TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Thu, 04 Jun 2020 16:46:03 +0200 Thu, 04 Jun 2020 16:46:03 +0200 TH Lübeck news-2149 Thu, 04 Jun 2020 16:32:00 +0200 Ab sofort startet der Bewerbungszeitraum der Technischen Hochschule Lübeck - Vier neue Studiengänge erweitern das Angebot https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/bewerbungszeitraum2020/ Ab sofort können sich Studieninteressierte an der TH Lübeck bewerben. Für Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung endet die Bewerbungsfrist am 20. August 2020, bei Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung ist die Bewerbung bis 30. September 2020 möglich.  Die TH Lübeck bietet 35 praxisorientierte Studiengängen aus den Bereichen Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Architektur und Design an. In diesem Semester wird das Angebot um die neuen Bachelorstudiengänge Allgemeine Elektrotechnik und IT-Sicherheit Online sowie die Masterstudiengänge Informatik/Softwaretechnik für verteilte Systeme und Water Engineering erweitert. Das Bewerbungsportal ist unter th-luebeck.de/bewerbung zu finden.

IT-Sicherheit Online
Durch die fortschreitende Digitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche ergeben sich zahlreiche Angriffsmöglichkeiten auf IT-Systeme. Dabei zeigen die Trends der letzten Jahre, dass digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl immer mehr zunehmen. So wird die Sicherheit von IT-Systemen immer relevanter. Das führt dazu, dass IT-Sicherheits-Expert*innen laut Branchenverband Bitkom zu den gefragtesten Spezialisten der Informatik-Branche gehören. „Unser neuer Online-Studiengang IT-Sicherheit bietet die Möglichkeit, mit fundierten theoretischen und praktischen Kenntnissen in dieses spannende Berufsfeld einzusteigen“, so Studiengangsleiterin Professorin Dorina Gumm.

Allgemeine Elektrotechnik
Elektrotechnik steckt unter anderem in Fahrzeugen, Smartphones und modernen Industrieanlagen, in alternativen Energien wie Photovoltaik und in den Antrieben von Elektroautos. Aus diesem Grund gehört sie zu den gefragtesten Disziplinen auf dem Arbeitsmarkt. Die TH Lübeck steht für umfangreiche und langjährige Erfahrung im Bereich der Elektrotechnik. Diese Kernkompetenz kommt einem neuen, breit gefächerten Elektrotechnik-Studiengang zu Gute:
 „Auch unter Elektrotechnik-Studierenden gibt es unterschiedliche Menschentypen“, erläutert Studiengangsleiter Professor Stefan Bartels-von Mensenkampff, „einige wissen schon ganz genau, in welchem Bereich sie später arbeiten möchten. Für diese Gruppe sind unsere spezialisierten Elektrotechnik-Studiengänge sehr gut geeignet. Andere Studierende legen Wert auf einen möglichst breit aufgestellten Studiengang mit generalistischer Perspektive oder möchten sich ihr Studium ihren persönlichen Interessen entsprechend weitgehend selbst zusammenstellen. Für diese beiden Gruppen ist der Studiengang Allgemeine Elektrotechnik gedacht.“ 

Ein Masterstudium lohnt sich
Und auch die Absolventinnen und Absolventen der beiden neuen Masterstudiengänge Informatik /Softwaretechnik für verteilte Systeme und Water Engineering brauchen sich keine Sorgen um ihre Jobaussichten zu machen: „Unternehmen versuchen oft, die Studierenden schon während ihres
Informatik-Studiums im Bachelor anzuwerben“, berichtet Studiengangsleiter Professor Andreas Schäfer „mit dem Masterabschluss erwerben die Studierenden aber eine in der Wirtschaft sehr gefragte über den Bachelor hinausgehende Qualifikation in einem Bereich, der in der Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird“.
Dies gilt auch für Water Engineering: Der englischsprachige Studiengang befasst sich beispielsweise mit der Planung von Wasserkraftanlagen zur Erzeugung regenerativer Energie, nachhaltiger Wasserversorgung und Hochwasserschutz. Stud

ierende haben die Möglichkeit, ein europäisches Austauschsemester mit englischsprachigen Kursen bei Partneruniversitäten in Belgien, Portugal oder Polen einzulegen. Damit eröffnet er den Studierenden ein breites regionales, nationales und internationales Arbeitsfeld. 

Online-Beratung
Unter dem Motto „digital & persönlich“ findet am 01. Juli ein digitaler TH-Tag mit Online-Sprechstunden für Studieninteressierte aller Bereiche statt. Weitere Informationen zum Studienangebot, zur Bewerbung und zum digitalen TH-Tag unter www.th-luebeck.de.

Zu den Studiengängen

Zum Bewerbungsportal
 

Hinweis: Die Bewerbungsfrist für die Bachelorstudiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen startet erst zum 01. Juli 2020, da die Bewerbung über ein bundesweites Portal erfolgen muss.

 

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Studierende
news-2148 Wed, 27 May 2020 17:02:00 +0200 Hochschulen fit machen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Förderbescheid über 1,6 Millionen Euro an TH Lübeck und CAU Kiel überreicht https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-27-hochschulen-fit-machen-im-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenz-foerderbescheid-ueber-16-millionen-euro-an-th-luebeck-und-cau-kiel-ueberreicht/ In Schleswig-Holstein sollen alle Lernenden und Lehrenden an den Universitäten über Grundkompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) fit gemacht werden. Dafür wird mit dem Projekt „Future Skills“ ein bundesweit einmaliges Online-Lernsystem entwickelt. Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, überreichte heute (27. Mai) in Kiel gemeinsam mit Wissenschafts-Staatssekretär Oliver Grundei einen Förderbescheid über knapp 1,6 Millionen Euro an Vertreter der Technischen Hochschule Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. „Künstliche Intelligenz ist ein Thema von überragender Bedeutung auch für Schleswig-Holstein. KI wird in den kommenden Jahren auch im Alltag mehr und mehr sichtbar werden. Ich freue mich daher, dass wir heute ein bedeutendes Projekt aus dem von der Landesregierung verabschiedeten KI-Handlungsrahmen auf den Weg bringen können“, sagte Schrödter. Dafür habe das Land starke Partner gefunden: Die TH Lübeck (Fördersumme 1,28 Millionen Euro bis Ende 2022) sei bundesweit gefragt beim Aufbau von Online-Lösungen in der Lehre. Die CAU Kiel (306.000 Euro) werde das Projekt wissenschaftlich begleiten.

„Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir eine solche stärkere Online-Struktur brauchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Future Skills ein großartiger Beitrag ist, um unser Bildungswesen widerstandsfähiger zu machen gegen Krisen und Katastrophen, die unseren Alltag durcheinanderwirbeln können“, so der Chef der Staatskanzlei. Das Projekt sei auch offen für Kooperation mit der Wirtschaft. „Future Skills soll dabei helfen, dass alle Lernenden und Lehrenden über Grundkompetenzen und ein Verständnis verfügen, was Künstliche Intelligenz eigentlich ist und was sie für Lehre und Forschung bedeutet. Daher freue ich mich, dass wir das Projekt derart umfangreich fördern können“, sagte Wissenschafts-Staatssekretär Oliver Grundei.

„Im Herbst werden die ersten KI-Kurse für die Studierenden zugänglich sein. Sie können auf der Plattform übergreifende, anrechenbare Kurse belegen, was den Studienstandort Schleswig-Holstein insgesamt stärkt“, sagte Prof. Dr. Monique Janneck, Beauftragte für Digitale Lehre an der TH Lübeck.
„Future Skills ist für uns nicht nur im Hinblick auf die Vermittlung von KI-Kompetenzen an die Studierenden ein spannendes Projekt. Als Forschende interessiert uns auch sehr, wie die Studierenden die Plattform nutzen und welche zusätzlichen Bedarfe sich daraus perspektivisch ergeben. Wir freuen uns, dass wir diese Fragen projektbegleitend mit untersuchen können“, ergänzte Professorin Ilka Parchmann, Vizepräsidentin der CAU und Leiterin der Abteilung Chemiedidaktik am IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel. 


Die Inhalte werden von den Hochschulen selbst kommen, aber auch von externen Partnerinnen und Partnern. Ab 2021 werde den Lehrenden ermöglicht, Lerninhalte unkompliziert zu suchen, zu finden und auszutauschen. Während der Corona-Krise habe sich erneut gezeigt, wie schlagkräftig die Hochschulen sind, wenn sie bei technischen Lösungen oder Angeboten zusammenarbeiten. „Future Skills“ verknüpft die bestehenden Lernraum-Managementsysteme der Hochschulen über Schnittstellen. So könnten im Projekt wertvolle Erkenntnisse bei der Konzeption intelligenter Lernplattformen gewonnen werden. „Schleswig-Holstein geht hier bei Bildungstechnologien in seinen Hochschulen erfolgreich voran und gestaltet die digitale Transformation aktiv“, so Projektleiterin Farina Steinert von der TH Lübeck. Die Future Skills-Plattform sei einfach skalierbar und lasse sich auf weitere Bildungsbereiche und Zielgruppen ausweiten. 

Schrödter und Grundei dankten allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit: „Dass wir so schnell sein konnten mit diesem Projekt, liegt auch am Engagement vieler Beteiligter und einem guten Zusammenspiel von Hochschulen, Verwaltung und Politik. Allen Beteiligten dafür herzlichen Dank!“
 

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Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2147 Wed, 27 May 2020 12:49:00 +0200 Online-Wettbewerbe am JuniorCampus der TH Lübeck: „Müll als Schatzkiste“ und „Coding mit Scratch“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-27-online-wettbewerbe-am-juniorcampus-der-th-luebeck-muell-als-schatzkiste-und-coding-mit-scratch/ Am JuniorCampus der TH Lübeck tummeln sich normalerweise zahlreiche Schulklassen, Kitagruppen und Privatpersonen, um gemeinsam zu experimentieren und zu forschen. Da das momentan nicht möglich ist, hat sich das Team des JuniorCampus spannende Aktionen überlegt, um zum Experimentieren und Forschen zu Hause aufzurufen. Vom 1. bis 30. Juni 2020 lädt der JuniorCampus zur Teilnahme an zwei Online-Wettbewerben ein: Bei dem Thema „Müll als Schatzkiste“ geht es um den Bau einer Müllskulptur – in Form eines Fantasietiers oder Roboters aus dem Verpackungs- und Papiermüll, den die Kinder zu Hause finden. Ein Foto der Skulptur wird dann unter Angabe des Vornamens, Alters sowie der Kleidergröße an den JuniorCampus (janina.mahncke@th-luebeck.de) geschickt. 


Der Wettbewerb „Coding mit Scratch“ handelt vom Programmieren eines eigenen Spiels oder einer Animation mit der kostenlosen Programmierplattform „Scratch“. Das Wettbewerbsprojekt kann direkt auf der Scratch-Webseite veröffentlicht werden und so von der Wettbewerbsjury angesehen werden. Anschließend reicht eine kurze E-Mail an den JuniorCampus (nena.zabinski(at)th-luebeck.demit dem Titel des Projektes, dem Vornamen, Alter sowie der Kleidergröße.
Ab dem 1. Juni 2020 gibt es zu beiden Wettbewerben auf der Internetseite des JuniorCampus unter der Rubrik „Specials“ kurze Einführungsvideos mit den wichtigsten Infos rund um Müll und Scratch sowie den Teilnahmebedingungen. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020.

FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Kreativität und Spaß steht natürlich bei beiden Wettbewerben im Vordergrund! „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass sie auch zu Hause forschen und sich für MINT begeistern können“, so Prof. Dr. Jürgen Tchorz, Leiter des JuniorCampus. „Und natürlich gibt es auch tolle Preise zu gewinnen“, fügt er hinzu. 

Die Online-Wettbewerbe sind eine Kooperation des JuniorCampus der TH Lübeck mit der Dräger-Stiftung, dem Verein „Digitale Bildung für Alle e.V.“ sowie der Buchhandlung Belling.

Übrigens: Auf der Internetseite des JuniorCampus gibt es unter der Rubrik „Specials“ bereits einige Videos und Anleitungskarten zu Experimenten, die mit Alltagsmaterialien zu Hause durchgeführt werden können – weitere folgen… 

JuniorCampus:
FRAGEN, FORSCHEN UND BEGREIFEN! Am JuniorCampus der TH Lübeck geht es nicht ausschließlich um Wissensvermittlung, sondern um einen dynamischen und erkenntnisreichen Prozess. Wissenschaft ist kreativ, vielfältig und ein faszinierendes Erlebnis. Wissensdurst und Forschergeist sind hier wichtige Faktoren für das Lernen und die spätere berufliche Orientierung von jungen Menschen. Praktisches Experimentieren und Forschen – Forschendes Lernen – soll in erster Linie Spaß bringen und neugierig machen auf die Welt, in der wir leben. 
2019 besuchten knapp 10900 Kinder und Jugendliche die Angebote im Rahmen des JuniorCampus und begaben sich auf ganz unterschiedliche Expeditionen in die Welt der Wissenschaft.

Kontakte:
TH Lübeck | JuniorCampus | Janina Mahncke | Mönkhofer Weg 239 | 23562 Lübeck 
Tel. 0451 300-5503 | janina.mahncke@th-luebeck.de

TH Lübeck | JuniorCampus | Nena Zabinski | Mönkhofer Weg 239 | 23562 Lübeck 
Tel. 0451 300-5200 | nena.zabinski@th-luebeck.de

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Nachwuchsförderung
news-2146 Mon, 18 May 2020 13:30:00 +0200 KI – Künstliche Intelligenz im Fokus des ersten Campustreffens der Innovationsberater in Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-18-ki-kuenstliche-intelligenz-im-fokus-des-ersten-campustreffens-der-innovationsberater-in-luebeck/ „Ich bin sehr zufrieden mit unserer ersten Veranstaltung. Es fand ein reger Austausch zwischen Beratern und Professoren statt. Der ein oder andere hatte bereits konkrete Unternehmen für die weitere Zusammenarbeit im Kopf. Das freut mich und zeigt, wie wichtig diese Art des Zusammenkommens und Vernetzens ist.“ Mit diesen Worten hob Janin Rieckert von der BioMedTec Management GmbH die Bedeutung des ersten Campustreffens der Innovationsberater in Lübeck hervor, das am 14. Mai 2020 auf dem BioMedTec-Wissenschaftscampus Lübeck stattfand. Im Fokus der Veranstaltung stand der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu einem hochaktuellen Thema: KI – Künstliche Intelligenz. Denn KI ist in aller Munde. Doch was bedeutet das für die Unternehmen?
In Schleswig-Holstein gibt es viele kleine Unternehmen, die auf ihrem Fachgebiet beispielsweise in der Medizintechnik oder im Maschinenbau Großes leisten, die aber wenig bis nahezu keine Ressourcen haben, umfangreiche Digitalisierungsprojekte wie den Einsatz von KI umzusetzen.
So war es das Ziel dieses ersten Treffens, den Innovationsberatern, die in ihrer täglichen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterwegs sind, Einblicke in die Lübecker Campusaktivitäten zu geben und neue Ansprechpartner auf dem Gebiet der KI kennenzulernen.
Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) der Technischen Hochschule in den Arbeitsgebieten Kommunikationssysteme, Verteilte Systeme und deren Anwendungen bestens aufgestellt und die Geschäftsstelle des Wissenschaftscampus‘, die BioMedTec Management GmbH, hatten zu dem digitalen Treffen eingeladen.
„Wir wollen Künstliche Intelligenz in die Praxis bringen. Dazu helfen Beispiele von anwendungsnahen Umsetzungen und Fragestellungen, die zeigen, wie man mit KI neue Lösungen in den Unternehmen schafft. Unterstützung bieten wir von CoSA auf dem Campus auch durch das Netzwerk und die Förderung des Landes und dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0.“, unterstrich Professor Dr. Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA. Wie die Technische Hochschule Lübeck den Transfer in die Unternehmen zur Schaffung neuer Lösungen vollzieht, demonstrierte Hellbrück mit seinem Team anhand ausgesuchter, aktueller Projekte aus den Forschungsarbeiten.

