TH Lübeck Aktuelles https://www.th-luebeck.de/ Was gibt es Neues an der Technischen Hochschule Lübeck? de TH Lübeck Sat, 25 Sep 2021 10:50:06 +0200 Sat, 25 Sep 2021 10:50:06 +0200 TH Lübeck news-2502 Thu, 23 Sep 2021 18:54:00 +0200 Scientists for Future und Students for Future rufen zum Klimastreik auf https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-23-scientists-for-future-und-students-for-future-rufen-zum-klimastreik-auf/ Am Freitag, 24. September, rufen ‚Fridays for Future‘ zum Globalen Klimastreik auf. Allein in Deutschland sind weit über 400 Aktionen geplant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bundesweiten Klimabewegung „Scientists for Future“, wie die Transformationsforscherin Maja Göpel oder der Klimaforscher Stefan Rahmstorf unterstützen die Forderungen der Klimabewegung „Fridays for Future“ und den Aufruf zum Klimastreik. Auch Wissenschaftler:innen der Scientists for Future Ortsgruppe Lübeck unterstützen den Aufruf. Einer von ihnen ist Norbert Reintjes, Professor für Industrielle Ökologie an der TH Lübeck. Er bekräftigt den Aufruf:
„Die Argumente der prominenten Kolleg:innen haben mich in der Auffassung bestärkt, dass wir uns als Wissenschaftler:innen in die gesellschaftlichen und politischen Prozesse nicht nur einmischen dürfen, sondern es auch müssen. Dies steht keineswegs im Widerspruch zu der guten wissenschaftlichen Praxis und Neutralität.“

Die TH-Hochschulgruppe Students for Future spricht sich ebenfalls für den Klimastreik mit weit über 400 Aktionen aus. TH-Student Florian Lotties aus dem Umweltingenieurwesen erläutert dazu:
„Corona hat uns gelehrt, wie wichtig eine transparente, verständliche und gute Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Bewältigung globaler Krisen ist. Die Klimakrise ist die größte Krise, der sich die Menschheit mit vereinten Kräften entgegenstellen muss. Ich glaube daran, dass wir alle gemeinsam - united behind the science - diesen Planeten lebenswert erhalten können. Dabei helfen Forschung und Bewusstseinsbildung genauso weiter, wie das vereinte auf die Straße gehen. Die Wissenschaft ist sich einig! Lasst uns auch einig werden und pragmatische Lösungen voranbringen."

In einer Stellungnahme aus dem Präsidium heißt es, das Präsidium der TH Lübeck begrüßt das generelle Anliegen der Klimabewegung. Es bekennt sich zu den Zielen der Fridays for future -Bewegung. Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Um dem menschengemachten Klimawandel zu begegnen, bedarf es einer riesigen gemeinschaftlichen Anstrengung, guter Ideen und der Wissenschaft. Als Wissenschaftseinrichtung will die TH Lübeck in Lehre und Forschung zu dieser Aufgabe beitragen und sieht es als ihre Verpflichtung. Sie stellt sich ihrer Verantwortung und unterstützt die Bewegungen „Fridays for Future“ und „Scientists for Future".

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news-2493 Fri, 17 Sep 2021 16:25:00 +0200 Zurück zu den Wurzeln - ehemaliger Student der FH wird neuer Professor an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-17-zurueck-zu-den-wurzeln-ehemaliger-student-der-fh-wird-neuer-professor-an-der-th-luebeck/ In Lübeck hat er begonnen, die Grundlagen des Umweltingenieurwesens zu erlernen. Danach befasste er sich mit dieser Thematik in seinem beruflichen Werdegang. Jetzt ist er wieder da, steht aber ab dem Wintersemester 2021/ 22 auf der anderen Seite des Hörsaals. Dr. Maximilian Schüler ist neuer Professor für Umweltwissenschaften im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. An der Fachhochschule Lübeck hat Schüler im Jahr 2012 den Studiengang Umweltingenieurwesen mit der Vertiefung Umweltmanagement erfolgreich zum Dipl.-Ing. (FH) abgeschlossen. Schon seine Diplomarbeit befasste sich mit Ökobilanzierung, dem Kern der Vertiefungsrichtung. 

Ökobilanzierung und die Verbesserung der Produktumweltbilanz bestimmten auch nach dem Diplomstudium den beruflichen Werdegang Schülers. In verschiedenen Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen arbeitete er zur Anwendung von Ökobilanzen im Bausektor, der verarbeitenden Industrie, der Landwirtschaft und im Verkehrssektor.

Beim Thünen-Institut für Ökologischen Landbau befasste sich Schüler mit Methoden der Ökobilanzierung im Agrarsektor. Er promovierte zum Doktor der Landbauwissenschaften (Dr. rer. agr.) an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Bewertung von Klimabilanzen in der Milchproduktion trotz Variabilität und Unsicherheit.

Nach der Promotion und bis zum Eintritt in die Technische Hochschule Lübeck war Dr. Schüler beim Volkswagen Konzern in Forschung und Entwicklung in der Abteilung „Umwelt Produkt“ tätig. „Wir benötigen in der Wirtschaft, Politik und Verwaltung genauso wie in anderen Gesellschaftsbereichen mehr Menschen, die mit Umweltschutzaspekten umgehen können und technische, strategische und regulatorische Lösungen zum Erreichen von Umweltzielen erarbeiten können“, bilanziert er die Notwendigkeit aus seiner Erfahrung im Umgang mit Umwelt- und Klimathemen in seiner beruflichen Praxis. Er folgert daraus, dass Umweltbewertung vor allem praktisch geübt werden muss und skizziert damit seine Vorstellungen von Lehre an der TH Lübeck.

„Eine wissensorientierte Grundlage wird durch Anwendung relevant. Die Bausteine und Werkzeuge dazu müssen nicht nur gewusst, sondern praktisch erfahren werden. Aus diesem Grund ist es für mich konsequent, mein erworbenes Wissen, aber vor allem die erlernten Fähigkeiten, an junge Nachwuchsingenieur:innen weiterzugeben. Die praxisorientierte Struktur der TH Lübeck ist dafür das ideale Umfeld. Darüber hinaus wende ich mich gerne wieder mehr neuen Fragestellungen in den Umweltwissenschaften zu. Dabei kann besonders die Einbeziehung von Studierenden in Lösungen praktischer, aktueller Probleme – neue  Einsichten, kreative Ideen und damit nachhaltigen Erfolg ermöglichen“, sagt der neue Professor für Umweltwissenschaften über seinen Lehransatz.

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Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2492 Thu, 16 Sep 2021 11:33:00 +0200 TH Lübeck begrüßt über 100 internationale Studierende zum Wintersemester https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-16-th-luebeck-begruesst-ueber-100-internationale-studierende-zum-wintersemester/ Die Einführungswochen für über 100 internationale Studierende an der TH Lübeck sind in vollem Gange. In einem vielfältigen Programm aus Präsentationen und Workshops erhalten die Studierenden eine Einführung in das Studium und lernen die Hochschule kennen.
In der zweiten Woche begannen die Deutsch-Intensivkurse auf verschiedenen Sprachniveaus. Abgerundet wird das fachliche Programm mit sozialen Aktivitäten wie einem gemeinsamen Frühstück, einer Stadtführung, einer Kneipentour und einer Fahrt nach Hamburg, bei denen sich neue Freundschaften knüpfen lassen sowie die Stadt Lübeck und Umgebung erkundet werden können. Urlaubsfeeling kam bei einem sonnigen Abend im Strandsalon auf. Unter Einhaltung der Corona Regelungen findet in diesem Jahr alle Veranstaltungen in Kleingruppen statt.

Die Studierenden kommen aus über 17 Ländern, darunter China, Frankreich, Ghana, Iran, Mexiko, Spanien, der Ukraine und der USA, um für ein Austauschsemester (Erasmus+), einen Doppelabschluss oder ein komplettes Studium an der TH Lübeck zu studierenden. Einzelne Aktivitäten in dem International Welcome Program werden finanziert im Rahmen einer Projektförderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in den Förderprogrammen „HAW.International“ und „STIBET“.

Weitere Informationen

International Office

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news-2491 Mon, 13 Sep 2021 16:28:00 +0200 Bauingenieurin mit Doktortitel in der Informatik bereichert die Lehre des FB Bauwesen der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-13-bauingenieurin-mit-doktortitel-in-der-informatik-bereichert-die-lehre-des-fb-bauwesen-der-th-luebeck/ Sie hat in der Informatik promoviert, ist diplomierte Bauingenieurin und hat zudem den Master im Wirtschaftsingenieurwesen. Mit dem Beginn des Wintersemester 2021/22 ist Dr. Anja Ohsenbrügge neue Professorin für das Fachgebiet Baubetrieb und Projektsteuerung im Fachbereich Bauwesen an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Anja Ohsenbrügge hat ihre akademische Ausbildung mit dem Studium Bauingenieurwesen an der TU Hamburg/ Harburg begonnen und das Diplom zur Bauingenieurin nach einem Studienortwechsel an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW, firmiert seit 2009 unter Jade Hochschule) erfolgreich beendet. Ihr Schwerpunkt lag dabei im Konstruktiven Ingenieurbau.

Anschließend hat sie neun Jahre als Bauingenieurin im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus und des Hochbaus gearbeitet. Während dieser Praxisphase absolvierte sie ein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen an der FH OOW und erlangte den Abschluss eines Master of Engineering mit den Schwerpunkten auf den Gebieten Geschäftsprozessmodellierung, Controlling, Wissens-  und Workflowmanagement. Nach dem Masterabschluss begann Ohsenbrügge in Rahmen eines Stipendiums mit der Promotion in der Energieinformatik an der Universität Oldenburg. Nach drei Jahren Promotionsstudium erlangte sie den Doktor der Ingenieurwissenschaften mit Magna cum laude. Das Thema ihrer Promotion hat den Titel „Dynamische Regel- und Reserveleistungsvorhaltung in zukünftigen Smart Grids.“

Im Rahmen ihrer praktischen Arbeit in Ingenieurbüros und Unternehmen sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Jade Hochschule und Uni Oldenburg erwarb Anja Ohsenbrügge Kenntnisse im Bereich von Forschung und Lehre auf den Gebieten Baubetrieb und Energieinformatik.

Bis zu ihrem Eintritt in die TH Lübeck war Dr. Anja Ohsenbrügge als Projektleiterin in der Entwicklungsabteilung eines Konzerns beschäftigt, die sich mit allen Facetten des Designs und Engineering befasst. Ihre Aufgabe bestand darin die Digitalisierung der Baubetriebsprozesse mit seinen Kernthemen, wie Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA), Kosten- und Terminplanung sowie Controlling zu erarbeiten. Ein besonderes Augenmerk fiel dabei der Umsetzung der modellorientierten Arbeitsweise des Building Information Modeling (BIM) zu.

Seit Anfang September 2021 ist sie Professorin für Baubetrieb und Projektsteuerung an der Technischen Hochschule Lübeck. Über ihre zukünftige Aufgabe im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck äußert sich Anja Ohsenbrügge: „Meine Erfahrungen auf dem Gebiet der Baubetriebsprozesse, der Entwicklung von Lehr- und Schulungskonzepten sowie die Anwendung des BIM will ich gern auf die Lehre an der TH Lübeck übertragen. Des Weiteren liegen mir die Themen Diversität und Chancengleichheit von Frauen am Herzen. Auch diese Themen möchte ich neben der Forschung und Lehre an der Hochschule weiterverfolgen. Mein bisheriges Tätigkeitsfeld deckt sich ideal mit den Anforderungen für das Lehrgebiet Baubetrieb und Projektsteuerung.“

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Fachbereich Bauwesen Personalia
news-2490 Fri, 10 Sep 2021 15:52:00 +0200 TH Lübeck gibt Baustoffen ein zweites Leben https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-10-th-luebeck-gibt-baustoffen-ein-zweites-leben/ Die Technische Hochschule (TH) Lübeck präsentiert bei der größten Kompaktmesse des Bauens im nördlichen Europa, der Nordbau, nachhaltige Projekte. Vom 8. Bis 12. September ist die Hochschule auf dem Messegelände in Neumünster unter anderem mit Sonnenblenden aus recyceltem Material vertreten. Die Rohstoffe im Baugewerbe werden immer knapper, gleichzeitig machen die Bau- und Abbruchabfälle mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland aus (Stand 2019). Das diesjährige Sonderthema der NordBau „Ein zweites Leben für Baustoffe – Recycling im Hoch- und Tiefbau“ legt in diesem Sinne den Fokus auf den verantwortungsvollen Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen.

