaft-tragen/ D.Innova soll Wissens- und Technologietransfers befördern und die Mitwirkung der Zivilgesellschaft fordern und ermöglichen Wie bekommt man die Ideen und Ergebnisse aus der anwendungsorientierten Forschung in die Gesellschaft und in die Unternehmen? So lautet die zentrale Fragestellung des Talks „Innovationen zum Durchbruch verhelfen – Mit der Innovationsagentur D.Innova in eine nachhaltige Zukunft“, der am Freitag, dem 04. Juni 2021 online stattfand.
Mit dabei: TH Lübeck Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig und Prof. Hans Hennig von Grünberg, Professor für Wissens- und Technologietransfer an der Uni Potsdam, die gemeinsam mit Dr. Anna Christmann (Grüne), Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion und Kai Gehring (Grüne), Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschulen der Bundestagsfraktion, das Konzept D.Innova geschrieben haben. Im Webtalk diskutierten sie es mit über 100 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kulturwandel durch D.Innova?

„Forschung und Innovation haben gerade bei der Pandemiebewältigung gezeigt, wie systemrelevant sie sind“, so Gehring. Jedoch werden Ideen und Erkenntnisse nicht in ausreichender Weise in die Wirtschaft und in die Gesellschaft transferiert, erklärt von Grünberg.  Und auch Prof. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb und externer Kommentator des Webtalks moniert Rückgänge bei Innovationen im Mittelstand. Um diesen langjährigen Trend zu brechen, benötige es andere Strukturen.

Die D.Innova soll eine Lücke im deutschen Fördersystem schließen. Auf Dauer angelegt und losgelöst von Ministerien macht sie Forschungsergebnisse systematisch, flexibel und hochschultypenübergreifend für andere nutzbar. So sollen neben Hochschulen und Forschungseinrichtungen beispielsweise Kommunen, Unternehmen und Vereine unterstützt werden. Konkret fördert sie anwendungsorientierte Forschungsprojekte und betreibt aktives Innovationsmanagement. Start-ups werden nicht nur vor und während ihrer Gründung, sondern insbesondere auch in der Nachgründungsphase betreut. Neben diesen konkreten Vorhaben geht es um nicht weniger als einen kulturellen Wandel: Der anwendungsorientierten Forschung soll zukünftig Renommee zuteilwerden, das bislang eher grundlagenorientierten Forschungsvorhaben zukommt.

„Der langfristige Kulturwandel hin zur Anerkennung der anwendungsorientierten Forschung ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, so Helbig. „Nur wenn uns das als Wissenschaftsgemeinschaft gelingt, lassen sich mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für anwendungsorientierte Projekte begeistern.“ Forschung und Innovation solle man entgegen der derzeitig in Deutschland üblichen Strukturen zusammendenken, bestätigt auch Harhoff. Diesen Aspekt beobachten die Teilnehmenden auch bei vergleichbaren Agenturen anderer Länder. „Eine eigene nationale Agentur würde uns beispielsweise bei EU-Förderanträgen enorm helfen“, sagt Helbig. „Bei ihrer Konzeption müssen wir unsere internationale Expertise und die weltweiten Netzwerke unserer regionalen Innovationscluster nutzen. Beispielsweise die Deutschen Innovations- und Wissenschaftshäuser des DAAD bieten dafür sehr gute Anknüpfungspunkte.“

Kritikpunkte

Bei allem Lob für das Konzept blieb jedoch auch Raum für kritische Stimmen. So wurde über die Sinnhaftigkeit einer zentralen Agentur gegenüber agilen, regionalen Innovationsstrukturen diskutiert. Von Grünberg stellt klar, dass die zentrale Agentur u.a. auch regionale Cluster beflügeln solle und es beides, die zentrale Agentur und die dezentrale Struktur brauche.

Auch die Sorge, dass Regularien die D.Innova zu stark ausbremsen könnten, wurde in der Diskussion mehrfach geäußert. „Wir müssen es schaffen, Freiräume für eine agile Agentur zu schaffen“, appelliert Harhoff.

Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die Abgrenzung zu anderen Agenturen des Bundes, wie beispielsweise der Agentur für Sprunginnovationenen (SprinD) kein Problem sei, da die D.Innova stärker „in die Fläche ginge“.

Diskutiert wurde, ob die D.Innova sich nicht zu viel zumute. „An diesem Punkt ist etwas Wahres dran“, so Christmann in ihrem Abschlussstatement. Die Punkte sollen nun in die weitere Ausarbeitung des Konzeptes integriert werden.

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Forschung und Transfer
news-2435 Wed, 23 Jun 2021 12:09:00 +0200 Der Umwelt zuliebe – ein Transformationsbaum bekommt ein Zuhause an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-23-der-umwelt-zuliebe-ein-transformationsbaum-bekommt-ein-zuhause-an-der-th-luebeck/ Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit haben Studierende der Gruppe ‚Students for Sustainability‘, kurz ‚S4S‘, einen Baum ausgesucht, der auf dem TH Campusgelände als ein Transformationsbaum gepflanzt wurde. Auf Empfehlung und in Absprache mit der TH-Campusimkerei fiel die Wahl auf eine Robinie, die als bienenfreundliche Pflanze gilt, eine Bereicherung für Insektenarten ist und deshalb sehr für Nachhaltigkeit steht.

Absolventin Nele Hoge, ehemaliges Vorstandsmitglied des ‚netzwerk n‘ und Masterstudentin der TH Lübeck, hat den Kontakt zur Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Mitte (RENN.mitte) hergestellt, die einen Transformationsbaum als Preis im Rahmen des Wettbewerbs ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ gestiftet hat. Die S4S-Gruppe der TH Lübeck überzeugte mit ihrem Engagement im netzwerk n für eine nachhaltigere Hochschule und wurde mit der Baumspende für die TH Lübeck ausgezeichnet.

Nele Hoge, die die Spendenaktion begleitete und die Pflanzung des Transformationsbaums tatkräftig unterstützt hat, erläuterte die Ziele des netzwerk n: „Der bundesweit agierende Verein ‚netzwerk n‘ bringt Nachhaltigkeit und Klimaschutz an die Hochschulen – in Lehre, Forschung, Betrieb, Governance und Transfer. Das Netzwerk verbindet Menschen, vermittelt Wissen und Good Practices, setzt kreative Impulse und motiviert zum gemeinsamen Handeln für Hochschulen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft übernehmen. Die Debattenreihe ‚perspektive n‘ des Vereins, die seit 2019 auch an der TH Lübeck stattfindet, wurde durch RENN.mitte als ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ und als ‚Transformationsprojekt‘ ausgezeichnet. Ein Teil des Preises ist die Pflanzung eines Baumes.“

„Als Veranstalter des Wettbewerbs ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ freuen wir uns, dass ‚netzwerk n‘ mit der TH Lübeck ein nachhaltiges Zuhause für ihren Transformationsbaum gefunden hat“, so Josef Ahlke, Konsortialführer von RENN.mitte. „Wir schätzen die Arbeit von ‚netzwerk n‘ und die Nachhaltigkeitsbestrebungen der TH Lübeck sehr. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil für eine nachhaltige Transformation und den Wandel unserer Gesellschaft.“

TH-Vizepräsident Prof. Dr. Henrik Botterweck freute sich über die nachhaltige Initiative der Studierenden, über die Auszeichnung und über den neuen Baum auf dem Campus.
„Ich freue mich über das Engagement der Studierenden der TH Lübeck für die Zukunft unseres Planeten und damit unserer Gesellschaft - besonders über die Multiplikatorwirkung durch ihre Netzwerkinitiativen und Aktivitäten: das Pflanzen eines Baumes mag eine kleine, symbolische Tat sein, aber jede nachhaltige Veränderung und Weiterentwicklung beginnt mit einer Idee und Bildern, die diese vermitteln und greifbar machen“, sagte Botterweck.

Unter fachmännischer Anleitung durch den Gärtnereibereich der Lübecker Marli Werkstätten GmbH, pflanzten Nele Hoge und Arieta Jahnke, Campusmanagement der TH Lübeck sowie mit tatkräftiger Unterstützung und unter strengen Augen von ‚Campusguides‘ das Bäumchen unweit des vor zwei Jahren gespendeten Apfelbaumhains.

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news-2433 Tue, 22 Jun 2021 15:38:00 +0200 Erfolgreiche Forschungskooperation zwischen TH Lübeck und TraveKom im Prozess der digitalen Transformation Lübecks https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-22-erfolgreiche-forschungskooperation-zwischen-th-luebeck-und-travekom-im-prozess-der-digitalen-transformation-luebecks/ Nach neun Monaten wurde die Forschungskooperation zwischen dem Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Technischen Hochschule Lübeck und der TraveKom, einem digitalen Dienstleistungsunternehmen des Stadtwerke Lübeck Konzerns, erfolgreich beendet. In der Forschungskooperation unterstützt das ISy der TH Lübeck die TraveKom wissenschaftlich bei der Entwicklung und dem Aufbau einer Medienwerkstatt für Lübecker Verwaltungsmitarbeitende und Lehrkräfte. Hintergrund dieser Zusammenarbeit ist die digitale Strategie der Stadt Lübeck, in deren Rahmen die Medienwerkstatt, beauftragt und mitfinanziert durch die Hansestadt, eine wichtige Säule im Prozess der digitalen Transformation Lübecks ist.

Die Ergebnisse der Forschungskooperation sind innovative digitale Schulungs- und Weiterbildungsangebote für Verwaltungsmitarbeitende sowie eine Pilotplattform, die mit zukünftigen digitalen Aus- und Weiterbildungsangeboten des Landes Schleswig-Holstein technisch verknüpfbar ist.