„An dieser Stelle möchte ich auch ganz herzlich Danke sagen für die überaus angenehme und hilfsbereite Zusammenarbeit mit Professor Hellbrück und dem CoSA-Team.“, bekräftigte Janin Rieckert, Kooperationsmanagerin für Gesundheitstechnologie bei der BioMedTec Management GmbH und wies daraufhin, dass eine Fortsetzung mit dem zweiten Teil an der Universität zu Lübeck zeitnah folgt, ebenfalls zum Schwerpunktthema "Künstliche Intelligenz".

Die Veranstalter des ersten virtuellen Campustreffens stellen sich vor:

Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation – Systeme – Anwendungen) forscht und arbeitet an Kommunikationssystemen, Verteilten Systemen und deren Anwendungen. Seit Dezember 2013 ist CoSA eines der Kompetenzzentren der Technischen Hochschule Lübeck im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik.

Die Technische Hochschule Lübeck ist eine innovations- und transferorientierte Hochschule, die sich durch einen hohen Praxisbezug in der Lehre und hohen Anwendungsbezug in der Forschung auszeichnet. Als Expertin für Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Architektur und Design prägt sie die Region in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. Entsprechend ihres Hochschultyps ist sie regional verwurzelt und durch ihre internationalen Kooperationen und Unternehmenspartner gleichzeitig weltweit vernetzt. Das Studienangebot ist dementsprechend vielfältig, praxisorientiert und international ausgerichtet.

Die BioMedTec Management GmbH ist die neutrale Campusgeschäftsstelle der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule. Ihre Aufgabe ist es, die Wissenschaft mit der Wirtschaft zu vernetzen und Synergien auf dem Campus untereinander zu schaffen – immer im Fokus, für alle den richtigen Ansprechpartner auf dem Campus zu finden.

Kontakte:

BioMedTec Management GmbH
Janin Rieckert
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck

Tel: 0451 3101 1171
Mail: rieckert@bio-med-tec.de


Kompetenzzentrum CoSA
Technische Hochschule Lübeck
Horst Hellbrück
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck

Tel: 0451 300 5042
Mail: horst.hellbrueck@th-luebeck.de

 

 

 

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Forschung und Transfer
news-2145 Fri, 15 May 2020 08:42:00 +0200 TH Teams radeln beim Lübecker Wettbewerb „STADTRADELN“ - Fahrrad statt Auto! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-15-th-teams-radeln-beim-luebecker-wettbewerb-stadtradeln-fahrrad-statt-auto/ Teams der Technischen Hochschule (TH) Lübeck sind beim Wettbewerb STADTRADELN dabei und wetteifern mit anderen kommunalen Teams darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die ‚students for sustainability‘ (S4S), eine Gruppe umwelt- und klimaengagierter TH-Studierenden wie auch eine Gruppe der Lehrenden sind als Teams gemeldet und radeln mit.
Los geht es mit der Aktion ‚Fahrrad statt Auto‘ am Sonnabend, 16.Mai 2020, um 11 Uhr, auf dem Lübecker Markt. Ziel dieser Aktion ist, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um für mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität in der Region, in der Kommune und für mehr Radförderung zu werben – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

Wer also - wenn auch nur gelegentlich - mit dem Rad zur Arbeit, zur Hochschule, zum Einkauf o.ä. unterwegs ist, sollte sich also unbedingt anmelden (www.stadtradeln.de). Vielleicht motiviert das ja auch dazu, das Auto mal stehen zu lassen und dabei zu merken, dass die Bewegung an der frischen Luft guttut. Mit diesen Worten bitten die TH-Teams um Unterstützung und weitere Beteiligung aus den Reihen der Hochschule.  
Die TH Lübeck ist Mitglied im Lübecker Bündnis „Klima pro Lübeck“, ist mit zahlreichen Studiengängen der Umwelt- und Klimathematik eng verpflichtet und engagiert sich aus ihren Mitgliedergruppen heraus offiziell wie auch privat in nationalen und internationalen Klima- und Umweltbündnissen. Mit ihrer Teilnahme wollen die Teams den Radverkehr befördern und sichtbarer machen, ganz im Sinn des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeitsdiskussion.

Die Hansestadt Lübeck beteiligt sich vom 16. Mai bis 5. Juni 2020 auch in diesem Jahr -und das bereits zum neunten Mal in Folge- an der bundesweiten Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln. Dazu sind alle an der Aktion Teilnehmenden aufgerufen, in diesem Zeitraum so oft wie möglich Autofahrten zu verzichten und gemeinsam als Team das Fahrrad zu benutzen und möglichst viele klimafreundliche (Rad)-Kilometer zu sammeln. Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann online ins km-Buch eingetragen werden.

Mitmachen können alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, eine Schule oder eine ansässige Hochschule besuchen.

Anmeldungen unter: www.stadtradeln.de

 

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news-2143 Tue, 12 May 2020 14:52:00 +0200 CoSA und die BioMedTec Management GmbH laden zum ersten digitalen Campustreffen der Innovationsberater der WTSH https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-12-cosa-und-die-biomedtec-management-gmbh-laden-zum-ersten-digitalen-campustreffen-der-innovationsberater-der-wtsh/ Am 14. Mai 2020 findet das erste „Campustreffen für die Innovationsberater der WTSH“ auf dem Wissenschaftscampus Lübeck statt. Thema dieses digitalen Austausches ist die Künstliche Intelligenz (KI). Das Kompetenzzentrum CoSA (Kommunikation - Systeme - Anwendungen) der Technischen Hochschule und die BioMedTec Management GmbH haben dazu eingeladen. 

Sie verfolgen damit das Ziel, den Innovationsberatern einen Einblick von den Aktivitäten auf dem Wissenschaftscampus zu vermitteln und weitere Ansprechpartner kennenzulernen, um langfristig gemeinsame Projekte mit Unternehmen zu initiieren. 

„Wir wollen Künstliche Intelligenz in die Praxis bringen und … zeigen, wie man mit KI neue Lösungen in den Unternehmen schafft. …“, unterstreicht Professor Dr. Horst Hellbrück, Leiter des Kompetenzzentrums CoSA das Ziel des ersten Campustreffens.

Janine Rieckert, Kooperationsmanagerin Gesundheitstechnologie der BioMedTec Management GmbH freut sich auf den Donnerstag und die erste gemeinsame digitale Veranstaltung und wünscht, „… dass die Innovationsberater viel Wissen mitnehmen, dieses in die Unternehmen tragen und dass daraus Digitalisierungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen und Hochschulen erwachsen."

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Forschung und Transfer Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung/Entwicklung
news-2142 Tue, 12 May 2020 14:24:00 +0200 Lübecks erster virtueller TH-Tag https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-12-luebecks-erster-virtueller-th-tag/ TH Lübeck informiert und berät über Studium und Lehre für Bewerbungen zum Wintersemester 2021 Zum 15.05.2020 lädt die TH Lübeck zum traditionellen TH-Tag ein, der in diesem Jahr ein virtueller Tag der offenen Tür ist. Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr stehen Vertretungen der vier Fachbereiche sowie der Abteilung Studium und Lehre am Freitagnachmittag in einem Videokonferenzraum für Fragen und Beratung zum Lehrangebot zur Verfügung. Was es an der TH Lübeck an neuen und interessanten Studienangeboten gibt, ist ab 10.00 Uhr unter www.th-luebeck.de/TH-Tag zu sehen und zu hören. Dann wird die eigens dafür vorbereitete website der TH Lübeck freigeschaltet.

„Herzlich willkommen zu unserem ersten virtuellen TH-Tag! Alle Studieninteressierten sind sehr herzlich eingeladen, unsere Hochschule von 10.00 bis 17.00 Uhr unkompliziert von zu Hause aus zu besuchen. Wir bieten Videoclips aus einzelnen Studiengängen, interessante Gespräche mit Fachleuten und vor allem: Unsere Lehrenden freuen sich darauf, Sie kennenzulernen und Ihre Fragen zum Studium zu beantworten. Die TH Lübeck ist digital und persönlich für Sie da - kommen Sie gerne vorbei!“ freut sich TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig auf den kommenden Freitag. 

Wie an vergangenen TH-Tagen ist an diesem virtuellen TH-Tag alles zu erfahren, was Studieninteressierte für den Studienstart im Wintersemester wissen müssen. Dieser Tag ist konzipiert, um Studieninteressierten vorab Informationen über das Studienangebot, über Bewerbungsverfahren und natürlich über den Zeitrahmen der Bewerbungsphase für das Wintersemester 2020/21 zu liefern: also erst schauen und informieren, dann fragen, dann bewerben!

Die Studiengangleitungen und –koordinator*innen haben innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Videos und Informationen zusammengestellt, um auch in Zeiten von Corona live mit Studieninteressierten über Studium und Lehre informieren und beraten zu können. In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Institut für Lerndienstleistungen und der THL-Tochter oncampus GmbH wird ein Videokonferenzraum zur Verfügung gestellt, der sich für ca. 60 Personen parallel eignet und für direkte Rückfragen von Studieninteressierten zur Verfügung steht. 

Die Online-Sprechstunden werden fachbereichsweise gebündelt. Fragen zu den Studiengängen der Fachbereiche finden am 15.05.2020 in folgenden Zeitfenstern statt: 


Alle Sprechstunden sind mit Studiengangleitungen, bzw. -koordinator*innen sowie Studierenden besetzt, also mit sehr beratungserfahrenen Personen, die das komplette Angebot der Hochschule kennen und Rede und Antwort stehen.

Der Ablauf einer Sprechstunde ist auf die Studieninteressierten und ihre Bedarfe zugeschnitten. In der Sprechstunde haben diese die Möglichkeit, ihre Fragen in den Chat zu schreiben, die von einer Moderation verlesen, der Studiengangvertretung zugeleitet und von dieser beantwortet wird. Bei weiterem Bedarf an einem individuellen Gespräch im Chat werden separate Terminvereinbarungen getroffen.  

Mit Rücksicht auf die Zeugnissituation in den Schulen und Gymnasien werden die Informationen über die Studienangebote der TH Lübeck selbstverständlich parallel und online verfügbar sein bis zum Ende der Bewerbungsphase für das Wintersemester 2020/21.

Weitere Informationen

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news-2141 Mon, 11 May 2020 13:53:00 +0200 Institut für Entrepreneurship und Business Development der TH Lübeck mit neuer Leitung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-11-institut-fuer-entrepreneurship-und-business-development-der-th-luebeck-mit-neuer-leitung/ Das Institut für Entrepreneurship und Business Development (IEB) der Technischen Hochschule Lübeck hat eine neue Leitung. Anfang März 2020 haben Prof. Dr. Désirée Ladwig und Prof. Dr. André Drews, beide Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft (FB M/W), die Leitung des IEB übernommen. „Wir wollen zukünftig nicht nur Studierende motivieren, sich in divers zusammengesetzten Teams im Themenkontext der Digitalisierung eine Selbständigkeit aufzubauen, sondern uns auch für die Berücksichtigung von Chancengleichheit in allen IT- und KI-Projekten einsetzen. Als interdisziplinäre Impulsgeber*in wollen wir die laufenden erfolgreichen Drittmittelprojekte (StartUp SH und Female Entrepreneurship) weiterführen und neue inhaltliche Schwerpunkte setzen“, sagt die neue Doppelspitze des Instituts. 

In erster Linie wollen Ladwig und Drews die Aktivitäten und Initiativen unterstützen, die u.a. in den Bereichen 

  • Identifikation sozialer, ethischer und rechtlicher Folgen durch den Einsatz von IT und künstlicher   Intelligenz im Unternehmenskontext, z.B. beim Wegfall von Berufsgruppen durch Automation oder bei der automatisierten Personalauswahl (Chatbots), die bei ungünstig gewählten Trainingsdaten zu Diskrepanzen bei der Chancengleichheit führen kann,
  • Überführung Digitaler Innovationen in erfolgreiche Geschäftsmodelle, 
  • Automatisierung und Verschlankung von Geschäftsprozessen, 
  • Unternehmerische Anwendungspotenziale Künstlicher Intelligenz, 
  • Enterprise Architektur Optimierung oder 
  • Design Thinking liegen.

Die TH Lübeck fördert seit 1998 Gründungsvorhaben von Studierenden, Absolvent*innen und Hochschulangehörigen. Das IEB, seit 2006 geleitet von Prof. Dr. Jürgen Klein, ebenfalls FB M/W, hat als Kompetenzzentrum benannte Zielgruppen unterstützt, beraten und auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet. 

Heute, nach fast 22 Jahren, kann das Institut auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Für die Entwicklung des Instituts wurden interessante Drittmittelprojekte akquiriert und umgesetzt. Daneben haben Institutsmitglieder zahlreiche Forschungsergebnissen auf nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt. 

Insofern erfüllt das Institut eine wichtige Querschnittsfunktion im Bereich des Wissenstransfers von Hochschule zur Wirtschaft. Seit acht Jahren in Kooperation mit weiteren Akteuren unterstützt das IEB Gründungsinitiativen auf dem gemeinsamen Wissenschaftscampus aus den zwei GründerCubes heraus, die 2012 von der Possehl-Stiftung und der gemeinnützigen Sparkassenstiftung finanziert wurden. 