Die Sonderschau entstand auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Digitalisierung Schleswig-Holstein und in enger Zusammenarbeit mit der TH Lübeck und zahlreichen Verbänden. Gemeinsam zeigen sie Möglichkeiten auf, wie Rohstoffsicherung, Verwendung regionaler Baustoffe, Vermeidung von Sondermüll und auch Chancen des Recyclings gelingen kann. Dazu TH Lübeck Professor Dr. Helmut Offermann: „Von allen Wirtschaftszweigen fallen am Bau die meisten Abfälle an. Deshalb müssen wir die Chancen des Recyclings nutzen. Wenn wir ressourcenschonend bauen wollen, müssen wir uns auch über die Lebensdauer von Bau­stoffen Gedanken machen. Der Wunsch nach neuen Baustoffen ist dabei nur eine Seite der Medaille, deponieren eine andere! Regionale Baustoffe, die aufbereitet werden, könnten der Weg in die Zukunft sein. Dazu müssen Bauherren bewusst regionale Baustoffe wählen und Baustoffhersteller trennbare Stoffe anbieten.”

Anton Brodmann, Mitarbeiter im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck, ist neben Prof. Offermann und Andrea Schauließ ebenfalls für die Betreuung des Messestandes in Neumünster zuständig. Im Interview mit Theresia Lichtlein erklärt Brodmann was es mit dem nachhaltigen Lagerhaus auf sich hat - welches auf dem Messegelände zu finden ist - und warum Kork, Holz und Moos für das Haus im Patchwork Stil zusammengesetzt sind.

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Fachbereich Bauwesen Forschung und Transfer
news-2488 Tue, 07 Sep 2021 17:47:00 +0200 [Update] Tipp des Monats - jetzt noch auf die letzten Studienplätze bewerben! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-07-tipp-des-monats-jetzt-noch-auf-die-letzten-studienplaetze-bewerben/ Das Wintersemester rückt näher, die Planungen für ein erstes Semester mit mehr Präsenz laufen auf Hochtouren und noch sind freie Studienplätze an der TH Lübeck zu vergeben. Während die ersten internationalen Studierenden bereits auf dem Campus angekommen sind, haben Unentschlossene jetzt noch eine Chance auf einen Last-Minute-Studienplatz an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Die Bewerbungsfrist für die zulassungsfreien Studiengänge wurde auf den 30.09.2021 verlängert, da hier noch freie Plätze zu vergeben sind.

In einigen wenigen zulassungsbegrenzten Studiengängen wie Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmitteltechnologie gilt das Prinzip First Come First Serve. Es gibt also noch spannende Studienangebote und die dazu gehörigen Studienplätze. Um welche Studiengänge es sich handelt, steht im Verzeichnis der Studiengänge unter: https://www.th-luebeck.de/studium-und-weiterbildung/studienangebot/studiengaenge/

Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmitteltechnologie und Wirtschaftsingenieurwesen online

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie ein Eis zusammengesetzt sein muss, um nicht vom Stiel zu fallen, sollte sich den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmitteltechnologie näher anschauen. Über sieben Semester hinweg lernen die Studierenden u.a. die Grundlagen der Lebensmittelherstellung, die dafür notwendigen maschinellen Anlagen kennen und nutzen das Labor, um selber eigene Lebensmittel wie bspw. Pralinen oder Backmischungen herzustellen. Und das alles in enger Zusammenarbeit mit Betrieben der Lebensmittelwirtschaft aus dem Netzwerk „foodRegio“.

Berufsbegleitend und ortsunabhängig können Interessierte im Programm Wirtschaftsingenieurwesen online studieren. Der Studiengang bildet die Studierenden zu gefragten Expertinnen und Experten unter anderem in der Unternehmensorganisation, im Marketing oder auch im Controlling und Rechnungswesen aus.

Biomedizintechnik

Studieninteressierte, die sich nicht zwischen Medizin, Technik und biologischer Wissenschaft entscheiden können, haben noch die Möglichkeit sich auf den Studiengang Biomedizintechnik zu bewerben. Obwohl der Studiengang Biomedizintechnik (BMT) zulassungsbegrenzt ist, stehen auch hier noch wenige Plätze zur Verfügung. Der Studiengang bereitet auf komplexe ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen vor, zum Beispiel: wie konstruiere ich ein Beatmungsgerät, damit Frühchen oder Patient:innen generell im Operationssaal optimal und kontrolliert mit Sauerstoff versorgt werden?

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news-2483 Wed, 01 Sep 2021 12:43:00 +0200 Ein neues Gesicht in der Umwelttechnik und –kybernetik an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-09-01-ein-neues-gesicht-in-der-umwelttechnik-und-kybernetik-an-der-th-luebeck/ Dr. Claas Heymann ist neuer Professor für Umwelttechnik und –kybernetik im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Die Schwerpunkte dieser neuen Professur liegen auf den Gebieten Produktionsintegrierter Umweltschutz, Umweltverfahrenstechnik sowie Modellierung technischer Prozesse und Umweltsystemen. Mit der Anwendungsentwicklung strömungsmechanischer und wärmetechnischer Auslegungen zur Optimierung der Flashpyrolyse bei der Umwandlung von Biomasse in Brennstoff begann mehr oder weniger die berufliche Laufbahn von Claas Heymann als Werksstudent bei einem Hamburger Unternehmen für Thermochemische Anlagen.

Das Studium zum Diplomingenieur in der Verfahrenstechnik absolvierte Heymann an der Technische Universität Clausthal. Schon in seiner Diplomarbeit befasste er sich mit Strömungs- und Wärmeübertragungsmodellierung einer Brennkammer zur ablativen Flashpyrolyse. In der anschließenden Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Clausthal vertiefte Heymann sein Wissen, in dem er sich intensiv mit CFD-Simulationen beim Glasschmelzprozess und mit Hochtemperaturversuchen befasste.

Die Universitätsausbildung schloss Dipl.-Ing. Heymann mit der Promotion über das Thema ‚NOx-Formation and Reduction in Regenerativ End-Port Glass Melting Furnaces‘ mit magna cum laude am Institut für Energieverfahrens- und Brennstofftechnik der TU Clausthal ab.
Im Zuge einer sich anschließenden freiberuflichen Beratertätigkeit im Bereich CFD-Simulation zur Optimierung von Glasschmelzöfen hinsichtlich Energieverbrauch und Schadstoffausstoß erwarb Heymann weitreichende Kenntnissen in der Verfahrenstechnik, dem Anlagenbau und der Sicherheitstechnik. Aus dieser sehr praxisnahen Tätigkeit verfestigte sich der fachliche Schwerpunkt auf dem Gebiet der CFD-Simulation von Schadstoffentstehung in Hochtemperaturprozessen und die Entwicklung von Technologien zu deren Minimierung. Weitreichende Kenntnisse in Bezug auf Aspekte des Umweltschutzes bei der Planung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme von teil- und vollautomatischen Produktionsanlagen kamen hinzu.
Später dann, als Leiter von kooperativen Entwicklungsprojekten oder als Abteilungs- und Werksleiter in international führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Chemie und neuer Werkstoffe, konnte Heymann sein Fachwissen vertiefen und zusätzlich Management- und Führungskompetenzen erwerben.

Auf seinem beruflich sehr praxisdominierten Weg zur TH Lübeck war Heymann auch in der Lehre und Forschung aktiv. An der Hochschule Osnabrück nahm er einen Lehrauftrag an und hielt Vorlesungen über den Themenbereich der Kunststoffprüfung. Dabei konnte er seine ausgeprägten und vielseitigen industriellen Erfahrungen im Bereich Umweltschutz, Verfahrens- und Sicherheitstechnik bestens einbringen. Dabei kam ihm sein ehrenamtliches, seelsorgerisches Engagement als Diakon zu Gute, ergänzt durch eine fast 15-jährige Tätigkeit in international ausgerichteten Matrixorganisationen.

Durch seine Beratertätigkeit in einem F&E- Start-Up und als Leiter der Forschung und Entwicklung bei einem international agierenden Unternehmen, erwarb er Kenntnisse über Aufbau und Pflege von Kooperationen, Antragsstellung und Projektleitung von Förderprojekten sowie dem Management von F&E-Projekten.

Über seine neue Aufgabe an der TH Lübeck sagt der neue Professor für Umwelttechnik und -kybernetik: „Mir ist wichtig den Studierenden mit Wertschätzung gegenüberzutreten. Über die so entstehende offene Gesprächskultur können komplexe Themen effizient und verständlich unterrichtet werden. Meine zentrale Aufgabe sehe ich in der angemessenen Ansprache von heterogen zusammengesetzten Gruppen. Basis für eine …Lernkultur ist … eine transparente Struktur der Vorlesung. Die Qualität der Lehre wird deutlich, wenn die Studierenden es in der späteren beruflichen Praxis vermögen, Methoden für Problemlösungen einzusetzen. Deshalb konzentriere ich mich nach der Darstellung der relevanten Grundlagen auf die Vermittlung von Methoden zur Lösungsfindung.“

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2482 Tue, 31 Aug 2021 14:26:00 +0200 Studiengang des Monats: Wirtschaftsingenieurwesen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/studiengang-des-monats-wirtschaftsingenieurwesen/ Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Technische Mechanik oder Gründungs- und Innovationsmanagement: Studierende im Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck erhalten eine breitgefächerte Ausbildung. Aus diesem Grund hat sich Lucas Münch für das Studium an der TH Lübeck entschieden. Wie finanzieren sich Unternehmen? Anhand welcher Kennzahlen errechnet sich, ob sich ein Produkt finanziell gelohnt hat? Ab dem ersten Semester bekommen die Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens an der TH Lübeck theoretisches Wissen an die Hand, das sie mit praktischen Übungen verknüpfen können. Dabei ist das Spektrum der Module breit gefächert, sodass die Studierenden sowohl in technischen als auch wirtschaftlichen Fächern wichtige Kenntnisse aufbauen. Genau diese Vielfalt überzeugt den Studenten Lucas Münch. Ihn fasziniert:

Das breite Angebot an Möglichkeiten. Man kann in die Vertiefungsrichtung Marketing beispielsweise gehen, man kann aber auch die Richtung Logistik, Maschinenbau oder Wirtschaftsinformatik einschlagen.

Unternehmer:in ab dem dritten Semester  

Wie Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen funktionieren, lernen Studierende wie Lucas in den ersten beiden Semestern. Im dritten Semester müssen sie dann ihre Kenntnisse praktisch in die Tat umsetzen. Im Modul Unternehmensplanspiel finden sie sich in Gruppen zusammen und gründen beispielhaft ein Unternehmen. Sie fertigen Analysen an, treffen Entscheidungen und sind in der Planung in Bereichen wie Absatz, Produktion, Transport, Personal, Investition oder Finanzierung tätig. Für Lucas ist klar:

Man hat verschiedene Bereiche wie das Controlling und das Finanzwesen kombiniert und das gibt Einblicke, wie man später im Unternehmen tatsächlich arbeitet.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2481 Fri, 27 Aug 2021 10:55:00 +0200 Über Landesgrenzen hinweg zusammen musizieren – TH Lübeck entwickelte App für kreativen, digitalen Musikunterricht https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-27-ueber-landesgrenzen-hinweg-zusammen-musizieren-th-luebeck-entwickelte-app-fuer-kreativen-digitalen-musikunterricht/ Hinter dem Projekt namens „Digital Soundscapes“ verbirgt sich ein kreativer Musikunterricht an Schulen, der in strengen Corona – Zeiten und trotz Begegnungsverbot ein gemeinsames Musizieren, sogar über Landesgrenzen hinweg, möglich macht. Digitalisierung und Homeschooling heißen die Zauberworte. Sie haben es letztendlich ermöglicht, dass rund 500 Schüler:innen aus Dänemark und Deutschland gemeinsam komponieren und musizieren konnten. Bereits im Jahr 2020 erfolgte die eigentliche Basis für den digitalen kreativen Musikunterricht durch einen erfolgreichen Interreg-Projektantrag der HanseBelt Region Schleswig-Holstein und der Kommune Guldborgsund in Dänemark. Vor dem Hintergrund, dass Musikunterricht in Zeiten einer Pandemie und Isolation sehr schwer zu gestalten ist, haben sich deutsche und dänische Musikengagierte und Unterrichtsverantwortliche zusammengefunden, um einen Ausweg aus diesem Problem zu finden.