Jenny Scharfe, Product Owner Business Development & Smart City, TraveKom: „Wir freuen uns sehr über die Forschungskooperation mit der Technischen Hochschule Lübeck. Wir wollen die Menschen befähigen, die digitalen Möglichkeiten in ihrem Arbeitsumfeld bestmöglich zu nutzen. Unsere Lernkonzepte sollen auf dem aktuellen Stand der technologischen Entwicklung und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Das macht die Zusammenarbeit mit der TH Lübeck für die Konzeption des Lehrangebotes der Medienwerkstatt so wichtig.“

Bereits bei der Vorstellung der digitalen Strategie Lübecks hatte Bürgermeister Jan Lindenau im Jahr 2018 auf die Vorteile einer intelligent vernetzten Stadt hingewiesen. Am Ende der digitalen Strategie stehe eine Verbesserung in allen Bereichen des Lebens, für Verwaltung, Verkehr, Bildung u.v.m. Ein intelligent vernetztes Lübeck erhöhe die Lebensqualität, verbessere die Wirtschaftssituation sowie die generelle Zukunftsfähigkeit als urbanen Lebensraum und biete darüber hinaus Lösungen für bevorstehende Herausforderungen, so Lindenau damals.

Juleka Schulte-Ostermann, Erziehungswissenschaftlerin und Projektentwicklerin am Institut für Interaktive Systeme sagt über die Herausforderungen in diesem Projekt:

„Im Mai 2020 haben wir unsere Forschungsarbeit gestartet. Wir sind schnell von der Bedarfserfassung der Weiterbildungsthemen und der Frage, ob diese von den Verwaltungsmitarbeitenden in Präsenz-, Online- oder in Blendet-Learning-Formaten benötigt werden, über die Curriculum-Entwicklung hin zum Plattformdesign und -entwicklung vorangeschritten. Dabei hat Corona nochmal dezidiert aufgezeigt, wie wichtig das Thema digitale Fähigkeiten und digitale Weiterbildung ist.“ 

Allen Beteiligten war klar, so Schulte-Ostermann weiter, dass die Forschungskooperation auch einen Wissenstransfer beinhalten muss. Dabei ging es zum Beispiel um die Integration von Open-Educational-Resources-Content in die Plattform, die Berücksichtigung des Datenschutzes sowie die Dokumentation der notwendigen technischen Infrastruktur für den Betrieb der Weiterbildungsplattform und deren Schnittstellen zu anderen auf Landes- oder auch Bundesebene entstehenden digitalen Weiterbildungsplattformen.

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Forschung/Entwicklung
news-2432 Mon, 21 Jun 2021 12:51:00 +0200 Forschen in der Kita! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-21-forschen-in-der-kita/ Ev.-Luth. Kindergarten Pusteblume ist neuer MINT-Netzwerkpartner des JuniorCampus Der Ev.-Luth. Kindergarten namens Pusteblume ist neuer MINT-Netzwerkpartner des JuniorCampus. Bereits am 11.06.2021 wurde die Kita erstmals als offizieller Netzwerkpartner des JuniorCampus ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt für zwei Jahre, kann danach erneuert werden und ermöglicht zukünftig eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem JuniorCampus und dem Kindergarten.
Die Auszeichnung wird verliehen, wenn sich Kitas, Kindergärten und andere Vorschuleinrichtungen regelmäßig und täglich mit Fragen und Antworten aus Naturwissenschaft, Technik und Informatik befassen.

Unter dem Motto des JuniorCampus ‚Fragen, Forschen und Begreifen‘ war es bei allen Netzwerkspartnereinrichtungen der Fall. So nun auch bei den Kindern der Kita-Pusteblume. Täglich und ganz selbstverständlich haben sie in Begleitung und mit Unterstützung ihrer Erzieher:innen gefragt, experimentiert und geforscht und haben darüber selbstständig nach Antworten gesucht. Die Betreuer:innen in den Kitas haben sich ihr MINT-Wissen in regelmäßigen Fortbildungen bei JuniorCampus angeeignet, auch das ist Voraussetzung für die Anerkennung als Netzwerkpartner.

Über den Status Netzwerkpartnerschaft und den täglichen Fragen, dem regelmäßigen Forschen und Begreifen werden Kinder für die faszinierende Welt der MINT-Fächer begeistert. Im Mittelpunkt steht das regelmäßige und spielerische Eintauchen in Lebenswelten, um so Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Die Kinder erleben aktiv die Welt um sie herum und erfahren, wie spannend und herausfordernd Wissenschaft sein kann.

 

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Nachwuchsförderung
news-2431 Thu, 17 Jun 2021 12:32:00 +0200 Verbundprojekt Onlinecampus Pflege startet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-17-verbundprojekt-onlinecampus-pflege-startet/ Universitäten Osnabrück, Hildesheim und die Technische Hochschule Lübeck wollen Pflegekräfte online qualifizieren HILDESHEIM/OSNABRÜCK/LÜBECK - Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeits- und Berufswelt Pflegender grundlegend und bedarf einer ständigen Weiterqualifizierung. Trotz einer Vielzahl kommerzieller Anbieter im E-Learning-Bereich steht die systematische Integration digitaler Lehr- und Lernformen für die berufliche Pflege erst am Anfang. Das jüngst gestartete Verbundprojekt „Onlinecampus Pflege“ der Universitäten Hildesheim, Osnabrück und der Technischen Hochschule Lübeck will mit einer digitalen Weiterbildungsplattform diese Lücke schließen.

„Die rasanten Fortschritte der Digitalisierung stellen die berufliche Pflege vor neue Herausforderungen. Die Entwicklungen beeinflussen bereits heute zahlreiche Versorgungsprozesse. Dennoch ist die digitale Teilhabe beruflich Pflegender stark eingeschränkt“, beschreibt Prof. Dr. Anne Meißner vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim die derzeitige Situation. „Zudem fehlen mitunter Konzepte für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien für diese spezifische Berufsgruppe, genauso wie einschlägige Kompetenzen aufseiten der Lehrenden.“ Wie sind innovative Lehr- und Lernformen aufzubereiten und umzusetzen, um den besonderen Spezifika der beruflichen Pflege bestmöglich gerecht zu werden? Diese leitende Forschungsfrage begleitet die Entwicklung und Erprobung der digitalen Weiterbildungsplattform der drei Hochschulen.

Pflegekräfte online qualifizieren

„Der Onlinecampus Pflege soll es Pflegenden ermöglichen, Potential und Grenzen digitaler Technologien in der pflegerischen Versorgung kennen und verstehen zu lernen und diese dadurch selbstgestalterisch in die Pflege zu integrieren“, erläutert Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler vom Institut für Gesundheitsforschung und Bildung der Universität Osnabrück das Projekt.

Der „Onlinecampus Pflege“ wird Inhalte zu den Themen rund um die Digitalisierung von Pflege und Versorgung bereitstellen, zum Beispiel zu Gesundheits-Apps, virtueller Realität, Robotik, Künstliche Intelligenz. Die besonderen Charakteristika der pflegerischen Interaktion (personenbezogene Dienstleistung, Interaktionsarbeit, komplexe Versorgungsarrangements, Wissensbasierung über externe und interne Evidenz, Nicht-Standardisierbarkeit, hoher Körperbezug) finden dabei eine besondere Beachtung.

Hinzu kommt, dass Pflegende sich im „Onlinecampus Pflege“ arbeitsplatznah oder in arbeitsfreien Zeiten in kleinen Schritten weiterbilden können. Aufgrund der Arbeitsorganisation im Schichtbetrieb und den oft schwierigen Möglichkeiten längerer Auszeiten für Weiterbildung wird das Angebot asynchron und mobil nutzbar als Selbstlernangebot konzipiert.

„Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz, spielerischer Elemente und niedrigschwellig zu absolvierender sogenannter Learning Nuggets im Onlinecampus Pflege ist eine verbesserte Weiterbildungsmotivation und eine geringere Abbruchquote zu erwarten“, beschreibt Prof. Dr. Monique Janneck vom Institut für Interaktive Systeme der Technischen Hochschule Lübeck das Konzept. Die MOODLE-basierte Weiterbildungsplattform der TH Lübeck dient als Basis für den Onlinecampus Pflege. Projektergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Neben dem wissenschaftlichen Fortschritt und erwarteten Erkenntnisgewinn zu innovativen Lehr- und Lernformen im digitalen Weiterbildungsraum der Pflegebranche werden die Funktionalitäten der MOODLE-Community nachhaltig und fächerübergreifend als Open-Source-Entwicklungen zur Verfügung gestellt. Prof. Janneck: „Ein Content-Tausch beziehungsweise eine Weiterverwendung und Bearbeitung von Content ist über verschiedene Institutionen und Fachbereiche hinweg möglich. Innovative und neue Funktionalitäten führen zu einem Mehrwert für derzeitige und zukünftige User dieser und anderer MOODLE-basierter Plattformen.“

Das Projekt wird von Akteursgruppen und Interessenvertretungen der Pflegelandschaft unterstützt. Dazu gehören die Pflegekammern der Länder sowie die Bundespflegekammer, primärqualifizierend ausbildende Hochschulen (Fachhochschule der Diakonie, Ev. Hochschule Berlin) und Leistungserbringer in Pflege und Versorgung (Bernward Krankenhaus Hildesheim, Franziskus Hospital Bielefeld, medi terra GmbH). Beraten wird das Projekt von Althammer & Kill (Datenschutz & Datensicherheit), und der Hochschule Furtwangen (Technikwissenschaft). Die Projektentwicklung lässt sich auf den Sozialen Medien verfolgen: #OnlinecampusPflege.

Weitere Informationen zum Projekt: www.onlinecampus-pflege.de

Onlinecampus Pflege präsentiert sich auf dem Digitaltag 2021

Erstmalig präsentiert sich der „Onlinecampus Pflege“ am Freitag, 18. Juni um 15:00 Uhr auf dem Digitaltag 2021 (www.digitaltag.eu). Das Verbundprojekt ist auf drei Jahre angelegt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie „INVITE – Innovationswettbewerb Digitale Plattform berufliche Weiterbildung“ gefördert (FKZ 21INVI09). Projektträger ist das Bundesinstitut für Berufsbildung. Weitere Informationen zum Projekt erteilen die Ansprechpartner (E-Mail: kontakt(at)onlinecampus-pflege.de).

