Informatik/ Softwaretechnik, B.Sc.
Informatik – Der Motor unserer Zukunft
Informatik ist DER Innovationstreiber für alle Bereiche von Gesellschaft, Kultur und Technik.
Informatik verändert unsere Welt – Beispiele aus dem Alltag
Einige Beispiele:
- Soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Twitter haben den Umgang von Menschen mit dem Medium Internet massiv verändert. Sie haben es ermöglicht, Informationen auf sehr einfache Art und Weise mit anderen zu teilen und Meinungen auszutauschen.
- Der Zugang zu Wissen ist durch das Internet stark vereinfacht worden - durch Suchmaschinen wie Google, Online-Enzyklopädien wie Wikipedia und die zunehmende Digitalisierung von Inhalten.
- Smartphones und andere mobile Endgeräte ermöglichen es heutzutage, nahezu überall auf Informationen zuzugreifen oder diese zu produzieren. In nur wenigen Monaten entstanden hunderttausende von Apps für verschiedene Smartphone-Betriebssysteme.
- Automobile sind mittlerweile fahrende Netzwerke mit dutzenden von Prozessoren. Sichere und effiziente Fahrzeuge sind heute nur mit Beiträgen von Informatikerinnen und Informatikern realisierbar.
Informatik als Schlüssel zu den großen Errungenschaften der Menschheit
Ohne Informatik hätten wir vermutlich nicht den Mond erreicht, die Entschlüsselung des Genoms zur Entwicklung von Medikamenten wäre kaum praktikabel und moderne Produktionsplanungen wären nicht durchführbar. Diese Aufzählung von Beispielen ließe sich beliebig fortsetzen.
Programmieren Sie die Zukunft! Bei uns lernen Sie, wie es geht.
Bachelorstudiengang Informatik/Softwaretechnik
In unserem Bachelorstudiengang Informatik/Softwaretechnik werden Ihnen die analytischen, konstruktiven und kreativen Fähigkeiten vermittelt, die Sie für die Neu- und Weiterentwicklung von IT-Systemen benötigen.
Vielfältige Karrieremöglichkeiten nach dem Abschluss
Als Absolvent*in der Informatik/Softwaretechnik sind Sie in den verschiedensten Branchen einsetzbar, vom Dienstleistungssektor über die produzierende Industrie bis zur Wissenschaft. In jedem Bereich werden Sie zuverlässig kreative und spannende Betätigungsfelder finden.
Kompetenzen
Welche Kompetenzen haben Sie nach einem Studium bei uns? Die folgenden Abschnitte geben Ihnen einen Überblick.
Zur Analysekompetenz gehört vor allem die Fähigkeit, sich schnell in neue Anwendungsgebiete und Problembereiche einzuarbeiten.
Informatikerinnen und Informatiker müssen Probleme im Gesamtzusammenhang erkennen können und mit den zugehörigen Lösungsmustern vertraut sein. Dabei müssen sie Widersprüche aufdecken und mit unklaren Anforderungen umgehen können. Sie müssen – unter Anwendung geeigneter Zerlegungsstrategien – komplexe Systeme modellieren können und in der Lage sein, Schnittstellen so zu definieren, dass die Systeme wartbar, erweiterbar und zuverlässig sind.

Ausführliche Beschreibung anzeigen
Das Diagramm zeigt den zeitlichen Ablauf von Nachrichten zwischen verschiedenen Objekten (Lebenslinien) während eines Bestellvorgangs.
Beteiligte Lebenslinien (von links nach rechts):
- Akteur: Bestellannahme (Strichmännchen)
- System/GUI: :GUI
- Objekt: auf : Auftrag (wird neu erstellt)
- System: :Kundinnenverwaltung
- Objekt: k : Kundin
- Objekt: :Adresse
- System: :Auftragsverwaltung
- Katalog: katalog : Zutatenkatalog
- Objekt: zutat(0) : Zutat
- Objekt: :Pizza (wird neu erstellt)
Der Prozessablauf in Phasen:
1. Auftragsanlage und Kundensuche:
- Der Akteur „Bestellannahme“ sendet „neuer Auftrag()“ an die GUI.
- Die GUI erstellt das Objekt auf : Auftrag.