Die erfolgreiche Arbeit des Instituts im Bereich Entrepreneurship spiegelt sich besonders in den bundesweiten Gründungsradarrankings des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft wider. Die TH Lübeck hatte sich in den zwei jüngsten Rankings unter die Top 10 in der Kategorie der kleineren Hochschulen in Deutschland positioniert. 

„Grundstein für diese erfolgreiche Entwicklung war und ist die permanente Weiterentwicklung des Instituts. Dementsprechend freue ich mich sehr über die neuen Schwerpunkte des Instituts mit denen die neue Leitung antritt. Sie werden die Grundlage für eine sehr erfolgversprechende Weiterentwicklung des Instituts bilden!“ sagt die ehemalige, langjährige Leitung Jürgen Klein. 

„Nach unserem Verständnis verfolgen wir mit der speziellen Schwerpunktierung agile und evolutionäre Ansätze. Wir freuen uns auf spannende (Gründungs-)Projekte, auch mit bereits bestehenden Unternehmen aus dem Großraum Lübeck“, sagt das neue Leitungsduo.

Dr. Désirée Ladwig ist Wirtschaftsprofessorin im Fachbereich und hat die Schwerpunkte Gender & Diversity, Arbeit 4.0, Mensch-Maschinen-Interaktion und Human Ressource Management. Prof. Dr. André Drews lehrt Wirtschaftsinformatik im Fachbereich und hat seine Schwerpunkte in Digitalisierung und Gründung, Künstliche Intelligenz in der Anwendung, IT-Management und Innovationsmanagement.

Weitere Informationen

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news-2139 Thu, 07 May 2020 12:27:00 +0200 Studiengänge BWL und Wirtschaftsingenieurwesen der TH Lübeck erzielen Spitzenpositionen im CHE Ranking https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-07-studiengaenge-bwl-und-wirtschaftsingenieurwesen-der-th-luebeck-erzielen-spitzenpositionen-im-che-ranking/ Zum wiederholten Male: Die Ergebnisse des CHE Hochschulrankings im neuen ZEIT-Studienführer für das Jahr 2020 bestätigen den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Lübeck (TH Lübeck) eine sehr gute Qualität. In einer ersten offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse für Schleswig-Holstein heißt es: „Die Technische Hochschule Lübeck hält einen sehr guten Kontakt zur Berufspraxis und bietet eine sehr gute Unterstützung am Studienanfang. Studierende des Fachs Wirtschaftsingenieurwesen bewerten die Unterstützung für ein Auslandsstudium sehr gut.“

Im vorliegenden Ranking wurde die BWL in den Kategorien ‚Unterstützung am Studienanfang‘ und ‚Kontakt zur Berufspraxis in die Spitzengruppe gewählt. In den zwei weiteren Kategorien ‚Allgemeine Studiensituation‘ sowie ‚Betreuung durch Lehrende‘ sorgten die befragten Studierenden für einen oberen Platz in der Mittelgruppe. 

Der Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Wirtschaft Prof. Dr. Nils Balke sowie die Prodekanin und Wirtschaftsprofessorin Prof. Dr. Karen Cabos sehen die äußerst gute Bewertung für die Studiengänge BWL und Wirtschaftsingenieurwesen in der Praxisorientierung und im Engagement der Lehrenden. 

„Ich habe ein strukturiertes Herangehen an Problemstellungen erlernt und ein lösungsorientiertes Denken entwickelt“, sagt eine, die es wissen muss und beschreibt damit ihre persönliche Entwicklung durch das Studium. Melanie Knorr ist Studentin im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Dieser Studiengang ist ebenfalls in den Kategorien ‚Unterstützung am Studienanfang‘ und ‚Kontakt zur Berufspraxis‘ in die Spitzengruppe gerankt. Die Kategorien ‚Betreuung durch Lehrende‘ und ‚Allgemeine Studiensituation‘ konnten eine gute Positionierung in der Mittelgruppe belegen. 

Besonders erfreut aber zeigt sich der Dekan des Fachbereichs MW über die dritte Spitzengruppen-Platzierung in der Kategorie ‚Internationale Ausrichtung‘. „Das herausragende Ergebnis zeigt die sehr gute Verbindung des Studiums mit der Unternehmenspraxis und verdeutlicht die guten Studienbedingungen. Ermöglicht wird dies insbesondere durch den engen Kontakt zwischen Studierenden und den engagierten Lehrenden sowie zu unseren internationalen Partnern.“, sagt Balke nach Bekanntwerden der Rankingergebnisse.

Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen werden in das Ranking einbezogen. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Internationalität stützt sich das Ranking insbesondere auf Urteile von Studierenden.

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news-2138 Tue, 05 May 2020 13:28:00 +0200 Studierendenbefragung zur Digitalen Lehre an der TH Lübeck – Mehrzahl der Studierenden sehr zufrieden https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-05-studierendenbefragung-zur-digitalen-lehre-an-der-th-luebeck-mehrzahl-der-studierenden-sehr-zufrieden/ Die Technische Hochschule Lübeck hat unter ihren Studierenden eine Online-Umfrage durchgeführt über die notwendige Umstellung von Präsenzlehre auf den digitalen Betrieb. Nach der ministeriellen Anordnung über die Aussetzung der Präsenzlehre vom 12.03. 2020 infolge der Corona-Pandemie war der für den 16.03.2020 vorgesehene „normale“ Vorlesungsbeginn hinfällig. 

Mit einem mehrstufigen Prozess, zu dem in erster Linie Maßnahmen zur Corona-Prävention gehörten, hat die TH Lübeck darauf reagiert und in kürzester Zeit den Präsenzlehrbetrieb auf digitale Lehre umgestellt. Bereits nach einer guten Woche waren knapp 80 Prozent der Lehre auf den digitalen Betrieb umgestellt. 

Nach einer ersten zweiwöchigen Phase im Online-Modus hat die TH zwischen dem 09.04. und dem 15.04.2020 eine Online-Befragung ihrer Studierenden vorgenommen, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die digitalen Lernangebote bei den Studierenden ankommen.

721 Studierende aller Altersklassen haben an der anonymisierten Umfrage teilgenommen. Ein daraus abzulesendes vorweggenommenes Fazit lautet: die Studierenden der TH Lübeck zollen ihr große Anerkennung, wie sie mit der Lehrsituation und der Covid-19 Pandemie umgeht. 90 Prozent der Befragten haben geäußert, dass die TH Lübeck sehr angemessen auf die gesamte Situation reagiert hat. 86,2% sind mit der Kommunikation der Hochschule zufrieden bzw. sehr zufrieden.

In der Umfrage ging es in erster Linien um die Studierenden und deren Zufriedenheit im Umgang mit der umgestellten Lernsituation. Dazu wurden die Lehrangebote nach der digitalen Art erfasst. Zu unterscheiden war dabei zwischen kompletten Online-Kursen, Folien mit und ohne Tonspur, E-Books zum Selbststudium, Videovorlesungen, Webinare, Chats, Online-Vorlesungen als Live-Stream, Tests zur Selbstkontrolle usw. Rund 2/3äußerten ihre Zufriedenheit mit den digitalen Angeboten und mehr als 70% gaben an, dass die Inhalte dem Wissenstand des Semesters entsprechen. 

Nach ihren Einschätzungen befragt, ob digitale Lehre ein geeignetes Instrument ist, den Lehrbetrieb an der THL aufrecht zu erhalten, stimmten 85,9% der Befragten zu, 7,4 % waren schwankend (teils/teils) und 6,8% teilten diese Ansicht nicht.

In Bezug auf die technische Infrastruktur und die damit verbundene Umsetzung sind 81% mit der technischen Umsetzung der Angebote zufrieden. Allerdings bemängeln 22% eine unzureichende Internetversorgung am Wohnort Auch fehlende individuelle Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit digitaler Technik (20%) oder fehlender Hard- (6,5%) und Software werden genannt.  

Zur Frage der stofflichen Vermittlung geben über 50% an, dass der Stoff digital schwieriger zu erarbeiten sei und dass es mehr Zeit erfordere. 44% empfinden die Erarbeitung des Stoffs genauso leicht bzw. schwer wie in der Präsenzlehre oder gar leichter (9%).

Besonders erwähnenswert sind die Aussagen über die Vorteile von digitaler Lehre sowie Kontakte zu Lehrenden im Online-Betrieb. Sie bescheinigten die rasante Geschwindigkeit der Umstellung auf digitalen Betrieb und den Lehrenden ein hohes Maß an Engagement, Motivation und die gute bis sehr gute Verfügbarkeit und Betreuung. Des Weiteren wissen die Studierenden die zeitliche Flexibilität bei der Stofferarbeitung zu schätzen, besonders die Möglichkeit, Videopassagen und Materialien zum besseren Verständnis wiederholen zu können sowie den immensen Zeitgewinn durch den Wegfall der Anreise zum Campus.

Für 34,5% ist die digitale Lehre eine gute Alternative zur Präsenzlehre, 37% akzeptieren sie als Alternative auf bestimmte Zeit oder als Notlösung (12%). Aber auch 15,7% wünschen die Präsenzlehre wieder herbei. 

Sollte das Sommersemester in der digitalen Form weiter fortgeführt werden, hätten 74% keine Probleme mit einem kompletten Online-Semester und würden damit klarkommen, während 20.7% Probleme sehen.

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news-2137 Mon, 04 May 2020 11:50:00 +0200 LINKplus an der TH Lübeck geht online – Geflüchtete freuen sich über den digitalen Lernraum https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-05-04-linkplus-an-der-th-luebeck-geht-online-gefluechtete-freuen-sich-ueber-den-digitalen-lernraum/ Pünktlich zum Beginn des neuen Semesters im Lübecker Integrationskolleg LINKplus der TH Lübeck für Geflüchtete schaltet auch LINKplus auf digitale und online Lehre um. Mit Unterstützung durch das Institut für Lerndienstleistungen (ILD) stehen somit für das dritte Semester der vierten und für das erste Semester der neuen fünften Kohorte digitale Lernmaterialien zur Verfügung. „Liebe LINKplus-Studierende, herzlich willkommen auf unserer Moodle-Lernplattform https://linkplus.th-luebeck.de. Aufgrund der Umstellung auf digitale Lehre in Folge der Corona-Pandemie dient uns diese Plattform in den nächsten Wochen als "virtueller Seminarraum" bis wir uns wieder an der TH Lübeck oder der Emil-Possehl-Schule sehen,“ wurden die Geflüchteten von Nicole Grimm, LINKplus-Koordinatorin an der TH Lübeck begrüßt.

In einer separaten Mail erhielten alle Teilnehmenden ihre persönlichen Zugangsdaten für die Moodle-Lernplattform mit der Bitte versehen, sich zeitnah einzuloggen und mit dem System vertraut zu machen. Die Lernplattform beinhaltet Informationen zu den Online-Kursen für das kommende Semester, den betreuenden Lehrenden sowie einen Kurs für allgemeine organisatorische Informationen mit einem Stunden- und Semesterplan.

LINKplus steht für „Lübecker Integrationskurse plus Technikunterricht“. Es ist ein Vorbereitungsprogramm zur Integration von Geflüchteten in einen Studiengang der Technischen Hochschule Lübeck, nicht unbedingt nur mit formaler Hochschul-Zugangsberechtigung (HZB). Es ist ein dreisemestriges Programm mit Deutsch und technischem Fachunterricht. LINKplus ergänzt Deutschsprachkurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Lübeck mit Lehrinhalten von berufsbildenden Schulen, um aus der Technischen Hochschule Lübeck heraus einen Beitrag für die berufliche und damit auch für die soziale Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft zu leisten. Der reguläre Technikunterricht findet präsent in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Technische Kommunikation, Bautechnik und fächerübergreifend in Organisation und Selbstmanagement statt. 

Jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie und zur Einführung des Online-Unterrichts wurde zunächst mit digitalen Einheiten in Deutsch, Mathematik, Informatik, Elektrotechnik und Physik begonnen, sowohl für das 3. Semester des vierten Jahrgangs als auch für das 1. Semester des fünften. 

„Selbstverständlich gibt es bereits Reaktionen per Telefon und Email von Teilnehmenden. Darin begrüßen besonders die Teilnehmenden des dritten Semesters das digitale Angebot. Sie sind dankbar für die Möglichkeit mittels digitalem Lernen ihr letztes 3. Semester beenden zu können. So können sie noch rechtzeitig den Abschluss erreichen, um damit ab September ins Studium zu wechseln und würden kein Jahr verlieren“, erläutert Grimm das tolle Angebot.

Aber auch Probleme wurden rückgemeldet, die zum größten Teil technisch bedingt sind. So wurden Probleme beim Zugang ins Internet, der Stabilität des Netzes, den teilweise zu kleinen Displays bei mobilen Geräten, aber auch mit dem ungewohnten Handling geäußert.  
„Gemeinsam arbeiten wir fieberhaft an Lösungen, an einer guten Dokumentation, an der Zur-Verfügung-Stellung von Büchern, Laptops und dem Webkonferenzsystem „Big Blue Button“, sagt Koordinatorin Grimm und folgert: „Im Großen und Ganzen verlief der Start gut. Wir haben am 20. April über den digitalen Lernraum informiert und eine Woche später diesen freigeschaltet. Die Teilnehmenden sind froh über das digitale Angebot, weil sie wie fast alle anderen Erstschüler*innen Probleme mit der Unterbringung haben, ihre Wohnorte in ländlichen Gebieten und nicht in Lübeck liegen oder einige noch nicht nach Lübeck umgezogen sind. Von den 24 Schüler*innen des fünften Jahrgangs konnten immerhin 20 von ihnen am ersten Mathematik-Webinar teilnehmen. Großartig!“ resümiert Grimm den Erfolg. Aber wie in anderen Bereichen der Lehre, gibt es auch bei LINKplus einige schwer lösbare Hindernisse. 

Grimm: „Problematisch ist es in den Fächern Elektrotechnik, Bautechnik oder in Technischer Kommunikation. Hier wäre ein Präsenzunterricht in kleinen Gruppen anfangs optimal, um Inhalte praktisch vorzustellen und dann digital zu vertiefen. Wir hoffen auf baldige Genehmigung in Kooperation mit den Werkstätten in der Emil-Possehl-Schule.“

LINKplus ging im Jahr 2016 nach einer längeren konzeptionellen Vorbereitungszeit mit 24 Schüler*innen an den Start. Davon haben nach Abschluss der Maßnahme 18 ein Studium begonnen und einer eine berufliche Ausbildung. 