Über den Forschungsverbund Onlinecampus Pflege

Der Forschungsverbund Onlinecampus Pflege (OnCaPflege) setzt sich zusammen aus dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim (Prof. Dr. Anne Meißner), dem Institut für Interaktive Systeme der Technischen Hochschule Lübeck (Prof. Dr. Monique Janneck) und dem Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Fachbereich Pflegewissenschaft der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler).

Ansprechpartner:innen:

Prof. Dr. Anne Meißner, Universität Hildesheim
Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Fachgebiet Pflege und Versorgungsorganisation
E-Mail: anne.meissner(at)uni-hildesheim.de

Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Universität Osnabrück
Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Fachgebiet Pflegewissenschaft
E-Mail: manfred.huelsken-giesler(at)uni-osnabrueck.de

Prof. Dr. Monique Janneck, Technische Hochschule Lübeck
Wissenschaftliche Direktorin
Institut für Interaktive Systeme (ISy)
E-Mail: monique.janneck(at)th-luebeck.de

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news-2430 Wed, 16 Jun 2021 16:45:00 +0200 Digitales, Künstliche Intelligenz und Informatik! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-16-digitales-kuenstliche-intelligenz-und-informatik/ Digitalisierung gemeinsam gestalten - Beiträge der TH Lübeck zum Digitaltag am 18.06.2021 für Studieninteressierte und Unternehmen Wer sich über das Thema Digitalisierung mit ihren vielen Facetten informieren möchte, kann dieses nicht nur am Digitaltag (https://digitaltag.eu/) am 18.06.2021 machen. Auch im Rahmen der Hybriden TH Woche (www.th-luebeck.de/th-woche) informieren TH-Professoren über Grundlegendes zu Digitalem, Künstliche Intelligenz (KI) oder Theoretischer Informatik.

Am 18.06.2021, von morgens 08.30 Uhr bis in den Abend, informieren Wissenschaftler:innen der TH Lübeck auf dem jährlich stattfindenden sogenannten Digitaltag. In diesem Jahr gibt es mehr als 2.000 Aktionen deutschlandweit.

Die TH Lübeck ist mit insgesamt sechs Beiträgen vertreten und erweitert mit den zum Teil als Kurzvorträge deklarierten Inhalten das Angebot der TH Woche. Besonders zwei Vorträge der Professoren Stefan Krause und Andreas Schäfer haben ihren Platz im Programm der hybriden TH Woche gefunden und informieren über KI und Informatik.

Weitere vier Beiträge sind fachlich eher für Unternehmen interessant, die sich mit Anwendungen aus dem Gebiet der KI befassen, sei es bei der Einführung von KI ins Unternehmen, bei der Erstellung von KI-Konzepten mit einem eignen KI-Werkzeugkasten, mit der IT-Sicherheit oder den vielen Anwendungen der KI.

Prof. Stefan Krause, Technischen Hochschule Lübeck, setzt in seinem Kurzvortrag „Künstliche Intelligenz: Was ist das?“ keine Fachkenntnisse voraus. Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Doch was ist das eigentlich? Krause erklärt, was dahintersteckt. Er vermittelt ein Bild davon, um was es sich bei der „Künstlichen Intelligenz (KI)“ handelt. Anhand von Beispielen geht er den Fragen nach: Was versteht man unter KI? Wie funktioniert KI? Was kann KI (bislang) nicht? Natürlich gibt der Professor auch die Antworten.
Unter dem Titel: „Answer to Life, the Universe and Everything“ hält Professor Andreas Schäfer einen Kurzvortrag zu Theoretischer Informatik. Computer erkennen Menschen und Katzen und spielen Schach und Go. Aber es gibt Probleme, die man nicht durch Programme lösen kann oder von denen noch immer unbekannt ist, wie effizient sie lösbar sind. Und diese Probleme sind nicht so exotisch wie man denken würde - dank theoretischer Informatik!

Für Unternehmen
Prof. Horst Hellbrück und Jessica Brandenburger sind zum Thema „Digital & vernetzt – Wie können Prozesse in kleinen- und mittelständischen Unternehmen digitalisiert werden?“ aus dem Projekt Mittelstand 4.0 des Kompetenzzentrums Kiel mit dabei. Sie berichten im Vortrag darüber, wie das letzte Jahr viele Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt hat. Viele Prozesse wurden digitalisiert - Meetings und Veranstaltungen fanden und finden noch überwiegend online statt. Sie stellen fest, dass die Digitalisierung in Zeiten wie dieser unterstützen kann – Prozesse können transparent dargestellt und digital gesteuert werden. Wie es geht, darüber informieren Hellbrück und Brandenburger.

Prof. Horst Hellbrück und Swen Leugner stellen unter dem Titel: „Digitale Labtour IoT und Usability“ ein weiteres Projekt aus dem Mittelstands Kompetenzzentrum Kiel vor. Dabei referieren sie über die Möglichkeiten des „Internet der Dinge“ und den vielen neuen Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Was sind eigentlich die Dinge und woher kommen sie? Wie können die Dinge eingesetzt werden? Bei einer digitalen Labtour gehen sie auf Technologien der Vernetzung & Ortung ein und nehmen Interessierte gern mit auf einen Rundgang durch das Usability Labor.

Lisa Neumann, Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin referiert über „Methoden aus dem Digitalisierungs-Werkzeugkasten“, ebenfalls aus dem Projekt Mittelstand 4.0 des Kompetenzzentrums Kiel. Neumann stellt aus ihrem Werkzeugkasten verschiedene Tools vor, mit denen die Wirtschaftlichkeit digitaler Transformation ermittelt werden kann, um Risiken und Chancen im Prozess der Digitalisierung effektiv steuern zu können. Dieser Vortrag ist besonders interessant für kleine und mittelständische Unternehmen.

Bei Prof. Dr. Sören Werth, Felix Lohse und Lars Vosteen geht es im Vortrag: „IT-Sicherheit - Was nun? Experten unterstützen bei der richtigen Priorisierung“ (auch ein Projekt im Gefüge des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kiel) um Chancen aber auch um Risiken der Digitalisierung und der IT-Sicherheit. Sie stellen die Frage, was wäre wenn… Daten nicht mehr verfügbar sind? Keine E-Mails mehr, Kundendaten sind nicht mehr im Zugriff, keine Aufträge einsehbar. Es führt also kein Weg an einer Beschäftigung mit dem Thema IT-Sicherheit vorbei. Dabei gehen sie der Frage nach, wie in IT-Sicherheit einzusteigen ist und welche Kenntnisse erforderlich sind. Hier sind Checklisten gefragt, die sie vorstellen.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2427 Fri, 11 Jun 2021 18:40:00 +0200 Mehr Präsenz im Wintersemester an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-11-mehr-praesenz-im-wintersemester-an-der-th-luebeck/ Auf dem Campus der Technischen Hochschule Lübeck soll im Wintersemester 21/22 wieder deutlich mehr Leben einkehren. Das Präsidium der Technischen Hochschule begrüßt die Pläne des Wissenschaftsministeriums, an den Hochschulen ab Herbst wieder mehr Präsenzveranstaltungen zuzulassen.

„Austausch und Begegnung -  das ist es, was Wissenschaft ausmacht. Wir freuen uns auf einen belebten Campus, zum Beispiel auf die Rückkehr weiterer internationaler Studierender. Gleichzeitig wollen wir uns mit den Erfahrungen der letzten drei Semestern im Rücken auf den Weg machen, die Technische Hochschule Lübeck weiter in die Zukunft zu führen. Denn ein modernes Studium beispielsweise bedeutet für uns, guten digitalen Formaten auch in Präsenzstudiengängen einen festen Platz einzuräumen,“

sagt die Präsidentin Dr. Muriel Helbig.  

Studierende und Hochschulangehörige sind dazu eingeladen, in den nächsten Monaten gemeinsam eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie an der Technischen Hochschule Lübeck in Zukunft studiert, gelehrt, geforscht und gearbeitet werden soll.

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news-2426 Fri, 11 Jun 2021 16:47:00 +0200 Die TH Lübeck lädt zur hybriden Woche ein! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-11-die-th-luebeck-laedt-zur-hybriden-woche-ein/ Viel Informationen und mehr als 120 Präsenzplätze für Interessierte Hoher Praxisbezug, spannende Studierendenprojekte, internationale Austauschprogramme und eine Hochschule mit persönlichem Bezug! Was alles in der hybriden TH-Woche vom 14. bis 18. Juni 2021 in Form von Videos, interaktiven Gesprächs- und Beratungsangeboten oder schriftlichen Informationen vorbereitet wurde steht im Internet unter: www.th-luebeck.de/th-woche

Besondere Beachtung sollte in dieser Woche dem 17. Juni geschenkt werden. Denn dieser Tag ist trotz Corona als Präsenztag geplant, an dem die TH real besucht werden kann. Und aus der Planung wird Realität. 

Allerdings müssen sich Interessierte unter www.th-luebeck.de/th-woche anmelden. In der Anmeldebestätigung wird dann der genaue Ort der Präsenzveranstaltung mitgeteilt. 
Auch Schulklassen im Verbund sollten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern anmelden.

Was gibt es in der TH-Woche zu sehen: Experimente mit der Wärmebildkamera, Antworten auf die großen Fragen des Universums und kopfüberlaufende Geckos sind nur einige Schlagworte aus dem Programm.  In Videos, Videokonferenzen und Vor-Ort-Terminen stellen sich über 30 Studiengänge vor – digital und persönlich. Nicht zu vergessen, die Studienberatung. Denn ganz im Mittelpunkt dieser Tage stehen natürlich die Studieninteressierten. Großen Beratungsbedarf gibt es allemal. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen stehen vor der Frage, wie es nach der Schule weitergeht. 

