DAAD Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand und neues Kuratorium - TH-Präsidentin Helbig ist neue Vizepräsidentin des DAAD

Der neue Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist Professor Dr. Joybrato Mukherjee von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Strahlendes Präsidium, v.l.: Dr. Muriel Kim Helbig, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und Noch-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel. Foto: DAAD/Jordan

Mit ihm wurde Dr. Muriel Kim Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck zur neuen Vizepräsidentin gewählt.

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung wählten die Vertretungen der insgesamt 241 Mitgliedshochschulen und 104 im DAAD vertretenen Studierendenschaften beide Kandidat*innen mit großer Mehrheit an die Spitze der weltweit größten Studierendenaustauschorganisation. Die Amtszeit dieser Ehrenämter beginnt am 01. Januar 2020 und endet 2023.

Amtsinhaberin Prof. Dr. Margret Wintermantel hatte sich nach zwei Amtszeiten nicht wieder zur Wahl gestellt.

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ist seit 2009 Präsident der Universität Gießen und seit 2012 an der Seite von Professorin Wintermantel Vizepräsident des DAAD. Dr. Muriel Kim Helbig ist seit 2014 Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck. Seit 2016 ist Helbig Vorstandsmitglied im DAAD.

Neben den zwei neuen Präsidiumsmitgliedern wählte die Mitgliederversammlung des DAAD 12 weitere Vorstandsmitglieder, darunter drei studentische Vertretungen. Auch diese Amtszeit beginnt am 1. Januar 2020.

Gewählte Vorstandmitglieder sind: Dr. Birgit Barden-Läufer, Leibniz Universität Hannover; Stanislaw Bondarew (stud.), Technische Universität Dresden; Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Georg-August-Universität Göttingen; Petra Günther, Universität Duisburg-Essen; Prof. Dr. Angela Ittel, Technische Universität Berlin; Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Universität Bremen; Prof. Dr. Karin Luckey, Universität Bremen; Phuong Anh Nguyen (stud.), Friedrich-Schiller-Universität Jena; Prof. Dr. Peter Scharff, Technische Universität Ilmenau; Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Fachhochschule Bielefeld; Phillip Stöcks (stud.), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Prof. Dr. Andreas Zaby, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit.

Der DAAD unterstützt damit die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Wissenschaftspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Er unterhält dafür ein Netzwerk mit über 70 Auslandsbüros, fördert rund 440 Lektorinnen und Lektoren weltweit und bietet Fortbildungen über die internationale DAAD-Akademie (iDA) an.