Interreg-Projekt KREATIV LAB Digital

Unter Federführung und Projektkoordination der Stiftung Neue Musik-Impulse und der Mitarbeit der Gemeinde Guldborgsund, der Eutin GmbH sowie der Technischen Hochschule Lübeck und der vielen deutschen und dänischen Schulen aus Schleswig-Holstein und dem südlichen Dänemark haben sie begonnen, ihre Ideen vom Musizieren über Grenzen hinweg zu realisieren. Das Interreg-Projekt KREATIV LAB Digital Soundscapes war geboren.

TH Lübeck entwickelte App für einen kreativen, digitalen Musikunterricht

Um die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und dänischen Schüler:innen zu erleichtern, fiel der Technischen Hochschule Lübeck darin die Aufgabe zu, unter der Leitung von Prof. Dr. Monique Janneck, Institut für Lerndienstleistungen, eine webbasierte Plattform zu entwickeln, die über Smartphone und Laptop erreichbar sein sollte.

Sonderpreis für Digitalisierung in Schleswig-Holstein

Das einjährige Projekt Digital Soundscapes, mit dem Sonderpreis für Digitalisierung in Schleswig-Holstein ausgezeichnet, gipfelte in einem dreitägigen Musikcamp, das im August 2021 im Rahmen eines Kulturfests in Eutin stattfand. Das Musikcamp war das Herzstück des Projekts, in dem die knapp 500 Schüler:innen Gelegenheit hatten, ihre während des Musikunterrichts komponierten, individuellen Musikstücke zu finalisieren; alles unter Anleitung und Hilfestellung von musikversierten Tutor:innen, die auch während der gesamten Projektlaufzeit den Schüler:innen zur Seite standen.

Projekt-Finale im Eutiner Küchengarten

Das Projekt-Finale mit dem Musik Camp wurde von der Stiftung Neue Musik-Impulse und der Eutin GmbH im Eutiner Küchengarten organisiert. Dabei hatten die musikbegeisterten Schüler:innen Gelegenheit, ihre kreativen musikalischen Ergebnisse erstmals einer begeisterten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2480 Thu, 26 Aug 2021 13:09:00 +0200 Zur Renaissance der Fiskalpolitik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-26-zur-renaissance-der-fiskalpolitik/ Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen Anfang März 2021 verabschiedete der US-Kongress ein von dem 46. Präsidenten Joe Biden in den ersten Wochen seiner Amtszeit aufgelegtes achtjähriges Konjunkturprogramm mit einem Umfang von US$1.900 Mrd. Die entsprechenden Maßnahmen, die insbesondere auf Infrastrukturprojekte abzielen, werden die heimische Nachfrage ankurbeln und könnten im laufenden Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von bis zu 6,5% gegenüber dem Vorjahr nach sich ziehen. Die Arbeitslosenquote wird bis Ende 2022 auf lediglich 4,3% sinken. Sollte, ja muss dies nicht Vorbild für die Europäische Union (EU) sein?

Die Fiskalpolitik erlebt eine Renaissance

Nun, die EU einigte sich im vergangenen Jahr nach einigem Hin und Her und gegen den erbitterten Widerstand der Sparsamen Vier (Dänemark, Österreich, Schweden und die Niederlande) auf einen Aufbauplan („NextGenerationEU“) im Umfang von €750 Mrd. Mit jeweils etwa €70 Mrd. entfällt das Gros der Zahlungen auf Spanien und Italien. Doch wirkt das Gesamtvolumen in Anbetracht der knapp 447 Mio. Einwohner (zum Vergleich: USA 332 Mio.) geradezu knausrig. Denn lange Zeit richtete sich der Blick auf die Europäische Zentralbank (EZB) und damit auf die Rolle der Geldpolitik in der Bekämpfung der mit einer Krise wie der Covid-19-Pandemie unweigerlich einhergehenden ökonomischen Wohlfahrtsverluste. Allerdings nahm die Wirksamkeit geldpolitischer Maßnahmen (allen voran jene der Nullzinspolitik) spätestens seit der Schuldenkrise 2012 kontinuierlich ab. So erlebt die Fiskalpolitik geradezu zwangsläufig eine Renaissance.

Inflation nutzt Schuldnern und schadet Gläubigern

Ziel der Fiskalpolitik ist es, die schwächelnde Nachfrage der privaten Haushalte (Konsum) und Unternehmen (Investitionen) auszugleichen. Infolge unausweichlicher Verdrängungsmechanismen fällt der entsprechende Multiplikator-Effekt oftmals jedoch geringer aus als erwartet. Haushalte wie Unternehmen antizipieren durchaus korrekt, dass höhere Staatsausgaben und eine wachsende Schuldenlast zukünftig durch höhere Steuern finanziert werden. Darüber hinaus kann eine expansive Fiskalpolitik inflationäre Tendenzen begünstigen. Doch paradoxerweise könnte gerade dies im aktuellen Umfeld nicht unerwünscht sein. Denn eine Inflation nützt Schuldnern und schadet Gläubigern; infolge der Geldentwertung schrumpft der reale Wert der Forderungen. Somit wäre der größte Gewinner der Staat, denn sofern die Inflationsrate (im Juli 2021 bei etwa 3,8%) höher ist als der Zins, zu dem sich der Staat Geld leiht (-0,5% p.a. für zehn Jahre), sinkt die reale Schuldenlast.

Neue Schulden sind die Steuern von morgen

Die Bundesrepublik Deutschland wies 2020 infolge der mit der Covid-19-Pandemie stehenden Ausgaben mit €189 Mrd. das höchste Defizit seit der Wiedervereinigung aus. Dieses wird durch neue Schulden gedeckt werden; neue Schulden, welche die Steuern von morgen darstellen. Und in der Erwartung, dass die Steuern (nach der Bundestagswahl) vermutlich spürbar steigen werden, kann es kaum verwundern, dass die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland im zweiten Quartal 2020 auf etwa 21% und damit in ungekannte Höhen emporschnellte. Natürlich ist dies zunächst auf die mit der Pandemie einhergehende Unsicherheit und die erzwungene Konsumzurückhaltung zurückzuführen. Und dennoch scheint es so, als habe die Verbraucher schon heute eine dunkle Vorahnung beschlichen von dem, was unweigerlich auf sie zukommen wird.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2479 Wed, 25 Aug 2021 08:39:00 +0200 Grünen Politiker zu einem Informationsaustausch auf dem Lübecker Campus https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-25-gruenen-politiker-zu-einem-informationsaustausch-auf-dem-luebecker-campus/ Zwei Vertreter der Grünen Partei informierten sich an der TH Lübeck über Projekte auf den Gebieten Nachhaltigkeit, Klima, Digitalisierung und Internationales und tauschten sich mit TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig über hochschulpolitische Themen aus. Am Freitag, 20. August, waren der Landtagsabgeordnete Lasse Petersdotter und der Bundestagskandidat Bruno Hönel vom Bündnis 90 / die Grünen zu Besuch an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Inhaltlich tauschten sich die beiden mit verschiedenen Hochschulangehörigen unter anderem über nachhaltige Projekte, internationalen Austausch und digitale Lehre aus. Die TH-Themen orientierten sich an diesem Nachmittag an den strategischen Schwerpunkten der TH Lübeck, die die Präsidentin vorstellte: Lebenswelten nachhaltig zu gestalten, Ressourcen effizient zu nutzen, Technik und Mensch zusammen zu denken.

„An drei konkreten Beispielen konnten wir aufzeigen, wie die TH Lübeck – mit ihren Schwerpunkten Lebensräume-Ressourcen-Technik – bei der Gestaltung der Zukunftsthemen den Umweltschutz im Fokus hat. So wird im Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik des Fachbereichs Bauwesen deutlich, wie groß der Beitrag der Hochschule für den Klimaschutz ist und wie bedeutsam das Zusammenarbeiten der verschiedenen Fächerdisziplinen der TH Lübeck hierfür ist. Auch auf internationaler Ebene ist die TH Lübeck gut vernetzt und realisiert im Studierendenwettbewerb ‚Solar Decathlon‘ preisgekrönte, nachhaltige Bauprojekte. Im Bereich der digitalen Lehre ist die Hochschule bereits seit den 90er Jahren aktiv. Sie bietet verschiedene Online-Studiengänge und fachliche Unterstützung für Lehrende an und ist im Bereich Interaktive Systeme besonders forschungsstark“, so Helbig.

Nachhaltiges Bauen und internationaler Austausch

Aus dem Fachbereich Bauwesen erläuterten Professor Sebastian Fiedler und Prodekan Heiner Lippe am Beispiel des Studiengangs Nachhaltige Gebäudetechnik die Bedeutung des Bauwesens für den Klimaschutz. Dabei stellten sie heraus, was typisch für ein Studium an der TH Lübeck ist: der Studiengang Nachhaltige Gebäudetechnik bezieht vielfältige Expertise aus der gesamten Hochschule mit ein, beispielsweise aus der Elektrotechnik, der Informatik, dem Maschinenbau oder aus den angewandten Naturwissenschaften. Den Austausch auf der internationalen Ebene treibt maßgeblich Professor Heiner Lippe im Studierendenwettbewerb Solar Decathlon voran. Erstmals beteiligt im Wettbewerb 2019/20 in Marokko, gelangen der international besetzten Lübecker Projektgruppe Afrikataterre auf Anhieb Spitzenplatzierungen in den Kategorien Architektur und Nachhaltigkeit.

Digitale Lehre

Nicht erst seit der Corona-Pandemie, sondern bereits seit den 90er Jahren spielt digitale Lehre eine bedeutende Rolle an der TH Lübeck. Studiengänge wie beispielsweise die IT-Sicherheit, die Medieninformatik oder das Wirtschaftsingenieurwesen werden erfolgreich digital angeboten. Professorin Monique Janneck stellte in ihrer Rolle als Präsidiumsbeauftragte für digitale Lehre die Angebote des Zentrums für digitale Lehre vor. Lasse Petersdotter und Bruno Hönel konnten dabei selbst aktiv werden und auf einem Lightboard den digitalen Unterricht üben.

Wissens- und Technologietransfer

Über die Förderung von Wissens- und Technologietransfer informierte TH-Präsidentin Helbig ausführlich. „Dabei ging es vor allem um die Innovationsagentur D.Innova, die Novellierung des Hochschulgesetzes und Gleichstellung und Diversität an Hochschulen“, sagt Helbig. Dazu erklärte Bruno Hönel: „Lübeck ist ein erstklassiger Wissenschafts- und Hochschulstandort, von dem unsere Hansestadt, die Region und die ganze Gesellschaft enorm profitieren... Sehr wertvoll war für mich auch der Austausch über D.Innova - eine Agentur für Innovation, die anwendungsorientierte Forschung in die Gesellschaft und in die Unternehmen tragen soll - mit konzipiert von unseren Grünen Kolleg*innen Anna Christmann und Kai Gehring und im Grünen Wahlprogramm verankert..."

Lasse Petersdotter resümiert: „Lübeck ist ein starker Hochschulstandort. Bei unserem Besuch an der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig beide Hochschulen für unsere Wissenschaftslandschaft sind..."

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news-2478 Wed, 18 Aug 2021 11:19:00 +0200 Hilfskräfte gesucht! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-18-hilfskraefte-gesucht/ Das Wintersemester steht vor der Tür und wir alle hoffen, endlich wieder mehr Präsenzveranstaltungen zu erleben. Um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, brauchen wir Hilfe. Zum Start des kommenden Semesters planen wir an mehreren Stellen auf dem Campus Anlaufstellen, an denen der Zugang zu den Veranstaltungsräumen auf Basis der ggg-Regeln ermöglicht wird.

ggg steht für „geimpft, getestet oder genesen“ – nur wer diese Voraussetzung erfüllt, kann anschließend an einer Präsenzveranstaltung teilnehmen. Eure Aufgabe wird es sein, die Einhaltung der ggg-Regeln zu überprüfen und den Einlass so zu regulieren. Helft mit, Euch selbst und Euren Kommilitonen und Kommilitoninnen ein gutes Wintersemester zu ermöglichen. Außerdem könnt Ihr für Euren Einsatz 11 Euro pro Stunde verdienen.