Besonders für sie wurden die Informationen zu den nationalen und internationalen Studienangeboten auf- und vorbereitet. Natürlich gehören dazu auch die Online-Angebote. Denn spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar: Eine Hochschule sollte sich in der Online-Lehre auskennen. Die TH kann es. Unter dem Motto ‚Digital und persönlich‘ lehrt sie, nicht erst seit Corona, digital und entwickelt Online-Lehr- und Lernmaterialien. 

Unter Projekte und Initiative erfahren die Gäste bspw. einiges über das ‚Formula Student Team‘. Fachbereichs- und studiengangübergreifend planen, konstruieren und bauen die Studierenden einen Rennwagen und nehmen damit an einem Rennen teil. 

Ein weiteres Beispiel ist das internationale Studierendenprojekt ‚Afrikataterre‘, bei dem ebenfalls fachbereichs- und hochschulübergreifend ein komplettes und voll funktionsfähiges Haus in umweltgerechter, energetischer und nachhaltiger Bauweisen von Studierenden in Marokko gebaut wurde. 

In einem Studienstart-Café informieren Studierende und Mitarbeiter:innen der TH Lübeck täglich von 11:00 bis 15:00 Uhr über das Studienangebot und freuen sich auf viele Besucher:innen. „Gern geben wir Antworten und Tipps, damit der Studienstart und der Start in einen neuen und wichtigen Lebensabschnitt gelingen“, sagt Karena Landes, eine der Café-Betreiberinnen. 

Wie kann ich mich auf einen Studienplatz an der TH Lübeck bewerben? Wie finanziere ich mein Studium und wo kann ich in Lübeck günstig wohnen? All diese Fragen und vieles mehr werden in Videoschalten von Mitarbeiter:innen der TH und dem Studentenwerk Schleswig-Holstein beantwortet. Das Studentenwerk betreibt die Wohnheime, die Mensa und hilft gern bei der BAFöG-Antragstellung oder anderen sozialen Fragen zum Studium. 

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news-2425 Thu, 10 Jun 2021 09:02:00 +0200 Das Studentenwerk Schleswig-Holstein informiert: Cafeteria Lübeck öffnet wieder https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-10-das-studentenwerk-schleswig-holstein-informiert-cafeteria-luebeck-oeffnet-wieder/ Lübeck, 10.06.2021 - Nachdem das Studentenwerk SH bereits zwei Kieler Mensen wieder in Betrieb genommen hat, öffnet am 14. Juni 2021 nun auch die Cafeteria Lübeck ihre Türen. Die Gäste erwartet montags bis freitags von 11 bis 14 Uhr sowohl ein Angebot vor Ort als auch zum Mitnehmen. Von Currywurst mit Pommes bis Chili sin Carne – zur Wahl stehen täglich zwei Mittagsgerichte, von denen eines immer vegan ist. Darüber hinaus sind Kaffeespezialitäten und Kaltgetränke, Eiscreme und Süßwaren im Angebot. Der Speiseplan kann wie gewohnt unter www.studentenwerk.sh eingesehen werden. Je nach Nachfrage und Infektionslage wird das Angebot gegebenenfalls erweitert oder wieder eingeschränkt.

 Ein Verzehr innerhalb der Cafeteria ist nur für Getestete, Geimpfte oder Genesene möglich. Diese müssen bei der Einlasskontrolle entweder einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Corona-Schnelltest vorzeigen oder nachweisen, dass die letzte erforderliche Corona-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Als geimpft gilt auch, wer nach einer Corona-Erkrankung genesen ist und zumindest eine Impfung erhalten hat. Als genesen gilt, wer einen positiven PCR-Test vorlegen kann, der nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als sechs Monate ist.

Für Personen, die das Essen mitnehmen möchten, gelten außer den üblichen Hygieneregeln keine speziellen Vorgaben. Alle Besucher*innen müssen sich wie bisher registrieren. Hierfür kann die Luca-App oder ein Formular verwendet werden.

Links

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news-2424 Tue, 08 Jun 2021 18:18:00 +0200 Die Deutschen und das liebe Geld: Inflation – Quo Vadis? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-08-die-deutschen-und-das-liebe-geld-inflation-quo-vadis/ Neue Podiumsdiskussion zu einem aktuellen Thema Am Dienstag, den 15. Juni 2021 gibt es ab 17.30 Uhr die nächste Podiumsdiskussion online mit dem international renommierten Fachmann für Internationale Kapitalmärkte Dr. Leef H. Dierks. Dierks ist BWL-Professor an der TH Lübeck und vertritt sein Spezialgebiet der internationalen Geldpolitik am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft. Counterpart auf dem Podium ist Dr. Jörn Eckhoff von der Deutschen Bundesbank. Eckhoff ist Leiter des Stabes des Präsidenten in der Hauptverwaltung der Deutsche Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. 

Unter der Moderation von Prof. Dr. Ulf J. Timm, Professor für Allgemeine BWL an der TH Lübeck, ebenfalls Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft beziehen beide Position zum Thema Inflation, ihre Ursachen, Auswirkung und Aussichten. 

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Podiumsdiskussion unter:
https://bbb.th-luebeck.de/b/tim-zhr-xgt-qjc
teilzunehmen.

In Deutschland und anderswo mehren sich die Befürchtungen und Anzeichen, dass es nach mehreren Jahren einer ausgesprochen moderaten Inflation zu einer Rückkehr der hohen Inflation kommen könnte, vor allem in den USA. Bereits im Mai 2021 zogen die Preise für zahlreiche Rohstoffe empfindlich an. Die Wertpapiermärkte reagierten entsprechend nervös. 

Professor Dierks erklärt dazu: „Getrieben von einem 10%-igen Anstieg der Energiepreise schnellte die Inflationsrate in Deutschland im Mai 2021 auf 2,50% empor; dem höchsten Wert seit mehr als zehn Jahren. Hinzu kam die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe auf Treibstoff, Heizöl und Erdgas, die die Preise klettern ließ. Und Ökonomen sind sich einig: In der zweiten Jahreshälfte könnte ein weiterer Anstieg auf bis zu 3,50% gegenüber dem Vorjahr drohen.“ Am Horizont, so Dierks weiter, zeige sich u.U. das Gespenst einer hohen Inflationsrate. Die wiederum ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Dierks stellt die Frage in den Raum, ob sich die Deutschen auf dauerhaft höhere Inflationsraten einstellen müssen und ob wir zu den noch in den 1970er-Jahren beobachteten 6,00% zurückkehren werden? 

Dierks und sein Podiumsgast werden die Rolle der unkonventionellen Geldpolitik der EZB beleuchten, in deren Rahmen den Märkten mittlerweile etwa 3.000 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt wurden. Sie werden der Frage nachgehen, ob die Maßnahmen der EZB adäquat waren und sind, welche möglichen geldpolitischen Konzepte gedacht werden können und nach ihrem Dafürhalten gedacht werden müssen - und wie weit der Mix aus Hilfe und Mithilfe der Geldpolitik gehen kann und sollte. 

Vor allem aber beleuchten sie die Auswirkungen auf die Geldbörsen des Einzelnen. Welche Rolle spielt die “Bauflation”? Wie sollten Sparer, Kleinanleger und Schuldner auf die Kombination aus Nullzins und zunehmender Inflation reagieren? Und wie oder können wir generell der Realzinsfalle entfliehen? Ist es tatsächlich so oder handelt es sich bei der aktuellen Inflation vielleicht nur um ein vorübergehendes Phänomen, das vor allem von Sondereffekten getrieben wird und schon bald wieder abklingen könnte?

Zum Titelthema „Die Deutschen und das liebe Geld – Quo Vadis?“ wird Gastgeber Dierks eine anfängliche Kurzeinführung geben, in der er über das, im streng monetaristischen Sinne, erhebliche Unbehagen in den Köpfen der Finanzexperten referiert, welches die Kombination aus Nullzinspolitik und ausuferndem Wachstum der Geldmenge in der Eurozone seit geraumer Zeit bereitet. 

Es ist eine lebhafte Debatte mit Dr. Eckhoff und dem Publikum zu erwarten. 

Auf dem Podium

  • Dr. Jörn Eckhoff, Leiter des Stabes des Präsidenten, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein 
  • Prof. Dr. Leef H. Dierks, Professor für Internationale Kapitalmärkte an der TH Lübeck, Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft

Moderation

  • Prof. Dr. Ulf J. Timm, Professor für Allgemeine BWL an der TH Lübeck, Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft 

Einwahl unter: https://bbb.th-luebeck.de/b/tim-zhr-xgt-qjc

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news-2422 Thu, 03 Jun 2021 12:05:00 +0200 Zentrale Hochschulbibliothek: Kampagne #bibaufmöbeln für den Innenausbau gestartet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-03-zentrale-hochschulbibliothek-kampagne-bibaufmoebeln-fuer-den-innenausbau-gestartet/ Die Technische Hochschule Lübeck und die Universität zu Lübeck suchen Unterstützung, um in dem zentralen Lernort moderne Gruppenräume und eine zeitgemäße digitale Ausstattung einrichten zu können. Für die mehr als 10.000 Studierenden der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck ist die Bibliothek der zentrale Lernort. Zudem wird sie auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Es werden dringend neue Arbeitsplätze, moderne Gruppenräume und eine zeitgemäße digitale Ausstattung benötigt, die den Lübecker Innovationsschmieden auf dem Campus gerecht werden. 

Zum Wintersemester 2022/23 wollen die Universität zu Lübeck und die Technische Hochschule Lübeck die Bibliothek mit mehr als 500 neuen Arbeitsplätzen zu einem modernen Studienzentrum entwickeln. 

Das Land Schleswig-Holstein leistet die notwendige bauliche und energetische Sanierung. Für die geplante Innenausstattung müssen Technische Hochschule und Universität selbst aufkommen. Ein neu konzipiertes und bedarfsorientiertes Lernumfeld schafft für die Studierenden und Bürgerinnen und Bürger, die die Bibliothek nutzen, den nötigen Freiraum zum Denken. 

