Forschungsprojekt Verhaltensökonomik

Behavioural Economics

Behavioural Economics im Forschungsprojekt Verhaltensökonomik, Prof. Dr. Leef H. Dierks und Sonja Tiggelbeck

Spätestens seit der Verleihung des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften 2017 an Richard H. Thaler sind verhaltensökonomische Experimente (wieder) in aller Munde. Die Verhaltensökonomik (Behavioural Economics) beschäftigt sich mit der Schnittmenge zwischen wirtschaftswissenschaftlicher Theorie und menschlichem Verhalten; sie untersucht beispielsweise, warum wir mit Geld so umgehen, wie wir es tun.

Pioniere der Behavioural Economics wie u.a. Amos Tversky und Daniel Kahneman zeigten bereits in den 1970er Jahren, dass Menschen sich nicht immer so verhalten, wie es das Standardmodell der Ökonomik mit den Annahmen einer grenzenlosen Rationalität und eines strikten Eigennutzes voraussagt. In einfachen Experimenten gelang es, zahlreiche Verhaltensverzerrungen, d.h. systematische Abweichungen des Entscheidungsverhaltens von der Prognose des Standardmodells, nachzuweisen.

Ziel dieses Projektes, welches die einmalige Möglichkeit bietet, Aspekte zahlreicher Disziplinen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (z.B. Investition und Finanzierung, Marketing, Marktforschung (Consumer Behaviour), Human Ressource Management, Statistik wie auch Wirtschaftsethik und Wirtschaftspsychologie) miteinander zu verbinden, ist ein verbessertes Verständnis der Art und Weise wie Individuen (ökonomische) Entscheidungen treffen.

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