Folgende Voraussetzungen solltet Ihr erfüllen:
•    Immatrikuliert an der TH Lübeck
•    Gute Kommunikationsfähigkeit
•    Hohe Verlässlichkeit
•    Freundlichkeit
•    Durchsetzungsvermögen
•    Gute Deutschkenntnisse

Für die Bewerbung reicht ein formloses E-Mail-Anschreiben an kommunikation(at)th-luebeck.de, unter Angabe des Namens, einer Telefonnummer, E-Mail und Postanschrift. Bewerbungsfrist ist der 5. September 2021, die Einstellung erfolgt zunächst befristet auf vier Wochen.

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news-2476 Tue, 17 Aug 2021 13:44:00 +0200 Podcast GEDANKENSPRÜNGE - Folge 4: „Schmecken“ https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-17-podcast-gedankenspruenge-folge-4-schmecken/ Unter dem Titel „Gedankensprünge“ geht am Mittwoch, 18. August der vierte Podcast von Lübeck hoch 3 (LH³) online. Um Geschmacksfragen im eigentlichen Sinn des Wortes geht es in der vierten Folge des Podcasts GEDANKENSPRÜNGE: Denn das Thema Schmecken umfasst viel mehr als süß, sauer, salzig, bitter und umami. Der Geschmacksinn zeigt uns innerhalb von Sekunden, ob etwas genießbar ist oder nicht und sicherte unseren Vorfahren damit das Überleben. Gleichzeitig ist der Geschmack in höchsten Maße mit dem Genuss verbunden: Die Aussage, dass „Wein, Weib und Gesang“ eine unverzichtbare Einheit bilden, wird bereits Martin Luther zugeschrieben.

Prof. Dr. Tillmann Schmelter ist Professor für Lebensmittelchemie an der Technischen Hochschule zu Lübeck. Er weiß, dass das, was wir als Schmecken bezeichnen, in Wirklichkeit eine Reihe von chemischen Prozessen ist. Wir fragen ihn, warum wir uns beim Essen so oft austricksen lassen und ob das Auge wirklich mitisst. Jedenfalls spielt die Musik eine Rolle: zu den höfischen Banketten des 16. bis 18. Jahrhunderts als „Tafelmusik“, heute eher als Hintergrund-Gedudel im Schnellrestaurant. Warum letzteres dem Musiker schon einmal Bauchschmerzen bereiten kann und was Georg Philipp Telemanns Kompositionen so besonders macht, verrät uns Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Prof. Dr. Christian Sina hingegen weiß, warum manche Nahrung so gut schmeckt und welchen Effekt das Essen im Nachgang dann auf unseren Körper hat. Er ist Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin der Universität zu Lübeck, das gegründet wurde, um ernährungsmedizinische Behandlungskonzepte mit Mitteln der modernen biomedizinischen Forschung zu überprüfen und zu verbessern.

Unter der Moderation von Vivian Upmann, Pressesprecherin der Universität zu Lübeck beleuchtet die interdisziplinär besetzte Diskussionsrunde im Podcast von Lübeck hoch 3 Themen der Forschung, Kultur und Gesellschaft. Geladen sind jeweils Vertreter*innen der drei am Projekt beteiligten Hochschulen (Musikhochschule Lübeck, Technische Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck).

Der Podcast steht über die Website www.gedankenspruenge-podcast.de und alle gängigen Plattformen zum Abruf bereit. Die 45-minütigen Folgen gehen jeweils mittwochs zur Monatsmitte um 12 Uhr online. Die ersten sechs Folgen beschäftigen sich mit den menschlichen Sinnen. Mit den Folgen „Hören“, „Sehen“ und „Riechen“ aus den Monaten Mai bis Juli ist ein informativer und gleichzeitig sehr unterhaltsamer Einstieg in das Thema gelungen.

Wissenstransfer, wechselseitiger Dialog und neue Ideen – dafür steht Lübeck hoch 3. Den eigenen Podcast sehen die Initiatorinnen und Vertreter der drei Hochschulen als wichtigen Baustein, um den Diskurs mit der Gesellschaft über Wissenschaft und Kultur anzuregen.

Die Diskussionsrunde in Folge 4:

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Er publiziert zur Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts, dabei sind seine Hauptarbeitsgebiete neben dem Schwerpunkt Brahms biografisch-historische, rezeptionshistorische und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen. Als Autor und Moderator ist er zudem für verschiedene ARD-Anstalten tätig.

Prof. Dr. Tillman Schmelter studierte Chemie in Bochum und promovierte im Bereich der Biochemie in Kiel. Nach 16 Jahren in der Forschung und Entwicklung der in- und ausländischen Lebensmittelindustrie, wurde er 2011 als Professor an die Technische Hochschule Lübeck berufen. Er weiß, dass unsere Geschmackssensoren nicht nur im Mund sitzen, sondern sind über den ganzen Körper verteilt sind.

Prof. Dr. Christian Sina ist der Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin der Universität zu Lübeck. Das Institut wurde gegründet, um ernährungsmedizinische Behandlungskonzepte mit Mitteln der modernen biomedizinischen Forschung zu überprüfen und idealerweise zu verbessern. Professor Sina erforscht, warum manche Nahrung so gut schmeckt und welche Effekte das Essen im Nachgang dann auf unseren Körper hat.

Die Moderatorin:
Vivian Upmann ist seit Beginn des Jahres 2021 Pressesprecherin der Universität zu Lübeck und Leiterin des Referats Kommunikation. Als erfahrene Nachrichtenjournalistin, TV-Korrespondentin und Journalismus-Dozentin hat Vivian Upmann in den vergangenen Jahren ihrer Berufstätigkeit ein ausgeprägtes Gespür für gute Geschichten ausbilden können. Dem Mikrophon ist sie treu geblieben und moderiert mit Freude vor allem Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Politik und Digitales. Auf die Podcast-Moderation freut sie sich insbesondere, „weil spannende Gespräche mit Expertinnen und Experten aus so unterschiedlichen Bereichen entstehen können."

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news-2477 Mon, 16 Aug 2021 15:11:00 +0200 Bautag zum "Bauen im Bestand" https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/bautag-zum-bauen-im-bestand/ Lübecker Bautag 2021 mit international renommierten Architekturschaffenden Unter der neuen Leitung von Prof. Michael Locher geht es beim diesjährigen Lübecker Bautag 2021 (22.10.2021 im BAUFORUM der TH Lübeck), der in die Feierlichkeiten zur Festveranstaltung „125 Jahre Bauausbildung aus Lübeck“ (19. bis 28.10.2021) eingebunden ist, um das „Bauen im Bestand“. Prof. Locher ist es gelungen, ein international besetztes Programm zusammenzustellen und hat renommierte Fachleute aus der Schweiz, den USA und Deutschland nach Lübeck eingeladen.

Bei der eintägigen Veranstaltung geht es thematisch um das Ausloten der Möglichkeiten beim Bauen im Bestand. Die Architekturschaffenden bewegen sich dabei im Spannungsfeld zwischen der originalgetreuen Rekonstruktion einerseits und der freien Interpretation eines vorhandenen Kontextes andererseits. Die Referierenden werden anhand von Beispielen untersuchen, welche Strategien für das Weiterbauen im Bestand möglich sind, um zum einen auf zeitgenössische Anforderungen zu reagieren und zum anderen das kulturelle Erbe zu erhalten.

Zum Programm

„Ich freue mich, dass ich dem interessierten Jubiläumspublikum mit den Beiträgen meiner international renommierten Kollegen Prof. Dr. Dieter Schnell (Universität Bern) und Prof. Dr. Alan Lessoff (Illinois State University, USA) zwei Architekturhistoriker präsentieren darf, die versuchen werden, die historische Komponente beim Bauen im Bestand zu beschreiben. Es ist mir darüber hinaus eine große Freude, unseren interessierten Gästen weitere international bekannte Architekturschaffende ankündigen zu können. Sie werden in ihren Vorträgen ihre Positionen zum Bauen im Bestand anhand eigener Projekte darlegen. Im Einzelnen sind dies Prof. Donatella Fioretti, Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Petra Kahlfedt (Beuth Hochschule Berlin) und Prof. Hans Kollhoff, (ETH Zürich), die alle drei den Umbau von Berlin seit der Wende wesentlich mitgeprägt haben und dabei unterschiedliche, in der Fachpresse breit diskutierte Positionen vertreten. Zudem wird Prof. Quintus Miller (Università della Svizzera Italiana) mit seinen vielfach publizierten Projekten den Blick von aussen beisteuern.“, beschreibt Locher die hochkarätig besetzte Referentenliste.

Der Lübecker Bautag ist in die Jubiläumsfeier „125-Jahre Bauingenieurausbildung aus Lübeck‘ des Fachbereichs Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck eingebunden. Eine Teilnahme am Lübecker Bautag wird von der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein als halbtägige Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnahmegebühr für Architekten/ Architektinnen, Bauingenieure und Bauingenieurinnen beträgt 85,- Euro, für Studierende 10,- Euro.

www.th-luebeck.de/anmeldeformular-bautag-2021/

Kontakt für weitere Fragen:
Andrea Schauließ, TH Lübeck – FB Bauwesen
andrea.schauliess(at)th-luebeck.de

 

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Fachbereich Bauwesen
news-2468 Wed, 11 Aug 2021 14:18:00 +0200 Noch wenige freie Studienplätze an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-11-noch-wenige-freie-studienplaetze-an-der-th-luebeck/ Wer den Bewerbungsschluss für die zulassungsbegrenzten Studienangebote für das Wintersemester 2021/22 Ende Juli verpasst oder sich verspätet für ein Studium entschieden hat, erhält jetzt die Gelegenheit, sich auf einen der letzten freien Studienplätze in dieser Kategorie an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zu bewerben. In den zwei Bachelorstudiengängen Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie und Wirtschaftsingenieurwesen Online gibt es noch freie Plätze! Alles weitere dazu unter: www.th-luebeck.de/bewerbung.

Wie muss ein Eis zusammengesetzt sein, damit es nicht vom Stiel fällt? Oder: wie stelle ich einen Fruchtjoghurt her, bei dem sich die Schichten nicht vermischen? Wer innovative Lebensmittel entwickeln möchte, ist im Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie gut aufgehoben und sollte die Chance auf einen der letzten Studienplätze ergreifen. 

Studieninteressierte, die beispielsweise berufsbegleitend oder ortsunabhängig eine Hochschulausbildung genießen wollen, können sich auf freie Plätze im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Online bewerben. Dieser Bachelorstudiengang bildet die Studierenden zu gefragten Expertinnen und Experten unter anderem in der Unternehmensorganisation oder auch im Controlling und Rechnungswesen aus.

