HI Lübeck
Hansebelt Innovationsmatrix Lübeck
| Laufzeit: | 01.07.2023 - 31.12.2027 |
| Leitung: | Prof. Dr.-Ing. Horst Hellbrück |
| Mitarbeiter: | Sven Ole Schmidt M.Sc. ehemalig: Swen Leugner M.Sc., Orsolya Pragay-Szabo Dipl. Öko. |
Hintergrund
Der Hanse Innovation Campus (HIC) Lübeck ist ein bestehender Verbund von Einrichtungen der Wissenschaft, Forschung und des Technologietransfers, getragen von der Universität zu Lübeck (UzL) und der Technischen Hochschule Lübeck (THL). Er zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Einrichtungen wie Hochschulen, Forschungszentren, das Technikzentrum (TZL) und das Universitätsklinikum (UKSH) aus. In einem campusübergreifenden Prozess der Neuausrichtung soll er der zentrale Innovationsmotor für die gesamte Hansebelt-Region werden.
Energie, Digitalisierung und nachhaltige Stadtentwicklung gehören zu den zentralen Transformationsaufgaben unserer Region. Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen stehen vor ähnlichen Fragen: Wie können Energieverbräuche sichtbar gemacht werden? Welche Rolle spielen Sensorik, Datenplattformen und künstliche Intelligenz? Wie lassen sich Gebäude, Quartiere, Produktionsstandorte oder öffentliche Infrastrukturen smarter und effizienter betreiben?
Im Fokusfeld Energie & Smart City der Hansebelt Innovationsmatrix Lübeck bringen wir technische Kompetenzen des Hanse Innovation Campus mit konkreten Bedarfen aus der Region zusammen. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.
Unser Anspruch ist dabei klar: Wir möchten keine abstrakten Zukunftsbilder entwerfen, sondern realistische, anwendbare und nachvollziehbare Lösungen entwickeln. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragestellungen, vorhandene Daten, bestehende Infrastrukturen und machbare nächste Schritte.
Ziel
Ziel des des Projektes ist es, regionale Partner bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler und nachhaltiger Lösungen zu unterstützen.
Wir helfen dabei, technische Möglichkeiten einzuordnen, passende Anwendungsfälle zu identifizieren und erste Schritte in Richtung Umsetzung zu gehen. Dazu verbinden wir Expertise aus den Bereichen Energie, Sensorik, IoT, Datenanalyse, künstliche Intelligenz, Smart City und digitale Infrastrukturen.
Das Fokusfeld versteht sich als Anlaufstelle für alle, die Energie- und Smart-City-Themen praktisch angehen möchten: Unternehmen, Kommunen, Verwaltungen, Hochschulen, Netzwerke und weitere regionale Akteure.
Gemeinsam entwickeln wir Ideen, prüfen Machbarkeit, bauen Demonstratoren auf und schaffen Transferformate, in denen Wissen nicht nur vermittelt, sondern direkt angewendet wird.
Transfer
Wir unterstützen regionale Partner dabei, aus einer ersten Idee ein greifbares Projekt zu entwickeln. Das kann mit einer offenen Fragestellung beginnen:
- Wie lassen sich Energieverbräuche erfassen?
- Welche Sensorik passt zu unserem Anwendungsfall?
- Wie können Daten sinnvoll visualisiert werden?
- Wo kann künstliche Intelligenz praktisch helfen?
- Welche Smart-City-Anwendung ist für unsere Kommune oder unser Unternehmen realistisch?
Im Transferangebot klären wir gemeinsam Bedarf, Zielbild und mögliche nächste Schritte. Daraus können Machbarkeitsstudien, Demonstratoren, Projektideen, Förderanträge oder konkrete Umsetzungsprojekte entstehen.
Typische Themen sind:
- Energiemonitoring und Energieeffizienz
- Sensorik und IoT-Infrastrukturen
- LoRaWAN und drahtlose Sensornetze
- Datenanalyse und Visualisierung
- digitale Zwillinge
- Smart-City-Anwendungen
- smarte Gewerbegebiete
- kommunale Digitalisierung
- Gebäude- und Quartiersmonitoring
- KI-gestützte Anwendungen im Energie- und Infrastrukturbereich
Unser Transferverständnis ist praxisnah: Wir wollen gemeinsam herausfinden, was technisch sinnvoll, organisatorisch machbar und für die jeweilige Anwendung tatsächlich nützlich ist.