„Wir möchten die Bibliothek in ein modernes Studienzentrum entwickeln, dessen Atmosphäre das Lernen fördert. Innovative Lehr- und Lehrmethoden brauchen auch neue Lernräume. Um eine zeitgemäße, technische Ausstattung und flexible Arbeitsmöglichkeiten einrichten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung“, sagt Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck. 

„Die Kampagne ist für uns wichtig, weil unsere Möbel einem modernen ergonomischen Standard nicht mehr entsprechen und wir den unterschiedlichen Bedürfnissen der Studentinnen und Studenten gerecht werden wollen“, sagt Sarah Tiemann, Leiterin der ZHB. 

„Wir brauchen die Unterstützung der Lübeckerinnen und Lübecker! Denn unsere Studierenden benötigen zeitgemäße, digitale Arbeitsplätze in der Bibliothek, ihrem zentralen Lernort. Wir wollen den Ort aufmöbeln, der den Studierenden den dringend benötigten Freiraum zum Denken verschafft. Bitte seien Sie dabei“, sagt Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck. 

Die ZHB wurde im Jahr 1977 gebaut und verfügt aktuell über 200 studentische Arbeitsplätze darunter sind 38 Computerarbeitsplätze. 300 Arbeitsplätze sollen nun noch hinzukommen. Die Kosten für die Fassadensanierung und den Innenausbau betragen rund 5,2 Millionen Euro. Auf rund 485.000 Euro beziffern sich die Kosten für eine Neumöblierung. 

Etwa 10.000 Studierende von Uni und THL sind auf dem Campus vor Ort. Die Zahl der registrierten Nutzer*innen beläuft sich auf ca. 15.000 (inkl. Studierende, Mitarbeitende und Externe; ohne E-Book-Nutzer*innen). 

Auf der Nutzungsfläche von 3.584 m² (davon frei zugänglich: 2.076 m²) stehen 417.654 Bände (gedruckt, Bücher, Zeitschriften, Dissertationen, etc.) zur Verfügung. Hinzu kommen 50.124 elektronische Bestände (gekaufte E-Books und Datenbanken; ohne Zeitschriften), 2.323 elektronische Dissertationen (nur Lübeck) und 16.544 Elektronische Zeitschriften.

Infos für Spenderinnen und Spender

Empfänger: Stiftungsuniversität zu Lübeck
Verwendungszweck: Projekt bibaufmoebeln 
IBAN: DE52 2000 0000 0020 2015 35
BIC: MARKDEF1200
Institut: Landeskasse – BBK Hamburg

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news-2421 Wed, 02 Jun 2021 16:08:00 +0200 Der Lübecker Bautag ist wieder da! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-02-der-luebecker-bautag-ist-wieder-da/ Save the date! Jetzt schon anmelden. Nachdem der Lübecker Bautag zwei Jahre pausierte, startet der Fachbereich Bauwesen im Rahmen der 125 Jahr Feierlichkeiten im Oktober mit der Fortsetzung des Lübecker Bautags. In dem zweiwöchigen Festprogramm vom 19. bis 28.10.2021 findet der Bautag in diesem Jahr am Freitag, den 22.10.2021 im BAUFORUM der Technischen Hochschule Lübeck statt.

Im Sommersemester 2010 veranstalteten Prof. Dr. Joachim Heisel und Prof. Dr. Günther Schall den 1.  Lübecker Bautag. In den folgenden Jahren wurden viele interessante Themen wie Bauen mit Stahl, Beton, Holz, Glas, Brandschutz mit Berechnung, Membranen im Bauwesen, Zukunft der Bauplanung, Intelligente Gebäude sowie Neue Betone behandelt und erörtert.

Unter neuer Leitung von Prof. Michael Locher geht es beim diesjährigen Lübecker Bautag 2021 um das Bauen im Bestand.

Neubau, Anbau, Umbau, Sanierung – das Bauen im Bestand bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der originalgetreuen Rekonstruktion einerseits und der freien Interpretation eines vorhandenen Kontextes andererseits. 
Mit dem Lübecker Bautag soll der Umgang mit Traditionen beim Bauen im Bestand ausgelotet werden. Verschiedene Referenten werden anhand von gebauten Beispielen untersuchen, wieviel gestalterische sowie konstruktive Konstanz beim Bauen notwendig ist, um unser kollektives, urbanes Gedächtnis zu bewahren. Gleichzeitig wird auch die Frage gestellt, wieviel Varianz beim kontinuierlichen Weiterschreiben unserer Geschichte notwendig ist, um auf sich verändernde Anforderungen an den Bestand zeitgenössisch reagieren zu können.

Der Lübecker Bautag findet in diesem Jahr am Freitag, den 22.10.2021 im BAUFORUM der TH Lübeck statt.

Die Teilnahme am Lübecker Bautag wird von der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein als halbtägige Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnahmegebühr für Architekten/ Architektinnen, Bauingenieure und Bauingenieurinnen beträgt 85,- Euro, für Studierende 10,- Euro.

Programmflyer

Hier geht es zum Anmeldeformular >>

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news-2410 Mon, 31 May 2021 12:10:00 +0200 Studiengang des Monats: Nachhaltige Gebäudetechnik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-31-studiengang-des-monats-nachhaltige-gebaeudetechnik/ Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Physik, Baukonstruktion und Anlagentechnik – der Bachelorstudiengang Nachhaltige Gebäudetechnik an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck bietet den Studierenden diverse Möglichkeiten die Gebäude und Quartiere der Zukunft mitzugestalten. Welche Vorlesungen dem Studenten Erik besonders gut gefallen haben und was das mit einem Iglu zu tun hat, beantwortet er im neuen Video. Draußen ist es kalt, in der Wohnung angenehm warm, und kein Rauch kommt aus dem Schornstein: das ist keine Wunschvorstellung, sondern wird in sogenannten Null- und Plusenergiehäusern schon umgesetzt. Die Studierenden der TH Lübeck erlernen im Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik nicht nur methodische und theoretische Fähigkeiten. Sie erhalten eine anwendungsorientierte Ausbildung und können als Ingenieur:innen nachhaltig Gebäude planen, bauen und betreiben. Erik studiert Nachhaltige Gebäudetechnik und umschreibt seine Begeisterung für den Studiengang:

Besonders toll finde ich die Vielseitigkeit, den Einblick in Design, Statik, Konstruktion, die Vernetzung von den einzelnen Branchen und wie das wiederum mit Nachhaltigkeit zusammenspielt.

Erst Formeln aufstellen, dann bauen   

Wie hängen Baukonstruktion, Thermodynamik und Anlagentechnik zusammen? Damit ein Gebäude möglichst energieeffizient geplant werden kann, müssen die Studierenden Zusammenhänge bereichsübergreifend verstehen. Im Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik liegt dabei der Schwerpunkt auf den baukonstruktiven, bauphysikalischen und anlagentechnischen Aspekten. Doch was nützen die besten Berechnungen, wenn sie in der Anwendung nicht von den Studierenden verstanden werden? Erik berichtet von seiner Physik Vorlesung:

In der Physikvorlesung haben wir Thermodynamik durchgenommen und dafür haben wir so kleine Iglu-Projekte gebaut und haben dann geguckt wie sich die Temperaturen verhalten haben daran gleich praktisch alles lernen können.

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Fachbereich Bauwesen
news-2408 Wed, 26 May 2021 16:32:00 +0200 „Klönschnack“ mit regionalen Unternehmen für Studierende der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-26-kloenschnack-mit-regionalen-unternehmen-fuer-studierende-der-th-luebeck/ Am 19. und 20. Mai 2021 fand die erste ‚Online FragBar‘ mit regionalen Unternehmensvertretungen und Studierenden der Technischen Hochschule Lübeck statt. In Kooperation mit dem HanseBelt e.V. ist das neue Format als ‚Klönschnack‘ konzipiert. In lockerer Atmosphäre, bei einer Tasse Kaffee oder Tee, gab es ausreichend Zeit für die Themen und Fragen der rund 50 teilnehmenden Studierenden. 

Zum Auftakt der ersten ‚Online FragBar‘ waren Personalreferent*innen, Geschäftsführer*innen und Ingenieur*innen der Basler AG, Schwartauer Werke GmbH & Co. KGaA, Drägerwerk AG & Co. KGaA, Bockholdt GmbH & Co. KG, VisiConsult X-ray Systems & Solutions GmbH mit von der Partie. 

Nach einer kurzen Vorstellung der Repräsentant*innen und der jeweiligen Unternehmen hieß es ‚Ring frei‘ für alle Fragen der Studierenden rund um Berufsbilder, Praktika und Arbeitsmöglichkeiten in den Unternehmen. Und das Angebot kam an: „Die FragBar hat mir vor allem geholfen, mich besser auf die Bewerbung vorzubereiten“, erläutert Simon, BWL-Student der TH Lübeck. 

Franziska Knedel, Head of HR (Human Resources) bei VisiConsult, informierte sowohl über Praktikums- und Arbeitsmöglichkeiten als auch über das Unternehmen selbst. Die Studierenden wollten vor allem wissen, welche Qualifikationen Bewerber*innen für eine Tätigkeit bei VisiConsult mitbringen sollten.  Knedel resümierte die erste ‚Online FragBar‘ als „sehr gute und spannende Möglichkeit, um mit Studierenden in Kontakt zu treten“. 

Auch Susanne Köhler, Leiterin der Geschäftsstelle des HanseBelt e.V., zog ein positives Fazit und möchte den Klönschnack „… in jedem Fall, gerne auch in Präsenz wiederholen, sobald es wieder möglich ist.“

Die nächste ‚FragBar‘, ob online oder in Präsenz, ist für das kommende Wintersemester geplant.

