Die Demonstratoren - Maschinen, die "mitdenken"

Diese Angebote richten sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, Ausfälle zu reduzieren, Verschleiß frühzeitig zu erkennen oder ihren Energieverbrauch zu optimieren. Mit dieser Technik können komplexe Prozesse realitätsnah abgebildet werden. Die Demonstratoren zeigen anschaulich, wie moderne Sensorik, Datenanalyse, digitale Zwillinge und intelligente Monitoring-Lösungen in realen Produktionsumgebungen eingesetzt werden können. Unternehmen erfahren, wie sie dadurch Wartung planbarer machen, Stillstandzeiten reduzieren, Energiebedarfe bestehender Produktionseinrichtungen transparent erfassen und ihre Anlagen nachhaltig betreiben können.

AR / VR - in der Instandhaltung

Ziel: Interaktive Schulung und Assistenz für Wartung und Montage mit Augmented Reality und Virtual Reality

Nutzen für KMU: Sichere, geführte Trainings für komplexe Prozesse; Ortsunabhängige Schulung ohne Maschinenbindung; Wissen von Experten digital verfügbar; Weniger Fehler durch visuelle Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Energiereduktion und Ressourcenschonung: Weniger Ausschuss und Fehlbedienung; Längere Lebensdauer von Maschinen; Reduzierter Reiseaufwand für Schulungen

Erforderliches Know-how: AR/VR-Hardware (Standard-Brillen); 3D-Modelle und Benutzerführung; Didaktisch klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Schnittstellen zu anderen Technologien: Digitaler Zwilling (3D-Modelle)

Kontakt: Prof. Dr. Mathias Pelka, TH Lübeck
 

Weitere Informationen zum Download:  AR-VR in der Instandhaltung

Predictive Maintenance

Ziel: Zustandsüberwachung von Maschinen für vorausschauende Instandhaltung

Nutzen für KMU: Früherkennung von Verschleiß und Störungen; Planbare und kosteneffiziente Wartung; Weniger Stillstände und Ausfälle; Höhere Anlagenverfügbarkeit und Prozessstabilität

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Längere Lebensdauer von Komponenten und Maschinen; Bessere Nutzung bestehender Ressourcen

Erforderliches Know-how: Standardsensoren: z. B. Körperschall, Temperatur;                   
Datenübertragung, -speicherung und Visualisierung; Data Science und Condition Monitoring; Machine Learning für Predictive Maintenance

Schnittstellen zu anderen Technologien: Digitaler Zwilling 

Kontakt: Jessica Ochs, TH Lübeck | Prof. Dr. Martin Huhn, TH Lübeck

Weitere Informationen zum Download:  Predictive Maintenance

 

FAQ - Begriffserklärungen

KI - gestützte Systemeinstellungen

Ziel: Sensor- und KI-gestützte Analyse zur automatischen Optimierung von Systemeinstellungen: Fahrwerksabstimmung über Reifentemperatur bei Rennwagen

Nutzen für KMU: Einfache Integration in bestehende Systeme; KI-gestützte Optimierung von Parametern

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Abhängig vom konkreten Einsatzfall

Erforderliches Know-how: Sensorik: Standard-Sensoren (z. B. Beschleunigung, Infrarot); Analyse: Visualisierung und Machine Learning

Schnittstellen zu anderen Technologien: Energiemonitoring; Predictive Maintenance; KI-gestützte optische Qualitätsprüfung

Kontakt: Daniel Thoma, Universität zu Lübeck | Prof. Dr. Martin Leuker, Universität zu Lübeck | Studierende der Seagulls Lübeck

Weitere Informationen zum Download:  KI-gestützte Systemeinstellungen

Digitaler Zwilling in der Fertigung

Ziel: Produktionsvprozesse erfassen, visualisieren und KI-gestützt optimieren

Nutzen für KMU: Transparente Produktionsprozesse; Abweichungen früh erkennen; Effizientere Abläufe; Automatische Optimierung bei Störungen

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Bessere Auslastung bestehender Ressourcen

Erforderliches Know-how: Digitaler Schatten: Sensorik, Daten, Visualisierung;
Digitaler Zwilling: Simulation, Data Science, KI

Schnittstellen zu anderen Technologien: Energiemonitoring; AR/VR-Instandhaltung; Predictive Maintenance; KI-gestützte optische Qualitätsprüfung; Mensch-Roboter-Kollaboration; Hardware-in-the-Loop

Kontakt: Daniel Thoma, Universität zu Lübeck | Prof. Dr. Martin Leuker, Universität zu Lübeck | Prof. Dr. Nils Kohlhase, TH Lübeck

 

Weitere Informationen zum Download: Digitaler Zwilling in der Fertigung

 

FAQ - Digitaler Zwilling

Interaktive Videoreihe „Digital Twin für den Mittelstand“

Vom Institute for Software Engineering and Programming Language (ISP) der Universität zu Lübeck wurde eine interaktive Videoreihe zum Thema „Digital Twin für den Mittelstand“ erstellt. Hier können Sie sich durch die Stationen klicken und lernen, was Digital Twins sind und wie man sie einsetzt.

