Projekt- und Abschlussarbeiten

Wenn Sie an der Durchführung von Projekt- oder Abschlussarbeiten interessiert sind, melden Sie sich gern bei uns! Allgemeine Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten durch Prof. Janneck finden Sie unten.

Aktuell zu vergebene Themen

  • Entwicklung einer neuen Homepage für die Lübecker Musikschule (Designprojekt / Abschlussarbeit): Die Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen (https://www.luebeckermusikschule.de/) ist die größte Musikschule in Lübeck. Sie besteht aus vier Abteilungen, die weitgehend eigenständig agieren: Der eigentlichen Musikschule, der Kunstschule, der Schauspielschule sowie der Lübecker Knabenkantorei an St. Marien. Träger der Musikschule insgesamt ist die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.
    Für die Musikschule soll eine neuer, einheitlicher Webauftritt entwickelt werden, der einerseits die organisatorische Verbindung der vier Abteilungen berücksichtigt, andererseits aber auch die Eigenständigkeit widerspiegelt. Darüber hinaus soll das "Corporate Design" der Gemeinnützigen aufgegriffen, aber für die überwiegende Zielgruppe (Kinder- und Jugendliche) weiterentwickelt werden.
    Als Funktionalität sollen grundlegende Angebote vorhanden sein: Allgemeine Information über die Einrichtung, aktuelle Berichte, Terminvorschau, Kontaktformular etc. Des weiteren soll der Kurskatalogs der Verwaltungssoftware "SpeedAdmin" eingebunden werden. Eine Umsetzung mit "WordPress" wäre aufgrund der Einfachheit wünschenswert.
    Der Entwurf für die neue Homepage soll in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den Abteilungsleitungen der Musikschule und dem für IT verantwortlichen Vorsteher der Gemeinnützigen entwickelt werden. (Ansprechperson: Monique Janneck)
  • Corporate Identity für ein resilientes Energiespeichersystem (Designprojekt):
    An der Technischen Hochschule Lübeck entsteht ein Reallabor für einen hybriden, resilienten Energiespeicher. Das System kombiniert unter anderem Batterie- und Wasserstoffspeicher, Photovoltaik, Kleinwindkraft sowie ein intelligentes Energiemanagement. Es soll kritische Infrastrukturen und mobile Anwendungen zuverlässig mit Energie versorgen und unter realistischen Lastbedingungen getestet werden.
    Für das Reallabor soll eine eigenständige visuelle Identität entwickelt werden. Ziel ist ein Corporate-Identity-Konzept, das die Themen Energie, Resilienz, Nachhaltigkeit und technische Innovation verständlich und wiedererkennbar kommuniziert.
    Mögliche Ergebnisse sind ein Logo bzw. eine Wort-Bild-Marke, Gestaltungsrichtlinien, 3D-Visualisierungen des Reallabors sowie Anwendungen für Poster, Flyer, eine Werbewand und Social Media. Das Projekt verbindet Kommunikationsdesign mit Wissenschafts- und Technikkommunikation und bietet Raum für eine eigenständige gestalterische Umsetzung. (Ansprechperson: Clemens Kerssen, Betreuung: Monique Janneck)
  • Entwicklung einer Webseite für ein resilientes Energiespeichersystem (Designprojekt / Abschlussarbeit):
    An der Technischen Hochschule Lübeck entsteht ein Reallabor für einen hybriden, resilienten Energiespeicher. Das System kombiniert unter anderem Batterie- und Wasserstoffspeicher, Photovoltaik, Kleinwindkraft sowie ein intelligentes Energiemanagement. Die verschiedenen Komponenten sollen in einem realitätsnahen Umfeld getestet und überwacht werden.
    Für das Reallabor soll eine Website zur Information und zur Darstellung von Live-Daten entwickelt werden. Ziel ist eine übersichtliche, responsive und erweiterbare Benutzeroberfläche, die technische Betriebsdaten verständlich visualisiert und perspektivisch auch die Parametrierung und Steuerung des Systems ermöglicht.
    Zu den Aufgaben gehören die Konzeption und Umsetzung der Website, die Definition von Schnittstellen, die Einbindung von Datenbanken sowie die Realisierung unterschiedlicher Berechtigungsebenen. Das Projekt umfasst außerdem die Dokumentation der Lösung und die Unterstützung bei Publikationen. (Ansprechperson: Clemens Kerssen, Betreuung: Monique Janneck)
  • Adoption von KI-Chatbots in Schleswig-Holstein: Eine empirische Analyse (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere konversationale KI-Systeme wie Chatbots und Large Language Models haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Trotz der zunehmenden Verfügbarkeit dieser Technologien zeigen Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt KI-Anwendungszentrum, dass die tatsächliche Nutzung in der Praxis, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Schleswig-Holstein, bislang vergleichsweise gering ist.
    Diese Arbeit zielt darauf ab, durch eine empirische Erhebung den aktuellen Stand der Chatbot-Nutzung in schleswig-holsteinischen KMU sowie in der regionalen Bevölkerung systematisch zu erfassen. Die folgende Forschungsfrage soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit beantwortet werden: Welche Faktoren beeinflussen die Adoption und kompetente Nutzung von KI-Chatbots in schleswig-holsteinischen KMU und der regionalen Bevölkerung?

    Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, wie verbreitet die Nutzung solcher Systeme tatsächlich ist, welche Barrieren bestehen, über welche Kompetenzen die Nutzer:innen verfügen und welche Unterstützungsbedarfe existieren. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Handlungsempfehlungen zur Förderung der KI-Adoption in der Region. (Ansprechpersonen: Thorleif Harder, Betreuung: Monique Janneck)

Reservierte bzw. vergebene Themen:

  • Mensch-Roboter-Interaktion: Einstellungen der Nutzer:innen und Einflussfaktoren bei der Interaktion (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer Literaturrecherche Faktoren zu identifizieren, die die Mensch-Roboter-Interaktion beeinflussen, und diese in Anwendungsstudien empirisch zu überprüfen. Zu diesem Zweck werden sowohl ein humanoider Roboter als auch ein Roboterhund aus dem Usability-Labor eingesetzt (Betreuung: Monique Janneck).

  • Erwartungen an Reaktionszeiten von Nutzer:innen (Abschlussarbeit / Wissenschaftliches Projekt): Die weit verbreitete Nutzung elektronischer Kommunikationsmedien hat zu Veränderungen im Kommunikationsverhalten geführt, darunter auch zu veränderten Erwartungen der Nutzer:innen hinsichtlich der Reaktionszeiten bei der Kommunikation über das Internet bzw. digitale Medien. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Literaturrecherche zu diesem Thema durchzuführen und auf dieser Grundlage eine empirische Studie (Online-Umfrage) zu erstellen, um Daten zu den Erwartungen der Nutzer:innen hinsichtlich der Reaktionszeiten in verschiedenen Umgebungen und Zielgruppen zu sammeln (Betreuung: Monique Janneck)

  • DLC-Newskonzept: Vergleich von Kommunikationsstrategien anderer Lernplattformen
    • Ziel: Ermittlung von Best Practices für die Verbreitung von News und Veranstaltungsinformationen auf digitalen Lernplattformen, um daraus Empfehlungen für ein DLC-spezifisches Kommunikationskonzept abzuleiten.
    • Mögliche Methoden:
      • Auswahl von Vergleichsplattformen
      • Vergleichende Inhaltsanalyse (z. B. Tonalität, Format, Personalisierung)
      • Kriterienraster zur systematischen Bewertung
      • ggf. Experteninterviews oder heuristische Evaluation
    • Erwartetes Artefakt: Kriterienbasierte Vergleichsstudie mit visualisiertem Benchmarking (z. B. Tabelle, Radar-Chart) und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für den DLC.
  • DLC-Newskonzept: Personalisierung von DLC-News – technisch
    • Ziel: Analyse und prototypische Umsetzung, wie ein personalisiertes News-System technisch realisiert werden könnte. Untersuchung von Schnittstellen, Datenmodellen und Architekturprinzipien für ein modulares Benachrichtigungssystem im DLC-Kontext.
    • Mögliche Methoden:
      • Analyse der bestehenden DLC-Systemlandschaft (Moodle, Website, Keycloak etc.)
      • Technische Konzeptentwicklung (z. B. Event-based System, API-Anbindung)
      • Erstellung eines technischen Prototyps oder Mock-ups (z. B. Datenmodell, Pseudocode, Schnittstellenbeschreibung)
      • ggf. Expertengespräch mit Entwickler:innen des DLC
    • Erwartetes Artefakt: Technisches Konzeptdokument mit Daten- und Schnittstellenmodell, ggf. begleitet von einem funktionalen Prototyp oder Klick-Demo zur Personalisierung.
  • Kartografie und Analyse bestehender Kommunikationskanäle des DLC und ihrer Wirksamkeit
    • Ziel: Systematische Erfassung und Bewertung der bestehenden Kommunikationskanäle des DLC (Website, Social Media, Presse, Partnerseiten). Analyse, wie diese genutzt werden, welche Zielgruppen sie erreichen und welche Wirkung (z. B. Reichweite, Interaktion) sie entfalten.
    • Mögliche Methoden:
      • Inhaltsanalyse der bestehenden Kommunikationsbeiträge
      • Web- und Social-Media-Analyse (z. B. Reichweiten, Interaktionen, Hashtags)
      • Dokumentenanalyse (Pressemitteilungen, Partnerseiten, Blogbeiträge)
      • ggf. Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen
    • Erwartetes Artefakt: Kartografische, tabellarische o.ä. Übersicht aller Kommunikationskanäle mit quantitativen und qualitativen Kennzahlen, ergänzt um eine evaluative Kurzbewertung (Stärken/Schwächen, Handlungsempfehlungen).

Allgemeine Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten

  • Ich betreue nur Arbeiten als Prüferin, bei denen die Studierenden ihr Einverständnis dazu geben, dass die Arbeit für Veröffentlichungen, Ausstellungen und Wettbewerbe des Fachbereiches verwendet und Dritten zur Einsichtnahme vorgelegt werden kann. (Dies wird bei der Abgabe der Arbeit auf dem Formblatt zur Eigenständigkeitserklärung abgefragt.) Ausnahmen mache ich nur, wenn durch die Zusammenarbeit mit einer Firma ein begründeter (!) Sperrvermerk vorliegt. Ansonsten bin ich der Meinung, dass wissenschaftliche Arbeiten auch zugänglich sein sollten.
  • Besprechungstermine können Sie jederzeit im Sprechstundenkalender "buchen": https://terminplaner6.dfn.de/p/8aaeb14fc940b3029ecd64fe0fdc502b-1584
Monique Janneck
Prof. Dr. rer. nat.
Monique Janneck


Phone:+49 451 300 5199
E-Mail:monique.janneck@th-luebeck.de
Room:G.3 18-2.10