Zulassungsfreie Studiengänge

Zudem läuft die Bewerbungsphase für zulassungsfreie Studiengänge noch bis zum 31. August 2021. Studieninteressierte können sich für einen der unten aufgeführten Studiengänge online bewerben unter www.th-luebeck.de/bewerbung und die Einschreibeunterlagen über den Postweg an die TH Lübeck senden. Die zulassungsfreien Bachelorstudiengänge sind:

Die zulassungsfreien Masterstudiengänge (hierfür sind bereits erworbene Hochschulabschlüsse vorausgesetzt) sind:

 

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2467 Mon, 09 Aug 2021 08:38:00 +0200 Jetzt noch bewerben! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-08-09-jetzt-noch-bewerben/ Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck für den Lübecker Wissenschaftscampus Es ist Gründungszeit und für tolle Ideen und Konzepte winken Preise. Noch bis zum 23. August 2021 können Geschäfts- und Gründungsideen für den Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck AG unter gruenderpreis(at)gruendercube.de eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und des UKSH Campus Lübeck.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft Fachbereich Bauwesen Forschung und Transfer Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Forschung/Entwicklung
news-2463 Thu, 29 Jul 2021 12:32:00 +0200 Studien-Abschluss-Förderung für Absolvent:innen der LH³-Hochschulen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-29-studien-abschluss-foerderung-fuer-absolventinnen-der-lh3-hochschulen/ E. W. Kuhlmann-Stiftung unterstützt Graduierte für die Zeit danach Die E.W. Kuhlmann-Stiftung unterstützt mit insgesamt 5.000 Euro exklusiv die Absolventinnen und Absolventen der ‚Lübeck hoch 3‘- Hochschulen für die Zeit nach dem Studium. Studierende der Musikhochschule Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck oder der Universität zu Lübeck, die innerhalb des zweiten Halbjahres 2021 das Bachelor- oder Masterstudium erfolgreich abgeschlossen haben, können sich unkompliziert um die Förderung mit dem Titel „Studien-Abschluss-Preis“ bewerben. Dafür müssen sie lediglich ein Formular ausfüllen und nachweisen, dass sie im zweiten Halbjahr des Jahres 2021 eine Bachelor- oder Masterprüfung bestanden haben.
Antragsformular und Informationen finden sich unter www.studien-abschluss-preis.de

Nach dem Abschluss eines Studiums beginnt für Absolventinnen und Absolventen häufig eine schwierige Phase. Die BAFöG-Förderung und Stipendien laufen aus, die Studierendenwohnheime müssen verlassen werden. Gerade jetzt können die Graduierten jede finanzielle Unterstützung gebrauchen – sei es für eine Orientierungsphase, für einen Umzug oder auch, um den Freiraum zu haben, sich für weiterführende Studien oder eine akademische Laufbahn zu entscheiden.

Genau hier setzt die Studien-Abschluss-Hilfe der E.W. Kuhlmann-Stiftung an. Mit 500 Euro für einen Bachelor- und 1.000 Euro für einen Masterabschluss können Absolventinnen und Absolventen eine Anerkennung ihrer Leistungen und eine Unterstützung beim Übergang in die nächste Lebensphase erhalten. Mit der Auslobung der Studien-Abschluss-Hilfe für Absolventinnen und Absolventen der Lübecker Hochschulen unterstützt die E.W. Kuhlmann-Stiftung gezielt die Initiative „Lübeck hoch 3“ (kurz LH³). Darin haben sich die Musikhochschule Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck und die Universität zu Lübeck zusammengetan, um die Bedeutung von Wissenschaft und Kultur für die Gesellschaft sichtbar zu machen und zu stärken.

Die E.W. Kuhlmann-Stiftung wurde 1997 in Hamburg gegründet. Sie versteht die Unterstützung als ein soziales Investment, als „Hilfe zur Selbsthilfe für eine erfolgreiche Zukunft", wie die Stiftung informiert.

Über Lübeck hoch 3 (LH³)

LH³, die gemeinsame Initiative von Musikhochschule Lübeck, Technischer Hochschule Lübeck und Universität zu Lübeck, steht für Wissenstransfer, wechselseitigen Dialog und innovative Ideen. Das Projekt ist im Sommer 2020 gestartet und hat mit der Ausstellung „a BRIEF history“, dem Fotokunstprojekt „Inside Out – Wir sehen uns“ und der Ringvorlesung „Doktor Faustus in Wort und Ton“ erste erfolgreiche Projekte realisiert. Im Frühjahr 2021 startete unter dem Motto „Maschinen und Moral“ eine Veranstaltungsreihe zur Wissenschaftsethik. Seit Mai 2021 erscheint jeden Monat der interdisziplinäre Podcast „Gedankensprünge“ zu wechselnden Themen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Und jetzt ganz neu ergänzt die E.W. Kuhlmann-Stiftung die Initiative LH³, indem sie die Graduierten der Lübecker Hochschulen fördert.

Neben Projekten aus dem direkten Hochschulumfeld ist LH³ offen für Ideen von Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen. Voraussetzung für die Realisierung ist, dass sich mindestens zwei der drei Hochschulen inhaltlich an den Projekten beteiligen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Projektanträge einzureichen, finden Sie hier.

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news-2462 Wed, 21 Jul 2021 09:39:00 +0200 Hinter die Kulissen geschaut…! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-21-hinter-die-kulissen-geschaut/ Am Donnerstag, 22.07.2021 lädt das Labor für Immersive Medien der Technischen Hochschule Lübeck zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Das Team um Prof. Dr. Isabella Beyer und Dr. Daniel Sacristan geben um 14.00 Uhr im Kursaal des Atlantik Grand Hotels einen Einblick in die Entstehung von „kosmischen, runden Bildern“ zu einer 360°-Filmproduktion. Ein „Premium Preview“ eines 360° Konzertfilms im All gibt es anschließend in der mobilen Kuppel des Kursaals und in den Virtual Reality (VR) Brillen zu sehen.

Im Rahmen des „CLASSICAL BEAT Festivals 2021“ präsentieren die Technische Hochschule Lübeck und die Stiftung Classical Beat in einem Gemeinschaftsprojekt ein kosmisches Erlebnis in der virtuellen Realität. Vom 24. Juli - 26. Juli 2021 wird die virtuelle Realität täglich von 15:00 bis 18:00 Uhr auf der Backstage Festivalbühne im Garten des ATLANTIC Grand Hotel Travemünde präsentiert. Anschließend kann das virtuell Erlebte mit einem realen Spaziergang durch die Drehorte Gartenanlage des Atlantik Hotels und Strand ergänzt werden. 

Bei dem Projekt handelt es sich um 360°-Filmaufnahmen, die zunächst ein klassisches Konzert der Stiftung Classical Beat im historischen Ballsaal des Atlantik Grand Hotel Travemünde zeigen und dann ins All entführen.
Der Konzertfilm wurde während der strengen Corona Phase ohne Publikum aufgenommen. Der finnische Künstler Kimmo Pohjonen spielte darin im Live-Stream mit dem deutschen Orchester im Ballsaal des Atlantik Hotels. Beide Musikgruppen waren räumlich voneinander getrennt. In der 360 Grad-Produktion werden die Länder Finnland und Deutschland musikalisch und bildlich vereint.
Der 360 Grad Film wurde von Prof. Dr. Isabella Beyer und Dr. Daniel Sacristan produziert am Labor für Immersive Medien der Technischen Hochschule Lübeck.

„Mein Platz im Universum“ ist ein zweites virtuelles Erlebnis, welches in runden Bildern das Zusammenspiel von Wissen, Kunst und Musik zeigt. „Mein Platz im Universum“ ist ein Kulturprojekt. Es ist ein ästhetisches Erlebnis über die Rolle der Wissenschaft, die Suche nach Transzendenz und Wege zu einem erfüllten Leben, arrangiert in außergewöhnlichen Bildern zum Staunen und Genießen.
Eduard Thomas, langjähriger Direktor des Kieler Planetariums, verfasste die Textgrundlage in einem autobiographischen Gewand. Die Harfenistin Christine Högl komponierte die Musik für die keltische Harfe. Prof. Dr. Isabella Beyer entwickelte als künstlerische Leitung ästhetische Bildwelten, die Wort, Musik und Bild in ein sinnliches Gesamtkunstwerk überführen.

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news-2461 Mon, 19 Jul 2021 10:57:00 +0200 Start frei für die neue Möwe https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-19-start-frei-fuer-die-neue-moewe/ Digitaler Roll-out des neuen Rennwagens der Seagulls der TH Lübeck Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit haben die Seagulls, das Formula Student Team der TH Lübeck, ihren neuen Rennwagen am 16. Juli der Öffentlichkeit präsentiert. Für TH-Professor Sung-Won Choi, dem Betreuer der Seagulls, steht damit schon vor dem ersten Rennen fest: „Die Seagulls sind schon jetzt Gewinner, egal wie das Ergebnis der kommenden Events sein werden.“

Auch Yvonne Plaul, Kanzlerin der TH Lübeck, fand während des digitalen Live-Events lobende Worte: „Die Seagulls hatten ein Ziel, sie hatten einen Plan und sie haben sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Idee des Projektes zusammenschweißen lassen. Das ist ein großartiger Erfolg und darauf können Sie zurecht stolz sein. Wir sind es auf jeden Fall“, freute sich die Kanzlerin.

Unter dem Motto „Learning to fly" sind die Studierenden hochmotiviert in ihre zweite Saison gestartet. Herausgekommen sind diverse technische Weiterentwicklungen: So wurde der Rahmen um 14 cm gekürzt und das Gewicht um rund 10 kg auf etwa 260 kg reduziert. Auch die Elektrik wurde grundlegend anders konzipiert als beim Vorgängermodell. Dadurch konnten kleinere und kompaktere Systeme verbaut werden. Besonders rücksichtsvoll: Das Bremslicht verändert sich je nach Bremsstärke, so dass nachfolgende Fahrer:innen optimal gewarnt werden.

Im Sommer werden sich die Seagulls in Wettbewerben in Österreich und Deutschland mit anderen Formula Student Teams messen. Die TH Lübeck drückt die Daumen!

Die Seagulls Lübeck
Die Seagulls sind eine Gruppe von rund 35 engagierten Studierenden der TH Lübeck, die jedes Jahr einen Rennwagen entwerfen und bauen. Der Rennwagen wird auf internationalen Wettbewerben präsentiert. Das Team besteht sowohl aus Studierenden der technischen, als auch der nicht-technischen Studiengänge.

Die Formula Student
Die „Formula Student“ ist ein internationaler Konstruktionswettberwerb. Studierende entwerfen in jeder Saison einen Rennwagen, um damit auf Events in verschiedenen Kategorien gegen andere studentische Teams aus der ganzen Welt anzutreten.

Link zur Aufzeichnung des Roll-outs
https://seagulls-luebeck.de/roll-out-2021/

 

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Studierende
news-2443 Tue, 06 Jul 2021 09:23:00 +0200 Fraunhofer IMTE und TH Lübeck unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-06-fraunhofer-imte-und-th-luebeck-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung/ Kooperationsvereinbarung zwischen der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck und der Technischen Hochschule (TH) Lübeck vertieft Zusammenarbeit Was lange im Rahmen von projektbezogener Zusammenarbeit zwischen der Fraunhofer Einrichtung Lübeck und der TH Lübeck gut funktioniert hat, wird jetzt zwischen der Technischen Hochschule (TH) Lübeck, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, und der Fraunhofer Einrichtung „Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE“ auf institutionelle Basis gestellt.

Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften (AN) der TH Lübeck und die Lübecker Fraunhofer Einrichtung IMTE unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um ihre Zusammenarbeit in der Medizintechnik zu vertiefen. TH Lübeck Präsidentin Dr. Muriel Helbig und der Dekan des Fachbereichs AN, Prof. Stephan Klein, sagen zu der Unterzeichnung: „Wir freuen uns über diese herausragende Kooperation.“

Forschungsgruppe und Grundlagenforschung

In der Vereinbarung dreht es sich im Wesentlichen um den Aufbau des Themengebiets „Regulatory Affairs“ und um die dafür notwendige Schwerpunktprofessur in Person von Prof. Dr. sc. hum. Folker Spitzenberger. Der Professor soll das IMTE, neben seiner Lehrtätigkeit an der TH Lübeck, dabei begleiten und unterstützen, eine Forschungsgruppe für das Themengebiet Regulatory Affairs aufzubauen.

„Die neue IMTE-Forschungsgruppe Regulatory Affairs soll die Grundlagenforschung der Fraunhofer-Einrichtung begleiten. Beispielsweise um innovative Produkte zur Marktreife zu führen“, sagt Folker Spitzenberger zu den künftigen Aufgaben. Ein weiterer Punkt betreffe die regulatorisch wissenschaftliche Forschung.  „Wir arbeiten an den Stellen, wo bisher mit Blick auf die regulatorischen Vorgaben Verbesserungsbedarf besteht, um die Effizienz einer regulatorischen Strategie zu verbessern und so letztlich einerseits die Patientensicherheit zu erhöhen, aber andererseits auch den zügigen Marktzugang für innovative Produkte zu ermöglichen“, so Spitzenberger.

Qualitäts- und Sicherheitskonzepte unerlässlich

Das Gebiet Regulatory Affairs befasst sich mit den in der Medizintechnik außerordentlich wichtigen Fragen der Zulassung bzw. Konformitätsbewertung. Dabei spielen Qualitäts- und Sicherheitskonzepte für Medizinprodukte sowie Kenntnisse über die medizintechnischen, chemischen, biologischen, toxikologischen und klinischen Inhalte eine immer größere Rolle. Sie sind nach einer Entwicklung nicht nur bei der technischen Dokumentation unerlässlich, sondern auch bei einer optimalen Zulassungsstrategie für die Anwendung von Medizinprodukten.