Klicken Sie hier um zur Videoreihe zu kommen.

 

Energie-Monitoring

Ziel: Energiebedarfe bestehender Produktionseinrichtungen erfassen und optimieren 

Nutzen für KMU: Hotspot-Analyse – Identifikation energieintensiver Komponenten; Lastanalyse – Unterscheidung zwischen Grundlast, produktiver Bearbeitung und Lastspitzen; Prozessoptimierung – Einfluss von Prozessparametern auf den Energieverbrauch; Frühwarnsignal bei Veränderungen; Integration von Sensorik in bestehende Systeme

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Reduzierung des Energieverbrauchs

Erforderliches Know-how: Sensorik: Standardkomponenten, einfache Integration; Monitoring: IT-Lösung mit Datenbank und Visualisierung

Schnittstellen zu anderen Technologien: Digitaler Zwilling

Kontakt: Prof. Dr. Nadine Madanchi, TH Lübeck | Sven Ole Schmidt, TH Lübeck

 

Weitere Informationen zum Download: Energie-Monitoring

KI-gestützte optische Qualitätsprüfung

Ziel: Automatische Erkennung fehlerhafter oder abweichender Teile per Kamera und KI

Nutzen für KMU: Objektive Qualitätsprüfung; Entlastung von Fachpersonal durch Automatisierung; Verringerung von Ausschuss und Nacharbeit; Flexibel skalierbar für verschiedene Produkte

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Ressourcenschonung durch frühzeitige Erkennung fehlerhafter Teile; Vermeidung unnötiger Weiterverarbeitung

Erforderliches Know-how: Kameras, Beleuchtung, mechanische Integration; Datenübertragung, -speicherung und Visualisierung; Bildverarbeitung, Machine Learning, Deep Learning

Schnittstellen zu anderen Technologien: Digitaler Zwilling; Cobots in der Produktion; Predictive Maintenance

Kontakt: Prof. Dr. Niklas Beuter, TH Lübeck | Prof. Dr. André Drews, TH Lübeck

Weitere Informationen zum Download:  KI-gestützte optische Qualitätsprüfung

Cobots in der Produktion

Ziel: Entlastung von Mitarbeitenden bei wiederkehrenden, monotonen oder körperlich belastenden Aufgaben durch die Kollaboration von Mensch und Roboter

Nutzen für KMU: Einfache Einführung und Bedienung; Flexibel und skalierbar einsetzbar; Entlastung von Fachkräften; Typische Aufgaben: Bestücken, Kommissionieren, Palettieren, Applizieren

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Ressourcenschonung durch höhere Prozesssicherheit; Geringerer Energieverbrauch als klassische Roboter; Bessere Ergonomie am Arbeitsplatz

Erforderliches Know-how: Grundlagen der Robotik; Sicherheits- und Prozessverständnis; Intuitive Bedienung statt Programmieraufwand

Schnittstellen zu anderen Technologien: KI-Qualitätsprüfung; Digitaler Zwilling

Kontakt: Prof. Dr. Martin Roeder, TH Lübeck

 

Weitere Informationen zum Download:  Cobots in der Produktion

Hardware in the Loop

Ziel: Entwicklung, Test und Optimierung mechatronischer Systeme im realitätsnahem Prüfstand: aktive Fahrwerks- oder Wankstabilisator- Systeme

Nutzen für KMU: Schnellere Entwicklung mit weniger Prototypen; Test verschiedener Varianten, Lastfälle und Störungen; Übertragbar auf andere mechatronische Systeme; Auch für End-of-Line-Prüfungen geeignet

Wirkung auf Nachhaltigkeit: Weniger physische Prototypen und Testfahrten; Reduzierter  Energie- und Materialverbrauch durch virtuelle Erprobung

Erforderliches Know-how: Aktorik, Sensorik, Regelung, Informationsverarbeitung, Prüftstandtechnik; Modellierung und Validierung von Systemen

Schnittstellen zu anderen Technologien: Digitaler Zwilling

Kontakt: Nikolai Schuljak, TH Lübeck | Prof. Dr. Martin Hahn, TH Lübeck

 

Weitere Informationen zum Download:  Hardware in the Loop