Von den 20 Teilnehmenden des LINKplus 2-Programms fanden 14 den Weg ins Studium und sechs in die berufliche Ausbildung. Vom dritten Jahrgang mit 20 Teilnehmenden hatten 12 ihren Studienbeginn im Jahr 2019, vier sind in die Berufliche Ausbildung gegangen und vier machen für die HZB einen ergänzenden Deutschkurs. 

Im vierten Jahrgang sind es ebenfalls 20 Teilnehmende, die jetzt im dritten und letzten Halbjahr stecken und dieses digital zu Ende bringen können. Im April 2020 hat parallel dazu und auch digital der fünfte Jahrgang mit 24 Geflüchteten den dreisemestrigen Durchlauf begonnen. 
Über diese Zahlen freut sich Nicole Grimm und berichtet von einigen Highlights des Programms, das sie von Anfang an als Koordinatorin aufgebaut und begleitet hat. So war der Frauenanteil im 4. Jahrgang mit 20% erfreulich hoch, die Zusammenführung von Sprach- und Technikvorbereitungskursen im Jahr 2019 gestaltet sich äußerst erfolgreich, auch der Aufbau eines hochschuleigenen Buddy-Programms zur Unterstützung bei der Integration kommt gut an bei den Geflüchteten, 70 % der Absolvent*innen haben ein Studium aufgenommen und ein Masterabschluss im Bauingenieurwesen war auch schon dabei, 10% der Teilnehmenden sind in einer Berufsausbildung in Lübecker Unternehmen und 20 % befinden sich in der Berufsorientierung. 

Aber besonders freut sich Grimm über die überregionale Anerkennung des Programms. „Wir verzeichnen einen Anstieg von Bewerbungen aus anderen Bundesländern für das LINKplus-Programm.“

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news-2136 Wed, 29 Apr 2020 16:05:00 +0200 TH Lübeck unterstützt den Deutschen Kinderschutzbund mit Schutzmasken aus dem 3D-Druck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-29-th-luebeck-unterstuetzt-den-deutschen-kinderschutzbund-mit-schutzmasken-aus-dem-3d-druck/ „Wir wollen helfen, wo man kann…“ „Wir wollen helfen, wo man kann und wo es dringend benötigt wird“, sagt Felix Harden, Maschinenbauingenieur und Promotionsaspirant in der Werkstoff- und Fertigungstechnik an der Technischen Hochschule Lübeck über sein ehrenamtliches Engagement in der Coronas Krise.

Im Rahmen einer landesweiten Aktion „Schutzmasken für finanziell schwächer gestellte Familien“ hatte der gemeinnützige Kinderschutzbund Schleswig-Holstein e.V. um Unterstützung aufgerufen. Der Verein hat damit eine große Welle der Hilfsbereitschaft angestoßen und ist auch bei den TH-Ingenieuren Dr. Christian Damiani von der Arbeitsgruppe Medizinische Sensor- und Gerätetechnik und M.Sc. Felix Harden auf offene Ohren gestoßen. Sie engagieren sich in dieser Aktion des Kinderschutzbunds und sind mit der Produktion von Mund-Nasen-Bedeckungen aus dem 3D-Druck in die Hilfe für belastete Familien eingestiegen. 

Als der Maschinenbauingenieur Harden grünes Licht von der Hochschulleitung erhielt, stellte er mit einigen TH-Kollegen und Kolleginnen eine Anzahl von 3D-Druckern aus der gesamten Hochschule zusammen, bestellte Rohmaterialien, veränderte das Maskendesign etwas und programmierte die 3D-Druckmaschinen. Über das letzte Wochenende vor der Maskenpflicht in Schleswig-Holstein ergänzte Harden das Programm auf unterschiedliche Maskengrößen und druckt nun neben dem Modell für Erwachsene noch eine spezielle, kleinere Kinderversion. 

„Wir wollen helfen, wo man kann und wo es dringend benötigt wird“, sagt Felix Harden „Wenn die Masken den Familien mit Kindern und weniger Geld zu Gute kommen, helfen wir genau an der richtigen Stelle. Wir von der TH Lübeck unterstützen gern den gemeinnützigen Kinderschutzbund e.V., denn dieser hat die Kinder im Blick. Und weil auch wir Kinder in bedürftigen Familien im Fokus haben, stellen wir auch Maskenversionen für kleinere Größen her“, so der Maschinenbauingenieur.

Ein Tag vor der allgemeinen Maskenpflicht in Schleswig-Holstein, die das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften sowie in Bus und Bahn vorsieht, konnte Nicola Leuschner, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Ortsverband Lübeck, die erste Spende, Schutzmasken aus der TH Lübeck, in Empfang nehmen.

 „Am 29.04.2020 startet die Maskenpflicht in Schleswig-Holstein und jetzt, wo bereits die Stoffe langsam knapp werden, ist es eine wirklich sehr willkommene Unterstützung für unsere ‚Aktion Alltagsmasken“. Neben den ehrenamtlichen Näharbeiten und Geldspenden aus ganz Schleswig-Holstein, zeigt uns der Einsatz der TH Lübeck, wie vielfältig Hilfe in dieser Krisenzeit sein. Hier werden Solidarität, Kreativität und Flexibilität großgeschrieben, um dort zu helfen, wo es nötig ist: bei stark belasteten Kindern und ihren Eltern“, begrüßt Leuschner die besondere Maskenspende.

Auch Susanne Günther, Geschäftsführerin des schleswig-holsteinischen Landesverbands des Deutschen Kinderschutzbunds, die die Aktion landesweit koordiniert, zeigt sich hoch erfreut über die Spende und berichtet: „Mehrere Ortsverbände haben bereits erste Stückzahlen der 3D-gedruckten Maskenmodelle der TH Lübeck geoordert“. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass solidarisches Engagement in Krisenzeiten auf vielen Wegen möglich ist.“

Über wenig Arbeit können die ehrenamtlich engagierten Helfer und Helferinnen in nächster Zeit nicht klagen. Neben den Bestellungen vom Kinderschutzbund S.-H. liegen weitere Anfragen für Maskenmodelle vor. Zusätzlich stellen sie für die Nachwuchsförderung der TH Lübeck, für den JuniorCampus, 50 Face-Shields zur Verfügung.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen Forschung und Transfer Forschung/Entwicklung
news-2134 Fri, 24 Apr 2020 15:38:00 +0200 Initiative von TH Lübeck Mitarbeiter*innen unterstützt im Kampf gegen die Pandemie durch 3D-Druck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-24-initiative-von-th-luebeck-mitarbeiterinnen-unterstuetzt-im-kampf-gegen-die-pandemie-durch-3d-druck/ Scheinbar ruht der Campus der Technischen Hochschule Lübeck im Zeichen der Corona-Pandemie. Hinter den Kulissen aber und für die Außenwelt nicht ersichtlich wird der Hochschulbetrieb digital weitergeführt. Das Semester wird digital fortgeführt, sogar mit einigen praktischen Übungen. Aber nicht nur in der Lehre trügt die scheinbare Ruhe, auch in einigen Laboratorien wird mit breiter Zustimmung durch die Hochschulleitung eigeninitiativ an der Unterstützung im Kampf gegen das Virus gearbeitet. Was jetzt zur Eindämmung der Pandemie hilft, ist natürlich besonders gefragt. 

Auf Initiative von Dr. Christian Damiani aus der Biomedizintechnik, Fachbereich (FB) Angewandte Naturwissenschaften und Felix Harden aus der Additiven Fertigung, FB Maschinenbau und Wirtschaft (MW), haben sich Mitarbeiter*innen der TH Lübeck zusammengeschlossen, die an der TH befindlichen 3D-Drucker ermittelt und begonnen mit diesen Kapazitäten medizinische Hilfsgüter im 3D-Druck herzustellen. Die dringend benötigten Masken und Gesichtsschutz werden als Spende an gemeinnützige Hilfsorganisationen vergeben. 

Eine erste Einrichtung, der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein e.V., hat bereits Kontakt zur TH aufgenommen. „Wir arbeiten daran, die Mund-Nasen-Bedeckungen auch für Kindergrößen zu programmieren und sind sicher, dass wir das hinbekommen!“ sagt Ingenieur Harden zu der Anfrage.

„Mit meinem Kollegen Christian Damiani haben wir den Stein ins Rollen gebracht. Er hat die theoretischen Hintergründe genauer beleuchtet und eine Liste sinnvoller und empfohlener Hilfsgüter erstellt“, erzählt Felix Harden über den Anfang des ehrenamtlichen Engagements. 
Gemeinsam haben sie angefangen, die rechtlichen und organisatorischen Bedingungen zu klären und sich auf die Optimierung dringend benötigter Masken und Gesichtsschutz (Face Shields) mittels 3D-Druck zu fokussieren. Daraus ist dann ein neues Maskendesign entstanden und kleine Veränderungen an den Face-Shields sollten die Produktionskapazitäten erhöhen.

„Mit dem Kontakt zu Nele Kraeher, Dipl.-Architektin in der Baukonstruktion im FB Bauwesen, haben wir den Zugang zu sieben Prusa i3 MK3 Druckern bekommen, sodass wir auf neun TH-Geräten gleichzeitig produzieren können. Die ersten finanziellen Mittel für die Materialbeschaffung hat uns das Dekanat MW für rund 400 Face-Shields zur Verfügung gestellt. Bis diese eintreffen, produzieren wir aus Laborvorräten“, freut sich Harden über die Unterstützung aus dem Präsidium und den Fachbereichsleitungen.

Seit Mitte April produzieren sie die Face Shields und Masken im 3D-Druck, die als Spenden an gemeinnützige Einrichtungen wie das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser Hilfsdienst die TH Lübeck verlassen sollen. Wenn alles störungsfrei verläuft, schaffen es die Ingenieure bei einer Nutzungszeit von acht Stunden rund 30 Masken oder 60 Face Shields am Tag herzustellen. Jetzt arbeiten sie daran, die Stückzahl zu erhöhen. „Ich optimiere unsere Nutzungsdauer, sodass wir auch über Nacht produzieren können, was unsere Kapazitäten natürlich massiv erhöhen würde“, sagt der Maschinenbauingenieur Harden.

Zusammen mit Stefan Bollmann, stellv. Werkstattleiter, ist er täglich vor Ort, um Visiere zu schneiden, die 3D-Drucker mit Material zu bestücken, Druckaufträge zu starten und zu überwachen und fertige Teile vom Drucker zu entnehmen. Nebenbei und wenn Zeit ist, nimmt er weitere Optimierungen an den Modellen vor, natürlich unter Einhaltung aller geltenden Hygiene-, Gebäudezutritt- und „Social Distancing“ -regeln. 

„Pro Face-Shield brauchen wir ca. eine Stunde, bei den Masken das Doppelte, also zwei Stunden. Damit kommen wir, wenn es gut läuft, täglich auf ca. zehn, bzw. fünf Stück pro Drucker. Ich versuche das Design zu verbessern und den Leerlauf über Nacht zu minimieren, sodass wir längere Nutzungszeiten für die Drucker herausholen können. Der genaue Bedarf ist uns nicht bekannt. Wir wissen nur so viel, dass der Bedarf an Hilfsgütern aktuell nicht gedeckt werden kann und somit hilft jedes Teil,“ sagt Felix Harden. 

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen Forschung und Transfer
news-2133 Wed, 22 Apr 2020 10:57:00 +0200 Die TH Lübeck vergibt erste digitale, rechtssichere Zertifikate im Internet - erste Blockchain-Lösung ist produktreif https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-22-die-th-luebeck-vergibt-erste-digitale-rechtssichere-zertifikate-im-internet-erste-blockchain-loesung-ist-produktreif/ Wer in einer digitalen Gesellschaft in Sachen Bildung, Wissenschaft und Forschung unterwegs ist sollte für seine Angebote auch rechts- und fälschungssichere Leistungsnachweise, Zertifikate und Zeugnisse ins Internet überführen können. Diese Entwicklung ist jetzt an der Technischen Hochschule Lübeck gelungen. Im April 2020 wurde die erste Blockchain-Abschlussbescheinigung des kostenfreien MOOCs Netzwerksicherheit von Prof. Dr. Hanemann an der TH Lübeck digital vergeben.

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte IMPactDigital und Digitaler Campus, entwickeln und erproben die TH Lübeck mit Partnern u.a. mit dem Fraunhofer FIT und der RWTH Aachen, wie Blockchain-Technologie zur Verifizierung und Ausstellung von Zertifikaten und anderen Leistungsnachweisen eingesetzt werden kann. Jetzt ist es der TH Lübeck und dem Projektkonsortium gelungen, die entwickelte Blockchain-Lösung zur Produktreife zu führen.

Die Blockchain steht dafür, dass Daten dezentral auf vielen Knoten im Internet verteilt und dadurch fälschungssicher sind. Um dieses zu erreichen, wird der zu vergebende Leistungsnachweis digitalisiert und aus den Metadaten ein Hash-Wert gebildet. Über kryptographische Prozesse wird dieser Wert in der Blockchain registriert und signiert. Dadurch sind die digitalen Zeugnisse nicht mehr veränderbar und jederzeit online sekundenschnell überprüfbar.

Auch die Metadaten der digitalen Leistungsnachweise von Professor Hanemann der TH Lübeck wurden nach dem OpenBadges-Standard vereinheitlicht und die Datenschutzkonformität in einem externen Rechtsgutachten überprüft. Die Lösung wurde für das Learning Management System Moodle entwickelt und soll demnächst als Open Source frei zugänglich veröffentlicht werden.

Aber Zertifikate sind nur eins von vielen Anwendungsszenarien in der Blockchain, denn fälschungssichere digitale Dokumente werden in vielen Bereichen benötigt.

So ist die TH Lübeck zusammen mit den Partnern Fraunhofer FIT, RWTH Aachen, Kiron - Open Higher Education, g.a.s.t. e. V. Gründungsmitglied der DigiCerts Allianz, einem Blockchain-Netzwerk, das derzeit mehrere aktive unabhängige Knoten betreibt.

Die DigiCerts Allianz ist ein Zusammenschluss von Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die an Lösungen für fälschungssichere digitale Zertifizierungsprozesse arbeiten.

Auf ihrer website formuliert die Allianz wesentliche Zielvorgaben, bspw., wie rechtssichere digitale und international realisierbare Standards statt analoger papierbasierte Unikate, und smarte mobile Lösungen in einer digitalen Welt statt starre Strukturen in festen Mauern entwickelt werden können.