Best Practice und Demonstratoren
Viele Technologien werden erst verständlich, wenn man sie sehen, anfassen und ausprobieren kann. Deshalb arbeiten wir mit Demonstratoren, Prototypen und anschaulichen Beispielen.
Wir zeigen, wie aus Messwerten nutzbare Informationen werden. Zum Beispiel von einem Sensor über eine Funkverbindung in ein Dashboard. Oder von Energiedaten zu einer konkreten Entscheidungsgrundlage.
Mögliche Best-Practice-Beispiele und Demonstratoren sind:
- mobile Sensorik- und IoT-Demonstratoren
- Energiemonitoring mit Live-Daten
- LoRaWAN-Anwendungen für Gebäude, Gelände oder Stadt
- Dashboards zur Darstellung von Messwerten
- Demonstratoren für Bluetooth- und Ultrabreitband-Ortung
- Beispiele für digitale Zwillinge
- Sensorik für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturmonitoring
- prototypische Smart-City-Anwendungen
Diese Beispiele dienen nicht nur der Präsentation. Sie sind Einstiegspunkte für Gespräche, Workshops und gemeinsame Projektentwicklungen.
Workshops
Unsere Workshops richten sich an Menschen, die digitale Technologien nicht nur erklärt bekommen, sondern praktisch verstehen und anwenden möchten.
Die Formate können je nach Zielgruppe angepasst werden: für Unternehmen, Kommunen, Verwaltung, Studierende, Netzwerke oder gemischte Gruppen.
Mögliche Workshopformate sind:
- Energiesprint
Von der ersten Energiefrage zu konkreten Mess- und Handlungsideen. - Von Daten zu Taten
Wie aus vorhandenen oder neu erhobenen Daten konkrete Entscheidungen entstehen können. - KI ohne Coding
Einstieg in KI-Anwendungen ohne Programmierhürde, mit Fokus auf praktische Anwendungsfälle. - Datenmanagement
Grundlagen, Nutzen und erste Schritte im Bereich der Datenverarbeitung. - VibeCoding
Praktischer Workshop zur Erfahrungssammlung von praxisnahen Low-Code und No-Code Tools - Von der Idee zum Prototyp
Entwicklung eines ersten technischen Prototyps aus einer konkreten Fragestellung. - Digitale Selbstverteidigung
Grundlagen zu IT-Sicherheit, Datenbewusstsein und sicherem digitalen Arbeiten.
Die Workshops sollen niedrigschwellig sein, aber nicht oberflächlich. Ziel ist, dass Teilnehmende mit einem besseren Verständnis, konkreten Ideen und realistischen nächsten Schritten aus dem Format gehen.
Vorträge und Impulse
Für Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Fachformate oder interne Impulse bieten wir Vorträge zu Energie- und Smart-City-Themen an.
Mögliche Vortragsthemen sind:
- Smart City: Was ist sinnvoll, was ist nur Schlagwort?
- Energiemonitoring als Einstieg in Energieeffizienz
- LoRaWAN und IoT für Kommunen und Unternehmen
- Sensorik, Daten und Dashboards: vom Messwert zur Entscheidung
- Digitale Zwillinge für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur
- KI in Energie- und Smart-City-Anwendungen
- Datengetriebene Nachhaltigkeit
- Funktechnologien für Ortung, Monitoring und vernetzte Systeme
- Transfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Kommune: Wie kommt Forschung in die Anwendung?
Die Vorträge können als kurzer Impuls, fachlicher Einstieg oder Vorbereitung für vertiefende Workshops und Projektgespräche genutzt werden.
Kontakte
Sie haben eine Idee, eine konkrete Fragestellung oder möchten einfach herausfinden, welche Möglichkeiten es für Ihr Unternehmen, Ihre Kommune oder Ihre Einrichtung gibt?
Sprechen Sie uns gerne an.
Prof. Dr. Horst Hellbrück
Email: horst.hellbrueck(at)th-luebeck.de
Sven Ole Schmidt
Email: sven.ole.schmidt(at)th-luebeck.de
Gemeinsam schauen wir, welche Fragestellung vorliegt, welche Kompetenzen passen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Projektpartner
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| Gefördert durch (Förderkennzeichen: 03IHS245E)
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