Projekt- und Abschlussarbeiten

Wenn Sie an der Durchführung von Projekt- oder Abschlussarbeiten interessiert sind, melden Sie sich gern bei uns! Allgemeine Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten durch Prof. Janneck finden Sie unten.

Aktuell zu vergebene Themen

  • Erstellung eines interaktiven Leitfadens für Barrierefreiheit (Abschlussarbeit / Designprojekt): Die THL verfügt über einen Leitfaden zur digitalen Barrierefreiheit, der jedoch nur in Textform verfügbar ist. Im Rahmen der Arbeit soll eine interaktive Variante erstellt werden, die zur Auseinandersetzung mit dem Thema motiviert und zusätzliche Anschauungs- und Übungsbeispiele, Quizze etc. enthält. Die Umsetzung soll auf dem Digital Learning Campus erfolgen. Es soll eine Evaluation mit Nutzenden aus der Zielgruppe stattfinden (Betreuung: Monique Janneck).
  • Exploration und Evaluation verschiedener Audio- und Videoformate für Vorlesungsunterlagen (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): KI-Unterstützung erleichtert die Erstellung interaktiver Lehr-Lern-Unterlagen. So können beispielsweise halbautomatisiert ergänzend zur Präsenzvorlesung Lehrvideos oder andere Formate wie beispielsweise Podcasts erstellt werden. In dieser Arbeit sollen unterschiedliche Formate untersucht und evaluiert werden, wie diese von Studierenden bewertet werden und wie nützlich sie zur Unterstützung des Lernens sind (Betreuung: Monique Janneck).
  • Mensch-Roboter-Interaktion: Einstellungen der Nutzer:innen und Einflussfaktoren bei der Interaktion (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer Literaturrecherche Faktoren zu identifizieren, die die Mensch-Roboter-Interaktion beeinflussen, und diese in Anwendungsstudien empirisch zu überprüfen. Zu diesem Zweck werden sowohl ein humanoider Roboter als auch ein Roboterhund aus dem Usability-Labor eingesetzt (Betreuung: Monique Janneck).
  • Einfluss von Nutzer:innen-Eigenschaften auf die Interaktion mit Chatbots (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie sich Eigenschaften von Nutzer:innen (z.B. Persönlichkeit, Vorerfahrungen, Einstellungen…) auf deren Interaktion mit Chatbots bzw. LLMs auswirken, z.B. auf die Wahrnehmung und Bewertung der Interaktion oder die Glaubwürdigkeit der Ausgaben. Hierzu soll eine Literaturrecherche sowie eine User-Studie durchgeführt werden (Betreuung: Monique Janneck).
  • Adoption von KI-Chatbots in Schleswig-Holstein: Eine empirische Analyse (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere konversationale KI-Systeme wie Chatbots und Large Language Models haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Trotz der zunehmenden Verfügbarkeit dieser Technologien zeigen Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt KI-Anwendungszentrum, dass die tatsächliche Nutzung in der Praxis, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Schleswig-Holstein, bislang vergleichsweise gering ist.
    Diese Arbeit zielt darauf ab, durch eine empirische Erhebung den aktuellen Stand der Chatbot-Nutzung in schleswig-holsteinischen KMU sowie in der regionalen Bevölkerung systematisch zu erfassen. Die folgende Forschungsfrage soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit beantwortet werden: Welche Faktoren beeinflussen die Adoption und kompetente Nutzung von KI-Chatbots in schleswig-holsteinischen KMU und der regionalen Bevölkerung?

    Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, wie verbreitet die Nutzung solcher Systeme tatsächlich ist, welche Barrieren bestehen, über welche Kompetenzen die Nutzer:innen verfügen und welche Unterstützungsbedarfe existieren. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Handlungsempfehlungen zur Förderung der KI-Adoption in der Region. (Ansprechpersonen: Thorleif Harder, Betreuung: Monique Janneck)