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news-2132 Tue, 21 Apr 2020 08:35:00 +0200 Neue Professur für Mobile Anwendungen im FB Elektrotechnik und Informatik unterstützt digitalen Wandel an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-21-neue-professur-fuer-mobile-anwendungen-im-fb-elektrotechnik-und-informatik-unterstuetzt-digitalen-wandel-an-der-th-luebeck/ Eigentlich war der Zeitpunkt für den Antritt zur neuen Professur für ‚Mobile Anwendungen‘ im Fachbereich Elektrotechnik Informatik an der TH Lübeck eine Routineangelegenheit. Dr. Denys Jörg Christian Matthies ist Doktor-Ingenieur der Informatik und hatte seinen Vorlesungsbeginn zum Sommersemester 2020. Dass der neu ernannte Professor mit dem fachlichen Schwerpunkt auf dem Gebiet Mobiler Interaktion, Mensch-Computer Interaktion, Modellierung und Entwicklung mobiler Anwendungen nun so schnell seine Erfahrungen auf seinem Spezialgebiet an der TH Lübeck in die Praxis überführen durfte, war zu dem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Die Coronavirus-Pandemie hat auch seine Präsenzvorlesungen eingeholt.

„Natürlich habe ich mir meinen Vorlesungsbeginn etwas anders vorgestellt, aber ich verstehe und begrüße die weltweit getroffenen Vorsichtsmaßnahmen. In dieser nun außergewöhnlichen Zeit ist mir insbesondere der hilfreiche Support an der THL aufgefallen. Auch die Infrastruktur, um Lehre aus dem Home-Office zu betreiben, war mit den bereits eingesetzten Systemen und bereitgestellten Software-Lizenzen praktisch schon vorhanden. Trotzdem ist es nicht nur für mich, sondern auch für die Studierenden eine noch neue Erfahrung und Herausforderung, die wir aber gemeinsam meistern werden!“, sagt der neu ernannte TH-Professor.

Denys Matthies hat das Abitur zusammen mit einer Berufsausbildung zum Informatiker in seiner Heimatstadt Schwerin absolviert. Sein Interesse an der Gestaltung von Interaktionselementen und Interfaces führte ihn an die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FH-)Potsdam. Im Bachelorstudium Interface Design entwickelte er nach der Abschlussarbeit bei den Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) an der TU-Berlin das Interesse an der Erforschung von mobiler Interaktion. Das weiterführende Studium zum Master of Science auf dem Gebiet Human Computer Interaction an der Universität München beendete Matthies mit einem Forschungsaufenthalt im HCI-Lab an der National University of Singapore. Hier konnte er seine Kenntnisse im Forschungsbereich der Mensch-Maschine Interaktion weiter ausbauen. Im Anschluss forschte Matthies als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Visual Assistance Technologies am Fraunhofer Institut für Grafische Datenverarbeitung (IGD). Parallel schrieb er eine Dissertation an der Universität Rostock zum Thema Reflexive Interaction – Extending Peripheral Interaction by Augmenting Humans.

Anfang 2018 wechselte Dr. Matthies an das Auckland Bioengineering Institute der University of Auckland, Neuseeland, um beim Aufbau eines Forschungs-Labs mitzuwirken und junge Wissenschaftler*innen zu betreuen. Neben seiner Forschungstätigkeit gründete er im Januar 2019 ein Unternehmen, um die von ihm entwickelten Patente auch kommerziell verwerten und Industrieaufträge effektiv bearbeiten zu können.

Bis zu seinem Eintritt in die TH Lübeck war Dr. Matthies unter anderem auch vermehrt gutachterlich in der Wissenschaftscommunity engagiert sowie als Koordinator und Organisator von internationalen Konferenzen und Workshops. Seine Erfahrungen und das Know-How aus der angewandten Forschung möchte er zukünftig an die Studierenden der TH Lübeck weitergeben.

Über seine Arbeit und Vorstellung von Lehre und Forschung äußerte der neue TH-Professor: „Mein erarbeitetes Wissen möchte ich sehr gern in Form einer praxisorientierten Lehre nach dem Humboldt’schen Konzept weitergeben. Ich sehe den klassischen Frontalunterricht als veraltetes Modell an und bin Verfechter von Humboldt's Research-based teaching, bei dem Studierende proaktiv eingebunden werden. Zum einen kann so das große Potential von jungen Studierenden für die Forschung genutzt werden und zum anderen stärken wir bei ihnen die fachliche Kompetenz sowie die Eigenständigkeit bei Lösungsfindung, Teamfähigkeit, Kreativität und vielem mehr. Konträr zur problemorientierten Forschung sehe ich einen erhöhten Mehrwert in alternativen Methoden der Erkenntnisgewinnung, bspw. im Research through Design-Ansatz…“

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news-2131 Mon, 20 Apr 2020 13:03:00 +0200 Praxis in der digitalen Lehre https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-20-praxis-in-der-digitalen-lehre/ Kreativität und Einfallsreichtum sind gefragt! Nach dem Erlass des Gesundheitsministeriums vom 12.03.2020, wurden sämtliche Präsenzlehrveranstaltungen an allen Hochschulen in Schleswig-Holstein bis zum 19.04.2020 untersagt, so auch an der Technische Hochschule Lübeck.

An der TH Lübeck wurde daraufhin begonnen, an Lösungen zu arbeiten, wie die Lehre unter diesen Rahmenbedingungen gestaltet werden kann. In erster Linie sind es digitale und online Angebote, die zwar nicht in allen, aber doch in vielen Lehrgebieten eine Alternative sind. Ausnahmen sind die Bereiche, in denen praktischen Übungen, Praxisprojekte oder Praktika gefordert sind. Einer internen Umfrage zufolge hat die TH Lübeck aktuell rund 80 Prozent ihres Lehrangebotes in kurzer Zeit auf digitale/ online-Angebote umgestellt.

Auch in einigen praxisorientierten Teilgebieten der Lehre haben Kreativität und Einfallsreichtum von Lehrenden dazu geführt, dass diese teilweise auf einen digital/ online-Betrieb umgestellt werden konnten.

Ein gutes Beispiel hierfür gibt Prof. Dr. Jochen Abke für eine praktische Übung im Studiengang Elektrotechnik – Kommunikationssysteme, EKS.

Für die Studierenden wurden kleine Wetterstationen (Messungen von Temperatur, Luftdruck und Feuchte) gebaut und per Post zu den Studierenden nach Hause verschickt. Begleitend, genau wie im Präsenz-Praktikum, wurde eine praktische Aufgabe formuliert, die die Studierenden zu lösen haben.

Mit der Entwicklungsumgebung LabVIEW (Studierendenversion ist verfügbar), sollten die Studierenden ein kleines Programm entwickeln, das über die serielle Schnittstelle die jeweiligen Daten der Wetterstation abfragt. Im Rahmen eines Online-Meetings konnten die Studierenden in dem Tool BigBlueButton, für das die TH in Kürze einen eigenen Server aufgesetzt hat, in Arbeitsgruppen unter der Moderation von Abke die eigenen Lösungen diskutieren.

Mit dieser Idee hat der Professor auch den Praxisteil seiner Lehre auf digitalen Betrieb umgestellt. Auch das Literaturproblem konnte Abke lösen. Da das Lehrbuch für das Modul in der ebenfalls geschlossenen Bibliothek liegt, hat er kurz entschlossen den Kontakt zum Autor des Lehrbuchs gesucht und um eine digitale Version gebeten. Diese wurde ihm prompt zugesandt und zu Lehrzwecken für die Nutzung im Lernraum zur Verfügung gestellt.

„Meine Vorlesung findet natürlich, auch wie im Stundenplan vorgesehen, gleich um 8:15 Uhr online statt,“ sagt Prof. Dr. Jochen Abke und kommt zu dem Fazit „Lehre findet statt, als wäre nichts gewesen.“ Mit einem Augenzwinkern fügt er an: „Vielleicht werde ich das zukünftig immer so machen und meinen Sommersitz in ein schönes Segelrevier verlegen.“

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2130 Tue, 14 Apr 2020 17:10:00 +0200 Masken aus dem 3D-Druck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-14-masken-aus-dem-3d-druck/ Eine Rechercheliste von Dr. Christian Damiani Dr. Christian Damiani, Mitarbeiter in der Medizinischen Sensor-und Gerätetechnik der Technischen Hochschule Lübeck hat zu 3D-gedruckten Atemschutzmasken recherchiert und daraus eine Liste über verwendbare Modelle zusammengestellt. In dem Dokument hat Damiani auch Empfehlungen zur Reinigung und Sterilisation auf English zusammengefasst. 

Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nachzulesen unter: https://www.th-luebeck.de/msgt/aktuelles/nachrichten/aktuelles/beitrag/curated-list-of-available-models-for-rapid-prototyping-against-covid-19-1/

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news-2129 Tue, 14 Apr 2020 15:05:00 +0200 Lübeck gemeinsam gegen Corona https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-14-luebeck-gemeinsam-gegen-corona/ Campus-Projekt des FabLab Lübeck e.V. „Print4Life“ unterstützt mit 3D-Druck Ende März 2020 konnte sich ein Hochschulteam mit Studierenden von Universität und Technischer Hochschule Lübeck mit einem Projekt aus dem FabLab Lübeck erfolgreich bei einem eilig ausgeschriebenen Hackathon WirVsVirus der Bundesregierung beteiligen. Die Bundesregierung sucht mit dem Hackathon nach Ideen und Lösungen, die helfen können, den zahlreichen Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie zu begegnen. Das Projekt Print4Life des Lübecker FabLab-Teams ist eine Order-Webplattform, die die dezentrale Verteilung mit 3D-Druckern hergestellter Versorgungsmittel für das Gesundheitswesen unterstützt.

Das Konzept ist einfach und genial: Die Lübecker erfassen mit dieser Webplattform einerseits das Angebot kommerziell wie auch privat betriebener 3D-Drucker und andererseits den Bedarf an lebenswichtigen Verbrauchsmaterialien im Gesundheitswesen. In kurzer Zeit kann dieses abgeglichen, die Bedarfsorder angefertigt und punktgenau dorthin vermittelt werden, wo sie gebraucht wird. Print4Life ist eine Plattform zur Hilfsmittelverteilung im Gesundheitswesen.

Das heißt, sie bringt 3D-Druckanwendung und Nutzung zusammen und vermittelt unkompliziert die Anfertigung von dringend benötigten Produkten im Gesundheitswesen auf konkrete Nachfrage. Im Fokus liegen dabei Gesundheitseinrichtungen, in denen der Bedarf an lebenswichtigen Verbrauchsmaterialien wie Atemschutzmasken besonders groß ist. So können Lieferengpässe überbrückt und die Versorgung weiterhin gewährleistet werden.

Ansprechpartner ist: Ian poesse(at)fablab-luebeck.de, Masterstudent Uni Lübeck
Und Marcel sauer(at)fablab-luebeck.de, Tel.: 0172 44 56 400, EI-Student der TH Lübeck

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2128 Tue, 07 Apr 2020 11:17:00 +0200 Eurobonds Pro und Contra https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-07-eurobonds-pro-und-contra/ Gedanken zu Eurobonds in der Eurozone von Prof. Dr. Leef Dierks Prof. Dr. Leef H. Dierks ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Fokus auf Finanzierung und Internationale Kapitalmärkte. Dierks war mehrere Jahre im internationalen Investmentbanking in London tätig. In einem Beitrag, den er mit „Hic sunt dracones ...“ (zu dt.: „Hier sind Drachen“) übertitelt, schreibt Dierks seine Gedanken zu Eurobonds nieder als ausgewiesener Kenner und mit der internationalen Finanzwelt bestens vertraut.

Hintergrund ist die aktuelle Diskussion in den Ländern der Eurozone über die Einführung von sogenannten Eurobonds. Eurobonds sind Staatsanleihen, die von den Ländern der Eurozone gemeinsam herausgegeben werden sollen. Bisher gibt jedes Land individuell eigene Staatsanleihen heraus und leiht sich quasi selbst Geld am internationalen Kapitalmarkt. Dafür muss jedes Land unterschiedliche Zinsen zahlen. Staaten mit einem sehr stabilen sprich mit einem ausgeglichenen Haushalt zahlen weniger Zinsen für die Kredite, weil sie nach Ansicht der Geldgeber das geliehene Geld auch wieder zurückzahlen können. Deutschland bspw. zahlt aktuell -0,4% für eine 10-jährige Staatsanleihe während Länder wie Spanien 0,7% und Griechenland gar 1,8% Zinsen zu zahlen haben.

Mit Eurobonds hätten alle Länder der Eurozone die gleichen Zinsen, weil alle Länder, wirtschaftlich starke und weniger starke Länder, gemeinsam bürgen und so günstigere Zinsen bekämen. Das kämen solchen Ländern wie Griechenland oder Spanien zugute. Sie könnten sich zu deutlich besseren Konditionen Geld leihen. Andere Länder wie Frankreich oder Deutschland müssten danach auf die günstigen Kredite verzichten und höhere Zinsen in Kauf nehmen.

Hic sunt dracones

Hic sunt dracones hieß es auf früheren Weltkarten zu Gebieten jenseits der bekannten Welt. Entdecker fürchteten die dort lebenden Seeschlangen und andere Ungeheuer.

Ganz so schlimm ist es im Falle der nun in neuem Gewand daherkommenden Eurobonds nicht, doch darf kein Zweifel daran herrschen, dass die Eurozone mit der Emission sogenannter „Corona-Bonds“ Neuland beträte. Nun ist der Versuch einiger Mitgliedsstaaten der Eurozone, Eurobonds am Markt zu etablieren, mitnichten neu. Er wird mit geradezu aufreizender Regelmäßigkeit wiederholt; frei nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“. Nur ändert auch die Corona-Krise nichts daran, dass, wenn dieses Instrument denn erst einmal etabliert ist, es nicht mehr wegzudenken sein wird. Die Büchse der Pandora lässt grüßen. Denn ganz egal wie man eine solche Anleihe bezeichnen mag, ihre fundamentale Schwäche bleibt bestehen: Die gemeinschaftliche Haftung.

Volkswirtschaften, die ausgeglichene Haushalte präsentieren und teilweise sogar Überschüsse erzielen, werden als solide Schuldner wahrgenommen und können sich günstig an den Kapitalmärkten refinanzieren. Volkswirtschaften hingegen, die z.B. infolge einer eher laxen Haushaltsdisziplin regelmäßig Defizite aufweisen, sehen sich mit deutlich schlechteren (sprich: teureren) Konditionen konfrontiert. Käme es zu der Emission von Eurobonds, verbesserten sich die Refinanzierungsbedingungen für schwächere Volkswirtschaften. Stärkere Volkswirtschaften hingegen wären die Leidtragenden. Um das Kind beim Namen zu nennen: Die deutlich geringeren Finanzierungskosten für die Mittelmeeranrainer gingen zulasten Deutschlands und anderer fiskalpolitisch disziplinierter Volkswirtschaften. Dies schafft einen Fehlanreiz: Anstatt endlich politisch unbequeme, gleichwohl überfällige Strukturreformen anzugehen, die jedoch, wie uns die Geschichte lehrt, Wiederwahlen von Amtsinhabern gefährden, steigt der Anreiz, (noch) mehr Schulden zu machen.