Seit dem Jahr 2016 verfügt die TH Lübeck über einen eigenen Lehrstuhl für Regulatory Affairs für Medizinprodukte. Dieses relativ neue Fachgebiet gewann in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung, weil die Anforderungen an die Zulassungs- und Konformitätsbewertungsverfahren für Medizinprodukte einschließlich In-vitro-Diagnostika nicht nur in der Europäischen Union, sondern weltweit deutlich steigen.

Entwicklungsprojekte begleiten

Die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck konzentriert sich in Lübeck auf die ganzheitliche Bearbeitung von Fragestellungen der Individualisierten Medizintechnik, von der Grundlagenforschung über integrierte Entwicklung von Medizinprodukten für Diagnose- und Therapieanwendungen bis hin zum Gerätebau und der Anwendung personalisierter Instrumentierung in Klinik und Wirtschaft. Prof. Dr. Thorsten Buzug, Geschäftsführender Direktor des IMTE, unterstreicht die Relevanz der Kooperation: „Medizintechnische Grundlagenforschung bekommt ihren Wert erst dadurch, dass wir sie zum Wohle der Patienten anwenden können. Dazu gehört, dass wir die Zulassung im Blick behalten. Mit dieser Kooperation wird uns das auf ideale Weise gelingen. Die neue Gruppe Regulatory Affairs soll Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen sein, die marktnahe Entwicklungsprojekte mit dem IMTE planen.“

Beide Kooperationspartner sehen im Aufbau des Themengebiets Regulatory Affairs eine ideale Ergänzung zu den bisherigen Forschungs- und Entwicklungsinitiativen der beiden Wissenschaftseinrichtungen. In dem Kooperationsvertrag erklären beide Partnerinnen darüber hinaus die Absicht, die Zusammenarbeit im Bereich der in Lübeck sowohl in der Forschung als auch in der Industrie bedeutsamen Medizintechnik weiter auszubauen.

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Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
news-2442 Mon, 05 Jul 2021 08:10:00 +0200 Ostsee-Detektive – mit dem JuniorCampus unterwegs an der Ostsee https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-05-ostsee-detektive-mit-dem-juniorcampus-unterwegs-an-der-ostsee/ Bei bestem Wetter trafen 14 Vorschulkinder des St. Laurentius-Kindergarten der Kirchengemeinde Süsel mit Teammitgliedern des JuniorCampus der TH Lübeck am Ostseestrand von Sierksdorf zusammen und gingen gemeinsam auf Ostsee-Expedition. Auch das Thema „Unsere Ostsee“ fand unter dem Motto des JuniorCampus „Fragen, Forschen und Begreifen“ statt. Mit vielen Fragen, großem Forschungsdrang und natürlichem Interesse am Begreifen und Erfassen hatten die Kinder etwas ganz Besonderes im Sinn. Sie begaben sich als Ostsee-Detektive einen Tag lang mit Jochem Bohnet und Volker Geist vom JuniorCampus auf eine spannende Ostsee Expedition. Dabei gab es vieles zu erkunden, nicht nur am Strand. 

Mit Eimern und Schaufeln ausgestattet, machten sich die Kleinen unter Anleitung der beiden vom JuniorCampus auf den Weg, um den Lebensraum Ostsee zu erkunden. Gemeinsam kamen sie über Entdeckungen und Fundstücke vom Strand und aus dem Wasser zu Antworten auf ihre vielen Fragen: Wonach schmeckt die Ostsee? Welche Tiere leben an und in der Ostsee? Was ist ein Spülsaum und was findet sich so alles darin? Wie alt ist die Ostsee, wie groß ist sie u.v.m.?

Mit Erstaunen haben die Kinder festgestellt, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt, was im Wasser und am Strand herumliegt. Aber leider auch vieles entdeckt, was definitiv nicht dorthin gehört. Auch Umwelt und Umweltschutz sind Themen der Aktion „Unsere Ostsee“ des JuniorCampus, die im Rahmen einer Kooperation mit der Sparkassen-Stiftung zu Lübeck stattfand.

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Nachwuchsförderung
news-2441 Fri, 02 Jul 2021 11:13:00 +0200 Lübecker Salon https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-07-01-luebecker-salon/ Spezial-Ausgabe wurde live aus dem Casino gestreamt Das von der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und der IHK zu Lübeck gemeinsam initiierte Veranstaltungsformat „Lübecker Salon“ ist ein echter Klassiker. Seit rund 5 Jahren haben führende Unternehmerpersönlichkeiten aus der HanseBelt-Region und dem gesamten Schleswig-Holstein halbjährlich ein exklusives Forum, um sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Hochschulpräsidien auszutauschen und neue Ideen und Initiativen anzustoßen.

Lübecker Salon für alle

Die aktuelle Veranstaltung wurde erstmalig ins Digitale verlegt und damit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem der Salon aufgrund der Pandemie pausieren musste. Das Video in ganzer Länge ist ab sofort hier abrufbar: https://www.livestream.luebecker-salon.de/

Was erwartet Sie?

Gastgeberinnen waren auch dieses Mal wieder die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Frau Prof. Gillessen-Kaesbach und Dr. Muriel Helbig, die Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck gemeinsam mit Lars Schöning, dem Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck.

Die Talkgäste Stefanie Reis, Projektleitung Aktion Kulturfunke, Singer-Songwriter Florian Künstler sowie Poetry Slammer Lars Ruppel ließen das vergangene Jahr unter dem Thema „Gewinn und Verlust – Corona als Chance für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur“ Revue passieren. Moderiert wurde die Talkrunde von Theresia Lichtlein von der Technischen Hochschule Lübeck.

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news-2440 Wed, 30 Jun 2021 19:57:00 +0200 Studiengang des Monats: Informatik / Softwaretechnik https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-30-studiengang-des-monats-informatik-softwaretechnik/ Mit scheinbar einfachen Zahlen und Buchstaben komplexe Programme schreiben? Der Student Denzel hat seine Leidenschaft für die Informatik in der sechsten Klasse entdeckt. Jetzt studiert er Informatik / Softwaretechnik an der Technischen Hochschule (TH) Lübeck. Ob Programmieren, Datenbanken oder Webtechnologie-Projekte: an der TH Lübeck eignen sich die Studierenden sowohl Analysefähigkeiten als auch Design und die Realisierung von Softwaresystemen an. Aus simplen Begriffen und Ziffern entstehen so komplexe Programme, die in den verschiedensten Disziplinen benötigt werden. Informatik Student Denzel dazu:

Mich fasziniert an der Informatik die Möglichkeit, dass man mit wenigen Worten und auch Buchstaben, die man am Computer schreibt, scheinbar grenzenlose Möglichkeiten hat, viele Dinge zu erschaffen.

Erst einen Plan ausarbeiten, dann Programmieren   

Um ein komplexes Programm zu schreiben, reicht es nicht nur einzelne Probleme zu erkennen. Sie müssen im Gesamtzusammenhang gedacht werden. Die Studierenden müssen die Systeme aus Hard- und Software zusammendenken und sie so entwerfen, dass sie alle Anforderungen erfüllen. Denzel schildert seine Erfahrungen aus dem Studium:

Vor meinem Studium war mir noch gar nicht bewusst, wie viel Planung hinter einer Software steht. Seien es Ablaufdiagramme oder Klassendiagramme: man sollte nicht einfach drauf los programmieren. Man sollte sich tatsächlich Gedanken machen.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
news-2439 Tue, 29 Jun 2021 10:23:00 +0200 Die Deutschen und das liebe Geld! Inflation – Quo Vadis? https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-29-die-deutschen-und-das-liebe-geld-inflation-quo-vadis/ Eine Nachbetrachtung Rund 200 Teilnehmende folgten Mitte Juni 2021 trotz hochsommerlicher Temperaturen und Fußball-Europameisterschaft der Podiumsdiskussion der Technischen Hochschule (TH) Lübeck zum Thema „Die Deutschen und das liebe Geld: Inflation – Quo Vadis?“

Bereits zum achten Mal und wie immer in bewährter Besetzung mit Moderator Prof. Dr. Ulf J. Timm und Prof. Dr. Leef H. Dierks, beide vom Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der TH Lübeck sowie einem geladenen Gast mit Expertise, war die Online-Veranstaltung auch dieses Mal, wie im Vorjahr, in die ‚Virtuelle Projektzeit‘ des Fachbereichs eingebettet.

Mit seinem Impulsreferat lieferte Dr. Dierks, Professor für Finanzierung und internationale Kapitalmärkte, den interessierten Gästen Zahlen und Fakten als Wissensgrundlage für die Diskussion. In seiner Einführung unterschied Dierks zwischen der „gefühlten“ und der „tatsächlichen“ Inflation. Er vertrat darin vehement die These, dass die jüngst stark gestiegene Inflationsrate lediglich ein temporäres Phänomen darstellt.

Daraus entwickelte sich eine teils hitzig geführte Diskussion mit Dr. Jörn Eckhoff (Deutsche Bundesbank). Unter der professionellen Moderation von Dr. Ulf J. Timm, Professor für Betriebswirtschaftslehre, beteiligten sich Teilnehmende zahlreich mit Diskussionsbeiträgen.
Im Fokus dieser Beiträge standen Fragen, wie sich Kleinanleger:innen und Sparer:innen gegen die Inflation positionieren sollten und welche Auswirkungen mittel- und langfristig zu erwarten sind. Besonders intensiv und heftig wurde von den internationalen Gästen, u.a. zugeschaltet aus Mexiko, Spanien und USA, die Fragen diskutiert, in welchem Maße die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Rückkehr der Inflation verantwortlich ist und welche transnationalen Auswirkungen damit verbunden sind.

Eine weitere Podiumsdiskussion ist für Ende des Jahres 2021 geplant, voraussichtlich zu dem Thema „Die Rente ist sicher - und die Erde eine Scheibe“.

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Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft
news-2437 Thu, 24 Jun 2021 17:45:00 +0200 Forschung in die Gesellschaft tragen https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-24-forschung-in-die-gesellschaft-tragen/ D.Innova soll Wissens- und Technologietransfers befördern und die Mitwirkung der Zivilgesellschaft fordern und ermöglichen Wie bekommt man die Ideen und Ergebnisse aus der anwendungsorientierten Forschung in die Gesellschaft und in die Unternehmen? So lautet die zentrale Fragestellung des Talks „Innovationen zum Durchbruch verhelfen – Mit der Innovationsagentur D.Innova in eine nachhaltige Zukunft“, der am Freitag, dem 04. Juni 2021 online stattfand.
Mit dabei: TH Lübeck Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig und Prof. Hans Hennig von Grünberg, Professor für Wissens- und Technologietransfer an der Uni Potsdam, die gemeinsam mit Dr. Anna Christmann (Grüne), Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion und Kai Gehring (Grüne), Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschulen der Bundestagsfraktion, das Konzept D.Innova geschrieben haben. Im Webtalk diskutierten sie es mit über 100 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kulturwandel durch D.Innova?

„Forschung und Innovation haben gerade bei der Pandemiebewältigung gezeigt, wie systemrelevant sie sind“, so Gehring. Jedoch werden Ideen und Erkenntnisse nicht in ausreichender Weise in die Wirtschaft und in die Gesellschaft transferiert, erklärt von Grünberg.  Und auch Prof. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb und externer Kommentator des Webtalks moniert Rückgänge bei Innovationen im Mittelstand. Um diesen langjährigen Trend zu brechen, benötige es andere Strukturen.

Die D.Innova soll eine Lücke im deutschen Fördersystem schließen. Auf Dauer angelegt und losgelöst von Ministerien macht sie Forschungsergebnisse systematisch, flexibel und hochschultypenübergreifend für andere nutzbar. So sollen neben Hochschulen und Forschungseinrichtungen beispielsweise Kommunen, Unternehmen und Vereine unterstützt werden. Konkret fördert sie anwendungsorientierte Forschungsprojekte und betreibt aktives Innovationsmanagement. Start-ups werden nicht nur vor und während ihrer Gründung, sondern insbesondere auch in der Nachgründungsphase betreut. Neben diesen konkreten Vorhaben geht es um nicht weniger als einen kulturellen Wandel: Der anwendungsorientierten Forschung soll zukünftig Renommee zuteilwerden, das bislang eher grundlagenorientierten Forschungsvorhaben zukommt.