  • Entwicklung eines News-Konzepts für den Digital Learning Campus (Designprojekt / Wissenschaftliches Projekt): Der Digital Learning Campus (DLC) besteht aus mehreren Lernorten in Schleswig-Holstein sowie einer Online-Plattform, über die Veranstaltungen gebucht und Online-Kurse absolviert werden können. Das Ziel ist es, Nutzende über neue Lernangebote, sowohl vor Ort als auch digital, zu informieren. Inspiriert von anderen Plattformen, auf denen Präferenzen für Benachrichtigungen individuell einstellen können, soll ein ähnliches System für den DLC entwickelt werden. (Ansprechperson: Anja Lorenz, Betreuung: Monique Janneck).
    • Das Thema eignet sich zur Aufspaltung in mehrere Teilthemen.
    • Je nach Art der Arbeit können Teilthemen separat oder in Kombination vergeben werden.
    • Wir sind offen für thematische Anpassungen und auch weitere Ideen!
    • Mögliche Teilthemen aus aktueller Sicht sind:
      • Vergleich von Kommunikationsstrategien anderer Lernplattformen
        • Ziel: Ermittlung von Best Practices für die Verbreitung von News und Veranstaltungsinformationen auf digitalen Lernplattformen, um daraus Empfehlungen für ein DLC-spezifisches Kommunikationskonzept abzuleiten.
        • Mögliche Methoden:
          • Auswahl von Vergleichsplattformen
          • Vergleichende Inhaltsanalyse (z. B. Tonalität, Format, Personalisierung)
          • Kriterienraster zur systematischen Bewertung
          • ggf. Experteninterviews oder heuristische Evaluation
        • Erwartetes Artefakt: Kriterienbasierte Vergleichsstudie mit visualisiertem Benchmarking (z. B. Tabelle, Radar-Chart) und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für den DLC.
        • Personalisierung von DLC-News – konzeptuell
          • Ziel: Erarbeitung eines Konzepts, wie Nutzende ihre Informationspräferenzen individuell konfigurieren können. Untersuchung, welche Kriterien relevant sind (z. B. Themen, Standort, Format, Häufigkeit) und wie differenziert sie dargestellt werden sollten.
          • Mögliche Methoden:
            • Bedarfsanalyse durch Online-Umfrage und/oder Interviews
            • Clusteranalyse typischer Nutzungsinteressen
            • Erstellung von Personas oder Szenarien
            • Ableitung eines Anforderungskatalogs
          • Erwartetes Artefakt: Konzeptpapier mit priorisierten Personalisierungskriterien, Beispiel-UI (Wireframe oder Mock-up) und dokumentiertem methodischem Vorgehen.
        • Personalisierung von DLC-News – technisch
          • Ziel: Analyse und prototypische Umsetzung, wie ein personalisiertes News-System technisch realisiert werden könnte. Untersuchung von Schnittstellen, Datenmodellen und Architekturprinzipien für ein modulares Benachrichtigungssystem im DLC-Kontext.
          • Mögliche Methoden:
            • Analyse der bestehenden DLC-Systemlandschaft (Moodle, Website, Keycloak etc.)
            • Technische Konzeptentwicklung (z. B. Event-based System, API-Anbindung)
            • Erstellung eines technischen Prototyps oder Mock-ups (z. B. Datenmodell, Pseudocode, Schnittstellenbeschreibung)
            • ggf. Expertengespräch mit Entwickler:innen des DLC
          • Erwartetes Artefakt: Technisches Konzeptdokument mit Daten- und Schnittstellenmodell, ggf. begleitet von einem funktionalen Prototyp oder Klick-Demo zur Personalisierung.

Reservierte Themen

  • Erwartungen an Reaktionszeiten von Nutzer:innen (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Die weit verbreitete Nutzung elektronischer Kommunikationsmedien hat zu Veränderungen im Kommunikationsverhalten geführt, darunter auch zu veränderten Erwartungen der Nutzer:innen hinsichtlich der Reaktionszeiten bei der Kommunikation über das Internet bzw. digitale Medien. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Literaturrecherche zu diesem Thema durchzuführen und auf dieser Grundlage eine empirische Studie (Online-Umfrage) zu erstellen, um Daten zu den Erwartungen der Nutzer:innen hinsichtlich der Reaktionszeiten in verschiedenen Umgebungen und Zielgruppen zu sammeln (Betreuung: Monique Janneck)

  • Kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein im Umgang von UX-Designer:innen mit generativer KI (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Generative KI-Tools werden zunehmend in UX-Designprozessen eingesetzt und versprechen eine deutliche Beschleunigung der Arbeit. Gleichzeitig mehren sich kritische Stimmen, die vor einem Rückgang des kritischen Denkens und der Kreativität warnen. Wenn KI-generierte Lösungen unreflektiert übernommen werden, könnte dies nicht nur die Qualität einzelner Designs beeinträchtigen, sondern auch grundlegende Kompetenzen und das professionelle Selbstverständnis von Designer:innen verändern.
    Aktuelle Studien (z.B. Li et al., 2024) zeigen bereits Bedenken hinsichtlich skill degradation und creativity exhaustion bei UX-Designer:innen, insbesondere im Nachwuchsbereich. Jedoch fokussieren sich diese Untersuchungen primär auf allgemeine Wahrnehmungen und Befürchtungen. Es bleibt jedoch unklar, inwieweit sich Designer:innen der Risiken der unreflektierten Übernahme bewusst sind und welche konkreten Reflexionsstrategien sie im Arbeitsalltag entwickeln.