In extremis stellt sich die Frage, ob dies nicht sogar einer neuerlichen Schuldenkrise, wie die Eurozone sie erst 2012 erlebte, den Weg bereiten könnte. Die diese Entwicklung eigentlich ja unterbindenden Maastricht-Kriterien, welche u.a. eine Neuverschuldung von nicht mehr als 3% des BIP vorsehen, erwiesen sich bereits zuvor als zahnloser Tiger. Auch das (temporäre) Aufheben der Schuldengrenze in der Eurozone ist bedenklich. Der Verweis darauf, dass die Konsequenzen der Corona-Krise nur durch milliardenschwere Stimuli abzumildern sind, mag zutreffen. Doch was hinderte die Staaten daran, in Zeiten eines soliden Wirtschaftswachstums besser hauszuhalten (zu sparen!) und einen fiskalischen Puffer aufzubauen? Dies wurde sträflich vernachlässigt. Die wesentliche Voraussetzung für gemeinschaftlich emittierte Staatsanleihen ist eine einheitliche Fiskalpolitik innerhalb der Währungsunion, doch ist dies in der Eurozone nicht der Fall und wird sich in absehbarer Zukunft infolge des politischen Unwillens auch nicht ändern. Kein Mitgliedsstaat der EA-19 scheint auch nur ansatzweise bereit, seine haushaltspolitische Autonomie (und sei es teilweise) aufzugeben.

Bitte nicht missverstehen: Der europäische Gedanke ist dieser Tage zweifelsohne wichtiger denn je und darf sich nicht nur auf Lippenbekenntnisse beschränken. Doch ist Solidarität – auch und vielleicht gerade – unter Partnern keinesfalls damit gleichzusetzen, für die jahrelange mangelnde Haushaltsdisziplin Anderer aufzukommen. Pandemie hin oder her.

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news-2127 Mon, 06 Apr 2020 09:17:00 +0200 Technischen Hochschule Lübeck unterstützt die Coronavirus-Forschung in den USA mit Rechnerleistung - Leistung für den guten Zweck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-06-technischen-hochschule-luebeck-unterstuetzt-die-coronavirus-forschung-in-den-usa-mit-rechnerleistung-leistung-fuer-den-guten-zweck/ „Wir unterstützen das Volunteer Computing Projekt „Folding at home“ und damit auch die SARS-CoV-2 Forschung, indem wir hierfür bis zu 36 CPUs und 36 GB Memory Rechenkapazität unserer Server zur Verfügung stellen. Mehr geht gerade nicht, wir brauchen den Rest für den Ausbau der Online-Lehre und für die Umstellung auf digitale Angebote“, sagt Dr. Nane Kratzke, Professor für Praktische Informatik an der Technischen Hochschule Lübeck. Auf der Seite des virtuellen Informatiklabors „myLab“ haben Kratzke und Kolleg*innen zahlreiche Angebote für Lernende eingestellt, mit denen besonders Praktische Informatik gelebt wird, in dem mit Anwendungssoftware eigene Projekte entworfen, erstellt und bearbeitet werden können.“

Das virtuelle Labor myLab spielt dabei eine besondere Rolle und bietet Webspace mit verschiedenen Technologie-Stacks (z.B. LAMP, MEAN), sowie Dienste zur Unterstützung von Entwicklungsprojekten an. Dazu gehören natürlich eine Menge Bits und Bites, also große Rechnerleistungen, die die Studierenden für ihre Projekte benötigen und die Lehrenden für den digitalen und online-Lehrbetrieb. Da diese Ressourcen nicht rund um die Uhr benötigt werden, haben die Laborverantwortlichen über das „Folding@Home-Projekt“ Rechnerkapazitäten der privaten US-amerikanische Stanford Universität in Kalifornien, USA für die Unterstützung der Corona-Forschung zur Verfügung gestellt. Beim Folding@Home-Projekt handelt es sich um eine Software, die Berechnungen für datenintensive Computersimulationen auf freiwillige Mitwirkende aufteilt und deren Rechnerressourcen nutzt.

Vorausgegangen war ein weltweiter Aufruf von Wissenschaftler*innen der Stanford University, die Hardware-Ressourcen für ihre Corona-Forschung benötigen. Der Aufruf erfolgte über das Folding@Home-Projekt und richtet sich in erster Linie nicht nur an Wissenschaftler*innen, sondern vielmehr an die Gamer und Videospielfreunde im Netz. Denn sie besitzen Computer, in denen starke CPU und Grafikkarten verbaut sind. Sie alle, Gamer und Wissenschaftler*innen, sollten eine ihrer wertvollsten Ressourcen beisteuern: Rechenleistung.

Die weltweite Unterstützung kommt an. Aus den Labors der Stanford University sind Stimmen von Forschenden zu vernehmen, die optimistisch klingen: With many computers working towards the same goal, we aim to help develop a therapeutic remedy as quickly as possible. Helping us run simulations is the primary way to contribute. These calculations are enormous and every little bit helps!“

„Auch wenn unser TH-Beitrag relativ gering ist, sind wir doch sicher, dass jede noch so kleine Überlassung von Rechnerleistung einen guten Zweck erfüllt! Mal wieder bestätigt sich das deutsche Sprichwort „Kleinvieh macht auch Mist“. Aber das ist eine schon ganze Menge: MyLab ist seit Anfang April tatsächlich in die TOP 5% des „Contributor-Rankings“ aufgestiegen. Ein Dank geht an die Studierenden“, denn laut Professor Kratzke ist wirklich nur ca. 1/3 Rechenleistung aus dem myLab. Die restlichen 2/3 der zur Verfügung gestellten Rechnerleistung stammen von den TH-Studierenden!

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2126 Wed, 01 Apr 2020 12:46:00 +0200 „Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften werden alles daransetzen, dass die Studierenden das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können." https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-04-01-die-hochschulen-fuer-angewandte-wissenschaften-werden-alles-daransetzen-dass-die-studierenden-das-sommersemester-2020-erfolgreich-absolvieren-koennen/ Mit einer gemeinsamen Stellungnahme des Sprecherkreises der Gruppe der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen (HAWs) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Corona-Krise, erteilen sie den Überlegungen, das Sommersemester 2020 als sogenanntes "Null-Semester" bzw. "Nicht-Semester" zu behandeln, eine klare Absage. Der Sprecherkreis wendet sich mit der zentralen Botschaft "Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften werden alles daransetzen, dass die Studierenden das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können." an die hochschulpolitischen Instanzen in den Landes- und Bundesministerien.

„An der Technischen Hochschule Lübeck haben wir - wie an vielen anderen Hochschulen auch - unglaublich schnell und pragmatisch auf das Verbot von Präsenzlehre und weitere tiefgreifende Einschnitte reagiert. Etwa 80% unserer Lehre konnten wir in weniger als zwei Wochen digital umstellen, mit Ausnahme der Laborübungen, Praktika und Praxisprojekte. Das ist wirklich eine herausragende Leistung, die Lehrende und Studierende hier erbringen.

Dass diese Leistungen auch anerkannt werden, dafür setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene ein. Damit aus dieser Krise auch eine Chance werden kann, brauchen wir hierfür flexible Gestaltungsspielräume. Das fordern die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).“, unterstreicht Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der TH Lübeck als Mitglied des Sprecherkreises und weist auf die zentralen Aussagen hin.

Die Kernaussagen in der Stellungnahme sind: Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften

  • übernehmen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Lehre;
  • sie reagieren schnell und erfinderisch auf die Krise;
  • sehen in der Krise auch Chancen; und
  • brauchen Gestaltungsspielräume.

Wortlaut der Stellungnahme des Sprecherkreises der HAWs in der HRK:

"Mit großer Anteilnahme und wachsender Besorgnis verfolgen die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die Auswirkungen der notwendigen Eindämmungsstrategie für das Corona Virus auf das öffentliche und private Leben. Dies betrifft auch ihren Studienbetrieb. Sie haben aktuell den Präsenzlehrbetrieb flächendeckend eingestellt. Damit leisten sie, wie andere Lehreinrichtungen auch, ihren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften übernehmen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Lehre.
Die HAWs werden alles daransetzen, dass die Studierenden trotz dieser schwierigen Situation ihr Studium nicht unterbrechen müssen und das Sommersemester 2020 erfolgreich absolvieren können. In Verantwortung für ihre Studierenden bringen die HAWs in kürzester Zeit mit großem Engagement und beispielloser Kreativität fast flächendeckend Alternativen in Form von online Lehrformaten auf den Weg. Großen Anteil daran haben die Lehrenden, aber insbesondere auch die Service- und Verwaltungseinrichtungen, die mit großer Flexibilität und oft aus dem Homeoffice die Durchführung der Lehre unterstützen. Allen gebührt großer Dank für diese Leistung. Sie nehmen damit auch ihre Verantwortung wahr, die Studierenden durch eine schwere Zeit der Verunsicherung und sozialer Isolation zu begleiten.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften reagieren schnell und erfinderisch auf die Krise.
Das besondere Profilmerkmal der HAWs ist der hohe Anwendungsbezug in der Lehre und die große Nähe zur Praxis. Das bedeutet, dass an diesem Hochschultyp praktische Übungen oder der direkte Austausch mit Partnern aus Unternehmen und Sozialeinrichtungen eine wichtige Rolle in der Lehre spielen. Diese Tätigkeiten können ebenso wie beispielsweise Unternehmenspraktika und Auslandsaufenthalte nur begrenzt digital umgesetzt werden.

Daher ist zu beachten, dass die HAWs je nach Format auf die unterschiedlichen Herausforderungen reagieren müssen: Lehre, die sich digitalisieren lässt, kann an vielen Hochschulen stattfinden, so dass Studierende die vorgesehenen Kompetenzen erwerben können. Die vorgenannten "praktischen" Lehreinheiten hingegen werden in vielen Fällen nachgeholt werden müssen. Deswegen brauchen die HAWs von den Ländern ausreichend Spielräume für großzügige Lösungen, um diese teilweise sehr studiengangbezogenen Unterschiede ohne Nachteile für die Studierenden aufzuarbeiten.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sehen in der Krise auch Chancen.
Die HAWs sind als praxisorientierte Hochschulen zutiefst überzeugt, dass die aktuelle Situation große Chancen für die Digitalisierung der Lehre und der damit verbundenen Serviceprozesse und Arbeitsmodelle birgt. Sie beinhaltet aber auch große Chancen für das Erfahren von Solidarität durch eine Hochschulgemeinschaft und der die Hochschulen tragenden Gesellschaft. Die in der Krise erworbenen Kompetenzen, insbesondere auch die Fähigkeit zu Solidarität und Mitgefühl, werden jetzt und in den Jahren nach der Pandemie von der Gesellschaft weltweit dringend gebraucht.

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften brauchen Gestaltungsspielräume.
Auch im nachfolgenden Wintersemester wird das Studium vermutlich noch nicht im Regelbetrieb sein, weshalb ein flexibler Umgang mit der Regelstudienzeit zu begrüßen ist. Die HAWs brauchen nach der Bewältigung der Corona Krise vor allem Zeit und Freiräume, um die neu entstandenen Lern- und Arbeitsformate gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitenden zu analysieren und die richtigen Schlüsse für ihr zukünftiges Handeln in Lehre und angewandter Forschung zu ziehen. Dafür werden jetzt die Weichen gestellt.

Die HAWs bitten die Verantwortlichen in Bund und Ländern nachdrücklich um ihre Unterstützung:

  1. Ermöglichen Sie den Hochschulen die notwendigen Gestaltungsspielräume.
  2. Erteilen Sie den Überlegungen, das Sommersemester als sogenanntes "Null-Semester" bzw. "Nicht-Semester" zu behandeln, eine klare Absage."


Sprecherkreis der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften:

  • Prof. Dr. Karim Khakzar (Sprecher der Mitgliedergruppe der HAWs in der HRK), Präsident der Hochschule Fulda
  • Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz NRW
  • Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Monika Gross, Ehem. Präsidentin der Beuth Hochschule für Technik Berlin
  • Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck
  • Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Prof. Dr. Karin Luckey, Präsident der Hochschule Bremen
  • Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule München
  • Prof. Dr. Winfried Lieber, Präsident der Hochschule Offenburg
  • Prof. Dr. Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Vorsitzender HAW Baden-Württemberg e.V.


Pressekontakt:
Sprecher der Mitgliedergruppe der HAWs in der HRK:
Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda
E-Mail: praesident(at)hs-fulda.de
Tel.: 0661 9640 1011

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news-2114 Thu, 26 Mar 2020 16:51:00 +0100 Masterstudierende der TH Lübeck liefern Impulse zur Umgestaltung der mittleren Wallhalbinsel – Vielfalt in den Gesamtkonzeptionen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/masterstudierende-der-th-luebeck-liefern-impulse-zur-umgestaltung-der-mittleren-walhalbinsel-vielfalt-in-den-gesamtkonzeptionen-1/ Anfang März 2020 berichteten die Lübecker Nachrichten über frische Ideen für die Lübecker Wallhalbinsel von Masterstudierenden der Technischen Hochschule Lübeck. In dem Artikel ging es um ein Studienprojekt, das 21 Masterstudierende des 1. Semesters des Studiengangs Städtebau/ Ortsplanung von ihrem Professor Achim Laleik als Aufgabenstellung bekamen. Sie sollten sich Gedanken machen über ein Gesamtentwicklungskonzept für die Lübecker Wallhalbinsel. Am Ende des Wintersemesters sollten die Gedanken und Ideen in entsprechenden Entwürfen für die Überplanung der Mittleren Wallhalbinsel vorliegen.

Vor dem Hintergrund, dass Fachleute aus der Architektur das immense Entwicklungspotenzial der Wallhalbinsel in einer architektonisch, städtebaulichen Gesamtbetrachtung gewürdigt wissen wollten, kam es auf Anregung des Lübecker ArchitekturForums und der Vermittlung von Professor Laleik dazu, dass sich die Studierenden an die Entwurfsarbeiten zur Umgestaltung der mittleren Wallhalbinsel machen durften.
Das ArchitekturForumLübeck e.V. ist ein offener, unabhängiger Zusammenschluss von Fachleuten aus der Architektur, der Stadtplanung, der Soziologie, der Denkmalpflege und interessierten Bürger*innen. Das Forum engagiert sich mit diesem fachlich diversen Potential für die Baukultur in der Hansestadt Lübeck.
„Die Entwürfe sollen hier einen Ideenbeitrag liefern. Mit dem Forum als qualifiziertem Gremium arbeiten wir (TH Lübeck) gerne im Städtebau zusammen. Wir sehen das als einen Beitrag, den die Hochschule mit ihren Möglichkeiten für die Stadt und die Stadtentwicklung leisten kann“, sagte Architekturprofessor Laleik über das praxisnahe Projekt für die Studierenden.