„Der langfristige Kulturwandel hin zur Anerkennung der anwendungsorientierten Forschung ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, so Helbig. „Nur wenn uns das als Wissenschaftsgemeinschaft gelingt, lassen sich mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für anwendungsorientierte Projekte begeistern.“ Forschung und Innovation solle man entgegen der derzeitig in Deutschland üblichen Strukturen zusammendenken, bestätigt auch Harhoff. Diesen Aspekt beobachten die Teilnehmenden auch bei vergleichbaren Agenturen anderer Länder. „Eine eigene nationale Agentur würde uns beispielsweise bei EU-Förderanträgen enorm helfen“, sagt Helbig. „Bei ihrer Konzeption müssen wir unsere internationale Expertise und die weltweiten Netzwerke unserer regionalen Innovationscluster nutzen. Beispielsweise die Deutschen Innovations- und Wissenschaftshäuser des DAAD bieten dafür sehr gute Anknüpfungspunkte.“

Kritikpunkte

Bei allem Lob für das Konzept blieb jedoch auch Raum für kritische Stimmen. So wurde über die Sinnhaftigkeit einer zentralen Agentur gegenüber agilen, regionalen Innovationsstrukturen diskutiert. Von Grünberg stellt klar, dass die zentrale Agentur u.a. auch regionale Cluster beflügeln solle und es beides, die zentrale Agentur und die dezentrale Struktur brauche.

Auch die Sorge, dass Regularien die D.Innova zu stark ausbremsen könnten, wurde in der Diskussion mehrfach geäußert. „Wir müssen es schaffen, Freiräume für eine agile Agentur zu schaffen“, appelliert Harhoff.

Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die Abgrenzung zu anderen Agenturen des Bundes, wie beispielsweise der Agentur für Sprunginnovationenen (SprinD) kein Problem sei, da die D.Innova stärker „in die Fläche ginge“.

Diskutiert wurde, ob die D.Innova sich nicht zu viel zumute. „An diesem Punkt ist etwas Wahres dran“, so Christmann in ihrem Abschlussstatement. Die Punkte sollen nun in die weitere Ausarbeitung des Konzeptes integriert werden.

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Forschung und Transfer
news-2435 Wed, 23 Jun 2021 12:09:00 +0200 Der Umwelt zuliebe – ein Transformationsbaum bekommt ein Zuhause an der TH Lübeck https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-23-der-umwelt-zuliebe-ein-transformationsbaum-bekommt-ein-zuhause-an-der-th-luebeck/ Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit haben Studierende der Gruppe ‚Students for Sustainability‘, kurz ‚S4S‘, einen Baum ausgesucht, der auf dem TH Campusgelände als ein Transformationsbaum gepflanzt wurde. Auf Empfehlung und in Absprache mit der TH-Campusimkerei fiel die Wahl auf eine Robinie, die als bienenfreundliche Pflanze gilt, eine Bereicherung für Insektenarten ist und deshalb sehr für Nachhaltigkeit steht.

Absolventin Nele Hoge, ehemaliges Vorstandsmitglied des ‚netzwerk n‘ und Masterstudentin der TH Lübeck, hat den Kontakt zur Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Mitte (RENN.mitte) hergestellt, die einen Transformationsbaum als Preis im Rahmen des Wettbewerbs ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ gestiftet hat. Die S4S-Gruppe der TH Lübeck überzeugte mit ihrem Engagement im netzwerk n für eine nachhaltigere Hochschule und wurde mit der Baumspende für die TH Lübeck ausgezeichnet.

Nele Hoge, die die Spendenaktion begleitete und die Pflanzung des Transformationsbaums tatkräftig unterstützt hat, erläuterte die Ziele des netzwerk n: „Der bundesweit agierende Verein ‚netzwerk n‘ bringt Nachhaltigkeit und Klimaschutz an die Hochschulen – in Lehre, Forschung, Betrieb, Governance und Transfer. Das Netzwerk verbindet Menschen, vermittelt Wissen und Good Practices, setzt kreative Impulse und motiviert zum gemeinsamen Handeln für Hochschulen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft übernehmen. Die Debattenreihe ‚perspektive n‘ des Vereins, die seit 2019 auch an der TH Lübeck stattfindet, wurde durch RENN.mitte als ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ und als ‚Transformationsprojekt‘ ausgezeichnet. Ein Teil des Preises ist die Pflanzung eines Baumes.“

„Als Veranstalter des Wettbewerbs ‚Projekt Nachhaltigkeit‘ freuen wir uns, dass ‚netzwerk n‘ mit der TH Lübeck ein nachhaltiges Zuhause für ihren Transformationsbaum gefunden hat“, so Josef Ahlke, Konsortialführer von RENN.mitte. „Wir schätzen die Arbeit von ‚netzwerk n‘ und die Nachhaltigkeitsbestrebungen der TH Lübeck sehr. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil für eine nachhaltige Transformation und den Wandel unserer Gesellschaft.“

TH-Vizepräsident Prof. Dr. Henrik Botterweck freute sich über die nachhaltige Initiative der Studierenden, über die Auszeichnung und über den neuen Baum auf dem Campus.
„Ich freue mich über das Engagement der Studierenden der TH Lübeck für die Zukunft unseres Planeten und damit unserer Gesellschaft - besonders über die Multiplikatorwirkung durch ihre Netzwerkinitiativen und Aktivitäten: das Pflanzen eines Baumes mag eine kleine, symbolische Tat sein, aber jede nachhaltige Veränderung und Weiterentwicklung beginnt mit einer Idee und Bildern, die diese vermitteln und greifbar machen“, sagte Botterweck.

Unter fachmännischer Anleitung durch den Gärtnereibereich der Lübecker Marli Werkstätten GmbH, pflanzten Nele Hoge und Arieta Jahnke, Campusmanagement der TH Lübeck sowie mit tatkräftiger Unterstützung und unter strengen Augen von ‚Campusguides‘ das Bäumchen unweit des vor zwei Jahren gespendeten Apfelbaumhains.

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news-2433 Tue, 22 Jun 2021 15:38:00 +0200 Erfolgreiche Forschungskooperation zwischen TH Lübeck und TraveKom im Prozess der digitalen Transformation Lübecks https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-22-erfolgreiche-forschungskooperation-zwischen-th-luebeck-und-travekom-im-prozess-der-digitalen-transformation-luebecks/ Nach neun Monaten wurde die Forschungskooperation zwischen dem Institut für Interaktive Systeme (ISy) der Technischen Hochschule Lübeck und der TraveKom, einem digitalen Dienstleistungsunternehmen des Stadtwerke Lübeck Konzerns, erfolgreich beendet. In der Forschungskooperation unterstützt das ISy der TH Lübeck die TraveKom wissenschaftlich bei der Entwicklung und dem Aufbau einer Medienwerkstatt für Lübecker Verwaltungsmitarbeitende und Lehrkräfte. Hintergrund dieser Zusammenarbeit ist die digitale Strategie der Stadt Lübeck, in deren Rahmen die Medienwerkstatt, beauftragt und mitfinanziert durch die Hansestadt, eine wichtige Säule im Prozess der digitalen Transformation Lübecks ist.

Die Ergebnisse der Forschungskooperation sind innovative digitale Schulungs- und Weiterbildungsangebote für Verwaltungsmitarbeitende sowie eine Pilotplattform, die mit zukünftigen digitalen Aus- und Weiterbildungsangeboten des Landes Schleswig-Holstein technisch verknüpfbar ist.

Jenny Scharfe, Product Owner Business Development & Smart City, TraveKom: „Wir freuen uns sehr über die Forschungskooperation mit der Technischen Hochschule Lübeck. Wir wollen die Menschen befähigen, die digitalen Möglichkeiten in ihrem Arbeitsumfeld bestmöglich zu nutzen. Unsere Lernkonzepte sollen auf dem aktuellen Stand der technologischen Entwicklung und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Das macht die Zusammenarbeit mit der TH Lübeck für die Konzeption des Lehrangebotes der Medienwerkstatt so wichtig.“

Bereits bei der Vorstellung der digitalen Strategie Lübecks hatte Bürgermeister Jan Lindenau im Jahr 2018 auf die Vorteile einer intelligent vernetzten Stadt hingewiesen. Am Ende der digitalen Strategie stehe eine Verbesserung in allen Bereichen des Lebens, für Verwaltung, Verkehr, Bildung u.v.m. Ein intelligent vernetztes Lübeck erhöhe die Lebensqualität, verbessere die Wirtschaftssituation sowie die generelle Zukunftsfähigkeit als urbanen Lebensraum und biete darüber hinaus Lösungen für bevorstehende Herausforderungen, so Lindenau damals.

Juleka Schulte-Ostermann, Erziehungswissenschaftlerin und Projektentwicklerin am Institut für Interaktive Systeme sagt über die Herausforderungen in diesem Projekt:

„Im Mai 2020 haben wir unsere Forschungsarbeit gestartet. Wir sind schnell von der Bedarfserfassung der Weiterbildungsthemen und der Frage, ob diese von den Verwaltungsmitarbeitenden in Präsenz-, Online- oder in Blendet-Learning-Formaten benötigt werden, über die Curriculum-Entwicklung hin zum Plattformdesign und -entwicklung vorangeschritten. Dabei hat Corona nochmal dezidiert aufgezeigt, wie wichtig das Thema digitale Fähigkeiten und digitale Weiterbildung ist.“ 

Allen Beteiligten war klar, so Schulte-Ostermann weiter, dass die Forschungskooperation auch einen Wissenstransfer beinhalten muss. Dabei ging es zum Beispiel um die Integration von Open-Educational-Resources-Content in die Plattform, die Berücksichtigung des Datenschutzes sowie die Dokumentation der notwendigen technischen Infrastruktur für den Betrieb der Weiterbildungsplattform und deren Schnittstellen zu anderen auf Landes- oder auch Bundesebene entstehenden digitalen Weiterbildungsplattformen.

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Forschung/Entwicklung
news-2432 Mon, 21 Jun 2021 12:51:00 +0200 Forschen in der Kita! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-21-forschen-in-der-kita/ Ev.-Luth. Kindergarten Pusteblume ist neuer MINT-Netzwerkpartner des JuniorCampus Der Ev.-Luth. Kindergarten namens Pusteblume ist neuer MINT-Netzwerkpartner des JuniorCampus. Bereits am 11.06.2021 wurde die Kita erstmals als offizieller Netzwerkpartner des JuniorCampus ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt für zwei Jahre, kann danach erneuert werden und ermöglicht zukünftig eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem JuniorCampus und dem Kindergarten.
Die Auszeichnung wird verliehen, wenn sich Kitas, Kindergärten und andere Vorschuleinrichtungen regelmäßig und täglich mit Fragen und Antworten aus Naturwissenschaft, Technik und Informatik befassen.

Unter dem Motto des JuniorCampus ‚Fragen, Forschen und Begreifen‘ war es bei allen Netzwerkspartnereinrichtungen der Fall. So nun auch bei den Kindern der Kita-Pusteblume. Täglich und ganz selbstverständlich haben sie in Begleitung und mit Unterstützung ihrer Erzieher:innen gefragt, experimentiert und geforscht und haben darüber selbstständig nach Antworten gesucht. Die Betreuer:innen in den Kitas haben sich ihr MINT-Wissen in regelmäßigen Fortbildungen bei JuniorCampus angeeignet, auch das ist Voraussetzung für die Anerkennung als Netzwerkpartner.

Über den Status Netzwerkpartnerschaft und den täglichen Fragen, dem regelmäßigen Forschen und Begreifen werden Kinder für die faszinierende Welt der MINT-Fächer begeistert. Im Mittelpunkt steht das regelmäßige und spielerische Eintauchen in Lebenswelten, um so Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Die Kinder erleben aktiv die Welt um sie herum und erfahren, wie spannend und herausfordernd Wissenschaft sein kann.