    Ziel dieser Arbeit ist es, systematisch zu untersuchen, wie bewusst und reflektiert UX-Designer:innen mit dem Einsatz generativer KI umgehen. Im Fokus stehen dabei die Reflexionskompetenz (Werden KI-Outputs kritisch hinterfragt?), das kritische Denken (Wird die eigene Problemlösungsfähigkeit beeinflusst?) und das Verantwortungsbewusstsein (Sind Designer:innen sich der gesellschaftlichen und ethischen Implikationen bewusst?). Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie reflektieren UX-Designer:innen den Einsatz von generativer KI in ihrem Arbeitsprozess, und welches Bewusstsein besteht für die Auswirkungen auf Kreativität, kritisches Denken und Designverantwortung?

    Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob und wo Handlungsbedarf für Aus- und Weiterbildung besteht, um einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit KI-Tools in der UX-Praxis zu fördern. (Ansprechpersonen: Thorleif Harder, Betreuung: Monique Janneck)

  • Kartografie und Analyse bestehender Kommunikationskanäle des DLC und ihrer Wirksamkeit
    • Ziel: Systematische Erfassung und Bewertung der bestehenden Kommunikationskanäle des DLC (Website, Social Media, Presse, Partnerseiten). Analyse, wie diese genutzt werden, welche Zielgruppen sie erreichen und welche Wirkung (z. B. Reichweite, Interaktion) sie entfalten.
    • Mögliche Methoden:
      • Inhaltsanalyse der bestehenden Kommunikationsbeiträge
      • Web- und Social-Media-Analyse (z. B. Reichweiten, Interaktionen, Hashtags)
      • Dokumentenanalyse (Pressemitteilungen, Partnerseiten, Blogbeiträge)
      • ggf. Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen
    • Erwartetes Artefakt: Kartografische, tabellarische o.ä. Übersicht aller Kommunikationskanäle mit quantitativen und qualitativen Kennzahlen, ergänzt um eine evaluative Kurzbewertung (Stärken/Schwächen, Handlungsempfehlungen).

Vergebene Themen

  • Entwicklung eines News-Konzepts für den Digital Learning Campus, Teilthema: Information Wall für den DLC
    • Ziel: Konzeption und prototypische Gestaltung einer „Information Wall“, die Nachrichten und Veranstaltungen aus verschiedenen Kanälen (Website, Social Media, Newsletter, Partnerseiten) bündelt und übersichtlich darstellt.
    • Mögliche Methoden:
      • Recherche zu bestehenden Aggregations- und Dashboard-Lösungen
      • Konzeptentwicklung (Use Cases, Informationsarchitektur)
      • ggf. technische Umsetzung eines Low-Fidelity- oder Klick-Prototyps (z. B. Figma, Web-Mock-up)
      • Usability-Test mit ausgewählten Nutzer:innen
    • Erwartetes Artefakt: Visueller oder interaktiver Prototyp einer „Information Wall“ inkl. Konzeptbeschreibung (Datenquellen, Nutzerrollen, Darstellungskonzept).

Allgemeine Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten

  • Ich betreue nur Arbeiten als Prüferin, bei denen die Studierenden ihr Einverständnis dazu geben, dass die Arbeit für Veröffentlichungen, Ausstellungen und Wettbewerbe des Fachbereiches verwendet und Dritten zur Einsichtnahme vorgelegt werden kann. (Dies wird bei der Abgabe der Arbeit auf dem Formblatt zur Eigenständigkeitserklärung abgefragt.) Ausnahmen mache ich nur, wenn durch die Zusammenarbeit mit einer Firma ein begründeter (!) Sperrvermerk vorliegt. Ansonsten bin ich der Meinung, dass wissenschaftliche Arbeiten auch zugänglich sein sollten.
  • Besprechungstermine können Sie jederzeit im Sprechstundenkalender "buchen": https://terminplaner6.dfn.de/p/8aaeb14fc940b3029ecd64fe0fdc502b-1584
  • Ich biete gern an, jeden Teil der Arbeit vor Abgabe einmalig zu lesen und Feedback zu geben. Ob und wie Sie das Feedback umsetzen, obliegt Ihnen dann selber.
Monique Janneck
Prof. Dr. rer. nat.
Monique Janneck


Phone:+49 451 300 5199
E-Mail:monique.janneck@th-luebeck.de
Room:G.3 18-2.10