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news-2406 Fri, 14 May 2021 08:40:00 +0200 Ein Mann aus der Praxis für die Praxis https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-14-ein-mann-aus-der-praxis-fuer-die-praxis/ Christian Blatt ist neuer Professor für Gebäudesimulation und -optimierung an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck Vom Tischler zum Tischlermeister, vom Parkettleger zum Parkettlegemeister, über ein Bachelorstudium in Bauphysik zum Master in Baustoffkunde, Bauchemie und Instandsetzung bis zum Professor an der TH Lübeck, so gestaltet sich der Berufsweg des neuen Professors am Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck.
Christian Blatt legte einen langen Bildungsweg zurück, um nun als Professur für Gebäudesimulation und -optimierung in Lübeck anzukommen. „Ich habe jahrelang in der Praxis gearbeitet. Meine Motivation ist es, mit Begeisterung und Freude sowie mit wissenschaftlich fundierten Grundlagen und Praxisorientierung zu lehren und zu forschen“, sagt Christian Blatt zu seiner Tätigkeit an der TH Lübeck.

Über den zweiten Bildungsweg an die Hochschule

Der in mehreren Handwerksberufen ausgebildete Meister (Tischler, Parkettleger, Estrichleger) konnte als selbstständiger Fachwerker jahrelange Praxiserfahrung sammeln. An der Hochschule für Technik Stuttgart absolvierte Blatt das Bachelorstudium in Bauphysik und qualifizierte sich mit einem anschließenden Masterstudium in Baustoffkunde, Bauchemie und Instandsetzung an der TU München für Forschung und Lehre im Hochschulbereich.

Impulse aus der Forschung

Am Institut für Werkstoffe im Bauwesen an der Universität Stuttgart forschte und lehrte Christian Blatt auf dem Gebiet dynamisch-thermischer Gebäude-, Anlagen- und Regelungssimulation. An der Hochschule für Technik unterrichtete Blatt Materialkunde I und Materialkunde II.
Zu seiner Forschungsorientierung sagt er: „Meine Forschungsarbeiten liegen in der Vernetzung von regenerativen Energien und deren Nutzung für Niedrigenergiegebäude und Plusenergiehäuser für einen klimaneutralen Gebäudebestand.“

Studierende in Selbstständigkeit, Kreativität, Innovation und Neugierde unterstützen

Als Professor an der TH Lübeck wird sich Christian Blatt u. a. im Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik mit Vorlesungen über Gebäudesimulation und -optimierung einbringen.  Seinen Schwerpunkt an der TH Lübeck sieht Blatt in der Entwicklung energetischer Konzepte mit der thermischen Gebäudesimulation sowie die energetische Optimierung im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Blatts Intention ist es, Gebäude und Quartiere mit innovativen regenerativen Energien sowohl in der Sanierung, im denkmalgeschützten Bestand als auch im Neubau, ökologisch und wirtschaftlich zu optimieren. Über die Zusammenarbeit mit den Studierenden sagt er: „Ich möchte die Studierenden in Selbstständigkeit, Kreativität, Innovation und Neugierde unterstützen und fordern, um so Spitzenleistungen im Studium und Beruf zu vollbringen.“

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Fachbereich Bauwesen
news-2405 Tue, 11 May 2021 15:39:00 +0200 Lübeck hoch 3 startet den Podcast Gedankensprünge https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-11-luebeck-hoch-3-startet-den-podcast-gedankenspruenge/ Unter dem Titel „Gedankensprünge“ geht ab Mittwoch, 19. Mai der erste Podcast von Lübeck hoch 3 (LH³) online. Einmal im Monat wird er zukünftig Lübecker Themen aus Forschung, Kultur und Gesellschaft beleuchten. In den ersten Folgen beschäftigen sich Vertreterinnen und Vertreter der drei am Projekt beteiligten Hochschulen Musikhochschule Lübeck (MHL), Technische Hochschule Lübeck (THL) und Universität zu Lübeck (UzL) sowie ein externer Gast mit den menschlichen Sinnen.

Ganz Ohr für Forschung, Kultur und Gesellschaft

„Ganz Ohr für Forschung, Kultur und Gesellschaft“ – unter diesem Motto startet der neue Podcast der Hochschul-Initiative LH³. Vivian Upmann, Pressesprecherin der Universität zu Lübeck, moderiert und diskutiert mit einer interdisziplinär besetzten Gesprächsrunde über das Thema Hören. Zu Gast sind am 19. Mai der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Jonas Obleser (UzL), die Komponistin Prof. Katharina Rosenberger (MHL), der Akustiker Prof. Dr. Jürgen Tchorz (THL) sowie Dr. Martin Kinkel, Leiter Forschung und Entwicklung beim Hörakustiker KIND. „Was hören wir (nicht)?“, „Was hören wir gern?“, „Wie hören wir besser?“ sind nur einige der Fragen, die von den Gästen beantwortet werden. „Ich freue mich ganz besonders auf die Podcast-Moderation, weil spannende Gespräche mit Expertinnen und Experten aus so unterschiedlichen Bereichen entstehen können“, so Vivian Upmann im Vorfeld der ersten Produktion.

Eine Initiative von LH³

LH³, die gemeinsame Initiative von Musikhochschule Lübeck, Technischer Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck, steht für Wissenstransfer, wechselseitigen Dialog und neue Ideen. Der eigene Podcast soll ein wichtiger Baustein werden, um den Diskurs mit der Gesellschaft über Wissenschaft und Kultur anzuregen. Er greift Lübecker Themen auf, die auch über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlen. Die 45-minütigen Folgen gehen jeweils mittwochs zur Monatsmitte um 12 Uhr online. Der Podcast steht über die Website www.gedankenspruenge-podcast.de und alle gängigen Plattformen zum Abruf bereit.
Vivian Upmann, Moderatorin des Podcasts „Gedankensprünge“, ist seit Beginn des Jahres 2021 Pressesprecherin der Universität zu Lübeck und Leiterin des Referats Kommunikation. Als erfahrene Nachrichtenjournalistin, TV-Korrespondentin und Journalismus-Dozentin hat Upmann in den vergangenen Jahren ihrer Berufstätigkeit ein ausgeprägtes Gespür für gute Geschichten entwickelt. Heute moderiert sie vor allem Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Politik und Digitales.

Das Projekt LH³ ist im Sommer 2020 gestartet und hat mit der Ausstellung „a BRIEF history“, dem Fotoprojekt „Inside Out – Wir sehen uns“ und der Ringvorlesung „Doktor Faustus in Wort und Ton“ erste erfolgreiche Projekte realisiert. Neben dem Podcast ist seit dem Frühjahr 2021 eine Veranstaltungsreihe zur Wissenschaftsethik unter dem Motto „Maschinen und Moral“ angelaufen. Neben Projekten aus dem direkten Hochschulumfeld ist die Initiative offen für Ideen aus Gesellschaft, Vereinen und Institutionen. Voraussetzung für die Realisierung ist, dass sich mindestens zwei der drei Hochschulen an der Durchführung beteiligen. Projektanträge können über die Website www.luebeckhoch3.de eingereicht werden.

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news-2404 Tue, 11 May 2021 12:08:00 +0200 Seit 125 Jahren wird in Lübeck für das Bauwesen ausgebildet – ein guter Grund zu jubilieren! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-11-seit-125-jahren-wird-in-luebeck-fuer-das-bauwesen-ausgebildet-ein-guter-grund-zu-jubilieren/ Save the date! Der Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck ist entstanden aus der ‚Baugewerkschule Lübeck‘ über die Stationen einer ‚Höheren Technischen Lernanstalt für Hochbau‘ und der ‚Landesbauschule Lübeck des Landes Schleswig-Holstein‘. Es waren wichtige historische Schritte bis zum heutigen Fachbereich. Die Entwicklung der Ingenieursausbildung im Bauwesen bis zu seinem aktuellen Ausbildungsangebot mit einer derart fachlichen Vielfalt aus Architektur, Bauingenieurwesen, Nachhaltiger Gebäudetechnik, Stadtplanung und Water Engineering, ist nicht nur für junge Menschen aus Schleswig-Holstein interessant. Mit seinem praxisnahen und zukunftszugewandten Studienangebot zieht es Lehrende, Studieninteressierte sowie Labormitarbeiter:innen aus ganz Deutschland an den Fachbereich.
Gemeinsam mit vielen ‚Ehemaligen‘ und heutigen Fachbereichsangehörigen begeht der Fachbereich seinen 125-jährigen Geburtstag im Oktober 2021. Ein zweiwöchiges Festprogramm vom 19. bis 28.10.2021 mit vielen Veranstaltungen zeigt, wo der Fachbereich heute in Lehre und Forschung steht.

Der Fachbereich lädt alle Interessierten schon heute herzlich ein, dann dabei zu sein, wenn sich Wissenschaft und Innovation hautnah und zum Anfassen im Rahmen von Werkberichten, Ausstellungen, Laborbesichtigungen, dem Lübecker Bautag, Studiogesprächen, Werkschauen, Antrittsvorlesungen u.v.m. präsentiert.
„Zurzeit wird das komplette Programm im Oktober als Präsenzveranstaltung geplant“, sagt der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, Prof. Stephan Wehrig. „Aber natürlich fühlen wir uns  als öffentliche Einrichtung einem umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise verpflichtet. Deshalb werden wir unser Jubiläum in jedem Fall auch über digitale Formate präsentieren“, so Wehrig weiter.
Weitere Informationen zum Veranstaltungsangebot werden dann rechtzeitig auf den Internetseiten der TH Lübeck bekannt gegeben.

