BWL-Schnack Frühjahr 2019

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Institut für angewandte Wirtschaftswissenschaften des Fachbereichs Maschinenbau/ Wirtschaft den sogenannten BWL-Schnack. Damit haben die Initiator*innen des BWL-Schnacks schon ein kleine Tradition ins Leben gerufen.

Rotierende Tischgespräche mit interessierten BWL-Studierenden. Foto: TH Lübeck

BWL-Schnack, Dekan FB MW begrüßt die Ehemaligen zum Austausch. Foto: TH Lübeck

Kristin Köhler berichtet von ihrer Arbeit als Technische Vertriebsmitarbeiterin. Foto: TH Lübeck

Matthias Deerberg erzählt von seiner Tätigkeit als GF in der DRK-Servicegesellschaft Segeberg beim Deutschen Roten Kreuz. Foto: TH Lübeck

Maximilian Ulverich spricht über seine Tätigkeit im Produktmanagement bei der Sparkasse S.-H. Foto: TH Lübeck

Andreas Liebert berichtet von seinem Kulturmanagement bei der MuK. Foto: TH Lübeck

Rotation. Foto: TH Lübeck

Zum BWL-Schnack sind Ehemalige eingeladen, die über ihre Tätigkeiten aus der Beruflichen Praxis erzählen. So dient der Austausch den aktuell Studierenden als Informationsveranstaltung über Tätigkeitsbereiche von BWL-Absolvent*innen.

Am 21.Mai 2019 war es im Sommersemester 2019 wieder soweit. Ehemalige waren am frühen Abend an ihre alte Alma Mata gekommen und berichteten den rund 30 anwesenden und aktuell Studierenden aus ihrem beruflichen Alltag. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung ging es über in die Tischgespräche, wobei die Ehemaligen Fragen zu ihrer beruflichen Praxis detailliert beantworteten.

Kristin Köhler hat BWL mit der Richtung International Business & Management studiert und 2013 den Masterabschluss erworben. Köhler hat ihr Studium 2008 an der TH begonnen und somit genau in dem Jahr, in dem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreichte. Daher wurden hauptsächlich in den ersten Semestern die hier zugrundeliegenden gesamtvolkswirtschaftlichen Zusammenhänge in den verschiedenen Vorlesungen umfassend thematisiert. Neben den grundlegenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Kenntnissen, die den Studierenden der TH in kompetenter Art und Weise vermittelt werden, sind es auch die Soft Skills wie bspw. soziale und methodische Kompetenzen, die in der späteren Berufspraxis und insbesondere im Kundenkontakt unerlässlich sind. Seit ihrem Abschluss arbeitet Köhler in der Kosmetikindustrie und ist seit 2018 für die Firma Berg & Schmidt GmbH & Co. KG in Hamburg im anwendungstechnischen Vertrieb für Kosmetikrohstoffe tätig.

Matthias Deerberg, Masterabsolvent BWL-Gesundheitswirtschaft, Januar 2013, ist heute ein Geschäftsführer in der DRK-Servicegesellschaft Segeberg beim Deutschen Roten Kreuz in Bad Segeberg. Deerberg, ist mit weiteren Geschäftsführern in Querschnittsdienstleistungen für ca. 1.000 Mitarbeiter*innen für stationäre und ambulanter Pflege, Kitas oder Behindertenhilfe zuständig. Die Ausbildung an der TH Lübeck bezeichnet er für seinen Tätigkeitsbereich genau passend. „Alles was ich heute im Beruf mache, war bereits an der THL Bestandteil in der Lehre und hatte einen sehr hohen Bezug zur Praxis von heute“, sagte Deerberg.

Ein weiterer Absolvent in der Runde war Maximilian Ulverich. Er ist heute im Management bei der Sparkasse Schleswig-Holstein in Bad Oldesloe tätig und arbeitet dort in Projekten oder an Konzepten, die sich auf spezielle Kundenprodukte oder spezifische Dienstleistungen im Privatkundenbereich konzentrieren. Aktuelle Aufgaben beziehen sich bspw. darauf, die Beratungsphilosophie zu modifizieren oder die Automatisierung für den Finanzcheck neu zu denken und zu konzeptionieren. Ulverich hat im Mai 2016 das Masterstudium der BWL an der THL beendet. Er empfahl den Lehrenden besondere Aufmerksamkeit auf die Soft Skills in der Lehre zu legen. In seinem heutigen Arbeitsbereich, dem Dienstleistungsbereich des Geldinstituts sind die Soft Skills unerlässlich, so Ulverich.

Andreas Liebert, BWL-Absolvent vom Juli 2017 arbeitet im Veranstaltungsmanagement der Musik- und Kongresshalle Lübeck, MuK. Zu seinen Aufgaben gehört es Gastspiele und Auftritte mit Kulturschaffenden und ihren Agenturen zu verhandeln. „Dazu müssen Angebote formuliert und Verträge ausgearbeitet werden“, sagt Liebert „… sowie alle Abläufe, von der Technik bis hin zum eigentlichen Auftritt müssen organisiert und abgewickelt werden“.
Den Studiengangverantwortlichen empfiehl er aus Sicht seiner aktuellen Tätigkeit das Thema Projektmanagement stärker in die Lehre zu integrieren. „Dann wäre die BWL ein Rundum-Sorglos-Paket“. Am Ende hatte Liebert den Tipp für Studieninteressierte: „Kommt nach Lübeck und auf zum BWL-Studium an die TH Lübeck. Es ist eine tolle Sache und anschließend natürlich in Lübeck bleiben.“

Die fünfte Absolventin im Bund der Ehemaligen beim BWL-Schnack (leider nicht im Bild) war Lea Lorson. Sie hat ihren BWL Master hat Lea Lorson im Jahr 2016 an der TH Lübeck abgeschlossen. Seit über zwei Jahren arbeitet sie bei Statista in Hamburg als Analystin für individuelle Projekte, mit einem Fokus auf Marktmodellierungen. Im Master an der THL hat ihr besonders gut gefallen, dass es trotz der eher breiten Ausrichtung des Programms genügend Platz für individuelle Schwerpunktsetzung gab. Eine wichtige Basis für ihre heutige Tätigkeit sind fundierte Excel-Kenntnisse und sie empfiehlt, auf diese in der Lehre an der THL in Zukunft noch größeres Augenmerk zu legen.