 

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Nachwuchsförderung
news-2431 Thu, 17 Jun 2021 12:32:00 +0200 Verbundprojekt Onlinecampus Pflege startet https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-17-verbundprojekt-onlinecampus-pflege-startet/ Universitäten Osnabrück, Hildesheim und die Technische Hochschule Lübeck wollen Pflegekräfte online qualifizieren HILDESHEIM/OSNABRÜCK/LÜBECK - Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeits- und Berufswelt Pflegender grundlegend und bedarf einer ständigen Weiterqualifizierung. Trotz einer Vielzahl kommerzieller Anbieter im E-Learning-Bereich steht die systematische Integration digitaler Lehr- und Lernformen für die berufliche Pflege erst am Anfang. Das jüngst gestartete Verbundprojekt „Onlinecampus Pflege“ der Universitäten Hildesheim, Osnabrück und der Technischen Hochschule Lübeck will mit einer digitalen Weiterbildungsplattform diese Lücke schließen.

„Die rasanten Fortschritte der Digitalisierung stellen die berufliche Pflege vor neue Herausforderungen. Die Entwicklungen beeinflussen bereits heute zahlreiche Versorgungsprozesse. Dennoch ist die digitale Teilhabe beruflich Pflegender stark eingeschränkt“, beschreibt Prof. Dr. Anne Meißner vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim die derzeitige Situation. „Zudem fehlen mitunter Konzepte für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien für diese spezifische Berufsgruppe, genauso wie einschlägige Kompetenzen aufseiten der Lehrenden.“ Wie sind innovative Lehr- und Lernformen aufzubereiten und umzusetzen, um den besonderen Spezifika der beruflichen Pflege bestmöglich gerecht zu werden? Diese leitende Forschungsfrage begleitet die Entwicklung und Erprobung der digitalen Weiterbildungsplattform der drei Hochschulen.

Pflegekräfte online qualifizieren

„Der Onlinecampus Pflege soll es Pflegenden ermöglichen, Potential und Grenzen digitaler Technologien in der pflegerischen Versorgung kennen und verstehen zu lernen und diese dadurch selbstgestalterisch in die Pflege zu integrieren“, erläutert Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler vom Institut für Gesundheitsforschung und Bildung der Universität Osnabrück das Projekt.

Der „Onlinecampus Pflege“ wird Inhalte zu den Themen rund um die Digitalisierung von Pflege und Versorgung bereitstellen, zum Beispiel zu Gesundheits-Apps, virtueller Realität, Robotik, Künstliche Intelligenz. Die besonderen Charakteristika der pflegerischen Interaktion (personenbezogene Dienstleistung, Interaktionsarbeit, komplexe Versorgungsarrangements, Wissensbasierung über externe und interne Evidenz, Nicht-Standardisierbarkeit, hoher Körperbezug) finden dabei eine besondere Beachtung.

Hinzu kommt, dass Pflegende sich im „Onlinecampus Pflege“ arbeitsplatznah oder in arbeitsfreien Zeiten in kleinen Schritten weiterbilden können. Aufgrund der Arbeitsorganisation im Schichtbetrieb und den oft schwierigen Möglichkeiten längerer Auszeiten für Weiterbildung wird das Angebot asynchron und mobil nutzbar als Selbstlernangebot konzipiert.

„Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz, spielerischer Elemente und niedrigschwellig zu absolvierender sogenannter Learning Nuggets im Onlinecampus Pflege ist eine verbesserte Weiterbildungsmotivation und eine geringere Abbruchquote zu erwarten“, beschreibt Prof. Dr. Monique Janneck vom Institut für Interaktive Systeme der Technischen Hochschule Lübeck das Konzept. Die MOODLE-basierte Weiterbildungsplattform der TH Lübeck dient als Basis für den Onlinecampus Pflege. Projektergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Neben dem wissenschaftlichen Fortschritt und erwarteten Erkenntnisgewinn zu innovativen Lehr- und Lernformen im digitalen Weiterbildungsraum der Pflegebranche werden die Funktionalitäten der MOODLE-Community nachhaltig und fächerübergreifend als Open-Source-Entwicklungen zur Verfügung gestellt. Prof. Janneck: „Ein Content-Tausch beziehungsweise eine Weiterverwendung und Bearbeitung von Content ist über verschiedene Institutionen und Fachbereiche hinweg möglich. Innovative und neue Funktionalitäten führen zu einem Mehrwert für derzeitige und zukünftige User dieser und anderer MOODLE-basierter Plattformen.“

Das Projekt wird von Akteursgruppen und Interessenvertretungen der Pflegelandschaft unterstützt. Dazu gehören die Pflegekammern der Länder sowie die Bundespflegekammer, primärqualifizierend ausbildende Hochschulen (Fachhochschule der Diakonie, Ev. Hochschule Berlin) und Leistungserbringer in Pflege und Versorgung (Bernward Krankenhaus Hildesheim, Franziskus Hospital Bielefeld, medi terra GmbH). Beraten wird das Projekt von Althammer & Kill (Datenschutz & Datensicherheit), und der Hochschule Furtwangen (Technikwissenschaft). Die Projektentwicklung lässt sich auf den Sozialen Medien verfolgen: #OnlinecampusPflege.

Weitere Informationen zum Projekt: www.onlinecampus-pflege.de

Onlinecampus Pflege präsentiert sich auf dem Digitaltag 2021

Erstmalig präsentiert sich der „Onlinecampus Pflege“ am Freitag, 18. Juni um 15:00 Uhr auf dem Digitaltag 2021 (www.digitaltag.eu). Das Verbundprojekt ist auf drei Jahre angelegt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie „INVITE – Innovationswettbewerb Digitale Plattform berufliche Weiterbildung“ gefördert (FKZ 21INVI09). Projektträger ist das Bundesinstitut für Berufsbildung. Weitere Informationen zum Projekt erteilen die Ansprechpartner (E-Mail: kontakt(at)onlinecampus-pflege.de).

Über den Forschungsverbund Onlinecampus Pflege

Der Forschungsverbund Onlinecampus Pflege (OnCaPflege) setzt sich zusammen aus dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim (Prof. Dr. Anne Meißner), dem Institut für Interaktive Systeme der Technischen Hochschule Lübeck (Prof. Dr. Monique Janneck) und dem Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Fachbereich Pflegewissenschaft der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler).

Ansprechpartner:innen:

Prof. Dr. Anne Meißner, Universität Hildesheim
Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Fachgebiet Pflege und Versorgungsorganisation
E-Mail: anne.meissner(at)uni-hildesheim.de

Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Universität Osnabrück
Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Fachgebiet Pflegewissenschaft
E-Mail: manfred.huelsken-giesler(at)uni-osnabrueck.de

Prof. Dr. Monique Janneck, Technische Hochschule Lübeck
Wissenschaftliche Direktorin
Institut für Interaktive Systeme (ISy)
E-Mail: monique.janneck(at)th-luebeck.de

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news-2430 Wed, 16 Jun 2021 16:45:00 +0200 Digitales, Künstliche Intelligenz und Informatik! https://www.th-luebeck.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/2021-06-16-digitales-kuenstliche-intelligenz-und-informatik/ Digitalisierung gemeinsam gestalten - Beiträge der TH Lübeck zum Digitaltag am 18.06.2021 für Studieninteressierte und Unternehmen Wer sich über das Thema Digitalisierung mit ihren vielen Facetten informieren möchte, kann dieses nicht nur am Digitaltag (https://digitaltag.eu/) am 18.06.2021 machen. Auch im Rahmen der Hybriden TH Woche (www.th-luebeck.de/th-woche) informieren TH-Professoren über Grundlegendes zu Digitalem, Künstliche Intelligenz (KI) oder Theoretischer Informatik.

Am 18.06.2021, von morgens 08.30 Uhr bis in den Abend, informieren Wissenschaftler:innen der TH Lübeck auf dem jährlich stattfindenden sogenannten Digitaltag. In diesem Jahr gibt es mehr als 2.000 Aktionen deutschlandweit.

Die TH Lübeck ist mit insgesamt sechs Beiträgen vertreten und erweitert mit den zum Teil als Kurzvorträge deklarierten Inhalten das Angebot der TH Woche. Besonders zwei Vorträge der Professoren Stefan Krause und Andreas Schäfer haben ihren Platz im Programm der hybriden TH Woche gefunden und informieren über KI und Informatik.

Weitere vier Beiträge sind fachlich eher für Unternehmen interessant, die sich mit Anwendungen aus dem Gebiet der KI befassen, sei es bei der Einführung von KI ins Unternehmen, bei der Erstellung von KI-Konzepten mit einem eignen KI-Werkzeugkasten, mit der IT-Sicherheit oder den vielen Anwendungen der KI.

Prof. Stefan Krause, Technischen Hochschule Lübeck, setzt in seinem Kurzvortrag „Künstliche Intelligenz: Was ist das?“ keine Fachkenntnisse voraus. Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Doch was ist das eigentlich? Krause erklärt, was dahintersteckt. Er vermittelt ein Bild davon, um was es sich bei der „Künstlichen Intelligenz (KI)“ handelt. Anhand von Beispielen geht er den Fragen nach: Was versteht man unter KI? Wie funktioniert KI? Was kann KI (bislang) nicht? Natürlich gibt der Professor auch die Antworten.
Unter dem Titel: „Answer to Life, the Universe and Everything“ hält Professor Andreas Schäfer einen Kurzvortrag zu Theoretischer Informatik. Computer erkennen Menschen und Katzen und spielen Schach und Go. Aber es gibt Probleme, die man nicht durch Programme lösen kann oder von denen noch immer unbekannt ist, wie effizient sie lösbar sind. Und diese Probleme sind nicht so exotisch wie man denken würde - dank theoretischer Informatik!

Für Unternehmen
Prof. Horst Hellbrück und Jessica Brandenburger sind zum Thema „Digital & vernetzt – Wie können Prozesse in kleinen- und mittelständischen Unternehmen digitalisiert werden?“ aus dem Projekt Mittelstand 4.0 des Kompetenzzentrums Kiel mit dabei. Sie berichten im Vortrag darüber, wie das letzte Jahr viele Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt hat. Viele Prozesse wurden digitalisiert - Meetings und Veranstaltungen fanden und finden noch überwiegend online statt. Sie stellen fest, dass die Digitalisierung in Zeiten wie dieser unterstützen kann – Prozesse können transparent dargestellt und digital gesteuert werden. Wie es geht, darüber informieren Hellbrück und Brandenburger.

Prof. Horst Hellbrück und Swen Leugner stellen unter dem Titel: „Digitale Labtour IoT und Usability“ ein weiteres Projekt aus dem Mittelstands Kompetenzzentrum Kiel vor. Dabei referieren sie über die Möglichkeiten des „Internet der Dinge“ und den vielen neuen Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Was sind eigentlich die Dinge und woher kommen sie? Wie können die Dinge eingesetzt werden? Bei einer digitalen Labtour gehen sie auf Technologien der Vernetzung & Ortung ein und nehmen Interessierte gern mit auf einen Rundgang durch das Usability Labor.

Lisa Neumann, Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin referiert über „Methoden aus dem Digitalisierungs-Werkzeugkasten“, ebenfalls aus dem Projekt Mittelstand 4.0 des Kompetenzzentrums Kiel. Neumann stellt aus ihrem Werkzeugkasten verschiedene Tools vor, mit denen die Wirtschaftlichkeit digitaler Transformation ermittelt werden kann, um Risiken und Chancen im Prozess der Digitalisierung effektiv steuern zu können. Dieser Vortrag ist besonders interessant für kleine und mittelständische Unternehmen.

Bei Prof. Dr. Sören Werth, Felix Lohse und Lars Vosteen geht es im Vortrag: „IT-Sicherheit - Was nun? Experten unterstützen bei der richtigen Priorisierung“ (auch ein Projekt im Gefüge des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kiel) um Chancen aber auch um Risiken der Digitalisierung und der IT-Sicherheit. Sie stellen die Frage, was wäre wenn… Daten nicht mehr verfügbar sind? Keine E-Mails mehr, Kundendaten sind nicht mehr im Zugriff, keine Aufträge einsehbar. Es führt also kein Weg an einer Beschäftigung mit dem Thema IT-Sicherheit vorbei. Dabei gehen sie der Frage nach, wie in IT-Sicherheit einzusteigen ist und welche Kenntnisse erforderlich sind. Hier sind Checklisten gefragt, die sie vorstellen.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik