Festakt zum einjährigen Bestehen des Regionalbüros von ArbeiterKind.de an der TH Lübeck

Organisation für Studierende der ersten Generation verstärkt Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

V.l.n.r.: Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der TH Lübeck, Nadine Lauterbach, Bundeslandkoordinatorin Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, und Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de. Foto: ArbeiterKind.de/Eva König

Seit September 2018 ist ArbeiterKind.de, Deutschlands größte gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Studierenden der ersten Generation, mit einem Regionalbüro in Lübeck vertreten. Die Regionalstelle wird durch die SKala-Initiative gefördert, einer Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. Die Technische Hochschule Lübeck bietet Unterstützung und stellt in ihren Räumlichkeiten ein Büro zur Verfügung. Die hauptamtliche Regionalkoordinatorin Nadine Lauterbach stärkt das Ehrenamt vor Ort und baut die Kontakte zu Bildungsinstitutionen in der Region aus, um noch mehr Schülerinnen und Schüler aus Nicht-Akademikerfamilien zu unterstützen.

In den Regionen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein bestehen derzeit sechs ArbeiterKind.de-Gruppen, die regelmäßig Angebote machen und für Fragen und informelle Gespräche zur Verfügung stehen. Die Gruppe Rostock erhält verstärkt Anfragen für Schulvorträge, während sich in Flensburg neue Messeauftritte und Vorträge an Hochschulen besonders gut entwickeln. Geplant ist der weitere Ausbau des ehrenamtlichen Engagements, um Ratsuchende in Schulen und Hochschulen noch besser zu erreichen.

Bei dem heutigen Festakt zum einjährigen Bestehen des Regionalbüros wurde vor allem das Engagement der ehrenamtlich Engagierten vor Ort gewürdigt und die Bedeutung eines Regionalbüros vor Ort für die gemeinnützige Arbeit verdeutlicht. „Ich danke und bewundere ArbeiterKind.de für elf Jahre herausragende Leistungen. Ein besonders herzlicher Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, Freunden und Förderern. Sie ermöglichen einzelnen Menschen ihre persönliche Bildungsbiographie – und sie ermöglichen es uns als Hochschulen, gute Studierende unabhängig von ihrer sozialen Herkunft für unsere Gesellschaft zu qualifizieren“, äußerte sich Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck.

Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, sagte: „Wir freuen uns sehr, nun auch mit einem Regionalbüro in Lübeck vertreten zu sein. So können wir in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein unsere Aktivitäten verstärken und die ehrenamtlich Engagierten bei ihrem Engagement vor Ort betreuen. Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Stärkung des Ehrenamts vor Ort durch ein hauptamtliches Koordinationsbüro die Qualität, Wirkung und die Reichweite des Engagements entscheidend vorantreibt. Dadurch steigen die Chancen, noch mehr Schülerinnen und Schüler aus Nicht-Akademikerfamilien in den beiden Regionen zu ermutigen und zu unterstützen.“

ArbeiterKind.de ist die größte bundesweite, gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Studierenden der ersten Generation und informiert seit 2008 Interessierte über Studieneinstieg, Finanzierungsmöglichkeiten, Studienwahl und -organisation. Dabei möchte ArbeiterKind.de gerade junge Menschen aus Familien ohne akademische Tradition den Zugang zu Hochschulen und Universitäten erleichtern. Die gemeinnützige Organisation wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Engagementpreis. Im Oktober 2018 erhielt Gründerin und Geschäftsführerin Katja Urbatsch das Bundesverdienstkreuz. Mittlerweile engagieren sich bundesweit rund 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen, die meist selbst die Ersten in ihren Familien sind, die studieren oder studiert haben.

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