Forum zur Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit in der höheren Berufsbildung

In der ersten Novemberwoche 2019 fand in der Deutschen Botschaft in Beijing das Forum zur Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit in der höheren Berufsbildung statt.

Britta Buschfeld (4.v.l.), THL-VP-Frank Schwartze (dahinter), Nicola Graessner, THL (2.v.r.) und Zhang, Ye (rechts) in der Deutschen Botschaft. Foto: AHK Greater China

Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Deutschen Botschaft, der Auslandshandelskammer China, AHK Greater China und dem Dortmund Competence Center China (DoKoChi) an der FH Dortmund. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung des Kompetenzaufbaus und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in der höheren Berufsausbildung.

Direktorin Berufliche Bildung der Auslandshandelskammer Shanghai und DoKoChi-Koordinatorin der FH Dortmund Britta Buschfeld hat diese Veranstaltung maßgeblich koordiniert und zusammen mit Zhang, Ye moderiert. Zhang ist Repräsentant des iMOVE Büros China und Projektmanager der Berufsbildung der AHK Shanghai.

Nach Grußworten von Vertreter*Innen der der Deutschen Botschaft, der FH Dortmund, des chinesischen Bildungsministeriums und der AHK Beijing, trugen chinesische und deutsche Hochschulvertreter ihre Erfahrungen vor. Unter ihnen auch TH-Vizepräsident Frank Schwartze, TH Lübeck, der in seinem Vortrag über die deutsch-chinesischen Kooperationsprojekte zwischen der TH Lübeck und der East China University of Science and Technology, ECUST und der Zhejiang University of Science and Technology, ZUST sprach.

Die China-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 2015 – 2020 bildet die Basis für die Zusammenarbeit in Forschung, Wissenschaft und Bildung. Eines der Grundthemen darin ist die Schaffung von einer breiteren China-Kompetenz in Deutschland und der Aufbau von nachhaltigen wissenschaftlichen Kooperationsbeziehungen.

Bei dem Treffen wurde die Arbeitsgruppe Fachhochschulen an der Deutschen Botschaft in Peking vorgestellt. Sie wurde an deutsche Fachhochschulen/ Hochschulen für Angewandte Wissenschaften adressiert, die im Rahmen ihrer China-Aktivitäten an einem Fachaustausch interessiert sind. In diesem Rahmen sollen aktuelle Entwicklungen im Bereich deutsch-chinesischen Kooperationsbeziehungen beleuchtet und Wissenstransfer zu bereits bestehenden und angedachten Projekten gefördert werden. Gegenseitige Unterstützung und Transparenz der Aktivitäten sollen dabei im Vordergrund stehen. Es ist beabsichtigt, sich zweimal jährlich in Peking und zweimal jährlich in Deutschland an wechselnden FH/ HAW-Standorten zu treffen.