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Fachbereich Bauwesen
news-2403 Mon, 10 May 2021 14:28:00 +0200 Trotz Corona – Petrographie-Übungen an der MPA unter Hygienebedingungen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-10-trotz-corona-petrographie-uebungen-an-der-mpa-unter-hygienebedingungen/ Anfang Mai 2021 fand in Halle 3 (Materialprüfanstalt, MPA) an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck die Petrographie-Übung mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Hygienebedingungen vor Ort statt. Die 18 Teilnehmenden, in diesem Jahr Pandemie-bedingt in reduzierter Anzahl, waren von anerkannten Stellen aus dem gesamten Bundesgebiet, die Gesteinskörnungen mit Alkaliempfindlichkeitsklassen prüfen, überwachen oder zertifizieren dürfen.
Regulär ist diese praktische Übung in die jährlich an der TH Lübeck stattfindende Alkali-Woche integriert. In den praktischen Übungen müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Alkalien empfindlich reagierende Steine aus einer zufälligen Probe heraussuchen.

Der kommissarische Leiter der MPA, Prof. Dr. Günther Schall, bedankte sich beim Präsidium für die Zusage, die Übung durchführen zu können und betonte im Nachgang: „Das Besondere ist in diesem Jahr, dass wir eine Veranstaltung gemacht haben, bei der sich Menschen tatsächlich treffen konnten. Dies ist heute nicht selbstverständlich. Bei der laufenden Übung merkte man, dass die Teilnehmenden ein sehr großes Bedürfnis haben, sich tatsächlich zu treffen und sich dabei austauschen konnten.“

Schall und das Organisationsteam hoffen, dass die Alkali-Woche im nächsten Jahr wieder in regulären Bahnen organisiert werden kann und eine Teilnahme für alle Interessierten möglich wird.

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news-2402 Thu, 06 May 2021 17:03:00 +0200 Auftakt für attraktive Gründungskonzepte des Lübecker BioMedTec Wissenschaftscampus https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-06-auftakt-fuer-attraktive-gruendungskonzepte-des-luebecker-biomedtec-wissenschaftscampuses/ Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck hat die Sparkasse zu Lübeck AG am 6. Mai 2021 den offiziellen Start zum Wettbewerb „Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck“ bekannt gegeben. Dieser eigentlich für 2020 vorgesehene Preis war aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Der von der Sparkasse zu Lübeck AG gestiftete Preis zeichnet mit insgesamt 10.000 Euro attraktive Gründungskonzepte aus der Universität, dem UKSH Campus Lübeck und der Technischen Hochschule aus. Er wird am 21. Oktober 2021 bereits zum siebten Mal vergeben. Im Rahmen des Projekts „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ haben Universität zu Lübeck und Technische Hochschule Lübeck seit 2013 gemeinsam daran gearbeitet, den „BioMedTec Wissenschaftscampus“ zum „BioMedTec Gründercampus“ weiterzuentwickeln. Mit der Verstärkung der Gründungskultur und der Implementierung von gründungsunterstützenden Strukturen im Rahmen dieses Projektes zeigen die Hochschulen, dass sich Forschung, Lehre und Gründungen nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen. Sie geben dem Thema „Gründungen“ einen zentralen Platz in ihrem akademischen Betrieb. Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Professorinnen und Professoren sowie Absolventinnen und Absolventen mit Unternehmergeist können sich darauf konzentrieren, Wissen in Wertschöpfung zu transferieren. Denn nur in einem gründungsfreundlichen Umfeld können innovative Ideen entstehen, zu Produkten oder Dienstleistungen umgesetzt werden und schließlich zu erfolgreichen Geschäftsmodellen reifen. Sowohl die Universität zu Lübeck als auch die Technische Hochschule Lübeck verfügen dabei über gründungsrelevante Forschungs- und Transferpotenziale.

Mit dem Wettbewerb „Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck“ entstehen Anreize, wissenschaftliche Forschungsergebnisse durch ausgereifte Geschäftsideen und Gründerpersönlichkeiten in wirtschaftliche Erfolge umzusetzen. Die Verleihung des Preises wird nach einer sorgfältigen Auswahl durch eine aus Fachleuten bestehende Jury am 21. Oktober 2021 im Audimax auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck stattfinden.

Wie in den vergangenen Jahren werden Gründerteams aus der Wissenschaft aufgefordert, ausgearbeitete Konzepte für ihre potenziellen Gründungsprojekte einzureichen. Die Bewerbungsfrist läuft vom 6. Mai bis zum 23. August 2021. Danach erfolgt eine Vorauswahl. Eine Jury, bestehend aus Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wird dann die Bewerberteams in einer Endrunde einladen, ihre jeweiligen Konzepte in einer Präsentation vorzustellen. Ein Sonderpreis für außerordentliche kreative Leistungen kann ebenfalls verliehen werden.

Als Orientierung und Hilfe für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes sind im Internet unter www.gruendercube.de die Ausschreibungsunterlagen, Termine sowie Hinweise zum Businessplan abrufbereit. Der Wettbewerb richtet sich an Absolventinnen und Absolventen, Studierende sowie Hochschulangehörige der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck sowie des UKSH Campus Lübeck.

Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck – Statements:

Statement Frank Schumacher, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse zu Lübeck:

„Es ist ein großes Anliegen der Sparkasse zu Lübeck, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Lübeck zu stärken – besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Dies geschah mit Erfolg auch im Jahr 2020, in dem die Sparkasse zu Lübeck 20 Existenzgründungen erfolgreich auf den Weg gebracht hat. Dies zeigt, dass eine erfolgreiche Gründung auch in Zeiten von Corona möglich ist. Dabei ist uns wichtig, junge Akademikerinnen und Akademiker mit ihren richtungsweisenden Ideen zu unterstützen sowie das unternehmerische Denken und Handeln der Gründerinnen und Gründer zu fördern. Unser Haus stiftet daher seit 2008 den ‚Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck‘. Bereits zum vierten Mal werden dabei nicht nur attraktive Gründungskonzepte aus der Universität zu Lübeck und dem UKSH Campus Lübeck, sondern auch der Technischen Hochschule Lübeck ausgezeichnet. Der Wert des Preises besteht dabei nicht nur aus dem Preisgeld von in Summe 10.000 Euro. Wichtig ist auch immer seine Funktion. Sie zielt darauf ab, der breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass es bei guter Vorarbeit und mit dem nötigen Einsatz mit Erfolg gelingt, den Innovationstransfer aus Forschung und Wissenschaft in der Region Lübeck in Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum umzusetzen – und dies auch in den herausfordernden Zeiten, wie wir sie gerade erleben.“

Statement Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck:

„Erfolgreiche Firmenausgründungen aus der Wissenschaft gehören zu unserem Markenkern. Ich unterstütze Gründerinnen und Gründer ausdrücklich bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen, auch weil der Gedanke der Stiftungsuniversität auf diese Weise in ganz besonderem Maße befördert wird. Da das Gründen in Pandemie-Zeiten sicherlich noch einmal zusätzlichen Mut bedeutet, bin ich außerordentlich erfreut darüber, dass die Sparkasse zu Lübeck sich nach einem Jahr Pause wieder dazu entschlossen hat, den Gründerpreis im Jahr 2021 gemeinsam mit unserer Universität und der Technischen Hochschule auszuloben. Ich freue mich auf spannende Bewerbungen.“

Statement Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck:

„Wissenschaft lebt von Neugierde, Kreativität, hoher Kompetenz – und von Mut zu neuen Wegen. Da liegt es nahe, Gründungsangebote ganz nah an die Hochschulen zu rücken. Und so stehen mitten auf dem Campus, in enger Nachbarschaft zu Technischer Hochschule Lübeck, Universität zu Lübeck, Fraunhofer, UKSH, Technikzentrum, Fab Lab und Unternehmen in der Maria-Goeppert-Straße, die gut sichtbaren, knallroten GründerCubes: Hier erhalten Gründungsinteressierte aus Technischer Hochschule Lübeck und der Universität zu Lübeck professionelle Unterstützung, um aus ihren Forschungstätigkeiten ganz konkrete Unternehmensideen abzuleiten und auch umzusetzen. Dass es hierzu immer häufiger kommt, deutet von einer stetig wachsenden Gründungskultur auf dem Lübecker Campus. Ich begrüße es außerordentlich, dass die Sparkasse zu Lübeck mit dem Gründerpreis den Mut, die Kreativität und letztendlich den Gründungswillen der Wissenschaftler:innen anspornt und interessante Ideen fördert. Sie trägt dazu bei, das Gründungsthema und die Verankerung auf dem Wissenschaftscampus weithin sichtbar zu machen. Ich freue mich auf einen spannenden Wettbewerb und danke der Sparkasse zu Lübeck für die nunmehr bereits siebte Auslobung des Gründerpreises.“

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news-2394 Wed, 05 May 2021 13:37:00 +0200 MINT-STIFTUNG-LÜBECK unterstützt und fördert MINT-Projekte des JuniorCampus mit neuen Experimentier- und Modellkoffer-Sets https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-05-mint-stiftung-luebeck-unterstuetzt-und-foerdert-mint-projekte-des-juniorcampus-mit-neuen-experimentier-und-modellkoffer-sets/ Der JuniorCampus der Technischen Hochschule Lübeck hat eine Sachspende von der noch jungen „MINT-STIFTUNG-LÜBECK Jutta und Frank Rochlitzer“ (gegründet Januar 2020) in Höhe von rund 1.600 Euro erhalten. Damit konnte das Team um Professor Jürgen Tchorz verschiedene Modell- und Experimentiersets jeweils für bis zu 24 Schüler*innen der Sekundarstufe 1 anschaffen. Der Kontakt zur TH und zum JuniorCampus kam über Prof. Dr. Leef Dierks (FB MW an der TH Lübeck) zustande, der im Stiftungsvorstand aktiv ist.

Ende April besuchten Jutta und Frank Rochlitzer den JuniorCampus zur offiziellen Übergabe der Sachspende. Dabei handelt es sich um Bau- und Experimentierkoffer zu den Themengebieten Biologie (Insekten), Physik (Antrieb von Magnetschwebebahn) und Medizin (Mein Körper).