Laleik hatte in seiner Aufgabenstellung den Studierenden keinerlei Beschränkungen vorgegeben und völlig freie Hand für die Entwürfe gelassen. „Es gab keine Einschränkungen“, so Laleik, „Sie sollten einfach Ideen entwickeln und diese in Plan und Modell darstellen.“ Für die angehenden Stadtplaner*innen und Architekt*innen hieß das, entwerfen, ohne Rücksicht auf finanzielle und politische Machbarkeit nehmen zu müssen.
Nach einem Semester intensiver Arbeit, war es dann soweit. Die Studierenden konnten ihre Entwürfe und Modelle einem fachkundigen Publikum präsentieren, die im Ergebnis sehr verschieden und vielfältig waren und somit für anregende Diskussionen sorgten.  
Die Ideen der Teams reichten von viel Grün bis hin zu baulicher Verdichtung, etwa mit einem Wissenschaftszentrum, einem Food Court oder einem Gebäude für Existenzgründungen, ergänzt mit Freiflächen für Entspannung, Aufenthaltsmöglichkeiten mit einem kulturellen Treffpunkt oder einem kleinen Theaterplatz. Auch die urbanen Ansätze fehlten nicht. So gab es Entwürfe für private Wohnmöglichkeiten mit Quartiersgaragen oder/ und Parkhäusern, einem Verwaltungszentrum, einer städtischen Wandelhalle oder einer Sporthalle.

Bei allen Arbeiten war klar zu erkennen, dass sich die Studierenden intensiv mit den Ansätzen der Stadt, den Fragen nach einer attraktiven Umgestaltung sowie mit zeitgemäßen architektonischen Ansprüchen auseinandergesetzt hatten. Das haben auch die Verantwortlichen des Architekturforums anerkannt und sich am Ende der Präsentationen mehr als zufrieden über die Ergebnisse gezeigt. In diesem Sinn äußerte sich der Vorsitzende des Architekturforums Norbert Hochgürtel: „Interessant sind für mich … die analytischen Gedanken der Studierenden. Die Fragen unserer Zeit waren in jeder Arbeit enthalten.“

Der Austausch zwischen dem ArchitekturForum und den Studierenden der TH Lübeck war in jedem Fall ein gelungener Auftakt und gab ausreichend Impulse für weitere Gespräche, wenn es in der Zukunft um die Umgestaltung der Wallhalbinsel geht.

 

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2112 Wed, 25 Mar 2020 14:03:00 +0100 Architektur für das Gesundheitswesen - Masterstudierende gewinnen 2. Preis im bundesweiten AKG-Wettbewerb https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-25-architektur-fuer-das-gesundheitswesen-masterstudierende-gewinnen-2-preis-im-bundesweiten-akg-wettbewerb/ Beim bundesweiten Wettbewerb der Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen e.V. (AKG) hat ein Team aus dem Masterstudium Architektur der Technischen Hochschule Lübeck den 2.Preis gewonnen! Die Masterstudierenden Constantin Riekehr, Charlotte Ueberberg und Maike Rubel hatten sich mit ihrem Projekt „LMS WOVEN" um den AKG Förderpreis beworben. Die bisher erworbenen Auszeichnungen von Architekturstudierenden der TH Lübeck zeigen, dass der Studienschwerpunkt Architektur für das Gesundheitswesen von Prof. Stephan Wehrig immer bedeutender im Studienportfolio der TH Lübeck wird und die Lehre von hoher Qualität ist.

Den ersten Preis zum diesjährigen AKG-Thema „Smart Emergency - Der neue Krankenhaustyp im Herzen der Stadt“ hat die Jury nach vier Rundgängen aus insgesamt 25 Wettbewerbseinreichungen der Einzelarbeit von Carole Serwart, von der Technische Universität Berlin mit dem Titel „Kiez Klinik“ zugeschrieben.

Der AKG Förderpreis wird all drei Jahre vergeben, ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und richtet sich an Studierende der Fachrichtung Architektur sowie an junge Architektinnen und Architekten, die sich vornehmlich mit der Architektur im Gesundheitswesen beschäftigen.

In diesem Jahr wurde der AKG-Förderpreis zum Thema „Smart Emergency - Der neue Krankenhaustyp im Herzen der Stadt“ ausgeschrieben. Die Ausschreibung umfasste drei Aufgabenstellungen. In den architektonischen Konzepten sollten die unterschiedlichen Kategorien von Krankenhäusern, entsprechende „Raum- und Funktionsprogramme“ sowie mit Ort und Lage berücksichtigen. Darüber hinaus sollten sich die Konzepte mit allgemeine Gegebenheiten wie Zentraler Anlauf-/Infopunkte, einfache Orientierbarkeit/Wegeführung, attraktive Warte- und Verweilzonen, Außenbezüge zu Freianlagen bzw. Lichthöfen, Barrierefreiheit bzw. kindgerechte Anlagen sowie mit interkulturellen Fragestellungen befassen.

Die Masterstudierenden Constantin Riekehr, Charlotte Ueberberg und Maike Rubel von der TH Lübeck haben sich in ihrem Projekt „LMS Woven" von dem Kerngedanken Schnelligkeit und Effektive Hilfe – ambulante Hilfe braucht funktionierende Vernetzung leiten lassen. Bereits der Titel ihres Konzepts verrät, dass sie sich über einen ganzheitlichen Ansatz Gedanken gemacht haben. „LMS Woven“ (Verwoben) steht mit seinen Kürzeln für das Ganzheitliche sowohl im städtebaulichen (L=Large), wie auch im architektonischen (M= Medium) als auch im innenräumlichen (S=Small) Sinn.

In ihrem Konzept haben sie sich für einen Ort in Hamburg entschieden, der eine zentrale Rolle im Verkehrsgefüge Hamburgs spielt. Das „Berliner Tor“ hat sich zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt entwickelt und ist geprägt von Schnelligkeit, Dynamik und einer starken Vernetzung sowohl im infrastrukturellen als auch im sozialen Bereich, heißt es im Konzept. Mit dem angrenzenden und zu gestaltenden Lohmühlenpark, der gleichzeitig als Erholungsort, vorgelagerter Campus sowie Stadtteiltreffpunkt fungiert, hat sich das Team im Konzept das Ziel gesetzt, für die HAW Hamburg eine bessere Verbindung im Zusammenspiel mit dem Stadtteil zu schaffen. Ein Sport- und Aktivweg spannt eine Brücke zwischen den beiden Grünflächen zu beiden Seiten des Berlinertordamms und setzt ein Zeichen für eine starke Einbindung des Projekts in seinen städtebaulichen Kontext. Jedoch stellt der Berlinertordamm in diesem Ensemble eine Barriere dar. Für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen musste dieser sicher überquert werden und war deshalb eine zentrale Aufgabe des Projekts.

Die Gebäudeform leitet sich aus den Abmessungen des vorgegebenen Grundstücks ab. Der Komplex fügt sich in Form und Ausmaß nahtlos in die vorhandene Infrastruktur ein und ist als traditioneller Verkehrsknotenpunkt gut zu erreichen.

Das Gebäude selber weist acht Etagen auf und verwebt verschiedener Funktionsbereiche miteinander, integriert den Alltag durch die Verbindung von Stadt, Natur und sozialer Infrastruktur und schafft ein Umfeld mit Rückzugsorten sowie der Versorgung in den Bereichen Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden, Ernährung und natürlich umfassenden medizinischen Dienstleistungen. Insgesamt beinhaltet der Entwurf des Teams ein komplexes Gebäude, das vielfältige Funktionen mit einer hohen Aufenthaltsqualität aufweist.
Über das Ergebnis sagt das Team: „Der Fokus auf Ruhe, Natur und Entschleunigung im Inneren bildet den Gegenpol zur Dynamik der Formsprache, welche sich aus dem städtebaulichen Umfeld des Projekts entwickelt. Besonders wichtig für das Projekt ist daher das Zusammen wirken und die gelungene Integration mit der Umgebung.“

Ein dritter Preis beim AKG-Wettbewerb ging an das Team Lorenz Sedlmayer und  Nicolas Koenig von der Universität der Künste Berlin für die Arbeit „care! Räume für ein neues Gesundheitskonzept". Zwei weitere Anerkennungen gingen an das Team Susanne Albert und Phil-Gordan Zameit von der Technische Universität Dresden für die Arbeit „NILS – Notfallinfrastruktur im ländlichen Raum und kleinen Städten“ sowie für das Team Caroline Lischke und Sabrina Witzlau von der Bauhaus-Universität Weimar für die Arbeit „BETA".

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2106 Fri, 20 Mar 2020 08:50:00 +0100 VICTOR hilft helfen! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-19-victor-hilft-helfen/ VICTOR Lübeck ist ein eingetragener Verein, der Hilfe und Projekte anbietet, initiiert und Helfende koordiniert. Victor bietet Zugang zu Veranstaltungen, Aktionen und Projekten auf dem Campus und in Lübeck. Unter den Stichworten Vereinen und Initiieren sagt Victor, wäre es nie einfacher in Lübeck an  Projekten und Initiativen teilzunehmen. Auf seiner Internetseite hat Victor ein Portal zur aktuellen Coronavirus-Pandemie (Hilfsportal COVID-19) eingerichtet, in dem dazu aufgerufen wird, zusammen zu stehen und geschlossen gegen das Virus anzugehen!

„Das Coronavirus versetzt die Welt in einen Ausnahmezustand. Es wird unseren Alltag ändern und uns vor große Herausforderungen stellen. Viel wichtiger ist aber: Es wird Leben kosten und unser aller Aufgabe ist es, dem gemeinsam entgegenzustehen. Jeder kann etwas tun und wir wollen dein Engagement vermitteln“, schreiben die Verantwortlichen von Victor auf ihrer website und bitten alle Hilfsbereiten um Unterstützung.

Unter https://www.victor-luebeck.de/hilfsportal bietet Victor seine Möglichkeiten und Unterstützung an, um Hilfe dorthin zu vermitteln, wo sie gebraucht wird. Dazu wurden bereits Kontakte aufgenommen und Absprachen getroffen mit dem UKSH und ePunkt, das das freiwillige Engagement seitens der Stadt Lübeck koordiniert.

Helfer*innen können sich in dem Portal einfach und unkompliziert für Unterstützung in verschiedenen Bereichen (sei es Medizinisch, Telefonisch oder bei Einkäufen) eintragen. Victor übermittelt die Daten an die betreffenden Stellen. Diese werden sich bei den Hilfeanbietenden melden und den möglichen Hilfseinsatz besprechen. Besonders gesucht werden medizinisch Ausgebildete, die in den Krankenhäusern oder Gesundheitsämtern helfen können.

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news-2105 Wed, 18 Mar 2020 17:14:00 +0100 Coronavirus: Technische Hochschule Lübeck stellt um auf Online-Betrieb https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-18-coronavirus-technische-hochschule-luebeck-im-notbetrieb/ In Zeiten der Coronavirus-Pandemie läuft der Betrieb an der Technischen Hochschule Lübeck weiter, allerdings im Digitalbetrieb. Was heißt das für die Lehre? Alle Präsenzveranstaltungen der Technischen Hochschule sind, von zwingend notwendigen Prüfungen abgesehen, bis zum 19.04.2020 komplett abgesagt. Die Lehre findet soweit wie möglich im Online-Betrieb statt.

In diesem Bereich ist die TH Lübeck mit dem Institut für Lerndienstleistungen und ihrer Tochter oncampus bestens aufgestellt. Viele Online-Studienangebote wie die Selbstlernkurse, die vollständig online zu studierenden Bachelor- und Masterstudiengänge sowie zahlreiche „blended learning“-Module der TH Lübeck stehen digital zur Verfügung. Damit bietet die Hochschule ihren Studierenden ein breites Lehrspektrum in dieser Ausnahmesituation. An weiteren digitalen Angeboten wird gearbeitet.

Die Lehre aus der Informatik/Softwaretechnik wurde laut Studiengangleiter Prof. Dr. Andreas Schäfer schnell auf den Online-Betrieb umgestellt. Der digitale Lehrbetrieb hat hier regulär zum Vorlesungsstart begonnen, erfordere aber mehr Selbststudium von den Studierenden, so Schäfer. 

Die digitalen Materialien mit den zahlreichen, verschiedenen fachlichen Inhalten reichen von Foliensätzen und Skripten, über Videos und Online-Vorlesungen bis hin zu automatisch korrigierten Programmieraufgaben. Betreut werden die Studierenden durch die TH-Lehrenden über das Lernraumsystem Moodle.
 

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news-2101 Mon, 16 Mar 2020 09:45:00 +0100 Kostenlose Selbstlernkurse von oncampus! / Free self-study courses from oncampus! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-16-kostenlose-selbstlernkurse-von-oncampus/ Oncampus, die 100 prozentige Tochter der Technischen Hochschule Lübeck, bietet ausgewählte Selbstlernkurse als Alternative zur Präsenzlehre an. Das Angebot von oncampus ist kostenlos und ist für alle Lernwilligen, die wegen des Coronavirus SARS-CoV-2 dem Campus der TH Lübeck fernbleiben müssen, aber trotzdem lernen möchten oder schon länger mal Online-Lehre ausprobieren wollten.

Die Selbstlernkurse werden nicht betreut, sind aber nicht minder attraktiv. In dem Angebot sind unter anderem Kurse über BWL, Marketing, Mathematik, Logistik sowie verschiedene Softskills-Kurse wie Zeitmanagement oder Internet-Fitness zu finden.

Die kostenlosen Kurse sind erreichbar über den ‚Header‘ auf der website von oncampus oder direkt über https://www.oncampus.de/weiterbildung/selbstlernkurse. Um die Kurse kostenlos belegen zu können, muss der Rabattcode elearning eingegeben werden. Das Angebot ist zunächst auf zwei Monate befristet.

Für Fragen steht Sven Poka unter: sven.poka(at)oncampus.de zur Verfügung.

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Free self-study courses from oncampus!