- Der Akteur gibt eine Telefonnummer ein. Die GUI sucht über die Kundinnenverwaltung die Kundin (sucheKundin).
- Das Kundenobjekt k wird zurückgegeben. Es erfolgt eine Bonitätsprüfung (istGuteKundin), indem die Anzahl abgenommener und nicht bezahlter Bestellungen (beide 0) abgefragt wird.
- Die Adresse wird abgerufen (getAdresse). Rückgabe: „Sorglos“.
- Ein Notizzettel im Diagramm weist darauf hin: „getter für alle Attribute um die Kundenadresse anzuzeigen“.
2. Pizza-Konfiguration:
- Die Adresse wird bestätigt und als Lieferadresse gesetzt.
- Der Akteur gibt die Anzahl (10) und die Größe (MITTEL) an.
- Die GUI erstellt ein neues Objekt :Pizza und setzt die Größe.
- Die GUI ruft Zutaten aus dem Zutatenkatalog ab (getZutaten). Ein Notizzettel erklärt: „Abfrage sämtlicher Zutaten aus dem Katalog um eine Auswahlliste anzuzeigen“.
3. Zutaten-Details:
- Für die Zutat (z.B. Champignon) werden Bezeichnung und Preis (0.5) vom Objekt zutat(0) abgefragt.
- Der Akteur wählt die Zutaten aus (addZutat).
- Die fertige Pizza wird dem Auftrag hinzugefügt (addPizza).
4. Abschluss und Preisberechnung:
- Der Auftrag wird an die Auftragsverwaltung übermittelt (neuerAuftrag). Diese gibt die Lieferzeit zurück (0:30).
- Der Gesamtpreis wird berechnet (getPreis). Rückgabewert: 9.5.
- Schließlich zeigt die GUI dem Akteur die Lieferzeit und den Preis an.
Designkompetenz ist die Fähigkeit, Systeme aus Hard- und Software so zu entwerfen, dass sie alle ermittelten Anforderungen vollständig erfüllen.
Um sich dabei nicht im Detail zu verlieren, ist die Fähigkeit zur Abstraktion genauso unverzichtbar wie solide Kenntnisse im Bereich Software-Architektur (Schichtung, Modularisierung, Verteilung, etc.).
Wichtig sind außerdem Kenntnisse, wie Mensch-Maschine-Schnittstellen anwendungsgerecht und ergonomisch modelliert werden. Dabei sind insbesondere auch nichtfunktionale Anforderungen zu betrachten, wie z. B. Bedienbarkeit, Sicherheit, Skalierbarkeit und Auditfähigkeit.Zur Realisierungskompetenz gehört vor allem die Fähigkeit, komplexe Softwaresysteme professionell zu erstellen und sorgfältig zu testen.
Dies erfordert die Kenntnis gängiger Programmierparadigmen (prozedural, objektorientiert, funktional, logisch) sowie praktische Erfahrungen mit Entwicklungsumgebungen in größeren arbeitsteiligen Softwareprojekten. Da in zunehmendem Maße bereits existierende Systeme korrigiert, ausgebaut oder in Teilen weitergenutzt werden, wird die Fähigkeit vermittelt, wie man sich in vorhandene Programme einarbeitet und vorhandene Programmelemente sinnvoll nutzt. Schließlich werden für den Umgang mit größeren Systemen auch Kenntnisse über Konfigurations-, Change-, Release- und Liefermanagement vermittelt.
Über die Analyse-, Design- und Realisierungskompetenz hinaus erlangen Sie im Studium der Informatik/Softwaretechnik Kompetenzen in folgenden Bereichen:
- Technologische Kompetenz: Betriebssysteme, Eingebettete Systeme, Datenbanken, Rechnernetze, Webtechnologien, ...
- Fachübergreifende Kompetenz: Betriebswirtschaftslehre, juristische Grundlagen, Fremdsprachen
- Methodenkompetenz: Projektmanagement, Qualitätsmanagement, wissenschaftliches Arbeiten, ...
- Soziale Kompetenz: Kommunikation, Teamarbeit, Präsentation, Kritikfähigkeit, gesellschaftliche Folgeabschätzungen, ...
- Formale, algorithmische, mathematische Kompetenzen







