TH Lübeck wieder Ausrichterin der internationalen geldpolitischen Konferenz in Madrid

Prof. Dr. Leef H. Dierks, Initiator der hochkarätig besetzten internationalen Tagung

Internationale geldpolitische Konferenz in Madrid. Foto: TH Lübeck

Zwei THL-Vertretungen aus dem Norden. Foto: Univ. RJC

Sonja Tiggelbeck auf dem Internationalen Podium. Foto: TH Lübeck

Am 7. und 8. November 2019 fand in Spanien, Madrid, die 3rd Madrid Conference on Austrian Economics statt. Die hochkarätig besetzte Konferenz wurde in gemeinsamer Verantwortung von der Technischen Hochschule Lübeck, Prof. Dr. Leef H. Dierks, Professor für Internationale Kapitalmärkte am Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft und seinem Kollegen von der Universidad Rey Juan Carlos, Prof. Dr. Jesús Huerta de Soto, ausgerichtet.

Wie schon in den Vorjahren erfreute sich die Konferenz auch 2019 einer großen Beliebtheit beim Fachpublikum. Zahlreiche Fachleute der europäischen Geld- und Finanzwirtschaft waren aus dem In- und Ausland angereist, um leidenschaftlich und kompetent über geldtheoretische und geldpolitische Sachverhalte zu diskutieren.

Dierks: „Die hohe Zahl und die Qualität der eingereichten wissenschaftlichen Beiträge und die leidenschaftlichen Debatten, die sich z.T. bis spät in die Nacht erstreckten, zeigen, dass es einen unverändert großen Gesprächsbedarf gibt. Gerade in Anbetracht eines moderaten Wirtschaftswachstums, trotz fortdauernder Nullzinspolitik der Europäischen Zentral Bank (EZB), erwarten die Menschen zu Recht Lösungsvorschläge: Wenn die geldpolitischen Instrumente, die der EZB zur Verfügung stehen, nicht mehr ausreichen – was folgt dann? Sollte Deutschland u. U. seine „schwarze Null“ aufgeben? Unsere Aufgabe ist es, Auswege aufzuzeigen.“

Unterstützung erhielt Dierks von seiner Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sonja Tiggelbeck, die in Madrid erste Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit zur Verhaltensökonomie (Behavioural Finance) vorstellte: „Die Möglichkeit, eigene Hypothesen vor einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und zu diskutieren, ist einerseits eine große Herausforderung, andererseits jedoch sehr aufschlussreich und bereichernd, da andere Perspektiven und Herangehensweisen zu ganz anderen Befunden führen können“, so Tiggelbeck.