Oncampus, a subsidiary of TH Lübeck, offers a select range of self-study courses as an alternative to the regular attendance courses. The offer by oncampus is free of charge and is intended for all those who are willing to learn, but have to stay clear of the campus of TH Lübeck because of the corona virus SARS-CoV-2. If you are still interested in learning or wanted to try out online teaching for some time, you are welcome to contact oncampus.

The self-study courses are not supervised, but still no less attractive. The courses offered include courses on business administration, marketing, mathematics, logistics and various soft skills courses such as time management or internet-fitness.
The free courses can be accessed via the 'header' on the oncampus website or directly via https://www.oncampus.de/weiterbildung/selbstlernkurse. To access the free courses, enter the discount code "elearning". The offer is currently limited to the next two months.

If you have any questions, please contact Sven Poka at: sven.poka(at)oncampus.de

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news-2099 Wed, 11 Mar 2020 18:01:00 +0100 Kunsttankstelle – TH-Architekturstudierende planen Garagen zu Ateliers um [UPDATE 13.03.2020] https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-kunsttankstelle-th-architekturstudierende-planen-garagen-zu-ateliers-um/ Am Freitag, 13.03.20 präsentieren Architekturstudierende um 11:00 Uhr den Entwurf ihrer Studierendengruppe zum Projekt "Atelier Kunsttankstelle“. Unter der Leitung von Prof. Sebastian Fiedler und Realbaulabor-Koordinator M.A. Anton Brodmann hatten die Studierenden bei dieser Semesterarbeit im Fach Entwerfen/ Stegreife die Aufgabe, historische Garagenparzellen auf dem Areal der Kunsttankstelle zu einem Atelier umzuplanen. Die Garagen stehen noch als Originale auf dem Gelände der Kunsttankstelle in der Wallstraße am Holstentor.

Erst im vergangenen Dezember hatten andere TH-Architekturstudierende ebenfalls unter Leitung von Professor Fiedler ihre Konzepte für den Umbau der Garagen mit dem Fokus auf „Energieeffizientes Bauen“ vorgestellt. In der damaligen Aufgabe hatten die Studierenden möglichst nachhaltige Aspekte wie graue Emissionen, geringer Jahresenergiebedarf und solche natürlichen Materialien wie Hanf, Kork oder Steinwolle zu berücksichtigen, die auch später im realen Bauvorhaben verarbeitet werden.

Grundlage für beide studentische Aufgabenstellungen lieferte die 1936 errichtete Tankstelle in der Wallstraße 3-5 am Holstentor. 2019 wurde das Tankstellenareal vom Verein Defacto Art erworben, der die alte Waschhalle seit ca. fünf Jahren für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen nutzt. In naher Zukunft ist vorgesehen, die Garagen nun Schritt für Schritt zu Ateliers umzubauen. Dabei sollen die Studierendenentwürfe in Kooperation mit dem Defacto Art e.V. als ein Realbauprojekt durch die Studierenden selbst realisiert werden.

Weitere Informationen


[UPDATE 13.03.2020]

Aufgrund der aktuellen Situation muss die heutige Präsentation des Realbauprojekts Kunsttankstelle leider entfallen. 

Für Rückfragen wende dich bitte an realbaulabor@th-luebeck.de 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Realbaulabor Fachbereich Bauwesen Realbaulabor
news-2098 Wed, 11 Mar 2020 16:20:00 +0100 Symposium beleuchtet Wachstumschancen für nachhaltige biobasierte Wirtschaft https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-symposium-beleuchtet-wachstumschancen-fuer-nachhaltige-biobasierte-wirtschaft/ Erstes Symposium „Blaue Bioökonomie in Norddeutschland“ an der Kieler Universität mit rund 80 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden Am 3. und 4. März trafen sich auf Einladung des im Herbst 2019 gegründeten Vereins „Bioökonomie auf Marinen Standorten (BaMS)“ und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) rund 80 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden, um sich über neue Projekte für das Wachstumsfeld der biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft auszutauschen. Als Gründungsmitglied des Vereins unterstützt die TH Lübeck in Kooperation mit anderen Wissenschaftseinrichtungen eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft, die aquatische Ressourcen wie Fische, Muscheln oder Algen einbezieht und so unter dem Schlagwort „Blaue Bioökonomie“ einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise leistet. Dazu werden ebenso Nährstoffe aus Oberflächen- und Küstengewässern genutzt wie aus Industrie und Landwirtschaft. Biologische Rohstoffe aus dem Meer können in Medizin, Kosmetik, Ernährungs- und Futterindustrie eingesetzt werden, finden sich aber auch zunehmend in Gebrauchsgegenständen und Produkten des Alltags. Prof. Reintjes vertritt die TH Lübeck im erweiterten Vorstand des Vereins und beteiligt sich an einem der acht Verbundprojekte, dem sogenannten AQUATOR. Das Projekt hat zum Ziel, die ökonomischen und ökologischen Potenziale der aquatischen Bioökonomie im Sinne einer Industriellen Symbiose nachhaltig zu erschließen. Es beinhaltet die Entwicklung und Bereitstellung umfangreicher Dienstleistungen und Infrastruktur aus der betrieblichen, sozioökonomischen und administrativen Perspektive und agiert entlang der bioökonomischen Wertschöpfungsketten.

Ziel des ersten Kieler Symposiums zur blauen Bioökonomie ist es, geeignete Modellstandorte für größere Verbünde zu identifizieren, Industriepartner mit ins Boot zu holen und über neue Forschungsprojekte zu diskutieren. „Die norddeutschen Bundesländer, allen voran Schleswig-Holstein, haben ein großes Potenzial, eine Schlüsselrolle im Bereich der blauen Bioökonomie zu spielen. Sowohl in der Forschung als auch auf Unternehmensseite gibt es bundesweit einmaliges Know-how, zum Beispiel für die Produktion von Algen oder die Herstellung von alternativen Futtermitteln in der Aquakultur, das weiter ausgeschöpft werden kann. Wir wollen interessierte Personen, Forschende und Wirtschaftsfachleute aus unterschiedlichen Bereichen, zusammenzubringen und neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte anstoßen“, sagte Carsten Schulz, einer der verantwortlichen Organisatoren des Symposiums, Professor für marine Aquakultur an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät (AEF) und Mitglied der Steuerungsgruppe im universitären Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS).

Vor rund einem Jahr hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das mit bis zu 20 Millionen Euro geförderte und von der Kieler Universität koordinierte Projekt „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ (BaMS) bewilligt. Inzwischen haben bereits acht Verbundprojekte in BaMS ihre Arbeit aufgenommen und beschäftigen sich etwa mit der Optimierung von Haltungsbedingungen für Fische in Aquakulturanlagen oder mit der nachhaltigen Nutzung regional produzierter Algen für die kosmetische und pharmazeutische Industrie. Hier geht es insbesondere um Hautaufheller für den asiatischen Markt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen werden die Forschungsergebnisse in einzelnen Projekten auch in Produkte für den Kosmetikmarkt überführt. Dazu zählt zum Beispiel Muschelpaste als Brotaufstrich oder Pesto aus Algen. Weiter ist geplant, den Kot der Fische zu Biokohle zu karbonisieren. Weitere Partner erproben, wie sich Fischfutter aus Algenmaische herstellen oder neuartige Wasserreinigungsanlagen mithilfe von Mikroalgen entwickeln lassen.

Im Herbst 2020 sollen neue Konsortien folgen, die im Rahmen des BMBF-Projektes „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ gefördert werden. Noch bis Ende Mai 2020 können Skizzen eingereicht werden. Im Frühjahr 2021 sollen die neuen Vorhaben dann starten. „Es geht uns vor allem darum, Synergien von Unternehmen und Experten so zu fördern, dass ganzheitliche und gleichzeitig nachhaltige Systeme entstehen, die auch in einer Region verwurzelt sind. Das Symposium ist daher auch der Startschuss für ein neues Netzwerk von Interessenten aus allen Bereichen der Blauen Bioökonomie“, fasste Dr. Stefan Meyer, Koordinator des Projektes „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ an der Uni Kiel das Ziel des norddeutschen Branchentreffens zusammen.

Das zweitägige Symposium begann mit einer Mitgliederversammlung des im September 2019 neu gegründeten gemeinnützigen Vereins „Bioökonomie auf Marinen Standorten e.V.“, der für die Abwicklung der Projekte und die Unterstützung von Kooperationen verantwortlich ist. Anschließend stellten Projektpartner die acht Verbundprojekte in BaMS vor. Am zweiten Tag folgten Impulsreferate und Workshops zur besseren Vernetzung der Akteure. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Dr. Dietmar Walter vom Referat für Nachhaltiges Wirtschaften und Bioökonomie im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) in Berlin. Erst kürzlich hatte Bildungsministerin Anja Karliczek die Bioökonomie-Strategie des Bundes vorgestellt und dabei auf die besondere Bedeutung der blauen Bioökonomie, von biobasierten Prozessen aus Meeresprodukten wie Algen oder Muscheln hingewiesen. Deutschland hat das Ziel, führender Standort in der nachhaltigen Bioökonomie zu werden und einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu leisten.

Links 


Das Projekt Bioökonomie auf Marinen Standorten (BaMS) wird von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre mit bis zu 20 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, einen Innovationsraum Norddeutschland für die Blaue Bioökonomie zu entwickeln, in dem neue Verfahren umgesetzt und nachhaltige Konzepte für eine umfassende Kreislaufwirtschaft gefördert werden, die marine biologische Ressourcen wie Fische, Muscheln oder Algen einschließen. Das Projekt „Bioökonomie auf Marinen Standorten“ stärkt darüber hinaus den universitären Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) an der Kieler Universität. Kiel Marine Science (KMS) bildet das Dach für natur- und gesellschaftswissenschaftliche Ozean- und Klimaforschung an sieben Fakultäten und fördert die fachübergreifende Auseinandersetzung mit meereswissenschaftlichen Themen. www.kms.uni-kiel.de

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news-2097 Wed, 11 Mar 2020 13:52:00 +0100 Neuauflage des MOOCs Netzwerksicherheit https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-11-neuauflage-des-moocs-netzwerksicherheit/ Kostenloser online Kurs beginnt am 31.03.2020 mit zahlreichen IT-Sicherheitstools zum Kennenlernen Das Thema IT-Sicherheit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Zahlreiche Organisationen wurden von Hackern erfolgreich angegriffen und hatten oftmals wochenlang damit zu tun, wieder zum üblichen Tagesgeschäft zurückkehren zu können. Es ist daher sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen wichtig, sich mit dem Thema IT-Sicherheit zu beschäftigen.

Im Jahr 2016 wurde der MOOC Netzwerksicherheit zum ersten Mal angeboten. Die Abkürzung MOOC steht dabei für Massive Open Online Course, d. h. ein Internetlernangebot, bei dem jeder teilnehmen kann. Im Falle des MOOCs "Netzwerksicherheit" ist die Teilnahme kostenlos möglich. Nachdem der MOOC beim ersten Durchlauf bei den Teilnehmenden sehr gut ankam, wurden die Inhalte in den letzten Monaten überarbeitet. Der MOOC dauert 12 Wochen und wird vom Start an aktiv betreut.

Der grundsätzliche Aufbau des MOOCs wurde bei der Überarbeitung nicht verändert. Zunächst wird die Perspektive einer Organisation angenommen, deren Netz mit dem Internet verbunden ist. Es wird dargestellt, welche Angriffe auf ein solches Netzwerk möglich sind und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Anschließend geht es um die sichere Kommunikation über das unsichere Internet, beispielsweise mit IPsec oder SSL/TLS. Zum Abschluss werden die Standards IT-Grundschutz und ISO 27000 betrachtet.

In der Überarbeitung wurden neue Themen wie Blockchain, WPA3 und das IT-Grundschutzkompendium hinzugefügt. Vor allen wurden jedoch die in vielen Rückmeldungen als sehr nützlich eingestuften praktischen Aufgaben ausgeweitet. Mit diesen lernen die Teilnehmer*innen viele IT-Sicherheitstools kennen. Neu sind dieses Mal beispielsweise Aufgaben zum Brechen von Passwörtern, zur Sicherheit von Web-Applikationen und zum Social Engineering.

Neben Prof. Dr. Andreas Hanemann von der TH Lübeck ist dieses Mal Nicole Adloff als Betreuerin mit dabei, die im IT-Sicherheitsteam der IBS Schreiber GmbH in Hamburg arbeitet und sich dort insbesondere um Penetrationstests kümmert. In einem Trailer-Video zum MOOC stellen Adloff und Hanemann den Kurs vor.

Weitere Infos zum Kurs und Anmeldung unter: https://www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/netzwerksicherheit

Verantwortlich:
Prof. Dr. Andreas Hanemann
TH Lübeck, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
Tel.: ++49 451 300 5321
andreas.hanemann(at)th-luebeck.de

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news-2096 Tue, 10 Mar 2020 17:09:00 +0100 Quo Vadis Softwareentwicklung? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2020-03-10-quo-vadis-softwareentwicklung/ Über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche Das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik der TH Lübeck startet mit einem zweiten Beitrag über Technologien zum Klimaschutz in das Sommersemester 2020.

Mit diesem zweiten Vortrag zum Thema Quo Vadis Entwicklung in der Windenergiebranche von Dipl.-Ing. Arne Kusiek von der Nordex/Acciona AG am 02.04.2020 setzt das Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik - EMLE der TH Lübeck von Prof. Dr. Roland Tiedemann die Vortragsreihe mit Gastdozierenden zu Themen rund um das Fachgebiet fort.

Der Vortrag beginnt um 16.15 Uhr im Hörsaal 25-0.03 und ist der erste von zwei vorgesehenen Vorträgen im Semester. Dozent Arne Kusiek berichtet in seinem Vortrag über aktuelle Methoden der Softwareentwicklung in der Windenergiebranche. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Ansprechpartner
Dipl.-Phys. Peter Drews-Walkling
Systemkoordinator Brennstoffzellen
Fachgebiet Elektromobilität und Leistungselektronik
Tel: +49 175 1999 300
E-Mail: peter.drews@th-luebeck.de

Nordex/Acciona AG
Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist die Nordex Group als Global Player mit mehr als 6.000 Mitarbeiter*innen einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit. Die Nordex/Acciona ist seit 35 Jahren in der Entwicklung, der Herstellung sowie der Projektentwicklung und Wartung von Windenergieanlagen im Onshore-Bereich tätig. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Windenergieanlagen der 3 bis 5+ MW-Klasse. In Produktionsanlagen in Deutschland, Spanien, Brasilien, USA, Argentinien, Mexiko und Indien fertigt die Nordex Group Gondeln, Naben, Rotorblätter und Betontürme. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Niederlassungen und Büros in mehr als 25 Ländern aktiv.

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