Was alles für den Studiengang spricht und warum Absolvent*innen in eine glorreiche Zukunft blicken, haben wir auf der Infoseite zur glorreichen Zukunft des Studiengangs zusammengestellt.
Automation und Robotik, B.Sc.

Automatisierung erkennt man nicht an großen Worten, sondern daran, dass Anlagen, Prozesse und Robotersysteme zuverlässig laufen.
Prof. Dr.-Ing. Mathias Pelka
Wie arbeitet eine Anlage rund um die Uhr zuverlässig? Wie werden Maschinen digital vernetzt und gesteuert? Wie findet ein Roboter im richtigen Moment das richtige Teil? Genau darum geht es in Automation und Robotik. Du lernst, wie technische Systeme geplant, programmiert und automatisiert werden – für moderne Industrie und intelligente Produktion
Du willst Technik nicht nur nutzen, sondern verstehen, steuern und verbessern? Dann ist Automation und Robotik ein Studiengang, in dem genau das im Mittelpunkt steht.
Hier lernst du, wie Maschinen, Anlagen und Roboter gesteuert, programmiert und digital vernetzt werden. Du arbeitest mit Sensoren, Antrieben, Steuerungen und industriellen Netzwerken, also mit der Technik, die dafür sorgt, dass Produktion zuverlässig, präzise und sicher läuft.
Dabei geht es nicht nur darum, dass eine einzelne Maschine funktioniert. Du lernst, wie automatisierte Systeme im Zusammenspiel arbeiten: von der Messwerterfassung über die Steuerung bis zur vernetzten Anlage. So entstehen Produktionsprozesse, die dauerhaft stabil laufen und sich überwachen, anpassen und verbessern lassen.
Ein wichtiger Teil dabei ist die Verbindung von Automatisierungstechnik mit digitaler Informationstechnik. In modernen Anlagen müssen Maschinen nicht nur arbeiten, sondern auch Daten liefern, verarbeiten und mit anderen Systemen kommunizieren. Genau dieses Zusammenspiel ist heute in Industrie und Logistik entscheidend.
Das Studium verbindet Grundlagen der Elektrotechnik mit moderner Automatisierung und Robotik. An der TH Lübeck arbeitest du praxisnah in Laboren und Projekten und setzt Technik nicht nur auf dem Papier um, sondern in realen Systemen. So lernst du nicht nur, wie Systeme aufgebaut sind, sondern auch, wie man sie im Betrieb zuverlässig zum Laufen bringt
Auf einen Blick
| Studienabschluss: | Bachelor of Science, B.Sc. |
|---|---|
| Regelstudienzeit: | 7 Semester |
| Studienbeginn: | Jeweils zum Wintersemester |
| Studienform: | Präsenz Studium mit integrierter Lehre (kooperativ) möglich |
| Vertiefung: | - |
| Zulassungsvoraussetzungen: | Allgemeine Hochschulreife/ Abitur oder Fachhochschulreife oder besondere berufliche Qualifikation |
| Zulassungsbeschränkung: | Keine. |
| Regularien: | Studien- und Prüfungsordnung (PDF) Prüfungsverfahrensordnung (PDF) |
Kurz erklärt - Automation und Robotik
Der Studiengang ist vor allem ein elektrotechnisches Ingenieurstudium mit deutlichen Anteilen aus Informatik und Automatisierungstechnik. Programmierung, eingebettete Systeme und Softwaretechnik sind wichtig, der Studiengang ist aber kein Informatikstudium. Maschinenbau und Konstruktion stehen nicht im Mittelpunkt; mechanische Zusammenhänge werden vor allem dort behandelt, wo sie für Robotik und Antriebssysteme benötigt werden. Der Studiengang ist im Fachbereich Ingenieurwissenschaften angesiedelt und richtet sich an Studierende, die Technologien der Digitalisierung und Regelungstechnik aktiv mitgestalten wollen.
Du lernst, wie Messdaten erfasst, verarbeitet und zur Steuerung oder Regelung technischer Systeme genutzt werden. Darauf aufbauend beschäftigst du dich mit Robotik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Feldbustechnologie, Smart Factory, eingebetteten Systemen, Softwaretechnik, Leittechnik und Prozessautomatisierung. Auch Sensorik und Aktorik sowie der Einsatz von Robotersystemen in Produktion und Industrie sind zentrale Inhalte. Ziel ist, einzelne Komponenten zu vollständigen und zuverlässig arbeitenden Systemen zu verbinden.
Nein. Das Studium beginnt im ersten Semester mit dem Modul Prozedurale Programmierung und führt die Softwareausbildung im zweiten Semester mit Höheren Programmiersprachen fort. Später werden Programmierkenntnisse unter anderem in Mikroprozessortechnik, Robotik, eingebetteten Systemen und Softwaretechnik angewendet. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Der Studienstart ist auch ohne Programmiererfahrung möglich.
Viele Module verbinden Vorlesungen direkt mit Übungen oder Praktika in kleinen Gruppen. Du arbeitest dabei mit realer Mess-, Steuerungs-, Kommunikations- und Robotiktechnik, unter anderem in modernen Laboren. Hinzu kommen ein System-Design-Projekt mit zehn Leistungspunkten und ein mindestens achtwöchiges Berufspraktikum im siebten Semester. Der Studiengang legt großen Wert auf Praxis und Anwendungen aus der Industrie.
Mögliche Tätigkeiten sind Automatisierungsingenieur*in, Robotikingenieuer*in, SPS-Programmierer*in, Systemintegrator*in, Inbetriebnahmeingenieur*in sowie Entwicklungs- oder Projektingenieur*in. Auch Aufgaben in Prozessautomatisierung, technischer Softwareentwicklung, Versuch und Test oder technischem Vertrieb kommen infrage. Der Bedarf an Fachkräften in der Automatisierungstechnik wächst stetig, moderne Robotersysteme und kollaborative Roboter werden in Industrie, Logistik, Gesundheitswesen und weiteren Bereichen eingesetzt. Die Karrierechancen sind ausgezeichnet.
Kontakt
Studiengangsleitung
| Prof. Dr.-Ing.
Mathias Pelka | |
| Telefon: | +49 451 300 5795 |
| E-Mail: | mathias.pelka@th-luebeck.de |
| Raum: | F.9 21-0.04 |
Zulassungsstelle

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Zulassungsstelle
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| Telefon: | +49 451 300 5644 (Service-Point) |
| E-Mail: | studieren@th-luebeck.de |
| Raum: | A.1-0.50 |
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