Drugrelease aus Knochenimplantaten

Projektmitarbeiter

Name/Vorname Titel Position Raum Telefon E-Mail
Klein, Stephan Prof. Dr.-Ing. Projektleitung 64.100.00.043.00 +49 451 300 5375 E-Mail

Motivation

Arzneistoffbeladene Implantate spielen für orthopädische Anwendungen eine bedeutende Rolle. So bieten Antibiotika haltige Beschichtungen effektive Möglichkeiten, um intraoperativen Kontaminationen vorzubeugen. Durch Zugabe von Proteinen, Wachstumsfaktoren u.a. in die Matrix von Knochenersatzmaterialien kann der Knochenheilungsprozess gezielt angeregt und unterstützt werden.

Konventionelle Methoden, die für die Untersuchung des in-vitro-Abgabeverhaltens von Wirkstoffen aus Implantaten verwendet werden, ermöglichen lediglich die Bestimmung der freigesetzten Arzneistoffmenge. Nachteile dieser Methoden bestehen in der sehr starken Vereinfachung der in-vivo-Verhältnisse und der daraus resultierenden Problematik der in-vitro/in-vivo-Korrelation. Die Diffusion eines Arzneistoffes aus der Materialmatrix bzw. Beschichtung ist der für die in-vivo-Freisetzung bestimmende Aspekt. In diesem Projekt wird an modifizierten Freisetzungsmethoden gearbeitet.

Projektziel

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Knochenmodells, mit dem eine in-vivo-Abgabe von Wirkstoffen aus Implantaten simuliert werden kann.