Cross-Table-Dinner - eine Netzwerkidee mit Geschmack

Zu Beginn des neuen Sommersemesters trafen sich neue Stipendiat*innen und Stipendiengeber zu einer Kennenlern-Veranstaltung im Rahmen des Deutschland-Stipendienprogramms (DST) in der „Gemeinnützigen“ in Lübeck.

TH-Vizepräsident Frank Schwartze: „DST, ist Ausdruck einer hervorragend positionierten Zusammenarbeit zwischen der TH Lübeck und Unternehmen in Schleswig-Holstein“. Foto: TH Lübeck

Cross-table-talk, Unternehmensvertretungen im Gespräch mit Studierenden (Reihe rechts, hinten: Jan-Friedrich Schütt, Friedrich Schütt + Sohn und Esther Grünwald, Dräger AG, Reihe links). Foto: TH Lübeck

Nationale und Internationale Studierende im DST: „… dass das DST auch „normale“ Studierende fördert…“v.l.: Afshan Momin, Biomedical Engineering; Fin Lange, Bauingenieurwesen und Lisa Fuchs Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelindustrie. Foto: TH Lübeck

Die TH Lübeck veranstaltete am Standort Lübeck das mittlerweile siebte Cross-table Dinner für die THL-Teilnehmenden des neuen Vergabedurchgangs des Deutschlandstipendiums. Es ist in dieser jungen Tradition Teil der notwendigen Netzwerkarbeit zwischen Studierenden und Unternehmen. Das „Cross-table Dinner“ ist als Viergänge-Menü in der „Gemeinnützigen“ in Lübeck organisiert und hat zum Ziel, dass die Unternehmensvertretungen und private Fördernde mit den Stipendiat*innen ‚netzwerken‘, sich in anderer als fachlicher Atmosphäre ins Gespräch bringen und sich dabei näher kennen lernen. 

Das Besondere bei dem Cross-table Dinner ist, dass nach jedem Gang eine neue Sitzordnung vorgegeben wird. Unternehmensvertretungen und Studierende wechseln Tische und Gesprächspartner*innen und können sich untereinander und miteinander austauschen. Die Studierenden bekommen damit auch erste Einblicke in die Besonderheiten des Berufsalltags, zu denen nicht selten Geschäftsessen gehören. 

In seiner Begrüßung sprach TH-Vizepräsident Professor Frank Schwartze von dem äußerst positiven Stellenwert des DST-Programms im Gefüge der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Er hob besonders hervor, dass es der TH Lübeck gelungen ist, sich im bundesweiten DST-Programm als eine stipendienstarke Hochschule zu entwickeln. Er vergaß dabei nicht erwähnen, dass in dieser Vergaberunde 29 neue Stipendiat*innen hinzugekommen sind. Das sei Ausdruck einer hervorragend positionierten Zusammenarbeit zwischen der TH Lübeck und Unternehmen in Schleswig-Holstein.

Die anwesenden Unternehmensvertretungen äußerten sich zu ihren Teilnahmemotiven mit Argumenten wie … andere Wege im Personalmanagement, … frühzeitige Bindung von Fachkräften, … direktes Recruiting von qualifiziertem Personal oder … passgenaue Vermittlung von Nachwuchs. In jedem Fall zahlt sich das Engagement der Förderer in vielerlei Hinsicht aus. Unternehmen können direkt Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen, die Kooperation mit den Hochschulen gibt neue Impulse für Innovationen und festigt das regionale Netzwerk zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. 

Ohne Frage, bei den Studierenden kommt das DST-Programm gut an. Neben einer finanziellen Unterstützung dokumentiert das DST-Zertifikat die besondere Leistung der Studierenden. Besonders wertvoll seien die frühzeitigen Kontakte zu Unternehmen. Das DST beinhaltet die Chance, beim Jobben kürzer zu treten und so dem Studium mehr Zeit zu widmen. Darüber hinaus verhilft das Stipendium auch zu einer emotionalen Verbundenheit mit Unternehmen. Zu vernehmen war insbesondere, dass das Stipendienprogramm auch „normale“ Studierende fördert und somit ihr soziales Engagement anerkannt wird. 

Seit 2011 werden leistungsstarke und engagierte Studierende durch das Deutschlandstipendium vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie durch Wirtschaftsunternehmen und Private finanziell unterstützt und u. a. über das Cross-table Dinner miteinander vernetzt.