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. (J. W. v. Goethe)

Jutta und Frank Rochlitzer haben dieses bekannte Zitat auf ihrer Website www.mint-stiftung-luebeck.de allen Informationen vorangestellt. Sie sehen darin den hauptsächlichen Stiftungszweck, mit dem sie mehr junge Menschen für die MINT-Fächer begeistern möchten. Vom Ansatz des JuniorCampus überzeugt, sagen sie: „… der JuniorCampus weckt bereits bei Vorschulkindern Begeisterung für MINT-Themen. Wenn man nicht schon bei ihnen die Begeisterung für MINT weckt, dann ist es bei Älteren häufig zu spät. Diese denken dann eher an BWL, Medizin oder Marketing, aber nicht mehr an Physik, Chemie oder Technik.“

Die MINT-STIFTUNG-LÜBECK ist eine private Initiative von Jutta und Frank Rochlitzer, die sie als Treuhandstiftung unter das Dach der Hamburger Sparkasse (HASPA) gestellt haben. Die Stiftung konzentriert sich im Wesentlichen auf den MINT-Bereich an Schulen, Hochschulen und Universitäten in Lübeck und Umgebung. Sie fördert insbesondere begabte, engagierte Schüler:innen und Studierende, die Interesse und Begeisterung an persönlicher und fachlicher Weiterbildung haben. Die vielfältige Unterstützung kann erfolgen für bspw. Besuch von Schnupperkursen an TH, Uni, Junior Campus, Schulen und Gymnasien, als Kostenübernahme für Übernachtung und Fahrtkosten für Bildungsreisen und Firmenbesuche außerhalb Lübecks, für Anschaffung von zusätzlichen Geräten und Materialien für Projektarbeiten und Arbeitsgemeinschaften oder als Vergabe von Förderpreisen für herausragende Leistungen an Schüler:innen und Teams.

Nach ihren Motiven befragt, eine Stiftung ins Leben zu rufen, gaben sie zur Antwort: „Wir haben keine Kinder. Und wir hatten ein bisschen Glück im Leben, deshalb möchten wir der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ich selber war Ingenieur Zeit meines Lebens und an verantwortlicher Stelle in High-Tech-Unternehmen tätig. Leider sehe ich, wie sich die deutsche Technikwelt nicht zum Besten verändert…“, sagt Frank Rochlitzer. „Wir möchten dazu beitragen, dass Deutschland mittels Innovation und Technik wettbewerbsfähig bleibt. Da Deutschland kaum über natürliche Ressourcen verfügt, ist die Bildung unser größtes Kapital. Sie muss im internationalen Vergleich eine Spitzenposition einnehmen, um die Zukunftsaufgaben meistern zu können. Darum möchten wir mehr junge Menschen für die MINT-Fächer begeistern. Sie sind Grundlage für Innovationen und Entwicklung. Je besser uns dies gelingt, desto größer ist der Pool an potentiellen Fachkräften für Unternehmen und Hochschulen in unserer Hansestadt. Frühe Förderung erhöht nicht nur die Berufschancen jedes Einzelnen, sondern auch die Innovations- und Leistungsfähigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort“ sagen die Stifter.

Wer mehr über die Stiftung, ihren Zweck und mögliche Förderung wissen möchte, findet unter: www.mint-stiftung-luebeck.de weitere Informationen.

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Nachwuchsförderung
news-2393 Mon, 03 May 2021 16:30:00 +0200 Studienstart-Café der TH Lübeck eröffnet am 10. Mai 2021 https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-03-studienstart-cafe-der-th-luebeck-eroeffnet-am-10-mai-2021/ Fragen, um anzukommen! Das Studienstart-Café der Technischen Hochschule (TH) Lübeck ist eine digitale Sprechstunde, um mit Studieninteressierten persönlich ins Gespräch zu kommen. Das Studienstart-Café ist ab dem 10.05.2021 bis auf weiteres regelmäßig montags von 11.00 – 12.00 Uhr und von 15.00 – 16.00 Uhr unter https://bbb.th-luebeck.de/b/lic-ohj-69y-a9p zu erreichen.

Die TH Lübeck hat diese digitale Sprechstunde parallel zu Beginn der Bewerbungsphase für das Wintersemester eingerichtet, um Fragen rund ums Studium, beispielsweise zu Bewerbungen, zum Studienstart oder zum Studienablauf zu beantworten und insbesondere um mögliche Unsicherheiten bei Studieninteressierten und Erstsemestern zu nehmen.

Da Orientierungsmessen und reale Informationsveranstaltungen und –besuche an Schulen/ Gymnasien zurzeit nicht möglich sind, schafft die TH Lübeck mit der digitalen Sprechstunde in Zeiten der Corona-bedingten Kontaktvermeidung eine Alternative, der Hochschule ein Gesicht zu geben und sich ganz zwanglos und persönlich auszutauschen.

Das Studienstart-Café lädt alle interessierten Schüler:innen und Eltern ohne Anmeldung ein, ihre Fragen zur Bewerbung, zum Studienstart, zum Studienleben oder ganz allgemein zur Hochschule oder zum Campus zu stellen. „Gern geben wir Antworten und Tipps, damit der Studienstart und der Start in einen neuen und wichtigen Lebensabschnitt gelingen,“ sagen die Café-Betreiberinnen und freuen sich auf die persönlichen Gespräche.

Studienstart-Café Termine: ab 10.05.2021 b.a.w. immer montags von 11-12 Uhr und von 15-16 Uhr unter: https://bbb.th-luebeck.de/b/lic-ohj-69y-a9p

Voraussetzung für den Besuch des Studienstart Cafés sind ein Internetanschluss und ein geeigneter Rechner für audio-/ visuelle Übertragung.

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news-2392 Mon, 03 May 2021 16:03:00 +0200 20 JAHRE VFH – Bundesleitprojekt Virtuelle Fachhochschule im Jubiläumsjahr https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-05-03-20-jahre-vfh-bundesleitprojekt-virtuelle-fachhochschule-im-jubilaeumsjahr/ Der auf Online-Studienformate spezialisierte Hochschulverbund Virtuelle Fachhochschule (VFH) feierte am 30. April 2021 seinen 20. Gründungstag. Hervorgegangen aus einem BMBF-geförderten Bundesleitprojekt bildeten 6 Hochschulen das Gründungsteam. Nach 20 Jahren erfolgreicher bundesländerübergreifender Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung der Hochschullehre gehören inzwischen dreizehn Hochschulen dem Verbund an:

  • Alice-Salomon-Hochschule
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Fachhochschule Kiel
  • Fernfachhochschule Schweiz
  • HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen
  • Hochschule Albstadt-Sigmaringen
  • Hochschule Bremerhaven
  • Hochschule Emden/Leer
  • Jade Hochschule
  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Technische Hochschule Brandenburg
  • Technische Hochschule Lübeck

Die etwa 4.500 Studierenden sind in den akkreditierten Bachelor- und Master-Online-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Medieninformatik, IT-Sicherheit, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Industrial Engineering und Interprofessionelle Gesundheitsversorgung eingeschrieben.
Das Online-Studienformat ermöglicht allen, die nicht an einem Präsenzstudium teilnehmen können oder wollen, ihr akademisches Lebensziel "Studienabschluss" zu erreichen. Die Studierenden sind zwischen 18 und 62 Jahre alt, auch ein Zeichen dafür, dass „lifelong learning“ mit Leben erfüllt ist und dass ein Studium in den unterschiedlichsten Lebenssituationen absolviert wird.

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news-2386 Fri, 30 Apr 2021 14:25:00 +0200 Studiengang des Monats: Maschinenbau https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-04-30-studiengang-des-monats-maschinenbau/ 3D-Druck, BWL-Planspiel oder Studium in den USA: Maschinenbau an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck bietet viele Möglichkeiten. Welche Vorlesungen und Praktika den Studierenden Nathalie und Finn-Niklas besonders gefallen haben und wie sie die Welt mit ihrem Studium ein Stück weit besser machen können, beantworten beide im neuen Video. Ein Blick in die eigene Küche reicht: Alltagshelfer wie Toaster, Kaffeemaschine oder Kühlschrank – in all diesen Geräten steckt die Arbeit von Maschinenbauerinnen und Maschinenbauern. An der Technischen Hochschule (TH) Lübeck lernen die angehenden Ingenieur:innen was sie bei der Konstruktion einer Maschine beachten müssen. Dabei helfen ihnen nicht nur Module wie Technische Mechanik oder Mathematik. Auch die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Planspielen und praxisnahe Projekte, die Kreativität fördern, tragen zu der Ausbildung der Maschinenbauer:innen bei. Nathalie studiert im vierten Semester Maschinenbau und beschreibt:

Maschinenbau ist sehr vielseitig. Was man später damit machen kann hängt von den eigenen Interessen ab. Man kann in die Luft- und Raumfahrt gehen, aber sich genauso auf Anlagen- oder Medizintechnik spezialisieren.

Aus dem Hörsaal ins Labor

Damit die Studierenden das theoretische Wissen aus den Vorlesungen auch in der Praxis anwenden können, lernen sie die zahlreichen Maschinen der TH Lübeck im Labor kennen. Das Labor für Strömungslehre und Strömungsmaschinen bietet zum Beispiel die Möglichkeit verschiedene Versuche im Windkanal durchzuführen.
Finn-Niklas studiert im sechsten Semester Maschinenbau und betont, wie wichtig ihm der Praxisbezug ist:

An dem Maschinenbaustudium hier an der TH fasziniert mich die Praxisnähe. Zum Beispiel durch die diversen Labore, die wir hier haben. Unter anderem ist da das Strömungsmaschinenlabor, wo wir die Strömung an einem Flügel untersuchen und auch analysieren.

Nathalie sieht auch in den verschiedenen studentischen Projekten eine tolle Gelegenheit das Wissen aus dem Hörsaal einzubringen. An der TH Lübeck fällt ihr beispielsweise das Projekt der Seagulls ein:  

Die Seagulls konstruieren gemeinsam einen Rennwagen, den sie bauen und dann in einem Wettbewerb gegen andere Hochschulen damit antreten. Das finde ich toll.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft